Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 [2] |   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Arvato  (Gelesen 22387 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
xena7


Beiträge: 17


« Antworten #25 am: 06. Oktober 2010, 22:12:28 »

Ja deine Frage ist berechtigt. Ich habe die Erfahrung gemacht das Inhouse Callcenter gut bezahlen und auch die Mitarbeiter fair behandeln. Aber Outsourcing Callcenter die fuer mehrere Kunden arbeiten, tja die kannst du alle in einen Sack packen und mit einem Riesenknueppel draufhauen, triffst immer den Richtigen.

Gespeichert
dummdidumm


Beiträge: 13


« Antworten #26 am: 07. Oktober 2010, 12:28:53 »

naja ich bin am überlegen mich bei mobilcom zu bewerben. dabei handelt es sich ja um ein inhouse-callcenter.gibts über die irgendwelche erfahrungen und was is das gehalt dort?
Gespeichert
Aloysius


Beiträge: 2835



« Antworten #27 am: 07. Oktober 2010, 14:03:40 »

Ich kann aus meiner Zeit bei dem Branchenführer im Bereich Kommunikation in Europa sagen:

Es gibt definitiv vernünftige Callcenter, es gibt sogar wirklich gute, absolut faire Callcenter. Aber in der Masse wird bewußt daran gearbeitet, so viel wie möglich an Goodies, Verdienst und komfortablen Arbeitsbedingungen zu streichen, weil die Rentabilität absolute Priorität hat. Daher ja auch diese Seuche der minutenlangen Vorabfragen bei Inboundcalls.

Es wird kommuniziert, daß das der optimalen Auswahl des besten Mitarbeiters für die Anfrage handelt, in Wirklichkeit sollen die Leute abgewimmelt werden, und ihr Glück im 'Self-Service-Bereich' im Netz machen, oder sonst halt ein Kontaktformular ausfüllen, dann brauch man keine Call-Zeiten einhalten und kann besser mit dem Anliegen herumjonglieren, bis es zeitlich passt.

Pauschal kann ich sagen:

Anstellungen über Leihfirmen oder 6-Monats-Verträge sind echt für die Katz. Da werden meiner Beobachtung nach vielleicht 1 bis 2 % nachher weiterbeschäftigt, aber alle werden vorher belogen, was Übernahme und Chancen angeht, daß man sich als Festangestellter für TLs und Frontoffice-Manager fremdschämt.
Gespeichert

vampyrella


Beiträge: 927



« Antworten #28 am: 08. Oktober 2010, 09:49:49 »

Also mobilcom  hat bei uns einen guten Ruf bis auf die Bezahlung. Im Osten 6,50.
Vertrieb musst du dort auch machen, selbst wenn es Inbound ist. Du hast Zahlen, die du erfüllen musst, bekommst aber für jeds verkaufte Produkt noch ca. 20 Euro Prämie.

Das gutean diesem CC, es sind ziemlich humane Arbeitszeiten, bei unserem Mobilcom zw. 9 und 19 Uhr, in 2 Schichten. Das ist ja heutzutage auch mal was wert.
Gespeichert

o
L_/
OL This is Schäuble.
Copy Schäuble into your signature to help him on his way to Überwachungsstaat.
xena7


Beiträge: 17


« Antworten #29 am: 09. Oktober 2010, 10:30:40 »

Hallo Vampyrella,

Mobilcom ist ein Inhouse Callcenter daher auch keine Probleme. Schau bei Arvato arbeiten fast alle als Zeitarbeitskraefte und rate mal wer vermittelt ? Richtig die Arge.

Da kann auch nichts dabei herumkommen. Der Fehler vieler Firmen ist das man seine Auftraege an Drittcallcenter anbietet und meistens sind die Drittanbieter schrott in allen Belangen.
Gespeichert
JoeJoe


Beiträge: 1


« Antworten #30 am: 26. Oktober 2010, 14:33:35 »

Hallo!

Ich hätte da mal die Frage, ob mir jemand sagen kann, wie die Arbeitsbedingungen bei Arvato in Dortmund sind. Speziell die Pausenregelung (Bildschirmarbeitsplatzverordnung), Rüstzeit, Anzahl der verlangten Calls und die geforderte AHT würden mich interessieren. Danke
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2010, 14:41:17 von JoeJoe » Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 11449


« Antworten #31 am: 13. August 2018, 14:09:56 »

Auch hinter rönzigen Bimmelbuden steht großes Kapital.
Das Kapital investiert hier und zieht dort wieder Kapital ab. Man kann gar nicht so schnell gucken, wie das Kapital den größten Profitspannen hinterherjagt.

Zitat
Vor Trennung vom Call-Center-Geschäft: Bertelsmann gründet für Logistik-Neugeschäft eigene Aktiengesellschaft


Bertelsmann-CEO Thomas Rabe

Der Medienkonzern Bertelsmann stärkt seine Dienstleistungstochter Arvato. Vorstandschef Thomas Rabe hat die Arvato SCM Solutions AG gegründet. Hier soll perspektivisch Neugeschäft eingebracht werden. Damit könnte nach dem angekündigten Rückzug aus dem Call-Center-Geschäft die Logistik-Sparte von Arvato als wichtiges Ausbaufeld dienen.

Bis zum Herbst will Bertelsmann-Chef Thomas Rabe den Verkauf des Call-Center-Geschäfts mit rund 36.000 Mitarbeitern abschließen. Geplant ist, den Unternehmensteil „en Bloc“ loszueisen. Sollte dies nicht gelingen, will der gebürtige Luxemburger die Sparte Arvato CRM auch in Teilen veräußern. Angeblich sollen sich für das Call-Center-Geschäft rund zwei Dutzend Kaufwillige interessieren – darunter vor allem Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland. Der bevorstehende Verkauf hat bereits zu Konsequenzen im Top-Management geführt. Andreas Krohn, Chef von Arvato CRM Solutions, scheidet zum Jahresende aus dem Unternehmen aus. Die Trennung erfolge im „besten freundschaftlichen Einvernehmen“, hieß es.

Jetzt sorgt Bertelsmann-Chef Thomas Rabe Arvato offenbar bereits für die Zeit nach dem Mega-Deal vor. Der Konzernherr hat die Arvato SCM Solutions AG gegründet. Als Vorstände der neuen Gesellschaft wurden Nils Klose, Geschäftsführer Consumer Products bei Arvato SCM Solutions, und Christian Balzer, Chief Operating Officer (COO) bei Arvato Distribution, ernannt. Perspektivisch will Bertelsmann hier Logistik-Neugeschäft einbringen, heißt es in Unternehmenskreisen. Wann und in welchem Umfang, ist allerdings unklar. Ein Arvato-Sprecher hält sich hierzu bedeckt. “Die Gründung der Arvato SCM Solutions AG ist ein völlig normaler gesellschaftsrechtlicher Vorgang und eine rein technische Anpassung, die in keinerlei Zusammenhang zu anderen Geschäftsbereichen von Arvato steht“, erklärt der Firmensprecher auf MEEDIA-Anfrage.

Die Arvato SCM Solutions unter Führung des CEO Frank Schirrmeister umfasst die Logistikaktivitäten für endkundenorientierte Branchen wie der Automobil-Industrie, Banken und Versicherungen, Konsumgüter und Fashion, Healthcare, Hightech und Entertainment, Verlage und Telekommunikation. Das Unternehmen ist mit 14.000 Mitarbeitern weltweit an 70 Standorten in 20 Ländern aktiv. Der Logistikriese ist für mehr 200 Online-Shops tätig. Nach dem Verkauf des CRM-Geschäfts steht die Bertelsmann-Tochter künftig auf drei Standbeinen: der Logistiksparte SCM Solutions, dem in der Arvato Financial Solutions gebündelten Geschäft für Finanzdienstleistungen sowie den für IT-Lösungen geschaffenen Bereich Arvato Systems.
https://meedia.de/2018/08/10/vor-trennung-vom-call-center-geschaeft-bertelsmann-gruendet-fuer-logistik-neugeschaeft-eigene-aktiengesellschaft/

Gespeichert
Seiten: 1 [2] |   Nach oben
Drucken
Gehe zu: