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Autor Thema: Call Center suchen Personal  (Gelesen 3169 mal)
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Kuddel


Beiträge: 9991


« am: 16. November 2016, 10:35:40 »

Kaum eine Branche ist so mobil und flexibel wie die Callcenterbranche.
Den Zuschlag für Jobs kriegen diejenigen, die am billigsten arbeiten. Es gibt Callcenterarbeit im Knast und die Jobs werden ins Ausland verlagert. Es gibt einen Trend in Richtung Osteuropa. Aber die Neuen Bundesländer sind als Niedriglohnzohne weiter ein Dauerbrenner:

Zitat
Callcenter werben um Mitarbeiter

Frankfurt (Oder) (MOZ) Am Donnerstag, 10 Uhr bis 14 Uhr, findet in den Lenné Passagen ein Bewerbertag der Service-Center aus Frankfurt statt. Die Unternehmen Communigate, Axa Assistance, Call24, walterservices und D+S 360 zeigen, welche Jobangebote es in den jeweiligen Firmen gibt.


Christopher Nüßlein vom ICOB und Mario Quast, Wirtschaftsreferent der Stadt, laden zum Bewerbertag ein.

Angesprochen sollen sich vor allem Studenten und junge Mütter, aber auch arbeitslose Menschen fühlen. Auch für Ruheständler, die sich etwas dazuverdienen wollen, gibt es interessante Angebote. "Die Welt der Jobs in den Service-Centern ist durchaus anspruchsvoller, aber auch flexibler geworden", sagt Christopher Nüßlein, Geschäftsführer des Investorcenters Ostbrandenburg (ICOB). Mario Quast, Wirtschaftsreferent der Stadt, hofft, dass so neue Arbeitskräfte akquiriert werden können. "Mittlerweile zeichnet sich auch bei den Service-Centern ein Arbeitskräftemangel ab", so Quast. "Deswegen haben einige der Firmen um Hilfe gebeten. Zusammen mit dem Investorcenter haben wir dann diesen Bewerbertag organisiert", erklärt er.

Bei einigen Firmen seien sowohl ein Heimarbeitsplatz als auch eine flexible Arbeitszeitgestaltung möglich, so Christopher Nüßlein. "Außerdem wollen wir generell wissen, wie viel Potenzial in Frankfurt noch vorhanden ist. Denn das Auslagern von bestimmten Firmenabteilungen ist bei größeren Firmen immer noch aktuell. Hier könnte man dann mit weiteren Firmen ins Gespräch kommen, um sich hier anzusiedeln."

Unterstützt wird der Bewerbertag auch von der Agentur für Arbeit und der Industrie- und Handelskammer. Interessierte sollten neben technischem Grundverständnis eine Affinität zu moderner Kommunikations- und Medientechnik haben. Außerdem ist ein gutes Ausdrucksvermögen erwünscht. "Mittlerweile sind die Service-Center ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt", sagt Mario Quast. "Diesen wollen wir weiter stärken."
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http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1527184
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CubanNecktie


Beiträge: 1630



« Antworten #1 am: 02. Dezember 2016, 15:02:40 »

Wurde letztens auch öfters im JC angesprochen - es in dieser Branche erneut zu versuchen. Habe aber die Antwort parat, dass ich nicht multitaskingfähig bin und Ar*ato mich schon nach paar Wochen gefeuert hatte  Roll Eyes Roll Eyes - was für ein Jammer ....

ps. würds ja wieder versuchen, aber bei den Löhnen und den Arbeitsbedingungen ... ne danke!
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... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
Baxter81


Beiträge: 3


« Antworten #2 am: 22. Januar 2017, 13:15:49 »

Ich bin mir sicher, wenn Du bei der Telekom anrufst, landest Du in Istanbul
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MarcoW75


Beiträge: 34


« Antworten #3 am: 04. November 2017, 07:20:18 »

Ich bin mir sicher, wenn Du bei der Telekom anrufst, landest Du in Istanbul

Selbst in den "Billigbranchen" wie Callcentern herrscht noch immer der Drang der Firmen, selbst die noch auszulagern. Ich arbeite in einem Callcenter eines bekannten Paderborner Maschinenherstellers. Und der hat in den letzten 2 Jahren 2 nagelneue Callcenter in Polen aufgemacht,obwohl er bereits eins in D hat. Nach Polen gehen die Anrufe,die außerhalb der deutschen Dienstzeiten eingehen oder wenn bei uns alle Leitungen belegt sind. Die polnischen Mitarbeiter machen dabei aber nur eine extrem oberflächliche Callaufnahme und senden die Tickets an uns zurück,was uns mehr Arbeit macht als erspart. Was fängt man wohl mit Zusammenfassungen wie "Automat kaputt" an ? :-D
Die Chefs der Firma deuten mit schöner Regelmäßigkeit unterschwellig darauf hin,daß sie das deutsche Callcenter am Liebsten dicht machen würden, weil angeblich zu teuer. Daß dies noch nicht geschehen ist,dürfte allein dem Umstand zu verdanken sein,daß die Arbeit fachlich zu umfangreich ist,um mal kurzfristig jemanden drauf anlernen zu können. 
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Kunta


Beiträge: 24


« Antworten #4 am: 06. November 2017, 13:04:42 »

Kann meine polnische Bekannte sicher bestätigen, deren Sohn in einem solchen Callcenter arbeiten dürfte.
Ich selbst habe vor kurzem einen Vorstellungstermin bei F + S Dialogmarketing in Fr. gehabt, und bin froh, dass ich die Stelle nicht genommen habe, denn 1. soll dieses Callcenter mit Scientology verbandelt sein, und zweitens wollte man mich für 4 Tage Probearbeit einstellen. Als ich dies heute der für mich zuständigen Fallmanagerin beim hiesigen Jobcenter mitteilte meinte die, dass dies "Ausbeutung" wäre - kein Witz. Eine Probearbeit von max. 2 - höchst. 3 Tagen würde sie mir genehmigen, aber nicht vier Tage. Tja, man lernt nie aus.
Interessant war auch die Arbeitsplangestaltung bei F + S Dialogmarketing, da weiß man jeden Tag vor Schichtende 19:00 Uhr nicht wie die Schicht am nächsten Tag aussieht, und wann sie zeitlich beginnt, und endet....Ausbeutung in neuem Gewand eben....treffender Titel, und ich bin froh, dass ich die Arbeit, weil selbst gesucht, nicht annehmen musste.
Gruß
Kunta
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tleary


Beiträge: 243


« Antworten #5 am: Gestern um 23:01:11 »

[....] denn 1. soll dieses Callcenter mit Scientology verbandelt sein, und zweitens wollte man mich für 4 Tage Probearbeit einstellen. Als ich dies heute der für mich zuständigen Fallmanagerin beim hiesigen Jobcenter mitteilte meinte die, dass dies "Ausbeutung" wäre - kein Witz. Eine Probearbeit von max. 2 - höchst. 3 Tagen würde sie mir genehmigen, aber nicht vier Tage. Tja, man lernt nie aus.
Ah ja.... 3 Tage Probearbeit = *KEINE* Ausbeutung, alles im grünen Bereich! - 4 Tage = *voll die Ausbeutung und total empört sei*.
Jokecenter-Mitarbeiter sind schon was drolliges...
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