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Autor Thema: Sozialpolitik: Bessere Kisten für Flaschensammler  (Gelesen 2085 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Eivisskat
Gast
« am: 27. September 2013, 10:20:19 »

http://www.bz-berlin.de/bezirk/wilmersdorf/die-kiste-fuer-die-wuerde-des-flaschensammlers-article1740247.html

Zitat
Sozialpolitik der GRÜNEN: Bessere Kisten für Flaschensammler

 Die (politisch gewollte) Verarmung der Bevölkerung ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass Pfandflaschensammler "längst zum Stadtbild gehören", wie die Berliner Zeitung berichtet. Menschen, die mühevoll in den schwer einsehbaren (und hereingreifbaren) Mülleimern suchen, um ihren (politisch gewollt) erbärmlichen Lebensalltag ein wenig aufbessern zu können - so etwas kann man als linksökologische Partei logischerweise nicht akzeptieren.

 Und richtig: Die GRÜNEN handeln! Haha, NEIN, natürlich nicht, indem sie sich politisch engagieren, um die menschenverachtende Regierungspolitik anzuprangern. Sie lassen von Ein-Euro-Jobbern (!) umgebaute Boxen aufstellen, in die man einfacher hineingreifen kann, um weggeworfene Pfandflaschen aufzusammeln. "Wir wollen die unmenschliche Situation der Pfandsammler verbessern. Die Kisten erleichtern den Menschen das Suchen", so der Initiator des "Projekts Flaschensammeln". "Bedürftige können sie dann leicht herausnehmen - die Kiste für die Würde des Flaschensammlers."


 Aber auch die Berliner Zeitung hat kritische Stimmen dazu (Zitat): "Durch solche Behältnisse kann es zu einer stärkeren Vermüllung kommen, da landet dann alles drin, nur keine Flaschen." Und es "hagelt" weitere Kritik: "Es kann natürlich sein, dass sich jetzt jeder die Flaschen raus nimmt und den wirklich Bedürftigen ihre letzte Einnahme genommen wird."

Das war es schon. Es wird an den Symptomen gebastelt, aber die generelle (Armuts-)Ursache überhaupt nicht diskutiert. Eher wird noch über ein Chipkartensystem nachgedacht, damit (gegen Armutsnachweis) nur wirklich Bedürftige solche Flaschenboxen öffnen können, statt überhaupt mal die Vermögensverteilung infrage zu stellen.

 Mit Kamerateam und freundlich lächelnden Initiatoren wird dann fröhlich die erste Flaschen-Sammelbox eingeweiht und sich gegenseitig für sein grossartiges soziales Engagement gelobt. Hängeschütteln, lächeln, Foto - fertig ist der Zeitungsbericht. Wir benötigen unbedingt noch mehr solch "sozialer" Initiativen: Suppenküchen, Kleiderkammern, Wärmestuben, Sammelbehälter für Müllfischer - seht ihr: Deutschland ist eben doch ein soziales Land

 Unnötig zu erwähnen, dass das erbettelte und über Pfandflaschen aufgebesserte Einkommen natürlich wieder vom Hartz4-Regelsatz abgezogen wird.

http://www.duckhome.de/tb/archives/11330-Aufgelesen-und-kommentiert-2013-09-26.html
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #1 am: 27. September 2013, 11:10:44 »

Hoffen wir mal das die GRÜNEN bei der nächsten Wahl ebenfalls an der 5%- Hürde scheitern!

Idioten! angry
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


Beiträge: 10706


« Antworten #2 am: 27. September 2013, 11:14:56 »

Hoffen wir mal das die GRÜNEN bei der nächsten Wahl ebenfalls an der 5%- Hürde scheitern!

Idioten! angry

Danke!
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #3 am: 27. September 2013, 11:21:26 »

Hoffen wir mal das die GRÜNEN bei der nächsten Wahl ebenfalls an der 5%- Hürde scheitern!

Idioten! angry

Danke!

Gern geschehen! Grin
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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