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Autor Thema: Wohnen im Kieler Grüngürtel Illegal?  (Gelesen 4738 mal)
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NachbarArsch


Beiträge: 67


« am: 23. April 2015, 13:08:16 »

Im kieler Grüngürtel leben Leute in ehemaligen "Behelfsheimen", z. T. seit Kriegsende.
Da diese, nie in einen Flächennutzungplan aufgenommen wurden sollen die Bewohner ihre Häuser innerhalb der nächsten 10 Jahre auf eigene Kosten abreißen und woanders wohnen. Wer einen entsprechenden Knebelvertarg nicht unterschreibt, dem soll das Wohnen und Nutzen untersagt werden.

http://www.taz.de/Kiel-setzt-270-Familien-an-die-Luft/!158658/

Hier eine Bürgerinitiative dazu:
http://zuhause-im-gruenguertel.de/
https://www.facebook.com/zuhause.im.gruenguertel.de?ref=bookmarks&_fb_noscript=1

und eine Petition gegen das vorgehen der Stadt:
https://www.openpetition.de/petition/online/herr-ob-kampfer-bitte-setzten-sie-sich-fur-die-interessen-der-bewohner-des-kieler-grungurtels-ein
« Letzte Änderung: 25. April 2015, 00:19:42 von NachbarArsch » Gespeichert
dejavu


Beiträge: 874



« Antworten #1 am: 23. April 2015, 20:28:04 »

Zitat
...sollen die Bewohner ihre Häuser innerhalb der nächsten 10 Jahre auf eigene Kosten abreißen und woanders wohnen.
Unverschämtheit! Bei denen piepts wohl Angry Angry Angry !
Wird wohl mal wieder Zeit für eine zünftige Haus-Wohnanlagenbesetzung. Wo sind wir denn?
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« Antworten #2 am: 23. April 2015, 21:08:52 »

Hmmm, wie sieht denn das eigentlich mit dem Gewohnheitsrecht aus?
Ist ja irgendwie immerhin 60 Jahre geduldet worden!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Tiefrot
Rote Socke


Beiträge: 3178



« Antworten #3 am: 23. April 2015, 22:13:34 »

Vermutlich gehn hier Geldinteressen vor Gewohnheitsrecht. kotz *würgh* AAAAAh
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Kein Preis, keine Leistung.
dejavu


Beiträge: 874



« Antworten #4 am: 23. April 2015, 22:31:19 »

Ein paar Auszüge aus dem Artikel:
Zitat
Die gewünschte Wohnnutzung wurde später jedoch nie durch einen Bebauungsplan abgesegnet – keines der ehemaligen Behelfsheime Kiels liegt in einem offiziellen Wohngebiet.
Das kein B-Plan existiert, ist im Grunde irrelevant. Es kann grundsätzlich auch ohne Vorliegen eines B-Planes gebaut werden, wenn eine Genehmigung vorliegt.
Zitat
Ihre Großeltern hatten das Grundstück 1946 von der Stadt gekauft und sich verpflichtet, „Wohnraum für ausgebombte Deutsche“ zu schaffen.
Fragt sich ob hier noch Schriftliches vorliegt,ob das Behördenhandeln von damals noch nachweisbar ist. Die Verpflichtung zu Bauen enthält meiner Ansicht nach auch das Recht dies zu tun.
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Beiträge: 2583



« Antworten #5 am: 23. April 2015, 23:17:23 »

Hinter dieser Unmenschlichkeit steckt mal wieder Herr Todeskino ("Grüne"). Ich bedauere fast nichts so sehr, wie in gutem Glauben ausgerechnet diese Partei mit meiner Stimme gemästet zu haben.

MfG

BGS
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(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
dejavu


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« Antworten #6 am: 24. April 2015, 00:08:06 »

Ist ein bischen Schwierig mit den" Behelfsheimen"... Aber eigentlich gibt es sowas wie Bestandsschutz für die Dinger. Vielleicht sind es ja aber auch irrtümlich genehmigte Normalbauten?
Abgesehen davon repräsentieren die Behelfsheime eine für die BRD bedeutsame Epoche.
Gerade das etwas ärmliche, improvisierte Erscheinungsbild derartiger Behelfsheime erinnert an die Folgen der Nazi-Herrschaft und des Krieges.
Die Gebäude sollten unter Denkmalschutz gestellt werden.
« Letzte Änderung: 24. April 2015, 00:14:12 von dejavu » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 24. April 2015, 08:48:04 »

Ich meine auch das man einen Bebauungsplan noch nachträglich ändern kann!
Ist ja kein Naturschutzgebiet oder FFH oder sowas!
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dejavu


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« Antworten #8 am: 24. April 2015, 14:00:21 »

Kann man bei der Petition eigentlich auch als Nicht -Kieler mitzeichnen, NachbarArsch?
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NachbarArsch


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« Antworten #9 am: 25. April 2015, 00:16:12 »

Jup, dejavu, da kann jeder unterschreiben.
Es gibt ein Quorum von 2000 Unterschriften für das nur Leute aus Kiel gezählt werden.
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