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Autor Thema: Regelsatz 2019: 424 Euro  (Gelesen 354 mal)
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dagobert


Beiträge: 4662


« am: 11. September 2018, 15:39:52 »

Zitat
"Das sind natürlich keine Beträge, die irgendwie jemanden glücklich machen", sagte Heil. Er lege daher viel Wert darauf, dass vor allen Dingen benachteiligten Kindern und Jugendlichen im kommenden Jahr mit Verbesserungen beim Bildungs- und Teilhabepaket gezielt geholfen werde. Dann werde der Schulbedarf verbessert abgebildet. Auch die finanzielle Beteiligung von Hartz-IV-Beziehern an den Kosten der Schülerbeförderung und des Mittagessens in Schulen soll wegfallen.
https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5494537/Acht-Euro-mehr-fuer-HartzIVEmpfaenger

Das mit dem Marketing haben die irgendwie immer noch nicht drauf.  evil
Warum verkündet Heil nicht, dass der Regelsatz um 96€ pro Jahr angehoben wird? Die Zahl klingt doch gleich viel besser.  Grin
« Letzte Änderung: 11. September 2018, 22:21:21 von dagobert » Gespeichert
CubanNecktie


Beiträge: 1709



« Antworten #1 am: 13. September 2018, 20:05:49 »

Diese Erhöhung ist ein Witz, weit entfernt von einem menschenwürdigem Regelsatz. Ich befürchte aber auch für die nächsten 1-2 Jahre einen noch stärkeren Kaufkraftverlust bei einem ALG II Opfer - denn die Preise für Grundnahrungsmittel werden kräftig steigen - Grund ist der Dürresommer - so werden Kartoffeln um 30% teurer werden. bei Butter, Mehl und anderen Grundnahrungsmitteln wird es ähnlich sein  kotz *würgh* AAAAAh

8€ mehr das sind 1,92% mehr - pfff . das wird mehr als nur von der Inflation geschluckt!!!!!!!!!!
Energiekosten steigen ja auch fleißig.

Asoziales neoliberales Dreckspack ...
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Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
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Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
tleary


Beiträge: 667


« Antworten #2 am: 18. September 2018, 05:40:08 »

Die offizielle Inflationsrate wird doch aus politischen Gründen künstlich heruntergerechnet, indem viele Produkte (und dazu zählen z.B. auch Häuser und Grundstücke) gar nciht in die Berechnung mit einfließen.

Wenn man allein die Wertsteigerung (= Preisverfall des Geldes = Inflation) bei Grund und Boden angemessen mit einrechnen würde, läge die Inflationsrate der letzten Jahre mit Sicherheit oberhalb der 5 %-Hürde.
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"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
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