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Autor Thema: Erste Aktionen zum Internationalen Frauentag:Geballte Frauenpower auf der Straße  (Gelesen 1754 mal)
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Rappelkistenrebell


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« am: 05. März 2016, 19:59:18 »

Erste Aktionen zum Internationalen Frauentag: Geballte Frauenpower auf der Straße


Bilder von den Aktionen in Recklinghausen (links) und Köln (rechts) (rf-foto)

05.03.16 - Da der 8. März als Termin des Internationalen Frauentags in diesem Jahr mitten in der Woche liegt, fanden in verschiedenen Städten Deutschlands bereits am heutigen 5. März erste Aktionen auf der Straße statt. Wir erhielten verschiedene Korrespondenzen:

Aus Köln wird berichtet: „Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen heute in Köln zur Kundgebung und Demonstration des Kämpferischen Frauenbündnisses Köln. Vor allem aus dem Kreis verschiedener kämpferischer Frauenorganisationen wie Courage, linker Gruppen wie "Rote Aktion" und Migrantenorganisationen. Die MLPD beteiligte sich aktiv. Kundgebung und Demonstration mitten im Stadtteil Köln stießen auf großes Interesse.“

Aus Gelsenkirchen wird berichtet: "Bis zu 120 Personen beteiligten sich an der kämpferischen Kundgebung und der daran anschließenden Demonstration. Beteiligt waren ver.di, Bündnis 90/Die Grünen , MLPD, Umweltgewerkschaft, Internventionistische Linke Ruhr, AUF Gelsenkirchen, der Frauenverband Courage und das Deutsch-Kurdische Kulturzentrum Rojava. Neben vielen musikalischen Beiträgen war der Tanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vereins Rojava ein echter Höhepunkt.“

Aus Recklinghausen wird berichtet: „Feierlich wurden bei der vorgezogenen Aktion zum internationalen Frauentag in Recklinghausen sechs Frauen und zwei Männer verabschiedet. Sie machen sich in den nächsten Tagen auf nach Nepal zur zweiten Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen. Dutzende Frauen und auch Männer blieben stehen, um den engagierten Beiträgen von Frauen am offenen Mikrophon zu lauschen."

In Witten  beteiligten sich der Frauenverband Courage,  SDAJ, MLPD, die Piraten und AUF Witten an den Aktivitäten zum Internationalen Frauentag. Es gab viele Beiträge am Offenen Mikrofon u.a. gegen Sexismus, Altersarmut besonders unter Frauen, aber auch gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung, die Familien auseinanderreisst. Die Weltfrauenkonferenz stieß auf großes Interesse.

Ein kurzes Video von der Aktion in Recklinghausen kann hier angesehen werden!

https://www.youtube.com/watch?v=oZ74uG-19O0


Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw09/erste-aktionen-zum-internationalen-frauentag-geballte-frauenpower-auf-der-strasse



Unterstützt auch den FRAUENVERBAND COURAGE

http://www.fvcourage.de/
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« Antworten #1 am: 09. März 2016, 09:05:05 »

"Frauen organisieren sich gemeinsam gegen Sexismus und Rassismus"


Demo anlässlich des Internationalen Frauentags 2016 (rf-foto)

08.03.16 - Bereits am Samstag, dem 5. März 2016, folgten in Düsseldorf an die 800 Frauen und Männer einem Aufruf von Ceni, Courage und MLPD zu einer Frauendemonstration unter dem Slogan "Unsere Selbstverteidigung ist die Garantie unserer Freiheit – Frauen organisieren sich gemeinsam gegen Sexismus und Rassismus" und zogen in einer kämpferischen Demonstration vom DGB-Haus zum Burgplatz. Kälte und Regen konnten sie dabei nicht aufhalten.

Zum Auftakt der Demonstration sprach Barbara Hauck vom Frauenverband Courage. Sie schilderte an mehreren Beispielen das Wachsen und Erstarken der kämpferischen Frauenbewegung und wandte sich gegen die Diskriminierung und Kriminalisierung von kurdischen Organisationen. Sie warb dafür, als Mitglied von Courage einen organisierten Einsatz für die Befreiung der Frau zu leisten.

Verschiedene kurdische Frauen riefen zur Solidarität mit den Frauen in Rojava, Shengal und Bakur (Nordkurdistan) auf.

Die Vertreterin der MLPD – begrüßt mit "Hoch die Internationale Solidarität!"-Rufen - verwies auf die vielfältigen Aktivitäten, die weltweit zum Internationalen Frauentag stattfinden. Sie schilderte aus eigener Anschauung, welch hohen Anteil die Frauen bei der Befreiung von Kobanê in Rojava und dem damit einhergehenden gesellschaftlichen Umwälzungsprozess hatten: "Kein Mensch kann diese kurdischen Frauen jemals wieder in ihre vier Wände einsperren!"

Weitere Berichte über Aktionen am 5. März:

    Bochum: Gelungene Aktion in der Innenstadt
    Heilbronn: Mädchen klagen den IS-Terror an
    Krefeld: Intensive Gespräche
    Rheinfelden: Protest gegen den allgegenwärtigen Sexismus

Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/frauen-organisieren-sich-gemeinsam-gegen-sexismus-und-rassismus

Internationaler Frauentag: "Lasst uns mobilisieren, damit all dies auf der Weltfrauenkonferenz zusammenkommt"


Rednerin auf der Demonstration am 5. März in Düsseldorf wirbt für die Weltfrauenkonferenz (rf-foto)

08.03.16 - Weltweit fanden bereits in den letzten Tagen - vor allem am Wochenende - Kundgebungen, Demonstrationen und Veranstaltungen zum diesjährigen Internationalen Frauentag statt. Auch viele Montagsdemonstrationen in Deutschland standen in seinem Zeichen. Am heutigen 8. März finden weitere Aktionen statt. Rund 400 Frauen, darunter Arbeiterinnen der Textilfabrik Tray Arm, demonstrierten in der thailändischen Hauptstadt Bangkok gegen die Militärdiktatur und für Arbeiter- und Frauenrechte. Die Polizei konfiszierte Transparente, auf denen ein Ende der Militärgerichte gegen Zivilisten und das Recht auf Schwangerschaftsabbruch gefordert wurden.

Schon am vergangenen Freitag hatten in der palästinensischen Westbank 500 Israelis und Palästinenser gemeinsam an verschiedenen Grenzübergängen gegen die israelische Besatzung und für den Internationalen Frauentag protestiert. Sie riefen Parolen gegen die Gewalt an Frauen und Häuserzerstörungen durch die israelischen Besatzer. Es war die vierte vom Bündnis "Standing Together" organisierte gemeinsame Demo. In der Türkei wurden Demonstrationen von der Erdogan-Regierung verboten und teilweise von Polizei gewaltsam aufgelöst.

In Deutschland gab es große Demonstrationen unter anderem in Berlin mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie 800 in Düsseldorf. In vielen weiteren Städten gab es kleinere Aktionen mit teilweise ebenfalls über 100 oder mehreren hundert Frauen und Männern. Sie sind zunehmend geprägt von breiten Bündnissen und dem festen Bestandteil einer aktiven Teilnahme der MLPD.

In einem Aufruf der Europakoordinatorinnen der 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, die in wenigen Tagen in Nepal beginnen wird, heißt es dazu unter anderem: "Liebe Frauen, am 8. März gehen wir gemeinsam mit Millionen Frauen auf der ganzen Welt auf die Straße, demonstrieren oder führen andere Aktivitäten durch. Der Internationale Frauentag ist einer der drei gemeinsamen Aktions- und Kampftage der Weltfrauen – der Frauen, die gerade die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen vorbereiten und vom 13. bis 18. März 2016 in Kathmandu/Nepal durchführen werden.

Das Frauenbewusstsein und die internationale Zusammenarbeit wachsen, weltweit und auch in Europa. In der europaweiten aktuellen Flüchtlingskatastrophe sind die flüchtenden Frauen und Kinder oft die am meisten Leidtragenden – Frauen stehen aber auch an der Spitze, wenn es um die Organisierung von internationaler Solidarität und praktischer Hilfe an der Basis geht.

Frauen stehen auf gegen Sexismus und Rassismus! Nach den vermutlich organisierten sexuellen und kriminellen Angriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten, organisierte die Frauenbewegung Protestaktionen gegen sexuelle Belästigung und gegen die Versuche reaktionärer Kräfte, dies für eine rassistische Diskriminierung aller männlichen Flüchtlinge zu nutzen. Frauenorganisationen außerhalb Deutschlands, wie beispielsweise in Paris/Frankreich positionierten sich ebenfalls in dieser Weise.

Arbeiterfrauen stehen auf für die Verteidigung ihrer Arbeitsplätze, gegen niedrige Löhne und gesellschaftliche Geringschätzung sogenannter Frauenberufe. Die Reinigungs- und Pflegekräfte in den Niederlanden führen einen harten Kampf um ihre Arbeitsplätze und einen menschenwürdigen Standard in der Pflege ihrer Patienten. Sie haben sich organisiert und neue Verbindungen geknüpft wie zum Beispiel die Zusammenarbeit zur gegenseitigen Unterstützung mit den Hafenarbeitern. Die hauptsächlich weiblichen Beschäftigten in deutschen Kindertagesstätten führten einen entschlossenen Streik für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und mehr gesellschaftliche Anerkennung für ihre für die Zukunft so bedeutende Arbeit. Trotz der oftmals schwierigen Auswirkungen für die Eltern der Kinder, wurden sie von einer großen Mehrheit von ihnen unterstützt. Frauenbewegung und Arbeiterbewegung wachsen zusammen. ...

Frauen stehen auf im Kampf für die Befreiung der Frau, Freiheit und Demokratie! Die Frauen in Kobanê und Rojava und die Frauen in Nepal trotzen mutig faschistischen Angriffen und imperialistischen Blockaden – im Vertrauen auf die internationale Solidarität der Frauen weltweit. Wir werden uns in Kathmandu treffen, voneinander lernen, neue Verbindungen knüpfen und uns gegenseitig helfen uns immer besser in unseren Ländern zu organisieren. Lasst uns all diese Berge erklimmen – gemeinsam schaffen wir das!

Also:

    Frauen der Welt, lasst uns mobilisieren, damit all dies auf der Weltfrauenkonferenz in Kathmandu zusammenkommt!
    Lasst uns weltumspannend enge Verbindungen knüpfen und unsere Kämpfe zusammenführen.
    Lasst uns gemeinsam und von einander lernen, um uns für das Meistern all der zukünftigen Aufgaben zu qualifizieren und eine strahlende Zukunft für die Frauen und die Menschheit zu erobern.

Die Weltfrauenkonferenz wird sehr wichtig sein, um einen weltumspannenden Blick zu bekommen und für das ermutigende Gefühl, nie allein zu sein, sondern starke Freundinnen und Verbündete in den Frauen der ganzen Welt zu haben. Zeigt Courage, sammelt Geld, entscheidet euch teilzunehmen und werdet in der einen oder anderen Art organisierter Teil dieses zukunftsorientierten Weltfrauenprozesses!" (Vollständiger Text des Aufrufs)

Korrespondenzen über Aktivitäten im Vorfeld des heutigen 8. März finden Sie auf "rf-news" hier und hier.


Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/europakoordinatorinnen-der-weltfrauenkonferenz-rufen-zum-8.-maerz-auf

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« Antworten #2 am: 09. März 2016, 20:41:11 »

Internationaler Frauentag: "An diesem Frauenbündnis kommt niemand mehr vorbei"


Der Internationale Frauentag 2016 in Hamburg (rf-foto)

09.03.16 - Dieses Fazit konnte das "Münchner Aktionsbündnis 8. März" am gestrigen Internationalen Kampftag für Frauenrechte und -befreiung stolz und selbstbewusst ziehen. Frauen vom Bundesverband der Migrantinnen und von der Feministischen Partei, von der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, der Gruppe International München, von ver.di und vom DGB, von SPD, Linkspartei, "Grünen", MLPD und REBELL, von NAV-DEM und der kurdischen Frauengruppe SARA, einer Landtagsabgeordneten, weiteren Organisationen und Initiativen, zahlreichen Einzelpersonen und natürlich vom Frauenverband Courage veranstalteten eine Kundgebung voller Kampfgeist, Freundschaft, Kultur und Solidarität.

Anschließend zogen sie in einer bunten lauten Demonstration - auch Männer waren natürlich dabei - vom Stachus zum Gewerkschaftshaus. Die Kundgebung zählte mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, trotz Schneetreibens gingen fast 200 beim Demozug mit.

Vor nunmehr fünf Jahren hatte die Münchner Courage-Gruppe die Initiative ergriffen, einen breiten Zusammenschluss von Frauen zu organisieren. Bei aller Verschiedenheit eint alle das Interesse, sich für Frauenrechte und gegen die besondere Unterdrückung der Frauen in unserer Gesellschaft einzusetzen und sich lautstark zu Wort zu melden. Jahr um Jahr kamen neue Frauen und neue Initiativen dazu. Ein festes Band gegenseitigen Vertrauens wurde im Lauf der Zeit gewoben.

Viele Themen des Frauenalltags und des Kampfs für Frauenbefreiung kamen gestern zur Sprache. Besondere Solidarität und Unterstützung fand der Freiheitskampf des kurdischen Volkes und die heldenhaften kurdischen Kämpferinnen. Eine Frau von der Feministischen Partei setzte sich engagiert gegen Prostitution ein und griff dabei auch Vorstellungen an, dass "Sexarbeit" ein Job wie jeder andere sei. Highlights waren die vom DGB-Chor professionell und leidenschaftlich vorgetragenen Lieder und die Verabschiedung der Frauen, die in wenigen Tagen von München nach Kathmandu zur Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen fliegen, 13 an der Zahl.

Weitere Berichte von Aktivitäten am gestrigen 8. März 2016:
   
 Laut, farbig, international und sehr kämpferisch – der 8. März in Kathmandu. Link zur Webseite der Weltfrauenkonferenz

http://conferenciamundialdemujeres.org/bericht-vom-8-maerz-kathmandu/

Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/internationaler-frauentag-an-diesem-frauenbuendnis-kommt-niemand-mehr-vorbei

Diyarbakir: Tausende von Frauen demonstrieren am Internationalen Frauentag

09.03.16 - Zum internationalen Frauentag marschierten tausende Frauen durch die kurdische Stadt Amed (Diyarbakir). Der Marsch begann am Gebäude des DTK (Demokratischer Gesellschaftskongress) und endete auf dem Bahnhofsplatz. Dieser wurde zunächst von der Polizei gesperrt, aber die Frauen erkämpften sich den Zugang. Die Frauen forderten ein "freies und gleichberechtigtes Leben ohne Krieg und Gewalt".

Die Bürgermeisterin Gültan Kisanak betonte, dass die Frauen niemals die Sklaverei akzeptieren, und dass die Frauen in diesem Kampf weiter an vorderster Front stehen werden. HDP-Co-Präsidentin Figen Yüksekdag sagte, dass der Frühling 2016 ein Frühling des Widerstandes ist, und versicherte, dass der Widerstand der Frauen mit den Barrikaden in Nordkurdistan ein Ende der staatlichen Grausamkeiten und Unterdrückung bringen wird. Zuletzt betonte Figen Yüksekdag, dass der Staat das kurdische Volk auch einschüchtern will, mit der Unterdrückung gegenüber ihren Repräsentanten und forderte die Freilassung von Abdullah Öcalan.

Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/diyarbakir-tausende-von-frauen-demonstrieren-am-internationalen-frauentag

Bielefeld: Große Aufgeschlossenheit gegenüber der Weltfrauenkonferenz


Spenden für die Weltfrauenkonferenz (rf-foto)

Bielefeld (Korrespondenz), 09.03.16: Gut 300 Leute beteiligten sich am diesjährigen Internationalen Frauentag an der Demonstration und Kundgebung. Die Initiativgruppe der MLPD Bielfeld hatte sich zum Ziel gesteckt, die 2. Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen bekannt zu machen und hierfür Spenden zu sammeln. Die diesjährige Kundgebung war politischer als die der vergangenen Jahre und wir spürten eine Offenheit gegenüber der Weltfrauenkonferenz, die in Bielefeld noch nicht jedem bekannt ist. Zahlreiche Flyer wurden übergeben und ein Spendenergebnis von 211,43 Euro erzielt.
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/bielefeld-grosse-ausgeschlossenheit-gegenueber-der-weltfrauenkonferenz

Augsburg: Protest gegen sexuelle Gewalt

Augsburg (Korrespondenz), 09.03.16: Etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, hauptsächlich Frauen, versammelten sich gestern Nachmittag zur Kundgebung zum Internationalen Frauentag auf dem Augsburger Rathausplatz. Veranstaltet wurde die Kundgebung von einem Bündnis aus Courage, Ceni, alevitischen Frauen und der MLPD. Es sprach auch eine Vertreterin der Linkspartei.

Im Mittelpunkt vieler Reden stand die sexuelle Gewalt gegen Frauen. Die Vertreterin von Courage machte deutlich, dass diese Gewalt und der Sexismus ihre Ursache in der kapitalistischen Gesellschaft haben und kein "Urphänomen" der Menschheit an sich ist. Sie betonte die Unterstützung weltweiter Kämpfe von Frauen, besonders auch der Kurdinnen in Rojava und der nepalesischen Frauen, und forderte die Frauen auf, sich in Courage zu organisieren, um gemeinsam eine immer stärkere Kraft zu werden. Etliche Spenden brachten die Sympathie für die Weltfrauenkonferenz zum Ausdruck, und es wurden neue Verbindungen für den gemeinsamen Kampf geknüpft.
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/augsburg-protest-gegen-sexuelle-gewalt

Hagen: Viele Frauen sprachen zum ersten Mal an einem Mikrophon

Hagen (Korrespondenz), 09.03.16: Das hat die Elberfelder Straße in Hagen lange nicht gesehn! Ca. 70 Frauen, Männer und Kinder kamen zur Straßenaktion am 8. März in die Hagener Fußgängerzone. Eine Aktionseinheit von Alevitischem Kulturverein Hagen, Courage Hagen, MLPD Hagen / Märkischer Kreis hatte dazu aufgerufen. Am offenen Mikrofon trauten sich viele Frauen zum 1. Mal, in ein Mikrofon ihre Wünsche und Vorstellungen zum Frauentag zu sagen. Dann wurden noch kurdische Tänze getanzt, wo sich auch spontan einige Passanten einreihten. "Hoch die Internationale Solidarität" hallte es durch die Fußgängerzone. Kleine Blumensträußchen brachten über 70 Euro Spende für die Weltfrauenkonferenz ein. Mit dem Lied "Brot und Rosen" am Courage-Stand endete eine schöner Tag.
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/hagen-viele-frauen-sprachen-zum-ersten-mal-an-einem-mikrophon

Hamburg: Bunter kämpferischer Demonstrationszug

Hamburg (Korrespondenz), 09.03.16: Ein bunter, kämpferischer Demonstrationszug mit ca. 350 Frauen, Mädchen und unterstützenden Männern zog gestern Abend am Internationalen Frauentag durch Hamburg. Das Bündnis zum 8. März führte aus Anlass der sexuellen Übergriffe gegen Frauen die Demo-Route über die Reeperbahn. Hier wurde auf einer Zwischenkundgebung deutlich gegen jede Form sexueller Gewalt und gegen Prostitution protestiert. Nicht nur an Silvester, jeden Tag erleben Frauen hier in der Prostitution Gewalt und Erniedrigung.

Viele Rednerinnen griffen die türkische Regierung und ihren unmenschlichen Krieg gegen die Bevölkerung an, in der besonders Frauen und Kinder Opfer des Krieges werden. Ebenso wurde die Bundesregierung und ihre Unterstützung der Erdorgan-Regierung ins Visier genommen. Dass Frauen aber überall in der Welt in der ersten Reihe im Kampf für ihre eigenen Interessen und ihre Zukunft stehen und sich dafür weltweit zusammenschließen - darauf wies die Rednerin von Courage hin. Sie machte eindrücklich deutlich, wie wichtig die Weltfrauenkonferenz in Nepal für diesen Prozess ist und dass es sich lohnt, dafür in Deutschland Mitglied in Courage zu werden.
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/hamburg-bunter-kaempferischer-demonstrationszug

Karlsruhe: Reaktionäre Flüchtlingspolitik geht besonders zu Lasten der Frauen und Kinder

Karlsruhe (Korrespondenz), 09.03.16: Anlässlich des internationalen Kampftages für die Befreiung der Frau hat die Karlsruher Gruppe des Frauenverbandes Courage zu einer gemeinsamen Aktion am 8. März auf dem Karlsruher Marktplatz aufgerufen, dem die örtliche MLPD, die Ortsgruppe des Jugendverbandes REBELL und die "Grüne Jugend" folgten. Die Aktionseinheit war damit kleiner als in früheren Jahren.

Zahlreiche Karlsruherinnen und Karlsruher hörten die kurze Rede von Courage und die Musikbeiträge des REBELL. Zu interessanten Diskussionen kam es dabei auch mit Flüchtlingen aus Syrien und Iran über gemeinsame und besondere Probleme der Frauen in den verschiedenen Ländern. Dabei wurde deutlich, dass die reaktionäre Flüchtlingspolitik der EU-Regierungen insbesondere zu Lasten von Frauen und Kindern geht. Die gesellschaftlichen Veränderungen in Rojava sind ein wichtiges praktisches Vorbild für eine fortschrittliche Frauenpolitik.
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/karlsruhe-reaktionaere-fluechtlingspolitik-geht-besonders-zu-lasten-der-frauen-und-kinder

Lübeck: "So viel Aufsehen wie in diesem Jahr hatten Frauen am Frauentag schon lange nicht mehr erregt"

Lübeck (Korrespondenz), 09.03.16: So viel Aufsehen wie in diesem Jahr hatten Frauen am Frauentag schon lange nicht mehr erregt. Um 16 Uhr hatten sich etwa 20 alevitische, kurdische, türkische und deutsche Frauen sowie einige Männer vor dem Rathaus in der Fußgängerzone versammelt. Begleitet von einem Gitarristen wurden einige kämpferische Frauenlieder gesungen. Am offenen Mikrophon hielten Vertreterinnen der Alevitinnen, von Courage und von der MLPD kurze Beiträge. Nach und nach füllte sich der Platz und nach einer halben Stunde hörten an die 50 Menschen interessiert zu. Besonders die kurdischen Frauen hatten keine Mühe gescheut, ihre Backkünste unter Beweis zu stellen. Es musste natürlich auch kurdische Musik gespielt werden und dann wurde nach kurdischen Rhythmen getanzt. Die Frauen trällerten wie die YPJ-Kämpferinnen in Kobanê und ein Genosse hob die Bedeutung dieses Trällerns für den Kampf der siegreichen Frauenverteidigungseinheiten über die IS-Faschisten hervor. Da erreichte die solidarische und kämpferische Stimmung ihren Höhepunkt. Gemeinsam riefen wir "Hoch die internationale Solidarität". Besonderes Interesse fand eine Ankündigung für die  Filmveranstaltung "Den Sieg sichern". Und zum Schluss wurde eine Brigadistin, die zur Weltfrauenkonferenz fährt, gebührend verabschiedet. Wir freuen uns auf ihren sicherlich spannenden Bericht.
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/luebeck-so-viel-aufsehen-wie-in-diesem-jahr-hatten-frauen-am-frauentag-schon-lange-nicht-mehr-erregt

Münster: Erfolgreicher Internationaler Frauentag

Münster (Korrespondenz), 09.03.16: In Münster fand gestern am 8. März zum Internationalen Frauentag eine Kundgebung auf dem Idenbrockplatz im Stadtteil Kinderhaus statt. Es kamen ca. 15 bis 20 Teilnehmer, darunter Vertreter der MLPD Münster, der MLPD Ibbenbüren, der REBELL und die ROTFÜCHSE aus Ibbenbüren sowie ein Vertreter der Montagsdemo Münster. Es waren auch Männer dabei. An zahlreiche Passantinnen wurden gegen Spende für die Weltfrauenkonferenz Rosen verteilt, fast jede gab eine Spende.

Für Musik wurde auch gesorgt. Die Vertreterin des REBELL tanzte gemeinsam mit den Rotfüchsen gleich drei Mal an diesem Abend deN Musiktitel des Aktionstages „One-Billion-Rising“, zu dem es auch eine Erklärung am offenen Mikrophon gab. Viele tanzten mit.

Am offenen Mikrophon diskutierten wir darüber, ob die Frauen heute schon gleichberechtigt sind oder nicht. Die Frauen, die sich zur Wort meldeten, meinten, dieses wäre aufgrund der ungleichen Aufgabenverteilung und der ungleichen Bezahlung nicht der Fall. Das wurde auch in einem Beitrag mit dem Zusammenhang der bürgerlichen Familienordnung begründet. Neben der Weltfrauenkonferenz und dem Internationalen Frauentag wurde auch für das Rebellische Musikfestival 2016 geworben. Ein paar Mädchen haben Interesse mitzufahren.

Ein Vertreter der MLPD berichtete über die Kämpfe der YPJ in Rojava und sagte hierzu, dass hier der Kampf für die Befreiung der Frau am intensivsten geführt wird, weil die Frauen hier durch ihren todesmutigen Kampf gegen den IS in eine neue gesellschaftliche Rolle hineinwachsen.

Im Anschluss dazu wurde auch für die Unterstützung des Projektes des "Hauses der Solidarität" aufgerufen. Dieser Beitrag fand ebenso wie die anderen Beifall und Zustimmung bei den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Um 19 Uhr wurde die Kundgebung beendet. Zur gemeinsamen Besprechung traf man sich noch in der nahe liegenden türkischen Imbissstube. Es war ein insgesamt sehr erfolgreicher Internationaler Frauentag in Münster-Kinderhaus!
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/muenster-erfolgreicher-internationaler-frauentag

Nürnberg: 30 Flüchtlingsfrauen fordern Bleiberecht

Nürnberg (Korrespondenz), 09.03.16: Mit Straßentheater, Ausstellungen, Quiz, szenischer Darstellung von weiblichen Rollenbildern, Puppen gegen Sexismus und Rassismus, Hörstationen mit Berichten von geflüchteten Frauen, Informationsständen und vielen Kurzreden und Interviews war die 8. März-Kundgebung in Nürnberg so bunt und vielseitig wie schon lange nicht mehr.

Das Motto "Frauen weltweit kämpfen für ihre Befreiung!" mit Untertitel „Freiheit und Gleichheit jetzt! Nein zum imperialistischen Krieg!“ sprach die bis zu 200 Leute, die interessiert zuhörten, an und regte viele Diskussionen auch um die Flüchtlingspolitik und gesellschaftliche Perspektiven an.

Den Auftakt machte ein kurzer lauter Umzug zum Platz am Weißen Turm mit ca. 30 Flüchtlingsfrauen, die Bleiberecht forderten. Die Weltfrauenkonferenz in Nepal wurde in zwei Reden und an Ständen bekannt gemacht und fand große Anerkennung.

Die Kundgebung ist Teil der Aktionen zum 8.März gewesen, die vom 8. März-Bündnis Nürnberg in über drei Monaten Arbeit vorbereitet wurden. Im Bündnis sind zehn verschiedene überwiegend linksorientierte und feministische Gruppen sowie Migrantenorganisationen, aber auch Einzelfrauen aktiv. Weiter geht es am Samstag mit einer Demonstration ab 14 Uhr – wieder am Weißen Turm - und einer Party am Abend im K4.
Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw10/nuernberg-30-fluechtlingsfrauen-fordern-bleiberecht













   



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« Antworten #3 am: 08. März 2018, 19:34:47 »

Zitat
In Spanien riefen die Gewerkschaften zum ersten sogenannten feministischen Streik der Landesgeschichte auf.

Nach Angaben von Gewerkschaften nahmen hieran 5,3 Millionen Menschen teil. Die rund 120 Kundgebungen standen unter dem Motto "Wenn die Frauen streiken, dann steht die Welt still". Im Fernsehen fielen zahlreiche Sendungen aus, weil Moderatorinnen dem Streikaufruf folgten. Zum Arbeitskampf hatten mehrere Gewerkschaften und Dutzende von Frauenverbänden und andere Organisationen aufgerufen. Die Spanierinnen kämpfen für mehr Frauenrechte und für die Gleichstellung von Mann und Frau sowie gegen sexuelle Belästigung und häusliche Gewalt.
http://www.deutschlandfunk.de/weltfrauentag-millionen-spanierinnen-streiken-fuer.1939.de.html?drn:news_id=859087

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« Antworten #4 am: 08. März 2018, 19:58:38 »

Zitat
Internationaler Frauentag - Weltweit Aktionen der kämpferischen Frauenbewegung

Der 8. März, der Internationale Frauentag, wird immer mehr zum Symbol des weltweit gewachsenen Frauenbewusstseins.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw10/heute-weltweit-aktionen-der-kaempferischen-frauenbewegung
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« Antworten #5 am: 09. März 2018, 10:06:50 »

Aus: Ausgabe vom 09.03.2018, Seite 1   / Titel

Organisierte Wut
Landesweiter Frauenstreik in Spanien
Von Carmela Negrete



Foto: Francisco Seco/ AP Photo

Der Internationale Frauenkampftag wurde in diesem Jahr in Spanien in Form eines Streiks begangen. Ziel war es, das Land lahmzulegen, um gegen jegliche Diskriminierung von Frauen zu protestieren. Rund 300 Frauenorganisationen riefen zu einem Arbeits-, Uni-, Konsum- und Pflegestreik auf. Insgesamt fanden in mehr als 200 Städten Hunderte Aktionen, etwa Protestzüge, statt, wie die Onlinezeitung El Salto berichtete. Die regierende, postfranquistische Volkspartei lehnte den Ausstand ebenso ab wie die neoliberalen Ciudadanos.

Überraschend groß war die Beteiligung von Journalistinnen. Reporterinnen der Zeitung El País und von anderen Blättern blieben wie auch Moderatorinnen der Arbeit fern – darunter konservative Frauen. Außerdem fielen am Donnerstag viele Züge aus, der öffentliche Nahverkehr in Madrid und Barcelona war unregelmäßig.

In Barcelona hatten sich bereits am Mittwoch abend rund 2.000 Menschen unter den Motto »Feministische Selbstverteidigung. Organisieren wir die Wut« versammelt. In Madrid gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei, als Frauen ein »Mittagessen des Volkes« mitten auf der Gran Vía, einer der wichtigsten Einkaufsstraßen der Stadt, veranstalten wollten. Auch in Barcelona griffen Einsatzkräfte Demonstrationen an.

Die zwei großen Gewerkschaften UGT und CCOO sprachen von rund fünf Millionen Arbeiterinnen und Arbeitern, die sich an einem zweistündigen Generalstreik beteiligt hätten. Es habe sich dabei um eine beispiellose Aktion »in der Geschichte der Gewerkschaftsbewegung« des Landes gehandelt, erklärte die CCOO in einer Stellungnahme.

Quelle

https://www.jungewelt.de/artikel/328657.organisierte-wut.html

Frauentag in Afrin
Trotz der anhaltenden Angriffe der Türkei haben am Donnerstag im nordsyrischen Afrin Tausende Menschen den Internationalen Frauentag gefeiert. Sie gingen in der unter Beschuss durch die türkische Luftwaffe stehenden Stadt auf die Straße und forderten Frieden. Mit der Demonstration gedachten sie auch der ums Leben gekommenen Kämpferinnen der Frauenverteidigungseinheiten YPJ.

Mehrere Frauenorganisationen aus Afrin veröffentlichten einen Appell an die Weltöffentlichkeit. »Wir sind überrascht über die internationalen humanitären Hilfsorganisationen, der Kinder- und Frauenorganisationen, die zu den Massakern und den Menschenrechtsverletzungen in Afrin schweigen«, heißt es darin. Sie forderten ein Ende der Aggressionen der türkischen Armee an der Zivilbevölkerung.

Unterdessen hielten die Kämpfe in der Region an. Türkische Truppen und mit Ankara verbündete islamistische Milizen griffen den Ort Dschandiris an. (jW)



Quelle

https://www.jungewelt.de/artikel/328683.frauentag-in-afrin.html

INTERNATIONALER FRAUENTAG
Weltweit Aktionen der kämpferischen Frauenbewegung
Der 8. März, der Internationale Frauentag, wird immer mehr zum Symbol des weltweit gewachsenen Frauenbewusstseins.



Junge Frauentags-Rosenverkäuferinnen in Gelsenkirchen 2016 (rf-foto)

Die bürgerlichen Medien reagieren mit vielfältigen Berichten auf das gewachsene Ansehen des 8. März und feiern das hundertjährige Jubiläum des Frauenwahlrechts. In der Regel wird die Frauenbewegung auf Gleichberechtigung und die "Verteidigung" des bisher Erreichten eingeengt.

Revolutionen sind auch Lokomotiven im Kampf für Frauenrechte und für die Befreiung der Frau
Martina Stalleicken, frauenpolitische Sprecherin der MLPD

Das Frauenwahlrecht wurde aber 1918 mit der Novemberrevolution erkämpft. Es war Ergebnis des Kampfs für den Sozialismus, der sich nicht auf einzelne Reformen beschränkt. Dazu Martina Stalleicken, frauenpolitische Sprecherin der MLPD:

 "Genau diese Diskussion gehört auf den 8. März. Revolutionen sind auch Lokomotiven im Kampf für Frauenrechte und für die Befreiung der Frau: die deutsche Novemberrevolution 1918 erkämpfte den Achtstundentag und das Frauenwahlrecht. Die Oktoberrevolution in Russland 1917 leitete eine gesellschaftliche Umwälzung für die Befreiung der Frau ein. ...

 Stärker wird die kämpferische Frauenbewegung, wenn sie sich stark organisiert! Ich möchte jede Frau und jedes Mädchen aufrufen, sich dazu ein Herz zu fassen!
Gesamtes Statement von Martina Stalleicken
https://www.rf-news.de/2018/kw10/von-diesem-8-maerz-muss-eine-nachhaltige-staerkung-der-kaempferischen-frauenbewegung-ausgehen

Erstmalig rufen heute in Spanien zehn Gewerkschaften zum Frauen-Streik für Frauenrechte und für die Gleichstellung von Mann und Frau auf. Hunderte Züge fallen aus. Landesweit wurde zu 300 Demonstrationen aufgerufen. Im syrisch-kurdischen Efrîn findet eine Massendemo mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Kurdistan gegen die türkische Invasion statt. Auch in Italien, Brasilien, Uruguay und Argentinien wird zu Streiks am 8. März aufgerufen - oft ausdrücklich anstelle von Saalveranstaltungen.

Straßenaktivitäten und Demos auch in Deutschland
In Deutschland gibt es ebenfalls allerorts Straßenaktivitäten und Demonstrationen. Die Frauen wissen, dass ein bisschen mehr Kindergeld ab 2019 das Problem nicht löst, zumal es bei Hartz-IV-Empfängern auf die Leistung angerechnet wird. Sie demonstrieren gegen das ganze Spektrum der frauen- und volksfeindlichen Politik der neuen GroKo: gegen Altersarmut, Rassismus, Umweltzerstörung und Krieg. Mitten drin in vielen Aktionen: die MLPD als konsequente Kraft, die für die Befreiung der Frau durch revolutionären Überwindung des Kapitalismus und im Sozialismus steht.

 Viele der Aktionen mussten und müssen dabei gegen Repressionen durchgekämpft werden. So wurde dem Frauenaktionsbündnis Duisburg gestern um 15 Uhr die geplante Route untersagt, nachdem es seit der Demo-Anmeldung im Januar hingehalten wurde. Das wird das Bündnis nicht hinnehmen.

 In Hagen erreichte ein breiter Protest, dass das Verbot des Tragens von PYD-, YPG- und YPJ-Fahnen1 zurückgenommen werden musste. Aufrecht errhalten blieb ein Verbot, in Reden die kurdische PKK überhaupt zu erwähnen. Das ist offene Unterdrückung von Meinungsfreiheit.

Aktionen in den Betrieben
In vielen Betrieben überreichten gewerkschaftliche Vertrauensfrauen und -männer bei Rundgängen Rosen als Symbol der Würdigung des Kampfs der Frauen. In anderen Betrieben fanden Frauencafes in den Kantinen statt.

 Bei Hella in Recklinghausen hatte das dieses Jahr Premiere. 20 Frauen ließen sich am hübsch geschmückten Tisch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen schmecken und waren stolz, so ihre Solidarität und ihr gewachsenes Selbstvertrauen zum Ausdruck zu bringen. Themen waren vor allem der Tarifvertrag, eine notwendige Arbeitszeitverkürzung und der Kampf gegen die politisch motivierte Abmahnung der Vertrauenskörperleiterin.

 So wichtig der gemeinsame Kampf für solche Verbesserungen innerhalb des kapitalistischen Gesellschaftssystems sind - die Befreiung der Frau ist nicht mit einzelnen Reformen durchzusetzen. Denn der Kapitalismus basiert auf der Ausbeutung der Arbeiterinnen und Arbeiter sowie auf der bürgerlichen Staats- und Familienordnung, durch die die Masse der Frauen doppelt ausgebeutet und unterdrückt wird.

 Der notwendige gesellschaftsverändernde Kampf kann nur organisiert erfolgreich geführt werden. In diesem Sinne gab es heute auch viele Diskussionen darüber, dass noch viel mehr Frauen den Schritt machen müssen, selbst Revolutionärin zu werden.

Weitere Berichte folgen
Rote Fahne News wird genauso wie das Rote Fahne Magazin weiter über die Aktivitäten zum Internationalen Frauentag berichten, von denen viele erst am kommenden Wochenende stattfinden werden. Wir freuen uns auf weitere Berichte und Fotos.

Quelle

https://www.rf-news.de/2018/kw10/heute-weltweit-aktionen-der-kaempferischen-frauenbewegung
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« Antworten #6 am: 09. März 2018, 12:56:26 »

Immer wieder erklingen in Spanien die Lieder der Republik!So wie hier gestern in XIXON

https://www.facebook.com/AidaMuel/videos/10214744266696151/

das morgige Spanien wird republikanisch sein und das Regime wird hinweggefegt werden!

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Kuddel


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« Antworten #7 am: 09. März 2018, 17:43:57 »



35 Berichte aus zahlreichen Ländern von Südkorea über Spanien bis Argentinien
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