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Autor Thema: Abschiebung  (Gelesen 145090 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Fritz Linow


Beiträge: 1167


« Antworten #625 am: 05. Juni 2018, 20:51:56 »

Zitat
22.5.18
Glückstädter Kaserne wird Abschiebehaftanstalt
Jetzt ist es beschlossene Sache: Aus der ehemaligen Marinekaserne Glückstadt wird eine Abschiebehaftanstalt der Länder Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern mit insgesamt 60 Plätzen. Nach vielen Diskussionen hat die Landesregierung in Kiel am Dienstag einen entsprechenden Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht. Wie NDR 1 Welle Nord berichtet, soll die Einrichtung bis Anfang 2020 bezugsfertig sein.
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Glueckstaedter-Kaserne-wird-Abschiebehaftanstalt,abschiebehaft160.html

Wer ist mit dabei? Die grüne Partei.
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Kuddel


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« Antworten #626 am: 07. Juni 2018, 10:35:48 »

Zitat
Die Not der Flüchtlinge
Der ignorierte Tod der Flüchtlinge

Immer wieder nehmen sich Geflüchtete in Deutschland das Leben – das Bundesinnenministerium findet es tragisch, will aber weiter nichts davon wissen.
http://www.fr.de/politik/flucht-zuwanderung/die-not-der-fluechtlinge-der-ignorierte-tod-der-fluechtlinge-a-1519741
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« Antworten #627 am: 23. Juni 2018, 07:58:19 »

Zitat
Abschiebung aus der LEA Ellwangen - Aktivist der organisierten Flüchtlingssolidarität verschleppt - Wir wollen ihn zurück!

Vor drei Tagen wurde ein führender Aktivist der organisierten Flüchtlingssolidarität in einer übfallartigen Nacht- und Nebelaktion durch die Polizei aus der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen verschleppt und nach Italien abgeschoben.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw25/brutale-abschiebung-aus-der-lea-ellwangen-landesregierung-baden-wuerttemberg-versucht-strukturen-zu-zerschlagen
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« Antworten #628 am: 05. Juli 2018, 17:44:54 »

Zitat
Massenabschiebung - "Air Bavaristan Brutal" bringt 69 Afghanen nach Kabul

Mit 69 abgeschobenen Afghanen brachte der Flieger von München am Dienstag so viele Betroffene wie nie zuvor nach Kabul. Den Löwenanteil davon lieferte Bayern mit 51 Abgeschobenen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw27-1/air-bavaristan-brutal-bringt-69-afghanen-nach-kabul-51-davon-kommen-aus-bayern
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« Antworten #629 am: 11. Juli 2018, 20:01:58 »

Zitat
AfghanistanAus Deutschland abgeschobener Mann erhängt sich

Ein vor einer Woche aus Deutschland abgeschobener afghanischer Asylbewerber hat sich nach seiner Rückkehr erhängt.

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/afghanistan-aus-deutschland-abgeschobener-mann-erhaengt-sich.2932.de.html?drn:news_id=902319
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« Antworten #630 am: 11. Juli 2018, 21:07:00 »

Der Umgang der Bundesregierung mit Migranten ist beschämend.

“Ein aus Deutschland abgeschobener Flüchtling hat sich in Afghanistan selbst getötet. Er gehörte zu den 69 Abgeschobenen, über die Innenminister Seehofer gesprochen hatte. Ein vor einer Woche aus Deutschland abgeschobener afghanischer Asylbewerber hat sich nach seiner Rückkehr erhängt. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) fand man ihn tot in einer Unterkunft der Organisation in Kabul. Der Mann aus der nordafghanischen Provinz Balkh war demnach 23 Jahre alt und hatte acht Jahre lang in Deutschland gelebt."

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/fluechtlinge-horst-seehofer-kabul-abschiebung-selbstmord

Rücktrittsforderung gegen Seehofer

https://www.tagesschau.de/inland/seehofer-ruecktritt-103.html

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Kuddel


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« Antworten #631 am: 12. Juli 2018, 07:58:01 »




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Onkel Tom


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« Antworten #632 am: 12. Juli 2018, 16:51:13 »

Na hoffentlich hat sich Seehofer damit endgültig sein eigenes politisches
Grab geschaufelt.. Söder kann ja gleich mit ihm gemeinsam abdanken..

Entsetzlich anbei, das Menschen dafür drauf gehen, weil Emphatielose es
nicht lassen können, sich selbst immer wieder und weiter zu produzieren
und provozieren.

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Kuddel


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« Antworten #633 am: 25. Juli 2018, 13:25:04 »

Zitat
Protest im Flieger: Studentin verhindert Abschiebung eines Afghanen

Die junge Frau weigerte sich, ihren Sitzplatz einzunehmen. Für die Aktion wird sie nun im Netz gefeiert.




Göteborg. Eine schwedische Studentin hat in Göteborg die Abschiebung eines 52-jährigen Afghanen verhindert. Sie protestierte im Flugzeug solange, bis der Mann den Flieger verlassen konnte. Die ganze Aktion streamte sie per Live-Video auf Facebook.

Wie der Guardian berichtet, soll es sich dabei um keine spontane Aktion gehandelt haben. Elin Ersson habe zusammen mit anderen Aktivisten von der Abschiebung des Mannes erfahren und sich daraufhin ein Ticket für den Flug nach Istanbul gekauft. Im Flieger weigerte sich die Studentin, ihren Sitzplatz einzunehmen und bestand darauf, dass der Mann die Maschine verlassen kann.

"Da sitzt jemand hinten, der soll nach Afghanistan abgeschoben werden. Dort ist Krieg und wenn er dahin kommt, wird er höchstwahrscheinlich getötet", sagt Ersson zu den Passagieren. "Ich versuche, sein Leben zu retten. Solange ich und hoffentlich andere stehen, kann der Pilot nicht starten."

Es sei nicht richtig, einen Menschen in die Hölle zu schicken, so die Studentin, während ihr Tränen in die Augen steigen. Obwohl sie Flugbegleiter wiederholt auffordern, sich hinzusetzen und versuchen den Livestream zu verhindern, lässt sich die junge Frau von ihrem Vorhaben nicht abbringen.

Erst Protest, dann Zustimmung

In der Kabine regt sich schnell Protest. Ein Mann beklagt sich, dass er seinen Anschlussflug in Istanbul verpassen würde. "Was ist wichtiger, ein Flug oder ein Menschenleben?", fragt die Studentin. Später solidarisieren sich mehrere Personen mit der jungen Frau. Viele klatschen Beifall für die Aktion.

"Da ist ein Türke, der sagt: Was ich hier mache, sei richtig. Er ist auf meiner Seite. Einige klatschen und hinten ist eine Fußballmannschaft aufgestanden", sagt Ersson. "Ich weiß nicht, ob sie mir zuhören wollen. Aber solange sie stehen, darf die Maschine nicht zur Startbahn."

Am Ende entscheidet die Crew der Maschine, den Afghanen und die Studentin von Bord zu schicken. Auf Facebook verkündet Ersson später, dass sie ihr Ziel erreicht habe. "Die Abschiebung wurde unterbrochen." Tausende Nutzer loben sie für ihren mutigen Einsatz. Das Video wurde inzwischen fast 2 Millionen Mal angeklickt.

Studentin drohen Konsequenzen

Die Abschiebung des Afghanen hat die Studentin jedoch allenfalls kurzzeitig unterbrochen. Wie die Tagesschau berichtet, soll der Mann weiterhin abgeschoben werden - dann vielleicht in einem Privatjet.

Für Elin Ersson könnte die Aktion im Nachhinein noch Folgen haben: Turkish Airlines könnte die Studentin für die Verspätung zur Verantwortung ziehen. Die schwedische Polizei teilte mit, dass jemand, der sich den Anordnungen eines Flugkapitäns widersetzt, nach dem Luftfahrtgesetz zu Bußgeld oder bis zu sechs Monaten Haft verurteilt werden kann.
https://www.nw.de/blogs/games_und_netzwelt/22200064_Protest-im-Flieger-Schwedische-Studentin-verhindert-Abschiebung-eines-Afghanen.html
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Onkel Tom


Beiträge: 3615



« Antworten #634 am: 25. Juli 2018, 14:06:23 »

Wow, das ist ja eine Zivilcourage.. Top und Hut ab  Afro

Hmm.. sollte über Fratzenbuch viele Nachahmer finden.
Hoffentlich.
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« Antworten #635 am: 15. August 2018, 17:11:35 »

Zitat
Abschiebung nach Afghanistan: Welche Folgen hat Bayerns Sonderweg?

Abschiebungen nach Afghanistan - das ist gerade für die CSU ein wichtiges Thema. Längst geht Bayern auch gegen gut integrierte Flüchtlinge vor. Die Folge: Viele Migranten tauchen unter.


Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/abschiebungen-afghanistan-119.html
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« Antworten #636 am: 09. September 2018, 18:12:41 »

Zitat
Alassa Mfouapon - Ellwangen Appell contra Rechtsentwicklung!

Seit drei Wochen wird der „Ellwangen Appell“, getragen von von 128 Erstunterzeichnern, verbreitet. Mit den Forderungen: „Sofortige Rückholung von Alassa Mfouapon nach Deutschland“, „Asyl für Kämpfer wie ihn – gegen Rassismus und für Demokratie und Freiheit!, „Schluss mit den Abschiebungen! Flüchtende sind keine Menschen zweiter und dritter Klasse!", „Nein zur Festung Europa! Solidarität statt Seehofers Masterplan!“.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw36/ellwangen-appell-contra-rechtsentwicklung
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