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Autor Thema: Anti Euro Partei AfD  (Gelesen 58982 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Schluepferstuermer


Beiträge: 860


« Antworten #325 am: 03. Dezember 2017, 13:07:50 »

Ich bekomme so einen Hals. Alle Medien berichten Nachrichten über die AfD. Sind wir denn schon im Nazi-Land?
Dazu werden diese Nazis auch noch behütet.
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
counselor


Beiträge: 2579



« Antworten #326 am: 03. Dezember 2017, 13:24:53 »

Mich kotzt das auch an. Stündlich kommt der neueste AfD-Dreck im Radio und Phoenix überträgt den Parteitag live. Pfui Deibel! POO
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2017, 13:50:44 von counselor » Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 10147


« Antworten #327 am: 03. Dezember 2017, 13:32:51 »

Diese Entwicklungen sind keine Kleinigkeit.
Bei der AfD hat sich der offen faschistische Flügel durchgesetzt.

Zitat
Die Macht der Völkischen

Auf dem AfD-Parteitag hat die völkisch-nationalistische Strömung gewonnen. Mit Meuthen und Gauland hat das Höcke-Lager ihre Leute durchgesetzt.


Einen Showdown werde es nicht geben, hatte Parteichef Jörg Meuthen am Samstagfrüh zur Eröffnung des AfD-Bundesparteitags versprochen. Doch Meuthen hat sich getäuscht. Der in der Nacht zuvor mühsam ausgekungelte Kompromiss zur neuen AfD-Spitze fiel bei den Delegierten durch. Stattdessen gab es einen Showdown, der es in sich hat. Der deutlich macht, wie weit rechts die AfD inzwischen steht. Wie gespalten die Partei ist. Und dass der völkisch-nationalistische Flügel um Björn Höcke noch weit einflussreicher ist als bislang gedacht. Gegen ihn war ein neuer Parteichef nicht durchsetzbar.

Fast 50 Prozent der Parteitagsdelegierten stimmten für eine weithin unbekannte Überraschungskandidatin von Rechtsaußen, die Höckes Flügel vor allem mit einem Ziel ins Rennen schickte: Sie sollte verhindern, dass der in der AfD als liberal-konservativ geltende Berliner Landeschef Georg Pazderski zu Meuthens Co-Vorsitzendem gewählt wird – oder ihm zumindest einen möglichst schwachen Sieg bescheren.

Pazderski hat mit Ex-Parteichefin Frauke Petry zusammengearbeitet und war bei der Nato, er will die AfD in die Regierung führen und sich dafür auch vom rechten Rand abgrenzen. Und, was der Flügel gar nicht mag: Pazderski hat das Parteiausschlussverfahren gegen Rechtsaußen Höcke unterstützt. Kurz: Für Höckes Flügel gehört Pazderski schon fast zu den „Altparteien“ – und auf keinen Fall an die Spitze der AfD.

Die weithin unbekannte Doris von Sayn-Wittgenstein, Landesvorsitzende in Schleswig-Holstein und Rechstaußen in der Partei, trat an und traf mit ihrer Rede „die Seele der Partei“, wie Gauland es nennt. Sie verkündete, erst 2016 in die AfD eingetreten zu sein, als diese eine „mehr patriotische Richtung“ genommen habe. Sie sagte Sätze wie: „Das ist nicht unsere Gesellschaft“, „Ich wünsche mir, dass die anderen bei uns um Koalitionsgespräche betteln“ und „Nur der Nationalstaat hält die Demokratie am Leben.“ Dazu etwas Hass auf „Antifanten“ und Verständnis für Russland. Das reichte. Sayn-Wittgenstein bekam 49 Prozent der Stimmen, nur wenige mehr, und sie wäre tatsächlich Parteichefin neben Meuthen geworden.

Irgendwann steht Höcke zur Kandidatur bereit


Damit hat der Flügel einen Kompromiss gesprengt, der Pazderski unter gewissen Zugeständnissen zu Meuthens Co-Chef gemacht hätte. Und gezeigt: Ohne uns läuft es in der AfD nicht. Am Ende bekamen die völkischen Nationalisten genau das, was sie ohnehin wollten: Fraktionschef Alexander Gauland trat als Meuthens Co-Chef an, Pazderski und Sayn-Wittgenstein zogen zurück, Gauland wurde gewählt.

Nun hat der Flügel genau jene Parteichefs, die er sich gewünscht hat. Zwei, die zu ihm stehen und sich schützend vor Höcke stellen. Und er muss noch nicht einmal selbst Verantwortung übernehmen. Denn Meuthen und Gauland betonen gern, dass sie nicht Mitglied der rechten Strömung sind. Und wenn die beiden Fehler machen wie vor ihnen Petry und Lucke: Irgendwann steht Höcke zur Kandidatur bereit.
http://www.taz.de/Kommentar-Neue-Parteichefs-der-AfD/!5467235/

Gegner dieser Entwicklung werden von den Bullen mit Wasserwerfern und Pfefferspray bearbeitet. Das wundert wenig, wir haben einen faschistischen Bundesinnenminister.

Ich kann counselor nur zustimmen, die Berichterstattung und die Dummheit der Journalisten sind unerträglich.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



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« Antworten #328 am: 03. Dezember 2017, 14:14:43 »

Zitat
Wasserwerfer am Gefrierpunkt
...Bei der Großdemonstration am Samstagnachmittag wurde der Block, der Initiative »Nationalismus ist keine Alternative« von einem dreireihigen Polizeispalier* begleitet. Auch als sich die ganze Demonstration mit über 5000 Teilnehmern gegen diese Maßnahme stellte, reagierte die Polizei nicht und zog ihre Linie durch. Die Antifaschisten waren in Hannover offenbar die Staatsfeinde, nicht die völkischen Nationalisten.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1072076.protest-gegen-den-afd-parteitag-wasserwerfer-am-gefrierpunkt.html




*Es war sogar ein vierreihiges Polizeispalier!
« Letzte Änderung: 03. Dezember 2017, 14:23:06 von Rudolf Rocker » Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



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« Antworten #329 am: 04. Dezember 2017, 21:19:35 »

Zitat
AfD-Parteitag: Massive Vorwürfe gegen Polizei
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/AfD-Parteitag-Massive-Vorwuerfe-gegen-Polizei,afd1468.html
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


Beiträge: 10147


« Antworten #330 am: 05. Dezember 2017, 10:43:08 »

Zitat
"Flammenwerfer bitte" – So reagieren AfD-Fans auf die Proteste gegen den Parteitag
Mit einer Facebook-Umfrage hat die Partei den Blutrausch ihrer Fans entfesselt.
https://www.vice.com/de/article/vbzm7y/flammenwerfer-bitte-so-reagieren-afd-fans-auf-die-proteste-gegen-den-parteitag
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



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« Antworten #331 am: 05. Dezember 2017, 12:23:11 »

Zitat
„Wie die Irren auf uns eingeschlagen“
 http://taz.de/Anti-AfD-Demonstrant-ueber-Polizeieinsatz/!5463979/
Gute Besserung an die Verletzten!
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2017, 12:26:21 von Rudolf Rocker » Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Frieden2001


Beiträge: 56


« Antworten #332 am: 05. Dezember 2017, 13:03:49 »

Zitat
"Flammenwerfer bitte" – So reagieren AfD-Fans auf die Proteste gegen den Parteitag
Mit einer Facebook-Umfrage hat die Partei den Blutrausch ihrer Fans entfesselt.
https://www.vice.com/de/article/vbzm7y/flammenwerfer-bitte-so-reagieren-afd-fans-auf-die-proteste-gegen-den-parteitag

Ich bin in dieser Hinsicht schon lange der Meinung, dass man die Leute dieser Hass-Gülle-Kommentare in den asozialen Medien (von wegen soziale Medien) strafrechtlich verfolgen und belangen sollte. In dieser Richtung passiert mir zu wenig. Facebook ist die Geißel des Internets!
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Fritz Linow


Beiträge: 824


« Antworten #333 am: 07. Dezember 2017, 13:36:07 »

Zitat
7.12.17
Doris von Sayn-Wittgenstein

AfD-Fürstin hat Vergangenheit in Reichsbürger-Szene

Die Landeschefin der Nord-AfD fiel beim Parteitag in Hannover mit einer scharfen Rede auf, in der sie unter anderem die „Identitäre Bewegung“ verharmloste. Nun kommt heraus: In der Vergangenheit war sie bereits in rechtsextremen Kreisen unterwegs.
(...)
„Bitte schieben Sie mich nicht in die Reichsbürgerschiene.“(...) „Die Bundesrepublik besteht, das ist ja gar keine Frage“, sagt Doris von Sayn-Wittgenstein – um dann allerdings hinzuzufügen, dass es sehr wohl eine Frage sei, was das zum Beispiel für Leute bedeute, „die zwischen 1945 und 1949 enteignet worden sind in den sogenannten neuen Bundesländern? Und natürlich auch: Was bedeutet es für die Entschädigung von Vertriebenen?“ Es gelte zudem weiterhin der Auftrag des Artikels 146 des Grundgesetzes – darin geht es um die Ablösung des Grundgesetzes durch eine echte Verfassung. „Das ist die Idee dahinter“, sagt die AfD-Politikerin. (...)

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/AfD-Fuerstin-hat-Vergangenheit-in-Reichsbuerger-Szene

Dieselbe Schiene wie das Storchenpaar. Dem Drecksadel, dem falschen Adel geht es darum, zumindest erstmal Entschädigung zu bekommen.
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