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Autor Thema: Rechter Terror  (Gelesen 7382 mal)
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #25 am: 11. Mai 2017, 16:55:57 »

Zitat
Neonazis versuchten offenbar 2012, eine europäische Gruppe nach dem Vorbild des NSU zu bilden. Stand eine neue Mordserie bevor?
Ach, Spiegel- Reporter! Wenn ihr auch nur einen Hauch Ahnung von dem hättet, was ihr da schreibt! Recherche ist wohl nicht so euer Ding!

Eine europäische Gruppe von Neonazis gab es schon vor der NSU und es ist wahrscheinlich, das der NSU sich diese Gruppe zum Vorbild genommen hat: Combat 18

Zitat
Combat 18 (C18) ist eine neonazistisch-terroristische Organisation, die in vielen Ländern Europas aktiv ist und als bewaffneter Arm des Neonazinetzwerks Blood and Honour gebildet wurde. Combat 18 bedeutet „Kampftruppe Adolf Hitler“, da sich die Zahlen 1 und 8 als Chiffre in der Neonaziszene auf den ersten und achten Buchstaben des lateinischen Alphabets und damit auf Hitlers Initialen „A“ und „H“ beziehen.[1] Das Netzwerk bekämpft politische Gegner auch unter Einsatz von Gewalt nach dem Prinzip Leaderless resistance („Führerloser Widerstand“).
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Kuddel


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« Antworten #26 am: 23. August 2017, 10:05:45 »

Zitat
Rechtsextremismus
Tote, die nicht zählen


    
  • Viele Opfer rechter Gewalt erscheinen nicht in den Statistiken des Bundeskriminalamts.
  • Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen werfen den Behörden vor, die rechten Gewalttaten zu verharmlosen.
  • Für die Angehörigen der Opfer ist eine offzielle Anerkennung wichtig, um eine Verarbeitung zu ermöglichen.

Die offizielle Zählung des BKA ergibt 75 Tote, die Amadeu-Antonio-Stiftung hat 178 Getötete gezählt
http://www.sueddeutsche.de/politik/rechtsextremismus-tote-die-nicht-zaehlen-1.3634762

Längerer informativer Artikel.
« Letzte Änderung: 23. August 2017, 10:11:58 von Kuddel » Gespeichert
Kuddel


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« Antworten #27 am: 26. August 2017, 17:52:48 »

Zitat
Freital-Prozess:
Reichskriegsflagge? Egal

Seit sechs Monaten verhandelt ein Dresdner Gericht gegen die Gruppe Freital. Der Prozess legt offen, was alles in der sächsischen Justiz schiefging. Es ist eine Menge.


Der Angriff gilt einem linken Wohnprojekt. Durch die Wucht der Attacke hätten Menschen sterben können. Ausgeführt wurde sie von rechtsextremistischen Tätern. Doch die sächsische Polizei leitet Ermittlungen wegen Sachbeschädigung ein.

Als Terroristen werden sie beschuldigt, weil sie auch das Auto eines Linkspolitikers in die Luft sprengten, ein Parteibüro attackierten und selbstgebastelte Bomben an den Fenstern zweier Flüchtlingswohnungen zündeten. Fenster flogen damals aus den Rahmen, Glassplitter schossen dort durch die Räume, tödlich wie Gewehrkugeln. Ein kurz nach der Tat aufgenommenes Video zeigt die Panik der Bewohner. Ihr Ziel, Angst und Schrecken zu verbreiten, hatten die Täter erreicht.   

Doch bis die sächsische Justiz begriff, dass es hier um Terror geht, vergingen Monate. Schließlich nahm die Bundesanwaltschaft den Dresdner Ermittlern das Verfahren aus der Hand und sagte eine bereits terminierte Verhandlung vor dem Amtsgericht ab.

Wie sehr die sächsischen Ermittler in ihrer Einschätzung des Falles danebenlagen, zeigt sich, wenn man die Aussagen von Zeugen und Betroffenen im Gerichtssaal hört, die Hunderte Seiten an Chatprotokollen und Ermittlungsakten liest. Ausgerechnet in Sachsen, das im Kampf gegen Rechts oft nur schwer zu einer klaren Haltung findet, haben die Ermittler wichtige Hinweise auf das Motiv der Täter nicht beachtet und die Strukturen der mutmaßlichen Terrorgruppe nicht erkannt. 

Offenbar fehlte es den Polizisten an Kenntnis und Sensibilität im Umgang mit Symbolen der rechten Szene. Und offensichtlich interessierten sich die Ermittler auch nicht für die tieferen Motive der Täter.

Der leitende Ermittler sagte vor Gericht, er habe mehrfach sogar "lautstark" darauf aufmerksam gemacht, dass er eine organisierte Gruppe von Tätern sehe. Die in Dresden mit dem Verfahren betraute Staatsanwältin sei darauf jedoch nicht eingegangen, angeblich ohne Begründung. Vor Gericht sprach die Staatsanwältin von einem Prüfvorgang. Einen Anfangsverdacht auf Gruppenbildung habe sie nicht gehabt.

Ihre Vorgesetzten sahen das genauso. Noch am 28. Februar 2016, kurz bevor die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen an sich zog, schrieb der zuständige Dresdner Oberstaatsanwalt in einer internen Notiz, es gebe bei den Taten zwar Täterüberschneidungen und die Täter seien untereinander bekannt, sie bildeten aber keine Organisation. Karlsruhe sei deshalb nicht zuständig. Inzwischen haben Hunderte Seiten an Chat-Protokollen belegt, dass eher das Gegenteil richtig ist.
stark gekürzt aus: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-08/rechtsextremismus-sachsen-gruppe-freital-prozess/komplettansicht
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #28 am: 28. August 2017, 12:19:41 »

Zitat
Durchsuchungen wegen Terrorverdachts
Nach Informationen des Generalbundesanwalts sollen die Verdächtigen geplant haben, Vertreter des linken Spektrums zu töten. Sie hätten dazu auch eine Liste mit Namen angelegt. Den Informationen zufolge befürchten sie den Zusammenbruch der Gesellschaft. Deshalb sollen sie sich Vorräte mit Lebensmitteln, Waffen und Munition angelegt haben. Einen Krisenfall sollen sie als Chance gesehen haben, Vertreter des linken politischen Spektrums festzusetzen und zu töten.
http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Durchsuchungen-wegen-Terrorverdachts,terror616.html
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Fritz Linow


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« Antworten #29 am: 28. August 2017, 12:20:52 »

Zitat
28.8.17
Beamte des BKA und der Bundespolizei durchsuchen Wohnungen und Geschäftsräume in Rostock, Schwerin und Umgebung. Es besteht der Verdacht der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat.

(…)

Die Beamten durchsuchen das Gebäude sowie Grundstück und Auto, der Hausbesitzer und seine Familie werden verhört. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen zwei namentlich bekannte Beschuldigte wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Deshalb wurden am heutigen Montagmorgen aufgrund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs an mehreren Orten in Mecklenburg-Vorpommern die Wohnungen sowie Arbeits- und Geschäftsräume der beiden Beschuldigten von Beamten des Bundeskriminalamtes mit Unterstützung der Bundespolizei durchsuchen. Ergänzend wird mitgeteilt, dass einer dieser beiden Beschuldigten als Polizeibeamter der Polizeiinspektion Ludwigslust tätig ist. Gegen den beschuldigten Polizeibeamten wurden am heutigen Tag gleichzeitig disziplinarrechtliche Maßnahmen eingeleitet. Darüber hinaus wurde auch bei Personen durchsucht, die als nicht tatverdächtige Dritte geführt werden, darunter soll sich auch ein hochrangiger Polizeibeamter des Landes M-V befinden. Ob noch andere Beamte oder Politiker involviert sind, ist derzeit unklar Von den Durchsuchungen betroffen waren Objekte in Zittow, Grabow, Banzkow und Alt Bartelsdorf (Rostock).

(…)

Für diesen Fall beabsichtigten sie, Vorsorge zu treffen. Dazu sollen sie sich mit Lebensmitteln sowie Munition für ihre bereits legal beschafften Waffen eingedeckt haben. Darüber hinaus sollen die Beschuldigten den von ihnen befürchteten Krisenfall als Chance gesehen haben, Vertreter des politisch linken Spektrums festzusetzen und mit ihren Waffen zu töten. Zu dieser Personengruppe sollen die Beschuldigten eine Liste mit Namen und weiteren Personalien angelegt haben.

Die heutigen Durchsuchungsmaßnahmen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente zu objektivieren. Bisher haben jedoch keine Festnahmen stattgefunden. Nach internen Informationen wohnt in dem Haus in Alt Bartelsdorf ein Rostocker Rechtsanwalt und Bürgerschaftsabgeordneter. Der Verdächtige ist Mitglied und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender des Rostocker Wählerbündnisses „Unabhängige Bürger Für Rostock - UFR“, dem auch Oberbürgermeister Roland Methling und seine Ehefrau angehören.

Offenbar ist die Sachlage aber so brisant, dass seitens der Bundesanwaltschaft und des Bundeskriminalamts wohl bewusst darauf verzichtet wurde, lokale Rostocker Polizeikräfte in die Maßnahme einzubeziehen, um zu verhindern, dass die Beschuldigten durch mögliche undichte Stellen in den Reihen der Rostocker Polizei vorab von der Maßnahme Kenntnis erlangen.
https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/blendgranaten-polizeihunde-und-durchsuchungen-id17677346.html

Zur UFR:
https://de.indymedia.org/node/557
https://de.indymedia.org/node/13577
« Letzte Änderung: 28. August 2017, 22:41:29 von Fritz Linow » Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #30 am: 28. August 2017, 12:35:26 »

Indymedia berichtete darüber schon 2014!
Warum hat der Rechtsextremist de Maizière so eine Angst vor Indymedia? Vielleicht sollte man da auch mal im Keller nachgucken?
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Kuddel


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« Antworten #31 am: 07. Dezember 2017, 12:31:34 »

Zitat
Gut 500 Neonazis leben im Untergrund

Die Polizei fahndet bundesweit nach 501 Personen, die dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet werden. Damit hat die Zahl der untergetauchten Rechtsextremisten stark zugenommen.


Die Zahl der untergetauchten Rechtsextremisten nimmt nach Informationen des Tagesspiegels stark zu. Ende September registrierte die Polizei bundesweit 640 Fahndungen nach 501 Personen, die dem Spektrum „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ zugeordnet werden. Zur Gesamtzahl der Fahndungen kommen zudem acht Haftbefehle ausländischer Behörden hinzu. Von den 501 verschwundenen Rechtsextremen werden 108 wegen eines politischen Delikts gesucht. 2016 waren 207 Haftbefehle gegen 161 Rechtsextremisten offen. Die Angaben stehen in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Linke) und ihrer Fraktion.

Die Polizei sucht 114 der 501 Rechtsextremen wegen mindestens einer Gewalttat. Gegen zehn Personen „lagen mehrere Haftbefehle aufgrund von Gewaltdelikten vor“, heißt es in der Antwort, die Emily Haber, Staatssekretärin im Ministerium, unterschrieben hat. Allerdings wird nicht nach allen 114 Rechtsextremisten wegen politisch motivierter Gewalt gefahndet. Laut Ministerium stehen dazu 23 Rechtsextreme im Polizeilichen Informationssystem „INPOL-Z“.

In der Statistik sind Haftbefehle seit 2008 vermerkt. Damals waren am Jahresende lediglich zwei offen, sie betrafen auch nur zwei untergetauchte Rechtsextremisten. 2017 hingegen sind die Zahlen explodiert. 441 Haftbefehle gegen 340 Rechtsextreme sind allein von Januar bis September hinzugekommen.

„Der Berg der nicht vollstreckten Haftbefehle gegen Neonazis wird von Jahr zu Jahr höher“, moniert die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke. „Ich erwarte vom Innenminister hier mehr Nachdruck bei der Verfolgung rechter Straftäter.“ Sie frage sich, „wie wäre die öffentliche Reaktion im Land, wenn es sich um Haftbefehle gegen Islamisten, teilweise aufgrund islamistischer Gewalt, handeln würde?“

Unterdessen liegen auch die Zahlen zu rechter Kriminalität von Januar bis September vor. Die Polizei stellte 9426 Straftaten, darunter 498 Gewaltdelikte, fest. Bei den Attacken erlitten 302 Menschen Verletzungen. Dies geht aus den Antworten der Regierung auf monatliche Anfragen von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) und ihrer Fraktion hervor. Alle Zahlen werden noch steigen, da die Polizei erfahrungsgemäß viele Delikte nachmeldet. Pau liegen auch die Angaben zu antisemitischen Straftaten vor. Die Polizei registrierte in den drei Quartalen 522 Delikte von Judenhassern, darunter 16 Gewalttaten. Die meisten Delikte (479) begingen Rechte.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-12/oury-jalloh-staatsanwalt-bittmann-mord

500, die im Untergrund leben, ist schon enorm.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #32 am: 07. Dezember 2017, 15:45:52 »

Zitat
500, die im Untergrund leben, ist schon enorm.
Vor allem wenn man weiß, was drei von denen schon für Schaden angerichtet haben!
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Kuddel


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« Antworten #33 am: 22. Dezember 2017, 13:02:56 »

Zitat
Flüchtlingsheime bleiben Ziele rechter Angriffe

Noch immer wird im Schnitt fast jeden Tag eine Unterkunft attackiert - auch wenn die Zahl der Angriffe im Vergleich zum Vorjahr rückläufig ist.
http://www.fr.de/politik/flucht-zuwanderung/rechtsextremismus-fluechtlingsheime-bleiben-ziele-rechter-angriffe-a-1413469
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Kuddel


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« Antworten #34 am: 28. Februar 2018, 10:29:08 »

Zitat
2017
Mehr als 2.200 Angriffe auf Flüchtlinge

Im vergangenen Jahr wurden 1.906 Angriffe auf Flüchtlinge und 313 Anschläge und Überfälle auf Unterkünfte gezählt.


Zu den Delikten im Jahr 2017 zählen den Angaben zufolge gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Volksverhetzung, Hausfriedensbruch, schwere Brandstiftung und Sprengstoffexplosionen. Die Bundesregierung verurteilte in dem Papier die Attacken „aufs Schärfste“, wie die Zeitungen berichteten

Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, gab AfD und CDU/CSU eine Mitverantwortung für die Übergriffe. „Mehr als 2.000 rechte und rassistische Angriffe gegen Geflüchtete im Jahr 2017 sind Ausdruck einer aggressiven Stimmung im Land, die von der AfD und anderen Gruppierungen der extremen Rechten täglich befördert wird“, sagte Jelpke, die die Anfrage gestellt hatte, den Zeitungen. Ermutigt würden die rechten Täter nicht nur durch das Gerede von Bürgerkrieg und „Umvolkung“, wie es von AfD und „Pegida“ vertreten werde, sondern auch durch „die rassistische Stimmungsmache der Unionsparteien, die keine Gelegenheit auslassen, Verschärfungen im Umgang mit Flüchtlingen zu fordern“.
http://www.fr.de/politik/2017-mehr-als-2-200-angriffe-auf-fluechtlinge-a-1457400
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« Antworten #35 am: 28. Februar 2018, 11:21:09 »

Dieser widerliche Drecksack ist ebenfalls ein Terrorist!

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« Antworten #36 am: 28. Februar 2018, 12:50:28 »

Jens Spahn ist bisher i.W. aufgefallen, wenn er sich bei zwielichtigen Geschäften die Taschen vollgestopft hat. Infos dazu findet man hier in anderen Threads.
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« Antworten #37 am: 28. Februar 2018, 16:23:13 »

Jens Spahn ist elender Karrierist und reaktionärer Drecksack!
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« Antworten #38 am: 01. März 2018, 09:31:46 »

Ich würde so einen als Terroristenarschloch bezeichnen...

CDU-Politiker mahnt Reformen an
Jens Spahn: Das Rentenniveau muss weiter sinken
Staatliche Rente, private Vorsorge, betriebliche Alterssicherung: Das Rentenniveau auf dem heutigen Stand zu halten wäre ziemlich teuer, sagt CDU-Politiker Jens Spahn.

weiter im Text

https://www.tagesspiegel.de/politik/cdu-politiker-mahnt-reformen-an-jens-spahn-das-rentenniveau-muss-weiter-sinken/13622116.html



Nicole Gohlke (DIE LINKE) schreibt über ihn:


Mit Jens Spahn will Angela Merkel jetzt nicht nur einen ihrer schärfsten Kritiker von rechts, sondern vor allem einen ausgewiesenen Pharma-Lobbyisten zum neuen Gesundheitsminister machen.
Seit 2005 kümmerte er sich im Parlament um Gesundheitspolitik - und schon im April 2006 gründete er mit befreundeten Lobbyisten eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), der wiederum eine Lobbyagentur für Pharmaklienten namens „Politas“ gehörte. Spahn entwickelte die neuesten Reformen im Gesundheitsbereich mit - seine Vertrauten informierten und berieten in Echtzeit die Konzerne. Das brachte seinen Kunden Vorteile und Spahn einen netten Nebenverdienst.
Statt Ministern, die sich um die Gewinne der Pharmakonzerne kümmern, brauchen wir endlich eine Politik, die den Pflegenotstand bekämpft!




« Letzte Änderung: 01. März 2018, 09:37:04 von Rappelkistenrebell » Gespeichert

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« Antworten #39 am: 07. März 2018, 20:06:29 »

Zitat
Urteil gegen „Gruppe Freital“ : Zehn Jahre für den blinden Hass auf Fremde

Die acht Mitglieder der rechtsterroristischen „Gruppe Freital“ müssen lange ins Gefängnis. Damit ist die Aufarbeitung der Anschläge aber noch nicht zu Ende.


Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/mitglieder-der-rechtsextremen-gruppe-freital-verurteilt-15482841.html
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« Antworten #40 am: 08. März 2018, 00:07:32 »

Warum bekommen die kein Lebenslang mit Sicherungsverwahrung? Bei Linksterroristen normal. Da waren welche 26 Jahre im Knast.
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« Antworten #41 am: 08. März 2018, 17:15:10 »

Sie sind Rechts und eigentlich keine Staatsfeinde, daher klein-kriminelle vielleicht um das Rechtsstaatsgesicht zu wahren.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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« Antworten #42 am: 10. März 2018, 11:56:45 »

Zitat
Von der Schweiz aus hatte B. Ermittlungsunterlagen zufolge zwischen 2014 und 2016 „konkrete Schritte“ zum Aufbau einer „europäischen Befreiungsarmee“ unternommen. Dazu soll er sich mit militanten Neonazis aus Deutschland und Osteuropa getroffen haben. Zu seinen Plänen gehörte es auch, paramilitärische Ausbildungslager in Ungarn zu organisieren. Konkret äußerte er vor rechten Kameraden Anschlagspläne gegen österreichische Politiker. Zu diesem Zweck habe er bereits schlagkräftige Einheiten von „jungen Kameraden“ in Wels, Wien, Innsbruck und Kärnten rekrutiert, soll er bei diesen Gelegenheiten gesagt haben. Laut Haftbefehl soll er damit die „Beseitigung“ der österreichischen Bundesregierung, das Installieren einer neuen „Reichsregierung“ und „in weiterer Folge den Anschluss an ein Großdeutsches Reich angestrebt“ haben. Außer B. wird gegen weitere sieben Personen ermittelt.

Die EA wurde 2010 von dem mittlerweile in Deutschland lebenden, mehrfach vorbestraften Holocaust-Leugner Bernhard Schaub in der Schweiz gegründet. Mehrfach organisierte er Treffen mit Hunderten Rechtsextremisten aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und Osteuropa in der Schweiz. Der deutsche Verfassungsschutz sieht in der EA eine Organisation, die eine „selbst für Rechtsextremisten besonders ausgeprägte antisemitische und revisionistische Agitation“ betreibe.

Auch in Deutschland gibt es eine EA-Sektion. Die blauen Fahnen mit einem gelben Kreuz waren immer wieder bei Aufmärschen der Szene hierzulande zu sehen. Ein prominenter Vertreter trat auf dem Nazirock-Festival im thüringischen Themar im vergangenen Herbst als Redner auf.
http://www.fr.de/politik/rechtsextremismus/rechtsextremismus-europaeische-neonazi-zelle-zerschlagen-a-1464190
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« Antworten #43 am: 13. März 2018, 21:43:18 »

Zitat
Prozess in Hof - Combat 18: Training für den bewaffneten Kampf

Die international agierende, rechtsextreme Terrorgruppe "Combat 18" ist wieder in Deutschland aktiv. Vor dem Amtsgericht in Hof mussten sich zwei Rechtsextremisten verantworten. Sie gehören zu einer Gruppe, die der Polizei in Schirnding nach einem Schießtraining ins Netz gegangen war.

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/combat-18-training-fuer-den-bewaffneten-kampf-100.html
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« Antworten #44 am: 15. März 2018, 10:45:26 »

Zitat
Olympia-Einkaufszentrum
Die Morde am OEZ waren rechtsextremistisch motiviert

Das bayerische Innenministerium zögert noch mit dieser Bewertung - sehr zum Ärger von Stadträten aller Parteien.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/olympia-einkaufszentrum-die-morde-am-oez-waren-rechtsextremistisch-motiviert-1.3906216
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« Antworten #45 am: 18. März 2018, 14:12:49 »

In der Sache Freital Terror:

Zitat
Im sächsischen Landtag gibt es derzeit keine Bestrebungen, einen Untersuchungsausschuss ein­zurichten, um das Vorgehen der sächsischen Behörden in der Sache aufzuklären.
https://jungle.world/artikel/2018/11/freundlich-anstaendig-terroristisch
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« Antworten #46 am: 26. März 2018, 12:43:37 »

Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik: Verdrängte Vergangenheit?

“Hepp-Kexel-Gruppe, Aktion Widerstand, Ekkehard Weil, “Bombenhirn” Naumann, – kaum jemand kennt diese Namen. Auch den verantwortlichen Politikern ging es wohl so, als 2011 der NSU aufflog. Dabei gab es in der Bundesrepublik seit den 1960er-Jahren Terrorakte von Rechtsextremisten. (…) Daniel Köhler hat das systematisch und akribisch getan: Verfassungsschutzberichte, Gerichtsurteile, Presseartikel, antifaschistische Archive. Seine Datenbank listet vereitelte oder erfolgreiche Taten von 1971 bis heute auf: 12 Entführungen, 174 bewaffnete Überfälle, 123 Sprengstoffanschläge, 2.173 Brandanschläge, 229 Morde mit rechtsextremen Motiven. Seit 1963 hat Köhler 92 rechtsterroristische Gruppen und Einzelpersonen identifiziert. (…) Diese Unterschätzung zeigt sich bis heute, auch in der Fach- und Sachliteratur. Wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte des Rechtsterrorismus gibt es so gut wie nicht. In einigen Sachbüchern gibt es einzelne Kapitel. In den Arbeiten zur Geschichte des deutschen Terrorismus fehlt der Rechtsterrorismus meist vollständig. Auch in den großen Erzählungen, den Gesamtgeschichten der Bundesrepublik, spielt der Rechtsterrorismus im Grunde keine Rolle. “Das einzubetten in eine erinnerungskulturelle Forschung, die ja relativ stark boomt in der Bundesrepublik, auch diese rechten Täter mit einzubeziehen, das ist erstaunlich, dass das – ich habe auch noch keine richtige Erklärung dafür.” Für [den Politologe und Rechtsextremismus-Forscher] Gideon Botsch lautet die Schlussfolgerung: “Also, ich fordere das ganz deutlich von der Zeitgeschichtsforschung, dass sie den Rechtsextremismus als eigenen politischen Akteur in die Nachkriegs-Geschichtsschreibung integriert und aufhört, davon auszugehen, das sind ein paar Ewiggestrige, die vernachlässigenswert sind. Nein, der Rechtsextremismus ist ein begleitender Faktor, der sich durch die Geschichte der Bundesrepublik durchzieht, mal laut, mal weniger laut und in dessen möglichen Handlungen auch immer wieder proto-terroristische oder terroristische Gewalt aufzufinden ist.”

 Feature von Philipp Schnee vom 21. März 2018 beim Deutschlandfunk Kultur
 Audio Datei (Audiolänge: ca. 30 Min., abrufbar bis zum 27. September 2018)

http://www.deutschlandfunkkultur.de/rechtsterrorismus-in-der-bundesrepublik-verdraengte.976.de.html?dram:article_id=375999

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« Antworten #47 am: 28. März 2018, 19:37:49 »

Zitat
Waffenhandel und rechte Hetze - "Migrantenschreck"-Betreiber in Ungarn festgenommen

In Ungarn haben Polizisten den deutschen Betreiber eines Online-Waffenshops festgenommen. Er soll Hunderte Waffen an Kunden in Deutschland verkauft haben, um sie gegen Flüchtlinge zu bewaffnen.


Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_83466462/online-waffenshop-migrantenschreck-chef-mario-roensch-in-ungarn-verhaftet.html
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« Antworten #48 am: 28. März 2018, 19:52:21 »

Die Infos dieser Seite dazu sind nicht schlecht:
https://motherboard.vice.com/de/article/9kgazz/mutmasslicher-betreiber-von-migrantenschreck-und-grosster-deutscher-hetzseite-festgenommen
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« Antworten #49 am: 22. Mai 2018, 12:23:01 »

Zitat
Mehr als 1900 rechte Waffenbesitzer

Immer wieder gibt es rechtsmotivierte Anschläge und Gewalttaten. Jetzt hat die Bundesregierung Zahlen vorgelegt - 1200 Reichsbürger und 750 Rechtsextremisten dürfen demnach legal eine Waffe besitzen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/extremismus-1200-reichsbuerger-und-750-rechte-besitzen-legal-waffen-a-1208854.html
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