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Autor Thema: Polizei räumt Obdachlosenlager  (Gelesen 2780 mal)
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Kuddel


Beiträge: 11230


« am: 08. Oktober 2015, 12:46:00 »

Zitat
Polizei räumt Obdachlosen-Lager

Die Polizei räumt in Niederursel zwei Lager von Obdachlosen. Die Bewohner hatten dort Elektroschrott und umweltgefährdenden Müll gelagert, um diesen nach Osteuropa weiterzutransportieren.


Die Polizei hat am Dienstag zwei versteckte Lager rumänischer Obdachloser in Niederursel aufgelöst. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, hätten Beamte der Stadtpolizei die unter U-Bahn-Brücken gut verborgenen Camps entdeckt und daraufhin Verstärkung gerufen. Die Beamten hätten vor Ort 14 rumänische Staatsbürger angetroffen, ihnen seien Platzverweise erteilt worden. Man habe sie an die städtische Notunterkunft für Obdachlose im Ostpark verwiesen.

Den Angaben zufolge fanden die Polizisten in den beiden Lagern außerdem große Mengen an Elektroschott, alten Fahrrädern und umweltgefährdendem Müll. Man gehe davon aus, dass die Rumänen den Abfall gesammelt und nach Osteuropa weitertransportiert hätten. Gegen sie wird jetzt wegen des Verdachts auf Gewässerverunreinigung und des unsachgemäßen Umgangs mit Abfällen ermittelt.
http://www.fr-online.de/frankfurt/obdachlose-in-frankfurt-polizei-raeumt-obdachlosen-lager,1472798,32109304.html
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Kuddel


Beiträge: 11230


« Antworten #1 am: 21. Januar 2017, 16:28:01 »

Zitat
Hunderte Menschen ohne Wohnung sind einer Schätzung zufolge in den vergangenen Jahren in Deutschland an Unterkühlung gestorben. Darauf wies die Linken-Bundestagabgeordnete Sabine Zimmermann hin. „Es ist unendlich traurig und ein Skandal, dass Menschen in Deutschland erfrieren“, sagte Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Seit 1991 seien mindestens 289 wohnungslose Menschen in Deutschland an Unterkühlung gestorben, teilte Zimmermann unter Berufung auf die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe mit.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/289-todesfaelle-seit-1991-linke-die-regierung-kuemmert-sich-nicht-um-kaeltetote/19280372.html
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Kuddel


Beiträge: 11230


« Antworten #2 am: 21. Februar 2017, 19:20:55 »

Zitat
Ordnungsamt greift durch
Baracken-Slum im Gutleutviertel wird geräumt

Ein Baracken-Lager, das rumänischen Wanderarbeitern bisher als Unterkunft diente, wird geräumt. Das Ordnungsamt hat etwa 30 Menschen umquartiert und die zusammengezimmerten Behausungen abgerissen.


Die Barackensiedlung an der Gutleutstraße ist Geschichte. Am Dienstagmorgen hat das Frankfurter Ordnungsamt das Elendsquartier auf einem ehemaligen Industriegelände, das vorwiegend von aus Rumänien stammenden Roma bewohnt wurde, geräumt. Die selbstgezimmerten Hütten und Verschläge, in denen im Sommer vorigen Jahres bis zu 70 Menschen gelebt hatten, wurden abgerissen. Bei der Räumung wurden noch 30 Bewohner angetroffen, die vorübergehend im nahegelegenen Henriette-Fürth-Haus der Arbeiterwohlfahrt untergebracht worden sind.


Die Presse darf die Brache nicht betreten, muss hinter einem Zaun bleiben.

45 Stadtpolizisten waren gegen 7 Uhr mit Umzugskartons und schwerem Gerät angerückt, um das Camp aufzulösen. Die Behörde begründete die Räumung mit Gefahr im Verzug.

Scharfe Kritik am Vorgehen der Stadt übte der Geschäftsführer des Fördervereins Sinti und Roma: „Es ist unverantwortlich, zu räumen, wenn es keine Alternative für die Menschen gibt.“ Das Vorgehen der Behörden zeuge von Ignoranz und Einfallslosigkeit.
http://www.fr.de/frankfurt/ordnungsamt-greift-durch-baracken-slum-im-gutleutviertel-wird-geraeumt-a-982490
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Kuddel


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« Antworten #3 am: 29. April 2018, 14:07:42 »

Zitat
Das Landgericht Frankfurt hat grünes Licht für die drohende Zwangsräumung eines Obdachlosen-Camps am Rande der Frankfurter Innenstadt gegeben. Einem entsprechenden Antrag sei in der vergangenen Woche stattgegeben worden, sagte eine Sprecherin der Behörde am Montag. Ob und wann die Räumungsklage aber tatsächlich vollstreckt wird, ist damit doch nicht entschieden - denn für Zwangsvollstreckungen ist das Amtsgericht zuständig.

Auf der Industriebrache im Gutleutviertel haben mehrere Dutzend Rumänen ein Hüttenlager errichtet. Viele von ihnen hatten nach eigenen Angaben bereits auf einem anderen Grundstück gelebt, das im vergangenen Jahr geräumt worden war. Das Amtsgericht war am Montag für eine Stellungnahme nicht mehr zu erreichen.
https://www.rtl.de/cms/landgericht-gibt-gruenes-licht-fuer-drohende-zwangsraeumung-4152450.html
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cyberactivist
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Beiträge: 728



« Antworten #4 am: 29. April 2018, 20:40:26 »

Es ist die Arroganz der Macht in Frankfurt:
Die Stadtverwaltung kommt ihrer Pflicht, jedem eine Unterkunft anzubieten, nicht nach und lässt ein Obdachlosenlager räumen.
Wir sind zwar handlungsunfähig, aber selbst organisieren dürft ihr euch nicht. Das Geld für zusätzliche Wohnungen braucht die Stadt schließlich, um sich Denkmäler zu setzen.

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Nur Exhibitionisten haben nichts zu verbergen.
Kuddel


Beiträge: 11230


« Antworten #5 am: 17. Juni 2018, 18:11:27 »

Zitat
Räumung
Roma wieder auf der Straße

Nach der Räumung einer Brachfläche im Frankfurter Gutleutviertel, auf der obdachlose Rumänen in selbstgebauten Hütten gelebt hatten, sitzen die meisten der früheren Bewohner wieder auf der Straße.



Zwei Bewohner des neuen Hüttendorfs im Gutleutviertel gehen zurück zu ihrem Elendsquartier.

Wie Manuela Skotnik, die Sprecherin von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU), der FR am Freitag sagte, lebten von ursprünglich 21 nur noch drei der von der Brache geräumten Menschen in der Notunterkunft im Ostpark. Bei zweien laufe noch die Prüfung, ob sie Ansprüche auf Sozialleistungen hätten, der dritte habe einen Arbeitsvertrag vorgelegt und dürfe vorerst im Ostpark bleiben.

Sieben weitere Rumänen hätten ebenfalls gültige Arbeitsverträge vorgewiesen und seien in reguläre städtische Unterkünfte verlegt worden. Eine schwangere Frau habe ein Busticket nach Rumänien angenommen. Die restlichen Mitglieder der Gruppe seien vermutlich wieder obdachlos, sagte Skotnik.

Der Förderverein Roma kritisierte, die vorhersehbare Entwicklung zeige, „dass die Unterlassung von adäquater Hilfe zur – offensichtlich gebilligten – Verschärfung der Situation führt“. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen aus Not eine neue Brache oder ein leerstehendes Haus besetzten.
http://www.fr.de/frankfurt/raeumung-roma-wieder-auf-der-strasse-a-1526009
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