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Autor Thema: Nahles plant Neuauflage der Ein-Euro-Jobs  (Gelesen 54105 mal)
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dagobert


Beiträge: 4530


« am: 03. April 2016, 00:26:53 »

Zitat
Nahles plant Neuauflage der Ein-Euro-Jobs

Obwohl bereits viele Studien feststellten, dass Ein-Euro-Jobs für Hartz IV Bezieher weder in den ersten Arbeitsmarkt integrieren noch neue Arbeitsplätze schaffen, will die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) eine Neuauflage der Billigstjobs. Dazu soll eigenes ein Programm aufgelegt werden.

Ein-Euro-Jobs bei Hartz IV stehen schon seit langem in der Kritik. Diese Maßnahmen sollen angeblich „Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt“ integrieren. Doch das Hauptziel wird durch eine solche Maßnahme nicht erreicht, wie eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vor einer Zeit ergab. Die Nachteile würden sich bei allen Bildungs- und Bevölkerungsgruppen bemerkbar machen, wie das ZEW bestätigte. Besonders Männer hätten spürbar schlechtere Chancen, nach einem Ein-Euro-Job tatsächlich eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu finden. Aber auch alle anderen Gruppen würde durch eine solche Beschäftigungsmaßnahme stark benachteiligt. Eine Studie des IAB stellt gar fest, dass reguläre Jobs verdrängt werden, da Arbeitgeber lieber geförderte Ein-Euro-Jobs statt reguläre Arbeitsplätze schaffen.

Ungeachtet dessen will die Arbeitsministerin Asylbewerber zu Ein-Euro-Jobs verpflichten. Wie die Ausgestaltung grundsätzliche aussehen, sei man sich mit dem Bundesfinanzminister noch nicht einig. Ziel sei, laut Nahles, die perspektivische Integrierung auf den Arbeitsmarkt. Mit einem Programm, dass schon bei Hartz IV scheiterte. (sb)

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/nahles-plant-neuauflage-der-ein-euro-jobs.php
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shitux


Beiträge: 518


« Antworten #1 am: 03. April 2016, 10:28:46 »

hihi. Kennt noch jmd das Spiel " Stille Post"?

Vor 2 oder 3 Jahren hat ein Chef des JC-Hamburg mal öffentlich geäussert wieviele Leute wirklich von einem EEJ in reguläre Beschäftigung gekommen sind.
Ich weiß diese Prozentzahl nicht mehr genau zu beziffern- dürfte so mittlere einstellige Prozentzahl gewesen sein.
Auch unsereine*r weiß natürlich welch Drecksillusionen und -märchen  erzählt werden.  kotz *würgh* AAAAAh

All dieser komplette Mist muss erfolgreich durch o.g. Spielchen so bei BaNahles angekommen sein, dass sie und der Menschenfeind offensichtlich bereit sind 300.000.000€ locker zu machen.

In Verbund mit ihrem Parteifreund Scheele werden die schon diese Kassenplünderung schaukeln- keine Frage.



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Sunlight


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« Antworten #2 am: 03. April 2016, 11:27:43 »

Ein Euro Jobs sind wirklich ein sehr fragwürdiges Instrument.  Soll wohl überdecken,
dass man kein vernünftiges Integration-Konzept hat. Echt das Letzte, jetzt  Asylbewerber
auch noch zu dem Dreck zu verpflichten.  kotz *würgh* AAAAAh
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counselor


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« Antworten #3 am: 03. April 2016, 12:49:34 »

Viele Hartz-Empfänger reißen sich um diese 1-€-Jobs und buhlen förmlich um Verlängerung solcher Maßnahmen. Verrückt - aber ist so.
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #4 am: 03. April 2016, 13:34:40 »

Viele Hartz-Empfänger reißen sich um diese 1-€-Jobs und buhlen förmlich um Verlängerung solcher Maßnahmen. Verrückt - aber ist so.

Das zeigt nur, wie sehr diese Leute jede Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben haben fahren lassen.

Es wäre im reichen Deutschland trotz "Fachkräftemangels"  Grin leicht möglich, ein vernünftiges Integration-Konzept zu entwickeln. Dies stört jedoch die Abkassierer und Profiteure der jetzigen Schurkereien.

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 05. April 2016, 20:44:51 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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Der-Betrachter
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« Antworten #5 am: 05. April 2016, 17:55:40 »

offtopic
« Letzte Änderung: 09. April 2016, 02:32:15 von Der-Betrachter » Gespeichert
shitux


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« Antworten #6 am: 12. April 2016, 17:00:28 »

Dolle Wurst:
http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingspolitik-bayern-will-asylbewerber-mit-ein-euro.447.de.html?drn:news_id=601541
Zitat
Bayerns Sozialministerin Müller sieht in Ein-Euro-Jobs eine Möglichkeit, Asylbewerbern die Gepflogenheiten der deutschen Arbeitswelt zu vermitteln.
So lernten sie früh wichtige Werte wie Pünktlichkeit, Verantwortlichkeit und Gewissenhaftigkeit kennen, auf die es in der Arbeitswelt dieses Landes ankomme, sagte die CSU-Politikerin in München. Die Flüchtlinge könnten den Hof in der Erstaufnahmeeinrichtung fegen, Schnee räumen oder dem Hausmeister helfen. Die bayerische Sozialministerin fügte hinzu, sollten die Flüchtlinge die Jobs ablehnen, würden ihnen die Leistungen gekürzt. Sanktionen für Unwillige seien wichtig, um die Balance der gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz zu erhalten.


Das berühmte Schneeschieben. Viele Gartenbaufirmen halten sich im Winter damit über Wasser. Auch so manche Kommune beseitigt in Eigenregie den Schnee. Und damit ist wohl klar, dass die Ministerin eindeutig Gesetzesbruch begehen will.
Hausmeistertätigkeit ist dem Gleich zu stellen.

Und das Bestrafung nützlich für die "  Balance der gesamtgesellschaftlichen Akzeptanz" gewertet wird, hat ja schon der Schneider( paritätischer Wohlfahrtsverband)  für Arme bei Maischberger bestätigt.



Jetzt kommt allerdings etwas, was ich aus Politikermund einfach klasse finde:
Pünktlichkeit, Verantwortlichkeit und Gewissenhaftigkeit .... 
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Onkel Tom


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« Antworten #7 am: 01. Mai 2016, 12:03:17 »

....
Jetzt kommt allerdings etwas, was ich aus Politikermund einfach klasse finde:
Pünktlichkeit, Verantwortlichkeit und Gewissenhaftigkeit ....  


Boah.. Ist doch kaum zu glauben, wie realitätsfern so manche Politiker sind.

Pünktlichkeit wird durch stechuhr überwacht und ausgewertet aber

Zur Verantwortlichkeit:

Die Ein-Euro-Buden müssen sich bei den "Regionalen Einkaufszentrum" um die Haltung
von Ein-Euro-Jobbern bewerben. Anbei werden Durchlaufkonzepte auf Papier gebracht,
wo jeder Außenstehende den Eindruck bekommt "Die hantieren mit Werkstücken statt
Menschen". Weiter sind siese Konzepte soweit überzeugend aufgeblasen, das dies
von der Ein-Euro-Bude selbst nicht mehr eingehalten werden kann.

Resultate sehen in der Praxis so aus, das alle Ein-Euro-Jobber so billig wie möglich
verwahrt werden wie z.B. in einer Doppelgarage aus ausgedienten Holzpaletten
Figuren schnitzen dürfen.
Anwesenheit ist Pflicht und Tag ein und aus immer der selbe Mist..

Na und was kommt anbei zum Thema Gewissenhaftigkeit heraus ?

Als Ein-Euro-Jobber erlebe ich die Hirachie wie Diktatur und meine Vortänzer kann ich
nicht mehr ernst nehmen, weil dessen Vorbidfunktion eine ganz andere Gestik aufzeigen
wie von dem, was von mir erwartet wird..

Fazit. Die Nahles hat keine Ahnung, worüber sie zum Thema Ein-Euro-Jobs spricht.
Sie wird auch kein realistischen Einblick davon bekommen. In den meisten Ein-Euro-Buden
wird erstmal klar Schiff gemacht und aufpoliert, weil ein angemeldeter Besuch
bevor steht..

Die Gewissenhaftigkeit bei den Mitarbeitern ist schon lange dahin.
Bei dem mit Hoffnung befüllten Ein-Euro-Jobber geht sie dahin.
Und bei Nahles kann davon nicht mehr die Rede sein,
denn sie weiß nicht, was sie tut.

 Angry

Edit: Ulli der Fehlerteufel hatte mir eins ausgewischt und das musste korregiert werden  Wink
« Letzte Änderung: 03. Mai 2016, 11:50:16 von Onkel Tom » Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
shitux


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« Antworten #8 am: 16. Mai 2016, 10:06:29 »

http://www.merkur.de/politik/laengere-ein-euro-jobs-fuer-hartz-iv-dauerempfaenger-geplant-zr-6403953.html
Zitat
Die Betroffenen sollen künftig nach Ablauf der Höchstdauer von 24 Monaten erneut und auch wiederholt bis zu zwölf Monate in Arbeitsgelegenheiten gewiesen werden können. Das sind meist Ein-Euro-Jobs. Denn den Betroffenen sei es "auch bei guter Konjunktur kaum möglich, vom Aufbau der Beschäftigung zu profitieren und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen", so der Formulierungsvorschlag.

Sie geben zwar zu, dass es Leute gibt die selbst nicht mal mehr auf dem Arbeitsmarkt zu verwerten sind. Deren Schluss ist jedoch nicht endlich neue Wege zu entwickeln, sondern konsequent den Sklavenmarkt zu stabilisieren und sogar aus zu bauen.

 kotz *würgh* AAAAAh

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BGS
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« Antworten #9 am: 16. Mai 2016, 12:30:32 »

Allein das Wort "Dauerempfänger" ist eine Frechheit und Verdrehung der Tatsachen. Wie jeder weiss, fällt man normalerweise -gleichgültig wie lange vorher in die "Arbeitslosenversicherung" eingezahlt worden ist und in welcher Höhe- schon nach einem Jahr in "Hartz IV".

"Empfänger" unterstellt dass Jemand Gaben bzw. Geschenke erhält. Sklaverei als Geschenk? Nachdem man zwei Jahre mangels Arbeitsplätzen nix finden konnte? Weil es nix gibt.

"Arbeitsgelegenheiten"? Wie beschönigend das klingt, endlich bekommt also der arbeitslose Dummkopf die tolle "Gelegenheit", quasi ohne Bezahlung sich einzubringen, der Sozialschmarotzer, der Parasit - übelste Popaganda sind diese Wortschöpfungen, es wird suggeriert, dass es in D. für die täglich sich vermehrenden "arbeitslos" Gemachten (oder "Freigestellten") Jobs zu menschenwuerdigen Bedingungen und gegen entsprechend lukrative Bezahlung vorhanden wäre. Von Unmenschen wie der Frau Nahles, die noch keinen Tag in ihrem verstunkenen Leben jemals gearbeitet haben.

Werde den "Merkur"-Artikel erst gar nicht lesen, Zeitverschwendung.

MfG

BGS.

« Letzte Änderung: 16. Mai 2016, 12:32:45 von BGS » Gespeichert

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« Antworten #10 am: 16. Mai 2016, 12:46:43 »

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« Antworten #11 am: 16. Mai 2016, 12:55:37 »

Sehr geil! Grin
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dagobert


Beiträge: 4530


« Antworten #12 am: 16. Mai 2016, 23:51:02 »

 Grin  Grin  Grin

----------------------------------------------------------------------------------------------------

weniger schön:
Zitat
Endstation Ein-Euro-Job

Wenn es nach Plänen des Arbeitsministeriums geht, sollen Langzeitarbeitslose noch länger als heute als Ein-Euro-Jobber arbeiten. Für die Betroffenen oft ein Nachteil.
[...]
Problematisch an der Gesetzesnovellierung ist, dass nun viele vor dem Risiko stehen, dauerhaft als Billigjobber herangezogen zu werden. Eigentlich sollen Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung dem Gesetz zufolge wettbewerbsneutral sein, einen zusätzlichen Charakter haben und im öffentlichen Interesse liegen. Schließlich darf es für Arbeitgeber durch diese Form der subventionierten Jobs nicht attraktiv werden, echte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse abzubauen und stattdessen auf Ein-Euro-Jobber zu setzen. Immer wieder kommt es aber zu Missbrauch, wie die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei zeigt. Gewerkschaften kritisieren diese Maßnahme daher seit Jahren. Unterdessen wurde auch bekannt, dass die Grünen die Pläne ablehnen.

vollständiger Artikel:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-05/hartz-iv-arbeitslosigkeit-arbeitsmarkt-ein-euro-jobs

Zitat
Ein-Euro-Jobbern droht die Endlosschleife

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_77851928/aenderung-bei-hartz-iv-ein-euro-jobbern-droht-die-endlosschleife.html
« Letzte Änderung: 17. Mai 2016, 00:03:09 von dagobert » Gespeichert
shitux


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« Antworten #13 am: 17. Mai 2016, 13:12:25 »

Und warum können die solch schweinische Überlegungen überhaupt realisieren?

Liegt es evtl. daran, dass zuviele 1€-Jobber

- die möglichen bis zu 160€ als hilfreich empfinden?
und deshalb
- das BSG-Urteil in Sachen Wertersatz überwiegend ignorieren und nicht anwenden?

Natürlich, wer keine Kohle auf der Naht hat, für den sind bis zu 160 Tacken ne Menge. Auch lese ich als Grund in einigen Foren von " Dann komm ich ma aus meiner Furzbude raus. Oder soziale Kontakte". Jo, so issses richtig. Küssen wir die Füße der eigenen Armutsmacher/ Henker. Göttliche SB-du gönnst mir was.

Geschnitten.
Vielfach halten solch kurzfristigen Kontakte  nicht so lange vor.
 Bei einer Zahlung von Wertersatz werden auch Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung nach bezahlt. Diese Pflichtbeiträge können wichtig werden, denn einige Leistungen hängen direkt von den Pflichtbeiträgen ab. Z..B. wenn  jmd in Richtung Erwerbsminderungsrente gehen will/ muss.
Auch wenn jetzt eine unbestimmte Zeit ein 1€-Job ausgeführt werden soll und kann, könnte mit einem Wertersatz so einiges zusammen kommen.
Die Versicherung ist für noch einiges mehr zuständig:
http://www.deutsche-sozialversicherung.de/de/rentenversicherung/leistungen.html
Alles ausgeschlossen wenn keine Beiträge fliessen!


Jetzt greife ich mir mal eine selbst geschätzte Zahl aus der Luft.
Mindestens 80% der 1€-Job´s erfüllen auf keinen Fall die gesetzlichen Vorschriften. Schonmal gar nicht das entscheidende Kriterium der Zusätzlichkeit.

Es sollen z.Z. ~ 100.000 1€-Jobber unterwegs sein. Würden davon nur 20, 30 oder 40% ihren zustehenden Wertersatz einklagen, würde das so dermaßen teuer für die JC werden- diese Abschiebejobs wären schon lange eingestampft worden.




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Halmök


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« Antworten #14 am: 17. Mai 2016, 13:22:32 »

Von den 1€ - Job´s kann ich aus Erfahrung ein Lied singen, man wird da gerade im sogenannten Sozialen - Bereich tatsächlich wie ein Sklave behandelt.

Man hat nicht das Recht auf Menschlichkeit, man ist ja gezwungen dort hinzugehen, also wird ausgeschlossen das man wirklich etwas beitragen will, und wird teilweise je nach dem wo man ist wie ein Tier getrieben.

Selbst wenn man fachliche Kompetenzen mitbringt wird man herabgesetzt zu etwas was kaum noch einem Menschen ähnelt.

Man soll seinen nächsten nicht in Versuchung führen, hier ist es aber der Fall, da fallen selbst solche Mitmenschen die für gewöhnlich nach Berufsbild als Edel aufgefasst werden, da erkrankt die Gesellschaft noch weiter.

Seltsam ist auch das ich immer wieder angefordert wurde über das Jobcenter, und das ohne Fachausbildung in dem Bereich, würde ich denen eine Bewerbung schicken würden die mich aber so was von sicher ablehnen. Im 1€ - Job, gibt es aber keine Barrieren der Fachkompetenz oder eines perfekten Lebenslaufes.

Außerdem selbst nach einer Umschulung würde man bei den Träger - Unternehmen keinen Arbeitsplatz erhalten, einmal 1€ - Sklave, immer 1€ - Sklave.
Warum sollten die für etwas bezahlen was sie zuvor unvergütet hatten, und dann auch noch für einen offensichtlich gesellschaftlich ausgestoßenen.

MfG
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Waldkauz


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« Antworten #15 am: 17. Mai 2016, 13:56:32 »

Vor allem wenn man sich dann mal anschaut, wer u.a. die Träger der EEJ sind:
Kirchen und "soziale" Verbände!
Wenn die mir mit einem EEJ kommen ist das erste was ich mache, den Mindestlohn einklagen!
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counselor


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« Antworten #16 am: 17. Mai 2016, 14:52:53 »

@shitux,

Genau meine Erfahrung: Viele empfinden die EEJ als hilfreich und buhlen geradezu um einen EEJ oder um Verlängerung. Die Ausweitung solcher Arbeitsgelegenheiten duerfte damit von vielen ELOs positiv aufgenommen werden. kotz *würgh* AAAAAh
« Letzte Änderung: 17. Mai 2016, 14:56:00 von counselor » Gespeichert

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shitux


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« Antworten #17 am: 10. Juni 2016, 07:47:18 »

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fluechtlinge-ein-euro-jobs-fuer-fluechtlinge-sind-nur-cent-jobs-1.3027433
Zitat
Die Bundesregierung argumentiert dabei so: Die allermeisten Asylbewerber werden in ihren Aufnahmeeinrichtungen oder Gemeinschaftsunterkünften eingesetzt. Sie reinigen dann zum Beispiel Gemeinschaftsräume oder helfen bei der Essensausgabe. Dabei würden ihnen in der Regel nur geringe Mehrausgaben entstehen, "da die erforderlichen Arbeitsmittel, zum Beispiel Arbeitskleidung oder -geräte, von den Trägern der Einrichtungen gestellt werden und Fahrtkosten oder Kosten für auswärtige Verpflegung nicht anfallen", heißt es im Entwurf für das neue Gesetz. Deshalb sei es gerechtfertigt, den pauschal ausgezahlten Beitrag auf 80 Cent je Stunde zu senken.


Und wenn man möchte kann man natürlich mal wieder einen " Mehrbedarf"-Antrag stellen
Zitat
Arbeite der Asylbewerber aber außerhalb solcher Einrichtungen und habe tatsächlich höhere Aufwendungen, etwa für Fahrtkosten oder spezielle Arbeitskleidung, könne er sich einen höheren Betrag auf Antrag auszahlen lassen.

Für 20 Cent mehr die Std.
20 x 30Std= 6€ Woche= 24€/ Monat.

Evtl. gibbet ne Menge Anträge- im schlimmsten Fall 100.000 !!!!- die regelmäßig bearbeitet, geprüft & beschieden werden müssen. Was für ein Verwaltungs-Aufwand in den JC um 24€ zu sparen.

BA.nahles: Sie ist der lebende Beweis für absoluten Realitätsverlust, Unfähigkeit. Diese völlig unfähige Olle muss weg aus dem Politzirkus.
Aber klaro: spDoof- man muss so dämlich sein um dort nen Spitzenjob zu bekommen.

man, man, man .....


« Letzte Änderung: 10. Juni 2016, 08:06:26 von shitux » Gespeichert

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« Antworten #18 am: 10. Juni 2016, 15:05:08 »

Die Flüchtlinge erst mal spüren lassen,  daß sie der letzte Dreck sind. Das versteht Nahles unter Willkommenskultur.
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« Antworten #19 am: 11. Juni 2016, 20:32:52 »

Ich meine man kann es sogar noch ein wenig verfeinern:

Wenn jmd im Winter einen Jobbie macht benötigt der/ die Betroffene evtl. Handschuhe oder anderes Schuhwerk.Hin oder her- es könnten sich erweiterte Anträge ergeben. Wer weiß.

Was ich aber letztendlich überlege  und deshalb zu dem Schluss komme:
Nehmen " Mehrbedarfs"Anträge und deren Arbeit überhand und die JC und- natürlich!!- verdi beklagen sich über zuviel Aufwand, werden mal wieder berechtigte Ansprüche mit pauschalen Anträgen und viel, viel wichtiger mit Pauschbeträgen abgespeist.
 In meinem vorherigen Beitrag habe ich Pi mal Daumen 24,00€ ausgerechnet. Ich kann mir vorstellen das dann ein möglicher pauschalierter Mehrbedarf von 12 bis 16 Tacken bei raus kommt.

Letztendlich zeigt und beweist diese Ole Kray nur das se n Rad ab hat. Keine Frage.

Aber auch die Armutssiechenden sind so dermaßen in unterschiedlichen Gruppen gespalten worden und haben genau dies so in sich selber aufgenommen, dass irgendwie immer nur anscheinend andere betroffen sind. Ganz, ganz merkwürdig.
« Letzte Änderung: 11. Juni 2016, 22:40:35 von shitux » Gespeichert

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dagobert


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« Antworten #20 am: 15. Juni 2016, 03:38:16 »

Zitat
"Nirwana-Arbeitsgelegenheiten" zwischen Asylbewerberleistungsgesetz und SGB II. Eine dritte Dimension der "Ein-Euro-Jobs" und die dann auch noch 20 Cent günstiger?
Von Stefan Sell

Immer wenn man denkt, noch kleinteiliger, gesetzestechnisch hypertrophierter und inhaltlich korinthenkackerhafter geht es nicht in der Sozialpolitik, wird man eines Besseren belehrt. Bereits der als Rechtsvereinfachung gestartete und als Rechtsverschärfung und -verkomplizierung gelandete Versuch eines gegenwärtig im Bundestag liegenden 9. SGB II-Änderungsgesetzes wäre hier einzuordnen (vgl. dazu den Blog-Beitrag Entbürokratisierung des SGB II und mehr Luft für die Jobcenter? Von Luftbuchungen, Mogelpackungen und einem trojanischen Pferd vom 14. Februar 2016). Aber nun hat man sich die "Arbeitsgelegenheiten" - umgangssprachlich als "Ein-Euro-Jobs" bezeichnet - vorgenommen. Und offensichtlich ist man bestrebt, hinsichtlich des Komplexitätsgrades wie auch mit Blick auf die inhaltliche Fragwürdigkeit einen veritablen Quantensprung hinzulegen.

weiterlesen:
http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2016/06/134.html
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shitux


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« Antworten #21 am: 15. Juni 2016, 22:05:24 »

Die Analyse v.w. " den Folgeschäden einer außer Kontrolle geratenen Ministerialbürokratie"  ist  zwar korrekt in meinen Augen. Jedoch geht dies völlig an den dafür zuständigen Personen vorbei. Denn verantwortlich ist die völlig überforderte BA.nahles.
Nicht nur als Vorgesetzte sondern obendrauf als zuständige Ministerin.

Ich erwarte von einer Ministerin- die gerade erst ein Debakel erlebt hat- das sie selbst die eigenen Widersprüche erkennt und stoppt.
Ansonsten stellt sich nicht nur die Frage nach der Kompetenz sondern auch warum ich, andere oder gar"  jeder Hans&Frantz"  Hartz IV bezieht und nicht diese Olle.



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shitux


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« Antworten #22 am: 29. August 2016, 12:39:50 »

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/frank-juergen-weise-ein-euro-jobs-als-berufliche-starthilfe-fuer-fluechtlinge/14447610.html

Wird irgendjmd schlau aus seinem und diesem Gesabbel?

Und so sieht es eine Zeitung aus Österreich:
http://kurier.at/politik/ausland/reportage-ueber-ein-euro-jobs-fuer-fluechtlinge-in-deutschland-dauerloesung-darf-das-keine-sein/218.030.610
Inkl. Widerspruch zu den Worten von Weise.





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Onkel Tom


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« Antworten #23 am: 30. August 2016, 13:12:05 »

Ach ja, Nahles will nun mit den Flüchtlingen die gleichen heißen Experimente machen,
wie andere Politiker zu Anfang der Hartz-4-Misere..
Das wird genau so in die Hose gehen, wie bei den einheimischen Masnahmeopfern
damals.

Abgesehen davon, das ich diese selbstbeweihräuchernden Masnahmenträger wie
10 Pfund grüne Seife gefressen habe, müsste das Vergabesystem über das REZ
(Regionale Einkaufszentrum) massiv reformiert werden !!

Das ist die tiefste Wurzel der ganzen Struktur, was Lücken aufweist, das solch
Quantität, die wir in Masnahmen erleben müssen, zulässt.

Im Prinzip geht das Geschäft damit los, das Träger ihre Konzepte und dessen
Teilnahmepreis beim REZ einreichen, sich damit um Teilnehmerplätze bewerben.
Ist die Erstprüfung abgeschlossen, finden ggf. dann nur noch anlassbezogene
Nachprüfungen statt.

Ja, und da liegt der erste Knackpunkt, das sich zu wenig Betroffene beschweren
und wehren..

Ich befürchte mit "Nahles Experiment" massive Eingriffe an die Ideale der Menschen,
die hier Zuflucht gefunden haben.

Ich verstehe es nicht, das die Regierung das so ausbremst, das Flüchtlinge völlig
frei nach einem Job suchen dürfen..
Es haut ja schon mit den Deutschkursen wegen Plätzemangel nicht hin. Nun sollen
auch noch Ein-Euro-Buden ihre Fettfinger im Spiel haben. graußlich..

Oder wird hier schon dafür die Weichen gestellt, so viel Flüchtlinge wie möglich
wieder ab zu schieben, weil die keine sogenannten Intregrationsmasnahmen
gefunden haben ?

Die "Fachkräftepropaganda" hat im Flüchtlingsbereich ja auch schon Einzug
genommen.

Es wird wieder Zeit, Ein-Euro-Buden ins Visier zu nehmen..
« Letzte Änderung: 30. August 2016, 13:14:52 von Onkel Tom » Gespeichert

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shitux


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« Antworten #24 am: 20. April 2017, 10:44:13 »

Täterätääää  ....Mal was Neues von der Sklaven- und Betrügerarbeitsfront:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wenige-antraege-regierung-kuerzt-ein-euro-job-programm-fuer-fluechtlinge-14979404.html
Zitat
Die Bundesregierung hat das Ein-Euro-Job-Programm für Flüchtlinge einem Bericht zufolge deutlich gekürzt. Mit dem im August 2016 angelaufenen Programm sollten 100.000 Ein-Euro-Jobs für Asylbewerber zur Verfügung gestellt werden, die lange auf eine Asylentscheidung warten müssen. Der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge geht aus einem Schreiben des Bundesarbeitsministeriums an die zuständigen Ministerien der Bundesländer hervor, dass für das Programm von 2018 an statt 300 Millionen pro Jahr nur noch 60 Millionen Euro veranschlagt werden.

Die übrigen 240 Millionen Euro sollen demnach von 2018 an „zur Verstärkung des Verwaltungskostenbudgets“ der Jobcenter eingesetzt werden, teilte der zuständige Staatssekretär Thorben Albrecht dem Bericht zufolge in dem Brief mit.


Grundsätzlich bin ich ja dafür dass diese Sklavenjobs keinen Erfolg haben. Das die Kohle allerdings in die Verwaltung geschoben wird und da keiner ist der dieser Selbstbedienung- wie offensichtlich muss es denn noch werden???-  nun endlich mal Schluss macht, ist mit den Worten dreist, frech und Bereicherung nicht mal annähernd beschrieben .....

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