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Autor Thema: Rassismus in Deutschland  (Gelesen 123997 mal)
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Abused Frog


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« Antworten #25 am: 26. September 2014, 11:40:14 »

Zitat
Bedrohte Helfer in Hellersdorf

Vor einem Jahr protestierten in Berlin-Hellersdorf Anwohner gemeinsam mit Neonazis gegen ein Asylbewerberheim, in dem viele Menschen lebten, die gerade dem Bürgerkrieg in Syrien entkommen waren. Doch wie sieht es heute in Hellersdorf aus?

Quelle: tagesschau



http://download.media.tagesschau.de/video/2014/0925/TV-20140925-2242-2501.websm.h264.mp4


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« Antworten #26 am: 30. September 2014, 09:32:28 »

Zitat
Endlich mal ein lesenswerter Rassismus-Artikel in der taz. Es geht um Raed Saleh, ein Kandidat für den Posten des regierenden Bürgermeisters von Berlin. Presse-Beobachter haben bei ihm mehrfach thematisiert, dass er angeblich eine schlechte Grammatik hat, aber die taz hat mal ein längeres frei gesprochenes Stück transkribiert und es stellt sich raus, dass der sogar weniger Fehler pro 1000 Worte macht als seine Interviewer.

Quelle: Fefes Blog


Unabhängig und neutral mit unterschwelligen Ressentiments im Gepäck, statt gegen Vorurteile anzuschreiben sorgt man dafür daß das Feuer nie ausgeht.
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« Antworten #27 am: 30. September 2014, 15:06:28 »

Zitat
Misshandlungen an der Tagesordnung

Die menschenunwürdige Behandlung von Flüchtlingen in der Unterkunft in Burbach soll keine Ausnahme gewesen sein, sondern die Regel. Das sagt ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma, gegen den nun ermittelt wird. Er bezeichnet das Lager als "rechtsfreien Raum".


http://www1.wdr.de/studio/siegen/themadestages/fluechtlinge452.html
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Sir Vival


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« Antworten #28 am: 01. Oktober 2014, 16:34:00 »

Das kommt davon, wenn man als Staat solche Verantwortung in "private" Hände gibt. Daß die nach "wirtschaftlichen" Gesichtspunkten agieren, ist wohl klar.
Und was mich dabei sehr ärgert: Was haben denn Aufseher wie diese Sicherheitsfirma mit ihren Nazischlägern in einem Flüchtlingswohnheim zu suchen?
So blöd kann doch kein verantwortlicher solch einer Sicherheitsfirma sein, oder?

Da stellt sich für mich die Urfrage, aus welchem Grund man so etwas INNERHALB des Wohnbereichs bewachen muß? Die Menschen dort wollen doch nur in Sicherheit leben und sind deshalb in D angekommen (inkl. aller anderen EU-Länder).
Bewachung von AUSSERHALB des Wohnheimes zum Schutz vor irgenwelchen Deppen verstehe ich ja noch. Und innerhalb dann Verwaltungspersonal. Aber "Aufseher" sind da fehl am Platz!

Nee, da wird wieder typisch deutsches Lagerdenken aufgetischt und dann auch noch so taktlos mit privaten Sicherheitsfirmen. Nichts gegen Sicherheitsfirmen. Da gibt es schon "Profis" und geschulte Leute, auch für solche Tätigkeiten. Aber man kann doch keine teils vorgestraften und absolut unausgebildeten Leute, für die Empathie eine Party ist, dort schalten und walten lassen!
Wie sieht´s denn da z.B. in anderen Ländern aus? Würde mich interessieren.

Die Sicherheitsfirma hat sich da `nen schönen Namen gemacht. Der wird bestimmt bald geändert und wir hören nichts mehr von denen.
Aber für mich ein Totalversagen der NRW-Politik. Und die lassen sich noch mit "Folterfotos" von der Presse ablichten.

Schande......

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Es gibt 2 Arten von Politikern:
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« Antworten #29 am: 01. Oktober 2014, 17:21:41 »

Ich poste das mal hier, hoffe es passt: im SpOn ein seltener bericht, der nicht nur an der oberfläche beschreibt, was in dem bereich passiert.
Zitat
Private Sicherheitsdienste: Verlierer in Uniform

Mit Mütze, Taschenlampe und geborgter Autorität: Wenn staatliche Aufgaben an Privatfirmen weitergereicht werden, bewachen Menschen den Rand der Gesellschaft, die selbst am Abgrund stehen.


...
 Verantwortung in den Händen polizeibekannter Schlägertypen

Hier liegt das grundsätzliche Problem, wenn hoheitliche Aufgaben wie der Schutz von Asylbewerbern - vor sich selbst oder dem Mob vor der Tür - an private Unternehmen ausgelagert wird. Outsourcing wird zum Durchreichen der Verantwortung nach unten, bis sie endlich in den Händen polizeibekannter Schlägertypen liegt. In Burbach wurde vom Regierungspräsidium die, wie man hört, recht günstige Firma European Homecare bestellt. European Homecare wiederum beauftragte die Nürnberger Sicherheitsfirma SKI, die ihrerseits wiederum auf noch billigere Subunternehmer zurückgriff. Dass hier keine ausgebildeten Traumatherapeuten mit Zusatzqualifikation in ambulanter Deeskalation zum Einsatz kommen, liegt auf der Hand.

Es ist, als würde man eine gemietete Wohnung an einen Untermieter weitervermieten, der sie seinerseits an einen Unteruntermieter weiterreicht. Und ein solches System wird derzeit als wichtiger Pfeiler der inneren Sicherheit einer Gesellschaft bezeichnet, die fortschreitende Privatisierung inzwischen als Naturgesetz hinzunehmen gelernt hat. In 20 Jahren hat sich die Zahl der Firmen auf 4.000 verdoppelt, jüngste Erhebungen (2013) gehen von rund 185.000 Mitarbeitern aus. Trotz geringer Gewinnmargen macht die Branche einen Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro.

Ein wachsendes Segment ist die "Betreuung" von Objekten, in denen wie zufällig auch Menschen wohnen - allein zwischen Januar und August 2014 haben 99.592 solcher Menschen in Deutschland Asyl beantragt. Kommunen sind überfordert, Geld ist dafür keines da, die Polizei wird nur dann hinzugezogen, wenn sie gerufen wird. In Burbach zumindest sorgten Leute für Ordnung, die weder einen Bildungsabschluss noch entsprechende Erfahrungen hatten. Dabei können die Übergriffe auch als logische Folge einer Stimmungsmache gelesen werden, wie sie neulich erst wieder die "Bild"-Zeitung betrieben hat. Demnach trügen Sanitäter in Bautzen "aus Angst vor Attacken im Asyl-Hotel" angeblich "schon Schutzwesten". Warum sollte, wer das für bare Münze nähme, sich nicht mit präventiven Folterspielchen den nötigen Respekt verschaffen?

...

Nun werden Zustände wie die in Burbach in Leitartikeln reflexhaft als "unhaltbar" bezeichnet, als handele sich um Fehler im System. Ist nicht das System der Fehler? Ein System, das Bedürftige erst abweist, dann einpfercht und in diesem Pferch einem armseligen Wiedergänger eben jener sadistischen Obrigkeit ausliefert, vor der sie einst geflohen sind? Die Zustände sind eben nicht "unhaltbar", sie sind durchaus tragfähig und gewollt. Sie herrschen, die Zustände. Und daran wird auch ein Korrigieren irgendwelcher "Standards" kaum etwas ändern.


...
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/private-sicherheitsdienste-staat-lagert-verantwortung-aus-a-994647.html
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2014, 17:24:26 von schwarzrot » Gespeichert

"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht
Sir Vival


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« Antworten #30 am: 02. Oktober 2014, 12:42:11 »

Danke für diesen Beitrag  Smiley
So sehe ich das auch.

Wie ist das eigentlich mit der Verantwortung?
Wenn ich eine Wohnung miete (Der Vermieter sei jetzt mal der Staat und ich bin die "European Homecare"). Ich widerum schließe einen Untermietervertrag mit jemandem, der dies widerum tut usw. Ist ja so nicht verboten (in der Wohnungsbranche).
Wenn jetzt der Untervermieter des Untervermieters des Untervermieters (man könnte es fortführen ähnlich wie der Sub des Subs des Subs....usw.) die Wohnung bis zur Decke zusch****t und zumüllt.
Wer ist dann verantwortlich...und vor allem vor wem?

In der Wohnungsbranche hat meist der Wohnungsbesitzer (Erstvermieter) die zugeschissenen Hosen an (mit Hosenträger bitte) und bleibt in der Verantwortung, sprich, der bleibt auf den Kosten sitzen.

In diesem Fall (Burbach) wäre ich auch mal interessiert, wer hier die Verantwortung letztendlich tragen muß. Ich denke NICHT, daß es der "Erstvermieter" ist. Ihr auch nicht?
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2014, 12:50:15 von Sir Vival » Gespeichert

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« Antworten #31 am: 13. November 2014, 18:07:38 »

Zitat
Alltagsrassismus
Unter Weißen

Unser Autor ist in Leipzig geboren, spricht - wenn er will - Sächsisch und ist schwarz. Fremde Menschen pöbeln ihn an, bespucken ihn. Umstehende tun, als würden sie nichts bemerken. Wie lebt es sich mit Rassismus im Alltag?
....

Quelle: SZ via Duckhome
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« Antworten #32 am: 07. Februar 2015, 11:21:42 »

Zitat
Dortmund
Vermummte mit Fackeln rufen rechte Parolen vor Asylbewerberheim

Am Freitagabend wurden 13 Verdächtige in Dortmund festgenommen. Zuvor hatten drei Dutzend Vermummte mit brennenden Fackeln vor einem Asylbewerberheim rechte Parolen skandiert.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/vermummte-rufen-rechte-parolen-vor-asylbewerberheim-a-1017256.html
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« Antworten #33 am: 10. Februar 2015, 23:08:15 »

Zitat
Wut und Entsetzen nach Anschlag in Escheburg

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wut-und-Entsetzen-nach-Anschlag-in-Escheburg,brandanschlag194.html

Zitat
Brandanschlag auf Asylbewerberheim

https://linksunten.indymedia.org/de/node/134455
« Letzte Änderung: 10. Februar 2015, 23:23:04 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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dagobert


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« Antworten #34 am: 11. Februar 2015, 13:53:39 »

Das war nur eine Frage der Zeit bis sowas passiert. Rostock-Lichtenhagen lässt grüßen.
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« Antworten #35 am: 17. Februar 2015, 11:14:47 »

https://www.youtube.com/watch?v=5Z-L4eyym1k
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« Antworten #36 am: 08. März 2015, 20:53:52 »

Zitat
Bei einem Brand in einem Asylbewerberheim in Schwäbisch Hall sind in der Nacht zum Sonntag sieben Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Er steht unter schwerem Verdacht.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/feuer-in-asylbewerberheim-in-schwaebisch-hall-verdacht-auf-brandstiftung/-/id=1622/nid=1622/did=15196040/1lgfr60/index.html

Aha, einer der Bewohner soll also den Brand gelegt haben!
Erinnert sich noch jemand an den Lübecker Brandanschlag vom 18. Januar 1996?
Lest Euch mal den Wiki- Artikel durch:
http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbecker_Brandanschlag

Und so nebenbei fallen einem beim lesen frappierende Gemeinsamkeiten mit den NSU Ermittlungen auf!
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« Antworten #37 am: 04. April 2015, 10:00:25 »

Zitat
Brand in künftiger Asylunterkunft in Tröglitz

In der künftigen Flüchtlingsunterkunft in Tröglitz im Burgenlandkreis hat es gebrannt. Wie die Polizei am Morgen mitteilte, war das Feuer in der Nacht zum Samstag in einem der beiden Mehrfamilienhäuser ausgebrochen. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

http://www.mdr.de/nachrichten/brand-fluechtlingsheim-troeglitz100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html
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« Antworten #38 am: 04. April 2015, 10:04:20 »

In der eigenen Familie. Vater nennt seine Tochter unter anderem Hure und schämt sich, weil sie einen Farbigen aus Togo als Verloben erwählt hat.

Tochter distanziert sich von Vater radikal. Ganze Familie zieht mit ihr.

Ich schäme mich. Für meinen Vater.
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Wer alles gesagt hat, sollte den Mund halten und zuhören.
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« Antworten #39 am: 04. April 2015, 11:45:53 »

Wow Krass! Shocked
Ich kann mich noch erinnern, als mein Kumpel eine Kenianerin geheiratet hat!
Hier war es die Mutter, die Stress gemacht hat und nicht mal zur Hochzeit kommen wollte.
Heute (ein paar Jahre später) verstehen sich die beiden bestens!
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« Antworten #40 am: 04. April 2015, 16:10:11 »

Tochter distanziert sich von Vater radikal. Ganze Familie zieht mit ihr.

Immerhin das ist wirklich gut.
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Kuddel


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« Antworten #41 am: 04. April 2015, 18:26:04 »

Zitat
Brand in künftiger Asylunterkunft in Tröglitz


Schlimm, wirklich widerlich, sind viele Kommentare bei zeit-online
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/troeglitz-brandstiftung-fluechtlingsheim?commentstart=9#comments


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Kuddel


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« Antworten #42 am: 04. April 2015, 20:45:11 »

Tröglitz ist kein Einzelfall.   

Übergriffe auf Flüchtlingsheime sind in Deutschland keine Seltenheit. Immer wieder kam es in der jüngeren Vergangenheit zu Sachbeschädigungen, Brandstiftung und Pöbeleien. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete die Polizei in Deutschland 150 Attacken. Schon 2013 hatte sich die Zahl mehr als verdoppelt: 2012 waren noch 24 Angriffe gezählt worden, im Jahr darauf 58. 

...

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-04/troeglitz-anschlag-kein-einzelfall-uebersicht
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« Antworten #43 am: 16. Mai 2015, 10:05:29 »

Zitat
Rassismus in Deutschland alarmiert UN

"Pegida"-Demos, fremdenfeindliche Parolen, Anschläge auf Asylbewerber: UN-Experten sind besorgt über wachsenden Rassismus in Deutschland - und haben nun mehr Einsatz von staatlicher Seite gefordert. Vor allem Flüchtlinge müssten besser geschützt werden.


http://www.tagesschau.de/ausland/un-rassismus-deutschland-101.html
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« Antworten #44 am: 16. Mai 2015, 21:26:01 »

Zitat
Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim

Wieder hat es in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft gebrannt: In Wünsdorf, einem Ortsteil von Zossen südlich Berlins, legten Täter in der Nacht zum Samstag Feuer in Abfallcontainern eines künftigen Heims. Verletzt wurde niemand - schon kurze Zeit später nahm die Polizei zwei rechtsextreme Tatverdächtige fest.

http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/brandenburg/brandanschlag-auf-geplantes-fluechtlingsheim-in-zossen-brandenburg.html
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« Antworten #45 am: 03. Juni 2015, 14:50:19 »

Zitat
Versuchter Brandanschlag auf Asylbewerberunterkunft

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch einen Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in Hoyerswerda verübt. Nach Polizeiangaben warfen sie einen Behälter mit brennbarer Flüssigkeit in Richtung der Notunterkunft, in der sich zu diesem Zeitpunkt 27 Asylbewerber aufhielten. Der Brandsatz prallte aber von der Rückseite der Turnhalle ab und fiel auf die Straße. Ein Wachmann löschte den Molotowcocktail. Das Operative Abwehrzentrum der Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

http://www.mdr.de/sachsen/brandanschlag-asyl-hoyerswerda100_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html
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« Antworten #46 am: 01. Juli 2015, 10:43:09 »

Zitat
Zahl rechtsextremer Gewalttaten erreicht neuen Höchststand

Die Zahl der rechtsextremen Gewalttaten ist im vergangenen Jahr um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das zeigt der aktuelle Verfassungsschutzbericht.
http://www.sueddeutsche.de/politik/verfassungsschutzbericht-zahl-rechtsextremer-gewalttaten-erreicht-neuen-hoechststand-1.2544343
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« Antworten #47 am: 10. Juli 2015, 09:12:10 »

Zitat
Griechenland, Flüchtlinge, AfD: Deutschlands Neonationalismus
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/deutschlands-neo-nationalismus-lobo-kolumne-a-1042600.html
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« Antworten #48 am: 15. Juli 2015, 20:36:26 »

Zitat
Flüchtlinge in Deutschland 
Wenn Helfer zur Zielscheibe werden

Sie lehren Flüchtlingskindern das Schwimmen, bauen als Feuerwehrleute Zelte auf oder helfen einfach nur freiwillig: Viele Menschen in Deutschland wollen einen Teil dazu beitragen, dass sich Flüchtlinge willkommen fühlen. Doch nicht allen schmeckt, was Feuerwehr, DLRG und THW tun: Die Anfeindungen in sozialen Netzwerken nehmen zu.

Ein aktuelles Beispiel kommt aus dem bayerischen Weißenburg. Die 18.000 Einwohner große Stadt liegt eine gute Autostunde südlich von Nürnberg, verschiedene Asylunterkünfte sollen hier in den kommenden Tagen und Wochen entstehen. Auch die DLRG vor Ort will etwas beitragen und bietet einen Schwimmkurs für Flüchtlingskinder an - ehrenamtlich, ohne Bezahlung.
Eigentlich eine schöne Sache - sollte man meinen. Doch die Reaktionen auf der Facebook-Seite der Lebensretter sprechen eine andere Sprache: Die noch harmlosen Äußerungen lauten "Ihr seid wohl total verblödet". Manche melden sich dagegen offen rassistisch zu Wort: "Optimal! Dann können die in Zukunft ja in ihre Heimat zurückschwimmen!", postet ein Facebook-Nutzer auf der DLRG-Seite.

Nicht nur kritisiert, sondern angegriffen
....

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« Antworten #49 am: 15. Juli 2015, 21:27:38 »

passend dazu:

Zitat
Feuerwehr wird für Flüchtlingshilfe angefeindet
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/6982384/feuerwehr-wird-fuer-fluechtlingshilfe-angefeindet.html


Zitat
Flüchtlingsheim in Böhlen beschossen
http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/schuesse-boehlen100.html
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