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Autor Thema: Sack Reis umgefallen (Chinanews)  (Gelesen 13291 mal)
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Nao


Beiträge: 111


« Antworten #50 am: 28. März 2018, 15:28:42 »

Es gibt eine große Schicht in China, die es zu unglaublichem Reichtum geschafft hat. Viele von ihnen gehören zur Kommunistischen Partei und haben dort hohe Funktionen. Sie glauben nicht an des ewige Wachstum und auch nicht an das Funktionieren der kapitalistischen Systems. Gut 80% von ihnen haben vorgesorgt, haben ihre Kinder zum Studieren ins Ausland geschickt, sich die Möglichkeit einer anderen Staatsbürgerschaft geschaffen. Große Teile ihres Reichtums haben sie bereits ins Ausland verschoben. Sie sind vorbereitet, wenn das kapitalistische System ihnen um die Ohren fliegt, sich abzusetzen, nach Australien oder Kanada zum Beispiel.
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« Antworten #51 am: 03. April 2018, 18:16:35 »

Zitat
China - Solidarität mit acht verfolgten chinesische Studenten!

Die revolutionäre Weltorganisation ICOR organisiert weltweit die Solidarität gegen Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung von Revolutionären und fortschrittlichen Menschen. In diesem Zuge erreichte uns ein Bericht der ICOR zu China.

Am 15. November 2017 wurde das Treffen einer Lesegruppe linker Studenten an der technischen Universität von Guangdong von „Sicherheitskräften“ gestürmt. Zwei der Studenten wurden verhaftet. In der Folge wurden zwei weitere Studenten verhaftet und vier andere werden von der Polizei gesucht. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie „zur Störung der öffentlichen Ordnung eine Menge versammelt“ hätten. Die Universität befindet sich in Guangzhou, einer Millionenmetropole im Süden Chinas, die das Herz der Elektronik

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw14/solidaritaet-mit-acht-verfolgten-chinesische-studenten
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« Antworten #52 am: 20. Mai 2018, 11:32:40 »

Zitat
China : Die KP liest immer mit

In China kann man überall bargeldlos bezahlen und wird dabei lückenlos überwacht. Die Regierung hat ein leichtes Spiel: Für Datenschutz interessiert sich kaum jemand.

Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-04/china-digitalisierung-ueberwachung-online-shopping-konsum
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Nao


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« Antworten #53 am: 02. Juni 2018, 18:57:16 »

Zitat
Proteste von Lehrerinnen und Lehrern breiten sich in China aus


Polizeiensatz gegebn Lehrer in Anhui
die chinesichen Behörden baten um Entschuldigung


In China gilt seit 1994 das „Lehrer-Gesetz“ – demzufolge Lehrerinnen und Lehrer dieselbe Einstufung und Bezahlung erhalten sollen, wie andere Angestellte des öffentlichen Dienstes. Eigentlich. Wenn sie aber, nach all den Jahren eines Gesetzes, das auf dem Papier bleibt, ihr gutes Recht  einfordern, wie jetzt in der zentralchinesischen Provinz Anhui, passiert das, was so oft in allen vom Kapitalismus welcher Art auch immer geprägten Gesellschaften passiert: Die Polizei marschiert auf und wird aktiv – Protest stößt auf staatliche Repression. In dem Bericht „Teachers protest in Anhui focuses attention on long-standing inequalities“ am 31. Mai 2018 beim China Labour Bulletin http://www.clb.org.hk/content/teachers-protest-anhui-focuses-attention-long-standing-inequalities wird auf zwei Tatsachen verwiesen: Zum einen, dass eben mit diesem Protest langjährige Mißstände angeprangert werden – und zum Anderen, dass diesmal etwas weitaus Selteneres passiert ist – was in der BRD beispielsweise nicht nur in Hamburg zu denken geben könnte, wenn man ein Gerät zum Denken hätte – die Stadtverwaltung hat sich für das „grobe und unangebrachte Verhalten einiger Polizeibeamter“ öffentlich entschuldigt. Was den Reaktionen der Polizeidienststellen diametral entgegen gesetzt war. Vermutlich aber deshalb möglich, weil die chinesische Regierung jüngst eine politische Veränderung dahin gehend beschlossen hat, die Bedingungen der Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern zu verbessern…
http://www.labournet.de/?p=132839
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tleary


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« Antworten #54 am: 05. Juni 2018, 05:23:20 »

[....] Gut 80% von ihnen haben vorgesorgt, haben ihre Kinder zum Studieren ins Ausland geschickt, sich die Möglichkeit einer anderen Staatsbürgerschaft geschaffen. Große Teile ihres Reichtums haben sie bereits ins Ausland verschoben. Sie sind vorbereitet, wenn das kapitalistische System ihnen um die Ohren fliegt, sich abzusetzen, nach Australien oder Kanada zum Beispiel.
Das macht doch so gut wie jeder Reiche, egal in welchem Land er lebt. Er "diversifiziert" seinen Reichtum. Denn es könnte ja aufgrund des ausbeuterischen Treibens seiner Klasse doch irgendwann einmal zu Unruhen in dem jeweiligen Land kommen. Deshalb schafft er schon vorher sicherheitshalber einen Teil seines Vermögens in andere Länder - bevorzugt Steuerparadiese. Und ihre Brut lassen bestimmt auch Reiche hierzulande gerne in Harvard oder Yale studieren. - Also nix wirklich neues was da chinesische Million- und Milliardäre machen.
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« Antworten #55 am: 11. Juli 2018, 20:18:09 »

Zitat
Berlin - Chinesisch-deutsches Gipfeltreffen und die Monopole stehen Schlange

In den gestrigen Regierungs- und Wirtschaftskonsultationen in Berlin zwischen Kanzlerin Merkel und Premier Li Keqiang, zahlreichen Ministern und Firmenchefs wurden 22 Abkommen zur wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit im Umfang von 30 Milliarden US-Dollar unterschrieben. Die zwischenimperialistischen Widersprüche wird das weiter verschärfen.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw28/chinesisch-deutsches-spitzentreffen-verschaerft-internationalen-konkurrenzkampf
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