Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 ... 18 19 20 21 [22]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Ukraine  (Gelesen 100757 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Rappelkistenrebell


Beiträge: 2536



WWW
« Antworten #525 am: 12. Februar 2017, 11:31:34 »

Ich schrieb nicht,daß man RT unkritisch betracten soll.
Würden Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer mit Faschisten wie Jürgen Elsässer gemeinsame Sache machen, würden sie sicherlich aus der DKP ausgeschlossen werden.
Gespeichert

Gegen System und Kapital!


www.jungewelt.de
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



WWW
« Antworten #526 am: 12. Februar 2017, 12:07:35 »

Zitat
Würden Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer mit Faschisten wie Jürgen Elsässer gemeinsame Sache machen, würden sie sicherlich aus der DKP ausgeschlossen werden.
Wiso? Rainer Rupp ist doch auch noch DKP Mitglied, obwohl er für den Querfront - Kai Homilius Verlag schreibt. (Homilius gründete mit Elsässer und Andreas Abu Bakr Rieger Ende 2010 auch die Compact-Magazin GmbH, die die Monatszeitschrift Compact herausbringt; Rieger, Elsässer und Homilius hielten je ein Drittel der Anteile)
Arnold Schölzel ist auch noch DKP Mitglied.

Scheint die DKP also nicht großartig zu Interessieren, wenn ihre Mitglieder Querfrontkontakte haben.
Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Rappelkistenrebell


Beiträge: 2536



WWW
« Antworten #527 am: 12. Februar 2017, 12:38:00 »

Elsässer hatte auch ein Vorleben vor seinem Dasein als Faschist.So war er zB doch auch ein führender Vetreter der Antideutschen, der Jungle World Häuptlinge und auch bei Konkret usw war er dabei.
Der Homilius Verlag ibringt heutzutage rechten Müll raus.Das war aber zu seiner Anfangsphase nicht so.Da muß man die historische Entwicklung betrachten vom Faschisten Elsässer und seinen tollen Kumpanen.Selbiges auch für Horst Mahler und andere
Gespeichert

Gegen System und Kapital!


www.jungewelt.de
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



WWW
« Antworten #528 am: 12. Februar 2017, 13:19:55 »

Genau! Und wenn man dann trotzdem weiter mit diesen ehemaligen Genossen zusammenarbeitet, muss man sich doch wohl Fragen gefallen lassen?
Ich rede hier ja nicht von irgendwelchen Anfangsphasen, sondern vom aktuellen Zustand!
Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Rappelkistenrebell


Beiträge: 2536



WWW
« Antworten #529 am: 23. Februar 2017, 15:42:12 »

Aus: Ausgabe vom 23.02.2017, Seite 1 / Titel

Faschisten feiern Putsch
Ukraine: Zum Jahrestag der Maidan-Machtergreifung fordern Neonazis bei einem Aufmarsch in Kiew, den Krieg im Donbass zu verschärfen
Von Reinhard Lauterbach



Rechter Mob: Tausende Nationalisten demonstrierten am Mittwoch vor dem Parlament in Kiew
Foto: Valentyn Ogirenko/Reuters

Etwa 10.000 Faschisten haben am Mittwoch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew demonstriert. Sie zogen vom Stadtzentrum vor das Parlament und belagerten es für einige Stunden. Die Rechten trugen teilweise Waffen bei sich, machten von diesen aber kein Gebrauch. Mehrere tausend Polizisten und Soldaten hielten die Faschisten vor dem Gebäude der Werchowna Rada auf Distanz.

Aufgerufen zu der Demonstration am dritten Jahrestag der Machtergreifung des Euromaidans hatten die größten faschistischen Organisationen der Ukraine: die Partei »Swoboda«, der »Rechte Sektor« und das aus dem Freiwilligenbataillon »Asow« hervorgegangene »Ostkorps«. Sie forderten unisono eine Verschärfung der Wirtschafts- und Handelsblockade der Aufstandsgebiete im Donbass, den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland und den »Kampf bis zum Endsieg«. Zu den politischen kamen soziale Forderungen nach einem Stopp des Handels mit Grund und Boden sowie nach einem Abbruch der Unterwerfung des Landes unter die »Reformen« des Internationalen Währungsfonds.

In die Kritik an der Regierung mischten sich antisemitische Töne: »Ihr Kosaken, sollen Groismänner die Ukraine regieren?« rief einer der Redner in Anspielung auf Ministerpräsident Wolodimir Groisman unter großem Gejohle der Anwesenden. Der als zentrales Versatzstück ukrainischer »Identität« aufgeblasene Kosaken-Mythos ist seit dem Aufstand unter Bohdan Chmelnicki im 17. Jahrhundert untrennbar mit antijüdischen Pogromen verbunden, die damals rund 50.000 Menschenleben kosteten.

Während der Kundgebung vor dem Parlament nahmen mehrere den Faschisten nahestehende Abgeordnete ein »Ultimatum« mit Forderungen an die Regierung entgegen. Der Abgeordnete Andrej Bilezkij, Mitbegründer des Bataillons »Asow« und mutmaßlicher Organisator des Pogroms von Odessa im Mai 2015, erklärte den »Kampf um die Macht« für eröffnet. Kurzfristige Ziele seien die Selbstauf­lösung des Parlaments sowie die Amtsenthebung von Präsident Petro Poroschenko.

Die markigen Worte ändern nichts daran, dass die Faschisten offenbar keine ausreichenden Kräfte für einen Putsch haben. Das liegt unter anderem an deren Zersplitterung und Korruption. Andererseits zeigt die Verflechtung zwischen den Faschisten und offiziellen Strukturen, dass ein offener Putsch gar nicht nötig ist. Denn der Regierung ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die meisten der 2014 eher spontan entstandenen nationalistischen Kampfgruppen finanziell oder durch die Erpressung mit drohenden Strafverfahren – zum Teil gegen deren Führung – an sich zu binden.

Symbol dieser Symbiose ist Innenminister Arsen Awakow. Er hat die meisten Freiwilligenba­taillone gegen Bezahlung seiner Nationalgarde unterstellt und verfügt damit für künftige Machtkämpfe über eine starke und kampferprobte Hausmacht. Auch dem Geheimdienst SBU wird nachgesagt, einige kleinere faschistische Gruppen zu steuern. Andere, etwa das Bataillon »Donbass« des »Facebook-Kommandeurs« Semjon Semjon­tschenko, sind mit der mit etwa zehn Prozent der Stimmen im Parlament vertretenen Partei »Selbsthilfe« des Bürgermeisters von Lwiw, Andryj Sadowyj verbunden. Wieder andere sind in die organisierte Kriminalität zurückgekehrt, aus der sie sich ursprünglich auch rekrutierten. Für sie ist der Krieg im Donbass primär eine Erwerbsquelle.

Quelle

https://www.jungewelt.de/2017/02-23/001.php
Gespeichert

Gegen System und Kapital!


www.jungewelt.de
Kuddel


Beiträge: 10147


« Antworten #530 am: 24. August 2017, 17:38:49 »

Unabhängigkeitstag in der Ukraine



Neu ist in diesem Jahr, dass auch NATO-Soldaten an der Parade in der ukrainischen Hauptstadt teilnehmen werden. „Viele unserer Partner wollten den Unabhängigkeitstag zusammen mit uns feiern, deswegen haben wir sie herzlich eingeladen“, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak. Konkret geht es um Soldaten aus Großbritannien, Estland, Kanada, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, den USA, sowie den Nicht-NATO-Staaten Georgien und Moldau.

http://www.mdr.de/heute-im-osten/ostblogger/unabhaengigkeitstag-ukraine-100.html
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10147


« Antworten #531 am: 02. September 2017, 07:56:26 »

Die Freiheitlichkeit der Ukraine, die von EU und NATO unterstützt wird:

Zitat
Antiziganismus in der Ukraine
„Geschossen, bis einer tot war“

Bei einer Bluttat in einem Provinzstädtchen stirbt der Sprecher der örtlichen Roma. Der Hauptverdächtige ist der Ex-Bürgermeister.
http://www.taz.de/!5440611/

(Link korigiert. Danke für den Hinweis.)
« Letzte Änderung: 02. September 2017, 10:39:49 von Kuddel » Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



WWW
« Antworten #532 am: 02. September 2017, 07:58:09 »

Falscher Link?
Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


Beiträge: 10147


« Antworten #533 am: 14. September 2017, 11:33:26 »

Zitat
In den Medien existiert Ochakiv nicht
Neue US-Militärbasis in der Ukraine nahe der Krim

Die US-Navy hat mit dem Bau einer Navy Base in Ochakiv westlich der Krim begonnen – in enger Zusammenarbeit mit der Ukraine.



Busbahnhof in Ochakiv, Ukraine.

Die ganze Welt schaut nach Nordkorea. Und ein bisschen nach Venezuela. Selbst der Krieg in Syrien ist aus den Schlagzeilen verschwunden. Von der Ukraine spricht niemand mehr.

Das heisst allerdings nicht, dass dort nichts läuft. Am 19. Juli hat die US-Navy eine neue Zusammenarbeit ihrer Elite-Truppen mit den Elite-Truppen der Ukraine angekündigt. In Ochakiv (oft auch Ochakov geschrieben), am Schwarzen Meer, in unmittelbarer Nähe der Krim, sind nun vor wenigen Tagen die Arbeiten für einen neuen Militärhafen aufgenommen worden. Das hat die US-Navy auf ihrer offiziellen Website America's Navy am 7. August 2017 offiziell bekanntgegeben. Darin wörtlich: «Beginning construction in Ukraine is a significant accomplishment for NMCB 1,» said Lt. j.g. Jason McGee, officer in charge of Det. Ukraine. Our ability to maximize European reassurance initiatives in Ukraine holds strategic importance, and will ultimately improve host nation defense capacity and infrastructure, strengthen relations, and increase bilateral training capabilities.»

Haben die Medien darüber berichtet? Nicht wirklich. Im Schweizer Medienarchiv zum Beispiel erscheint weder unter dem Stichwort Ochakiv noch Ochakov irgend etwas. «Was soll denn eine zusätzliche US-Militärbaisis?» wird man sich gedacht haben, die USA haben ja eh schon gegen 800 Militärbasen ausserhalb ihres eigenen Landes ...

In den Medien existiert Ochakiv nicht
In der Realität gibt es Ochakiv aber sehr wohl. Dort gibt es zum Beispiel eine Air Base. Wer nach dieser Air Base im Internet sucht, zum Beispiel unter «Airports» in der Ukraine, findet zwar eine Liste mit über 70 zivilen und militärischen Flugplätzen, wird aber betreffend Ochakiv nicht fündig. Nur wer den Namen Ochakiv schon weiss, kommt auf einige wenige Informationen. Und wer dann auf den Satellitenbildern sucht – und eben auch dort schon weiss, wo genau suchen – , der sieht, dass die Lande- und Startbahn immerhin mehr als 3km lang ist – also nicht nur für den lokalen «Aero-Club» mit zwei- oder vierplätzigen privaten Kleinflugzeugen à la Piper, Cessna, Zlin oder Let. Da würden 800m Pistenlänge genügen. Und Ochakiv hat ja auch nur etwa 16'000 Einwohner...

Immer mehr Provokationen
1989, als (West-)Deutschland mit Gorbatschow über die Wiedervereinigung Deutschlands verhandelte, wurde Gorbatschow versprochen, die NATO nicht weiter nach Osten zu erweitern. Das bestreitet heute niemand mehr. Man weist nur immer darauf hin, dass dies dann in keinem schriftlichen Vertrag festgehalten worden ist. Und deshalb wurde es auch trotz Zusicherungen gemacht – was sind schon mündliche Versprechen? – und dies mit Erfolg: mit den baltischen Staaten geht die Nato bis an die Grenzen Russlands. Nur die Ukraine fehlte noch.

Um aber auch hier einen «Regime Change» hinzukriegen, scheuten sich im Winter 2013/14 auch höchst prominente US-Politiker – man denke etwa an McCain – nicht, auf dem Maidan in Kiev selbst auf die Rednerbühne zu gehen und zu den Massen zu sprechen. Auch dies mit Erfolg! Entgegen einem von Deutschland, Frankreich und Polen ausgehandelten Kompromiss-Vorschlag auf vorgezogene Neuwahlen, der von der ukrainischen Regierung am 21. Februar akzeptiert und unterzeichnet wurde, wurde der damalige Regierungschef Wiktor Janukowytsch noch in der gleichen Nacht vertrieben – ein klassischer Putsch, wie er in vielen Staaten schon vorgekommen ist. Aber all das war, im Verständnis westlicher Politiker und westlicher Medien, natürlich kein Putsch und keine Provokation. Was immer passiert: Es ist immer Russland, das «provoziert» ...

Und jetzt: Die US-Navy feiert «die erste enge Kooperation» mit den ukrainischen Elitetruppen. Und baut einen Kriegshafen auf ukrainischem Boden am Schwarzen Meer.

Eine Provokation? Aber bitte! The war must go on...
http://www.untergrund-blättle.ch/politik/europa/ukraine_us_militaerbasis_ochakiv_4268.html
« Letzte Änderung: 14. September 2017, 13:13:52 von Kuddel » Gespeichert
Seiten: 1 ... 18 19 20 21 [22]   Nach oben
Drucken
Gehe zu: