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Autor Thema: CCES24 in Palma de Mallorca Erfahrungsberichte  (Gelesen 884247 mal)
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CCES24 Insasse


Beiträge: 16



« Antworten #25 am: 01. November 2013, 00:25:37 »

Hallo Oscar,

Du hast gerade meinen kompletten Text (welcher alles andere als schmeichelhaft für Dich ist) nochmal kopiert und unkommentiert als Zitat eingefügt.

Bist Du mit der Bedienung des Forums überfordert Huh?

Oder haben Dich Deine Freunde (PM, GL und HR) zurückgepfiffen Huh?
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Spanienolé


Beiträge: 16


« Antworten #26 am: 01. November 2013, 19:12:38 »

Bin gerade durch Zufall auf diese Seite aufmerksam geworden und lese das Statement unseres Betriebsratsvorsitzenden. Ich kann dazu nur sagen: "Oscar, Thema verfehlt, setzen, 6!" Ein Betriebsrat, der es auch nach einem Jahr nicht schafft, Verbesserungen für die Mitarbeiter zu erreichen, ist einfach nur erbärmlich. Die ganze Wahl war eine Farce! Die meisten der Kollegen wussten doch gar nicht genau, was da ablief. Da haben sich 15 Leute auf die Liste der Gewerkschaft gesetzt, gleich welcher Couleur. Andere hatten da das Nachsehen, da diese ja gar keine Chance mehr hatten, sich entsprechend zu positionieren. War doch klar, dass Eure Liste das Rennen macht gegen die der Geschäftsleitung. Ihr als Personen wurdet sicher nicht gewählt. Meines Erachtens nach, hätten da ganz andere Namen draufstehen müssen. Nicht so Weicheier wie Ihr! Könnt Ihr morgens eigentlich noch beruhigt in den Spiegel schauen, ohne rot zu werden? Mensch, Eure Posten sind doch sicher. Warum wird hier nicht endlich auch einmal Tacheles mit der GL gesprochen, oder mit den Kollegen ein Streiktag eingelegt, zumindest aber mal für ein paar Stunden der Dienst verweigert? Was glaubt Ihr, wie schnell die dann wach werden. Kriegen ja jetzt kaum noch gutes Personal.


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CCES24 Insasse


Beiträge: 16



« Antworten #27 am: 10. November 2013, 01:17:12 »

Hallo liebe Mitstreiter,

zu aller erst bedanke ich mich bei „Spanienole“ für seinen guten Beitrag.
Ich stimme Dir voll und ganz zu ! Grin

Des weiteren Bedanke ich mich bei „xyu“ für die solidarischen Grüße aus good old Germany.
Und ebenfalls vielen Dank für die nützlichen Links. Grin

Ganz besonderen Dank an die beiden Administratoren: "Admin" und "Cyberactivist“ für die gute Zusammenarbeit:
 Am 30.10. traf ein Anschreiben eines Anwalts im Auftrag von CCES24 bei Chefduzen ein. Die Forenbetreiber nahmen dies mit einem müden Lächeln zur Kenntnis. Außer etwas üble Nachrede war uns Autoren nichts vorzuwerfen. Admin gab mir die Info, dass es vom Gesetzgeber her durchaus erlaubt ist, die Auftraggeber der Firma namentlich zu nennen. Auch die Veröffentlichung der Höhe verschiedener Gehälter und Provisionen ist nicht strafbar.

Zitat
Zitat
Betriebsgeheimnisse sind nach § 17 UWG ausschließlich interne Daten und Fakten, die nur einem eng begrenzten Personenkreis bekannt sind und wirtschaftlich einen direkten Einfluss auf die Konkurrenz der Unternehmen haben, wie Geschäftsbilanzen, technische Arbeitsmethoden, Preislisten usw. und strategische Fakten, die vom Unternehmer ausdrücklich gegenüber den MitarbeiterInnen als „Betriebsgeheimnis“ weitergegeben wurden.
http://bremerfeierabend.blogsport.eu/2013/06/04/leiharbeit-niedriglohn-flexi-schicht-%E2%80%A6mist-mund-auf-offentlichkeit-her/


Ferner hat Chefduzen noch niemals Daten der Autoren Preis gegeben. Erstens sind sie NICHT dazu verpflichtet und zweitens entspricht dies NICHT der Intention dieses Forums.

Wie Ihr höchst wahrscheinlich schon bemerkt habt, wurden inzwischen einige Textpassagen zensiert. Interessant ist, was laut Forderung des Anwalts zensiert wurde und noch interessanter ist, was NICHT zensiert wurde, obwohl es zensierungswürdig ist !

Zensiert wurde beispielsweise ein direkter Link zum "kununu.com" Bewertungsportal.
Ebenfalls zensiert wurde eine nur angedeutete Parallele zur DDR/STASI/SED.
Eine Verunglimpfung des Betriebsrates hat der GL scheinbar auch nicht gefallen.

Vollkommen entfernt wurde der Aufruf zum Sternchensammeln: Mitarbeiter sollen andere Mitarbeiter melden, sofern diese gegen den Datenschutz verstoßen und dafür ein Sternchen kassieren. Bei einer gewissen Anzahl gesammelter Sternchen winkt eine Prämie.

Ferner wurde die Erwähnung einer Schreibschwäche und die karge Schulbildung eines Projektmanagers, welcher unserer Meinung nach sowohl fachlich, als auch menschlich von seinen Vorgesetzten überbewertet wird, vollkommen entfernt. Dies ist nicht verwunderlich, weil sogar die auf der CCES 24 Homepage enthaltenen Stellenangebote für den Posten eines ordinären Teammanagers in erster Linie auf Hochschulabsolventen gemünzt sind.

Welcher Deutsche, der mitten im Leben steht und über einen Master oder zumindest Bachelor in BWL oder VWL verfügt, ist bereit für 1500€ brutto in einem Callcenter im Ausland zu arbeiten ?

In der Line sitzen wirklich vereinzelt Leute mit abgeschlossenem Studium oder immerhin einer IT Ausbildung. Als Teammanager und Fachberater sind hingegen nur wenige Leute mit akademischem Grad anzutreffen. Loyalität der Firma gegenüber und Seilschaften zählen in weitaus mehr als fachliche Qualifikation.

Nicht zensiert wurde die Darstellung einer weiblichen Teammanagerin als ästhetisch benachteiligt uns psychisch labil. Dies führt im Outbound bestimmt zu STEHENDEN Ovationen !

Abschließend möchte ich mich dafür bedanken, dass die zahlreichen Fäkalausdrücke unseres Betriebsratsvorsitzenden ebenfalls zensiert wurden.

Zeitgleich mit Oscars Post erhielt ich eine persönliche Email mit fast identischem Inhalt von einem anonymen Schreiber: Ich konnte ihn jedoch aufgrund seiner eklatanten Fehler in Rechtschreibung und Grammatik identifizieren (Abteilung PM). Ich habe ihn in meiner Antwort namentlich angesprochen und ihm nahegelegt, doch mal einen Deutschkurs für Erwachsene bei der VHS zu besuchen, damit er sich nicht immerzu blamieren muss.
Geantwortet hat er jedoch nicht.  Cry

 
« Letzte Änderung: 24. November 2013, 17:44:36 von CCES24 Insasse » Gespeichert
cyberactivist
Urlaubsjunkie-Auf Entzug
Administrator

Beiträge: 719



« Antworten #28 am: 10. November 2013, 02:09:55 »

Wir sind als Forenbetreiber verwundert über die Art und Weise in welchem Ton der "Betriebsrat" sich hier in Privatnachrichten artikuliert. Weiterhin bezweifele ich, dass das Mitglied, welches sich hier als Betriebsrat ausgibt, hinreichend mandatiert ist, um in einem Forum NutzerInnen zu bedrohen und in einer derartigen Gossensprache für den Betriebsrat zu sprechen. Ich kann mich an keinen Fall erinnern, in dem ein Betriebsrat, der sich derart äußert, tatsächlich seine Arbeit im Sinne der Belegschaft verrichtet hat.
Sollten NutzerInnen hier weiterhin bedroht oder beleidgt werden, behalten wir es uns vor, dem Betriebsrat virtuelles Hausverbot für dieses Forum zu erteilen.
Bitte meldet entsprechende Privatnachrichten innerhalb des Forums o.ä. an uns, auch Versuche der Kontaktaufnahme, um eure Identität auszuforschen. Wir werden hier eine Diskussion über den Betrieb CCE24 führen, unabhängig von der Einstellung des Betriebsrates.

Unwahre Tatsachenbehauptungen und Beleidigungen sind unerwünscht.
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Nur Exhibitionisten haben nichts zu verbergen.
Eivisskat
Gast
« Antworten #29 am: 10. November 2013, 10:38:29 »

Oh, guck mal:

Das "Mallorca Magazin" hat sich dieses Jahr den Verhältnissen in der Firma auch schon angenommen und ein interessantes Schreiben mit Betriebs-Interna veröffentlicht. Ob es deswegen auch schon ein Anwaltsschreiben  erhalten hat?
Aber vermutlich kennt man sich eh dort unten, so im dtsch. Zirkel...

http://mallorcamagazin.com/sfComment/commentPage/id/38208/model/Noticia/page/3



Zu den Linern im CC:

Ich weiss, es ist heuzutage furchtbar schwer überhaupt irgendeine Art von Job zu finden, von "Arbeit", die mir gefällt, meiner Neigung entspricht und von der ich leben kann, ganz zu schweigen.

Trotzdem könnte man sich gelegentlich fragen "Was mache ich hier" in diesem Betrieb?

Wieso dränge ich hier von Mallorca aus per Telefon anderen Menschen um jeden Preis völlig absurde Verträge einer Telefongesellschaft auf, die so unnötig sind wie ein Kropf und häufig wiederum ein weiteres CC nebst Kundenhotline  benötigen, weil sie...nun das bis zum Überdruß  ist bekannt.

Warum also richte ich wissentlich erheblichen Schaden an mir selbst (arbeitsmedizinisch schon längst bewiesen) UND - genauso wissentlich - häufig auch an den Käufern des Vertrags/Deals an, mit allem was da dran hängt?


Das Geld...ja, schon klar. Aber ist das nicht viel zu teuer erarbeitet, hängt da nicht zu viel Wut & Tränen dran für fast alle Beteiligten?

Nur für die wirklichen Profiteure nicht?

Und gibt es überhaupt irgendeine Hoffnung auf Besserung der Verhältnisse dort, damit ich mir meinen Telefon-Drücker-Verkauf irgendwie "schön denken" kann und mein hoher Einsatz sich "lohnt"?

Oder gefällt mir diese Art von "Lohn" ohnehin nicht ...mehr?

Passt in meinen Kopf auch noch etwas anderes, als nur "die Line, die Line, die Line" und die Abschlüsse, die mich bald 24 Std. am Tag bewegen?

Muss ich mich und meine wichtige Lebenszeit wirklich kaputt machen mit dieser Erfahrung?

Kann ich auf Mallorca auch eine andere Tätigkeit finden? (schwierig aber nicht ummöglich, vermutlich...)

Muss ich unbedingt hier bleiben?


Fragen über Fragen...  Wink

 

« Letzte Änderung: 10. November 2013, 10:50:40 von Eivisskat » Gespeichert
BGS
Polarlicht


Beiträge: 2779



« Antworten #30 am: 10. November 2013, 13:28:49 »

Sehr gute und berechtigte Fragen. (Habe selbst eine Anzahl Jahtre "mit Erfolg" und ohne Kunden in die Irre zu führen / unehrlich zu sein bei T. im Callcenter als Zweitjob gearbeitet).

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Don Calleone


Beiträge: 3


« Antworten #31 am: 11. November 2013, 03:11:45 »

Ein bisserl um nicht zu behaupten sehr ,geht mir der Hals! Ich schaetze dieses Forum (als Mitleser seit laengerer Zeit) dafuer das es ein Sprachrohr der Ausgebeuteten des globalen Kapitalismus mit linksorientiertem sozialpolitischem kritischem Anspruch ist. Umso mehr bin ich erschrocken das in diesem Thread Angriffe auf Auesserlichkeiten sowie persoenliche Verunglimpfungen zugelassen und zum Teil Opfer zu Taetern gemacht werden! Das ehemalige Mitarbeitern eine persoenliche Plattform fuer einen Abrechnungskrieg eingeraeumt wird, die eine Zweite Chance aber keine Dritte bekommen haben nachdem die Pillen die sie sich eingebaut hatten (warum auch immer) zu einem 24 Stundenschlaf gefuehrt hatten die keine Rueckmeldung auf der Arbeit zuliess.

Bevor ich der Liebe wegen nach Mallorca ausgewandert bin, war ich 18 Jahre aktives Mitglied bei Verdi und bis heute noch engariertes Mitglied bei Attac.

Ich bin Mitarbeiter der CCES 24 , ich bin Betroffener einer Mitarbeiterverachtender Unternehmenspolitik aber Realist genug um dies an den wahren Ursachen fest zu machen.

Nach dem Regierungswechsel in Spanien bei einer die Wirtschaftskrise begleitenden Arbeitslosigkeit von 26% hat die neue Regierung angekuendigt den " Roten Teppich" fuer Unternehmer und Investoren auszurollen ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/regierungswechsel-in-spanien-wahlsieger-mit-giftliste-a-798905.html ) . Wirtschaftfoerderung fuer Unternehmer unter Aufweichung des Kuendigungsschutzgesetzes sowie Aufhebung der Einschraenkung bei Arbeitsvertraegen auf Zeit. Das war der Startschuss fuer die CCES24 ihr Projekt zu realisieren, daraus haben sie in den spanischen Medien nie ein Geheimnis gemacht. Unter dem Hinweis das in Deutschland nahezu Vollbeschaeftigung besteht sowie eine soziale Absicherung besteht und die bezahlten Loehne nicht attraktiv genug sind um abhaengiges Personal zu rekrutieren, bzw. motiviertes Personal zu finden. Das ganze unter dem Hintergedanken deutschen Gluecksrittern die in die Sonne ausgewandert sind einen Job am Existenzminimum den sie ohne Sprachkenntnissen und Qualifikation ausueben koennen zu bieten,  begleitend von spanischen Arbeitskollegen die froh sind aufgrund nicht vorhandener sozialer Absicherung fuer 900€ bis 1000€ Vollzeit arbeiten zu gehen und dankbar dafuer sind.

Was unseren Betriebsratvorsitzenden Oskar betrifft stelle ich fest das wir ohne ihn bis heute keinen Betriebsrat haetten. Das meisel ich in Stein!  Die Initiative zum Gruenden eines Betriebsrates hat er aus eigener Unzufriedenheit und der gespuerten Unzufriedenheit der Mehrheit der Mitarbeiter ergriffen. Als zweisprachiger und spanischer Muttersprachler hat er sich hart in das Thema eingearbeitet, Respekt dafuer! Sich ploetzlich als Betriebsratsvorsitzender wiederzufinden und das umzusetzen ist ein anderes Thema... er hat die Aura und Ausdrucksweise eines Gebrauchtwagenhaendlers aus Hamburg Altona und ich kann menschlich verstehen das ihm jetzt manchmal die Emotionen durchgehen nachdem er Verbesserungen Nachtzuschlag, Feiertagszuschlag etc. durchgesetzt hat. Ich bin aber auch enttaeuscht das keine Aufforderung erfolgte an der 1. Mai Kundgebung in Palma teilzunehmen und der gesammte Betriebsrat, nicht ein einziger, daran teilgenommen hatte und dies sogar als unnoetige Folklore abgetan wurde. Genauso enttauescht bin ich das es nie zu einer Stellungsnahme kam die letzte Massenkuendigung betreffend. Neuer Geschaeftsfuehrer (Inzwischend der Dritte innerhalb eines Jahres) der ganz Mao "Bestrafe einen, erziehe Hundert) alles gekuendigt hatte was krank gemeldet war( Der GFII ist auch schon wieder weg).

Und wer sich der Zusammensetzung der Shareholder bewusst ist sollte sich auch dessen bewusst sein: http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2002/04/19/a0166

Eine einzelne Teamleiterin anzugehen wissend  der Realitaet das eine alte deutsche  CC Seilschaft besteht, da sie aufgrund fehlendem Niveau und tieferem Background aufgrund Uebermotivation Outbound Agents im stehen hat telefonieren lassen ist schaebig. Sie ist auch nur Opfer, das durch die PL wohlwollend zur Kenntnis genommen,auf dem Weg nach oben intuitiv Hand angelegt hat wenn es mal eng wurde und im richtigen Moment bei den Richtigen den Mund aufgemacht hat.

Lasst uns solidarisch sein, nur gemeinsam koennen wir was erreichen,lasst uns als Opfer nicht zu Taetern der ausbeutenden wirtschaftlichen Globalisierung werden! Ueberwindet eure Angst! Wir sind das Kapital des Kapitals!
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schwarzrot


Beiträge: 4516



« Antworten #32 am: 11. November 2013, 09:28:02 »

Als neutraler beobachter und mensch des forums, ein paar gedanken dazu:

Wirtschaftfoerderung fuer Unternehmer unter Aufweichung des Kuendigungsschutzgesetzes sowie Aufhebung der Einschraenkung bei Arbeitsvertraegen auf Zeit. Das war der Startschuss fuer die CCES24 ihr Projekt zu realisieren, daraus haben sie in den spanischen Medien nie ein Geheimnis gemacht. Unter dem Hinweis das in Deutschland nahezu Vollbeschaeftigung besteht sowie eine soziale Absicherung besteht und die bezahlten Loehne nicht attraktiv genug sind um abhaengiges Personal zu rekrutieren, bzw. motiviertes Personal zu finden. Das ganze unter dem Hintergedanken deutschen Gluecksrittern die in die Sonne ausgewandert sind einen Job am Existenzminimum den sie ohne Sprachkenntnissen und Qualifikation ausueben koennen zu bieten,  begleitend von spanischen Arbeitskollegen die froh sind aufgrund nicht vorhandener sozialer Absicherung fuer 900€ bis 1000€ Vollzeit arbeiten zu gehen und dankbar dafuer sind.

Jaja, "hauptsache arbeit"!  Und für scheisse fressen soll man noch dankbar sein.
Zitat
Was unseren Betriebsratvorsitzenden Oskar betrifft stelle ich fest das wir ohne ihn bis heute keinen Betriebsrat haetten.
Wer öffentliche funktionen ausübt muss sich auch bei fehlern kritisieren lassen. Insofern ist es nicht nur ok, sondern erforderlich, dass versagen solcher funktionsträger öffentlich gemacht wird.
Recht hast du damit, dass es mies ist, dabei unter der gürtellinie rumzumachen, oder auf persönliche gebrechen/körpermerkmale abzustellen.
Zitat
Eine einzelne Teamleiterin anzugehen wissend  der Realitaet das eine alte deutsche  CC Seilschaft besteht, da sie aufgrund fehlendem Niveau und tieferem Background aufgrund Uebermotivation Outbound Agents im stehen hat telefonieren lassen ist schaebig. Sie ist auch nur Opfer, das durch die PL wohlwollend zur Kenntnis genommen,auf dem Weg nach oben intuitiv Hand angelegt hat
Unterdrückungssysteme setzen teilweise ganz bewusst auf die "kreativität" ihrer kapos, das spricht aber gerade solche leuteschinder nicht frei.
Was du hier versuchst, täter zu opfern umzudeuten. Diese sind aber keine opfer, schon gar nicht, wenn sie sogar innerhalb des miessystems, den ihnen erlaubten repressionsrahmen nicht nur freudig ausschöpfen, sondern ihn sogar durch zusätzliche schikane noch ausweiten.

Solidarität ja, aber mit den opfern, nicht mit tätern!
Schweinetäter sind keine opfer!
« Letzte Änderung: 11. November 2013, 09:31:25 von schwarzrot » Gespeichert

"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht
Nikita


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« Antworten #33 am: 11. November 2013, 16:07:00 »

Wenn Betriebsratsvorsitzende zu sehr um den Ruf der Firma besorgt sind, ist etwas faul. Es ist nicht deren Aufgabe und es riecht nach Klüngelei mit der Geschäftsführung. Geschweige denn, wenn sie eine Verfolgungsbetreuung über das Internet betreiben, wie in diesem Fall.
Dass es in dem Laden einen BR gibt,  heißt erst mal nur, dass ein paar Leute weniger telefonieren. Dass sie mehr als das wollen, muss der BR durch Handlungen belegen.
Wenn Leute im Betrieb als Strafe stehend telefonieren, heisst das erstmal, dass der BR nichts dagegen getan hat.

Zitat
die Pillen die sie sich eingebaut hatten (warum auch immer) zu einem 24 Stundenschlaf gefuehrt hatten die keine Rueckmeldung auf der Arbeit zuliess.

Das sind persönliche Verunglimpfunfen von Dir.
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cyberactivist
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« Antworten #34 am: 11. November 2013, 17:34:34 »

Fakt ist:
Es wird hier eine Diskussion zu den Arbeitsbedingungen bei CCE24 geben. Daran ändern weder Gericht, Anwälte noch Betriebsrat etwas. Die können bestenfalls Passagen zensieren lassen. Je mehr sie sich anstrengen, um so intensiver werden wir uns der Sache annehmen.
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Nur Exhibitionisten haben nichts zu verbergen.
Rudolf Rocker
Waldkauz


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WWW
« Antworten #35 am: 11. November 2013, 18:40:13 »

Zitat
Jaja, "hauptsache arbeit"!  Und für scheisse fressen soll man noch dankbar sein.

Genau das war auch mein erster Gedanke beim lesen!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Spanienolé


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« Antworten #36 am: 12. November 2013, 12:14:20 »

Ist schon erstaunlich, welche Einwände hier seitens der CCES mittels eines Rechtsanwaltes vorgebracht werden. Ein Profil mit Namen "Doreen Lewinsky" incl. "Balkenfoto" aber darf weiterhin so stehenbleiben? Jeder Insider weiß doch, welche Person hiermit verunglimpft wird. Ich versuche, mich gerade in diese hineinzuversetzen und stelle fest, dass ich spätestens jetzt AMOK laufen oder mich in den nächsten Flieger setzen würde. Warum hat die GL hier nicht versucht, einen Riegel vorzuschieben? Mädel, wenn Du Dir darauf selbst die Antwort gibst, sollte klar sein, dass Deine Tage im Unternehmen gezählt sind. Und mal ehrlich - "Junior-Projektleiterin" ist nun einmal eine Schuhgröße, die Dir nicht passt.

Was die besagte Teamleiterin im Outbound angeht, so kann ich nur sagen - sofort eliminieren! Wer auch nur über solch disziplinarische Maßnahmen wie im Stehen zu telefonieren nachdenkt (selbst wenn diese Order von ganz oben kommt), ist aus meiner Sicht menschlich aber so was von voll daneben und keinesfalls als "Opfer" zu bezeichnen. Als sie damals im Unternehmen anfing, war schnell klar, in welche Richtung der Zug fährt. Ein Mensch, der über Leichen geht, gehört selbstverständlich in die Vorgesetztenriege der CCES - ohne Frage! Nicht ein privates Wort würde ich mit einer solchen Person wechseln wollen.

Nun noch einmal zu unserem Betriebsrat. Der Vorsitzende höchst selbst stand wochenlang auf einer schwarzen Liste und war eigentlich zum Abschuss freigegeben. Was ihm den Allerwertesten gerettet hat, waren die Betriebsratswahlen. Klar, dass er diese so bald als möglich durchführen wollte. Sich selbst hat er ja auch ganz oben auf die Liste gesetzt, wohlwissend, dass er dann - unabhängig vom Ausgang der Wahl, in jedem Falle im Betriebsrat sitzen wird. Soweit so gut. Wären konkrete, merkliche Verbesserungen für das Personal umgesetzt worden, so könnte man über diese Tatsache noch hinweg sehen. So wie sich die Situation allerdings jetzt darstellt, ist weder der Vorsitzende noch der gesamte Betriebsrat haltbar.
« Letzte Änderung: 25. November 2013, 18:47:28 von Spanienolé » Gespeichert
Spanienolé


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« Antworten #37 am: 12. November 2013, 12:25:46 »

Eine "ältere Dame" aus dem BR bekundet unentwegt die reinsten "Lobeshymnen" auf die Firma. Mitunter ist dies wirklich kaum auszuhalten. Wie kann man mit offenen Augen durchs Leben (durch die Firma) gehen und ernsthaft diese Meinung vertreten? Aber auch sie sitzt im Betriebsrat. Gut für die Geschäftsleitung - schlechte Karten für die Mitarbeiter.

Ich kann nur jedem abraten, hier anzufangen. Noch nie, und ich betone "noch nie", habe ich unter solchen Umständen und mit solchen Vorgesetzten arbeiten müssen. Es ist nur noch  s c h r e c k l i c h !!!
« Letzte Änderung: 25. November 2013, 18:50:17 von Spanienolé » Gespeichert
CCES24 Insasse


Beiträge: 16



« Antworten #38 am: 13. November 2013, 00:49:09 »

Hallo Spanienolé,

Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen.

Vielleicht wurde eine der beiden genannten, weiblichen Vorgesetzten nicht von der GL geschützt, weil es sich um eine der beiden Darstellerinnen der Tiefgaragenvideos, welche mittlerweile im kompletten Unternehmen bekannt sind, handelt. Grin

Und solche Leute sollen für uns Vorbildfunktion haben !? angel angel angel

Nach diesem peinlichen Verhalten innerhalb des Betriebes hätte es für jeden der beiden Frauen (und natürlich für die beteiligten Männer) in einem seriösen Betrieb mindestens eine Abmahnung gegeben. Stattdessen wurden alle beiden Frauen noch befördert ! Naja, die männlichen Darsteller waren ja auch mehr als nur ordinäre Agents. Trotzdem haben sie vergessen, dass sich dort zahlreiche Kameras befinden. Auch wenn sie nur mit einem einzigen Monitor (ohne "Bild im Bild") verbunden sind.

Hätten sich Leute wie "Du und ich" dort vergnügt, währen wir wahrscheinlich auf der Stelle entlassen worden. Aber in dieser Firma wird grundsätzlich mit zweierlei Maß gemessen ! Und wehe jemand redet darüber !!!

Eine der beiden Frauen auf den Überwachungsvideos in der Tiefgarage ist sogar Mutter und Ehefrau.
Was tut man nicht alles um beruflich weiter zu kommen !!!  kotz *würgh* AAAAAh
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Und schon wieder wird unser Schichtplanungssystem abgeändert !!! Evil Cry Evil

Bei der letzten Änderung wurden alle Arbeitszeiteinschränkungen außer Kraft gesetzt.

Alle Mitarbeiter müssen seitdem zwischen 06h morgens und 02h abends arbeiten. Niemanden interessiert, dass öffentliche Verkehrsmittel zu diesen Zeiten nicht mehr verfügbar sind. Ferner wird auch keine Rücksicht auf Familien genommen, insbesondere alleinerziehende Mütter.

Aber das reicht scheinbar noch nicht aus.
Nun sollen wir noch flexibler zum wirtschaftlichen Vorteil der Firma eingeteilt werden:


Wöchentliche Arbeitszeit: zwischen 32 Stunden und 48 Stunden - Arbeitstage pro Woche: Bis zu 6 Tage.

Feuer frei für eine regelmäßige 6 - Tage Woche mit 48 Wochenstunden !!!

Ich bin mir sicher, dass die Krankenquote rapide ansteigen wird.
Uns wird  im Krankheitsfall angeboten die Fehltage mit dem Urlaub oder dem Gleitzeitkonto zu verrechnen (damit wir Pluspunkte sammeln können) - nett, oder ?.

Sobald die nächste Fremdenverkehrssaison anfängt, wird es ziemlich leer auf der Fläche.

Alle anderen dürfen dann sechs Tage lang Überstunden kloppen !!!
« Letzte Änderung: 13. November 2013, 21:38:08 von CCES24 Insasse » Gespeichert
Don Calleone


Beiträge: 3


« Antworten #39 am: 15. November 2013, 01:35:35 »

Zitat
Eine der beiden Frauen auf den Überwachungsvideos in der Tiefgarage ist sogar Mutter und Ehefrau
....diese explizite Info haut dem Fass den Boden raus und bringt es zum ueberlaufen...auch wenn der Papst nicht im Aufsichtsrat sitzt und die CCES24 nicht ein Unternehmen der roemisch katholischen Kirche ist.. ich werde das Angebot an meinem freien Wochenende am Samstag fuer einen extra Bonus von 10€  fuer einige wenige Extrastunden zu arbeiten um die eingeplanten Kollegen die fuer jede Stunde Mehrarbeit 1€ extra bekommen zu unterstuetzen nicht annehmen...

In nomine patris et filii et spiritus sancti !
« Letzte Änderung: 15. November 2013, 01:38:22 von Don Calleone » Gespeichert
Spanienolé


Beiträge: 16


« Antworten #40 am: 15. November 2013, 19:10:03 »

@Don Calleone
Dein Link zur TAZ aus dem Jahre 2002 ist sehr aufschlussreich, zumal wenn man weiß, dass es eben dieser MARKUS FRENGEL ist, der bei der CCES24 nicht nur Investor ist, sondern auch die größte Entscheidungsbefugnis inne hält. Da wundert mich nix mehr.

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand, der entsprechendes Risiko gefahren ist, am Ende auch seinen Nutzen (Geld) ziehen will. Dies ist durchaus legitim. Wenn all dies jedoch geschieht ohne jegliche Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber, dann geht mir das total gegen den Strich. Auch diese Kuh (CCES) wird so lange gemolken, bis der "Milchfluss" oder besser "Geldfluss" versiegt. In unserem Falle lässt sich das ganze Lügenkonstrukt sicherlich noch ein bis zwei Jahre aufrecht erhalten. Dann gehen die Türen zu und 400 Mitarbeiter stehen vor dem endgültigen Aus.
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Tiefgaragenluder


Beiträge: 2



« Antworten #41 am: 16. November 2013, 20:16:12 »

zensiert von cyberactivist

@Don Calleone Wie bereits Spanienole schrieb:

Zitat
Eine "ältere Dame" aus dem BR bekundet unentwegt die reinsten "Lobeshymnen" über die Firma. Mitunter ist dies wirklich kaum auszuhalten. Wie kann man mit offenen Augen solche Meinung vertreten? Und auch so jemand sitzt im Betriebsrat. Gut für die GL - schlechte Karten für die Mitarbeiter.


Du gibst Dich hier als 100% arbeitnehmerfreundlich aus und hast hier für Oscar, welcher offensichtlich von seinen Lehnsherren aus der GL ein Schreibverbot erhalten hat, das Schreiben im Auftrag des BR übernommen.

Wie man sowohl in dem bereits von Eivisskat  geposteten Link, als auch in Deinen Ausführungen ersehen kann, identifizierst Du Dich mit der GL und auch mit unserem einzigartigen BR bedingungslos. Hast Du schon einmal das Buch „Die Welle“, welches auf reellen Geschehnissen basiert, gelesen ? Solche einfach gestrickten „Menschen“ mit Tunnelblick waren der Nährboden für das Dritte Reich.

Hier sind fünf Monate alte Forenbeiträge aus einem anderen Forum. Zum Einen vom gesamten BR, und zum Anderen auch von Dir als Einzelperson:

http://mallorcamagazin.com/sfComment/commentPage/id/38208/model/Noticia/page/1

http://mallorcamagazin.com/sfComment/commentPage/id/38208/model/Noticia/page/2

http://mallorcamagazin.com/sfComment/commentPage/id/38208/model/Noticia/page/3



Wirklich schockiert hat mich, dass die Firma einen Mitarbeiter aus dem 2nd Level aufgrund der Dauer seines Krankenstandes entlies und später, nach seinem Tode, einen Nachruf verfasste um sich als seriöses, arbeitnehmerfreundliches, mitfühlendes Unternehmen im Zuge des lächerlichen Firmenmottos „Como una Familia“ in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Haltet ihr mein Userprofil für primitiv und geschmacklos ?

Wenn man einen mit gerade mal Mitte vierzig verstorbenen Menschen für eine indirekte Werbekampagne instrumentalisiert, dann handelt es sich um eine unsagbare Geschmacklosigkeit, welche normalerweise vom Gesetzgeber her bestraft werden müsste !!!

Auch ein Teammanager, der aufgrund einer gebrochenen Hüfte für längere Zeit krank war, wurde gekündigt.

Vor einigen Wochen betrat ein deutschsprachiger Gewerkschaftsfunktionär das Firmengelände um sich persönlich mit Oscar zu unterhalten:

Es ging um die Behandlungskosten einer Frau, die während ihrer Arbeitszeit einen Schlaganfall erlitten hatte. Oscar war der Meinung, dass es ihr auch zu Hause hätte passieren können. Was habe denn die Firma damit zu tun ?  Das lies der Gewerkschaftler nicht auf sich sitzen und versuchte unseren BR Vorsitzenden einzuschüchtern. Dieser eilte dann sofort mit seinem Assistenten ins Gebäude um diesen Vorfall der GL zu melden.
« Letzte Änderung: 16. November 2013, 20:30:39 von Tiefgaragenluder » Gespeichert
Spanienolé


Beiträge: 16


« Antworten #42 am: 16. November 2013, 23:24:35 »

Zitat
Wirklich schockiert hat mich, dass die Firma einen Mitarbeiter aus dem 2nd Level aufgrund der Dauer seines Krankenstandes entlies und später, nach seinem Tode, einen Nachruf verfasste um sich als seriöses, arbeitnehmerfreundliches, mitfühlendes Unternehmen im Zuge des lächerlichen Firmenmottos „Como una Familia“ in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

STOP! Hier sollten wir doch bei der Wahrheit bleiben. Und die Wahrheit ist, dass dem oben genannten Mitarbeiter keine Kündigung ausgesprochen wurde. Vielmehr war es so, dass F. noch bis wenige Tage vor seinem Tod, obwohl er (allein) seine Diagnose bereits kannte, zur Arbeit erschien - einzig und allein um sich ein wenig abzulenken. Wir alle dachten, es handelt sich um eine verschleppte Grippe, eventuell vielleicht sogar um eine Lungenentzündung. Das es letztendlich dann Krebs war, hat er niemandem (selbst seiner Familie nicht) gesagt. Die CCES hatte also überhaupt keinen Grund, ihm zu kündigen.

Wie die Führungsriege dann allerdings nach seinem Tod verfuhr, ist einfach nur erbärmlich. Da wurde eine Plastikkladde am WFM ausgelegt, in der ein jeder Mitarbeiter etwas eintragen konnte; war sozusagen als Kondolenzbuch gedacht. Leider wussten die wenigsten davon, und selbst wenn, ist dies sicher nicht der passende Ort, um sich in ein Kondolenzbuch einzutragen. Genauso verhielt es sich auch mit genauen Angaben zur Beerdigung. Ein Teamleiter wollte diese schriftlich per Mail an alle Mitarbeiter weiterleiten. Die PL hat dies allerdings ausdrücklich untersagt mit der fadenscheinigen Begründung, dass dies der Datenschutz nicht zulasse. Glatte Lüge ... und wieder einmal der Beweis, mit was für Menschen wir es hier zu tun haben. Allerdings wäre unsere "Queen of WFM" in eine sehr prekäre Situation gekommen, da sicherlich nicht wenige Kollegen sehr gerne an der Trauerfeier teilgenommen und ihre Schichten entsprechend verschoben hätten.
« Letzte Änderung: 25. November 2013, 18:41:25 von Spanienolé » Gespeichert
Don Calleone


Beiträge: 3


« Antworten #43 am: 16. November 2013, 23:55:46 »

quote]Hast Du schon einmal das Buch „Die Welle“, welches auf reellen Geschehnissen basiert, gelesen ? Solche einfach gestrickten „Menschen“ mit Tunnelblick waren der Nährboden für das Dritte Reich.
[/quote]

Vermutlich habe ich das Buch weit vor dir gelesen, auf englisch, bevor es ueberhaupt in deutscher Uebersetzung erhaeltlich war. In einer Zeit wo du noch Rosamunde Pilcher Romane (vielleicht) gelesen hast. Als Vorbereitung auf ein Projekt/ Dokumentarfilm das die unterschiedlichen Lebenslaeufe meiner beider Grossvaeter im dritten Reich skizziert hatte. Ein Sozialist der nach einem Umerziehungslager der Nazis mit der Wehrmacht in den Russlandfeldzug geschickt wurde und dort dessertierte aus politischer Ueberzeugung und trotzdem fuer fast 10 Jahre in einem russischen Kriegsgefangenlager eingesessen ist. Danach ein hoher Funktionaer des Verband der Heimkehrer, Kriegsgefangenen und Vermisstenangehörigen Deutschlands (VDH) wurde. Der Andere Grossvater ein Heimatvertriebener NS Treuer der im zweiten Weltkrieg nicht dienen musste da er fuer die Reichsbahn arbeitete und zusaetzlich an der deutsch/schweizer Grenze an  der er eingesetzt war freiwillig Gueterzuege nach juedischen Fluechtlingen Richtung Schweiz dursuchte und sich bis zuletzt sich in dem revanchistischen Bund der Vertriebenen engagiert hatte. Diese Dokumentation, umgesetzt durch eine befreundete Filmemacherin, wurde u.a. fuer den ARD Civis Medienpreis Kategorie Dokumentation nominiert.

Zitat
Du gibst Dich hier als 100% arbeitnehmerfreundlich aus und hast hier für Oscar, welcher offensichtlich von seinen Lehnsherren aus der GL ein Schreibverbot erhalten hat, das Schreiben im Auftrag des BR übernommen.

Glauben ist nich Wissen, in keiner Religion

Zitat
Haltet ihr mein Userprofil für primitiv und geschmacklos ?

Ihr, weiss ich nicht, ich ja!

Wenn es darum geht einfach nur mal ueber die Arbeit abzukotzen mache ich das einmal im Monant bei meiner Friseuse oder bei der Frau meines Dorfwirtes am Bingo Abend..mir geht es danach besser, aber geaendert hat sich auch nichts.

Das mit Frank hat mich auch sehr betroffen gemacht, ich durfte ihn nur sehr kurz kennen lernen.Er war fuer mich in meiner ersten Zeit, selbst mit den duemmsten Fragen, ein kompetenter und uneitler Ansprechpartner,ein fuer mich Riese mit einem immer wieder liebenswuerdigen ueberraschenden Humor. Was mich betroffen gemacht hat war das tagelange Schweigen ueber seinen Tod und dann ein halbherzig im Produktionslaerm an der Steuerung billiges aus dem Schreibwarengeschaeft schnell gekauftes hinterlegtes Kondolenzbuch. Nirgends ein Raum der Ruhe bereitgestellt in dem man wuerdig und mit eigenem persoenlichen Gedenken Abschied nehmen  und sich ungestoert in das Kondolenzbuch eintragen konnte.

Ich habe die letzten Monate so einige nach der Arbeit auf die U-Bahn wartend weinend gesehen, dem Druck durch Vorgesetzte nicht mehr gewachsen, Zukunftsangst, nicht wissend wie sie den naechste Schichtplan erfuellen sollen da sie auf oeffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, nicht wissend wie sie den Kuehlschrank fuer sich und oft auch ihre Angehoerigen fuellen koennen.

Nicht alles was hier geschrieben wird laesst sich fuer mich eindeutig verifizieren. Ist Oscar mit seinem Pink Panther Adjutanten wirklich nur ein Beutel der Geschaeftfuehrung, war die Initiative einen BR zu gruenden wirklich nur sich selbst in trockene Tuecher zu bekommen? Warum beruft der BR nicht eine ausserordentliche Versammlung ohne GF ausserhalb der Raeumlichkeite der CCES24 fuer alle Mitarbeiter ein und stellt sich der Fragen der Mitarbeiter?

Ueber Allem stellt sich fuer mich die Frage was wollen wir eigentlich? Hier nur anonym mit "Hallo ich weiss da auch noch was" abkotzen ? Wollen wir wirklich etwas Veraendern ? Moechten wir fuer bessere Arbeitsbedingungen und Menschenwuerde kaempfen? Wenn ja, wie organisieren wir uns? Wie schaffen wir Solidaritaet untereinander? Wie schaffen wir Solidaritaet zu unseren spanischen Arbeitskollegen die in der Schockstarre der nationalen Wirtschaftskrise den Kampf fuer bessere Bedingungen aufgegeben haben?





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La Familia


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« Antworten #44 am: 17. November 2013, 17:45:03 »

Zitat
Ueber Allem stellt sich für mich die Frage was wollen wir eigentlich? Hier nur anonym mit "Hallo ich weiß da auch noch was" abkotzen ? Wollen wir wirklich etwas Veraendern ? Moechten wir fuer bessere Arbeitsbedingungen und Menschenwuerde kaempfen? Wenn ja, wie organisieren wir uns? Wie schaffen wir Solidaritaet untereinander? Wie schaffen wir Solidaritaet zu unseren spanischen Arbeitskollegen die in der Schockstarre der nationalen Wirtschaftskrise den Kampf fuer bessere Bedingungen aufgegeben haben?

Es ist zu riskant sich gemeinsam zu organisieren, weil man in diesem Betrieb niemandem trauen kann.

Verschiedene Vorgesetzte lassen gern Agents durch andere Agents aushorchen.

Ich schlage vor, dass jeder Einzelne eine Gewerkschaft aufsucht und dort "aus dem Nähkästchen plaudert" nach Möglichkeit nicht CCOO, weil dann die Leute aus dem BR informiert werden könnten. Der Jahresbeitrag der Gewrkschaften soll bei ca. 90€ liegen. Man hat dann jederzeit die Möglichkeit sich dort über verschiedene Sachverhalte zu informieren und erhält juristischen Beistand bei Kündigung, etc. und auch eine Hilfestellung bei der anschließenden Beantragung von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe.



P.S.: Das ist also unsere Vorgesetzte, welche andere in der Tiefgarage bedient. An unseren Arbeitsplätzen sorgt sie stets für Disziplin und achtet akribisch auf die Einhaltung sämtlicher Zeiten. Ein Paradebeispiel für die "Doppelmoral" in diesem Laden. Kein Wunder, dass immer mehr die Arbeitsqualität den Bach herunter geht. Fast die Komplette Vorgesetztenriege nimmt uns Agents nicht für voll und wir nehmen mittlerweile auch die komplette CCES24 nicht mehr für voll. Das ist keine Basis für eine qualitativ hochwertige und auch längerfristige Zusammenarbeit. Hier werden Geschäftsgebaren einer drittklassigen Hinterhoflottobude praktiziert. Man ist nur auf das "schnelle Geld" aus und betreibt Raubbau an menschlichen Ressourcen.


zensiert von cyberactivist
« Letzte Änderung: 17. November 2013, 17:56:35 von La Familia » Gespeichert
Doreen Lewinsky


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« Antworten #45 am: 17. November 2013, 20:19:37 »

Hola Companeros,

ich kann diese Gewerkschaft empfehlen:

http://www.ugt.es/sedes/sedesbaleares.htm.

Wer das andere Luder ist, wussten schon die meisten von uns.

Es ist traurig, dass der erste GF von CCES24 und der PM Bayer nicht einmal 15€ für ein billiges Hostal erübrigen können. cry



Unsere

Don Calleone

biegt sich wie ein Schilf im Wind:

Erst spielt sie Che Guevara:

Zitat
.... war ich 18 Jahre aktives Mitglied bei Verdi und bis heute noch engagiertes Mitglied bei Attac.


Dann beleidigt sie alle bislang entlassenen Mitarbeiter und schert sie über einen Kamm:

Zitat
......die Pillen die sie sich eingebaut hatten (warum auch immer) zu einem 24 Stundenschlaf geführt hatten die keine Rückmeldung auf der Arbeit zuließ.


Dann versucht sie Täter als Opfer darzustellen:

Zitat
Eine einzelne Teamleiterin anzugehen wissend  der Realität das eine alte deutsche  CC Seilschaft besteht, da sie aufgrund fehlendem Niveau und tieferem Background aufgrund Uebermotivation Outbound Agents im stehen hat telefonieren lassen ist schäbig. Sie ist auch nur Opfer, das durch die PL wohlwollend zur Kenntnis genommen,auf dem Weg nach oben intuitiv Hand angelegt hat wenn es mal eng wurde und im richtigen Moment bei den Richtigen den Mund aufgemacht hat.


Dann spielt sie wieder die Arbeitnehmerfreundliche:

Zitat
Ich habe die letzten Monate so einige nach der Arbeit auf die Bahn wartend weinend gesehen, dem Druck durch Vorgesetzte nicht mehr gewachsen, Zukunftsangst, nicht wissend wie sie den naechste Schichtplan erfuellen sollen da sie auf oeffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, nicht wissend wie sie den Kuehlschrank fuer sich und oft auch ihre Angehoerigen fuellen koennen.


Und zu guter Letzt versucht sie Leute dazu zu animieren ihre Identität, unter dem Deckmantel eines formierten Rechtsstreites, preis zu geben:

Zitat
Über Allem stellt sich für mich die Frage was wollen wir eigentlich? Hier nur anonym mit "Hallo ich weiß da auch noch was" abkotzen ? Wollen wir wirklich etwas Verändern ? Möchten wir für bessere Arbeitsbedingungen und Menschenwürde kämpfen? Wenn ja, wie organisieren wir uns? Wie schaffen wir Solidarität untereinander? Wie schaffen wir Solidarität zu unseren spanischen Arbeitskollegen die in der Schockstarre der nationalen Wirtschaftskrise den Kampf für bessere Bedingungen aufgegeben haben?


Nachtigall ick hör Dir trapsen !!!

« Letzte Änderung: 17. November 2013, 21:16:18 von Doreen Lewinsky » Gespeichert
Spanienolé


Beiträge: 16


« Antworten #46 am: 17. November 2013, 21:10:45 »

Hallo "Doreen"!

Vorsicht! Hier irrst Du aber gewaltig. Wenn all die von Dir zitierten Textpassagen aus der Feder unserer H. entsprungen sind, fress' ich einen Besen mit samt Stiel. Nie und nimmer!!!
Das Profil "Don Calleone" gehört zu jemandem, der nicht zu den Mitarbeitern der ersten Stunde zählt und ist mit Sicherheit nicht weiblicher Natur.


























« Letzte Änderung: 01. Dezember 2013, 11:45:54 von Spanienolé » Gespeichert
delegado


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« Antworten #47 am: 19. November 2013, 15:21:25 »

Hallo an Alle hier,

ich habe mit Interesse hier alles mal mitgelesen und muss nun mal einen Tipp geben zum Thema Gewerkschaft ccoo. und zwar folgendes wenn es die ganzen Probleme gibt auch mit dem BR der diese Vetternwirtschaft hat mit der GL würde ich einfach persönlich in palma zur ccoo gehen und mich anmelden und wenn ist es für einen Jahresbeitrag von E 136.-. das gute an der Sache ist nicht mit dem deutschen zu sprechen sondern nehmt jemanden mit, wenn kein spanisch beherrscht wird, und geht direkt zur comfia die ist im 2. Stock ist und sprecht entweder mit Joseph oder Lolli. die können euch ganz sicher helfen auch ohne das die Firma erstmal davon wind bekommt. anzuraten ist indes immer alles mitzunehmen damit es auch beweisbar ist.


klar gibt es hier auch noch andere Gewerkschaften wie die ugt die auch empfehlbar ist denn egal welche Firma sei es hier ne spanische oder deutsche muss sich ans Gesetz halten. denn leider habe ich persönlich schon einiges erlebt in sachen deutschen Firma und die ccoo hat mir sehr geholfen. und nicht zu lange warten und wenn man unrechtmäßig gekündigt wird, wie z.B nach Rückkehr aus dem Urlaub muss da auch erstmal eine dreimalige Abmahnung vorliegen. leider wissen das viele nicht aber auch nach den neuen doch recht tollen Gesetzen für den AG hat der AN auch immer noch rechte die er auch einsetzen sollte ohne angst zu haben.

hoffe ihr nehmt den kleinen Tipp mal an. denn auch hier hisst die diverse selbst den Hintern zu bewegen um was zu erreichen
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CCES24 Insasse


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« Antworten #48 am: 24. November 2013, 17:23:55 »

Hallo "Doreen"!

Vorsicht! Hier irrst Du aber gewaltig. Wenn all die von Dir zitierten Textpassagen aus der Feder unserer H. entsprungen sind, fress' ich einen Besen mit samt Stiel. Nie und nimmer!!!
Das Profil "Don Calleone" gehört zu jemandem, der nicht zu den Mitarbeitern der ersten Stunde gehört und ist mit Sicherheit nicht weiblicher Natur.


Guten Appetit, Spanienolé !!!  Grin

« Letzte Änderung: 24. November 2013, 17:25:34 von CCES24 Insasse » Gespeichert
Spanienolé


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« Antworten #49 am: 24. November 2013, 19:41:12 »

Sofern wir es hier nicht mit

Ghostwritern

zu tun haben, ..... bleibe ich dabei.  Wink
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