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Autor Thema: Sport - Filz - Kommerz - Propaganda - Korruption - Ausbeutung - Doping  (Gelesen 70878 mal)
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dagobert


Beiträge: 4658


« Antworten #150 am: 06. April 2017, 19:41:48 »

Das Nein ist deshalb auch ein empfindlicher Schlag für den deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach. Es zeigt: Kommerz und Korruption, Intransparenz, Prunksucht und die Nähe zu fragwürdigen Mächten haben der Organisation, der er seit kurzem vorsteht, eine Krise beschert, die tief reicht.
Zu dem Herrn Bach gibt es was Neues auf correctiv.org:
Zitat
Thomas Bach verkauft alles
Der IOC-Präsident stand von 2005 bis 2009 auf der Gehaltsliste des Industriekonzerns Ferrostaal

Vor zehn Jahren war Thomas Bach Präsident des Deutschen Sportbundes und Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Was bisher aber keiner wusste: Zur gleichen Zeit war er als Berater für Ferrostaal und MAN unterwegs. Für 125.000 Euro Jahresgehalt, plus Erfolgsbeteiligung.


[...]
Ferrostaal war in der alten Bundesrepublik für viele Firmen das Tor zur Welt. Das Unternehmen stellte selbst nichts her, sondern beschaffte deutschen Firmen Aufträge im Ausland, kümmerte sich um die Finanzierung von Geschäften und wickelte als Generalunternehmer in vielen Ländern Großprojekte wie den Bau von Kraftwerken ab.

Bei vielen dieser Geschäfte floss Schmiergeld. In den 2000er Jahren zum Beispiel schmierte Ferrostaal Amtsträger in Griechenland und Portugal, um den Verkauf von Thyssen-Krupp U-Booten zu unterstützen. 2011 verurteilte das Landgericht München Ferrostaal zur Zahlung von rund 140 Millionen Euro Geldbuße. Außerdem war die Firma im Rüstungsbereich aktiv. Dass Bach ausgerechnet für diesen Konzern aktiv war, überrascht. Allein schon, weil die Rüstungsgeschäfte kaum zum olympischen Gedanken der Völkerverständigung passen.

Keine Antworten

Der nun bekannt gewordene Vertrag Bachs mit Ferrostaal aus den Jahren 2005 bis 2009 ist nicht das erste derartige Engagement des Sportfunktionärs. Bach bewegt sich seit jeher in einer Grauzone von Sportbusiness, Politik und Wirtschaft. Seine Kontakte als FDP-Mitglied und hochrangiger Sportfunktionär verschafften ihm oft genug Plätze in Regierungsmaschinen, er durfte Kanzler, Minister und Bundespräsidenten auf Auslandsreisen begleiten. Bereits 1999 wurde ein Beratervertrag mit dem Baukonzern Philipp Holzmann bekannt, für den Bach mit damals 250.000 Mark jährlich entlohnt wurde.

Im Jahr 2008 wurde schließlich bekannt, dass Bach einen Beratervertrag mit der Siemens AG unterhält. Auch Siemens wurde 2008 in Deutschland und den USA zu mehr als einer Milliarde Euro Strafe verurteilt, weil sich die Siemensianer mit Hilfe von Schmiergeldern um Aufträge bemüht haben. Der Vertrag, den Bach mit Siemens schloss, sicherte ihm Einnahmen von zuletzt 400.000 Euro pro Jahr. Nachdem Medien im Jahr 2008 Details veröffentlicht hatten, ließ Siemens den Vertrag auslaufen.
https://correctiv.org/recherchen/wirtschaft/artikel/2017/04/06/thomas-bach-verkauft-alles/
Der Ferrostaal-Vertrag:
https://www.documentcloud.org/documents/3537631-Vertrag-Bach-Ferrostaal-Redacted.html
« Letzte Änderung: 06. April 2017, 19:43:42 von dagobert » Gespeichert
shitux


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« Antworten #151 am: 14. April 2017, 15:59:36 »

Die Kommerzialisierung und das Verheizen haben am letzten Dienstag sicherlich eine neue Dimension erreicht. Die Ausbeutung, die sonst gerne anderen Ländern zugeschrieben werden, haben in DE eine besondere Qualität gezeigt.
Auch kam wohl niemand  umrum die Zwangsberieselung rund um den BVB mit zu bekommen. Wenigstens blieb man verschont, dass alle wieder irgendwer sein musste. In diesem Fall " Wir sind alle Borrusia".
Es geht mir ziemlich gegen den Strich zwangsweise und verordnet irgend jmd zu sein. Und wenn ich wirklich ich sein will, gesagt bekomme so geht das aber nicht. Namentlich das JC sei als Beispiel erwähnt.

Aber es geht in meinen Augen  noch weiter: " Wir geben dem Terror nicht nach und setzen ein Zeichen da gegen."
Während die Politik solche Ereignisse nutzt um Gesetze zu erlassen, die eben die Freiheit einschränken, passiert für die Bevölkerung was völlig gegenteiliges:
Es wird von den Mächtigen zunehmend  erwartet und quasi befohlen zu funktionieren! Wie eine Maschine; automatisch; kurz schütteln & weiter geht´s.
Nach diesem üblen Beispiel des BVB, wird sich fast niemand mehr trauen humanistische Gründe für ein innehalten zu nennen. Nicht unwahrscheinlich, dass das Schule machen wird- und nicht nur beim Fussball, Sport im Allgemeinen, sondern in sämtlichen Bereichen des Lebens.

Eine weitere Steigerung ergibt sich aus der Ansetzung des Anstosses am Folgetag: 18:45Uhr.
Da Bayern am selben Abend um 20:45Uhr startete konnte das Spiel des BVB nicht zur selben Zeit anfangen. Denn dann wären die Zuschauer hin- und hergerissen welches sie nun bei dem Bezahlsender schauen sollten.
So hatte man den ganzen Abend Zeit sowohl das Eine als auch das Andere gründlich aus zu schlachten. # Ich vermute sogar fast, das für die beiden Spiele zusammen eine TV-Rekordanzahl erreicht werden konnte#

Nein- es gibt wahrlich absolut keinen Grund mehr für die Verantwortlichen auf andere Länder zu zeigen. Die Scheisse quilt hier überdeutlich vor der eigenen Tür.

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shitux


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« Antworten #152 am: 20. April 2017, 05:02:41 »

Da ist mir doch glatt die Hutschnur gerissen:
http://www.focus.de/sport/videos/schiri-schelte-nach-bayern-aus-2014-fand-rummenigge-sein-jetziges-verhalten-unertraeglich_id_6987621.html
Zitat
"Wir haben da sechs Schiedsrichter auf dem Platz. Wir wurden beschissen." Karl-Heinz Rummenigge wählte diese Worte beim nächtlichen Bankett der Bayern mit Bedacht.

und jetzt habe ich folgende Mail auf- & abgesetzt:
Zitat
Hallo Rumenigge.

Du beschwerst dich über den Schiri? Und bist wütend weil der euch " beschissen" hat?
Du der selber die Steuerzahler versucht hat zu bescheissen?
Umgeben von jmd der nachweislich ein millionenfacher Steuerverbrecher ist?
Einen Kollegen hat, dessen Rolle bezgl. der WM noch lange nicht geklärt ist?
Auf einen Sponsor stolz ist  welcher Software zum bescheissen eingesetzt hat.

Dein Verein, bzw. die handelnden Personen, sind die einzigen nachgewiesenen Betrüger.! Und da dies so ist, sollte man mit dem Vorwurf des bescheissen schon reichlich vorsichtig sein. Zumal du und deine Consorten nicht einen Deut besser sind als andere Betrüger auch!!


Würde mich überraschen wenn eine Reaktion erfolgt. Wenn jedoch, dann mach ich sie öffentlich ....
« Letzte Änderung: 20. April 2017, 05:04:36 von shitux » Gespeichert

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Kuddel


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« Antworten #153 am: 30. Mai 2017, 22:17:56 »

...sooooo viele Spieler...

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Nikita


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« Antworten #154 am: 30. Mai 2017, 22:51:28 »

In dem Bild geht es um Braunschweig gegen Wolfsburg. So unzivilisiert wie Braunschweig es z.T auf dem Platz vorgemacht hat, waren die Fans hinterher.

Hier noch eine Nachricht nach Dortmund zum Pokalendspiel zuvor:
Danke an die Dortmunder Fussballfans, die am Bahnhof die Gleise blockiert haben und damit Zugverspätungen von teilweise mehreren Stunden verursacht haben. Ist nicht Dramatisch? Allein in dem Zug, in dem ich war, benötigten mehrere Passagiere ärztliche Hilfe, weil sie auf de Strecke vor Dortmund irgendwo mit dem Zug standen bei mehr als 30 Grad an dem Tag und massiven Verspätungen. Einfach mal nicht das Hirn wegsaufen und Fussball das sein lassen, was es ist: eine niedrigschwellige Unterhaltungsform auf Niveau eines Helene Fischer-Konzerts. Die gesellschaftliche Bedeutung davon ist Null.
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Fritz Linow


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« Antworten #155 am: 30. Mai 2017, 23:01:24 »

Trainer Lieberknecht:
"Ganz Deutschland hat gesehen, was für ein fantastischer Verein wir sind"

Die sooooo vielen Spieler skandierten unter anderem "Judenvolk". Probleme? Nur im Osten.
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Rudolf Rocker
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« Antworten #156 am: 31. Mai 2017, 10:45:21 »

Rugby? Grin
Auch bei Braunschweig gibt es nicht nur Nazis: http://www.ub01.de/
Muss man alles etwas differenziert betrachten!
Ich mag die Braunschweiger Fans auch nicht besonders, finde es aber sehr lobenswert wenn Menschen unter solchen Umständen antifaschistische Arbeit machen.
Wie immer sind es die Verantwortlichen der Vereinsleitung und des DFB die eben dieser Arbeit Steine in den Weg legen. Es sind eben die antifaschistischen Fußballfans die mit Stadionverboten belegt werden, weil sie entsprechende Banner hochhalten und nicht die Nazi- Hools mit der Reichskriegsflagge.

Das läuft beim FC St. Pauli deutlich anders und daher bin ich stolz ein Teil der Fankultur dieses Vereins zu sein! Nazis gehen da lieber zum HSV!
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« Antworten #157 am: 16. Juni 2017, 12:16:28 »

Zitat
Wegen Steueranzeige
Ronaldo will offenbar aus Spanien flüchten

Verlässt Cristiano Ronaldo seine Wahlheimat Spanien wegen drohender Schwierigkeiten mit der Justiz? Angeblich hat der Superstar seine Entscheidung der Führungsriege von Real Madrid bereits mitgeteilt.
http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/cristiano-ronaldo-will-wegen-steueranzeige-spanien-verlassen-15063406.html
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« Antworten #158 am: 16. Juni 2017, 16:22:41 »

Auf nach Deutschland, hier hat man ein großes/spendables Herz für Steuerhinterzieher Leistungsträger.
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shitux


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« Antworten #159 am: 17. Juni 2017, 18:17:25 »

Ich kann kein Spanisch. Ansonsten würde ich ihm empfehlen in sein Navi mal die Wörter " Fußball & deutsches Steuernkompetenzzentrum " ein zu geben. Kann nur FC Bayern bei raus kommen. Also es mangelt da nicht wirklich an Betrügern. Sowohl Vorbestrafte als auch Mutmaßliche. Und sein Bugatti verballert so viel Sprit, da ist es auch schnurz ob er den gegen die Abgasverbrecher v. VW/ Audi tauscht. Der FC Bayern wäre also der erste Ansprechpartner in Sachen Steuern, Beschiss und Betrügern. #Womit ich nicht behaupte dass CR7 Steuern hinterzogen haben muss#
Und wenn er dann tatsächlich 0,06% Steuern bezahlt haben sollte, hat er immer noch 0.01% mehr Steuern bezahlt als dieser angebissene Apfel. Wink

Nebenbei wird er dann noch v. Merkel geherzt. So einige Leute empfanden den körperlichen Kontakt mit Merkel ja als must have Goodie.   Grin



« Letzte Änderung: 17. Juni 2017, 19:02:28 von shitux » Gespeichert

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dagobert


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« Antworten #160 am: 18. Juni 2017, 00:26:08 »

Und sein Bugatti verballert so viel Sprit, da ist es auch schnurz ob er den gegen die Abgasverbrecher v. VW/ Audi tauscht.
Bugatti gehört auch zu VW.  Wink
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shitux


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« Antworten #161 am: 18. Juni 2017, 16:46:40 »

Geht ja schneller als ich so gedacht hatte ....
http://www.eurosport.de/fussball/bundesliga/2016-2017/der-fc-bayern-will-cristiano-ronaldo-carlo-ancelotti-ein-grosser-fan_sto6221923/story.shtml
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« Antworten #162 am: 20. Juli 2017, 11:35:52 »

Chemisch betriebene Litfaßsäulen...



Wen interessiert sowas?
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« Antworten #163 am: 03. August 2017, 13:37:36 »

Zitat
Das hat es beim FC Bayern lange nicht gegeben – wenn es überhaupt schon einmal vorkam. Die Mannschaft kommt nach dem Spiel zu den Fans in die Kurve und bedankt sich klatschend für deren Kommen und Unterstützung – und das Publikum schickt die Spieler mit einem Pfeifkonzert und Buhrufen davon.
https://www.welt.de/sport/fussball/article167330693/Fans-jagen-Bayern-mit-gellendem-Pfeifkonzert-aus-Stadion.html
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« Antworten #164 am: 03. August 2017, 20:16:23 »

Uiiiiiiiiiiiii! Zweimal hintereinander verloren? Na, da muss man doch Pfeifen!
Naja, ein Scheißverein hat scheinbar auch Scheißfans! Cool
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« Antworten #165 am: 24. August 2017, 18:06:50 »



„Dialoge? Hatten wir genug! Ihr seid erstmal mit Taten am Zug.“ Was dahinter steckte, erklärten Herthas Anhänger sehr ausführlich und etwas weniger plakativ auf den Din-A-3-Zetteln, die sie an die Stadionwände geklebt hatten. Unterzeichnet war die Erklärung von den Harlekins, der Hauptstadtmafia und den Dynamic Supporters Berlin. Sie klagten, dass die Stadiongänger von den Verbänden in einer Art drangsaliert würden, „die nicht mehr akzeptabel ist“. Und dabei gehe es nicht um ultratypische Belange, sondern um Dinge, die alle Fußballfans beträfen.

Explizit wurden genannt: Sanktionen für Spruchbänder und Gesänge, Stadionverbote auf Verdacht, Zerstückelung der Spieltage, die Eventisierung beim Pokalfinale, die Teilnahme von Chinas U 20 am Spielbetrieb der Regionalliga Südwest sowie die gekaufte WM 2006 und die mangelnde Aufklärung durch den Verband.

http://www.tagesspiegel.de/sport/bundesliga-aufstakt-ultras-setzen-protest-gegen-dfb-fort/20211818.html
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« Antworten #166 am: 29. August 2017, 13:41:57 »

Zitat
Mindestens 30 Prozent der Leichtathleten waren bei der WM 2011 gedopt

  • Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2011 war offenbar mindestens ein Drittel der Teilnehmer gedopt.
  • Das ist das Ergebnis einer anonymen Befragung von Wissenschaftlern der Uni Tübingen und der Harvard Medical School.
  • Die Wissenschaftler mussten lange um die Veröffentlichung der Studie kämpfen.
   
http://www.sueddeutsche.de/sport/leichtathletik-mindestens-prozent-der-leichtathleten-waren-bei-der-wm-gedopt-1.3644674
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« Antworten #167 am: 29. August 2017, 17:14:29 »

Zitat
Leichtathletik-Weltverband verhinderte Veröffentlichung

Die Studie des Teams um den Tübinger Psychologen ist im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur entstanden und bereits seit 2014 fertig. Doch bisher durfte sie nicht veröffentlicht werden. Die Wissenschaftler hatten eine Verschwiegenheitserklärung abgegeben – und der Leichtathletik-Weltverband hatte bis jetzt die Publikation verhindert.

Warum die Studie jetzt doch im Fachmagazin "Sports Medicine" erschienen ist, ist nicht bekannt. Die Uni Tübingen spricht von einem langwierigen Freigabeverfahren. Für Betrachter von außen sieht es so aus, als habe der Leichtathletik-Weltverband die unangenehmen Zahlen nicht so gerne in der Öffentlichkeit gesehen. Studienleiter Rolf Ulrich wollte sich dem SWR gegenüber dazu nicht äußern, sagte aber: "Ich glaube, es wird einfach zu viel Geld verdient in diesem Bereich. Das ist wahrscheinlich schädlich für die ganze Geschichte."

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) begrüßte die Veröffentlichung der Studie. DLV-Präsident Clemens Prokop sagte dem SWR "Gerade im Bereich dieser Materie hilft nur eines weiter: nämlich absolute Transparenz." Welche Interessen hinter der Auseinandersetzung mit dem Leichtathletik-Weltverband standen, bleibt vorerst unklar.

Quelle: SWR

Klar begrüßte der DLV JETZT die Veröffentlichung, alles andere hätte ihnen geschadet.
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« Antworten #168 am: 27. September 2017, 14:10:33 »

Zitat
Erneut Kritik wegen WM-Baustellen in Katar
Mörderische Hitze

Gastgeberland Katar und Fußball-Weltverband Fifa tun zu wenig: Die Lage auf den Baustellen für die WM 2022 ist immer noch desaströs, warnt Human Rights Watch. Der Tod vieler Hunderter Arbeiter werde nicht aufgeklärt.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/wm-2022-human-rights-watch-kritisiert-katar-und-fifa-a-1170075.html


https://www.hrw.org/news/2017/09/27/qatar-take-urgent-action-protect-construction-workers
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« Antworten #169 am: 06. Oktober 2017, 19:36:55 »

Zitat
Rios Olympia-Chef festgenommen - Verdacht: Spiele gekauft

Die Polizei kam im Morgengrauen und führte den bekanntesten Sportfunktionär Brasiliens ab. Der Organisationschef der Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro, Carlos Arthur Nuzman, ist wegen des Verdachts auf den Kauf von Stimmen bei der Olympia-Vergabe festgenommen worden.
http://www.handelsblatt.com/olympia-rios-olympia-chef-festgenommen-verdacht-spiele-gekauft/20417008.html

Und die passende Mafiavisage hat er auch noch.

« Letzte Änderung: 06. Oktober 2017, 19:48:08 von Kuddel » Gespeichert
Fritz Linow


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« Antworten #170 am: 08. Oktober 2017, 21:45:36 »

Wenn es lustig kommt, spielt demnächst Syrien gegen USA um die Qualifikation zur WM in Russland. Dort könnten dann Gegner wie Iran oder Saudi-Arabien warten. Nordkorea und Israel haben sich leider nicht qualifiziert.

Fußball ist die Fortsetzung von Politik, bloß mit anderen Mitteln.
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Kuddel


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« Antworten #171 am: 20. Oktober 2017, 17:04:02 »



Der Skandal um die Heim-WM 2006 kommt den Deutschen Fußball-Bund teuer zu stehen. Rund 19,2 Millionen Euro muss er nachzahlen, will aber gegen den Bescheid vorgehen. Das Finanzamt Frankfurt am Main spricht dem DFB für das Jahr des "Sommermärchens" den Status der Gemeinnützigkeit ab.

Ausgangspunkt der Untersuchungen ist die vom SPIEGEL enthüllte Zahlung des DFB von 6,7 Millionen Euro an die Fifa. Sie war als Mitfinanzierung einer Galaveranstaltung deklariert, die aber nie stattfand. Die Vorgänge darum wurden als WM-Affäre bekannt.

Die 6,7 Millionen Euro hatte der frühere Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus zunächst im Auftrag der deutschen WM-Macher heimlich dem deutschen Bewerbungsteam geliehen. Das Geld wurde dann kurz vor der WM falsch deklariert an die Fifa zurückgezahlt, diese leitete das Geld weiter auf ein Konto von Louis-Dreyfus. Eingesetzt wurde das Darlehen möglicherweise, um die vier Stimmen der Vertreter im 24-köpfigen Fifa-Exekutivkomitee zu sichern.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/deutscher-fussball-bund-muss-rund-19-2-millionen-euro-steuern-nachzahlen-a-1173926.html
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« Antworten #172 am: 25. Oktober 2017, 14:26:04 »

Die Begeisterung der Öffentlichkeit für den olympischen Schwachsinn hält sich ziemlich in Grenzen.

Zitat
Gefundenes Fressen für Olympia-Gegner: Eine plötzliche Abfuhr aus Budapest verschärfte die olympische Vertrauenskrise. Der Veranstaltungsort für die Sommerspiele 2024 bleibt noch unklar.
http://www.handelsblatt.com/sport/sonstige-sportarten/sommerspiele-2024-absage-aus-budapest-macht-das-olympische-komitee-nervoes/19433452.html

Zitat
Frankreich und Österreich erwägen Absage der Olympischen Winterspiele

Nach Frankreich schließt auch Wintersport-Schwergewicht Österreich einen Verzicht nicht mehr aus.
http://www.swp.de/ulm/sport/sonstige/ueberregional/frankreich-und-oesterreich-erwaegen-absage-der-olympischen-winterspiele-15779709.html

Zitat
"Sicher nicht!" – Klare Absage an Olympia

Zwei Drittel der Innsbrucker erteilen den Olympia-Plänen eine Absage – ein klares Ergebnis.
https://www.meinbezirk.at/innsbruck/lokales/sicher-nicht-klare-absage-an-olympia-d2285105.html


Und hier eine weitere Geschichte aus dem Sumpf der Korruption:

Zitat
Olympia-Vergabe
„Wir müssen das während der Pause klären“

Neues von den Korruptionsermittlungen zur Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2020 an Tokio. Die Pariser Sonderstaatsanwaltschaft hat E-Mails entdeckt, die den Verdacht auf Stimmenkauf unter Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) heftig nähren.


Ein Mailaustausch nur Stunden vor jener IOC-Entscheidung am 7. September 2013. Dieser erhärtet aus Sicht der Strafermittler den Eindruck, dass die zwei Hauptverdächtigen, der damalige senegalesische Leichtathletik-Weltpräsident Lamine Diack und sein Sohn Papa Massata, das Wahl-Verhalten des afrikanischen Blocks im IOC organisiert hätten.

Papa Massata soll über Schmiergelder die Spiele-Vergaben 2016 an Rio de Janeiro sowie 2020 an Tokio beeinflusst haben. Aus beiden Städten waren kurz vor den Abstimmungen jeweils Millionenbeträge an Firmen Massatas geflossen. Vater Lamine Diack war, als IOC-Mitglied und Boss des Leichtathletik-Weltverbands IAAF, die graue Eminenz unter Afrikas Top-Olympiern. Beide Diacks wiesen bisher alle Vorwürfe zurück.
Mail-Verkehr zwischen Vater und Sohn

Aber nun liegt eine Mail Massatas vor, der Stunden vor der Wahl von Tokio seinen Vater in panischem Ton und mit vier Ausrufezeichen unterrichtet hatte: "Nach Information Deines afrikanischen Kollegen scheint Scheich Ahmad alles zu tun, um die Afrikaner dazu zu bringen, für Madrid zu stimmen!!!! Wir müssen das während der Pause klären."  Lamine aber hatte die Lage offenbar unter Kontrolle und beschwichtigte seinen nervösen Sohn: "Wir können nach der Sitzung darüber sprechen."

Für die Strafermittler ist dieser Mailaustausch ein Kernbeweisstück. Er erschüttere massiv die Aussagen der Diacks und und belege gleich vier Sachverhalte: Vater und Sohn hätten am Wahltag eng kooperiert. Die Afrikaner stimmten im Block ab, und dieser Block hätte nicht für den damaligen Mitbewerber Madrid stimmen sollen. Und schließlich belegten die Mails, dass Lamine Diack tatsächlich Einfluss auf afrikanische Voten ausgeübt habe.
http://www.deutschlandfunk.de/olympia-vergabe-wir-muessen-das-waehrend-der-pause-klaeren.890.de.html?dram:article_id=398947

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« Antworten #173 am: 01. November 2017, 19:14:06 »

O’zapft is!

Zitat
Weitere Aufsplitterung kommt
Schlecht für Fußballfans: Bundesliga-TV-Markt wird noch komplizierter

Keine guten Neuigkeiten für Fans der Fußball-Bundesliga. Der Bundesliga-TV-Markt wird in Zukunft noch weiter aufgesplittert. Das kündigten führende Vertreter von Eurosport an.

München - In der laufenden Saison benötigt der Fan bereits Abos und Decoder von mehreren Anbietern (Sky, Eurosport), um alle Spiele der Bundesliga live zu sehen (bei tz.de* lesen Sie, was sich bei der Bundesliga im TV ab der Saison 2017/2018 alles geändert hat). "Es wird in den nächsten Jahren noch komplizierter für die Fans in Deutschland. Diese Aufsplitterung geht in ganz Europa voran", sagte Eurosport-Chef Peter Hutton der Bild-Zeitung.
...

Quelle: tz.de
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« Antworten #174 am: 01. November 2017, 19:25:35 »

Mal ein Jahr boykottieren den Scheiß und dann gibts Fussball wieder bei den ÖRs zu gucken! Ganz einfach! Grin Grin
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