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Autor Thema: Rassismus in Deutschland  (Gelesen 147668 mal)
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« am: 20. August 2013, 16:54:54 »

Zitat
Belegung des Asylbewerberheims geht trotz Protesten weiter

Die Lage in Hellersdorf bleibt angespannt: Am Dienstagabend soll es neue Demonstrationen gegen und für das Asylbewerberheim geben. Die Polizei muss das Gebäude weiterhin beschützen, die ersten Flüchtlinge sollen aus Angst schon wieder ausgezogen sein. Berlins Flüchtlingsrat hat ein Belegungsstopp gefordert - doch bereits heute sollen neue Bewohner einziehen.

https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2013/08/fluechtlingsheim-hellersdorf-weiter-bewacht.html
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #1 am: 20. August 2013, 17:12:28 »

Zitat
Der Mob versammelt sich
https://linksunten.indymedia.org/de/node/92935

Zitat
Berlin/Hellersdorf: Der deutsche Mob tobt
https://linksunten.indymedia.org/de/node/92919


An alle in und um Berlin:
Hin da! Die Flüchtlinge schützen!!!
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #2 am: 20. August 2013, 23:42:43 »

Um Mitternacht befinden sich noch etwas 100 Menschen bei der Mahnwache in Berlin- Hellersdorf!
Vielen Dank an alle Berliner_innen, die sich mit den Refugees solidarisch erklärt haben und bereit sind sie vor übergriffen durch Neonazis und dummdeutsches Bürgertum zu schützen.
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Kuddel


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« Antworten #3 am: 21. August 2013, 12:44:30 »

Es gehört durchaus in die Rubrik "Rechtsruck von oben".
Man scheint hier eins zu eins das zu wiederholen, was vor gut 20 Jahren zu dem Brandanschlag in Mölln und den Pogromen in Rostock geführt hat. Vielleicht steht bereits eine neue NSU in den Startlöchern...

In Krisenzeiten muß ein Sündenbock her, auf den man die wachsende Wut lenken kann.

Zitat
Asylbewerber – Bosbach fordert Krisentreffen

CDU-Politiker Bosbach will das Thema Asyl nicht Rechtspopulisten überlassen und fordert ein Treffen von Bund, Ländern und Kommunen. In der Nacht protestierten NPD-Anhänger in Berlin gegen Flüchtlinge.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article119227542/Asylbewerber-Bosbach-fordert-Krisentreffen.html
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Eivisskat
Gast
« Antworten #4 am: 21. August 2013, 15:10:05 »

Es ist wirklich ekelhaft:

https://www.facebook.com/pages/Bürgerinitiative-Marzahn-Hellersdorf/545616855485388

http://www.stern.de/politik/deutschland/streit-um-asylbewerberheim-in-berlin-hellersdorf-nur-ein-kleines-bisschen-rechts-2052487.html
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CubanNecktie


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« Antworten #5 am: 21. August 2013, 15:17:46 »

Ja, und dieses Facebook-Titelbild, Gemeinschaft statt Klassenkampf passt auch nicht, Rassismus ist in meinen irgendwie auch ein Klassenkampf  von oben gewollter Kampf zwischen den den deutschen Abgehängten und zwischen Flüchtlingen 
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Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #6 am: 21. August 2013, 15:40:37 »

Zitat
Ja, und dieses Facebook-Titelbild, Gemeinschaft statt Klassenkampf passt auch nicht, Rassismus ist in meinen irgendwie auch ein Klassenkampf

Das ist eine Naziseite, falls Du es noch nicht bemerkt hast!




Zitat
Proteste gegen Flüchtlingsheim gehen weiter

Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" hat am Vormittag in Berlin-Hellersdorf gegen das neue Flüchtlingsheim demonstriert - allerdings kamen nur wenige Teilnehmer zu der Kundgebung. Zur Stunde gibt es weitere Proteste in Moabit. Hunderte Gegendemonstranten haben sich versammelt, die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

http://www.rbb-online.de/politik/thema/streit-um-fluechtlingsheime/beitraege/fluechtlingsheim-hellersdorf-weiter-bewacht1.html



Twitter Ticker hier:
https://twitter.com/AntiRa_Info_MH
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #7 am: 22. August 2013, 19:58:37 »

Asylsuchende bitten um Sachspenden(Kleidung,Schuhe, Kuscheltiere).Kann am Infostand vor ort abgegeben werden. Bitte kein Müll!!!
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #8 am: 23. August 2013, 08:26:44 »

Zitat
Diskriminierung im Sonderpostenmarkt

"EU-Bürger sind herzlich willkommen" - auf Deutsch oder Englisch stand das nicht an der Tür, aber auf Arabisch und Albanisch. Gerichtet war er also an die, die in dem Laden in Bramsche nicht willkommen sind: Bewohner eines benachbarten Flüchtlingsheims.

http://www.tagesschau.de/inland/diskriminierung108.html
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Eivisskat
Gast
« Antworten #9 am: 24. August 2013, 07:29:08 »

Zitat
Jede Nacht Angst

Rassisten befördern in Duisburg Pogromstimmung gegen Sinti und Roma. Die Hetze der Politik hat dafür erst die Bedingungen geschaffen.

http://www.jungewelt.de/2013/08-24/050.php
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #10 am: 24. August 2013, 09:25:45 »

Zitat
250 Antifaschist_innen auf Kundgebung in Solidarität mit den Geflüchteten + + + Anschliessende Spontandemo über Einkaufsmeile + + + Gute Stimmung und positives Feedback
https://linksunten.indymedia.org/de/node/93210
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Rudolf Rocker
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« Antworten #11 am: 25. August 2013, 02:20:14 »

Zitat
Linkes Bündnis stellt sich gegen NPD-Kundgebung

Unter dem Motto "Asylflut stoppen" sind am Samstag rund 150 NPD-Anhänger nach Berlin-Hellersdorf gezogen, um gegen das neue Flüchtlingsheim zu protestieren. Dort trafen sie auf über 700 zumeist linke Gegendemonstranten, die ihrem Ärger über den rechten Aufmarsch Luft machten. Um die beiden Gruppen getrennt zu halten, waren rund 400 Polizisten im Einsatz.
https://www.rbb-online.de/politik/thema/streit-um-fluechtlingsheime/beitraege/hellersdorf-npd-demo-gegendemo.html
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Kuddel


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« Antworten #12 am: 27. August 2013, 09:17:49 »

Zitat
Es ist genau 20 Jahre her, dass in Solingen fünf Menschen türkischer Herkunft starben, weil Ausländerfeinde ihr Haus angezündet hatten. Drei Tage vor den Morden hatte der Bundestag das Grundgesetz geändert und das Asylgrundrecht in Artikel 16 dramatisch eingeschränkt – weil man die „Ängste der Bevölkerung“ vor zu vielen Flüchtlingen ernst nehmen müsse. Das Kalkül, mit dem Grundrechtsschnitt das Reizthema Asyl den rechten Stammtischen zu entreißen, ging in Solingen grausam in Flammen auf.

2013 ist nicht 1993. Die Asylzahlen liegen extrem weit unter denen von damals, und so wird es auch bleiben. Umso mehr jagt es einem Schauer des Entsetzens über den Rücken, wenn CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach auf die Belagerung des Hellersdorfer Asylheims genauso reagiert wie die Politik vor 20 Jahren: „Man muss die Sorgen der Anwohner ernst nehmen“, das Thema dürfe nicht den Rechtspopulisten überlassen werden, sagt er.
http://www.fr-online.de/meinung/fluechtlingsheim-solingen-und-hellersdorf,1472602,24081370.html

Der STERN ist auch wieder ganz vorn!
Zitat
...die Linken nerven Anwohner mit Mahnwachen.
http://www.stern.de/politik/deutschland/asylstreit-in-marzahn-hellersdorf-die-qual-der-wahl-2053636.html

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Kuddel


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« Antworten #13 am: 29. August 2013, 14:33:54 »

Zitat
Die sogenannte Residenzpflicht ist eine Schande für den deutschen Rechtsstaat, es ist ein Instrument der Willkür und Kriminalisierung: Überschreitet ein Flüchtling die ihm vorgegebene Grenze, und sei es nur, um seine schwangere Freundin zu besuchen, begeht er eine Straftat. In Bayern und Sachsen existiert die Regelung noch.
http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-asylpolitik-sieg-des-menschenverstands-1.1757347
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Kuddel


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« Antworten #14 am: 24. Dezember 2013, 11:06:44 »

Zitat
Doppelt so viele Angriffe auf Flüchtlingsheime wie im Vorjahr

Rechtsextreme agieren immer häufiger gegen Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland. Das ergibt eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag. Die Zahl rechtsradikaler Aufmärsche war 2013 im Vergleich zum Vorjahr sogar sechsmal so hoch.
http://www.sueddeutsche.de/politik/fremdenfeindlichkeit-doppelt-so-viele-angriffe-auf-fluechtlingsheime-wie-im-vorjahr-1.1850747
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« Antworten #15 am: 28. Januar 2014, 18:25:16 »

Zitat
Warnung vor "herausragendem Gefährdungspotenzial"
Neonazis greifen noch öfter zur Waffe

Nach dem Bekanntwerden des NSU hat die Zahl rechtsextremer Delikte mit Waffen 2012 einen Rekordwert erreicht. Die Regierung warnt vor einem herausragenden Gefährdungspotenzial. Zu den Hintergründen fehlen ihr aber Erkenntnisse.
  rolleyes
http://www.tagesschau.de/inland/neonazibewaffneteueberfaelle100.html
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Rudolf Rocker
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« Antworten #16 am: 06. Februar 2014, 19:25:58 »

Zitat
Feuerkatastrophe in Hamburg - Brandstiftung?

Bei einem verheerenden Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Altona sind eine 33-jährige Mutter und ihre beiden kleinen Söhne ums Leben gekommen. Die Polizei und die Hamburger Staatsanwaltschaft ermitteln inzwischen wegen Brandstiftung. Ein Kinderwagen, der im Hauseingang der Unterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber stand, gilt als mutmaßlicher Brandherd. Allerdings könne auch ein technischer Defekt am Stromkasten als Brandursache noch nicht völlig ausgeschlossen werden, sagte Polizeisprecher Holger Vehren am Donnerstag. Brandbeschleuniger wurden bisher nicht entdeckt. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet.

Haus dient als Flüchtlingsunterkunft

Bei den Toten handelt es sich nach Informationen von NDR 90,3 um Flüchtlinge aus Pakistan, die die Stadt in dem Haus untergebracht hatte. Die Familie lebt seit 2002 in Hamburg. In dem alten Haus aus der Gründerzeit wohnten 46 Menschen - zum Beispiel aus Pakistan, Afghanistan und Russland. Auch einige Obdachlose sind dort untergebracht. Das Gebäude gehört einem Privateigentümer. Wie NDR 90,3 berichtete, hat er es seit August 2010 an Hamburgs Landesbetrieb "fördern & wohnen" vermietet.





http://www.ndr.de/regional/hamburg/feuer1439.html
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xyu


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« Antworten #17 am: 06. Februar 2014, 19:46:16 »

Zitat
Do. 6.2. Demo 19:30 Uhr Eimsbüttler Straße 75

In Folge einer Brandstiftung auf ein Wohnheim in dem Flüchtlinge untergebracht sind in der Eimsbüttler Straße starben gestern drei Menschen, eine pakistanische Mutter mit zwei Kindern, in den Flammen. Ein Großteil der restlichen 30 Bewohner_innen wurde verletzt. Nachdem gestern ein Verteilerkasten als Brandursache vermutet wurde, gehen die Brandermittler seit heute nachmittag davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Das Haus war komplett von Refugees als privatisierte Form einer Flüchtlingsunterkunft bewohnt. Eine andere Form der kasernierten Unterbringung die seit langem kritisiert wird. Auch wegen der Gefahr von Anschlägen auf Bewohner_innen.

Für heute am Donnerstagabend wird daher von unterschiedlichen Gruppen für 19:30 Uhr zu einer Demonstration vor das Haus mobilisiert. Kommt alle, gedenkt den Toten und organisiert Proteste gegen rassistische Morde und die staatliche Abschiebepolitik.

Während in Ceuta und Lampedusa die Menschen durch das europäische Grenzregime ertrinken, wird in Deutschland durch Kontrollen und Sondergesetze eine rassistische Stimmungsmache betrieben, die Tote durch Brandanschläge und Übergriffe zur Folge hat. Biedermänner, wie Olaf Scholz mit seiner Hetze gegen Lampedusa-Flüchtlinge, sind hierbei die Brandstifter.

Gegen den rassistische Flüchtlingspolitik – Bleiberecht für Alle!
Residenzpflicht und Lagerunterbringung abschaffen!
Schluß mit rassistischen und faschistischen Morden!

http://florableibt.blogsport.de/2014/02/06/demo-gegen-rassistische-morde-und-brandanschlag-mit-drei-toten/
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #18 am: 07. Februar 2014, 12:50:02 »

Sa. 8.2. Trauermarsch für die getöteten Refugees 13 Uhr S-Bahnhof Sternschanze


Zitat
Auf der Versammlung vor dem abgebrannten Haus in der Eimsbüttler Straße wurde heute Abend beschlossen für Samstag den 8. Februar für 13 Uhr zu einem Trauermarsch für die drei getöteten Refugees zu mobilisieren. Treffpunkt ist S-Bahnhof Sternschanze.

In Folge einer Brandstiftung auf ein Wohnheim in dem Flüchtlinge untergebracht sind in der Eimsbüttler Straße starben gestern drei Menschen, eine pakistanische Mutter mit zwei Kindern, in den Flammen. Ein Großteil der restlichen 30 Bewohner_innen wurde verletzt. Nachdem gestern ein Verteilerkasten als Brandursache vermutet wurde, gehen die Brandermittler seit heute nachmittag davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Das Haus war komplett von Refugees als privatisierte Form einer Flüchtlingsunterkunft bewohnt. Eine andere Form der kasernierten Unterbringung die seit langem kritisiert wird. Auch wegen der Gefahr von Anschlägen auf Bewohner_innen.

Während in Ceuta und Lampedusa die Menschen durch das europäische Grenzregime ertrinken, wird in Deutschland durch Kontrollen und Sondgesetze eine rassistische Stimmungsmache betrieben, die Tote durch Brandanschläge und Übergriffe zur Folge hat. Biedermänner, wie Olaf Scholz mit seiner Hetze gegen Lampedusa-Flüchtlinge, sind hierbei die Brandstifter.

Gegen den rassistische Flüchtlingspolitik – Bleiberecht für Alle!
Residenzpflicht und Lagerunterbringung abschaffen!
Schluß mit rassistischen und faschistischen Morden!

Bis morgen!! Wink
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xyu


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« Antworten #19 am: 16. Februar 2014, 01:22:09 »

Unterlassene Hilfeleistung – Geflüchteter stirbt im Lager in Plauen

Zitat
Im Ge­flüch­te­ten­heim auf der Ka­ser­nen­stra­ße in Plau­en ist am Frei­tag (14.​02.​2014) ein li­by­scher Ge­flüch­te­ter ge­stor­ben. Ein Wach­mann hatte sich ge­wei­gert, den Not­arzt zu rufen.

Plau­en. Nach dem Tod eines Ge­flüch­te­ten aus Li­by­en er­mit­teln Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft gegen einen Si­cher­heits­dienst-​Mit­ar­bei­ter wegen un­ter­las­se­ner Hil­fe­leis­tung. Dem 43-​Jäh­ri­gen wird vor­ge­wor­fen, kei­nen Ret­tungs­dienst für den Kran­ken ge­ru­fen zu haben. „Wir er­mit­teln gegen ihn, weil er fast zwei Stun­den keine Hilfe ge­holt hat“, sagte Jan Mei­nel, Spre­cher der Po­li­zei­di­rek­ti­on Zwi­ckau.

Der Flücht­ling starb am Frei­tag in den Mor­gen­stun­den vor den Augen sei­ner schwan­ge­ren Frau. Nach Re­cher­chen der „Frei­en Pres­se“ ver­such­ten Heim­be­woh­ner_in­nen be­reits in der Nacht, Hilfe vom dienst­ha­ben­den Wach­mann zu be­kom­men. Der habe sich je­doch ge­wei­gert, den Not­arzt zu alar­mie­ren. Spä­ter soll er ge­äu­ßert haben, er dürfe das nicht. Diese Aus­sa­ge woll­te die Po­li­zei am Frei­tag weder be­stä­ti­gen noch de­men­tie­ren. Mei­nel zu­fol­ge haben die Be­woh­ner_in­nen den Si­cher­heits­mann mehr­fach auf­ge­sucht und schließ­lich ein Fens­ter der Wacht­meis­te­rei auf­ge­he­belt. Erst dar­auf­hin soll der 43-​Jäh­ri­ge die Po­li­zei ein­ge­schal­tet haben. Der Not­arzt konn­te nur noch den Tod fest­stel­len.

Seit drei Wo­chen lebte der Ge­flüch­te­te, 43 Jahre alt, mit sei­ner Frau und sei­nem zehn Mo­na­te alten Sohn in Plau­en. Er­kennt­nis­se zur To­des­ur­sa­che er­hof­fen sich die Er­mitt­ler durch eine Ob­duk­ti­on am Mon­tag. Nach In­for­ma­tio­nen der „Frei­en Pres­se“ soll er unter aku­ten Darm­pro­ble­men ge­lit­ten haben. Be­reits am Diens­tag kam er wegen Bauch­schmer­zen ins Plaue­ner Vogt­land-​Kli­ni­kum, wurde al­ler­dings am sel­ben Abend wie­der ent­las­sen.

Heute, am 15.​02.​2014, fan­den zwei von Men­schen aus Plau­en or­ga­ni­sier­te Mahn­wa­chen für den ge­stor­be­nen Ge­flüch­te­ten statt. Eine 15 Uhr an der Ka­ser­nen­stra­ße und eine 16 Uhr am Thea­ter­platz in Plau­en (Sach­sen).


http://afadresden.blogsport.de/2014/02/15/unterlassene-hilfeleistung-gefluechteter-stirbt-im-lager-in-plauen/

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Schluepferstuermer


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« Antworten #20 am: 16. Februar 2014, 04:25:28 »

Dieser Wachmann käme bei mir nicht mehr aus dem Gefängnis heraus. 3x Lebenslänglich
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
dagobert


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« Antworten #21 am: 16. Februar 2014, 21:28:43 »

Da wird er weit drunter bleiben.

Zitat
StGB § 323c Unterlassene Hilfeleistung
Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm
den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer
wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

Wenn es überhaupt zu einer Verurteilung kommt.
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Kuddel


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« Antworten #22 am: 22. März 2014, 10:20:10 »

Zitat
Anschläge auf Flüchtlingsheime gibt es immer häufiger - und sie werden immer abscheulicher. Die Medien berichten kaum.
http://www.stern.de/politik/deutschland/was-mich-bewegt-die-anschlaege-auf-fluechtlingsheime-2098061.html
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Kuddel


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« Antworten #23 am: 27. März 2014, 19:32:15 »

Zitat
Attacken aus der Mitte der Gesellschaft

130 Orte in Bayern umfasst die Liste des Flüchtlingsrates: Seit 2010 kam es hier zu Fremdenfeindlichkeit und zu Gewalttaten gegen Asylbewerber. Die rassistischen Parolen stammten oft von ganz gewöhnlichen Bürgern.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/angriffe-gegen-asylbewerber-attacken-aus-der-mitte-der-gesellschaft-1.1923332
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« Antworten #24 am: 11. August 2014, 19:34:51 »

Noch immer werden in Deutschland 268 Neonazis per Haftbefehl gesucht. Zum Teil entziehen sie sich schon seit Jahren erfolgreich den Strafverfolgungsbehörden.

Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion vor.
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