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Autor Thema: Dieselgate-Warum uns die Autoindustrie vergasst  (Gelesen 18908 mal)
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Kuddel


Beiträge: 10988


« Antworten #25 am: 10. Januar 2017, 18:48:07 »

Zitat
Kronzeugen belasten VW-Spitze schwer

Die Abgasaffäre könnte eine neue Dimension bekommen: Der frühere Konzernchef Winterkorn und der amtierende Volkswagen-Vorstand Diess sollen bereits Ende Juli 2015 von den Abgasmanipulationen gewusst, aber wochenlang geschwiegen haben.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/volkswagen-kronzeugen-belasten-vw-spitze-schwer-1.3326917
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Troll
Abused Frog


Beiträge: 6900



« Antworten #26 am: 10. Januar 2017, 19:05:42 »

Verständlich, nachdem sie mitbekommen haben das dieser eine Ingenieur, der Auserwählte, dieser VW-Putin, weltweit alle Abgaswerte mittels Software manipuliert hat haben sie schweren Herzens zugunsten ihres Konzernes geschwiegen, die Leistungsträger Manager sind die wahren Opfer.
« Letzte Änderung: 10. Januar 2017, 19:16:02 von Troll » Gespeichert

Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Schluepferstuermer


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« Antworten #27 am: 10. Januar 2017, 23:56:27 »

Wann ist man Leistungsträger? Wenn man Millionen bekommt und bescheist.
Ein Arbeiter o.ä. der nur ein paar Tausender verdient, ist kein Leistungsträger.
Laßt Euch nicht täuschen! Wenn jmd. aus der selbsternannten Elite, von Leistungsträger die Rede ist.

Darum können diese Korrupten alles behaupten und der deutsche Michel applaudiert dazu.
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
Troll
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« Antworten #28 am: 11. Januar 2017, 11:31:00 »

Wann ist man Leistungsträger? Wenn man Millionen bekommt und bescheist.
Ein Arbeiter o.ä. der nur ein paar Tausender verdient, ist kein Leistungsträger.
Laßt Euch nicht täuschen! Wenn jmd. aus der selbsternannten Elite, von Leistungsträger die Rede ist.

Darum können diese Korrupten alles behaupten und der deutsche Michel applaudiert dazu.

Ja!
Da gibt es  jene Leistungsträger für die Politik gemacht wird, für die werden Steuergeschenke und Lohnsubvention gebastelt, Entlastungen vom überbordenden Sozialen des Staates, politisch umgangssprachlich auch "die Mitte". Dann gibt es den Leistungsträger der vollumfänglich in Reden betreut wird, in Reden, fertig, das war es, er soll sich angesprochen/beachtet/geschmeichelt fühlen, mehr passiert da nicht.
Dem Beredeten muss auch leider immer alles doppelt und dreifach erklärt werden weshalb die Politik trotz des unguten Gefühls die beste überhaupt ist.
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Dieter Hildebrandt
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Kuddel


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« Antworten #29 am: 15. Januar 2017, 20:45:17 »

Aber Schluß mit Lug und Trug!
Dieser seriöse Staubsaugervertreter sorgt nun dafür, daß bei der Autoindustrie alles mit rechten Dingen zugeht.



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counselor


Beiträge: 2952



« Antworten #30 am: 31. Januar 2017, 22:04:33 »

Zitat
Abgang der Managerin Hohmann-Dennhardt bekommt mehr als zwölf Millionen Euro von VW

Christine Hohmann-Dennhardt kassiert bei Volkswagen ab: Die Managerin, die den Autokonzern nach nur einem Jahr verlässt, bekommt nach SPIEGEL-Informationen insgesamt mehr als zwölf Millionen Euro.


Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-christine-hohmann-dennhardt-bekommt-mehr-als-zwoelf-millionen-euro-von-vw-a-1132391.html

Und welcher Partei gehört die an? Richtig: Der SPD!
« Letzte Änderung: 31. Januar 2017, 22:46:01 von counselor » Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 10988


« Antworten #31 am: 04. März 2017, 21:31:13 »

Zitat
Aufgrund des vermehrten Schadstoffausstoßes bei 2,6 Millionen VW-Fahrzeugen, die in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2015 verkauft wurden, würden 1200 Menschen in Europa ein Jahrzehnt ihrer Lebenszeit verlieren, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Studie.

Allein 500 vorzeitige Todesfälle wird es laut der Studie in Deutschland geben. Die übrigen 700 Fälle werden in Nachbarländern erwartet, darunter Polen mit 160 Fällen, Frankreich mit 84 und Tschechien mit 72. Dies entspreche zusätzlichen Gesundheitskosten und einem Verlust an Arbeitsproduktivität in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.
https://www.tz.de/welt/vw-abgas-skandal-fuehrt-zu-1200-vorzeitigen-todesfaellen-zr-7452762.html
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Fritz Linow


Beiträge: 1072


« Antworten #32 am: 04. März 2017, 22:56:02 »

Zitat
...und einem Verlust an Arbeitsproduktivität in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.

Solche Aussagen sind immer geil, ansonsten ist es natürlich heftig.

„The future is diesel“, sagte 2011 der Boss der Volkswagen-Sportsparte begeistert auf irgendso einer Automesse in USA Ulrich Riestenpatt gt. Richter. Die individuellen Tuningangebote waren und sind eine wichtige Säule, wenn es darum geht, die eigene Massenware als etwas besonderes pimpen zu können. Naja, der ist nun der Leiter des Werks in Osnabrück. Vielleicht kommt da noch mehr heraus.
http://www.autoblog.com/2011/11/21/volkswagen-r-cars-future-is-diesel-awd-light-weight-trumps-hy/

Ansonsten finde ich den Wikipediaeintrag zu Dieselgate recht informativ und spannend, teilweise unglaublich: https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasskandal
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Fritz Linow


Beiträge: 1072


« Antworten #33 am: 18. Mai 2017, 14:15:29 »

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fiat-109.html

Bei Fiat wurde nun ebenfalls Schummelsoftware nachgewiesen. Und nun ein Gruppenbild mit Dame aus dem Poesiealbum der Krawattenmörderbande:




Ferdinand Piech (1993 bis 2002 Volkswagen)
Helmut Werner (1993 bis 1997 Mercedes-Benz)
Carl Hahn (1982 bis 1993 Volkswagen)
Umberto Agnelli (Fiat)
Werner Niefer (1989 bis 1993 Mercedes-Benz)
Eberhard von Kuenheim (1970 bis 1993 BMW)
Wendelin Wiedekind (1993 bis 2009 Porsche)
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Kuddel


Beiträge: 10988


« Antworten #34 am: 24. Mai 2017, 09:57:20 »

Zitat
Razzia bei Daimler wegen Abgasaffäre

Nach Volkswagen und Audi läuft nun auch gegen Daimler ein Ermittlungsverfahren. 230 Polizisten durchsuchen die Büroräume des Autoherstellers.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eil-staatsanwaltschaft-durchsucht-daimler-wegen-dieselgate-1.3518842
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Nikita


Beiträge: 1109



« Antworten #35 am: 24. Mai 2017, 10:34:00 »

Wenn man sich mehr als 18 Monate Zeit lässt in der Sache und mit viel Abstand einen Autohersteller nach dem anderen durchsucht, kann man als Staatsanwalt wenigstens sicher sein, dass jedes kleine Papierschnipsel und Byte zur Sache längst entsorgt wurde. Die Staatsanwaltschaft möchte eine gute Presse, gehandelt in der Sache wird da nicht.
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Kuddel


Beiträge: 10988


« Antworten #36 am: 25. Mai 2017, 20:41:18 »

Zitat
Nach Volkswagen und Fiat Chrysler steht nun zum ersten Mal ein rein amerikanischer Autobauer im Verdacht, beim Diesel betrogen zu haben. Eine US-Sammelklage wirft General Motors den Einsatz von Schummelsoftware vor.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/sammelklage-gegen-general-motors-auch-us-hersteller-soll-bei-diesel-getrickst-haben/19854258.html

Zitat
Bosch spielt als größter Lieferant von Motorsteuerungen für Dieselfahrzeuge eine zentrale Rolle im Abgasskandal. Jetzt ermittelt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft auch im Fall Daimler gegen den Zulieferer.
http://www.handelsblatt.com/my/dieselskandal-staatsanwaelte-nehmen-bosch-ins-visier/19849638.html
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Fritz Linow


Beiträge: 1072


« Antworten #37 am: 02. Juni 2017, 11:41:30 »

Zitat
2.6.17
Der Skandal um manipulierte Emissionswerte geht weiter: Jetzt steht fest, dass auch in Oberklasse-Modellen des Herstellers Audi eine illegale Software steckt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/dieselaffaere-so-hat-audi-bei-der-abgasmessung-betrogen-a-1150396.html

Zu Rupert Stadler:
Zitat
„Audi ist der Überzeugung, dass nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg nur sichergestellt werden kann, wenn Regeln und Normen konsequent befolgt werden. Wir stehen für achtbares, ehrliches und regelkonformes Verhalten im Geschäftsalltag“

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/steueraffaere-hoeness-audi-chef-stadler-meldet-bedenken-an/8132676.html/av-17203930

Zitat
In seiner Laudatio betont der Vorsitzende der Roland Berger Stiftung, Prof. Dr. Burkhard Schwenker, als Vorstandsvorsitzender der AUDI AG stehe Prof. Stadler „für Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung und hohes Wertebewusstsein, sowohl in moralischer Hinsicht als auch im Hinblick auf die Qualität von Gütern“.

http://www.business-on.de/stuttgart/audi-betriebswirtschaftler-ehren-rupert-stadler-_id8165.html

Zitat
Als stringent agierender und weitsichtiger Manager habe Stadler der erfolgreichen Automarke nicht nur Rekordumsätze beschert, sondern auch eine von Langfristigkeit geprägte Zukunftsperspektive gegeben, hieß es gestern Abend bei der Preisverleihung in Berlin.

http://auto-presse.de/autonews.php?newsid=145458/av-17203930

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ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6333


« Antworten #38 am: 10. Juni 2017, 05:31:01 »

Zitat
Abgas-Tricks auch beim neuen Porsche Cayenne

Die Abgasaffäre ist vorbei? Im Gegenteil: Bei Messungen des SPIEGEL mit einem neuen Porsche Cayenne zeigte sich eine dubiose Softwarefunktion. Experten sprechen von einer illegalen Abschalteinrichtung.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-neuer-porsche-cayenne-mit-hohen-abgaswerten-bei-tuev-test-a-1151396.html

Inspiriert durch Fritz Linow nun auch ein paar Hintergrundinfos zum Unternehmen aus Wikipedia:
Zitat
Ab 1934 konstruierte das Büro im Auftrag des Reichsverbandes der Automobilindustrie den deutschen Volkswagen, später auch KdF-Wagen bzw. VW Käfer genannt. Dieser Auftrag sowie die daraus folgende Stellung als Konstruktionsbüro der neu gegründeten Volkswagenwerk G.m.b.H., in der Ferdinand Porsche Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrats war...

Während des Zweiten Weltkrieges entstanden auf den Reißbrettern bei Porsche unter anderem die Konstruktionen des Kübelwagens und Schwimmwagens. Ende 1939 beauftragte das Heereswaffenamt das Konstruktionsbüro mit der Planung eines mittelschweren Kampfpanzers, der allerdings vorzeitig zu Gunsten schwerer Panzermodelle eingestellt wurde. Auch für diese Panzertypen (Tiger, Elefant und Maus) erhielt Porsche Entwicklungsaufträge.

Dazu kamen wohl während der Kriegszeit insgesamt etwa 300 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. 1944 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von rund 2,1 Millionen RM.

1999 gab es eine Kontroverse über die Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter. Mit der Begründung, das Unternehmen sei eine Neugründung von 1948, lehnte Porsche zunächst alle Entschädigungszahlungen ab, obwohl eine Klage eines 74-jährigen Polen vorlag, der 1942 bis 1945 Zwangsarbeit bei Porsche geleistet hatte.

Von 1993 bis 2002 war Ferdinand Piëch, Ferdinand Porsches Enkel und Hauptaktionär der Porsche AG, Vorstandsvorsitzender bei Volkswagen, bis April 2015 war er Aufsichtsratsvorsitzender des VW-Konzerns.
https://de.wikipedia.org/wiki/Porsche
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Troll
Abused Frog


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« Antworten #39 am: 22. Juni 2017, 19:43:32 »

Zitat
Abgasskandal
USA schreiben VW-Manager weltweit zur Fahndung aus

In der Abgasaffäre setzt die US-Justiz ihren harten Kurs gegen frühere VW-Manager fort. Fünf von ihnen wurden nun einem Bericht zufolge zur weltweiten Fahndung ausgeschrieben, ein sechster sitzt bereits in Haft.
....

Quelle: spon


Abgesehen davon daß auch der gesamten amerikanischen Industrie die Umwelt meilenweit am Arsch vorbei geht finde ich es sehr unterhaltsam ausnahmsweise mal die richtig großen Verbrecher am/im Pranger/Gefängnis zu sehen.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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Jiddu Krishnamurti
dagobert


Beiträge: 4500


« Antworten #40 am: 23. Juni 2017, 18:40:27 »

Um die Umwelt geht's dabei überhaupt nicht.
Das ist bloß ein Vorwand, um einem Konkurrenten der heimischen Autoindustrie Schaden zuzufügen.
Wirtschaftskrieg, sozusagen. Positive Effekte für die Umwelt werden billigend in Kauf genommen.
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Nikita


Beiträge: 1109



« Antworten #41 am: 14. Juli 2017, 20:04:55 »

Der Deutsche Fussball Bund (DFB) hat Konsequenzen aus dem Abgasmanipulationsskandal sowie den neueren Enthüllungen gezogen und Mercedes als Hauptsponsor abgelöst.
"Der Sponsor muss glaubwürdig den Führungsstil des DFB abbilden." hieß es lt. gut informierten Kreisen.
Neuer Hauptsponsor ist jetzt Volkswagen.
Link
« Letzte Änderung: 14. Juli 2017, 23:19:07 von Nikita » Gespeichert

Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



WWW
« Antworten #42 am: 16. Juli 2017, 16:11:52 »

Zitat
"Der Sponsor muss glaubwürdig den Führungsstil des DFB abbilden." hieß es lt. gut informierten Kreisen. Neuer Hauptsponsor ist jetzt Volkswagen.
Ich dachte erst, das wäre ein Witz! Shocked
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Fritz Linow


Beiträge: 1072


« Antworten #43 am: 27. Juli 2017, 16:32:31 »

Der CEO von Volkswagen Südkorea Johannes Thammer ist mal schnell nach Deutschland geflohen, um einem Gerichtsverfahren wegen der Abgasmanipulation zu entgehen. Was für ein Lappen!

Zitat
25.7.17
(...) The flight of Audi Volkswagen Korea’s CEO to Germany and his refusal to return to South Korea may mean all the defendants in the local Dieselgate saga are off the hook.(...)However, the main suspect among them, Audi-VW CEO Johannes Thammer, was a no-show. He had flown to Germany and refused to return to Korea to stand trial.(...)

http://wardsauto.com/industry/korea-dieselgate-case-may-be-sputtering-end

Früher führten die Rattenlinien aus Deutschland heraus, jetzt führen sie wieder heim ins Reich, haha.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2017, 17:00:18 von Fritz Linow » Gespeichert
shitux


Beiträge: 518


« Antworten #44 am: 27. Juli 2017, 20:17:16 »

Nachgewiesen ist allemal
- der massenhafte und bewusst herbei geführte Betrug.
- das massenhafte Töten Unschuldiger
- massenhafte Steuerhinterziehung
- massenhaftes in Verkehr bringen und benutzen von manipulierten KFZ
- massenhaftes fahren ohne Versicherungsschutz

Hunderttausende? Millionenfache? Kilometerlange rechtsfreie Räume genannt Strassen!!
Platz im Knast schaffen für diese Verbrecher und deren Helfershelfer.  

« Letzte Änderung: 28. Juli 2017, 10:07:28 von shitux » Gespeichert

Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
Fritz Linow


Beiträge: 1072


« Antworten #45 am: 31. Juli 2017, 23:31:06 »

Da sich die ganzen Fuzzis über das Autokartell echauffieren: Kartelle sind etwas feines, wenn sie von unten kommen. Das nennt man dann Gewerkschaften, die den Reichen nehmen und den Armen geben.

Man muss sich eigentlich bloß die beteiligten Firmen, die Familien, die Hochzeiten untereinander, die studentischen Verbindungen, diese ganze Inzest mal genauer anschauen, und man stellt fest, dass es seit Beginn des 20. Jahrhunderts ein Kartell gibt, das als „Schlüsselindustrie“ seit jeher die politischen Entscheidungen beeinflusst. Das reicht von den motorisierten NSDAP-Schlägertrupps in den 20ern bis hin zur Agenda 2010. Es war nicht umsonst ein Autokanzler, der den Autosippen die Stiefel leckte.

Die Meisterleistung besteht darin, dass sie den jetzigen Gewerkschaften eingebimst haben, dass es eine Teilhabe am Geschehen und so etwas wie Sozialpartnerschaft gäbe.

Wenn die IG Metall Wolfsburg sagt,…

Zitat
Zudem hat die IG Metall die Aufgabe die abhängig Beschäftigten in der Zulieferindustrie zu schützen. Profite der Großkonzerne dürfen nicht zu Lasten der Belegschaften der kleinen- und mittelständischen Betriebe in der Automobilindustrie erwirtschaftet werden. Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden. http://www.igmetall-wob.de/meldung/statement-der-ig-metall-wolfsburg/


…, dann vergisst sie gerne, dass es genau diese Drecksgewerkschaften wie der DGB sind, die maßgeblich daran beteiligt sind, dass die Beschäftigten der mittelständischen Betriebe als erste bluten müssen. Durch Filz, Korruption und vor allem Dummheit haben sie sich in ein Netz einspinnen lassen, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Die IGM Wolfsburg zum Beispiel hätte die Macht gehabt, Leiharbeit und Werkverträge zu unterbinden. Aber man ist halt lieber scheiße. Der DGB soll erstmal selber ein Kartell bilden anstatt die Auflösung des gegnerischen Kartells zu fordern; und das dann auch noch auf Berufung des kapitalhörigen Kartellrechts. Aber dafür ist es sowieso viel zu spät. Was für ein Drecksverein.
« Letzte Änderung: 31. Juli 2017, 23:34:17 von Fritz Linow » Gespeichert
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« Antworten #46 am: 01. August 2017, 10:31:58 »

Die deutsche Vorzeigeautomobilindustrie begann schon vor einiger Zeit mit einem schleichenden Suizid, innovationen fanden hauptsächlich in glänzenden Werbeprospekten statt oder im leistungslosen Gewinnmaximieren. Alte Technik jetzt in größer, schneller, weiter, hahaha, Rückschritt durch Technik hätte es PR-mäßig richtiger heißen sollen.

Elektromobilität wurde und wird verpennt sowohl von den Herstellern als auch von den politischen Protektoren der geliebten Autoindustrie, der Dieselskandal treibt den aufgeschwemmten Leichnam nur an die sichtbare Oberfläche.

Achja, die gut bezahlten Facharbeiter, für  deren Schutz gerade flächendeckend belogen und betrogen wird sind Alibiarbeitsplätze, die werden nur noch als Ausstellungsstücke gehalten um Hochlohnland Deutschland zelebrieren zu können.
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Fritz Linow


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« Antworten #47 am: 01. August 2017, 20:41:12 »

Zitat
Elektromobilität wurde und wird verpennt sowohl von den Herstellern als auch von den politischen Protektoren der geliebten Autoindustrie, der Dieselskandal treibt den aufgeschwemmten Leichnam nur an die sichtbare Oberfläche.

Dass irgendwelche Innovationen verpennt wurden, ist weniger das Problem. Selbst wenn die „Schlüsselindustrie“ auf einmal Autos mit Gänseblümchenantrieb entwickeln sollte, bleiben die Strukturen dahinter bestehen. Wenige verdienen sich eine goldene Nase, während der größte Teil unter dem sozialpartnerschaftlichen Joch die Gänseblümchenfelder abernten muss. Und da es ja für die ganzen Dummbratzen ein Menschenrecht zu sein scheint, individuell durch die Gegend brettern zu dürfen, wird auch niemals in Frage gestellt werden, was der Schwachsinn überhaupt soll und ob es nicht auch Alternativen zu dieser Mobilitätsgläubigkeit geben könnte.
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Troll
Abused Frog


Beiträge: 6900



« Antworten #48 am: 02. August 2017, 17:50:53 »

Wir schreibseln aneinander vorbei, in meiner Vermutung stellt sich die Frage nach den Arbeitsbedingungen nicht mehr weil die deutsche Autoindustrie letztlich nicht mehr existiert, daß schreibe ich schon einer fehlenden, tatsächlich nachhaltigen, Entwicklung zu, so gesehen verpennen sie es am Gänseblümchenantrieb zu forschen. Mit dem Ölantrieb ist es irgendwann vorbei, bei den Konzernlenkern ist das Wissen zwar vorhanden aber die Dringlichkeit dahinter möchte man zugunsten schöner Bilanzen während der eigenen Regentschaft lieber doch nicht sehen.
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shitux


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« Antworten #49 am: 02. August 2017, 18:40:23 »

hrhr- ist das nicht ein geiles Land?

Das Morden und Töten darf weiter gehen. Von " ganz Oben" abgesegnet. Und wenn nach der BTW die cdu & fdp erstmal weitermachen darf. Hui .... dann gibbet noch Prämien oben druff. Wattn Spaß das werden wird.

Aber Ob8. Nicht das jedeR Bürger*in glauben mag jetzt  auch alles tun zu können!! Ein Blinkerglas ohne E-Zeichen bleibt auch weiterhin ein Grund für ein Strafzettel. Und/ oder Vorführung bei den Bullen.  Wenn, ja wenn ein Blinkerglas zum Massenmord führen würde und Umrüstungen unbequem wären , dann evtl. .... obwohl die dritte Komponente müsste auch noch erfüllt werden: Ordentliche Großspenden!
https://www.lobbycontrol.de/2017/06/grossspenden-fuer-schwarz-gelb/

Naja, gibt ja jetzt zu jeder Tages- und Nachtzeit Fussball oder sonstiges " Wichtigeres" Da kann man schonmal das Ein oder andere leicht übersehen .....

 kotz *würgh* AAAAAh kotz *würgh* AAAAAh kotz *würgh* AAAAAh





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Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
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