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Autor Thema: Hilfe 10000 Idioten laufen durch die Strassen. Pegida-Demonstration  (Gelesen 59914 mal)
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Kuddel


Beiträge: 11229


« Antworten #225 am: 21. Oktober 2015, 11:37:57 »

Nach wie vor sehe ich eine Lösung "unseres" jahrhundertelangen Problems nur in einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Bisher werden immer Stellvertreter- und Schein/Ablenkgefechte geführt. Zur Zeit sehe ich wieder die Gefahr, dass sich unter dem geheimen Gelächter der Mächtigen, die Gearschten der Welt wieder in die Haare kriegen.
(...) Ich bin links unten und will das links oben wird. Und rechts nach unten kommt. Hart und unfair ausgesprochen: Die Diktatur des Proletariats, statt die Diktatur des Geldes.

Es ist nicht auszuschließen, daß gewaltsame Auseinandersetzungen nicht zu vermeiden sind.
Es wäre aber dumm sich allein auf eine solche Auseinandersetzung vorzubereiten. Dann hätten wir bereits jetzt verloren. Die Rechten sind bis an die Zähne bewaffnet. Sie haben ihre Querverbindungen zu den Geheimdiensten und nahezu alle Kaserneneinbrüche/Waffendiebstähle gehen auf das Konto der Rechten. Sie haben bereits Kampferfahrungen gersammelt im Kossovo und aktuell im Donbass.

Die entscheidende Macht liegt nicht in den Parlamenten, nicht auf der Straße, sondern in den Betrieben.
Wer Kontrolle über die Produktion, den Wirtschaftsablauf hat, vefügt über entscheidende Macht.
Mit einem anhaltenden Generalstreik kann man auch autoritäre Regime in die Knie zwingen. Die besten Geheimdienste, Waffen und Armeen versagen, wenn es darum geht die Produktion wieder anlaufen zu lassen.

Streiks, Streikwellen und Generalstreiks passieren nicht aus dem Nichts. Im Vorfeld müssen Diskussionen geführt und Strukturen entwickelt werden. Der DGB ist dafür komplett unbrauchbar. Im Gegenteil, er steht solchen Entwicklungen feindlich gegenüber.

Es muß sich aus kleinen Auseinandersetzungen entwickeln. Auseindersetzungen mit Vermietern und Ausbeutern. Das brauchen keine Großkonzerne zu sein, es können genauso Leihbuden sein oder Hinterhofklitschen und Schwarzarbeit"Geber", die einen um den Lohn prellen. Klassenkampf funktioniert nach eigenen Regeln. Hier darf man nicht fragen nach Parteizuhörigkeit und politischer Einstellung. Hier gilt allein unten gegen oben. Wenn solche Kämpfe erfolgreich sind, wird das den Kopf der Verirrten und Verwirrten wieder zurechtrücken. Das ist die beste Antifapolitik. Das ist kein Aufruf zu einer Querfrontstrategie: Im Gegenteil! Man darf niemals mit rechten Organisationen zusammenarbeiten. Man muß in allen sozialen Auseinandersetzungen (egal ob um Sozialkahlschlag, Lohndumping/Arbeitsbedingungen, Freiräume, Entmietung/Gentrifizierung geht) klarstellen, daß der Angriff von rechts oben kommt. Daß Faschismus und rechte Politik keinesfalls die Rache und die Stimme des kleinen Mannes ist, sondern von der Wirtschaft erwünscht und gefördert, denn die Rechten haben es auf die Strukturen des Proletariats (von mir aus "der Unterschichten") abgesehen um sie wehrlos zu machen und endgültig in die Knie zu zwingen.
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Fritz Linow


Beiträge: 1126


« Antworten #226 am: 21. Oktober 2015, 11:55:43 »

Zitat
Hier gilt allein unten gegen oben. Wenn solche Kämpfe erfolgreich sind, wird das den Kopf der Verirrten und Verwirrten wieder zurechtrücken. Das ist die beste Antifapolitik.

Dabei würde ich aber nicht auf die Antifa bauen, oder gibt es Beispiele dafür, dass sich die Antifa jemals konkret in betrieblichen Kämpfen engagiert hat?
Nur interessehalber. Kann ja sein, dass ich was verpasst habe.
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Kuddel


Beiträge: 11229


« Antworten #227 am: 21. Oktober 2015, 13:25:30 »

Dabei würde ich aber nicht auf die Antifa bauen, oder gibt es Beispiele dafür, dass sich die Antifa jemals konkret in betrieblichen Kämpfen engagiert hat?
Nur interessehalber. Kann ja sein, dass ich was verpasst habe.

Naja, ich unterscheide eine notwendige Antifapolitik und Antifa®.
Ich finde ja Blockadeaktionen und Angfriffe auf faschistische Strukturen und Aufmärsche gut und richtig. Ich bin aber unglücklich über die unpolitische Haltung der Antifa®.

Antifapolitik kann nicht erfolgreich sein, wenn der Angriff auf Rechtsaußen nicht mit einer Verteidigung gegen soziale Angriffe aller Art (nicht nur im Betrieb) verbunden wird. Erfolgreiche soziale Kämpfe bezeichne ich deshalb als echte Antifaaktionen, weil sie den Faschisten das Wasser abgraben, ihnen die Grundlage, die Anhänger entziehen. Die Rechten bezeichnen sich ja gern als Stimme des kleinen Mannes.

Mein Faible für betriebliche Intervention ist bekannt. Deshalb hat mir jemand von der Gruppe Gewantifa (GewerkschafterInnen und Antifa gemeinsam gegen Dummheit und Reaktion) empfohlen, wenn ich Leute suche zum Flugblätterverteilen (oder ähnliches) vor einem Betrieb suche, bei Antifagruppen nachfragen sollte, die oftmals, gerade in der Provinz, die einzigen linken Sturkturen sind. Ich habe da aber wenig praktische Erfahrung. Nur einmal habe ich in dem einschlägigen Kieler Kneipenrestaurant der Autonomen/Anarchrcho/Antifaszene nach Unterstützern (für eine Mahnwache vor einem fiesen Ausbeuterunternehmen) gesucht und wurde von den Gästen nur wie Auto angeglotzt. Die hatten keinen Schimmer, worum es bei sowas geht. Ich hätte ebensogut zu einer Veranstaltung für Schminktipps von Youtubestar Bibi gehen können, um nach Mitstreitern zu suchen.
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CubanNecktie


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« Antworten #228 am: 21. Oktober 2015, 13:53:59 »

hey, nur noch das - ich mag keine Querfronten - mich kotzt bei der Syiza in Griechenland ebanfalls an - dass diese mit einer Rechtspartei zusammenarbeitet und dazu auch noch - trotz einem eindeutigen OXI - die ganze neoliberale Spardikatur (nach einer kurzen Pause) fortführt.

Ne, mein Gedanke war, das man die Rechten richtig aufklärt - da steckt auch das Wort AUFKLÄRUNG drin - zum Nachdenken bewegen, zum Besipiel sollen die auch mal AUSCHWITZ besuchen - und mit eigenen Augen sehen, dass das RECHTE GEDANKENGUT SCHEISSE ist -  kotz *würgh* AAAAAh, mir ist sicher, bei einem teil sind Hopfen und Malz verloren, aber bei einem anderen Teil kann man vielleicht was retten - solange die noch keine Verbrechen begangen haben oder nur 'Mitläufer' sind.  
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2015, 13:58:00 von CubanNecktie » Gespeichert

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« Antworten #229 am: 21. Oktober 2015, 15:41:59 »

Das Problem ist, das die Antifa heute zu einem großen Teil aus Kiddies mit Eventerwartung besteht. Also ein bißchen Action bei der Demo haben, ein bißchen Szene- Kuscheln, ein bißchen Livestyle. Aber eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Gründen, wie Faschismus entsteht gibt es kaum noch.
Das war vor 20 Jahren komplett anders. Fast alle die ich kenne haben damals Antifaarbeit quasi im "Nebenjob" neben ihren anderen politischen Aktivitäten gemacht. Sehr viele kamen aus dem gewerkschaftlichen Spektrum.

Zitat
„1933 wäre verhindert worden, wenn alle Gegner der Nazis ihren Streit untereinander zurückgestellt und gemeinsam gehandelt hätten. Dass dieses gemeinsame Handeln nicht zustande kam, dafür gab es für die Hitlergegner in der Generation meiner Eltern nur eine einzige Entschuldigung: Sie hatten keine Erfahrung, was Faschismus bedeutet, wenn er einmal an der Macht ist. Aber heute haben wir alle diese Erfahrung, heute muss jeder wissen, was Faschismus bedeutet. Für alle zukünftigen Generationen gibt es keine Entschuldigung mehr, wenn sie den Faschismus nicht verhindern!“
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« Antworten #230 am: 21. Oktober 2015, 15:54:38 »

Das hilft nicht, wenn muss auch der Wille da sein.
Die müssen einfach keine Nazis mehr sein wollen.
Ist sowas wie wenn ein Alkoholiker trinken will, trinkt er. Da helfen auch 100 Therapien nicht.
Aber will er innerlich aufhören, dann schafft er auch die Therapie. Und wenn er es nicht schafft,  hat er nicht an seinen inneren Problemen gearbeitet.
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CubanNecktie


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« Antworten #231 am: 21. Oktober 2015, 16:47:17 »

Bei solchen unbelehrbaren NAZIS bleibt nur Wegsperren, vor allem bei denen, die Gewalttätigen sind und die Köpfe* der Rechten-Intelligenz (besser gesagt = Rechte-Doofheit-und-Menschenfeindlichkeit), wobei ich mir sicher bin, dass da selbst SPD & CDU Mitglieder selbst dazugehören sollten. Angefangen bei SARRAZIN ...  und das NEOLIBERALE Gesindel ebenfalls  kotz *würgh* AAAAAh

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« Letzte Änderung: 21. Oktober 2015, 16:51:18 von CubanNecktie » Gespeichert

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« Antworten #232 am: 21. Oktober 2015, 18:33:11 »

Wie wäre es bspw. das Flüchtlingsproblem/deutsches Obdachlosenproblem folgendermaßen zu lösen: Leerstehende Wohn/Fabrik/Verwaltungsgebäude, die durch Spekulation und Rückübertragungsfantasien, Erbstreitigkeiten usw. nach und nach verotten, solchen "interessierten" mittel- und heimatlosen Menschen zur Renovierung und Nutzung zu überlassen? Das Einzige was sie investieren müssten, ist ihrer Hände Arbeit und mit deutschen Vorschriften gefüllte Köpfe. Wobei das Zweite sicherlich das Hauptproblem werden dürfte.

Wenn ich dann noch das vorsätzlich versemmelte Know-How bei Großbaustellen einrechne, um den Staat abzuzocken, der sich das dank Bestechung auch noch gefallen lässt, wird mir speiübel und es schreit nach der oben von mir beschriebenen Entmachtung. Kapitalisten kann man genau so wenig umerziehen, in den Knast stecken, töten..., wie den damaligen DDR-Teil Deutschlands. Nur das Erleben formt.

Was würde das Angehen oben genannten Vorschlags für einen mehrschichtigen, wechselseitigen Integrationsschub darstellen und in der Akzeptanz der Flüchtlinge unter den deutsche Skeptikern bedeuten?

Und mit dieser Methode, angepasst auf diverse deutsch-verkrustete Gebaren, könnte man beginnen ganz vorsichtig einen neue Gesellschaft zu formen.

Bloß mal so für die einfordernden Vorschlags-rhetoriker.  Wink
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Kuddel


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« Antworten #233 am: 21. Oktober 2015, 19:19:38 »

Strombi, komm mal wieder runter. Was soll dieses idiotische Gedankenpingpong.
Ich kann dieses ganze, "es ist von der Politik gewollt" bis hin zum "man müßte mal" nicht mehr hören.
Wir sollten langsam kapiert haben, daß es hier nicht nur mal ungerecht ist, sondern das das System selbst ungerecht ist und wir die Auswirkungen überall sehen und spüren können.

Es ist alles ein Frage der Machtverhältnmisse und der Druckmittel. In Berlin hatten Flüchtlinge z.B. mit Unterstützern ein Gebäude besetzt, in Kiel wurde ein leerstehendes Kaufhaus von der Stadt beschlagnahmt. Das sind Dinge, die man fordern und organisieren kann.

Ich stehe mehr auf Taten als auf Gelaber.
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« Antworten #234 am: 21. Oktober 2015, 20:39:37 »


Die entscheidende Macht liegt nicht in den Parlamenten, nicht auf der Straße, sondern in den Betrieben.
Wer Kontrolle über die Produktion, den Wirtschaftsablauf hat, vefügt über entscheidende Macht.
Mit einem anhaltenden Generalstreik kann man auch autoritäre Regime in die Knie zwingen. ...

Richtig, auch Vieles von dem, was bei Dir danach kommt. - Allein, dieser Macht ist eine "im Grunde zufriedene Teilmenge der Arbeiterschaft" (mancher zählt sich ja eingebildeter Weise schon gar nicht mehr dazu) doch gar nicht bewusst und bereit sie auszutesten.

Wer soll sie denn in Klassenkampf ausbilden, sie sind sich doch nicht einig und haben ganz andere Wertigkeiten und Sozialeinstellungen.
Nein, nicht nur diesbezüglich bleibe ich Pessimist.

Und auch richtig: Es wird zuviel gelabert und in zwanzig Jahren wird man wieder sagen: "Hätten wir damals nicht das und das machen sollen?"
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« Antworten #235 am: 21. Oktober 2015, 21:07:09 »

@cudi Ich frage mich gerade ob du schon mal mit jemanden diskutiert hast, der eine rechte Einstellung hat.
Das läuft ungefähr so. Man versucht dem Alles zu erklären, Zum Ende ja habe alles verstanden.
AM NÄCHSTEN TAG FÄNGT DIE GLEICHE DISKUSSION VON VORNE AN.
entweder die hinterfragen ihre Ideologie selbst oder man kann denn nicht helfen.
Musst dir doch nur mal , denn ganzen scheiß auf der pegida Seite angucken. Die reden sich selbst so heiß, das sie das glauben was sie schreiben. 
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« Antworten #236 am: 21. Oktober 2015, 22:42:25 »

Zum Punkt Faschismus möchte ich eine ganz persönliche Sicht beisteuern:

In jüngeren Jahren gab es viele alte Leute, die mir aus Klein-Adolfs Zeiten berichtet haben.
Nehme ich noch die Berichte der Menschen dazu, die derzeit in Knast oder gar KZ gesessen haben,
fügte sich schonmal ein grober Überblick über die Zeit. Der damalige Alltag zeigte ja auch die Folgen des WkII,
siehe Mauer und Co.

Diese Zeitzeugen fehlen heute. Und Videobänder schaut sich keiner freiwillig an, bzw. in den heutigen
Geschichtsunterricht fließen diese Aufnahmen kaum ein. Woher soll also die Grundlage über den
Faschismus zu reflektieren herkommen ? Wie soll das gehen, wenn niemand mehr da ist, der vom Alltag
bis zu den Dingen, die sich in den Büchern wiederfinden berichtet ?

Wer liest diese Bücher heute denn überhaupt noch mit dem nötigen Verstand ?

Wer diese Fragen schlüssig beantworten kann, der findet auch am ehesten eine Lösung.
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
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Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
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« Antworten #237 am: 21. Oktober 2015, 23:40:52 »

Ja, da ist was wahres dran!
Die Generation der Zeitzeugen ist weg.
Ich erinnere mich selbst, das mich kein Film und kein Buch so sehr berührt hat, wie die Erzählungen der Zeitzeugen.
Die Gespräche mit Peter Gingold, Kurt Julius Goldstein und vielen anderen prägen mein Leben bis heute.
Ich werde die Begegnungen mit Überlebenden aus den Konzentrationslagern in Auschwitz und Buchenwald nie vergessen.
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2015, 23:42:50 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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« Antworten #238 am: 21. Oktober 2015, 23:41:57 »

Zum Punkt Faschismus möchte ich eine ganz persönliche Sicht beisteuern:

In jüngeren Jahren gab es viele alte Leute, die mir aus Klein-Adolfs Zeiten berichtet haben.
Nehme ich noch die Berichte der Menschen dazu, die derzeit in Knast oder gar KZ gesessen haben,
fügte sich schonmal ein grober Überblick über die Zeit. Der damalige Alltag zeigte ja auch die Folgen des WkII,
siehe Mauer und Co.

Diese Zeitzeugen fehlen heute. Und Videobänder schaut sich keiner freiwillig an, bzw. in den heutigen
Geschichtsunterricht fließen diese Aufnahmen kaum ein. Woher soll also die Grundlage über den
Faschismus zu reflektieren herkommen ? Wie soll das gehen, wenn niemand mehr da ist, der vom Alltag
bis zu den Dingen, die sich in den Büchern wiederfinden berichtet ?

Wer liest diese Bücher heute denn überhaupt noch mit dem nötigen Verstand ?

Wer diese Fragen schlüssig beantworten kann, der findet auch am ehesten eine Lösung.



Stimme zu. Hier noch weitere inspirierende Gedanken zu "Pägidä"

Zitat
Da sind wir dann bei Pegida. Ich kann bis heute nicht verstehen, dass dort soviele Menschen mitlaufen. Einerseits. Ich glaube im Leben nicht, dass wir mit Burka und Pluderhosen mal herumlaufen und die Sharia über uns ergehen lassen müssten. Das ist voll Spinne.

Andererseits ist das die einzige Stelle, wo ein Andersdenkender seine Meinung sagen kann. Es ist die Stelle, wo man heute öffentlich sagen darf, dass durch Merkel die europäischen Gesetze ad absurdum geführt worden sind.

Pegida ist der einzige Platz, wo Menschen offen sagen können, dass es für diese vielen Menschen bei uns weder Wohnungen, Arbeitsstellen, Lehrer noch Kita- oder Schulplätze gibt.  Es ist die einzige Stelle, wo Menschen offen fragen können, wer die entstehenden Kosten zu tragen habe. Wer im Land glaubt denn, dass es ohne Steuererhöhungen abgehen wird? Wer im Land glaubt denn, dass die wirklich Reichen zur Kasse gebeten werden könnten?

Das offizielle Deutschland verschweigt diese Tatsachen.

Und dort setzt für mich der Skandal ein. Unsere liebe Kanzlerin schweigt beharrlich über die Fragen, die den Menschen auf den Nägeln brennen. Sie macht Außenpolitik und schwadroniert mit solch einen doofen Satz, wie "wir schaffen das". Und Wie? Madam schweigt.

Die schweigende Kanzlerin steht für mich dafür, dass Pegida zu dem werden konnte, was sie ist und wozu sie sich entwickelt.

Ich frage mich weiterhin. Wieso stellen die Linken nicht diese Fragen? Wieso lassen sie die Kanzlerin mit ihrem Schweigen davon kommen? Sind sie so naiv, dass sie glauben, dass wir ein reiches Land wären? Wo will die Linke die Arbeitsplätze und die Wohnungen für Abertausende Neuankömmlinge herholen? Welche Antworten hat die Linke darauf? Sozialromantik? Stellt sie fahrlässigerweise keine dieser Fragen, weil sie glaubt, sonst als rechts eingeordnet zu werden? Ich denke, die Linke fühlt sich für arme Menschen verantwortlich, für Langzeitarbeitslose für arme Kinder ... Wieso fragt sie nicht nach dem wie - bei Wir schaffen das? Augen zu und durch - Hauptsache bunt? Oder wie? Nur weil Pegida auch von Rechtsradikalen unterwandert ist, sind deren Fragen doch nicht Müll. Sie müssen von einer Gesellschaft beantwortet werden und zwar sachlich und nicht mit Bedrohungen der Menschen, die dort spazieren gehen, wie das zur Zeit geschieht.

Wieso demonstrieren Linke mit solch läppischen und doofen Sätzen, dass der Kaffee auch nicht von hier käme. Was hat bitteschön der Kaffee jetzt mit den Menschen, die hierher kommen, zu tun? Auch Kartoffeln, Tomaten, Auberginen, Bananen, Zitronen und Apfelsinen sind nicht deutsch. Ist der Afghane oder Syrer jetzt vergleichbar mit einer Tomate oder einer Tasse Kaffee? Soll das witzig sein? Dazu ist das Thema zu ernst. Mich erinnert solch eine Demo"kultur" mehr an eine Envent"kultur"


Quelle: http://heut-schon-gedacht.blogspot.de/

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
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« Antworten #239 am: 22. Oktober 2015, 02:21:45 »

Eine Kanzlerin, die man gar nicht erst zum Schweigen bringen braucht, ist doch toll!
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« Antworten #240 am: 22. Oktober 2015, 17:17:40 »


Zitat
Die Schwachen müssen sich verändern oder sterben", forderte der Daimler-Chrysler-Vorsitzende Robert J. Eaton im Juli 1999 bei einem Kolloquium der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft mit dem Motto "Der Kapitalismus im 21. Jahrhundert". Nach dem "Ende der Geschichte" schafft sich freies Unternehmertum eine Welt nach seinem Bilde, in der es "den Schwachen", das bedeutet allen Menschen, die keine Geld- oder Produktivvermögen besitzen, und allen Völkern, die sich dem internationalen Kapital noch nicht "geöffnet" haben, nur die Unterwerfung unter sein Diktat oder den Tod durch Hunger oder Krieg zugestehen will.


Wo hast Du das her (Link)? Diesen Text sollte jeder großformatig ausdrucken und in seiner Stadt verbreiten. Dann kapieren es endlich die "Schwachen" welche die wahren Feinde sind. Hoffnung

Ist ja vergleichbar mit meiner Behauptung vor einiger Zeit mit den 2 Gummibooten (auf Einem die Reichen, auf dem Anderem die Armen).
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
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Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
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« Antworten #241 am: 22. Oktober 2015, 17:51:04 »



Diese Zeitzeugen fehlen heute. Und Videobänder schaut sich keiner freiwillig an, bzw. in den heutigen
Geschichtsunterricht fließen diese Aufnahmen kaum ein. Woher soll also die Grundlage über den
Faschismus zu reflektieren herkommen ? Wie soll das gehen, wenn niemand mehr da ist, der vom Alltag
bis zu den Dingen, die sich in den Büchern wiederfinden berichtet ?

Wer liest diese Bücher heute denn überhaupt noch mit dem nötigen Verstand ?

Stimme voll zu.

Hinzu kommt, dass es damals keine/oder wenig elektronische Ablenkungen (Smartphone, PC) gab.
Heute weiß doch mancher nicht, was er als Erstes machen soll.
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lg Schlüpferstürmer

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« Antworten #242 am: 22. Oktober 2015, 19:10:32 »

von hier lieber Schlüpferstürmer:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/500-beitraege/703841-1-500/wenn-leistung-bestraft-wird


Zwar schon 12 Jahre alt, aber aktueller denn je ... der Verfasser in diesem Thread/Forum verweist auch auf
 http://www.kritische-psychologie.de/texte/tg2000a.html .. aber im Laufe der Zeit wurde dieser Text entfernt, doch als PDF auf der gleichen URL hier lesbar: http://www.kritische-psychologie.de/files/tg2000a.pdf

Wasser_fuer_Alle
schrieb am 04.03.03 20:49:55
Beitrag Nr. 14 (8.792.698)



Die Schwachen müssen sich verändern oder sterben", forderte der Daimler-Chrysler-Vorsitzende Robert J. Eaton im Juli 1999 bei einem Kolloquium der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft mit dem Motto "Der Kapitalismus im 21. Jahrhundert". Nach dem "Ende der Geschichte" schafft sich freies Unternehmertum eine Welt nach seinem Bilde, in der es "den Schwachen", das bedeutet allen Menschen, die keine Geld- oder Produktivvermögen besitzen, und allen Völkern, die sich dem internationalen Kapital noch nicht "geöffnet" haben, nur die Unterwerfung unter sein Diktat oder den Tod durch Hunger oder Krieg zugestehen will.


Für die noch Lebenden hält die kapitalistische Realität indessen Befindlichkeiten bereit, die auch im engeren Sinne von psychologischem Interesse sind: Zunehmende Sinn- und Perspektivlosigkeit, Existenz- und Zukunftsängste, Vereinsamung und Verzweiflung. Den Hintergrund bildet nichts weniger als die globale Krise: In vielen in Unterentwicklung gehaltenen Ländern der südlichen Hemisphäre herrscht weiterhin entsetzliches Elend und auch in westliche Metropolen und vormals sozialistische Länder sind Armut und Massenarbeitslosigkeit zurückgekehrt. Bereits jetzt verheerende Umweltschäden werden nicht beseitigt, sondern vergrößert, die natürlichen Lebensgrundlagen künftiger Generationen ernsthaft gefährdet. Soziale und demokratische Rechte, einst von Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen erkämpft, werden im Zuge weltweiter "Deregulierung" außer Kraft gesetzt. Mit der Wiederkehr nationalistischer, teils gar neofaschistischer Bewegungen und dem Aufstieg unverfasster, keiner demokratischen Kontrolle unterliegender Mächte (wie der europäischen Zentralbank) wächst die Gefahr einer autoritären Formierung von Staat und Gesellschaft und vor dem Hintergrund einer heraufziehenden Weltwirtschaftskrise werden militärische Konflikte wieder zum Mittel der Wahl politischer Akteure, die den ökonomischen Verdrängungs- und Vernichtungswettbewerb zur globalen Maxime erhoben haben.

Auf der Ebene der politisch-ökonomischen Bedingungen ist die Situation vom Umbruch des sozialstaatlich regulierten Kapitalismus der Nachkriegszeit zu einem neoliberalen Modell bestimmt. Dessen programmatischen Kern bildet die Behauptung herrschender Eliten, die wirtschaftliche Lage sei nur durch weltweiten Freihandel, Privatisierung allen öffentlichen Eigentums, Abschaffung von Schutzbestimmungen und Entfesselung einer rücksichtslosen Konkurrenz in allen Lebensbereichen zu bessern. "Der Markt wird es richten", lautet die Parole, die sich freilich an einer Realität blamiert, in der die vorgebliche Lösung die Ausgangsprobleme in potenzierter Form reproduziert. Dabei scheint die in jüngerer Zeit in fast allen europäischen Ländern erfolgte Abwahl konservativer Regierungen als Protagonisten dieses Projekts wenig zu ändern. Die als "neue Mitte" auftretenden sozialdemokratischen Nachfolger setzen - ihre Lieblingsvokabel "Kontinuität" lässt es ahnen - die neoliberale Politik bruchlos fort.

Ins Uferlose wuchernde Gewinne von Banken und Konzernen bei gleichzeitiger Massenarbeitslosigkeit lassen die These "mehr Beschäftigung durch höhere Profitanreize" als bloße Propaganda einer Politik erkennbar werden, die allein über mehr Luxuskonsum und höhere, mit aggressiven Außenhandelsstrategien erzielte Exportgewinne zu gesamtwirtschaftlichen Zuwachsraten gelangen will. Die offene Sozialstaats-, Gewerkschafts- und Demokratiefeindlichkeit und eine zynische Gleichgültigkeit gegenüber allen, die im glorifizierten "Wettbewerb" nicht mithalten können, lassen überdies keinen Zweifel am asozialen Charakter neoliberaler Vorhaben: "Heute befindet sich der Kapitalismus (...) zum ersten Mal in einem Zustand, in dem die Kapitallogik genauso rein und unverfälscht funktioniert, wie Marx das im Kapital beschrieben hat. Zum ersten Mal ist die Kapitallogik von allen Beißhemmungen befreit, die ihr lange von innen und außen auferlegt waren. In der ganzen bisherigen Geschichte des Kapitalismus ging es doch im Grunde darum, ihm solche Beißhemmungen aufzuzwingen" (Negt, 1997, S. 38, Hervorhebung T.G.).

Auch ein solchermaßen enthemmter Kapitalismus, der sich "aller historischer Kostüme entkleidet" hat (Scherer, 1996, S. 53), tritt in spezifischen Formen auf: Als "Kasinokapitalismus" mit verselbständigten, den Niedergang der Realökonomie betreibenden Finanzmärkten, als "Shareholder-Value-Kapitalismus", dessen einzige Maxime die Aktionärsrendite ist, als neoliberaler Kapitalismus eben, befreit von den "Beißhemmungen" demokratischer und sozialer Ansätze.

Auf der Seite der gesellschaftlichen Subjekte steht dem eine verunsicherte, aber passive Öffentlichkeit gegenüber. Trotz Krise und Perspektivlosigkeit regt sich kaum Widerstand gegen die Brutalität zeitgenössischer Politikprojekte. Deren Durchsetzung ging ein schleichender, wenngleich keineswegs zufälliger Bewusstseinswandel voraus, ein "die Gesellschaft durchziehender Resignationsprozess (...). Es mutet schon gespenstisch an, wie es der radikale Neoliberalismus fertigbringt, seine Prinzipien in den Seelen zu verankern, so dass viele seiner Opfer selbst dann noch für ein Wirtschaftswachstum mitfiebern, wenn dessen Gewinne zu ihren Lasten nur einer Wohlstandsschicht zufließen. (...) Die Benachteiligten fühlen sich mitverantwortlich, das von oben bewirkte Auseinanderbrechen der Gesellschaft zu verschleiern, indem sie die steigenden Unternehmensgewinne und die explodierenden Dividenden, von denen für sie nichts abfällt, in einer selbstentfremdenden Identifizierung mit den Mächtigen hinnehmen" (N.N., 1998).


. . .

« Letzte Änderung: 22. Oktober 2015, 19:34:37 von CubanNecktie » Gespeichert

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« Antworten #243 am: 22. Oktober 2015, 20:03:00 »

ui, in den nächsten tagen mal am besten das oben verlinkte PDF-Dokument komplett durchlessen, da folgt noch mehr harter Tobak ...

wie auf Seite 5

Die Textpassage mit Brombacher, Seite 68 1998

Scheiß Laptop ließ kein vernünftiges kopieren zu
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« Antworten #244 am: 22. Oktober 2015, 20:07:28 »

Zitat
Die Schwachen müssen sich verändern oder sterben

Hmm, Du benutzt als Quellenangabe also einen Beitrag aus einem Forum. Interessant!
Ich hab mich mal auf die Quellensuche gemacht was aber nicht so ganz einfach ist, da die meisten Artikel nicht mehr abrufbar sind.
Eine glaubhafte Erklärung für diesen Satz habe ich allerdings gefunden:
Eaton sprach in seiner Rede von Unternehmen und sagte dann denn Satz: "Die Schwachen [Unternehmen] müssen sich verändern oder sterben"
Das ist eine der Grundsätze des neoliberalen Kapitalismus. Von Menschen hat er höchst wahrscheinlich nicht gesprochen.

Verschwörungstheorie lebt davon das manche Menschen jeden Scheiß glauben, den man ihnen erzählt. Ein paar Sätze aus dem Zusammenhang gerissen, ein bißchen was dazu erfunden und fertig ist die jüdische Weltverschwörung! Angry

Edit
Auch in dem Buch gibt es keine Quellenangabe zu der Aussage!

« Letzte Änderung: 22. Oktober 2015, 20:09:50 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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« Antworten #245 am: 22. Oktober 2015, 21:33:19 »

Öhm - Rudi, sieh es dir etwas genauer an:
Der Text ist ebenso auf Unternehmen, wie auch einzelne Menschen anwendbar.

In die Details les ich mich die nächste Zeit noch rein, hab dazu grade nicht den Nerv.  rolleyes
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« Antworten #246 am: 22. Oktober 2015, 23:00:07 »

Du meinst den Text in dem Buch?
Das ist aber nicht die Rede die dieser Eaton gehalten hat, sondern nur ein Zitat ohne Quellenangabe.
Oder hab ich irgendwas übersehen? Roll Eyes
Wo steht das was Du meinst?
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« Antworten #247 am: 23. Oktober 2015, 14:50:00 »

@Rudi, ich bezog mich hierauf:
Zitat
Eine glaubhafte Erklärung für diesen Satz habe ich allerdings gefunden:
Eaton sprach in seiner Rede von Unternehmen und sagte dann denn Satz: "Die Schwachen [Unternehmen] müssen sich verändern oder sterben"
Das ist eine der Grundsätze des neoliberalen Kapitalismus. Von Menschen hat er höchst wahrscheinlich nicht gesprochen.

Da steckt für mich die Übertragbarkeit von Unternehmen auf Menschen drin.
Übrigens ist es auch im Verhältnis Mensch/JC bereits Praxis.

Damit häng ich mich erstmal aus der Thematik aus, bin mit dem Einlesen noch lange nicht durch.
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« Antworten #248 am: 23. Oktober 2015, 15:13:19 »

am besten dazu auch mal nach dem Verfasser: THOMAS GERLACH + DENKGIFTE - so der Name des (PDF)Buches recherchieren, was meint ihr?
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... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
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« Antworten #249 am: 23. Oktober 2015, 16:08:47 »


wie auf Seite 5

Die Textpassage mit Brombacher, Seite 68 1998


Danke fürs verlinken

Was da vor Jahren geschrieben wurde, ist doch heute Realität. Man hat halt im Voraus gedacht.
Demnach müsste auch Adam Smith, Carl-Friedrich von Weizäcker auch VT gewesen sein.

Ich sehe da keine VT
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
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Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
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