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Autor Thema: Dieselgate-Warum uns die Autoindustrie vergasst  (Gelesen 19041 mal)
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Fritz Linow


Beiträge: 1082


« Antworten #50 am: 02. August 2017, 19:28:43 »

Das Softwareupdate wird wohl weniger kosten als jetzt der Präsident von Paris Saint Germain für Neymar an Barca überweisen wird (222 Mio). Der Präsi ist gleichzeitig Minister ohne Bereich von Katar, das wiederum mit 17% an Volkswagen beteiligt ist. (Aus der Reihe "absurde Vergleiche").
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shitux


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« Antworten #51 am: 03. August 2017, 01:18:40 »

Mir gehen die " Spielregeln" einfach nicht aus dem Kopf.

Zieht mal ein Reifen auf euer KFZ der nicht den Papieren entspricht. Dann gibt´s Ärger wegen fahren ohne Versicherung. Und KFZ still gelegt obendrein.

Eltern die ihre Kinder nicht impfen, dürfen jene nicht in die Kita bringen, weil diese andere Kinder krank und anstecken könnten. Sogar die Ärzte werden zum petzen verdonnert. Ärztliche Schweigepflicht? pffffft

Und die Autobauer? Können die Politik durch die Arena tanzen lassen. Verpesten und verarschen ein komplettes Volk. Wieder und wieder. Muss doch irgendwie geil sein so viel Macht. Das ganze auch noch ohne das Merkel irgendwie involviert (er)scheint.  Die wird ja noch gebraucht. Auch über den September hinaus.

Und die Betroffenen? Die betreten den Rasen nicht, denn das ist ja schliesslich verboten. Immer schön den Weg benutzen der von anderen zugelassen und zugewiesen wurde. Ein Volk folgt dem Navi. 

Applaus; Applaus
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Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
dagobert


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« Antworten #52 am: 03. August 2017, 11:47:12 »

Und die Autobauer? Können die Politik durch die Arena tanzen lassen.
An der Autobranche (einschließlich Zulieferern, Händlern etc.) hängt etwa jeder siebte Arbeitsplatz in D. Und dass Arbeitsplätze die heiligen Kühe der deutschen Politiker sind, sollte sich ja inzwischen herumgesprochen haben.
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Abused Frog


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« Antworten #53 am: 03. August 2017, 12:21:07 »

Und die Autobauer? Können die Politik durch die Arena tanzen lassen.

An der Autobranche (einschließlich Zulieferern, Händlern etc.) hängt etwa jeder siebte Arbeitsplatz in D. Und dass Arbeitsplätze die heiligen Kühe der deutschen Politiker sind, sollte sich ja inzwischen herumgesprochen haben.


Dieses jeder siebte Arbeitsplatz sei mit der Autoindustrie verbandelt stimmt scheinbar nicht so ganz. Hält sich aber bleiern weil es so praktisch in einen Teil der politischen und wirtschaftlichen Agenda passt.

http://korfftext.de/widersprechen/stimmt-nicht-jeder-siebte-deutsche-arbeitsplatz-haengt-von-der-autoindustrie-ab/

Und diese Arbeitsplatzgedöns, hey, auch wenn es niemand glauben mag, ich kann auch ganz ohne Arbeitsplatz verhungern, bin dann zwar kein beredeter Leistungsträger komm mir aber nicht ganz so doof vor.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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shitux


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« Antworten #54 am: 03. August 2017, 16:45:45 »

dagobert:
Zitat
An der Autobranche (einschließlich Zulieferern, Händlern etc.) hängt etwa jeder siebte Arbeitsplatz in D. Und dass Arbeitsplätze die heiligen Kühe der deutschen Politiker sind, sollte sich ja inzwischen herumgesprochen haben.
Zweifel an dem Rattenschwanz " Autobau in Germany" bestehen ja schon seit längerer Zeit.

Zweifelsohne wird sich jedoch tiefgreifend was ändern in dieser Branche. Auch wenn der Schwenk hin zum strittigen E-KFZ ( Stichwort Ressourcenausbeutung)  passieren wird, so müssen sich die jetzigen  Worker auf jedenfall auf neue Berufsfelder einstellen.

Anstatt eine totgehende Diesel-Technik ( " wir müssen den Diesel retten") - aber auch Verbrenner im allgemeinen-  weiterhin mit Milliarden krampfhaft bis zum großen Peng zu fördern wäre es doch angebracht die die die KFZ jetzt bauen massiv weiter zu bilden: Programmierung; Kühlung; Kraftübertragung; Effizienzsteigerung bei E-Motoren. LED-Technik; leichtere Werkstoffe ..... uswusf.
Für mich müssen die nicht " alle" arbeitslos werden.
Wie permanent an die Wand geteufelt wird. Der ML sollte auch das Ende werden,und? Was haben die Autobauer damals in Sachen Katalysator alles prophezeit, bis sie mal wieder ihrer Zeit hinterher hinkten.

Aber da gibt es eben auch niemanden der/ die " Eier" dafür hat. Vllt. halten einzelne Gerichte ja doch noch die " körperliche Unversertheit" hoch. Vllt. .......
« Letzte Änderung: 03. August 2017, 16:49:06 von shitux » Gespeichert

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« Antworten #55 am: 03. August 2017, 16:56:05 »

Zitat
Abgas-Anarchie

Das Ergebnis des mit großem Tamtam angekündigten „Diesel-Gipfels“ blieb sogar noch hinter den ohnehin schon sehr niedrig bemessenen Erwartungen zurück. Offensichtlich hat die Kungelei zwischen Automobilherstellern und Politik in der Dieselrepublik Deutschland bereits ein irreparables Maß angenommen. Die Kommentare der meisten Medien sind dementsprechend verheerend. Man muss sich zunächst einmal die ganz grundsätzlichen Fragen stellen, um die volle Tragweite dessen zu verstehen, was gestern in Berlin seinen vorläufigen Höhepunkt hatte. Vor den Augen der Öffentlichkeit haben Politik und Wirtschaft nicht nur dem Verbraucher, sondern auch dem Rechtsstaat den Stinkefinger gezeigt. Gesetze und EU-Verordnungen gelten offenbar nicht für Deutschlands Schlüsselindustrie. Wer so agiert, darf sich über die fortschreitende Politik- oder gar Systemverdrossenheit nicht beschweren. Doch Obacht – schmutzige Diesel sind beileibe kein rein deutsches Problem. Ausländische Hersteller machen sich einen schlanken Fuß. Das sollte man nicht aus dem Auge verlieren. Von Jens Berger.
....

Quelle: NDS

http://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/170803_Abgas_Anarchie_NDS.mp3


Die haben wenigsten die Eier
« Letzte Änderung: 04. August 2017, 17:26:55 von Troll » Gespeichert

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shitux


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« Antworten #56 am: 04. August 2017, 19:46:49 »

Software-Updates sind offensichtlich der Hit

http://www.der-postillon.com/2017/08/softwareupdate.html
Zitat
Nach Softwareupdate: Kohlekraftwerk plötzlich sauber



Wisst ihr noch wie Dobrindt die G20-Autonomen betitelt hat? Saubande.
Nun gibt es eine gute Gelegenheit diesen Titel als Boomerang zu nutzen.
Was ich gerade getan habe:
 https://www.bmvi.de/DE/Meta/Kontakt/kontakt.html
Zitat
BETREFF Klima- und Umweltschutz

IHRE NACHRICHT *
 
Saubande!


Wenn Politik eine Wortwahl benutzt, nehme ich mir als Bürger dasselbe Recht heraus.




« Letzte Änderung: 04. August 2017, 20:09:37 von shitux » Gespeichert

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Kuddel


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« Antworten #57 am: 15. August 2017, 18:33:22 »

Randnotiz:

Zitat
IAA
Autos gucken, Möpse gucken, Komasaufen

Warum wollen einige Autohersteller nicht mehr zur IAA kommen? Wahrscheinlich, weil das alberne Gehabe um schnöde Blechkisten langsam aber sicher hinterfragt wird.


In Frankfurt kann man ein weiteres Phänomen erleben. Dort fallen alle zwei Jahre Sauftrupps einer anderen Sorte ein: Besucher der Automobilmesse IAA. Auf ihren T-Shirts steht dann nicht „Schade dass man Bier nicht ficken kann“

So wälzen sie sich bockwurstessend durch die Messehallen, begaffen sabbernd und senfverschmiert sich auf blankgewichsten Motorhauben räkelnde halbnackte Frauen, begutachten hier eine Einspritzpumpe und dort einen Heckspoiler und machen abends das, was sie sich seit Monaten auf dem Pirelli-Kalender vorgemerkt haben: „Frankfurt unsicher“.
http://www.fr.de/politik/meinung/kolumnen/iaa-autos-gucken-moepse-gucken-komasaufen-a-1331531
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« Antworten #58 am: 15. August 2017, 18:51:13 »

Ok, Möpse find ich gut!
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WWW
« Antworten #59 am: 15. August 2017, 18:58:08 »



Ich finde diese Viecher furchtbar häßlich! Grin
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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« Antworten #60 am: 15. August 2017, 19:17:38 »

Die Hunde gefallen mir ebenfalls nicht, die Möpse aus Silikon müssen auch nicht sein,
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Kuddel


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« Antworten #61 am: 15. August 2017, 20:31:57 »

Zitat
Was ist schlimmer:
Brennende Autos oder 10.000 Tote jährlich durch Stickoxide?

Dieses Flugblatt wurde geschrieben, verteilt und finanziert von Vertrauensleuten und Betriebsräten des Daimler-Werkes Bremen
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2017/08/dchb_082017.pdf
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Nikita


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« Antworten #62 am: 02. September 2017, 01:26:47 »

"Wir müssen uns deshalb sehr genau überlegen, ob eine solche Nachrüstungspflicht für Motoren wirklich die Resultate bringt, die wir brauchen, weil wir damit der Automobilindustrie viel finanziellen Spielraum für Investitionen in neue und moderne Technologien nehmen würden."
Unsere Kanzlerin gegenüber dem Spiegel.

Ein ekelhaft unterwürfiger und menschenverachtender Euphemismus von Kanzlerin Merkel. Ich schäme mich zutiefst für sie. Eine Verhöhnung der zehntausenden Toten des Abgasskandals.

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shitux


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« Antworten #63 am: 02. September 2017, 20:31:22 »

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Porsche-umgeht-Verbot-fuer-Diesel-Cayenne-article20013748.html
Zitat
Porsche hat demnach zahlreiche Fahrzeuge vom US-Markt zurückbeordert und die nötigen Modifikationen daran vorgenommen, um europäischen Standards zu entsprechen. Airbags, Rückleuchten und die Steuersoftware wurden dementsprechend angepasst.

Die Umrüstung alleine ist aber nicht der eigentliche Trick des Unternehmens. Um die notwendigen Papiere für die Fahrzeuge zu erlangen, wurden sie in Ländern wie beispielsweise Litauen an- und wieder abgemeldet. Papiere, die deutsche Zulassungsstellen nicht ausgestellt hätten. Nach einmaliger Zulassung können auch Autos vom Typ Cayenne in jedem EU-Land erneut angemeldet werden.


Wenn Politiker an der Nase herum geführt werden, kann ich mich dem nicht entziehen. Ich empfinde dabei auch ein gewisses Maß an Schadenfreude.
Am Montag soll ein neuer blablabla-Gipfel statt finden. Und ich könnte drauf wetten, dass das an der Nase herum führen wie Porsche es gemacht hat, nicht die Spur einer Konsequenz hat.

Und genau deshalb ist es für mich auch völlig i.O. diesen politischen Hampelmännern/frauen nicht eine Träne nach zu weinen wenn die den Löffel vorzeitig abgeben.

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Kuddel


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« Antworten #64 am: 17. September 2017, 22:26:37 »



Horrorshow!
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Fritz Linow


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« Antworten #65 am: 25. Oktober 2017, 14:41:02 »

Zitat
25.10.17
Deutsche Umwelthilfe obsiegt im Rechtsstreit mit Volkswagen: Einstweilige Verfügung wurde in allen zehn Punkten aufgehoben – Wichtiges Urteil für die Meinungsfreiheit und den Verbraucherschutz
Deutsche Umwelthilfe (DUH) darf von Rechtswidrigkeit der VW-Diesel-Pkw sprechen, wenn trotz Software-Update bei Straßenmessungen stark erhöhte Realemissionen des Dieselabgasgiftes NOx gemessen werden – Volkswagen behinderte über sieben Monate die Verbraucherschutzarbeit der DUH – Landgericht Düsseldorf hatte Ende März ohne vorherige Anhörung der DUH eine einstweilige Verfügung erlassen, die der DUH und deren Geschäftsführer Jürgen Resch unter Androhung von bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten untersagte, wertende Aussagen zur Rechtmäßigkeit der Aufarbeitung des Diesel-Abgasskandals bei Volkswagen zu wiederholen – Vorsitzender Richter mahnt: „Freiheit der Meinungsäußerung ist eine der wesentlichen Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft und eine der wichtigsten Voraussetzungen für ihren Fortschritt.“ (...)

http://www.duh.de/pressemitteilung/deutsche-umwelthilfe-obsiegt-im-rechtsstreit-mit-volkswagen-einstweilige-verfuegung-wurde-in-allen/

Nebenbei werden weiter unten nochmal die Umtriebe des halbprominenten Zensuranwalts Christian Schertz (selbsternannter Altlinker) für Daimler thematisiert.
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Nikita


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« Antworten #66 am: 25. Oktober 2017, 15:48:39 »

Die Kanzlei Schertz Bergmann verdient viel Geld damit, minderwertge Dienstleistungen anzubieten, um das Internet zu zensieren. Sie haben zahllose zwielichtige Mandanten, die viel zu verbergen haben. Die Faustformel ist: Wer schuldig ist, wählt Schertz Bergmann. Das sind meine Erfahrungen und Meinungen dazu.

Aufklärende Informationen zur Zensurkanzlei finden sich hier:
Link zum Beitrag zur Kanzlei Schertz Bergmann auf buskeismus.de
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2017, 15:59:39 von Nikita » Gespeichert

Schluepferstuermer


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« Antworten #67 am: 30. November 2017, 20:30:06 »

http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/mehrwert/massenhafte-fahrzeug-manipulation-100~_node-8d1dd1f6-4fe3-47e0-97ff-a6aa58f09ffc_-f29edfa74104e6ff0d3e6460779bdd41d8f09e62.html

Nur durch Egoismus und Geld wird diese Vergasung gemacht. Wenn diese ach so tollen Inhaber auf alle anderen Mitbürger scheißen, fordere ich den Diesel rigoros in den Städten zu verbieten.
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
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Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
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« Antworten #68 am: 11. Januar 2018, 20:20:21 »

Zitat
Hohe Stickoxidbelastung in Deutschland durch illegal manipulierte Lkw: Camion Pro erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung

Der Berufsverband Camion Pro erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung. Der Verband wirft den Verantwortlichen in Berlin Versagen bei der Bekämpfung illegaler Lkw-Abgasmanipulationen mit sogenannten AdBue-Emulatoren, oder auch AdBlue-Killern vor. Kriminelle manipulieren die Abgasanlagen moderner Lkw, um die Kosten für den Zusatzstoff AdBlue zu sparen. Die unter dem Markennamen AdBlue bekannte Harnstofflösung wird bei Euro-5- und Euro-6-Lkw-Dieselmotoren in den Abgasstrang eingespritzt, um den Stickoxidausstoß um mehr als 90 Prozent zu verringern.

Nach einer wissenschaftlichen Studie des Instituts für Umweltphysik an der Uni Heidelberg beträgt der illegale Stickoxidausstoß dieser Lkw allein in Deutschland zwischen 20.000 und 40.000 Tonnen pro Jahr und stellt einen nicht unerheblichen Teil des Stickoxidbelastung in der Bundesrepublik dar. Diese Studie hat Camion Pro dem Bundesverkehrsministerium im Februar 2017 zugänglich gemacht. Die Verantwortlichen in Berlin haben jedoch bis heute keine adäquaten Maßnahmen gegen die kriminellen Abgasmanipulationen ergriffen.
aus der Pressemitteilung von Camion Pro.
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Nikita


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« Antworten #69 am: 26. Januar 2018, 20:25:56 »

Gerichtsakten zeigen:
VW, BMW und Daimler haben ein manipuliertes Auto für einen Abgasversuch an Tieren zur Verfügung bereitgestellt.

https://m.heise.de/newsticker/meldung/Tierversuche-VW-BMW-und-Daimler-setzten-Affen-fuer-Diesel-Abgastests-ein-3952376.html

Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein

Von Martin Fischer

Zehn Makakenaffen mussten in luftdichten Kabinen Abgase eines Diesel-Volkswagen einatmen. Die von VW, BMW und Daimler finanzierte Studie sollte zeigen: die Diesel-Motoren arbeiten sauberer als zuvor. Doch das Fahrzeug war manipuliert.

In einer von den deutschen Autobauern Volkswagen, BMW und Daimler finanzierten Studie wurden zehn Affen in luftdichten Kammern den Abgasen eines VW Beetle mit Dieselmotor ausgesetzt, berichtet die New York Times unter Verweis auf Gerichtsakten. Zur Beruhigung seien den Affen Zeichentrickfilme vorgeführt worden. Die Tierversuche sollten zeigen, dass aktuelle Diesel-Fahrzeuge sauberer seien als ältere Modelle. Die Experimente begannen demnach im Jahr 2014 – also noch bevor der Abgasskandal um Manipulationen an Dieselfahrzeugen bekannt wurde.

Washington University
http://genome.wustl.edu/genomes/detail/macaca-fascicularis/
(Bild:  Washington University )
Was die Wissenschaftler wohl nicht wussten: Der VW Beetle war über eine Abschalteinrichtung so manipuliert, dass die ausgestoßenen Schadstoffwerte im Labor geringer ausfielen und somit weitaus weniger schädlich waren als im normalen Straßenverkehr. VW war sich dessen, wie der im Jahr 2015 bekannt gewordene Abgasskandal zeigte, jedoch durchaus bewusst. Die Ergebnisse seien bewusst manipuliert worden, heißt es in der New York Times.

Die Tierversuche fanden in Albuquerque (US-Bundesstaat New Mexico) statt und waren dem Bericht zufolge bisher nicht bekannt. Die Einzelheiten kamen erst aufgrund einer Klage gegen Volkswagen in den USA ans Licht.

Dubiose Lobby-Forschungsorganisation mittlerweile stillgelegt
In Auftrag gegeben hat die Studie offiziell die "Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor e.V." (E.U.G.T.), welche laut New York Times all ihre Fördermittel von Volkswagen, BMW und Daimler erhielt und aufgrund von Kontroversen hinsichtlich ihrer Arbeit mittlerweile nicht mehr existiert.

Der New York Times zufolge hat diese Organisation keine eigene Forschung betrieben. Sie habe vielmehr Wissenschaftler beschäftigt, um Studien durchzuführen, die den weiteren Einsatz von Diesel verteidigten: etwa, um Zweifel zu streuen, dass das Verbot älterer Dieselfahrzeuge in Städten tatsächlich die Umweltbelastung verringere oder die die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation anzugreifen, die im Jahr 2012 Dieselabgase als krebserregend einstufte.

Bild 1 von 51
Chronologie des Abgas-Skandals

Mitte September 2015:  Die US-Umweltschutzbehörde EPA beschuldigt den Volkswagen-Konzern, Diesel-PKWs der Baujahre 2009 bis 2015 mit einer Software ausgestattet zu haben, die die Prüfungen auf US-amerikanische Umweltbestimmungen austrickst. Zu ähnlichen Untersuchungsergebnissen ist auch das California Air Resources Board (CARB) gekommen. Beide Behörden schicken Beschwerden an VW. (Im Bild: Zentrale der EPA in Washington D.C.)
Bild: EPA
Deutsche Autobauer verteidigen Vorgehen
Volkswagen, BMW und Daimler verteidigten die Forschergruppe, sie habe legitime, wissenschaftliche Arbeit geleistet, heißt es in dem Bericht weiter. "Alle Forschungsarbeiten, die bei der E.U.G.T. in Auftrag gegeben wurden, wurden von einem Forschungsbeirat begleitet und begutachtet, der sich aus Wissenschaftlern renommierter Universitäten und Forschungsinstitute zusammensetzt", erklärte Daimler gegenüber der Zeitung.

Daimler und BMW erklärten, dass ihnen nicht bewusst war, dass der Volkswagen, der in den Albuquerque-Affenversuchen verwendet wurde, falsche Daten produziert.

Im Jahr 2015 wurde bekannt, dass Volkswagen Millionen Motoren mit einer speziellen Software ausgestattet hat, die die Messung des Schadstoff-Ausstoßes manipuliert. Ausgelöst wurde der als Dieselgate bekannte Skandal durch Ermittlungen der US-Umweltbehörde. (mfi)
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Kuddel


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« Antworten #70 am: 28. Januar 2018, 23:18:12 »

Die Deutsche Automobilindustrie ist ein Sproß des Nationalsozialismus.
Die Eltern wären stolz darauf, wie das Erbe in Ehren gehalten wird...

Zitat
Autolobbyverband unterstützte Versuche an Menschen mit NO2

Zur Analyse von Autoabgasen sind nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" auch Tests an Menschen unternommen worden.


Der Autolobby-Verband EUGT hat demnach einen Versuch unterstützt, bei dem 25 Probanden mehrere Stunden lang dem Reizgas Stickstoffdioxid ausgesetzt wurden. Das Experiment mit unterschiedlich starken Dosierungen sei an einem Institut am Universitätsklinikum Aachen durchgeführt worden, schreibt das Blatt. Die entsprechende Studie erschien 2016.

"Eingeschränkte Aussagekraft"

Der Lobbyverband teilte auf Basis der Studie damals mit, es sei keine Wirkung bei den Probanden festgestellt worden. Der Institutsleiter Thomas Kraus sprach nach Angaben der Zeitung von einer eingeschränkten Aussagekraft der Studie. Die Befunde ließen sich zum einen nicht auf die gesamte Bevölkerung übertragen. Zum anderen sei Stickstoffdioxid nur ein Teil der Luftbelastung, betonte Kraus.

Versuche mit Affen in den USA


Der inzwischen aufgelöste Lobbyverband war bereits wegen eines Abgas-Experiments mit Affen in den USA in die Kritik geraten. Die Versuche waren in Gerichtsunterlagen und Regierungsakten dokumentiert. Demnach waren die Tiere 2014 vier Stunden lang in Räumen mit Auspuffgasen eines VW-Beetle eingesperrt. Das Fahrzeug sei mit einer manipulierten Abgastechnik ausgestattet gewesen.
http://www.deutschlandfunk.de/medienbericht-autolobbyverband-unterstuetzte-versuche-an.1939.de.html?drn:news_id=844450

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CubanNecktie


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« Antworten #71 am: 29. Januar 2018, 10:56:20 »

Dr. Mengele läßt grüßen - Tierversuche mit Abgasen an Affen schon schlimm genug und jetzt noch Tests an den Menschen  kotz *würgh* AAAAAh
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Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
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« Antworten #72 am: 29. Januar 2018, 19:04:05 »

Hahahaha, ein Versuch an/mit Affen, was ist jetzt anders?
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« Antworten #73 am: 29. Januar 2018, 21:14:05 »

Sitzen die Affen nicht sowieso im SUV drin?  Grin
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« Antworten #74 am: 17. Februar 2018, 22:03:09 »

Zitat
Abgasbetrug - Regierung will Diesel-Nachrüstung über Steuern finanzieren

Nach dem „Diesel-Gipfel“ im September 2017 hat die Bundesregierung vier sogenannte „Expertengruppen zur Lösung der Luftprobleme“ eingesetzt. Daran sind Vertreter der Automonopole, Regierung, Gewerkschaften und Umweltverbände beteiligt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw07/steuerzahler-sollen-fuer-diesel-nachruestung-bezahlen
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