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Autor Thema: Dieselgate-Warum uns die Autoindustrie vergasst  (Gelesen 22553 mal)
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Nikita


Beiträge: 1144



« am: 27. März 2016, 22:21:36 »

Zitat
http://blog.fragdenstaat.de/2016/betriebsgeheimnisse-vw/
Das Bundesverkehrsministerium unter Digitalminister Dobrindt blockiert weiterhin die Aufklärung des Abgasbetrugs bei Volkswagen und weiteren Autoherstellern („Diesel-Gate“). Wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mitteilte, verweigert das Verkehrsministerium mit seinem Kraftfahrt-Bundesamt seit einem halben Jahr die Auskunft über Details der Abgasmanipulationen.

Dabei geht es neben möglichen Manipulationen von Autoherstellern wie Daimler und Opel unter anderem um Akten zur Rückrufaktion des Kraftsfahrt-Bundesamts im vergangenen Oktober. Bis heute ist unklar, wie genau die 2,4 Millionen bei VW betroffenen Autos technisch nachgebessert werden sollen. Die dazugehörigen Akten hat das Kraftfahrt-Bundesamt auf Antrag der DUH jetzt in folgender Form herausgegeben:


Die ersten 300 Aktenseiten des Kraftfahrt-Bundesamts in 30 Sekunden

Die 596 Aktenseiten, die es an die DUH übersandte, sind durch die weitreichenden Schwärzungen ohne jede Aussage. Aber auch sonst ist die Informationspolitik der Verwaltung abenteuerlich: Nachdem die DUH schon im Oktober einen Antrag auf Akteneinsicht nach dem Umweltinformationsgesetz gestellt hatte, verschleppte das Kraftfahrt-Bundesamt erst das Verfahren und gab einer Untätigkeitsklage drei Monate später nur widerwillig nach.

Der Hintergrund der Schwärzungen: Weil das Kraftfahrt-Bundesamt in seinen Dokumenten die Interessen von VW berührt sieht, gab es dem Konzern die Möglichkeit zur Stellungnahme. VW untersagte der Behörde daraufhin mit Unterstützung seiner Anwaltskanzlei Freshfields die Veröffentlichung der Inhalte, da es dadurch angeblich die Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen fürchtete. Dabei argumentierte VW, dass nicht nur Geheimnisse selbst geschützt werden müssten, sondern auch Daten, die indirekt Rückschlüsse auf Geheimnisse zulassen würden - was letztlich auf fast die gesamte Kommunikation angewendet wurde.
Volkswagen untersagt Behörde Veröffentlichung

Das Kraftfahrt-Bundesamt folgte dieser Argumentation, wie aus dem Schriftwechsel mit VW und der DUH deutlich wird. Dabei stufte es das öffentliche Interesse an einer Veröffentlichung als geringer ein als das wirtschaftliche Interesse von VW.

Die DUH will die Veröffentlichung auch bisher geschwärzter Akten erreichen: „Wir rechnen damit, dass sich dies erfahrungsgemäß noch einige Monate, wenn nicht sogar ein Jahr hinziehen kann“, sagt Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren vertritt.

Eine Veröffentlichung wäre nach dem Umweltinformationsgesetz aber auch trotz des Einspruchs eines Unternehmens möglich: Sind in angefragten Akten mutmaßlich Geschäftsgeheimnisse enthalten, müssen Behörden entscheiden, ob das Recht auf Geheimhaltung oder das öffentliche Interesse an Herausgabe der Informationen überwiegt. Im Fall VW dürfte das öffentliche Interesse in vielen Fällen überwiegen, sofern überhaupt Geschäftsgeheimnisse betroffen sind. Informationen über Emissionen sind ein Spezialfall: Für sie gelten Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse grundsätzlich nicht, was auch auf Teile der Akten in diesem Fall zutreffen könnte.
Geschäftsgeheimnisse bleiben auch bei öffentlichem Interesse geheim

Die Abwägung zwischen öffentlichem Interesse und Unternehmensinteressen, die bei Umweltinformationen möglich ist, ist bei Informationen in anderen Bereichen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) unmöglich. So können Unternehmen praktisch dem Staat die Veröffentlichung von Dokumenten unter Berufung auf wirtschaftlich notwendige Geheimhaltung untersagen - auch bei Dokumenten, die einen Rechtsverstoß von ihnen belegen würden. Sind Informationen tatsächlich als solche Geheimnisse zu klassifizieren, gibt es keine Möglichkeit, sie offenzulegen.

Damit haben Unternehmen mehr Rechte als Privatpersonen: Sind in Dokumenten nämlich personenbezogene Daten enthalten, wird bei einer möglichen Veröffentlichung der Datenschutz gegen das öffentliche Interesse abgewogen. Die Konferenz der Informationsfreiheitsbeauftragten fordert daher schon seit zehn Jahren, eine Abwägung zwischen Geschäftsgeheimnissen und öffentlichem Interesse einzuführen.
Geplante EU-Richtlinie stärkt Unternehmen weiter

Bald könnte die Position der Unternehmen aber noch weiter gestärkt werden: Mit der geplanten EU-Richtlinie zum „Schutz von Geschäftsgeheimnissen“ wird es nicht nur Journalistinnen und Whistleblower weiter erschwert, Missstände in Unternehmen aufzudecken. Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen könnten zudem künftig solch eine große Priorität bekommen, dass keine Abwägung mehr mit öffentlichem Interesse stattfinden kann. Zudem könnten Verwaltungsmitarbeiter durch hohe mögliche Bußgelder davon abgeschreckt werden, Daten über Unternehmen zu veröffentlichen. Das Europäische Parlament wird am 13. April in erster Lesung über die Richtlinie beraten.
Post von: FragDenStaat.de


Links:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/ablauf-der-rueckruf-aktion-des-abgas-skandals-bei-vw-13845340.html
http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Verkehr/Aktenzeichen_6_A_48-16_Beiakte_B.pdf
http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Verkehr/Aktenzeichen_6_A48-16_Beiakte_A.pdf
http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/VortraegeUndArbeitspapiere/GutachtenIFGKloepfer.pdf?__blob=publicationFile
http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/IFG/IFGEntschlie%C3%9Fungssammlung/AGID_IFK/14Konferenz11062007_BetriebsGeschaeftsgeheimnisse.pdf?__blob=publicationFile
https://media.ccc.de/v/32c3-7331-the_exhaust_emissions_scandal_dieselgate
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/de/TXT/?uri=CELEX%3A52013PC0813
https://netzpolitik.org/2015/eu-kommission-gefaehrdet-mit-vorschlag-zum-schutz-von-geschaeftsgeheimnissen-pressefreiheit-und-whistleblower/
« Letzte Änderung: 27. März 2016, 22:29:02 von Nikita » Gespeichert

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« Antworten #1 am: 28. März 2016, 11:50:01 »

Seit der Einführung des Katalysators waren die Verbesserungen zugunsten der Umwelt größtenteils reine Werbung um den kauf mit gutem Gewissen zu rechtfertigen, die vorgegebenen ständig neuen Abgasnormen aus der Politik tun ihr übriges dazu, die lächerlichen Verbesserungen werden bei der Automobilproduktion zigfach aufgefressen bzw. verschlimmert. Alles nur Werbung und Augenwischerei, Industrie und Politik Hand in Hand beim Betrug.
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« Antworten #2 am: 29. März 2016, 22:02:46 »

...t. Alles nur Werbung und Augenwischerei, Industrie und Politik Hand in Hand beim Betrug.

Alles wie immer.

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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« Antworten #3 am: 30. März 2016, 11:34:45 »

Aber immer dreister, die Transparenz zeigt sich hier ganz offen im zensieren und "betrügen", auf das nicht mal mehr Zweifel aufkommen. Aber sie werden wieder und wieder gewählt weil wir auf "demokratischen" Weg nichts besseres bekommen, die Stammtische kochen vor Wut.
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« Antworten #4 am: 30. März 2016, 12:28:52 »

Empfehle "Alles wie immer" von den "Toten Hosen", altes Stück + zeitlos  Grin

MfG

BGS

« Letzte Änderung: 30. März 2016, 12:31:34 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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« Antworten #5 am: 15. April 2016, 21:33:37 »

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-verdaechtige-stickoxidwerte-bei-fast-allen-herstellern-a-1087444.html#ref=rss

Zitat
15. April 2016, 18:08 Uhr
Abgasaffäre
Test offenbart verdächtige Werte bei fast allen Herstellern

Bei der Untersuchung des Kraftfahrt-Bundesamts sind nach SPIEGEL-Informationen bei 56 von 58 Dieselautos verdächtig hohe Stickoxidwerte gemessen worden.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat nach SPIEGEL-Informationen im Zuge des Abgasskandals von VW auch Auffälligkeiten bei fast allen untersuchten Dieselmodellen anderer Hersteller gefunden. 56 von 58 getesteten Fahrzeugen hätten auffällige Stickoxidwerte aufgewiesen, heißt es aus dem Umfeld der Kommission, die Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eingesetzt hatte. Nur zwei Fahrzeuge, darunter ein BMW-Modell, seien unauffällig gewesen. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Bereits im November vergangenen Jahres hatte das zuständige KBA mitgeteilt, dass auch die Abgaswerte anderer Hersteller Fragen aufwerfen. Seitdem herrschte jedoch Stillschweigen seitens Dobrindts und der Behörde. Das Gremium des Verkehrsministers befragt derzeit die Hersteller zu den gemessenen Werten, um herauszufinden, ob der Grund dafür Abschaltautomatiken wie bei VW sind.

Fragwürdige "Thermofenster"

Die meisten Autobauer scheinen die Stickoxidreinigung abzuschalten, wenn eine bestimmte Außentemperatur, häufig um die zehn Grad, unterschritten wird. Mercedes hat so eine Technik für seine C-Klasse bereits zugegeben. Mindestens ein Opel-Modell soll laut den Tests aber schon unter 17 Grad abschalten.

Opel dementiert dies auf Anfrage nicht, sondern verweist darauf, man habe die Motorsteuerung "nicht entwickelt, um zu täuschen und zu betrügen".

Die Kommission ist über die Praxis der Hersteller, intern "Thermofenster" genannt, verärgert. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags halten sie, ebenso wie die amerikanischen Behörden, für illegal. Doch die Autoindustrie vertritt die Auffassung, die Abschaltung bei tieferen Temperaturen diene dem Schutz der Motoren und sei rechtens.

Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer kritisierte in diesem Zusammenhang das Verhalten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) scharf: "Dobrindt ist auch nach über einem halben Jahr des Bekanntwerdens des Abgasskandals nicht in der Lage oder willens, Transparenz zu schaffen und ernsthafte Konsequenzen zu ziehen. Das der Untersuchungsbericht nun anscheinend schon bei den Autoherstellern liegt, während der Rest der Republik und das Parlament auf ihn warten ist ein Unding und Missachtung parlamentarischer Rechte", so Krischer.

Die Technik des sogenannten "Thermofensters" könnte eine Erklärung dafür sein, warum gerade an kälteren Tagen in deutschen Städten die Stickoxidgrenzwerte überschritten werden.
URL:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-verdaechtige-stickoxidwerte-bei-fast-allen-herstellern-a-1087444.html

Mehr auf SPIEGEL ONLINE:

    Abgasaffäre: Rechtsgutachten bringt Autokonzerne in Erklärungsnot (05.04.2016)
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasaffaere-rechtsgutachten-bringt-autohersteller-in-erklaerungsnot-a-1085051.html
    Deutsche Umwelthilfe: Verdächtig hohe Abgaswerte bei Mercedes (16.12.2015)
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/mercedes-c-klasse-duh-misst-abweichende-abgaswerte-a-1068106.html
    Abgasskandal: Passat-Probleme zwingen VW zur Korrektur des Rückrufplans (12.04.2016)
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-passat-probleme-zwingen-vw-zur-korrektur-des-rueckrufplans-a-1086757.html
    Abgasaffäre bei VW: Umweltminister rühren Diesel-Vorteile nicht an (07.04.2016)
    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/streit-um-den-dieselpreis-a-1086036.html
    Neuer digitaler SPIEGEL: Ausgabe 16/2016
    https://magazin.spiegel.de/SP/2016/16/index.html


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Nikita


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« Antworten #6 am: 02. Mai 2016, 23:32:25 »

In Michigan State, USA hat der Senat zwei Gesetze geplant, die lebenslange Haftstrafen für das Hacken von Autos vorsehen.
http://thehackernews.com/2016/05/car-hacker-prison.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+TheHackersNews+%28The+Hackers+News+-+Security+Blog%29

Praktisch alles, was die Autoindustrie nicht nur an Internettechnik entwickelt hat, wurde gehackt. Die Lobby bekommt Schnappatmung, da sie autonom-fahrende Autos durchdrücken möchte. Die Luft wird dünn, wenn die Technik dazu bereits jetzt massenhaft gehackt wird. Vielleicht deshalb fährt man einen Testballon in Form diese Gesetzes. Die Autoindustrie weiss, dass sie die Sicherheit im Auto in diesem Bereich auf lange Zeit nicht in den Griff bekommt, da sie das Thema verschlafen hat. Ein IT-Sicherheitsexperte, der sich diesen Bereich in der Automobilindustrie angeschaut hat, schreibt dazu, dass sie keinen Begriff davon haben, was Sicherheit bedeutet.

http://mein-auto-blog.de/news/safety-first-wie-die-autoindustrie-mit-ihren-sicherheitsproblemen-umgeht.html

Zitat
...
Es gab eine Gelegenheit, einem Automobilriesen in den Code zu schauen, nämlich als Toyota vor Gericht ihre „unintended acceleration“ verhandelte. Irgendwann mussten sie externe Experten ihren Code lesen lassen. Es war ein riesiger Haufen Spaghetti-Code, und wer mit diesem Begriff nicht vertraut ist, sollte sich einen Kabelbaum vorstellen, der aus einem Spaghetti-Haufen vollkommen gleicher Kabel besteht, der einfach in einen Hohlraum hinter den Verkleidungen gequetscht wird. Toyota hat wahrscheinlich nicht einmal gelogen, als sie vor Gericht sagten, sie konnten die Probleme nicht nachvollziehen, denn nach allen bekannten Methoden war Toyotas Haufen Schhh…paghetti nicht testbar. Toyota konnte gar nicht wissen, was da am Ende alles für Zustände herauskommen könnten, und offenbar interessierte sie das auch nicht besonders. Der Code sah so aus, als hätte Toyota jede Maßgabe zur guten Arbeit an Software gelesen und dann das Gegenteil getan. Und solche Firmen arbeiten jetzt an Autos, die dein Kind automatisch in die Schule fahren sollen. Damit in Zukunft Probleme ausbleiben wie „das Auto fährt mit dem Kind durch die Ukraine, weil ein russischer Autoschlepper Toyotas en masse in sein Autobot-Netz übernimmt“, da könnten die Hersteller bewährte Methoden der Offenheit einsetzen. Oder sie könnten weitermachen wie bisher mit Gestolpere im Dunkeln. Wer möchte raten, was passieren wird?
« Letzte Änderung: 02. Mai 2016, 23:37:22 von Nikita » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 03. Mai 2016, 15:24:10 »

Das funktioniert ganz sicher, mögliche/drohende Haftstrafen halten schließlich auch schon seit Jahren von Diebstahl und Mord ab.

Nachtrag:
Ist schon der Hammer, die Unfähigkeit bzw. der Unwillen der Hersteller direkt in externe Strafen auszulagern, großartig, aus Industrieller Sicht verstehe ich mehr und mehr weshalb der zügellose Kapitalismus bis aufs Blut verteidigt wird.
« Letzte Änderung: 03. Mai 2016, 15:57:51 von Troll » Gespeichert

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« Antworten #8 am: 27. Juni 2016, 22:42:54 »

Hier mal eine Auflistung der Todeszahlen, die VW und Co. durch ihren Betrügereien verursachen. Ein wenig Kohle gespart und zahllose Menschen verrecken lassen. VW hat sich dafür nicht etwa bei den Angehörigen der Toten entschuldigt, sondern bei ihren Aktionären.

Zitat
27. Juni 2016, 17:07 Uhr
Luftverschmutzung
Zahl der Toten könnte auf 7,4 Millionen steigen

Pro Jahr sterben mehr als sechs Millionen Menschen an den Folgen von Abgasen, schätzt die Energieagentur IEA. Wenn sich die Luftqualität nicht deutlich verbessert, könnten die Opferzahlen weiter wachsen.

Die Luftverschmutzung gefährdet immer mehr Menschenleben, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Sofern nicht weiter gegen die schlechte Luft vorgegangen werde, dürfte die Zahl der dadurch bedingten Todesfälle bis 2040 auf 7,4 Millionen pro Jahr ansteigen, warnte die IEA in ihrem Report "Energy and Air Pollution".

Derzeit sterben demnach etwa 6,5 Millionen an den Folgen von verunreinigter Luft sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen. Eine genauer Zuordnung einzelner Todesfälle zur Ursache Luftverschmutzung ist allerdings meist schwierig, allein Feinstaub soll pro Jahr etwa 3,3 Millionen Menschen töten. Laut einer WHO-Schätzung sind schon 2014 jährlich etwa sieben Millionen Menschen an den Folgen von Smog gestorben sein.

Der Schadstoffausstoß werde bis 2040 zwar zurückgehen, erklärte die Energieagentur. Doch die derzeitigen Pläne reichten nicht aus, um die Qualität der Luft zu verbessern. Luftverschmutzung sei inzwischen die viertgrößte Gefahr für die Gesundheit nach Bluthochdruck, ernährungsbedingten Risiken und Rauchen.

"Saubere Luft ist ein Menschenrecht"

Die Investitionen in diesem Bereich müssen laut IEA lediglich um sieben Prozent oder knapp fünf Milliarden Dollar angehoben werden, um die Zahl der Toten deutlich zu verringern. "Das sind Peanuts", sagte IEA-Direktor Fatih Birol. "Saubere Luft ist ein Menschenrecht, das dem Großteil der Weltbevölkerung fehlt."

Mit den knapp fünf Milliarden Dollar Investitionen könnten mehr als drei Millionen Menschenleben gerettet werden, davon 1,7 Millionen Todesfälle durch schlechte Luft im Freien und 1,6 Millionen durch Luftverschmutzung in Haushalten.

Wie gesundheitsschädlich Abgase in der Luft sind, hatte erst kürzlich eine Studie der Auckland University of Technology gezeigt. Die Forscher hatten Daten aus 188 Ländern ausgewertet und dabei festgestellt, dass Feinstaub und Kohlenmonoxid können das Schlaganfallrisiko erhöhen. Die Belastung durch Schlaganfälle könnte weltweit gesehen um knapp 30 Prozent verringert werden, wenn die Menschen nicht der Luftverschmutzung ausgesetzt wäre.

hda/dpa/Reuters
URL:

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/luftverschmutzung-bald-7-4-millionen-tote-weltweit-a-1100068.html

Mehr auf SPIEGEL ONLINE:

    Schlaganfall: Luftverschmutzung erhöht Schlaganfallrisiko (10.06.2016)
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/luftverschmutzung-erhoeht-schlaganfall-risiko-a-1096748.html
    Luftverschmutzung: Feinstaub tötet drei Millionen Menschen pro Jahr (17.09.2015)
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/luftverschmutzung-drei-millionen-menschen-sterben-jaehrlich-an-feinstaub-a-1053241.html
    Feinstaub und Abgase: Schlechte Luft erhöht das Schlaganfall-Risiko (25.03.2015)
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schlaganfall-risiko-wird-durch-feinstaub-und-abgase-akut-erhoeht-a-1025257.html
    Todesursache Smog: Sieben Millionen Menschen sterben pro Jahr an dicker Luft (25.03.2014)
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/smog-toetet-laut-who-studie-sieben-millionen-menschen-pro-jahr-a-960559.html

Mehr im Internet

    "Energy and Air Pollution"
    http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/weo-2016-special-report-energy-and-air-pollution.html

 

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« Antworten #9 am: 02. Juli 2016, 13:24:29 »

Zitat
Städten drohen Diesel-Fahrverbote

Weil sie die Grenzwerte für Stickoxide nicht einhalten können, steht etlichen Ballungsgebieten in Deutschland ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge bevor. Das gilt auch für Diesel-PKW. Der Städtetag schlägt Alarm.
....

Quelle: FAZ



Vorsprung durch Technik, nur das beste aus der deutschen Vorzeigeindustrie, gratulation, vom betrogenen Autofahrer teuer bezahlt, VW aktiv von der Politik beim Betrug unterstützt, vor den lästigen deutschen Verbrauchern beschützt, eine komplette Farce, ein städtisches Fahrverbot wäre noch das Tüpfelchen auf dem i. Ich weiß, andere Hersteller sind kein Haar besser, aber billiger.

Deutlicher kann Politik und Industrie gar nicht sagen das sie den Konsument für ein dummes Arschloch hält.
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« Antworten #10 am: 15. September 2016, 12:29:47 »

Zitat
1 Jahr VW-Abgasskandal
Abgas-Enthüller sehen nichts von Dieselgate-Milliarden

Forscher von der Umweltorganisation ICCT und der West Virginia University deckten mit ihren Messungen den Abgasskandal bei VW auf. Während Behörden und Anwälte prächtig an den Dieselgate-Milliarden verdienen, gehen sie leer aus.


Ihre Abgastests lieferten die ersten Hinweise auf den VW-Betrug, doch auf eine Belohnung warten sie bislang vergeblich: Die Forscher von der Umweltorganisation ICCT und der West Virginia University (WVU) brachten die Ermittlungen gegen Volkswagen in Gang, die zum größten Vergleich der Automobilgeschichte führten.

Doch während Behörden und Staatsanwälte in den USA von den Milliardenstrafen gegen VW profitieren, gehen die Forscher ein Jahr nach Aufdeckung des Skandals leer aus.

"Wir haben finanziell nichts von der Aufdeckung des Skandals", sagt Peter Mock vom International Council on Clean Transportation (ICCT). Daniel Carder, der bei der WVU die Untersuchungen leitete, die zur Enthüllung der Manipulationen führten, klagte sogar über "schlaflose Nächte" - wegen seines knappen Budgets wisse er nicht, wie er seine Mitarbeiter bezahlen solle. Nur 70 000 Dollar hatte sein Team 2013 vom ICCT für die Tests erhalten, durch die der Diesel-Betrug aufflog.

Schlaflose Nächte wegen des knappen Budgets
Peter Mock: "Finanziell nichts von der Aufdeckung des Skandals"

VW hat bereits einen Vergleich über bis zu 15,3 Milliarden Dollar mit Zivilklägern in den USA ausgehandelt. 4,7 Milliarden Dollar davon sind für Umweltfonds vorgesehen. "Meine US-Kollegen wollten sich mal erkundigen, ob es eventuell eine Möglichkeit gäbe, zumindest einen kleinen Teil von diesem Geld zu bekommen, damit wir weitere Fahrzeugtests finanzieren könnten", sagt Mock. "Aber bislang gibt es noch keine Signale in diese Richtung, und ich wäre erstaunt, falls da tatsächlich Geld an uns fließen würde."

Zwar haben die Forscher im Zuge von "Dieselgate" eine gewisse Berühmtheit erlangt. Carder wurde beispielsweise vom "Time"-Magazin in die Liste der weltweit einflussreichsten Personen 2016 aufgenommen. Doch ansonsten hat sich nicht viel geändert.

Die Bekanntheit sei gestiegen - doch man stoße bei Behörden deshalb nicht unbedingt auf offenere Ohren als früher, so Mock. "Das KBA oder das deutsche Verkehrsministerium etwa haben bislang kein Interesse an Gesprächen mit dem ICCT gezeigt, obwohl es ja interessant sein könnte, sich zu Messmethoden und -Messergebnissen auszutauschen."
http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/volkswagen-vw-abgas-enthueller-sehen-nichts-von-dieselgate-milliarden-a-1112275.html
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« Antworten #11 am: 15. September 2016, 14:02:56 »

In einem UnrechtsSysrem sind doch die nicht ernsthaft davon ausgegangen, dass sie Belohnung bekommen?
Die sollen lieber froh sein, nicht verhaftet zu werden. In letzer Zeit werden doch Scandalaufdecker nur noch niedergemacht (denke da nur an Snowden, luxenburg-leaks usw.).
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Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
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« Antworten #12 am: 24. September 2016, 11:46:30 »

Es gibt eine virtuelle Bedrohung durch Einwanderung und Terror,  die im kollektiven Bewußtsein herrscht, in der Sprache von Poltikern und Medien handelt es sich bei geklauten Handys um "Verbrechen".

Abgelenkt wird von wirklichen Kriminellen, deren Taten schwere gesellschaftliche Folgen haben.
Unsere "Eliten" sind nicht nur moralisch zu verurteilen, sie brechen auch herrschende Gesetze. Doch ohne öffentlichen Druck kommen sie damit durch.

Zitat
Abgas
Wie Seehofer geplante Abgasregeln torpedierte

   
  • Horst Seehofer und seine Staatskanzlei haben im Oktober 2015 wiederholt im Bundeskanzleramt interveniert.
  • Die Autoindustrie sollte trotz der Dieselaffäre vor allzu strengen Auflagen geschützt werden.
  • Das Papier der Staatskanzlei enthielt dabei auch die "wichtigsten Forderungen der BMW Group".

Die Abgas-Affäre bei Volkswagen war gerade mal einen Monat alt, als Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und seine Staatskanzlei im Oktober 2015 wiederholt im Bundeskanzleramt in Berlin intervenierten. Bis hin zu Regierungschefin Angela Merkel. Das Anliegen des CSU-Vorsitzenden: Die Autoindustrie sollte, trotz der Affäre um manipulierte Schadstoff-Messungen, vor allzu strengen Auflagen für Diesel-Fahrzeuge geschützt werden. Am 27. Oktober schickte Seehofers Staatskanzlei dem Kanzleramt dazu ein dreiseitiges Positionspapier; mit der Bitte um "vertrauliche Behandlung". Offenbar sollte verborgen bleiben, wer da wie in letzter Sekunde von München aus über Berlin Einfluss nahm auf die künftigen Abgas-Grenzwerte der Europäischen Union (EU) in Brüssel.

Das Positionspapier der Staatskanzlei, es liegt SZ, NDR und WDR vor, enthielt unter Punkt drei die "wichtigsten Forderungen der BMW Group". Der Münchner Konzern steht bei Abgastests besser da als viele andere Hersteller. Aber nicht immer gut genug für die neuen Limits, wie sie Brüssel eigentlich geplant hatte. Die EU-Staaten verständigten sich am 28. Oktober 2015, dem Tag nach dem Vorstoß aus Bayern, auf weniger strenge Regeln als zuerst geplant. Was in Brüssel beschlossen wurde, entspricht bis ins Detail dem, was BMW durchsetzen wollte. Dem Hersteller war es vor allem darum gegangen, in welchem Umfang die schon vor Jahren eingeführten, aber nur auf dem Papier gültigen Grenzwerte für gesundheitsschädliche Stickoxide auch künftig überschritten werden dürfen. BMW sagt heute dazu, man habe nur das verlangt, was die ganze Branche gewollt habe und was technisch möglich sei.
(...)
Die EU-Pläne würden "den Automobilstandort Deutschland nachhaltig beschädigen." Das Fehlverhalten von VW dürfe nicht dazu benutzt werden, die deutsche Autobranche insgesamt zu diskreditieren, warnte Bayerns Ministerpräsident. Die von ihm ungeliebte Kanzlerin wusste, was zu tun war: Die EU-Pläne entschärfen.

Am 28. Oktober 2015 verkündete die EU also genau jene Zahlen, die just zuvor in dem Positionspapier von Seehofers Staatskanzlei als Wunsch-Werte von BMW beschrieben worden waren.(...)
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abgas-wie-seehofer-geplante-abgasregeln-torpedierte-1.3175698
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« Antworten #13 am: 10. November 2016, 19:49:02 »

Zitat
Vom Diesel überzeugt

Von Minh Schredle (Interview) Datum: 09.11.2016
Diesel-Debatte hin oder her – Roman Zitzelsberger ist von seinem Mercedes 350 CDI begeistert. Der sei sogar umweltfreundlicher als ein E-Auto, sagt der IG-Metall-Chef im Südwesten, und verteidigt den Verbrennungsmotor. Im Land von Daimler, Bosch und Porsche will er sich alle Optionen offen halten.
....

Quelle: kontextwochenzeitung.de


Bei mir in der Rubrik "Gesund gestorben" abgelegt.
Wenigstens hatte er einen ordentlichen Arbeitsplatz als er starb, großartig, ok, so lange Strom nicht regenerativ erzeugt wird ist das eh alles für'n Arsch, PR halt, die PR und Politik hält das immer schön auseinander, als wäre der produzierte Strom für E-Autos automatisch Emissionslos wie das Auto, ja, der Strom kommt nach wie vor jungfräulich aus der Steckdose, wir schreiben das Jahr 2016!
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« Antworten #14 am: 10. November 2016, 20:37:07 »

Wie war der Beitrag von ... (habe es leider vergessen)

Da wurden die Diesel-Autos mit Dinosauriernamen bezeichnet.
"Das Dobrinth, ..."


habs wieder: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/quer/161103-quer-thema-china-100.html
« Letzte Änderung: 10. November 2016, 20:47:34 von Schluepferstuermer » Gespeichert

lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
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« Antworten #15 am: 09. Dezember 2016, 10:20:41 »

Kriminell bis in die Knochen:

Zitat


Seit Beginn der Dieselaffäre inszeniert sich Verkehrsminister Dobrindt als schonungsloser Aufklärer. Doch Akten aus seinem Ministerium beweisen das Gegenteil: Aus einem Untersuchungsbericht wurden kritische Passagen gestrichen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/vw-abgasaffaere-kritische-passagen-aus-dem-untersuchungsbericht-zum-abgasskandal-gestrichen-a-1125073.html
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« Antworten #16 am: 09. Dezember 2016, 12:45:19 »

Menno Kuddel, orientiere dich bei deiner Bilderauswahl doch mal an den Qualitätsmedien, hochgerutschte Miniröcke, pralle Dekolletés und dicke Hintern, dein ständiger Brechmitteleinsatz ist widerlich.  cry

Ich mach eine Petition für mehr Porno bei Chefduzen auf  Grin
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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Nikita


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« Antworten #17 am: 28. Dezember 2016, 19:24:29 »

Dobrindt ist für mich das Paradebeispiel eines zur Wirtschaft gleichgeschalteten Politikers.
Wenn man gar nichts machen möchte, setzt man auf freiwillige Selbstverpflichtigung.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Dobrindt-fordert-Autobranche-zu-Abgas-Selbstverpflichtung-auf-3582530.html

Auch Dieselgate wurde auf dem 33c3 aufgearbeitet:
https://media.ccc.de/v/33c3-8131-dieselgate_a_year_later

Rechts unten mit dem Strenchen lassen sich andere Sprachen wie deutsch auswählen.
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Nikita


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« Antworten #18 am: 29. Dezember 2016, 19:35:36 »

Während Minister Dobrindt als oberster Aufseher der Automobilbranche sich noch seine Wordings von VW diktieren lässt, klagen VW-Fahrzeugbesitzer gegen VW. In den USA wird VW schätzugsweise 15 Mrd. Euro zahlen müssen, um aus der Nummer herauszukommen. In Deutschland bisher meines Wissens nichts.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasaffaere-deutsche-kunden-klagen-gegen-vw-a-1127898.html#ref=rss
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Kuddel


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« Antworten #19 am: 07. Januar 2017, 22:54:04 »

Zitat
Moderne Dieselautos sind größere Dreckschleudern als Lkws

Dieselautos mit der neuesten Abgasnorm Euro-6 stoßen einer Untersuchung zufolge sehr viel mehr schädliche Stickoxide aus als moderne Lkw und Busse. Im Durchschnitt seien die Emissionen mehr als doppelt so hoch, schreibt der International Council on Clean Transportation (ICCT). Das Forschungsinstitut hat den Abgas-Skandal bei Volkswagen mit aufgedeckt.

Die Forscher verglichen den Angaben zufolge Messdaten von 24 Bussen und Lastwagen der Abgasnorm Euro-6 mit Testergebnissen für Diesel-Pkws. Dabei nutzten sie Daten des Kraftfahrtbundesamts (KBA) und des Technischen Forschungszentrums Finnland.

Die Lkws und Busse stießen im Schnitt 210 Milligramm Stickoxide (NOx) pro Kilometer aus. Bei den Dieselautos mit Euro-6-Norm waren es 500 Milligramm. Messe man den Schadstoffausstoß am Spritverbrauch, seien die Autowerte sogar zehnmal so hoch.
http://www.sueddeutsche.de/auto/studie-moderne-dieselautos-groessere-dreckschleudern-als-lkws-1.3322243

Beeindruckend!
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« Antworten #20 am: 08. Januar 2017, 10:42:32 »

Zitat
....
Zurückzuführen sei dies vor allem auf "unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen" für Abgastests bei den verschiedenen Fahrzeugtypen.
....
Grund sei, dass bei Lastwagen und Bussen bereits seit Jahren die Werte im realen Betrieb auf den Straßen gemessen würden und die Grenzwerte dort eingehalten werden müssten. Bei den Autos werden die Grenzwerte zwar bei präparierten Fahrzeugen auf Prüfständen meist eingehalten, die tatsächlichen Werte weichen davon aber weit ab. Dies soll ab Herbst geändert werden, wenn die EU ein neues Messverfahren für die Zulassung einführt, das sich am realen Betrieb orientieren soll.
....

Am realen "orientieren" hört sich schon wieder sehr interpretationsfähig an, die Realitäten sind so vielfältig, der Vorstand des Autobauers lebt ja schon in einer anderen Realität wie seine Ingenieure.
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rebelflori


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« Antworten #21 am: 08. Januar 2017, 12:54:53 »

Beeindruckend!
Was willst du denn dran nicht verstehen? Es ist halt billiger Lobbyisten zu bezahlen. Als  ganze Unternehmen zu schlucken, um die Technik zu bekommen.
Mein Vorschlag währe VW nimmt MAN, BMW kriegt Rolls Royce und Mercedes nimmt Daimler AG ein. Grin Grin Grin Grin
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dagobert


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« Antworten #22 am: 09. Januar 2017, 04:52:35 »

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« Antworten #23 am: 09. Januar 2017, 23:20:29 »

Zitat
Dieselskandal FBI hat VW-Manager verhaftet

Laut einem Bericht der "New York Times" haben Beamte der US-Bundespolizei FBI einen Manager des VW-Konzerns verhaftet. Der Vorwurf: Er sei eine Schlüsselfigur im VW-Abgasskandal.


Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/abgasskandal-fbi-verhaftet-vw-manager-in-den-usa-a-1129117.html
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Schluepferstuermer


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« Antworten #24 am: 10. Januar 2017, 00:47:31 »

VW hat doch nur eine "Schummelsoftware" versehentlich installiert.  Grin
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
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Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
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