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Autor Thema: Dieselgate-Warum uns die Autoindustrie vergasst  (Gelesen 23335 mal)
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Schluepferstuermer


Beiträge: 945


« Antworten #75 am: 18. Februar 2018, 09:31:28 »

Für die Automobilindustrie ist eine Nachrüstung "zu teuer". Für den Steuerzahler nicht.

 kotz *würgh* AAAAAh
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lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
counselor


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« Antworten #76 am: 27. Februar 2018, 18:24:40 »

Zitat
Diesel: Bundesverwaltungsgericht erlaubt Fahrverbote

Dieselfahrverbote sind zulässig: Städte und Kommunen dürfen sie ohne Regelung des Bundes erteilen, urteilten die Richter in Leipzig. Sie mahnten zur Verhältnismäßigkeit.


Quelle: http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-02/bundesverwaltungsgericht-erklaert-diesel-fahrverbote-fuer-zulaessig
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Rappelkistenrebell


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« Antworten #77 am: 27. Februar 2018, 19:39:08 »

GERICHTSURTE
Diesel-Fahrverbote möglich – Umrüstung auf Kosten der Automonopole nötig
Das Verfahren um die Rechtmäßigkeit von Diesel-Fahrverboten schlug in der Bevölkerung und den Medien hohe Wellen. Nach einer Woche Aufschub verkündete heute das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig sein Urteil.


Wird es in Stuttgart nun bald Fahrverbote geben? (Foto: Hans Haase)

Das Urteil erlaubt es nun Städten, Diesel-Fahrverbote zu verhängen, um Grenzwerte der Luftverschmutzung einzuhalten. Die beklagten Städte Düsseldorf und Stuttgart müssen aber ihre Luftreinhaltepläne auf Verhältnismäßigkeit prüfen, urteilte das Gericht in Leipzig. Die Landesregierungen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen hatten geklagt, weil die Verwaltungsgerichte in Stuttgart und Düsseldorf auf Antrag des Vereins Deutsche Umwelthilfe (DUH) Fahrverbote zuließen.


Mit diesem Plakat positionierte sich die Internationalistische Liste/MLPD angriffslustig im Wahlkampf (Foto: RF)

Das Urteil ist auch eine Ohrfeige für die Bundesregierung. Jahrelang hatte sie Verbote, genauso wie wirksame Maßnahmen zur Luftreinhaltung, abgelehnt. Jetzt drohen sogar Klagen durch die EU. Vor allem aber wird unter der Masse der Bevölkerung die Kumpanei der Bundesregierung mit der Autoindustrie immer weniger akzeptiert.

Wahlkampfthema Nummer 1
Das Urteil ist ein Erfolg all derer, die nach dem Bekanntwerden des kriminellen Abgasbetrugs der Automobilkonzerne dafür gesorgt haben, dass dieses Thema in den Schlagzeilen bleibt und immer neue Zusammenhänge bekannt werden. An verschiedenen VW-Standorten bildeten sich Komitees, die den gemeinsamen Widerstand gegen die Abwälzung der Folgen auf die Arbeiter, breiten Massen und Kommunen organisieren.

 

Die Internationalistische Liste/MLPD hat den Kampf gegen Auto-Kartell und Abgasbetrug zum Thema Nummer 1 in ihrem Bundestagswahlkampf gemacht. Die Betriebsgruppen der MLPD haben systematisch dafür gearbeitet, dass sich die Automobilarbeiter an die Spitze dieses Kampfs stellen und Verantwortung für die Rettung der Umwelt übernehmen. So wurde auch das Bewusstsein über die Funktionsweise des staatsmonopolistischen Kapitalismus geschärft.

Bauchlandung für Porsche
Kämpferische Kolleginnen und Kollegen haben mutig auf Betriebsversammlungen dazu gesprochen. Siegmar Herrlinger, Porsche-Angestellter, aktiver Gewerkschafter und Stuttgarter Direktkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD, wurde dafür fristlos gekündigt. Der Angriff auf diesen empörenden Vorgang wurde ebenfalls Wahlkampfthema. Eine Welle der Solidarität und klare Gerichtsurteile erteilten Porsche eine schmerzliche Niederlage.

 
Die Rechnung der Herrschenden, das Thema sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden zu lassen, ging nicht auf.

Luftvergiftung in 70 Städten über EU-Grenzwert
Die Vergiftung der Atemluft mit Stickoxid liegt in ca. 70 Städten Deutschlands deutlich über dem EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Spitzenreiter sind München mit 78 und Stuttgart mit 73 Mikrogramm. Stickoxide kommen in Städten zu etwa 60 bis 80 Prozent vom Verkehr, davon etwa 75 Prozent vom Dieselmotor.

 Wirksamer Schutz der Gesundheit hat deshalb höchste Priorität. Das ist der entscheidende Maßstab für eine differenzierte Beurteilung. Mobilität und Gesundheitsgefährdung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es wäre falsch, kategorisch Fahrverbote abzulehnen.

Entschädigung auf Kosten der Verursacher
Allerdings müssen sie mit der Einführung des kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs und Entschädigungszahlungen für betroffene Fahrzeughalter auf Kosten der Automobilmonopole einhergehen.

 Denn sie treffen vor allem die einfachen Leute: Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte, kleine Gewerbetreibende und alle, die sich keine teuren neuen Fahrzeuge leisten können. Die tatsächlichen Verursacher, ob sie VW, Daimler, Opel, BMW oder Audi heißen, spüren die Folgen von Fahrverboten nur sehr indirekt. Zum Teil profitieren sie sogar, wenn neue Autos gekauft werden müssen.

Wirksame Maßnahmen
Als Sofortmaßnahme wäre die Nachrüstung von älteren Dieselfahrzeugen mit SCR-Katalysatoren möglich - auch das eine Forderung, die aus dem Umfeld kämpferischer Automobilarbeiter mit ins Spiel gebracht wurde. Die Autokonzerne bestreiten die Wirksamkeit. Ein aktueller Praxisversuch des ADAC zur Umrüstung von Euro-5-Diesel-PKWs belegt jedoch das Gegenteil. Der Stickstoffausstoß ging deutlich zurück, bei warmen Motoren um über 70 Prozent. Die Kosten der Nachrüstung belaufen sich auf 1.400 Euro bis 3.300 Euro inklusive Einbau (laut ADAC).

 Auch diese Kosten müssen selbstverständlich von den Autokonzernen übernommen werden. Obwohl sie Verursacher sind, haben sie lächerliche 250 Millionen Euro als ihren Beitrag zur Luftreinhaltung auf dem „Dieselgipfel“ im September 2017 zugesagt!

Es gibt Alternativen
Auch ein umgerüsteter Diesel-PKW stößt noch Schadstoffe aus. Deshalb muss alles daran gesetzt werden, dass schnellstmöglich alle Verbrennungsmotoren durch alternative, emissionsfreie Antriebe ersetzt werden. Der Güterverkehr gehört auf Schienen- und Wasserwege.

 Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen berechnete 2013, dass ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr bundesweit jährlich etwa 12 Milliarden Euro kosten würde. Würden die Abgasbetrüger und Autokartell-Akteure zur Verantwortung gezogen, könnte man das in Rechnung stellen. Allein VW scheffelte 2017 einen Nettogewinn von 11,4 Milliarden Euro.

 Von einer neuen GroKo allerdings werden auch weiterhin die Interessen der Monopole durchgesetzt. Dagegen setzt sich die MLPD entschieden ein für den Schutz der Gesundheit auf Kosten der Monopole und nicht zu Lasten der breiten Massen. Ihre Perspektive ist eine sozialistische Gesellschaftsordnung. Die Einheit von Mensch und Natur ist dann gesellschaftliche Leitlinie!

Quelle

https://www.rf-news.de/2018/kw09/statt-fahrverbote-umruestung-auf-kosten-der-auto-monopole
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Gegen System und Kapital!


www.jungewelt.de
ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6401


« Antworten #78 am: 27. Februar 2018, 21:39:59 »

Zitat
In Deutschland sterben einer amtlichen Untersuchung zufolge jedes Jahr bis zu 8.000 Menschen an Stickoxiden.
http://www.deutschlandfunk.de/amtliche-studie-bis-zu-8-000-tote-durch-stickoxide.2932.de.html?drn:news_id=853540
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Fritz Linow


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« Antworten #79 am: 28. Februar 2018, 20:09:18 »

Zitat
28.2.18
(...)
Der Druck auf den Volkswagen-Konzern in der Dieselaffäre steigt. Das Landgericht Stuttgart hat verfügt, dass der Wolfsburger Autobauer zwei Dokumente aus dem Jahr 2014 offenlegen muss, in denen dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn detailliert über den Verstoß gegen US-Abgasvorschriften berichtet wird.
(...)

http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/industrie/dieselskandal-bei-volkswagen-brisante-dokumente-belasten-ex-vw-chef-martin-winterkorn/21012870.html

Die Dokumente hat bestimmt nur der Winterkorn gelesen...
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Nikita


Beiträge: 1146



« Antworten #80 am: 01. März 2018, 02:34:58 »

Hier die Dokumente:

https://4html.net/ViewerPDF/#/source/vw_weiss.pdf





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Fritz Linow


Beiträge: 1194


« Antworten #81 am: 06. März 2018, 19:31:36 »

Zitat
6.3.18
VW will Gutachten zur Kieler Luft zahlen

Um die Luft in Kiel zu verbessern, werden derzeit mehrere Optionen diskutiert: Wie die Landeshauptstadt am Dienstag mitteilte, hat jetzt der Volkswagen-Konzern in der Diesel-Debatte angeboten, ein unabhängiges Gutachterbüro zu bezahlen. Das soll in einer Studie die Maßnahmen durchrechnen.

Die sich jetzt anbahnende Zusammenarbeit geht laut Stadt auf die "Task Force zur Luftreinhaltung in Städten" zurück. Diese Initiative des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) war nach dem Dieselgipfel im August gestartet worden. Es ging dabei darum, wie die Autokonzerne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen können.

VW sei demnach für die Städte mit schlechten Werten im norddeutschen Raum zuständig. Von der pikanten Rolle des Konzerns im Rahmen des Diesel-Gates rund um manipulierte Abgaswerte ist in der Erklärung keine Rede. In Kiel liegen vor allem am Theodor-Heuss-Ring die Messungen regelmäßig über dem erlaubten Stickoxid-Grenzwert. Der Konzern will auch mit Hannover, Heilbronn und Ludwigsburg sprechen.

Auch das Umweltministerium ist im Boot

"Auch wir haben uns zunächst überlegt, unter welchen Bedingungen wir mit dem VW-Konzern zusammenarbeiten", sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD), "ich habe insbesondere zwei Voraussetzungen genannt, die inzwischen erfüllt sind: Das Gutachterbüro muss unabhängig sein und die Kooperation macht nur Sinn, wenn auch das Umweltministerium zustimmt."

Laut Erklärung der Stadt sollen die Fachleute nämlich auch gerichtsfeste Gutachteraussagen treffen, die für den Luftreinhalteplan relevant sind. Diesen erarbeitet das Land derzeit.

Ergebnisse sollen bald vorliegen

In der Studie sollen sowohl die Auswirkungen von Fahrverboten als auch die Effekte von Immissionsschutzwänden oder Belüftungsanlagen berechnet werden. In der kommenden Wochen wollen sich die Stadt Kiel und VW weiter abstimmen, sodass schon in den nächsten Wochen erste Ergebnisse vorliegen könnten.

In Kiels Politik formiert sich allerdings bereits Widerstand. Die Grünen forderten in einer Erklärung: "Keine Kooperation mit VW!" Der Partei fehle angesichts dieser Zusammenarbeit "jedwede Transparenz", so der baupolitische Sprecher, Arne Stenger.

http://www.kn-online.de/Kiel/Stickoxidbelastung-in-Kiel-VW-will-Gutachten-zur-Luft-zahlen

Zitat
8.3.18
Damit die Stickoxidbelastung weniger und die Luft in Kiel besser werden kann, hatte der Volkswagen-Konzern der Stadt Kiel angeboten, ein Gutachterbüro zu beauftragen und die Studie auch zu bezahlen. Die Gutachter der PTV Group sollen Modelle berechnen und Verkehrskonzepte entwickeln. Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) nahm das Angebot an, forderte aber, dass dieses Büro unabhängig sein müsse. Er war davon überzeugt, dass die PTV Group unabhängig ist. Zweiflern begegnete er mit der Aussage: "Am Ende ist es mir lieber, die Autokonzerne bezahlen all die Dinge, die wir jetzt machen müssen, um die Grenzwerte einzuhalten, und nicht die Steuerzahler." Nun aber hört sich das ganz anders an, weil jetzt herauskam, dass die PTV Group im vergangenen Jahr von der Porsche Holding übernommen wurde.
(...)

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Stickoxide-in-Kiel-Gutachter-soll-Gutachten-pruefen,stickoxid110.html
« Letzte Änderung: 09. März 2018, 23:31:45 von Fritz Linow » Gespeichert
Kuddel


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« Antworten #82 am: 15. März 2018, 18:59:00 »

Zitat
Studie des Umweltbundesamtes
Stickoxide führen zu Hunderttausenden Diabetes-Erkrankungen

Abgase führen zu hohen Stickoxid- und Feinstaub-Werten - laut einer Studie des Umweltbundesamts kann die Belastung gesundheitliche Probleme nach sich ziehen.


  • Die Stickoxid-Belastung in deutschen Städten schadet laut einer Studie des Umweltbundesamtes Hunderttausenden Menschen.
  • Mehr als 400 000 Diabetes-Erkrankungen ließen sich auf Stickstoffdioxid in der Außenluft zurückführen, bei Atemwegs-Erkrankungen sehe es ähnlich aus.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umweltbundesamt-studie-stickoxide-1.3897350
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Troll
Abused Frog


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« Antworten #83 am: 12. April 2018, 15:58:50 »

Zitat
Diesel-Skandal: „Die Bundesregierung möchte diesen Bürgern nicht helfen“

Medienberichten zufolge laufen die Planungen der Bundesregierung für einen Diesel-Fonds bereits auf Hochtouren. Der Steuerzahler wird dann wohl die Kosten übernehmen, die eigentlich die Automobilkonzerne tragen müssten. „Das ist kein eheähnliches Verhalten mehr, das ist ein siamesisches Verhältnis. Die sind verwachsen miteinander“, sagt der Chef der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegenüber den NachDenkSeiten zur Beziehung zwischen Politik und Automobilindustrie. Im Interview geht Jürgen Resch scharf mit der Politik ins Gericht und findet: „Die Automobilindustrie regiert durch. Und Politiker wagen weder auf Landes-, noch auf Bundesebene einen Konflikt mit dieser Industrie.“ Ein Interview über den Diesel-Skandal, das Verhalten der Politik, den Kampf für die Umwelt sowie ärmere Autofahrer, für die Fahrverbote ein Problem darstellen können. Das Interview führte Marcus Klöckne
...

Audio-Podcast: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/180411_Die_Bundesregierung_moechte_diesen_Buergern_nicht_helfen_NDS.mp3

Quelle: NDS

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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Fritz Linow


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« Antworten #84 am: 08. Mai 2018, 23:30:35 »

Zitat
8.5.18
Das Kraftfahrt-Bundesamt prüft offenbar, ob Audi beim A6 mit einer bislang unbekannten Software das Abgassystem manipuliert hat. Es könnte ein Verkaufsstopp drohen. (...)

https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-05/abgasskandal-audi-a6-manipulation-software-abgassysteme

Zitat
7.5.18
Amerika verspricht VW-Chef Diess, dass er nicht verhaftet wird (...)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diesel-affaere/abgasskandal-usa-sichern-vw-chef-diess-freies-geleit-zu-15578406.html
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Hartzhetzer


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« Antworten #85 am: 09. Mai 2018, 05:41:07 »

https://www.youtube.com/watch?v=0YqraB94ApM
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Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
- Albert Einstein -

Jedoch ist das genau das, was in einer Marktwirtschaft Alternativlos ist.
counselor


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« Antworten #86 am: 20. Mai 2018, 21:59:26 »

Zitat
Analyse des Umweltbundesamts - Dieselnachrüstungen sind finanzierbar

Das Bundesverkehrsministerium lehnt Dieselnachrüstungen mit Verweis auf ein Gutachten als zu teuer ab. Aber die Experten haben nach Informationen des SPIEGEL anscheinend mit falschen Preisen kalkuliert.


Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-diesel-nachruestungen-sind-finanzierbar-a-1207292.html
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dagobert


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« Antworten #87 am: 21. Mai 2018, 13:20:10 »

Zitat
Aua, Audi

Update: VW-Abgasskandal und kein Ende: Laut Spiegel Online soll es eine bislang unbekannte Abschalteinrichtung in Audi-Dieseln geben. Wackelt diesmal der Audi-Chef?

[...]
Wieder geht es um eine verbotene Betrugssoftware. Rund 60.000 Audi A6 und A7 mit SCR-Kat sollen betroffen sein. Das berichtet Spiegel Online. Auslöser sind demnach Ermittlungen des KBA und der Bundesregierung gegen Audi. "Das KBA hat eine amtliche Anhörung wegen des Verdachts einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei Audi V6-TDI-Fahrzeugen der Modelle A6/A7 eingeleitet", zitiert der Spiegel einen Sprecher des Verkehrsministeriums. Betroffen sind die Modelle, die bereits im Januar zurückgerufen wurden, allerdings soll eine weitere Betrugssoftware eingebaut sein. Rund 30.000 Audi in Deutschland sollen betroffen sein und etwa genauso viele Fahrzeuge für den Export.
[...]
Laut Spiegel haben die betroffenen Modelle einen SCR-Katalysator, der die Stickoxide mit der Einspritzung von einer wässrigen Harnstofflösung (das sogenannte AdBlue) in Stickstoff und Wasserdampf umwandelt. Der Harnstoff befindet sich in einem zusätzlichen Behälter und muss regelmäßig nachgefüllt werden. Das kann der Kunde theoretisch selbst machen. Audi, so der Vorwurf laut Spiegel, soll die Einspritzung von Harnstoff auf den letzten 2.400 Kilometer Harnstoffreichweite so stark gedrosselt haben, dass die Nachfüllung von Harnstoff mit dem kommenden Werkstattintervall zusammenfällt. Das steht in der Regel alle 30.000 Kilometer an.

Sollten die Untersuchungen des KBA den Verdacht bestätigen, wäre das in zweifacher Hinsicht problematisch. Erstens, weil der Stickoxidausstoß drastisch ansteigt. Die AdBlue-Einspritzung ist ein wichtiger Teil in der Abgasreinigung des Autos. Einen NOx-Speicherkat baut Audi nicht in die Autos ein. Zweitens, weil das Nachfüllen von AdBlue in der Werkstatt in der Regel teurer ist, die Kunden also mehr dafür hätten zahlen müssen.
https://www.motor-talk.de/news/aua-audi-t6341622.html
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« Antworten #88 am: 06. Juni 2018, 12:33:06 »

Zitat
Abgase
Selbst neueste Dieselmotoren verfehlen in Studie die EU-Grenzwerte
Eine Abgasstudie zeigt für die Autobauer verheerende Ergebnisse
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/abgase-selbst-neueste-dieselmotoren-verfehlen-in-studie-die-eu-grenzwerte/22647848.html
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« Antworten #89 am: 14. Juni 2018, 20:01:56 »

Zitat
Ein Anreiz zum Betrug

In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft eine Strafe in Milliardenhöhe gegen VW verhängt. Doch das Bußgeld ist viel zu gering. (...) In Wolfsburg dürfte man sich auf die Schenkel klopfen. (...) Die Farce um das Strafmaß bei rechtlichen Verstößen von Unternehmen ist nicht zufälliger, sondern systemischer Natur. In Deutschland gibt es kein Unternehmensstrafrecht. Vergehen können lediglich als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, wie Falschparken eben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-warum-wir-ein-unternehmensstrafrecht-brauchen-gastbeitrag-a-1212897.html
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« Antworten #90 am: 23. Juni 2018, 18:40:59 »

Zitat
Autokartell - Weitere Ausweitung der Krise der Autokonzerne

Am Montag haben deutsche Ermittler erstmals mit Audi-Chef Rupert Stadler einen hochrangigen Manager des Konzernvorstands von Volkswagen wegen Betrug und Falschbeurkundung verhaftet. Stadler wird aktuell verhört und sagt offensichtlich auch aus. Über den Inhalt der Aussagen ist allerdings bis jetzt nichts bekannt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw25/weitere-ausweitung-der-krise-der-autokonzerne
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« Antworten #91 am: 20. Juli 2018, 14:17:26 »

Zitat
Abgasreinigung
Deutsches Autokartell sprach sich auch bei Benzinmotoren ab

Die Absprachen des Autokartells sind weitreichender als bisher bekannt. Nach SPIEGEL-Informationen sollen sich Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW auch bei Benzinern im geheimen Kreis abgestimmt haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/audi-bmw-daimler-porsche-vw-sprachen-sich-auch-bei-benzin-motoren-ab-a-1219382.html
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« Antworten #92 am: 28. September 2018, 05:45:34 »

Zitat
Mehrpunkteplan - Dieselbetrüger in der Defensive - Konzerne müssen Katalysatoren voll bezahlen!

Was die Bundesregierung jetzt als "Mehrpunkteplan" zur "Lösung" der Folgen des Dieselbetrugs für Pkw-Halter und Umwelt ausgeheckt hat, zeigt zum einen ihre zunehmende Defensive. Gleichzeitig hält sie im Auftrag der Autokonzerne an der Grundlinie der Abwälzung auf die Arbeiter und breiten Massen fest.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw39/dieselbetrueger-in-der-defensive-konzerne-muessen-katalysatoren-voll-bezahlen
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« Antworten #93 am: 04. Oktober 2018, 19:08:18 »

Zitat
Dieselbetrug - Bundesregierung - treue Dienerin der Autokonzerne

Der am 1. Oktober beschlossene Diesel-Deal der Bundesregierung sollte dem erheblichen Vertrauensverlust entgegenwirken, zu dem die jahrzehntelange, kriminelle Abgasmanipulation und ihre Vertuschung durch sämtliche Autokonzerne mit Hilfe der Bundesregierung und rechter IG-Metall- sowie Betriebsratsführer geführt haben.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw40/konzept-fuer-saubere-luft-oder-mehr-luft-fuer-autokonzerne-und-regierung
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« Antworten #94 am: 05. Oktober 2018, 09:15:27 »

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