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Autor Thema: Sport - Filz - Kommerz - Propaganda - Korruption - Ausbeutung - Doping  (Gelesen 70866 mal)
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Abused Frog


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« Antworten #175 am: 02. November 2017, 11:26:04 »

Uhhh, ich hab Premiere, ich möchte alle Bundesligaspiele live sehen, so hab ich es von einigen Hardcorefans schon vor Jahren vernommen, mit solchen "Fans" ist Hopfen und Malz verloren, die Prügeln ggf. eher auf die Bokotteuere ein.

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« Antworten #176 am: 02. November 2017, 12:12:04 »

Naja, bei einem Boykott würden vielleicht 30 oder 40% reichen, um den Laden pleite gehen zu lassen!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #177 am: 02. November 2017, 19:13:57 »

Hahahaha, ich bin dabei, ich boykottiere es sogar schon seit Jahren.
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« Antworten #178 am: 11. November 2017, 13:05:31 »

Zitat
Neue Spur in der Sommermärchen-Affäre

Die Notiz einer Bankangestellten könnte das Rätsel merkwürdiger Geldflüsse rund um die WM-Vergabe lösen. Im Zentrum des neuen Verdachts: ein privates Millionengeschäft von Franz Beckenbauer.
http://www.sueddeutsche.de/sport/wm-affaere-neue-spur-in-der-sommermaerchen-affaere-1.3743831
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« Antworten #179 am: 20. November 2017, 15:36:19 »

Profiteur der Arisierungen als Hauptinvestor und Aktionär der HSV Fußball AG


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« Antworten #180 am: 20. November 2017, 15:47:19 »

Der HSV: Scheiße von der Basis bis zur Spitze!
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« Antworten #181 am: 22. Dezember 2017, 12:45:14 »

Zitat
Fifa-Prozess in New York
Die Halsabschneider

Schmiergeld in dreistelliger Millionenhöhe, ein toter Beschuldigter, ein Kronzeuge in Angst: Der Prozess um frühere Fifa-Funktionäre in New York offenbart den ganzen Sumpf der Fußball-Korruption.


Die Geste ist eindeutig, man versteht sie auf der ganzen Welt. Wer sich mit dem Finger quer über den Hals fährt, will damit jemandem drohen, dass sein Leben auf dem Spiel stehe. Es ist die Geste eines Halsabschneiders. Manuel Burga hat diese Geste am Donnerstag gemacht, Burga ist Angeklagter im großen New Yorker Schmiergeldprozess um illegale Zahlungen im Weltfußball, und er tat dies in Richtung des Zeugen, der ihn und seine Mitangeklagten vor Gericht schwer belastet.

Wenn es um die Fifa geht, erinnert mittlerweile vieles an einen schlechten Mafiafilm.

Einst mächtige Männer, alle drei sind den US-Ermittlern im Rahmen ihrer Fahndung in Sachen Fifa-Korruption ins Netz gegangen, und schon die ersten Prozesstage offenbaren, welch Sumpf sich dort auftut.

160 Millionen Dollar Schmiergeld


Dass es zu diesem Prozess überhaupt kommt, haben die Ermittler auch Alejandro Burzaco zu verdanken.

Satte 160 Millionen Dollar will er seit 2004 an Schmiergeld gezahlt haben, damit die TV-Rechte da landen, wo sie landen sollten, sagte er am Freitag. Alle an der Spitze der Verbände hätten die Hand aufgehalten, Burga, Napout, Marin, vor allem aber Julio Grondona, der Landsmann von Burzaco. Grondona war über Jahre so etwas wie die rechte Hand von Fifa-Boss Joseph Blatter, er kümmerte sich als Vizepräsident der Fifa-Exekutive passenderweise um die Finanzen des Weltverbands.

Grondona kann nicht mehr belangt werden, er ist 2014 gestorben.

Ungeklärter Todesfall in Argentinien

Einer der Beschuldigten, der Argentinier Jorge Delhon, kann nicht mehr vor Gericht erscheinen: Er hat sich, so heißt es zumindest, in dieser Woche vor den Zug geworfen. Ob es wirklich ein Suizid war, das weiß niemand. Die Vorsitzende Richterin in New York, Pamela Chen, hat jedenfalls Zweifel an der offiziellen Version angemeldet. Vielleicht sollte auch ein lästiger Zeuge unschädlich gemacht werden. Man hält mittlerweile alles für möglich.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/fifa-prozess-zeuge-berichtet-ueber-millionen-dollar-schmiergeld-a-1178439.html

Zitat
Belastet wurde von Burzaco während der Aussage auch der frühere argentinische Funktionär Jorge Delhon, der als Angestellter eines Regierungsprogramms ebenfalls Bestechungsgeld für TV-Rechte angenommen haben soll. Argentinische Medien berichteten, Delhon habe am Dienstag (im Anschluss an die Verhandlung) in Buenos Aires Suizid begangen.

"Bargeld in Säcken und Umschlägen"


Burzaco gestand zudem, dass sein Unternehmen mehr als ein Jahrzehnt lang Bestechungsgelder für TV-Rechte an die Führungskräfte des südamerikanischen Verbandes Conmebol gezahlt habe. Involviert soll unter anderem auch der US-Medienriese Fox Sports gewesen sein.

Die Gelder seien entweder per Banküberweisung auf ein Schweizer Konto gezahlt oder in Form von Bargeld "in Säcken und Umschlägen" übergeben worden, hieß es. Von der Staatsanwaltschaft vorgelegte Dokumente legen die Existenz einer für das Geld genutzten Firma auf den Turks- und Caicosinseln, einem britischen Überseegebiet in der Karibik, nahe.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/fifa-korruptionsprozess-in-suedamerika-bargeld-in-saecken-und-umschlaegen-a-1178110.html

Zitat
Fifa-Prozess:
Die drei vom Männerklo

Ein Toter, Gerangel am Pissoir, Tränen vor Gericht, neue Vorwürfe gegen Katar. Der Prozess gegen Fußballbosse startet spektakulär. Doch was passiert mit der WM in Katar?


"Es wird noch Tote geben." Elias Zaccour hat recht behalten. Der libanesische Kenner der Fifa-Innenwelt, der inzwischen verstorben ist, eines natürlichen Todes, hatte dies vor Jahren prophezeit. Nun beging ein argentinischer Rechtehändler Suizid, nachdem ihm ein Landsmann vor Gericht Bestechung vorgeworfen hatte. Der Zeuge heißt Alejandro Burzaco und behauptet auch, Katar habe die Fußball-WM gekauft.

Burzaco berichtete von einer Begegnung der drei auf der Herrentoilette in Zürich, wo am 2. Dezember 2010 die WM-Vergabe stattfand. Weil der Paraguayer Leoz im ersten von mehreren Wahlgängen nicht für Katar gestimmt hatte, sollen die anderen beiden gemäß der Süddeutschen Zeitung ihn geschüttelt und gerufen haben: "Was machst du? Stimmst du nicht für Katar?"

Weitere vielsagende Details aus Brooklyn: Die Namen der Jury gibt das Gericht nicht bekannt, offenbar um Morddrohungen zu verhindern.

Schwung in die Debatte kann öffentlicher Druck entfachen. Die Empörung über sklavereiähnliche Arbeitsbedingungen in Katar mag abebben. Doch die amerikanische Justiz, der die Sportwelt für ihre Aufklärung zu großem Dank verpflichtet sein muss, wird weitere Zeugen zum Reden bringen. Vielleicht wird bald auch noch mal allen klar, was Katar den Mannschaften, Vereinen und Fans zumutet. Eine Fußball-WM im November und Dezember hat massive Folgen für die ganze Fußballwelt. Sie wird zwei oder drei Spielzeiten in mindestens fünfzig Ligen beeinflussen. Sie wird vermutlich vielerorts zu geringeren Vermarktungserlösen führen. Und beim Geld hört im Fußball der Spaß auf.

"Zahlt mir 80 Millionen Dollar!"

Das Gerichtsverfahren widerlegt ja auch wieder mal den ehemaligen Fifa-Patron Blatter. Es waren sehr wohl Fifa-Funktionäre an der gigantischen Korruption beteiligt, nicht nur irgendwelche Verbandsfürsten aus fernen Ländern und von kleinen Inseln.

Julio Grondona zum Beispiel, einer der drei vom Männerklo, war einer der wichtigsten Vertrauten Blatters. Länger als ein Vierteljahrhundert war der Argentinier Mitglied der Fifa-Exekutive. Er wurde Vize-Präsident, Blatter ernannte ihn zum Vorsitzenden der Finanzkommission. Kann man sich nicht besser ausdenken. Seit drei Jahren schwebt Grondona über den Wolken, vielleicht schmort er auch ein paar Stockwerke tiefer. Grondona, auch das sagt der Zeuge Burzaco, beschwerte sich einmal bei Katar, viel zu wenig bekommen zu haben. "Zahlt mir 80 Millionen Dollar", rief der wütende Greis, "oder erklärt öffentlich, dass ihr mich nie bezahlt habt!"

Der Prozess in New York stellt der Fifa und dem Fußball eine essenzielle, geradezu moralphilosophische Frage: Wer ist bei Korruption eigentlich der Hauptschuldige? Der, der Geld gibt, oder der, der Geld nimmt?
http://www.zeit.de/sport/2017-11/fifa-prozess-fussball-wm-katar-korruption-julio-grondona

Zitat
Die Fifa und der Tote im Kaktusfeld

Am Sonntag radelt Adolfo Lagos Espinosa, 69, mit einem Freund durch die Außenbezirke von Mexiko-Stadt. Als der Vizepräsident des TV-Giganten Televisa ein Kaktusfeld passiert, gerät er in einen Hinterhalt: Diebe reißen die Fahrräder an sich. Aber von hinten naht die vermeintliche Rettung, in einem grauen Jeep Cherokee - Lagos wird ja, wie so viele in der gefährlichen Drogen-Kapitale, von einer bewaffneten Eskorte begleitet. Dann schießt der eigene Sicherheitsmann. Er trifft Lagos in den Bauch. Kurz darauf wird in der Notfall-Klinik in Coacalco der Tod des Medien-Managers festgestellt. Der Vorgang irritiert. Es kommt nicht oft vor, dass ein Leibwächter seinen Auftraggeber erschießt und den Dieb laufen lässt. Tragischer Zufall? Ein tödlicher Raubüberfall, wie zunächst berichtet, fand nach Stand der Ermittlungen nicht statt. Wenn Fahrraddiebe sogar beim Anblick einer begleitenden Sicherheitseskorte so entschlossen und erfolgreich sind, könnte der Vorgang nun einiges Augenmerk auf Lagos' Berufsumfeld richten. Hatte die Firma Televisa doch auch in den Tagen zuvor Schlagzeilen produziert - in Mexiko und weltweit.

Seit Alejandro Burzaco auspackt, gab es schon zwei mysteriöse Todesfälle im Prozess-Umfeld

72 Stunden vor dem Schuss im Kaktusfeld war der Konzern im New Yorker Korruptionsprozess um den Fußball-Weltverband Fifa belastet worden.
http://www.sueddeutsche.de/sport/fifa-skandal-die-fifa-und-der-tote-im-kaktusfeld-1.3759557


Zitat
FIFA
Korruptionsvorwürfe erhärtet


 So sagte der damalige Präsident der südamerikanischen Fußballkonföderation Conmebol 2015 in Zürich nach der Verhaftung von sieben seiner Funktionärskollegen: "Die FIFA ist nicht korrupt. Die Fifa kann gar nicht korrupt sein."

Den Prozess bezeichnen seine Landsleute in Paraguay und im Rest von Lateinamerika als "Fifagate". Der Begriff hat sich auch deshalb in den Köpfen festgesetzt, weil die amerikanischen Staatsanwälte im Rahmen der Beweisaufnahme die gesamte Szenerie der von Schmiergeldern geprägten Fußballwelt ausbreitete. Napout soll übrigens auf solche Weise 10,5 Millionen Dollar kassiert haben, Marin 6,5 und Burga 4,4 Millionen.

Unklar ist, ob die Staatsanwaltschaft in Brooklyn, die sich bislang konsequent auf den Fußball in Nord-, Mittel und Südamerika konzentriert hat, aber seit einer Weile auch kuwaitische Funktionäre als Korruptionsakteure im Visier hat, ihre Ermittlungen ausdehnt. Immerhin wurde in der letzten Woche bekannt, dass sie sich auch für die Vergabe der Olympischen Spiele 2016 an Rio de Janeiro interessiert.

Eine separate Untersuchung läuft bereits. Die erste Vorladung ging nach einem Bericht im Wall Street Journal an den international gesuchten Brasilianer Arthur Cesar de Menezes Soares Filho heraus. Er soll 2 Millionen Dollar bezahlt haben, um die Wahl im IOC 2009 zu manipulieren.
http://www.deutschlandfunk.de/fifa-korruptionsvorwuerfe-erhaertet.1346.de.html?dram:article_id=406273
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Kuddel


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« Antworten #182 am: 09. Februar 2018, 13:03:40 »

Watn Glück, daß Sport nix mit Kommerz zu tun hat.

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« Antworten #183 am: 10. Februar 2018, 11:11:28 »

Watn Glück, daß Sport nix mit Kommerz zu tun hat.

Troll-zensiertes (weggetrolltes) Werbebanner.

Und um was für einen Sport soll es da gehen, man sieht nichts, Beach-Volleyball?  huh
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« Antworten #184 am: 20. Februar 2018, 14:51:15 »

Zitat
2400 Freiwillige boykottieren
Olympische Winterspiele: Ausbeutung der Helfer



In Pyeongchang helfen derzeit 15.000 freiwillige Helfer bei den Olympischen Winterspielen. Nun der Boykott; einige hundert Volunteers schmeißen hin. Der Grund ist nicht nur das miserable Essen.


„Wie sie uns hier behandeln! Ich will mich eigentlich für mein Land einsetzen, aber das werde ich nicht mehr“, drohen derzeit einige freiwillige Helfer bei den Olympischen Winterspielen. Sie nehmen sich von ihrem eigentlichen Job Urlaub, um bei den Winterspielen Zuschauern den Weg zu weisen, Karten und Gepäck zu kontrollieren und für Sicherheit in den Stadien zu sorgen.

Rund 2400 Volunteers haben sich schon dazu entschlossen, nicht mehr zu helfen. Ein Aufstand aufgrund miserabler Arbeits-und Lebensbedingungen vor Ort. Die Helfer klagen über zu kurze Essenspausen, fehlende Unterstützung bei der Anreise zu den Einsatzorten und über unzumutbare Übernachtungsorte. Die Arbeit, die die Freiwilligen verrichten, werde in keinster Weise gewürdigt. Helfer beschweren sich über kaltes und fettiges Essen. „Selbst Gefängnisnahrung ist besser, als das hier“, titelte die einheimische Tagszeitung „Seoul Shinmun“. Die Volunteers übernachten derweil zu zehnt in einem für vier Personen ausgelegten Zimmer. Dass die Duschen kein warmes Wasser bieten, ist nur Nebensache.

Milliarden-Einnahmen – kein Cent für die Helfer

Die Einnahmen des IOC werden auf etwa 2,4 Milliarden Euro geschätzt, die Ausgaben auf deutlich weniger. Verwunderlich, dass die Helfenden keinen Cent verdienen: „Wenn ich überlege, wie viel Geld hier umgesetzt wird“, sagte ein Freiwilliger in Gangneung, „frage ich mich schon, warum wir überhaupt keinen Lohn verdienen.“ Dennoch sprechen die Organisatoren der Veranstaltung vor jeder großen Ansprache ihren Dank aus: „Vielen Dank an die Volunteers! Ohne euch wäre das alles gar nicht möglich.“ Eine Verbesserung der Bedingungen? Fehlanzeige.

Mehr als 60 Petitionen haben die Freiwilligen schon initiiert und an das Präsidentschaftshaus in Seoul geschickt. Ob der Aufstand die Situation der Helfenden verbessert – kaum zu glauben. Dennoch: Der IOC muss aufpassen, sonst droht bei den anstehenden Paralympics die fehlende Unterstützung von freiwilligen Helfern. Für die Veranstaltung, die vom 9. bis zum 18. März stattfindet, sind 6600 Volunteers eingeplant. Springen noch mehr ab, ist ein geschmeidiger Ablauf bei den Paralympics kaum noch möglich.
https://www.noz.de/deutschland-welt/z-archiv/artikel/1022502/olympische-winterspiele-ausbeutung-der-helfer#gallery&0&0&1022502
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Kuddel


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« Antworten #185 am: 23. März 2018, 14:07:48 »

Zitat
Auf dem Laptop von Horst R. Schmidt, dem Vizepräsidenten des Organisationskomitees für die Fußballweltmeisterschaft 2006, haben Ermittler der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ein brisantes Dokument entdeckt. Wie der SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, stützt es den Verdacht, die Sommermärchen-WM sei durch Stimmenkauf nach Deutschland geholt worden. Die PDF-Datei mit dem Titel "Agenda der schwarzen WM-Kasse" fand sich auf Schmidts Rechner im Ordner "Gelöschte Elemente".

In dem Text geht es um jenen Millionenkredit, den der ehemalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus im Jahr 2002 Franz Beckenbauer - damals Chef des WM-Organisationskomitees - gewährt hatte. Beckenbauer überwies das Geld ins Emirat Katar, auf ein Konto des damaligen Fifa-Funktionärs Mohamed Bin Hammam, den der Fußball-Weltverband später wegen Korruption lebenslang sperrte. Wofür Bin Hammam das Geld bekam und was er damit gemacht hat, liegt bis heute im Dunkeln.

Dem Dokument auf Schmidts Laptop zufolge ist der Verwendungszweck jedoch eindeutig.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-wm-2006-sommermaerchen-ermittler-finden-brisante-datei-a-1199520.html
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« Antworten #186 am: 23. April 2018, 15:43:40 »

Sport hat eine unerträgliche Präsenz in allen Medien.
Man hält ihn wohl für den letzten Klebstoff dieser Gesellschaft.
Und natürlich als Vorbild. Konkurrenzkampf in Reinkultur.
In letzter Zeit sind die Medien überzeugt davon, man muß Sportler mit aufgerissenem Maul fotografieren. Soll wohl animalisch wirken. Urinstinkte und so.







Dabei sieht es einfach nur scheiße aus.
 
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ManOfConstantSorrow


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« Antworten #187 am: 12. Juni 2018, 17:07:29 »

Olympia wird immer unbeliebter.

Auch die Schweizer haben keinen Bock drauf!

Zitat
Das Nein zu «Sion 2026» ist kein Entscheid gegen die Walliser Organisatoren. Es spiegelt vielmehr die Skepsis gegenüber der Selbstherrlichkeit internationaler Sportverbände. Die Schweiz braucht keine Plattform zur Selbstdarstellung.

Das Walliser Stimmvolk hat den Olympischen Winterspielen «Sion 2026» eine Abfuhr erteilt. Eine funktionierende Demokratie verzeiht keine Selbstherrlichkeit. Mit einem Seitenblick auf die bevorstehende Fussball-Weltmeisterschaft, zu der das russische Volk nichts zu sagen hatte, waren es im Wallis nicht die Behörden und nicht der eigenwillige Olympiainitiant und FC-Sion-Präsident Christian Constantin, die das Machtwort sprachen, sondern die Stimmenden. Sie haben eine Stimmung wiedergegeben, die sich nicht direkt gegen die Organisatoren von «Sion 2026», sondern gegen Sportverbände wie die Fifa und das Internationale Olympische Komitee (IOK) richtet. Deren Image ist nicht mehr harmlos geprägt von «Brot und Spielen», sondern unverblümt von Korruption und Doping. Nur schon deshalb haben Olympische Winterspiele vor dem Souverän kein Brot mehr.
https://www.nzz.ch/meinung/nein-zu-sion-2026-kein-brot-fuer-die-spiele-ld.1393338
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Kuddel


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« Antworten #188 am: 17. Juni 2018, 08:44:16 »

Zitat
Boykottvorwürfe
ARD-Sportchef hat ein Problem mit kritischen Journalisten


Der Sport in der ARD wird offenbar von einem Mann verantwortet, der kritische Mediensendungen boykottiert, weil sie einen ihm unliebsamen Journalisten beschäftigen.
https://uebermedien.de/28641/ard-sportchef-hat-ein-problem-mit-kritischen-journalisten/
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« Antworten #189 am: 17. Juni 2018, 10:45:08 »

Cool, der Zensor gleich als Chef installiert.
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« Antworten #190 am: 27. Juni 2018, 14:20:45 »

Sternstunde des Sportjournalismus:
Zitat
WM 2018
Undercut und grau gefärbt: Jogis Jungs in der Frisuren-Einzelkritik
https://www.stern.de/sport/fussball/wm-2018/wm--die-deutschen-spieler-in-der-frisuren-einzelkritik-8142956.html

Die Kicker kommen den Wünschen der Medien nach und posieren nur noch mit aufgerissenem Maul:



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Kuddel


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« Antworten #191 am: 20. Juli 2018, 10:34:57 »

Zitat
Tausende Wanderarbeiter haben für die WM in Russland geschuftet. Wegen des enormen Zeitdrucks beim Bau von Stadien und Hotels wurden die Arbeitsschutzrichtlinien erleichtert. Vielen droht nach der Ausbeutung die Abschiebung.
https://www.dw.com/de/ausbeutung-von-arbeitern-f%C3%BCr-die-fu%C3%9Fball-wm/av-44463560
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Kuddel


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« Antworten #192 am: 26. August 2018, 09:14:29 »



Sport,
das Echte, das Wahre.
In Zeiten, in denen man seinen Tag am Computer verbringt, ist Sport die Verheißung und geht zurück zur Archaik.
Blüllende Gorillas.

In Wirklichkeit: Großverdiener, Marionetten der Eventindustrie, gedopte arme Würste.


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