Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 2 [3] 4 5   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Kundgebung gegen Jobmesse am Flughafen Hamburg  (Gelesen 19161 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
rosal


Beiträge: 107


« Antworten #50 am: 14. November 2016, 11:50:23 »

Zitat
Wie wäre es denn mal mit einem neuen, eigenen Flugi?

da nr.9

chronologie von jobmessen – besuchen und nichtbesuchen

xx.04.2008      Jobmesse  Flughafen      01

xx.10.2008      Jobmesse Flughafen      02

03.04.2009      jobmesse Flughafen      03

01. April 2009
als "freiwillig" getarnter Sklavenmarkt, schön weit ausgelagert an den flughafen hh. durch die erforderliche anmeldung zu diesem "event" sollen störungen im vorfeld vermieden werden...

aus insiderkreisen ist bekannt, dass es sich um eine "messe" handelt, zu welcher erwerbslose zwangsgeladen werden, auch solche, welche sich bereits in irgendwelchen "maßnahmen" befinden, um sie billigst aus der arbeitslosenstatistik zu befördern und/oder durch mangelnde "mitwirkung" zu sanktionieren um staatsgelder zu sparen.

die bekanntgabe dieses termins erfolgte sehr kurzfristig, ein weiteres hilfsmittel um evtl. "störaktionen" zu verhindern. SIE werden immer ausgebuffter und lernen dazu...

aber auch WIR lernen dazu: als beistand nach §13 abs. 4 sgb X sind wir dazu berechtigt, jede/n der/die es wünscht, an die zwangstresen zu begleiten und die verhöre zu bezeugen und zu überwachen - hauptsächlich dafür zu sorgen, dass die "geladenen gäste" auch eine quittung für ihr erscheinen bekommen. diese "erscheinungsbestätigung" wird erfahrungsgemäß oft "vergessen", wodurch die argen weitere sanktionsmittel in der hand haben nach dem motto: "sehr geehrter herr nichterscheiner, sie wollen wohl nicht mitwirken, da sie unserer tollen einladung nicht gefolgt sind. hiermit kürzen wir ihren regelsatz zunächst um 10%..."

als beistand nach dem genannten paragrafen sind wir weder verpflichtet, uns "anzumelden" noch unsere identität preiszugeben.

wer also am 03.04. ab 9.00 uhr die nerven und die zeit hat, bei dieser veranstaltung möglichst vielen schäflein bei ihrem gang aufs schafott als beistand nach §13 abs. 4 sgb X beizuwohnen, melde sich bitte möglichst schnell (auch per pn) bei mir zwecks verabredung...

bitte macht zahlreich mit! es kann jederzeit jede/n von uns treffen!!!


Am 03.04.09 fand am Hamburger Flughafen eine groß angelegte Jobmesse statt. Trotz hohen Sicherheitsaufwand, unerwünschte Besucher fern zu halten, verschafften sich vier Hartz-4-GegnerInnen Zugang. Hinter der Abschottung gabs viel Fake, aber auch Flugblätter dagegen.
Die Vorbereitungen der Veranstalter ließen schon nichts gutes ahnen. Ihr Internetauftritt spricht von vollen Erfolgen und das diese Messe wegen der hohen Besucherzahl gefragt sei. Recherchen und der Besuch kamen zu einem ganz anderen Ergebnis.

Der Terminal Tango Hamburg ist der alte Terminal und diese Flugabfertigungshalle wurde mit Stellwänden abgeschirmt, das außerhalb nichts zu sehen war, was drinnen passiert. Nur durch Reinschielen im Eingangsbereich konnte mann durch ein grünes Transparent erkennen, das es sich um eine Jobmesse handelt.

Einlass war nur für Gäste vorgesehen, die sich zuvor beim Internetportal des Veranstalters registriert haben und eine Anmeldebestätigung vor Ort vorlegen konnten. Weiter hat die ARGE - Hamburg ganze Arbeit darin geleistet, Erwerbslose zum Besuch dieser Jobmesse zu verpflichten. Käme der Erwerbslose dieser Einladung von der ARGE nicht nach, setzen Sanktionen seines ALG-II ein.
Nicht nur Erwerbslose aus Hamburg wurden zum Besuch verpflichtet. Es waren auch Erwerbslose aus Kiel und Lüneburg da.

Vor dem Eingangsbereich bildete sich eine lange Warteschlange und Besucher mussten gut eine Stunde darauf warten, mit ihren Einladungen, Anmeldebestätigungen oder Personalausweis Einlass zu bekommen. Nachdem sich ein Besucher bei den Sicherheitsbediensteten darüber entsetzte, was dieser Aufwand soll, stellte sich bei diesem Gespräch heraus, das dies Behördliche Auflage sei. Der Besucher borte weiter nach dem warum und fragte, ob sie Angst vor Protest gegen die Jobmesse hätten. Nach einem "Ja" wurde klar, das nicht die Sicherheit am Flughafen im Vordergrund stand.

Trotz dessem bewegten sich in der Jobmesse 4 Aktive, verteilten Flugblätter und leisteten unterstützende Begleitung. Sie waren von den anderen Besuchern nicht zu unterscheiden und ein Katz und Mausspiel mit den Sicherheitsbediensteten blieb denen erspart. Sie konnten unter konspirativen Bedinungen ihrer Tätigkeit folgen. Deren Tätigkeit beinhaltet Aufklärung über die Hintergünge solcher Jobmessen und welche Nachteile daraus für Arbeitsuchende entstehen können.

Weiter gab es immer wieder heftige Diskussionen am ARGE-Stand darüber, warum dieser Stand nur die Einladungsschreiben einziehen und dem Besuchsverpflichteten Erwerbslosen keine Besuchsbestätigung geben wollen. Mit grimmigen Gesichtern wurden dann doch Handschriftliche
Bestätigungen gefertigt. Dies dient dem Erwerbslosen als Nachweis seines Besuchs, falls bei der
ARGE was verloren geht und dem Betroffenen daraus Sanktionen drohen.

Zur Eröffnung wurden auf ein Podium Reden darüber geschwungen, das die Finanzkriese ja auch bald zu ende geht und hier nun Kontakte für später geknüpft werden können. Weiter gab es Selbstbeweihräucherung von Austellern zu hören. Auf der Messe präsentierten sich 40 Firmen aus der Leiharbeitsbrance und Weiterbildung. Tolle Ansichten, Bewerbungstraining, Einarbeitungspraktikum als Weiterbildung zu verkaufen. Bis auf ein Stand, die Umschulungen mit Ziel einer Abschlussprüfung bei der Kammer anboten, gab es das übliche.

Die Hartz - 4 - GegnerInnen hatten wieder viel zu tun und dies wurde von vielen Erwerbslosen gerne angenommen. Die Mühe der 4 haben sich gelohnt.. Ca. 250 Flugis verbreitet und genauso
viel Kurzberatungen.

Zum Ende gab es Amüsements unter den Hartz - 4 - GegnerInnen darüber, wie die Barriere des Zugang zur Jobmesse umfahen wurde. Kann mann mal sehen, was das Wort Paragraph an Überforderung auslösen kann :-))

Dank der Aktiven von ELSE (Erwerbslosen-Selbsthilfe) mussten MitarbeiterInnen am ARGE-Stand erfahren, das verschärfte Sicherheitsbedinungen nicht die Lösung dagegen ist, sich mit Hartz-4-Gegnern rumärgern zu müssen.

Solange nicht auf reiner Freiwilligkeit zum Besuch von Jobmessen gesetzt wird und zu 98 % nur unsinnige Maßnahmen oder das Angebot Arbeiten zum Hungerlohn auf dem Plan stehen, macht es immer Sinn, sich an gegnerischen Aktivitäten zu beteiligen.

Die Kritik, Besucher, die eine Arbeit finden wollen, zu behindern, ist völlig haltlos. ElSE wendet sich an die Erwerbsabhängigen und Erwerbslosen, die von sich aus das Angebot der Hartz-4-GegnerInnen annehmen wollen.

xx.10.2009      Jobmesse Flughafen      04

xx.04.2010      Jobmesse  Flughafen      05

xx.10.2010      Jobmesse Flughafen      06

xx.04.2011      Jobmesse  Flughafen      07

xx.10.2011      Jobmesse Flughafen      08


2012 März       Jobmessen-Aktionen hört Mensch in Hamburg ja kaum noch was

Hallo Leute.

Von Jobmessen-Aktionen hört Mensch in Hamburg ja kaum noch was..

Doch soo still ist es in letzter Zeit nur im Internet, weil u.a. in Hamburg daran intensiv gearbeitet
wird sogenannte "Störer" von Jobmessen fern zu halten.

Dies hält uns jedoch nicht davon ab, uns weiter damit zu beschäftigen.

Sind Sie von der ARGE zum Besuch folgender Jobmesse gemäß § 309 SGB-III eingeladen ?

xx.04.2012      Jobmesse  Flughafen      09

xx.10.2012      Jobmesse Flughafen      10

Ob am 25.04. und den 24.10. 2013 dort mitmischen kann ? Auf jeden Fall muss ich mich erstmal schlau machen, welches Futter Gorillas mögen, damit nicht wieder einer von denen so anhänglich lästig und schwer wird.

xx.04.2013      Jobmesse  Flughafen      11.

xx.10.2013      Jobmesse Flughafen      12.

xx.04.2014      Jobmesse  Flughafen      13.
Die 13. Jobmesse von Jobs-Kompakt am Hamburger Flughafen wurde wieder von Menschen begleitet, die gegen prekäre Arbeitsverhältnisse und der menschenverachtenden Systematik Hartz 4 aktiv sind. Eine "Karrieremesse" nach dem Motto "Abheben zum Traumjob" mit rund 10000 Stellenangeboten und 2500 verschiedenen Weiterbildungsangeboten ? Nein, so vielversprechend war es nicht. Ungeschminkt würde der Slogan "Abheben zum prekären und schlecht
bezahlten Job."

Der Veranstalter dieser Jobmesse sorgte bereits in der Vergangenheit dafür, unsere Aktivitäten zu erschweren, in dem er unter anderem seine Sicherheitsleute auf uns hetzte und wir oft Ärgernisse mit der Polizei lösen mussten. Nach einer Klopperei vor dem Haupteingang ist damit Schluss und können uns nun zum 2. Mal im geschütztem Rahmen einer angemeldeten Versammlung ganz den Fragen und informieren den erwerbslosen Besucher_Innen widmen.

Gleich zu Beginn der Jobmesse suchte der Chef von Jobs-Kompakt-Nord uns auf, um mit uns zu diskutieren. Er versuchte uns davon zu überzeugen, wie toll seine Tätigkeit sei und er stellte sein Handwerk sogar so dar das er an dieser Messe rund 200000 Euro investieren müsse und nichts dran verdienen würde.

Für ihn dumm gelaufen, uns für so naiv zu halten, das wir nicht darüber Bescheid wüssten, wie sein Firmenkonzept funktioniert. Er wollte sich anbei auf keinen Fall daran erinnern, das laut seiner
Standanmeldeformulare ein Stand ab 990 bis zu 6000 Euro netto kostet. Bei ca. 120 Ständen dürfte seine Kasse besser klingeln, wie er vor uns bejammerte. Ja, Jammern gehört zum Geschäft und ein "Urlaub auf die Bahamas" sei ihm lieber. So, wie er über den Arbeitsmarkt spicht, kommt auch seine Maskerade, ein Wohltäter für Arbeitsuchende zu sein, nicht bei uns an. Es machte also keinen Sinn, mit ihm zu diskutieren.

Nach unserer letzten Aktion gegen Leiharbeit im Oktober 2013 machte er das Angebot, uns kostenlos ein Infostand im Hause zur Verfügung zu stellen. Sich darauf einzulassen ging nun garnicht, zudem er bestimmen wollte, das außer Haus keine Flugis verteilt werden dürfen und keine Kundgebung statt findet. Als schmutziges Angebot empfanden ignoriert, agierten wir wie bisher
lieber außer Haus und freie Meinungsäußerung liegt uns viel näher.

Es ist also nicht nur Bewegung am Ort des Geschehen. Im Hintergrund drohte er den Versammlungsanmelder die Partei Die Linke Hamburg mit einer Abmahnungsprozedur und sein Bestreben bestätigte er er mit einen völlig abstrus dargestellten Artikel "Mindestlohn oder Rote Flora" in seiner Zeitung vom 29.10.2013.

Das er mit diesem Artikel mehr Werbung für uns machte, statt uns damit zu diffamieren, habe ich vor der 13. Messe nicht geahnt. Flugblätter, insbesondere das Überlebenshandbuch fanden reißenden Absatz :-)

Früher kam es auch immer wieder vor, das Erwerbslose von ihrem Jobcenter unter Sanktionsandrohungen zum Besuch dieser Jobmessen zitiert wurden. Nun hat mann eine neue Lösung gefunden,die Hütte voll zu bekommen.

Neben des Veranstalter Anwerbekonzept via Internet, seiner Zeitung und Werbemails an bereits bei ihm registrierte ehemalige Besucher_Innen, sorgen Weiterbildungsträger darum, die Besucherzahlen in die Höhe zu fördern.

Dazu kontrahieren sie ihre gegenwärtigen Schulungsteilnehmer_Innen, diese Messe zu besuchen. Guten Eindruck des Wollen abverlangend und Gruppenmeeting vor dem Betreten der Messe ersetzen Sanktionsandrohungen des Jobcenter. Erkennbar solche Gruppen, das sie von ihren Anleitern dort hingeführt werden und kontrollieren, das sie sich ihrer Vorstellung nach richtig bewerben.Nach einen Berwerbungstraining soll der Kanidat egal, was für ein Job bekommen. Hauptsache ein Job und das bringt demFortbildungsträger Erfolgsprämie.

Wie will Mensch sich denn dann noch vor der Falle schützen, ein Job zu unfairen Bedingungen zu bekommen ? Kritisch ist, seine Bewerbungsunterlagen in einer Umgebung zu verteilen, bei der jeder andere über die Schulter des anderen gaffen kann. Weiter gibt es schwarze Schafe unter den Leiharbeitsfirmen, die hinter ihren "neuen Bewerbern hinterher jagen" und denen beim Vorstellungsgespräch die Pistole vor die Brust setzen a la "Entweder nimmst Du den Job an oder das Jobcenter bekommt eine Negativmeldung". Also Grund genug, mit seinen persönlichen Daten vorsichtiger um zu gehen.

Wer darauf hofft, dort ein Job zu fairen Bedingungen zu bekommen, könnte sich an den Ständen damit vorstellen "Ich bin vom Beruf .. und hätte gern eine persönliche Kontaktadresse (Visitenkarte), bei wem mann sich in seinem Fachbereich bewerben könne.. Ausfüllen von Berwerberfragebögen oder Bewerbungsmappen am Stand abgeben, können Folgen auslösen, die sich arbeitsuchende nicht wünschen.

Leckereien, Kugelschreiber runden dem Empfang einer Visitenkarte ab. Zuhause kann Mensch sich mehr Zeit dazu nehmen, genauer zu schauen, ob sich eine Bewerbung lohnt oder nicht..

Auf der Messe selbst immer wieder das gleiche.. Die Firmen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbrance präsentieren sich im Style "Sehen und gesehen werden". Hamsterei persönlicher Daten von Besucher_Innen. Bühnenprogramme, die das ganze Event schönfärberich begleiten runden das Interesse der anwesenden Bildungsträger und Personaldienstleister ab.

Besonders ärgerlich die Tatsache, das die Bundeswehr hier auch präsent ist und auf die Rekrutierung junger Menschen zu Soldaten aus ist. Als ich dort einem Gespräch zuhörte, das Soldat viel spannender sei als Hartzie, ging mein Blutdruck auf 180. Mütter und Väter sind anbei gefragt, das sie ihre Jugendlichen aufklären, das Bundeswehr keine Spielwiese ist und mit Lebensgefahren verbunden ist.

Politisch betrachtet wird die Fluktation zwischen Arbeit und Arbeitslosigkeit nach der Einführung des Mindestlohn weiter steigen, da Langzeiterwerbslose (ab 1 Jahr ALG-Bezug) vom Mindestlohn für das erste Halbjahr im neuen Job ausgeschlossen sind. Heute fliegen Arbeitnehmer_Innen im 6.ten Arbeitsmonat raus, weil die Probezeit ausläuft. Andere fliegen kurz nach der Abschöpfung
von Subvensionen zur Intregration in Arbeit raus. Nun kommt eine Mogelpackung Namens "Flächendeckender Mindestlohn" hinzu, was die Fluktation weiter antreibt.

Lebensplanung oder gar Familienplanung wird immer schwieriger und solange der Wirtschaft solche Schlupflöcher bleiben a la asozial Personalkosten um jeden Preis auf Kosten der Gesellschaft zu sparen, werden auch Betreiber von Jobmessen sich weiter darauf begleitend gesund stoßen.

Die Zeche dafür bezahlen immer wieder die schlecht bezahlten Arbeitnehmer_Innen.

Die 13.Jobmesse am Hamburger Flughafen wurde gegnerisch begleitet von:

Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Armut der Partei Die Linke Hamburg

alerta sowie weitere Aktive, die gegen das System
Hartz 4 und dessen Folgeerscheinungen kämpfen.

xx.10.2014      Jobmesse Flughafen

xx.04.2015      Jobmesse  Flughafen

xx.10.2015      Jobmesse Flughafen

xx.04.2016      Jobmesse  Flughafen

xx.10.2016      Jobmesse Flughafen
« Letzte Änderung: 27. November 2016, 17:09:59 von rosal » Gespeichert
Fritz Linow


Beiträge: 695


« Antworten #51 am: 14. November 2016, 12:18:02 »

Zitat
Du  hast das Recht auf informelle Selbstimmung.

Sollte es nicht informationelle Selbstbestimmung heißen? Ansonsten gut. Weiter so...
Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3218



« Antworten #52 am: 14. November 2016, 21:37:22 »

Ich bin zwar raus, aber falls noch Dokumennte aus der Vergangenheit
erforderlich sind, bitte hier per PN und bitte nur per PN melden !

Ich hab mich der Teilnahme an Vorbereitungen abgemeldet, bin jedoch
gern bereit, was für andere zu überlassen, was deren Erfolgsausichten
förderlich sein kann.

Gutes Gelingen  Wink
Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #53 am: 29. November 2016, 20:36:27 »

Vorbereitung Jobmesse

Keine Angst vor guten Aktionen
Tips zur Vorbereitung und Durchführung von Aktionen:


Vorbereitung
So langfristig wie möglich planen (mindestens vier Wochen vorher).
Gemeinsam besprechen, wo beim Arbeits- oder Sozialamt Mißstände sind.
Das Schwerpunktziel mit so vielen wie möglich diskutieren.
Flugblatt erstellen, aus dem klar die Forderung/das politische Ziel hervorgeht.
Besprechen, welche Form die Aktion haben soll – wieviel Leute mindestens gebraucht werden:
Infostand mit Kaffee und Kuchen, Frühstück, Bauchladen, Handverteilung
Eventuell Mobilisierungsveranstaltung etc. planen.
Festlegen, ob die Stadtteil- oder die breite Öffentlichkeit errreicht werden soll.
Presse, Medien vorher ansprechen/anschreiben.

Ängste besprechen, was kann passieren, inhaltlich besprechen.
Kompetenzen der Behördenvertreter abklären; wer hat wo Hausrecht?
Wie verhalten wir uns, wenn Polizei geholt wird? Leisten wir Widerstand? Wann gehen wir?

Vorbereitung der Aktion selbst
Örtlichkeiten ansehen, Eingang, Ausgänge, Hausmeister, Ordner etc.
Bei bestimmten Aktionen Wegzeiten rauskriegen, Umsteigemöglichkeiten etc.

Durchführung der Aktion
Frühstück bei einer Initiative in der Nähe des Aktionsortes.
Die Öffentlichkeit weiß, wo das Frühstück ist, aber nicht, wo genau die Aktion stattfindet.
Der Überraschungseffekt hat sich als sehr positiv erwiesen.
Beim Frühstück vor Ort abklären, mit wieviel „Kräften“ die Aktion stattfindet.
Verantwortlichkeiten (nur intern, nicht für die Behördenvertreter) festlegen.
Festlegen, wer vorangeht, wer mit Ordnern, Hausmeistern redet.
Wer redet mit den Behördenvertretern?
Wer verteilt Flugblätter?
Wer redet in den Gängen zu den Betroffenen?
Wer hängt Transparente auf/ab?
Wer stellt die Infotische auf/ab, steht dahinter?
Wer bleibt draußen, um zu informieren, ob und wieviel Polizei kommt.

Nach der Aktion
Nachbesprechung, wenn es geht in einer Initiative in der Nähe.
Nachhaken, ob und wie unsere Forderungen an verantwortliche Behördenvertreter weitergeleitet wurden.

So, und nun viel Spaß bei ideenreichen Aktionen!

(aus: 2. Bundeskongreß der Initiativen gegen Arbeitslosigkeit und Armut, 1984,  S. 46 f)

Ausführlicher Text zu Organisierung  / Aktionsvorbereitung:

https://www.wobblies.de/116-solidarische-netzwerke-ein-leitfaden-gemeinsame-publikation-von-zweiter-mai-und-iww-frankfurt-am-main



« Letzte Änderung: 30. November 2016, 13:43:44 von Erika » Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3218



« Antworten #54 am: 29. November 2016, 22:23:17 »

moin erika & rosal.

Vielen Dank für Eure Aufarbeitung dieses Threads.
Auf Grund dessen ändere ich meine Beiträge auch soweit ab, das sie zur Übersicht
Eures roten Faden nicht mehr störend ist..

Viel Glück  Wink
« Letzte Änderung: 29. November 2016, 22:31:52 von Onkel Tom » Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #55 am: 27. März 2017, 15:24:21 »

Jobmesse 26.April 2017, Flughafen Terminal Tango/ Vorbereitungstreffen
Erwerbslosen- und Jobber_Innenfrühstück: 28.03. 2017
alerta c/o ATIF, Bartelsstrasse 21,(Hinterhof), 20357 Hamburg, 11.00h- 13.00h


-  Ablauf, Aufgaben, To- Do
-  Anmeldung/Recherche
-  Gruppen
-  Sonst. Fragen
-  Mobiveranstaltungen/Material

Gespeichert
rosal


Beiträge: 107


« Antworten #56 am: 30. März 2017, 21:54:08 »

Jobmesse 26. April 2017 - Flughafen Terminal Tango HH - Vorbereitung - Was Tun?!?!...

-  Infotisch  "parlamentarischen Opposition" 
-  Infotisch  "außerparlamentarischen Opposition", an dem mehrere Gruppen beteiligt sind
-  Redebeiträge werden gehalten
-  Öffentliches Frühstück, Kaffee&Kuchen, ...
-  Es wird ein gemeinsames Flugblatt u.a. mit Tipps für Zeit- und Leiharbeiter*Innen geben
-  Verteilt wird das Überlebenshandbuch, ...
-  Mobiveranstaltung in der "Schwarzen Katze"
-  Mobiveranstaltung LAG AuA


Es werden noch weitere Unterstützer*Innen gesucht für:
- Redebeiträge
- Verteilen von Flugis u.a. die "Leihkeule"
- Soliadressen schreiben
- Mithelfen ein Handbuch " Tipps für Leiharbeiter*Innen" zu füllen
- ...

Wir hoffen auf rege Beteiligung

alerta, alerta,...
Gespeichert
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #57 am: 06. April 2017, 11:58:38 »

Flugblatt Textentwurf erste Seite:

Kundgebung*gegen*Jobmesse*26.04.2017

*Terminal Tango*Flughafen Hamburg*

Die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Armut, die Wobblies, alerta und weitere Unterstützer_innen rufen zur Kundgebung gegen die Jobmesse am Terminal Tango am Hamburger Flughafen auf.

Bei dieser Kundgebung am 26.04.2017 werden wir zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr die dort bereits seit Jahren stattfindende Jobmesse mit unserem Protest u.a. durch Verteilung von Flyer, Redebeiträge, etc. begleiten.

Agenda 2010 (Hartz I – IV) heißt: Prekär soll unser fast aller Leben sein!
Prekär, Niedriglohn, Ausweitung der Zeitarbeit, Befristung von ….

Durch das Zusammenspiel u.a. von Leiharbeitsfirmen, Firmen und Jobcenter wird der Niedriglohnsektor systematisch mit  repressiven Mitteln entsprechend der Interessen der G-20-Staaten unter Vorherrschaft der BRD weiter ausgebaut.

Auch wollen wir kein „WERBEN FÜR'S TÖTEN UND STERBEN“ durch die auf dieser Messe vertretenen Bundeswehr widerspruchslos hinnehmen. Sie wirbt für ihr Kanonenfutter, die unsere Brüder und Schwestern überall in der Welt verletzen und töten und dabei zerstörte und verbrannte Erde hinterlassen.

Durch Krieg, Vertreibung und die Abschottung Europas sterben immer mehr Menschen auf der Flucht. Die Wenigen, die ihr Fluchtziel hier erreicht haben,
werden selektiert in „Verwertbar“ und „Nicht Verwertbar“. Durch die weitere Verschärfung des Asylrechts, können die nicht unmittelbar „verwertbaren“ Flüchtlinge sofort wieder abgeschoben werden. Zeigen wir unseren Widerstand dagegen hier und überall.

* Flüchtende willkommen * Refugees welcome *  mülteciler Hoş geldin*  * accueillir favorablement les réfugiés * اللاجئون يرحبون*
* προσφύγων καλωσορίζουμε * бежанците приветстват *


Wir würden uns freuen, wenn viele an der Aktion teilnehmen und unseren
Aufruf unterstützen.

Unterstützer_Innen: ATIF (Konförderration der ArbeiterInnen aus der Türkei in Europa), LAG AuA-Die Linke, IWW die Wobblies, YDG, alerta, FAU, DFG-VK, ...

Schluß mit HARTZ-IV-Sanktionen gegen Erwerbslose
Gespeichert
counselor


Beiträge: 2403



« Antworten #58 am: 06. April 2017, 16:11:54 »

Der Aufruf ist gut gelungen.
Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #59 am: 06. April 2017, 21:51:18 »

Flugblatt Textentwurf zweite Seite:
*Kundgebung*gegen*Jobmesse*26.04.2017*Terminal Tango*Flughafen HH*

Zu dieser Messe luden früher team.arbeit.hamburg (jobcenter in Hamburg) unter Anwendung
der Allgemeinen Meldepflicht mit Sanktionsandrohung ein. Seit 2013 geht der Jobmessenbetreiber
mit Abmahnungen gegen die Behauptung vor, Erwerbslose würden zum Besuch der Messe gezwungen.
              Sie sind freiwillig hier!

Auf dieser Messe sind viele Zeitarbeitsfirmen vertreten. Daher ein paar kurze Infos zu
Zeitarbeit / Leiharbeit:
– Im Dezember 2015 waren 951.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland
   sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt.
– Mehr als die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als 3 Monaten.
– Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung liegt bei knapp 3 %
– Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt
   über alle Branchen erzielten Entgelten. Im Schnitt verdienen Leiharbeitskräfte nur
   gut die Hälfte.
– Im Verleihgewerbe wird schlecht bezahlt; viele Leiharbeitskräfte können von dieser
  Arbeit allein nicht leben und sind zusätzlich auf Hartz IV angewiesen.
– Mehr als jeder Zweite übt eine Helfertätigkeit aus (alle Beschäftigte: jeder Fünfte).

   RATSCHLÄGE FÜR ZEITARBEITSGEFÄHRDETE

● Nicht vor Ort unterschreiben
● Bevor Sie unterschreiben, nehmen Sie den Vertrag mit nach Hause und
   schauen ihn genauer an. Was steht da eigentlich genau? Fragen Sie andere
   Leute, bevor Sie unterschreiben.
● Sollen Sie wirklich für einen Hungerlohn von rd. 9 €/Std. schuften?
● Sollen Sie bundesweit eingesetzt werden? Sie wohnen an einem Ort, und
   wollen dort auch arbeiten!
● Erhalten Sie Aufwandsentschädigung für Anfahrt oder Verpflegung? Sehr
   schön, aber nur im voraus!
● Steht im Arbeitsvertrag etwas von Arbeitszeitkonto? Weg damit, es ist nicht
   Ihr Problem wenn die Zeitarbeitsfirma keine Arbeit für Sie hat!
● Vertrauen Sie niemals mündlichen Zusagen. Alles schriftlich geben lassen!
● Außer Grunddaten wie Alter, Kontaktadresse und Qualifikation brauchen Sie
   hier nichts anzugeben! (z.B. nicht die Kontonummer!)
● Sie sollen als Streikbrecher eingesetzt werden? Sie dürfen dies verweigern

[b                                                ]Zeitarbeit / Leiharbeit abschaffen[/b]
                   Schluß mit HARTZ-IV-Sanktionen gegen Erwerbslose
« Letzte Änderung: 06. April 2017, 21:56:47 von Erika » Gespeichert
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #60 am: 09. April 2017, 19:29:03 »

   Flugblatt Jobmesse Seite 3

Heraus zum 1. Mai 2017 - Der Arbeitskampf kennt keine Grenzen!

In der Tradition des 1. Mai rufen wir zur Solidarität mit migrantischen ArbeiterInnen auf, um gemeinsam gegen die prekären Arbeitsbedingungen, gegen kapitalistische Ausbeutung, gegen das rassistische Grenzregime zu protestieren.

Die Ausbeutung der ArbeiterInnen und Ausgeschlossenen wird unter nationalistischen und rassistischen Vorzeichen vorangetrieben, die Menschen gegeneinander aufgehetzt. Gegen das Projekt einer Welt voll von neuen Mauern an den Grenzen und in den Köpfen brauchen wir ein Projekt, das in der Lage ist, alle Mauern einzureißen und an ihrer Stelle Verbindungen unter uns ArbeiterInnen zu knüpfen, Solidarität und gegenseitige Hilfe zu organisieren. Wir haben keine Zeit mehr, das Trennende zu kultivieren – wir wollen stattdessen das Verbindende unter uns im Kampf um bessere Lebensbedingungen suchen

Egal, welche Form diese Proteste annehmen – Streik, Kundgebung, Infoaktion, Veranstaltung, Performance; egal, ob lokal oder überregional; egal, ob ArbeiterIn, ErwerbsloseR, StudentIn, RentnerIn, MigrantIn oder GeflüchteteR, wichtig ist, dass es für alle die Möglichkeit der Organisierung gegen Ausbeutung gibt. Nur mit internationaler Solidarität und mit einer grenzüberschreitenden Gewerkschaftspraxis können wir uns gegen den Kapitalismus wehren. (Schließt Euch uns an,  1.Mai ) Zusammen werden wir Brücken bauen, wo andere Mauern errichten möchten.

Zeit zu handeln - Vielfältig und Gemeinsam“
Mit frischen Wind in den Segeln - Gemeinsam gegen G20!

Von Hamburg bis München, von Barcelona bis Athen, von Toronto bis Sydney bereiten sich Aktivist*innen auf die Proteste zum G20 vor – die ganze Woche vor dem Gipfel wird Hamburg zum Schauplatz vielfältiger Gegenproteste. Gemeinsam wollen wir den Herrschenden ihre Grenzen aufzeigen und unsere Solidarität und gesellschaftlichen Alternativen gegen ihre mörderische, kapitalistische Zerstörungspolitik präsentieren, die zu immer neuen Kriegen, der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, millionenfacher Flucht und globaler Armut führt.

Am 7. & 8. Juli ’17 findet mitten in Hamburg ein G20-Gipfel statt: geschützt von einem massiven Sicherheitsapparat treffen sich die Regierungschef_innen der reichsten und mächtigsten Staaten der Erde, die für eine auf Profitmaximierung ausgerichtete Politik stehen und diese mit “Freihandels”-Verträgen wie CETA, TTIP, EPA & Co. verewigen wollen. Die globalen Folgen sind brutale soziale Ungleichheit, Klimawandel, Kriege, Flucht und Prekarität. Doch wo sie sind, sind auch wir! Kreativ, vielfältig und massenhaft werden wir unsere Kritik auf die Strasse tragen –                       seid dabei!


Fortsetzung folgt...
Gespeichert
rosal


Beiträge: 107


« Antworten #61 am: 10. April 2017, 10:47:09 »

flugblatt jobmesse seite 4

*TERMINE*TREFFEN*AKTIONEN*BERATUNG*INFORMATIONEN

Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Armut, DIE LINKE
Termine: Jeden zweiten Mittwoch im Monat – 19 Uhr
AuA: Die Linke, Am Felde 2 Hinterhof), 22765 Hamburg-Altona
Die AG AuA versteht sich als Schnittstelle zwischen Partei und der
außerparlamentarischen Opposition, den Sozial- und Erwerbslo-
sen-Initiativen und den Gewerkschaften. Sie unterstützt und/ oder
beteiligt sich an Protestaktionen der Initiativen auf der Straße, trägt
deren Anliegen in die Partei und in die Parlamente.

Industrial Workers of the World (IWW)
Termine: Jeden dritten Donnerstag, „Schwarze Katze“, 20.00h
Freitagskneipe 21.04.: Mobiveranstaltung  für die Jobmesse, 20.00h
28.04.: „Workers Memorial Day“,,Schwarze Katze“, 20.00h
Freitagskneipe: .05.
www.wobblies.org
IWW: Schwarze Katze, Fettstraße 23, 20357 Hamburg

Freie Arbeiter Union ( FAU ) Termine:
Kontakt: dienstags 19 Uhr in der Schwarzen Katze
28.04.: „Workers Memorial Day- Filmvorführung zu den Arbeitskämpfen
auf der indischen Teeplantage Margarets Hope“,,,Schwarze Katze“, 20.00h
www.libertaereszentrum.de/
FAU: Schwarze Katze, Fettstraße 23, 20357 Hamburg

alerta – soziale beratung
c/o ATIF, Bartelsstr. 21 (Hinterhof) 20357 Hamburg
soziale beratung: dienstags 14 – 18 Uhr
Erwerbslosenfrühstück jeden 4. Dienstag im Monat 11 – 13 Uhr


G20 Entern/Welcome to Hell/Wilkommen im Gefahrengebiet
2.7  G20-PROTESTWELLE
5.7  Nachttanzdemo & Start des Gegengipfels
6.7  Internationale Auftaktkundgebung und antikapitalistische Demo
7.7  Aktionstag
8.7  Großdemo
Gespeichert
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #62 am: 11. April 2017, 12:46:51 »

Es werden noch weitere Unterstützer*Innen gesucht für:
- Redebeiträge
- zum Verteilen der "Leihkeule"
- Soliadressen schreiben
- Mithelfen ein Handbuch " Tipps für Leiharbeiter*Innen" zu füllen
- Spenden für Druckkosten
- ...


Wir hoffen auf rege Beteiligung

P.s.: Wir benötigen das Material zur Jobmesse aus den vergangenen Jahren. Texte, Bildmaterial,... für die Herstellung einer Broschüre "Jobmesse"
« Letzte Änderung: 11. April 2017, 13:46:38 von Erika » Gespeichert
rosal


Beiträge: 107


« Antworten #63 am: 20. April 2017, 10:01:45 »

... hoffen auf rege beteiligung?

Zitat
Es werden noch weitere Unterstützer*Innen gesucht für:
- zum Verteilen der "Leihkeule"
- Soliadressen schreiben
- Spenden für Druckkosten
- ...
Wir hoffen auf rege Beteiligung

Gespeichert
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #64 am: 27. April 2017, 12:13:35 »

Am Mittwoch den 11. Oktober 2017 findet wiedermal die Jobmesse am Terminal Tango, Flughafen Hamburg statt.

Was Tun?

Über Vorschläge, aktuelle Informationen zu Leiharbeit und praktische Tipps freuen sich,

Erwerbslose aus HH


PS: Info zur Jobmesse 26.04. 2017 folgt in Kürze

Gespeichert
admin
Administrator

Beiträge: 2098


« Antworten #65 am: 05. Mai 2017, 20:00:17 »


PS: Info zur Jobmesse 26.04. 2017 folgt in Kürze


  Huh?        Huh?
Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3218



« Antworten #66 am: 12. Mai 2017, 20:18:43 »

Habe gerade auch mal nach Öffentlichkeitsarbeit gesucht und außer das
Propagandablabla vom Betreiber leider nichts gefunden.

Falls dazu doch noch berichtet wurde, bitte den Link dorthin hier rein setzen.

Danke  Wink
Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
rosal


Beiträge: 107


« Antworten #67 am: 17. Mai 2017, 23:22:16 »

Erwerbslosen- und Jobber_Innenfrühstück

- Erwerbslose und Jobber_Innen berichten über die Aktionen bei der Jobmesse vom 26.04.2017 am Terminal Tango.

- Vorbereitungstreffen zur Jobmesse am Flughafen Hamburg, Terminal Tango, am Mittwoch, den 11. Oktober 2017

- Für Moblisierungsveranstaltungen benötigen wir noch Material  aus den vergangenen Jahren.

- Interessierte und Aktivist_Innen sind herzlich eingeladen.

am Dienstag, den 23.05.2017, alerta c/o ATIF, Bartelsstrasse 21,(Hinterhof), 20357 Hamburg, 11.00h- 13.00h

es grüszt
"prinzip hoffnung"
Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12171



WWW
« Antworten #68 am: 18. Mai 2017, 09:54:43 »



PS: Info zur Jobmesse 26.04. 2017 folgt in Kürze



Wann jetzt?
Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Onkel Tom


Beiträge: 3218



« Antworten #69 am: 20. Mai 2017, 11:54:56 »



PS: Info zur Jobmesse 26.04. 2017 folgt in Kürze



Wann jetzt?

Hab eine Info-Mail der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Armut (Lag - AuA) erhalten, in
der erzählt wird, was bei der Veranstaltung so los war..

Demnach ist es ähnlich gewesen wie 2013, mit jedoch mit viel weniger Hindernissen..
Der Stand fand dieses Mal näher zum Eingang der Jobmesse Platz..

Das passte dem Betreiber der Jobmesse nicht und schon gingen die Diskussionen mit
"uns Danny" los, das auf seiner Jobmesse keine Erwerbslosen mehr mit der Androhung
von Sanktionen durch das Jobcenter hin zitiert werden..

Ein Punkt, den der Betreiber weder beweisen kann, noch sein Bestreben vom 2013 mittels
Unterlassungsverfahren, seine Messe mit Sanktionsdrohungen in Verbindung zu bringen
bekommt Halt.

Wie auch 2013, so glaube ich, wird diese Diskussion sehr lebhaft gewesen sein, da der
Betreiber nach jeden Strohalm greift, Begründungen für eine "polizeiliche" Auflösung der
Aktion zu konstruieren und gegenüber der Polizei durch zu setzen..

Nun, die Polizei dürfte es besser beurteilen können, was geht und was nicht und so
konnten die Aktiven vor Ort ihr Interesse zum Ausdruck geben.
Neben Infos, was diese Jobmesse und dem damit verbundenem Spektrum der Leiharbeit
angeht, gab es auch ein sogenanntes Erwerbslosenfühstück.

Dabei konnten Besucher_innen mal eine Pause von ihrem Jobmessenbesuch machen
und sich über das Geschehen informieren oder Erfahrungen untereinander austauschen.

Was dort nun im einzelnen an Vorträgen gab, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich selbst
bei dieser Anti-Jobmessen-Aktion nicht dabei war..

Vom Informationsgehalt her glaube ich, das dieses Projekt im ganzen eine gelungene
Aktion geworden ist.
Bedauerlich finde ich jedoch, das der Part Öffentlichkeitsarbeit zu kurz gekommen
ist.

Ansonsten Herzlichen Glückwunsch  Cheesy  
« Letzte Änderung: 20. Mai 2017, 12:03:47 von Onkel Tom » Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
rosal


Beiträge: 107


« Antworten #70 am: 21. Mai 2017, 23:07:00 »

lieber onkel tom,

Zitat
Demnach ist es ähnlich gewesen wie 2013

nein. dem war nicht so.

Die Leikeule – Ausgabe Nr. 4 wurde april
Zitat
April 2017??
nicht verteilt. aber im oktober 2013.

Zitat
aber falls noch Dokumennte aus der Vergangenheit
erforderlich sind, bitte hier
abgeben, damit wir eine broschüre zu jobmessen machen können.

weiteres folgt in kürze.

es grüszt

Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3218



« Antworten #71 am: 22. Mai 2017, 23:46:11 »

Ok..

Material zu vergangenen Aktionen gegen die Jobmesse am Flughafen ?

Ihr habt doch im Web gut recherchiert und bis auf die Fotokopie aus der
Jobs-Kompackt mit dem Titel "Mindestlohn oder Rote Flora" habt ihr doch
alles.. Derzeit renoviere ich und habe alles verstaut..

Sobald es geht, krame ich die Kopie raus und sende sie Euch zu.

Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
Erika


Beiträge: 36


« Antworten #72 am: 23. Mai 2017, 16:20:22 »

 
 http://www.atik-online.net/blog/hamburgta-yoksulluk-ve-is-yasasina-karsi-eylem.html


Anasayfa , Avrupa , Hamburg’ta yoksulluk ve iş yasasına karşı eylem!
Hamburg’ta yoksulluk ve iş yasasına karşı eylem!

Kategori: Avrupa, Haberler, Manset 26 Nisan 2017
Hamburg|26.04.2017|Hamburg’ta bu yıl 19. kez düzenlenen iş ve yüksek öğrenim fuarı Hamburg Hava alanında gerçekleşti.Fuarın gerçekleştiği toplantı salonunun önünde de iş yasası ve Almanya ‘da ki yoksulluğa ilişkin Alman partisi ve anti-faşist ,anti-emperyalist kurumlar  tarafından bir eylem organize edildi.Eyleme Atif Hamburg’ta destek verdi.Fuar önünde saat 9’da başlayan eylem 5 saat sürdü.Açılan stantlarda yasalara karşı bildiriler dağıtılıp,bilgilendirmeler yapıldı.Yoğun olarak artan yoksulluğa ve halen yürürlükte olan ”HARTZ 4” kanuna karşı bildiriler dağıtıldı.Yaklaşan 1 Mayıs ‘a ilişkin de çağrı bildirileri dağıtıldı.
Eylem bilgilendirme ve bildiri dağıtımı sonrası bitirildi.
 
 


Kundgebung und Infoaktion zur Jobmesse am Terminal Tango, Flughafen Hamburg

Zum 26.04. 2017 riefen verschiedene Gruppen, die Wobblies, die Erwerblosenini- alerta, die LAG Arbeit und Armut (Die LINKE) und Unterstützer_Innen, Die FAU, DFG-VK, YDG und ATIF zu Aktionen zur Begleitung der Jomesse auf...
Warum Jobmesse?
Bewegung am „Arbeitsmarkt“, Einstellungen finden vor allem im Niedriglohnsektor statt.
Auf Jobmessen werden u.a. „Kunden“ des Jobcenters geschickt, die oft zwischen Hartz 4, Zeitarbeit und befristeten Jobs hin- und hergeschoben werden, Jobmessen sind eine Station in diesem Kreislauf. Hier präsentieren sich v.a. Leiharbeitsfirmen, Jobangebote sind im Niedriglohnbereich.
Flexibilisierte und unsichere Arbeitsverhältnisse wie hier angeboten, sind Mittel der Lohnsenkung und Aufspaltung der Lohnabhängigen und betreffen damit auch Stammbelegschaften. Die Bundeswehr sucht auf solchen Messen Ihr Kanonenfutter unter denen, die in der Gesellschaft ausgeschlossen sind.
Auf diesen Jobmessen, die Bundesweit als Massenveranstaltungen stattfinden, ist vor allem das Prekariat zu Treffen. Keine schlechten Bedingungen um Hartz IV, Leiharbeit/Arbeitsbedingungen, den Zusammehang Bundeswehr/Internationale Konkurrenz/Krieg/G20
zu thematisieren und für, z.B. den 1.Mai und weitere Soliaktionen
zu mobilisieren.

Über den Tag wurden viele Tausend Flyer verschiedener Gruppen verteilt, ein öffentliches Erwerbslosenfrühstück durchgeführt, es gab Musik, Redebeiträge wurden gehalten und zu verschiedenen Themen Transpis aufgehängt.

Hier die Links zu den Flyern:
Jobmesse
1 Mai
Überlebenshandbuch
Bildung ohne Bundeswehr

Am 11. Oktober findet in Hamburg erneut die Jobmesse statt ( halbjährig ). Hierfür werden noch weitere Bündnisspartner gesucht, außerdem
gibt es Jobmessen auch in deiner Stadt….

Hilf mit, die Sache voranzubringen
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 9623


« Antworten #73 am: 23. Mai 2017, 17:10:40 »

Zitat
Hier die Links zu den Flyern

      huh         huh
Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12171



WWW
« Antworten #74 am: 23. Mai 2017, 17:28:56 »

Da is nix! Roll Eyes
Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Seiten: 1 2 [3] 4 5   Nach oben
Drucken
Gehe zu: