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Autor Thema: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven  (Gelesen 62070 mal)
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Fritz Linow


Beiträge: 1194


« Antworten #250 am: 22. März 2018, 22:58:46 »

Riesenbaby wechselte vom Arschamt zu den Sklavenhändlern:



Zitat
Clemens von Kleinsorgen hat als Arbeitsvermittler bei der Bundesagentur für Arbeit unter anderem bei der Projektdurchführung „Kontakt Plus“, bei der Beratung von Asylbewerbern in der Schnittstelle zum Projekt „Early Intervention“ und bei der Förderung und Integration der Zielgruppe „unter 25“ mitgewirkt. Im Arbeitgeberservice betreute er vor allem die Zeitarbeitsunternehmen in Coesfeld als starke Nachfragegruppe. Auch aus seiner Tätigkeit als staatlich anerkannter Sozialpädagoge und Sozialarbeiter bei einer Evangelischen Jugendhilfeeinrichtung bringt er die Fähigkeit mit, die Belange von spezifischen arbeitsmarktpolitischen Zielgruppen zu identifizieren und mit den Markterfordernissen der Zeitarbeit in Einklang zu bringen.

https://www.ig-zeitarbeit.de/person/clemens-von-kleinsorgen
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Kuddel


Beiträge: 11452


« Antworten #251 am: 25. März 2018, 12:49:10 »

Zitat
Patzelt will zur Arbeit verpflichten

Der Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt (CDU) sucht Ideen, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Derzeit sammelt er Meinungen und Vorschläge in seinem Wahlkreis ein. Patzelt hat Gespräche im Frankfurter Arbeitsamt und gestern mit Landrat Rolf Lindemann (SPD) und der Sozialdezernentin Angelika Zarling geführt.


Wenn man ihn als Flüchtlingsfreund bezeichne, werde er missverstanden, erklärte Martin Patzelt am Freitag im Beeskower Landratsamt. Man müsse die Integration geflüchteter Menschen im Eigeninteresse vorantreiben. „500 000 junge Männer ohne Arbeit, ohne Frau, ohne Perspektive, wie lange soll das gut gehen“, fragt er mehr rhetorisch.

Perspektiven will er bieten. Patzelt schwebt vor, dass die jungen Männer und andere Füchtlinge Abeit erhalten. Jobs in Vereinen, Verwaltungen und ganz normalen Betrieben. Die Bezahlung soll der Staat tragen...
https://www.moz.de/landkreise/oder-spree/beeskow/artikel2/dg/0/1/1647042/
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Troll
Abused Frog


Beiträge: 7111



« Antworten #252 am: 25. März 2018, 13:11:13 »

Wir sollten unbedingt anfangen an "Autobahnbau" zu denken, etwas mit Tradition für die Leitkultur.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
tleary


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« Antworten #253 am: 27. März 2018, 03:42:49 »

Zitat
Die Bezahlung soll der Staat tragen...
Wäre ja 'mal was ganz neues aus der neoliberalen Ecke, wenn die Kapitalisten die Löhne aus eigener Tasche zahlen müssten....
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"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
Fritz Linow


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« Antworten #254 am: 13. April 2018, 13:56:04 »

Zitat
12.2.18
"Gebt mir einen Job, keine Zeitarbeit!"

Mohamad ist Medizintechniker mit viel Arbeitserfahrung.  Das ist derzeit auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Eigentlich. Denn der Geflüchtete kassiert nur eins: Absagen. Das Protokoll einer systematischen Erniedrigung.
(…)
Was er über seine Jobsuche zu berichten hat, könnte nämlich einige verstören. Denn es wirft kein gutes Licht auf den Umgang deutscher Unternehmen mit Geflüchteten.
(…)
Ausbeutung: Flüchtlinge werden in den Billiglohn-Sektor gedrängt
(…)
Diskriminierung: "Einige Regeln sollten nur für mich gelten“
(…)

http://www.dw.com/de/gebt-mir-einen-job-keine-zeitarbeit/a-42516486
« Letzte Änderung: 13. April 2018, 13:59:42 von Fritz Linow » Gespeichert
Kuddel


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« Antworten #255 am: 23. April 2018, 16:53:08 »



Unter dem jetzigen Paradigma ist damit zu rechnen, dass Zuwanderer für den hiesigen Arbeitsmarkt weiter an Bedeutung gewinnen. „Was die Beschäftigungsentwicklung angeht, sind die deutschen Unternehmen derzeit so optimistisch wie seit dem Frühjahr 2011 nicht mehr“, hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) gerade in seiner Konjunkturprognose konstatiert. Dem IW zufolge planen 46 Prozent der Firmen, 2018 zusätzliches Personal einzustellen, dagegen würden nur knapp neun Prozent einen Stellenabbau in Erwägung ziehen. „Der hohe Mitarbeiterbedarf zieht sich dabei quer durch alle Branchen“, stellen die Forscher fest.

Als Folge davon könnte die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland dieses Jahr noch einmal um fast 600.000 steigen, gleichzeitig dürfte die Arbeitslosenquote auf fünf Prozent sinken. Dabei ist zu bedenken: Die Zahl der Erwerbstätigen ist größer als die Zahl der versicherungspflichtig Beschäftigten, als erwerbstätig gelten zum Beispiel auch Selbstständige.

https://www.welt.de/wirtschaft/article175547155/Migration-In-diesen-Jobs-sind-Auslaender-unentbehrlich.html
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CubanNecktie


Beiträge: 1707



« Antworten #256 am: 23. April 2018, 20:06:03 »

Danke für die Zahlen - jetzt wird mir klar, warum ein berüchtigter Spreewaldbauer - eine Bürohilfskraft mit (Achtung!) fließenden RUMÄNISCH-Kenntnissen suchte. Großzügig sein Lohnangebot - Mindestlohn.

Zahlen sind auf dem ersten Blick beeindruckend, doch die Zahlen sagen nichts aus, zur Qualität der angebotenen Jobs. Sollen doch die Betriebe rumheulen -  vor allem wenn die nur Minilohn anbieten - siehe oben.
« Letzte Änderung: 23. April 2018, 20:19:46 von CubanNecktie » Gespeichert

Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
Kuddel


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« Antworten #257 am: 26. April 2018, 13:13:41 »

Zitat
Adecco:
"Zeitarbeit eignet sich sehr gut, um Flüchtlinge zu integrieren"

Keine Ausbildung, wenig Deutschkenntnisse? Alain Dehaze, Chef der weltgrößten Personalfirma Adecco, sieht in Flüchtlingen Potenzial
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-04/adecco-vorstand-alain-dehaze-personalfirma-fluechtlinge
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Fritz Linow


Beiträge: 1194


« Antworten #258 am: 26. April 2018, 13:30:17 »

Zitat
Darüber hinaus gilt der Grundsatz der gleichen Bezahlung für unsere Mitarbeiter und die Stammbelegschaft. Unseren Kandidaten entsteht kein Nachteil, deshalb kann ich die Debatte über das Prekariat nicht nachvollziehen.

Was für ein Vollpfosten.
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #259 am: 28. April 2018, 08:41:02 »

Igitt!

Grüne Zwangsarbeit:
Zitat
Die Grünen fordern ein Bleiberecht für Flüchtlinge, die in der Pflege arbeiten.

Nötig sei eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung für Pflege- und die Helferberufe als Einstieg in ein Einwanderungsgesetz, sagte der Parteivorsitzende Habeck der Deutschen Presse-Agentur.
http://www.deutschlandfunk.de/gruene-zu-fluechtlingen-wer-pfleger-wird-soll-bleiben.2932.de.html?drn:news_id=876875

Arbeit im Altenheim oder Abschiebung.
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
dagobert


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« Antworten #260 am: 28. April 2018, 16:03:07 »

Scheiße abwischen oder Scheiße fressen.
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tleary


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« Antworten #261 am: 30. April 2018, 04:13:31 »

Riesenbaby wechselte vom Arschamt zu den Sklavenhändlern:
Clemens von Kleinsorgen hat als Arbeitsvermittler bei der Bundesagentur für Arbeit [....]
Clemens von Kleinsorgen macht uns ELO's große Sorgen.
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(Rudi Dutschke, 1967)
Rappelkistenrebell


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« Antworten #262 am: 03. Mai 2018, 08:14:24 »

Zeitarbeitsfirmen setzen auf Flüchtlinge
Aufkleber "Leiharbeit verbieten" von Kollegen der Daimler-Werke Wörth und Bremen“… Es dürfte in Mitteldeutschland niemanden geben, der mehr Flüchtlinge beschäftigt als Florian Meyer. Der Vorstand der GeAT – Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung Thüringen AG hat rund 150 Flüchtlinge unter Vertrag. Er verleiht sie an Logistiker, an Lebensmittelhersteller oder an die Kunststoffindustrie. Zudem bildet er sie in einer hauseigenen Akademie weiter. (…) Auch andere Zeitarbeitsfirmen engagieren verstärkt Flüchtlinge. MDR AKTUELL liegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit vor. Von denen, die eine Arbeit aufnehmen, fängt fast jeder fünfte Flüchtling bei einer Zeitarbeitsfirma an. Unter deutschen Arbeitnehmern geht nicht einmal jeder Zwanzigste in die Zeitarbeit. (…) Rolf Düber ist Sekretär für Strukturpolitik beim DGB Thüringen. Er kritisiert, Zeitarbeit schaffe ein Zwei-Klassen-System. Im Durchschnitt würden Zeitarbeiter noch immer 20 Prozent weniger verdienen als Stammbeschäftigte eines Betriebes. Wenn Flüchtlinge und Zuwanderer verstärkt in die Leiharbeit gingen, berge das eine große Gefahr. (…) Fast die Hälfte aller Zeitarbeiter bleibe höchstens drei Monate in einem Betrieb. Von Integration könne da keine Rede sein, kritisiert Düber…” Beitrag von Ralf Geißler bei MDR AKTUELL vom 30. Mai 2017

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/immer-mehr-fluechtlinge-in-leiharbeit-100.html

Adecco: “Zeitarbeit eignet sich sehr gut, um Flüchtlinge zu integrieren”
Interview von Zacharias Zacharakis mit Alain Dehaze vom 26. April 2018 bei der Zeit online externer Link in dem der Chef der weltgrößten Personalfirma Adecco u.a. erklärt: “… Wir wollen allen Menschen in den Arbeitsmarkt helfen – egal ob Deutscher oder Flüchtling. Wenn wir aber schon über Flüchtlinge reden: Wir wollen Deutschland dabei helfen, das Demografieproblem zu verringern und diese Menschen in Jobs zu bringen. Zeitarbeit eignet sich sehr gut, um sie zu integrieren, auch in ihr soziales Umfeld. (…) Meistens sind das allein aufgrund der geringen Sprachkenntnisse schon Stellen, die eine niedrige Qualifikation oder nur einfache technische Fähigkeiten erfordern. Das erleichtert den Einstieg erheblich. Das kann zum Beispiel in der Logistik oder in der Produktion sein. Aber auch im Bau und im Handel gibt es einen Personalmangel. (…) In Deutschland waren es zuletzt mehr als eintausend Flüchtlinge, die wir gemeinsam mit deutschen Firmen in den Arbeitsmarkt integrieren konnten…”

https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-04/adecco-vorstand-alain-dehaze-personalfirma-fluechtlinge/komplettansicht

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Onkel Tom


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« Antworten #263 am: 03. Mai 2018, 20:22:31 »

Naja, zu Herrn Stolz hochglanzpolierter selbstverherrlichenden Töne zu
Leiharbeit und wie "toll sie was Gutes tun", kann man nur das Kotzen
kriegen..

Da wird auch heftig mit dem Feuer gespielt, wie Migranten mit den
untersten Sprossen der vollgeschissenen Hünerleiter des Arbeitsmarkt
in D kontrahiert werden.. Moralisch nicht zumutbar, eine hochentwickelte
Kultur subtil zu diskrimminieren.. (Genderprinzip völlig ignoriert, hauptsache
Ausbeutung a la ZAF..)

Habe schon oft zu hören bekommen, das "Fluchtziel D" mittlerweile zu
bereuen, was bezüglich Flucht in ein "freies Land" angeht..

Da baut sich nur "sozialer Sprengstoff" auf und wenn es los geht ist ja auch
noch der "Polizeistaat" da..

 Angry


« Letzte Änderung: 03. Mai 2018, 20:24:24 von Onkel Tom » Gespeichert

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tleary


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« Antworten #264 am: 04. Mai 2018, 03:00:13 »

Zitat
Adecco: “Zeitarbeit eignet sich sehr gut, um Flüchtlinge zu integrieren”
Richtig müsste es wohl heißen:
"Zeitarbeit eignet sich sehr gut, um Flüchtlinge auszubeuten". Aber das ist ja auch eine Integration in den hiesigen Arbeitsmarkt.
« Letzte Änderung: 05. Mai 2018, 05:17:15 von tleary » Gespeichert

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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #265 am: 06. Mai 2018, 20:12:20 »

Migrationspolitik unter dem Kommando der Wirtschaft:
Zitat
Fachkräftemangel:
Scheele fordert ein Fachkräftezuwanderungsgesetz

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit will dem Arbeitskräftemangel in Deutschland entgegenwirken. Ein Gesetz müsse möglichst bald die Einwanderung von Fachkräften regeln.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-05/fachkraeftemangel-detlef-scheele-gesetz-zuwanderung
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Onkel Tom


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« Antworten #266 am: 07. Mai 2018, 07:39:05 »

Zitat
...
Nötig sei ein Gesetz, das die Regeln zur Einwanderung systematisiere. Der BA-Chef betonte:
"Aus unserer Sicht sollten Fachkräfte und keine Ungelernten zuwandern können."
...

Mehr konnte ich Scheele sein sozialfaschistoieden Dreck nicht lesen. Anbei auch noch ein
Bild von Ausgebeuteten auf der Insel der Arschlöcher (Bonzen in Kampen..)..
Es ist hinreichend bekannt, das im Hotel und Gastättengewerbe der "Reallohnbeschiss" auf
Sylt besonders ausgeprägt ist..

 kotz *würgh* AAAAAh.
« Letzte Änderung: 07. Mai 2018, 07:40:39 von Onkel Tom » Gespeichert

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Kuddel


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« Antworten #267 am: 31. Mai 2018, 20:25:15 »

Zitat
Migranten auf dem Arbeitsmarkt
Fleißige Flüchtlinge

Jeder vierte Geflüchtete hat inzwischen einen Job. Laut einer aktuellen Erhebung reicht der Lohn nicht immer zum Überleben.


Einen sozialversicherungspflichtigen Job hat nur jeder fünfte seit 2015 angekommene Flüchtling bisher bekommen. Laut der Erhebung des IAB sind Jobs in der Reinigungs-, Logistik- und Securitybranche besonders häufig. Und nicht bei allen reicht der Lohn zum Überleben: 15 Prozent der Flüchtlinge, die Hartz IV beziehen, hätten zwar eine Arbeit, müssten aber aufstocken.
http://www.taz.de/Migranten-auf-dem-Arbeitsmarkt/!5506872/
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tleary


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« Antworten #268 am: 01. Juni 2018, 07:55:44 »

Also, wenn ich die Prozenwerte einmal übersetzen darf:
25 % der Flüchtlinge haben einen Job, werden also vom hiesigen Kapital als "ausbeutungswürdig" erachtet.
Bei 15 % der Flüchtlinge wird der Lohn von den hiesigen Ausbeutern so festgesetzt, daß die Arbeiter dabei langsam verhungern würden, würde der Staat ihnen nicht monatlich Geld zuschiessen ("Aufstocker").
Also, bei 15 von 25, somit bei 60 % der berufstätigen Flüchtlinge liegt der Lohn unter dem Existenzminimum. Und daß das durch statistische Tricks heruntergerechnete Existenzminimum zum Leben auch nicht mehr so richtig zum Leben reicht, wird jeder Hartz-IV-Empfänger eidesstattlich versichern können. - Aber das steht wohl auf einem anderen Blatt....
« Letzte Änderung: 01. Juni 2018, 08:02:35 von tleary » Gespeichert

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Kuddel


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« Antworten #269 am: 29. Juli 2018, 08:48:42 »

Der Mangel an Arbeitskräften ist im Moment ein zentrales Problem der Wirtschaft.
Ohne Zuwanderung wären die Probleme noch größer.

Zitat
DIHK-Präsident zum Fachkräftemangel
"Höchststrafe für Unternehmer"


Jedes zweite Unternehmen könne langfristig offene Stellen nicht besetzen.* Vier von zehn Firmen müssten Aufträge ablehnen. Das sei die "Höchststrafe für einen Unternehmer". Wichtig sei es vor allem, bürokratische Hürden abzubauen.

Schweitzer unterstützte ausdrücklich den Vorschlag von Bundesarbeitsminister Heil, ausländischen Fachkräften zu erlauben, auch ohne Arbeitsvertrag nach Deutschland zu kommen. Dieses Recht sollte auf sechs Monate befristet werden. Bürger aus Nicht-EU-Staaten könnten diese Zeit für Bewerbungen oder die Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse nutzen. Einen Anspruch auf Sozialleistungen sollten sie in dieser Zeit nicht haben, betonte der DIHK-Präsident.

(*Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es: "Jede zweite offene Stelle könne langfristig nicht besetzt werden." So hat es Herr Schweitzer in dem Interview wörtlich gesagt, hat sich inzwischen aber korrigiert. Gemeint ist, dass jedes zweite Unternehmen langfristig offene Stellen nicht besetzen kann.)
https://www.deutschlandfunk.de/dihk-praesident-zum-fachkraeftemangel-hoechststrafe-fuer.1939.de.html?drn:news_id=908193

Die gleiche Feststellung ist von Beschäftigten diverser Betriebe zu hören. Das verändert ihre Kampfkraft. So ist auch ein stärkerer Widerstand von Leiharbeitern zu erklären. Sie haben keine Angst ihren Job zu verlieren, denn sie können am nächsten Tag bei einer anderen Leihklitsche wieder anfangen.

Ich ärgere mich über die Penetranz von Sybilla, die sich nicht für die Realität in den Betrieben interessiert, sondern stumpf seit Jahren, Monat für Monat eine zu hohe Arbeitslosigkeit beklagt und alles andere als Fake News bezeichnet.
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Kuddel


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« Antworten #270 am: 29. Juli 2018, 08:58:54 »

Zitat
Unwissenheit und Gutgläubigkeit werden ausgenutzt

Adrian Stoica, der ausländische Arbeitskräfte in Deutschland berät, über die Schwierigkeiten, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse zu ahnden

Rumänen haben aktuell über katastrophale Arbeitsbedingungen auf einem Schlachthof in Kellinghusen berichtet. Dazu kamen ihre unzumutbaren Wohnverhältnisse an die Öffentlichkeit. Sind das Einzelfälle?


In den konkreten Fall sind wir zwar nicht involviert. Aber es stimmt: Auch bei uns melden sich immer wieder Rumänen und schildern arbeitsrechtliche Verstöße. Diese aber nachzuweisen, das ist gar nicht so ganz einfach.

Mit welchen Themen kommen die Ratsuchenden zu Ihnen?


Das sind zum einen Kündigungen. Damit es keine Sperre vom Jobcenter gibt, müssen die Betroffenen dann beim Arbeitsgericht vorstellig werden. Ein anderer Punkt ist, dass sie zu wenig Geld bekommen. Dabei geht es häufig um vergleichsweise kleine Beträge, die ihnen vorenthalten werden. Sie bedeuten aber in der Summe bei mehreren Arbeitskräften oder mehreren Monaten einen Batzen Geld, das von Unternehmen auf Kosten der Beschäftigten unrechtmäßig eingespart wird.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1095477.ausbeutung-auslaendischer-arbeiter-unwissenheit-und-gutglaeubigkeit-werden-ausgenutzt.html
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counselor


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« Antworten #271 am: 21. August 2018, 20:57:32 »

Zitat
Arbeitsmarkt und Integration - Mehr als 300.000 Flüchtlinge haben einen Arbeitsplatz gefunden

Immer mehr Flüchtlinge fassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß. Vor allem für junge Asylbewerber sieht BA-Chef Scheele gute Job-Aussichten.

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/arbeitsmarkt-und-integration-mehr-als-300-000-fluechtlinge-haben-einen-arbeitsplatz-gefunden/22934320.html
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
dagobert


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« Antworten #272 am: 23. August 2018, 04:16:42 »

Von welcher Qualität sind diese Jobs?
Unbefristet und anständig bezahlt?
Ach nee, Scheele ist zufrieden, dann sind das wohl eher die anderen Jobs ...
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Kuddel


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« Antworten #273 am: 25. August 2018, 10:22:44 »

Innovativer Vorschlag: Zwangsarbeit für Migranten!

CDU-Generalsekretärin regt Dienstjahr für Flüchtlinge an

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/allgemeines-dienstjahr-kramp-karrenbauer-will-fluechtlinge-in-die-pflicht-nehmen-a-1224903.html
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