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Autor Thema: TV Serien  (Gelesen 12806 mal)
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Kuddel


Beiträge: 10863


« Antworten #50 am: 07. August 2016, 19:52:15 »

Hatte gerade nen echten Fehlgriff:

Crossing Lines
Die Serie behandelt die Ermittlungsarbeit einer Polizei-Spezialeinheit des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in Den Haag. Das Team verfolgt Serienverbrecher und Schwerkriminelle grenzübergreifend in ganz Europa. Da hilft's auch nicht, daß Donald Sutherland mitspielt, den ich mag (im Gegensatz zu seinem völlig verblödeten Sohn Kiefer). Die Story ist bescheuert, es ist weder spannend noch witzig, alles unsterstes Sat1 (Coproduzent) Niveau und es gibt nicht einen halbwegs erträglichen Dialog in der Serie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Crossing_Lines

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Kuddel


Beiträge: 10863


« Antworten #51 am: 07. August 2016, 19:56:10 »

Eine angenehme Überraschung war dagegen

Eine Hackergeschichte. Sicherlich kann man an einigem herummäkeln. Trotz allem, unterhaltsam, geistreich, sozialkritisch und auch  spannend.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mr._Robot_(Fernsehserie)



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Kuddel


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« Antworten #52 am: 03. Oktober 2016, 04:57:25 »



Die Serie basiert lose auf der Geschichte des Sektenführers Charles Manson und den Anfängen seiner Manson Family. Cooler Stoff über die dunkle Seite der Hippiekultur.

Und bitter enttäuschend was draus gemacht wurde. Der 60er Jahre Zeitgeist wurde kein bißchen eingefangen, da hilft auch der wirre Mix an Hippiesongs nicht. Die Charaktäre nerven, Drehbuch und filmische Umsetzung, alles ziemlich unpassend und bescheuert.
Schade.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aquarius_(Fernsehserie)




Dagegen war ich positiv überrascht von

Im Mittelpunkt der Serie steht die brillante Professorin Annalise Keating an der Middleton Law School. Sie lehrt an der Universität den Kurs "Einführung in das Strafrecht". Die äußerst charismatische und manipulative Keating setzt im Hör- und Gerichtssaal ihre Talente gnadenlos ein.

Geistreich und unterhaltsam.
https://de.wikipedia.org/wiki/How_to_Get_Away_with_Murder
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Kuddel


Beiträge: 10863


« Antworten #53 am: 15. Oktober 2016, 15:38:14 »

...aus Skandinavien.

die erste Produktion ist eine norwegische Fernsehserie, die in schwedisch-französischer Ko-Produktion entstand.



Occupied – Die Besatzung

Die Story: In naher Zukunft... Der Klimawandel ist fortgeschritten. In Norwegen wurde eine neue ökologische Energiequelle entdeckt/entwickelt. Doch die Europäische Öl/Auto-Lobby will diese Konkurrenz nicht zulassen.

So weit keine schlechte Grundidee. Doch dann wird es arg bescheuert. Die Nato hat sich aufgelöst. Die einzige Macht, die sich gegen das wackere Norwegen durchsetzen kann, ist das böse Rußland. Rußland macht die Drecksarbeit, mischt sich in die Politik ein, es wird eine schleichende militärische Besatzung. Die Regierung knickt ein, doch es bildet sich eine Art Pegida-RAF, um den bösen Russen aus dem Land zu schmeißen...

Auch die Dialoge und die filmische Umsetzung sind gerade mal mittelmäßig. 

 


Eine Positve Überraschung war hingegen die nächste Serie:

Fortitude ist eine britische Serie, deren Handlung im arktischen Norwegen spielt, in der fiktiven 800-Einwohner-Siedlung Fortitude auf Spitzbergen.



Gut gemacht und echt unheimlich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fortitude
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Kuddel


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« Antworten #54 am: 18. Oktober 2017, 18:06:52 »

Ich weiß nicht, wieso Hollywood sich über das wilde Kopieren Chinas aufregt.
Hollywood hat das Kopieren und Abkupfern zumindest als 2. Standbein. Kaum einen erfolgreichen europäischen Film gibt es nicht als US Remake. Jeder Erfolg, jede Idee, wird so lange recyled und ausgequetscht, bis kein Dollar mehr rauszuholen ist.

Wenn ein Film mal erfolgreich war, kann man noch ne TV-Serie draus machen.

Bei Fargo ist das Ergebnis sogar erstaunlich gut gelungen.
 

https://de.wikipedia.org/wiki/Fargo_(Fernsehserie)


Das Schweigen der Lämmer fand ich ok, aber auch nicht so umwerfend.
Die Hannibal Lecter TV Serie geht mir ziemlich am Arsch vorbei. Die Handlung find ich daneben. Allein der Hauptdarsteller Mads Mikkelsen macht ihn halbwegs sehenswert.


https://de.wikipedia.org/wiki/Hannibal_(Fernsehserie)


Ich halte es eigentlich für Frevel, sich an den Großmeister Alfred Hitchcock heranzuwagen.
Entsprechtend habe ich stets einen Riesenbogen um die Bates Motel TV Serie gemacht.


Als ich widerwillig doch reingeschaut habe, mußte ich meine Meinung revidieren.
Nicht übel! Geistreich, gruselig und gut gemacht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bates_Motel_(Fernsehserie)
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Kuddel


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« Antworten #55 am: 11. November 2017, 17:33:32 »

Bin gerade bei House of Cards 5. Staffel.
Wirklich gute Unterhaltung.

Ich bin schwer genervt, daß die Serie wegen der Skandale um Kevin Spacey abgesägt werden soll. Alternativ überlegt man, ob Spacey durch einen anderen Schauspieler ersetzt werden kann. Ich krieg das Kotzen!
Da halt ich es eher mit den Kommentatoren der Süddeutschen:
Zitat
Kunst und Moral
Es bringt nichts, Kunst zu verbieten
http://www.sueddeutsche.de/kultur/kunst-und-moral-geniale-taeter-1.3743840
Zitat
Spaceys Schuld wird nicht gesühnt, indem man seine Kunst löscht
Keiner ist gezwungen, die Arbeit eines Menschen anzuschauen, den er verabscheut. Kevin Spacey aus einem Film zu schneiden, ist kein besonders tröstliches Zeichen für das kulturelle Klima der Gegenwart.
http://www.sueddeutsche.de/kultur/kunst-und-moral-geniale-taeter-1.3743840
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Kuddel


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« Antworten #56 am: 30. November 2017, 20:53:34 »

Eigentlich wollt' ich mir die Serie gar nicht ansehen. Die Trailer fand ich ziemlich bescheuert.



Aber dann erwies sich Orange is the new Black als positive Überraschung.
Naja, eine Frauenknast TV Serie. Eine blonde, weiße Frau aus der Mittelschicht geht wg. einer Drogensache in den Bau und wird kommt dort in ein völlig anderes Millieu aus Latinas, Schwarzen und White Trash Frauen. Das ganze scheint sehr simpel gestrickt, fast wie eine Seifenoper. Es wird dabei teilweise recht witzig, obwohl am Rande von Klamauk. Es ist eine interessate Wendung, daß das raue Leben im Knast dann doch weniger abstoßend ist, als das verlogene Leben der gut gebildeten alternativen Mittelklasse New Yorks. Und trotz der überzeichneten Charaktäre und Handlungsstränge, bekommt man tiefe Einblicke in den Rassismus zwischen Latinas und Schwarzen oder das privatisierte US Knastsystem selbst. Eine bitterböse Kommödie. Irgendwann nimmt sie einen so mit und man möchte immer weiter gucken...

So ging es mir jedenfalls.
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« Antworten #57 am: 02. Januar 2018, 16:23:47 »

Zitat
Irgendwann nimmt sie einen so mit und man möchte immer weiter gucken...

So langsam fände ich ein Serienende gut, mir kommt es immer konstruierter vor und bevor wieder eine Serie bis zur Unkenntlichkeit verlängert wird bin ich für ein Ende, lieber die Fantasie anregen wie die Charaktere wohl weiterleben, ein relativ offenes Ende finde ich für gute Serien durchaus gangbar.
Ist eine haarige Sache, apropos, hihihihihi:


Haarige Sache
https://www.arte.tv/de/videos/RC-014204/haarige-sache/

Zehn relativ kurze Dokuteile bzw. Betrachtungen.

Es ist bei weitem nicht so Nebensächlich wie man glaubt.
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Kuddel


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« Antworten #58 am: 13. Februar 2018, 20:03:16 »

Accused

Wem deprimierende Tragik und sozialer Realismus etwas gibt, der sollte sich Accused ansehen.

Dem ziemlich auf den Hund gekommenen Sender BBC ist eine erstaunlich gute Serie gelungen.



https://de.wikipedia.org/wiki/Accused_%E2%80%93_Eine_Frage_der_Schuld
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Kuddel


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« Antworten #59 am: 14. Februar 2018, 18:24:58 »

Hab gerade angefangen The Leftovers zu gucken.
Vielversprechend.





Düster. Strange. Cränk.


https://de.wikipedia.org/wiki/The_Leftovers

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dagobert


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« Antworten #60 am: 25. Februar 2018, 01:01:36 »

House of Cards
[...]
Gute Schauspieler, toll inszeniert, super Dialoge und spannend. Prächtige Unterhaltung.
Hab letzte Nacht die ersten beiden Folgen gesehen, ich denke mache da gleich weiter.  Smiley
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Kuddel


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« Antworten #61 am: 04. März 2018, 21:56:21 »

Nochmal zurück zu den Leftovers.



Bin gerade in der Mitte der 3. und letzten Staffel. Bin voll des Lobes.
Ein wirklich stranges Gebräu. Unheimlich, eine Gesellschaft in Auflösung. Endzeitstimmung. Massenhysterien und religiöser Wahn.
Filmisch radikal erzählt. Cooler Soundtrack.
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Kuddel


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« Antworten #62 am: 26. April 2018, 20:26:56 »

Hab mir SHAMELESS aufschwatzen lassen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Shameless_(US-amerikanische_Fernsehserie)

Mir ging diese schlechtgemachte Seifenoper über ständig herumfickende Prolls ziemlich auf den Sack.

Es gab aber derart überschwengliche Kritiken, die meinten, es würde in den nächsten Folgen besser werden.
Ich quälte mich auch durch die zweite Staffel.
Bei der 3. wurde es endlich besser.
Bei der 4. fand ich echt Gefallen an der Serie.
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dagobert


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« Antworten #63 am: 07. Mai 2018, 13:59:56 »

Friss oder stirb

2004/2005 gedreht und auf MTV gesendet.

Handlung: je nach Folge mäßig bis kaum vorhanden
Spannung: noch weniger
Humor: Geschmackssache, auf jeden Fall mehr als Handlung und Spannung zusammen

Idee, Hauptdarsteller und Gegendstand der Serie: Die Toten Hosen

https://de.wikipedia.org/wiki/Friss_oder_stirb_(Fernsehserie)
« Letzte Änderung: 07. Mai 2018, 14:04:24 von dagobert » Gespeichert
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« Antworten #64 am: 08. Mai 2018, 16:15:19 »

Jetzt wird es Ganzheitlich, zur toten Hose kommt ein totes Hirn dazu.
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Kuddel


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« Antworten #65 am: 09. Mai 2018, 18:23:41 »

Dat is Hochkultur. Schunkelmusik für CDU Parteitage. Merkel telefonierte auch schon mit Campino.
Und jetzt wird er für's Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen.
Verdient hätte er es.
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dagobert


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« Antworten #66 am: 09. Mai 2018, 23:11:49 »

Merkel telefonierte auch schon mit Campino.
Aber sein Angebot ihr den Friseur zu bezahlen hat sie immer noch nicht angenommen.

Campino bei Rock am Ring:
Zitat
Es gab einmal diesen Schwur: Von deutschem Boden darf nie wieder Angst ausgehn, Angst und Schrecken.
Und da bietet ihr uns eine Bundeskanzlerin mit so einer Frisur an?
Und wen es nur das Geld für den Friseur wär, ich würde es zahln.
aus Folge 6: Die Herren des Rings
« Letzte Änderung: 09. Mai 2018, 23:25:07 von dagobert » Gespeichert
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« Antworten #67 am: 10. Mai 2018, 11:02:18 »

Na endlich verstehe ich meine Politikerverdrossenheit, Merkel hat ihre Haare nicht schön, Nahles Gesicht gefällt mir nicht und Männer mag ich eh nicht, ich bin ja nicht schwul.

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dagobert


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« Antworten #68 am: 18. Mai 2018, 23:14:25 »

Dieser ganze Quark, Netflix hätte mit House of Cards eine Revolution der Filmgeschichte hervorgebracht, einfach lächerlich.
Und falsch obendrein.

Die US-Serie ist ein Remake einer BBC-Serie aus den 90-ern. Die BBC-Serie wiederum basiert auf einer Roman-Trilogie.
Zitat
Die Serie entstand als erweiterte Adaption des gleichnamigen Romans von Michael Dobbs, der einst Stabschef auf Seiten der Conservative Party war.

Ein Kartenhaus ist der erste Teil einer Trilogie von Miniserien. 1993 folgte der zweite Teil Um Kopf und Krone (engl. To Play the King), im Jahr 1995 der letzte Teil Schach dem König (engl. The Final Cut). Alle Teile der Trilogie bestehen jeweils aus vier Episoden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Kartenhaus_(Fernsehserie)

Mein Eindruck nach bisher 10 von insgesamt 12 Folgen: Sehenswert.
Die Grundhandlung haben die Amis übernommen: Politiker wird bei Kabinetsbildung übergangen und setzt zum Rachefeldzug an.
Überzeugend: Ian Richardson als eiskalter, machtgeiler Politiker, dem ein Menschenleben nichts gilt.

Nicht so witzig wie das Remake, dafür stellenweise deutlich bösartiger. Die satirischen Züge des US-Remakes sind hier nicht enthalten; die DVD-Kennzeichnung als Polit-Thriller scheint mir hier durchaus passend.

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