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Autor Thema: Neues aus der Türkei...  (Gelesen 23343 mal)
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Just B U


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« Antworten #25 am: 15. Februar 2017, 17:52:01 »

@ Kuddel

danke für die Zusammenfassung bzw. Beschreibung der herrschenden Zustände.

Ansonsten

Zitat
Mich nervt es, wenn es plötzlich um Erdogan, Putun ioder Trump geht, um Türkei, Moslems oder Amis.
Das ist doch alles Müll, der einen immer weniger klarsehen läßt.

Das z. B. ist doch aber ein TEIL genau der Zustände die Du beschreibst.
Und diese sind nun mal offenbar derzeit auf der Skala der am lautesten agierenden auf den vorderen Plätzen.
KLar geht es ums Goße Ganze. Das System als solches.
Und erst recht ist hier, in diesem unserem Lande und der Nachbarschaft, sprich: EU genau so heftig am Brodeln...

Das das Brisanteste was die EU und z. B. D-Land verbricht, in den Medien nicht großartig herausgestellt wird damit die Bürger sich möglichst dessen
was "vor der eigenen Haustür" geschieht nicht bewusst werden ist-  mir zumindest -  klar.
Und mir wird jetzt auch nicht wirklich dadurch was "vernebelt"...weil ich mich auch mit einzelnen Geschehnissen in anderen Ländern beschäftige...denn sie sind Bestandteil des Ganzen.

Der Punkt ist, das es m A. n.sehr wohl auch um die Werkzeuge geht, derer die Herrschenden sich bedienen, um ihre Interessen weiterhin durchzusetzen und ihre Macht auszubauen bzw. zu erhalten.
Dazu gehört u. a. Religion bzw. Teilung und Aufwiegelung durch u. a. eben religiöse und nationalistische "Einschwörungen" und Gehirnwäsche und dies in immer extremerem Umfang.
Und dies geschieht nunmal in dieser extremen Form im Moment u. a. in der Türkei.

Zitat
Es geht nicht um Staaten, um Staatschefs oder Religionen.

Das sehe ich allerding ein bisschen anders, s.o.

Zitat
Es gibt auch kämpferische und coole Menschen in der Türkei, in den USA oder in Rußland. Mit denen sollten wir zusammen kämpfen und uns gegenseitig unterstützen.

Selbstverständlich gibt es die. Gott-sei-Dank.
Allerdings ist das so leicht gesagt, vor allem mit "sollten"...
Ich finde genau dies äußerst schwierig.
Wie "sollte" dies denn Deiner Ansicht nach konkret aussehen und auch durchführbar sein?

Da ist es doch vor Ort ein wenig einfacher evtl. - wie auch immer geartetet - dazu beizutragen, dass sich - zunächst im Kleinen - etwas ändern kann.
Jeder nach seinen Möglichkeiten.
Anders geht es sowieso nicht.


Aber nichts liegt mir ferner, als Dir Dein Recht auf

Zitat
Mich nervt es, wenn es plötzlich um Erdogan, Putun ioder Trump geht, um Türkei, Moslems oder Amis.
Das ist doch alles Müll, der einen immer weniger klarsehen läßt.

abzusprechen.
Dies ist einfach Meins dazu.



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« Antworten #26 am: 15. Februar 2017, 18:03:17 »

Wir können in Deutschland mit fortschrittlichen Türken bzw Kurden zusammenarbeiten. Die haben dann auch Kontakte zu fortschrittlichen Menschen in der Türkei. Daraus kann dann eine gegenseitige Unterstützung erwachsen.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
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« Antworten #27 am: 15. Februar 2017, 18:15:52 »

Es gibt nunmal Persönlichkeiten, die in den Fokus des öffentlichen Interesses geraten und auf die ein besonderes Augenmerk geworfen wird (und schon immer geworfen wurde).
Dazu gehören traditionell die Präsidenten der USA und Russlands und natürlich noch eine Reihe anderer Personen.
Wenn ich die Lage der Welt politissch analysieren möchte, komme ich nicht darum herum, mich mit diesen Leuten auseinanderzusetzen. Die Analyse ist ebenfalls ein wichtiger Indikator um festzustellen, wohin die Reise gehen wird.
Ich meine: Wir diskutieren ja hier nicht über Kelly Trump oder warum der Playboy wieder Titten zeigt (sowie 90 % der restlichen Bevölkerung)
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Just B U


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« Antworten #28 am: 16. Februar 2017, 13:38:56 »

..das ursprünglich vorgesehene Posting ist aufgrund technischer Schwierigkeiten derzeit leider nicht möglich....  


     rolleyes
« Letzte Änderung: 16. Februar 2017, 13:50:36 von Just B U » Gespeichert

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« Antworten #29 am: 16. Februar 2017, 19:16:57 »

Aus: Ausgabe vom 17.02.2017, Seite 4 / Inland

Werbung für die Diktatur
Türkischer Ministerpräsident zum Wahlkampf in Oberhausen – Moscheenverband wegen Spionage unter Druck
Von Nick Brauns



Zehntausende Menschen protestierten am 25. Mai 2014 in Köln gegen den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, der in der Lanxess Arena vor Anhängern auftrat
Foto: Björn Kietzmann

Vor über zehntausend Anhängern will der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim am Samstag in Oberhausen für die Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei werben. Die Union Europäisch-Türkischer Demokraten – ein Lobbyverband der religiös-nationalistischen Regierungspartei AKP aus der Türkei – hat dafür die Arena Oberhausen angemietet. Das Referendum über die Verfassungsänderung, mit der der bereits jetzt mit Ausnahmezustandsdekreten am Parlament vorbei regierende Präsident Recep Tayyip Erdogan nahezu diktatorische Vollmachten bekäme, findet am 16. April in der Türkei statt. Türkische Staatsbürger im Ausland können bereits in den Wochen davor ihre Stimmen in den Konsulaten abgeben.

Aus dem Auswärtigen Amt hieß es bezüglich des Yildirim-Besuchs, dass hohe Repräsentanten der Türkei gerade in schwierigen Zeiten zum Dialog willkommen seien. Innenpolitische Auseinandersetzungen aus der Türkei dürften aber nicht nach Deutschland getragen werden. Wenn Yildirim bei Landsleuten in Deutschland »um Zustimmung für die Abschaffung der Demokratie in seinem Land werben möchte«, solle er zumindest dem verhafteten Vorsitzenden der linken, prokurdischen Oppositionspartei HDP, Selahattin Demirtas, die Möglichkeit geben, seinerseits im In- und Ausland für eine demokratische Türkei zu werben, erklärte der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir gegenüber Bild. Die Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen forderte ein Verbot der Kundgebung. Der türkische Ministerpräsident gehöre vor Gericht und nicht in die Arena. Die Linksjugend hat eine Gegendemonstration unter dem Motto »Nein zum Präsidialsystem in der Türkei« angemeldet. Auch der kurdische Dachverband Nav-Dem, sozialistische Gruppierungen aus der Türkei, die Linkspartei, die Interventionistische Linke und die VVN-BdA rufen zu Protesten auf.

Unterdessen gerät der dem Religionsamt der türkischen Regierung Diyanet unterstellte Islamverband DITIB, dem in Deutschland rund 900 Moscheevereine angehören, weiter wegen Spionagevorwürfen unter Druck. Im Auftrag des Generalbundesanwalts durchsuchten Polizisten am Mittwoch die Wohnungen von vier Imamen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die Razzien waren nach Informationen von Spiegel online bereits für Ende Januar geplant, wurden dann aber kurzfristig verschoben. Offensichtlich sollte der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim türkischen Präsidenten Erdogan am 2. Februar nicht belastet werden. Die Religionsbehörde Diyanet nutzte den Aufschub, um einige Imame aufgrund der drohenden Strafverfolgung aus Deutschland abzuziehen, wie die Zeitung Hürriyet Daily News vergangenen Freitag berichtete.

Die bei Diyanet als Religionsbeamte angestellten Imame sollen Berichte über Anhänger des in der Türkei als Staatsfeind Nummer eins verfolgten Predigers Fethullah Gülen nach Ankara geschickt haben. Die türkische Regierung sieht – wohl nicht zu Unrecht – die Gülen-Bewegung als treibende Kraft hinter dem Putschversuch vom Juli letzten Jahres. Anfangs hatte DITIB-Sprecher Bekir Alboga die Spionagevorwürfe gänzlich bestritten. Nach der Veröffentlichung der Spitzelberichte in der Presse sprach er von einer »Panne«. Eine entsprechende schriftliche Anweisung von Diyanet sei nicht an die DITIB-Imame gerichtet gewesen, doch einige Imame hätten ihr fälschlicherweise Folge geleistet. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) forderte am Mittwoch DITIB auf, sich von Ankara zu lösen und seine Satzung entsprechend zu ändern.

Dass DITIB-Moscheen dem türkischen Geheimdienst zuarbeiten, ist indessen keine neue Erkenntnis. Bereits 1994 hatte das Magazin Focus darüber berichtet. »Horchposten sind hier die zirka 700 staatlichen Moscheen in Deutschland. Nach Focus-Recherchen sind die über die Konsulate bezahlten Imame als geistliche Oberhäupter verpflichtet, alle vier Monate einen detaillierten Bericht über das Innenleben der türkischen Gemeinden zu schreiben. Bei ›Angelegenheiten der inneren Sicherheit‹, so schreibt es die Operation mit dem Decknamen ›Wohlstand‹ vor, sei das jeweilige Konsulat umgehend zu verständigen.«

Der Leiter des türkischen Geheimdienstes MIT, Hakan Fidan, wird nach Informationen des türkischen Programms der Deutschen Welle in Kürze zu Konsultationen mit den Spitzen von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz in Deutschland erwartet. Dass der MIT-Chef der richtige Ansprechpartner bei der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus ist, darf bezweifelt werden. Denn unter seiner Leitung wurden vom MIT Hunderte Lastwagenladungen Waffen an Gruppierungen wie die den »Islamischen Staat« und die Fatah-Al-Scham-Front in Syrien geliefert und deren ausländische Kämpfer über die Grenze geschleust. Leidtragende einer von Merkel bei ihrem Ankara-Besuch zugesagten verbesserten deutsch-türkischen Kooperation gegen »Terrorismus« dürften so in erster Linie Anhänger der kurdischen Befreiungsbewegung sowie türkische radikale Linke sein.

Die Kurdische Gemeinde Deutschland warnte am Donnerstag vor einem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten in Oberhausen. Dies sei eine Gefahr für die öffentliche Ordnung in Deutschland. Der Bundesvorsitzende der Kurdenorganisation, Ali Ertan Toprak, erklärte in Gießen, es sei »nicht nachvollziehbar, warum in einem demokratischen Land für eine Diktatur in einem anderen Land geworben werden darf«.

Quelle

https://www.jungewelt.de/2017/02-17/015.php
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« Antworten #30 am: 16. Februar 2017, 20:45:10 »

"Ein einflussreicher Funktionär der Bildungsgewerkschaft GEW wirft der türkischen Regierung vor, Einfluss auf den schulischen Unterricht in Deutschland nehmen zu wollen.

Türkische Konsulate organisieren demnach Veranstaltungen für türkische Lehrer- und Elternvereine mit dem klaren Ziel, Kritik im Unterricht an der Türkei und an Präsident Erdogan zu verhindern.

„Wir wissen sicher von solchen Veranstaltungen in den türkischen Konsulaten in Düsseldorf und Essen. In anderen Städten haben wir von Eltern gehört, dass es auch dort solche Veranstaltungen gegeben haben soll“, sagte GEW-Funktionär Süleyman Ates der Heilbronner Stimme.(...) Die versuchte Einflussnahme betreffe nicht nur den türkischsprachigen Unterricht, oder den muslimischen Religionsunterricht, sondern auch Fächer wie Geschichte oder Sozialkunde. „Die türkischen Konsulate drängen Eltern dazu, Lehrer einzuschüchtern und Lehrer zu melden, die Kritik an der Türkei oder an Präsident Erdogan üben“, sagte Ates der Heilbronner Stimme. Ates sprach von einer „besorgniserregenden Entwicklung“. „Lehrer werden eingeschüchtert, und Eltern werden dazu aufgerufen, sich an den Schulen über einen türkeikritischen Unterricht zu beklagen“, beklagt Ates."


GEW-Funktionär: Türkei fordert Eltern auf, Erdogan-kritische Lehrer zu melden


http://www.stimme.de/deutschland-welt/politik/dw/GEW-Funktionaer-Tuerkei-fordert-Eltern-auf-Erdogan-kritische-Lehrer-zu-melden;art295,3796277


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Mich erinnert das Hantierenn des türkisch-faschistischen Staates ganz klar an das Hantieren des Deutschen Reiches mit den "Henlein-Deutschen" in Tschechien  Angry
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« Antworten #31 am: 19. Februar 2017, 21:08:10 »

Zitat
Verfassungsänderung

Tausende Deutsch-Türken bejubeln in Oberhausen Erdogans Kurs

Beim Auftritt von Ministerpräsident Yildirim in Oberhausen feierten AKP-Fans Pläne zum Umbau der Türkei. Es gab aber auch Gegenstimmen.
Von Sinan Sat Und Christian Unger  19.02.2017, 07:48




Oberhausen. 
Die König-Pilsener Arena in Oberhausen stand am Samstag im Zentrum des vielleicht wichtigsten Wahlkampfes in der Geschichte der Türkei. Tausende Deutsch-Türken sind nach Oberhausen gekommen, weil Ministerpräsident Binali Yildirim ins Ruhrgebiet geladen hatte. Er warb für ein "Ja" zur Verfassungsänderung in seinem Land. Am 16. April entscheiden die Türken in einer Volksabstimmung über ein Präsidialsystem, das dem Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan nahezu grenzenlose Macht garantieren würde.
(...)


So sieht eine über Jahrzehnte gelungene Integration aus:
In einem Land in dem es Pressefreiheit, Meinungsfreiheit und keine Todesstrafe gibt, kann man als türkischstämmige/r Mensch offensichtlich fanatisch GEGEN Pressefreiheit, GEGEN Meinungsfreiheit und FÜR die Todesstrafe jubeln und werben!

Ich frag mich, was die alle noch in Deutschland wollen.

Es geht jeden Tag mindestens ein Flieger von Düsseldorf in Richtung Ankara.
Bitte sehr!

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« Antworten #32 am: 19. Februar 2017, 22:05:01 »

Türkische Faschisten wurden in der brd schon seid den 60er Jahren von der brd gefördert und Franz Josef Straß traf sich mehrmals mit den "Graue Wölfe" Gründer und in die "Idealistenvereine fließen heute noch Gelder ....die türkischen Faschisten sind hier immer wieder zum Einsatz gekommen gegen in der Türkei verfolgte Minderheiten und diverse türkische Linke.In den 70 er Jahren gab es die wilden Streiks inder Automobilindustrie.Türkische Faschisten stellten
die Schläger und die Streikbrecher.....das hat sich bis heute nicht geändert...

Hier ein guter Hintergrundartikel dazu

Wie die „Grauen Wölfe“ nach Deutschland kamen


https://www.antifainfoblatt.de/artikel/wie-die-%E2%80%9Egrauen-w%C3%B6lfe%E2%80%9C-nach-deutschland-kamen-0

Erdogan hat immer schon dazu aufgerufen,sich in Deutschland nicht zu integrieren.Die Türken hier werden benuntzt als 5.Kolonne,sowie die Nazis auch die Henlein Deutschen im Sudetenland nutzten...

Der Muslimbrunder und Faschist Erdogan predigte ja gerne diesen Slogan

Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.
Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten


dieses Bekenntnis ist heute noch sein Fahrplan und er saß ja nach seiner Zeit als istanbuls Bürgermeister ( damals war er in der islamistischen Wohlfahrtspartei) im gefängnis.Dort las er sehr wahrscheinlich Hitlers "Mein Kampf"...denn seitdem hat er sich immer wieder zu diesem Buch und zu Nazideutschland mehrmals öffentlich bekannt.

Die Grauen Wölfe Faschisten wie auch die Mili Görus Islamisten in der brd haben schon seid den 70ern Jahren "Mein Kampf" auf türkisch vertrieben und beworben......mehr muß man zur Geisteshaltung dieser Organisationen nicht sagen.


Türkische Faschisten ausweisen?Sowas läuft bei mir unter "Nazis Raus" und da fallen auch türkische Faschisten runter.Von mir aus kann man diese befürworter des türkischen Faschismus alle ausweisen.Dafür hätt eich gerne her alle türkischen Linken,Aleviten,Armenier,Kurden usw.....das wäre dann sozusagen eine Win-Win Situation und die Erdogan Fans könnten den Faschismus in der Türkei in vollen Zügen genießen....
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« Antworten #33 am: 23. Februar 2017, 15:47:08 »

Der türksiche Staat übt immer mehr Einfluß au süber deren Ditib Moscheen.Hier ein interessanter Beitrag auch über die Begeisterung vieler in der brd lebenden Türken für die türkisch-faschistische Bewegung

Spalten statt integrieren: Einblick bei DITIB | Panorama 3 | NDR

https://www.youtube.com/watch?v=V7RC8leOGxw
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dagmar


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« Antworten #34 am: 23. Februar 2017, 15:53:03 »

Eine Pedition in Sachen Herr Erdogan https://www.openpetition.de/petition/online/erdogan-auftritt-verhindern-nein-zu-propaganda-fuer-diktatur-und-todesstrafe

Gruß von Dagmar
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« Antworten #35 am: 23. Februar 2017, 19:12:00 »

Aus: Ausgabe vom 24.02.2017, Seite 1 / Titel

Petzen für den Sultan
NRW: Türkische Konsulate ­fordern zum Spitzeln in Schulen auf. Präsident Erdogan plant Propagandashow
Von Nick Brauns



Offenes Ohr für die Kleinen, vor allem wenn sie von Regierungsgegnern an deutschen Schulen berichten: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan
Foto: REUTERS/Umit Bektas

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will im März nach Nordrhein-Westfalen kommen, um unter türkischen Landsleuten für deren Zustimmung zur Präsidialdiktatur zu werben. Das will Bild aus diplomatischen Kreisen in Ankara am Mittwoch erfahren haben. Während eine offizielle Bestätigung aus Ankara noch nicht vorliegt, appellierte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) an die Bundesregierung, einen Erdogan-Auftritt zu verhindern. »Die Freiheit der Meinungsäußerung hier darf nicht missbraucht werden, um für eine Verfassungsänderung in der Türkei zu werben, mit der Grundrechte eingeschränkt und die Todesstrafe wieder eingeführt werden sollen«, erklärte Jäger gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger vom Donnerstag. 1,4 Millionen türkische Staatsbürger in der Bundesrepublik sind bei dem Referendum am 16. April abstimmungsberechtigt.

Geht es nach der türkischen Regierung, sollen sich die Deutschtürken auch als Spitzel betätigen. Die Mitglieder von Eltern- und Lehrervereinen seien Ende Januar bei Informationsveranstaltungen in türkischen Konsulaten in Düsseldorf, Essen, Köln und Münster dazu angehalten worden, jede Kritik an der türkischen Regierung, die sie in deutschen Schulen beobachten, zu melden. Dies berichtete die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) jetzt gegenüber der Funke-Mediengruppe. »Schüler sollen sogar ihre Lehrer filmen und die Aufnahmen an türkische Behörden weiterleiten«, erklärte der GEW-Landesvorsitzende Sebastian Krebs. Zumindest in Düsseldorf hätten sich die türkischen Lehrer geweigert, ihre Kollegen auszuspionieren.

Mit einem gemeinsamen Appell bekundeten unterdessen sechs führende bürgerliche Tageszeitungen aus Spanien, Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz am Donnerstag ihre Solidarität mit dem seit zehn Tagen in Istanbul in Polizeigewahrsam sitzenden Türkei-Korrespondenten der Welt, Deniz Yücel. Dem Journalisten wird Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation vorgeworfen, weil er über die von einer kommunistischen Gruppe gehackten E-Mails von Energieminister und Erdogan-Schwiegersohn Berat Albayrak berichtet hatte.

Mitarbeiter des Recherchezentrums Correctiv in Berlin beklagen derweil massive Morddrohungen durch türkische Nationalisten über sogenannte Soziale Medien. In den Redaktionsräumen wird die zweisprachige Onlinezeitung Özgürüz (Wir sind frei) des bekannten regimekritischen Journalisten Can Dündar produziert. Die Redaktion stehe inzwischen unter Objektschutz, doch mehrere Journalisten hätten aufgrund der Drohungen ihre Arbeit für Özgürüz eingestellt, berichtete die Wochenzeitung Die Zeit.

Mit Demonstrationen in mehreren deutschen Städten machen in diesen Tagen Kurden auf Kriegsverbrechen im Südosten der Türkei aufmerksam. Die türkische Armee hält seit zwei Wochen das Dorf Kuruköy (Xerabê Bava) in der Provinz Mardin besetzt. Dutzende Einwohner seien gefangengenommen und gefoltert worden, berichten Abgeordnete der links-kurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP), die von der Armee seit dem Wochenende am Betreten des Ortes gehindert werden. Seit Mittwoch wurde die Ausgangssperre auf zwei Nachbarorte ausgeweitet, Wohnhäuser wurden mit Artillerie beschossen, meldete die Nachrichtenagentur Firat. Nach Angaben des Gouverneurs von Mardin richten sich die Operationen gegen Rückzugsräume der Arbeiterpartei Kurdistans PKK. Mehrere »Terroristen« seien »neutralisiert« worden. Offenbar von Soldaten im Internet veröffentlichte Bilder zeigen Leichen mit Folterspuren. Es soll sich um Bilder aus Kuruköy handeln.

Quelle

https://www.jungewelt.de/2017/02-24/001.php

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« Antworten #36 am: 24. Februar 2017, 17:46:08 »

Das ist gut...
Zitat


Türkische Gemeinde in Deutschland spricht sich gegen Erdogan aus

24.02.2017

In der vergangenen Woche warb der türkische Ministerpräsident Yildirim in Deutschland für eine Verfassungsänderung zugunsten von Präsident Erdogan. Doch nicht alle hier lebenden Türken stimmen ihr zu.



Gökay Sofuoglu, Türkische Gemeinde in Deutschland (picture-alliance/dpa/T. Rückeis)   

Die Türkische Gemeinde in Deutschland will dafür werben, dass hier lebende türkische Staatsbürger beim Referendum am 16. April die Einführung eines Präsidialsystems in ihrem Heimatland ablehnen. Dafür will die Vereinigung mit ihrem Bundesvorsitzenden Gökay Sofuoglu (Artikelbild) aktiv gegen die von Recep Tayyip Erdogan geplante Änderung der Verfassung in den Wahlkampf ziehen.
(...)


http://www.dw.com/de/t%C3%BCrkische-gemeinde-in-deutschland-spricht-sich-gegen-erdogan-aus/a-37696777#
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« Antworten #37 am: 02. März 2017, 11:26:07 »

Die Österreicher machen's einfach...
Wieso nicht das Merkel Regime?

Achja, die haben ja keinen "Flüchtlings-Deal" mit dem Sultan... kotz *würgh* AAAAAh



Zitat
Kurz zu Erdogan-Auftritten: Türkei "höflich" über Nein informiert

28.02.2017 um 14:13

Der Integrationsminister sieht sich in der "Pflicht", gegen den Wahlkampfauftritt des türkischen Präsidenten einzutreten. Ankara nennt Kurz "islamophobisch".



   Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik der türkischen Regierung an seinem Nein zu einem Erdogan-Wahlkampfauftritt in Österreich. "Wir haben höflich unsere türkischen Gesprächspartner informiert, wie unsere Sicht der Dinge ist", betonte Kurz am Dienstag vor Journalisten in Wien. "Wir sind hier höflich, aber auch sehr klar in unserer Meinung."

Staatspräsidenten oder Regierungschef hätten "immer die Möglichkeit" zu bilateralen Gesprächen nach Österreich oder auch in andere EU-Staaten zu kommen, sagte der Außenminister. Ein Wahlkampfauftritt sei aber "unerwünscht, weil er die Konflikte, die Polarisierung aus der Türkei nach Österreich trägt, weil das auch der Integration keinen guten Dienst erweist". Daher sei es seine "Pflicht als Integrationsminister", dies gegenüber der Türkei zu kommunizieren.

"Ich weiß, was solche Auftritte für uns bedeuten", verwies Kurz auf die befürchtete Verschlechterung des Verhältnisses zwischen Mehrheitsbevölkerung und türkischer Community in Österreich, aber auch zwischen Türken und Kurden hierzulande. (...)


http://diepresse.com/home/ausland/aussenpolitik/5176358/Kurz-zu-ErdoganAuftritten_Tuerkei-hoeflich-ueber-Nein-informiert
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« Antworten #38 am: 02. März 2017, 13:18:29 »

Just BU, man sollte etwas sorgsamer dabei sein, wenn man versucht etwas politisch zu beurteilen.
Du stimmst einfach mit ein in den Chor derjeniengen, die Personen, statt politische Inhalte angreifen.

Mich nervt es, daß Trump in den Medien zur Schießbudenfigur wird, statt seine Politik und die politischen Kräfte hinter ihm anzugreifen.
"Merkel Regime" und "Sultan Erdogan" finde ich ähnlich. Es lenkt davon ab, daß in Bayern faschistoide Gesetzesinitiativen durchgepeitscht werden, die deutschen Geheimdienste in Terror (rassistischen wie islamistischen) verstrickt ist, die Migrationspolitik der EU und Deutschlands mehr Menschenleben kostet, als es Trumps Mauer könnte, Polen und Ungarn straight Richtung Faschismus marschieren.

Was meinst du, was sich ändern würde, wenn das "Merkel Regime" abgelöst wäre und Schulz übernommen hätte? Rein gar nichts!

Ganz begeistert schreibst du, "Die Österreicher machen's einfach".
Ach, "die" Österreicher?
Weißt du, wer dieser tolle Österreicher auf dem Foto ist? Das pomadige Jüngelchen Sebastian Kurz ist ein österreichischer Nazi.


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Just B U


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« Antworten #39 am: 02. März 2017, 16:00:21 »

Ach Kuddel.....
Schon wieder ein "sollte"....
Und m. M. nach, masst Du Dir hier erneut ganz schön heftige u. zudem völlig unzutreffende Urteile über mich an.

Zitat
Du stimmst einfach mit ein in den Chor derjeniengen, die Personen, statt politische Inhalte angreifen.
-> Völliger Quatsch.

Für dich ist es also so, dass ich, nur weil ich mal meinem Zorn u. a. zusätzlich Ausdruck verleihe, indem ich Merkel "Regime" schreibe und "Sultan" Erdogan, ich keine Ahnung habe bzw. nicht erkenne, für was die beiden politisch stehen und was die so tagtäglich verbrechen?
-> Völliger Quatsch.


Zitat
Was meinst du, was sich ändern würde, wenn das "Merkel Regime" abgelöst wäre und Schulz übernommen hätte? Rein gar nichts!

? ? ?
Ich kann mich nicht erinnern jemals FÜR Martin Schulz als Kanzler gewesen zu sein.

Und, der österreichische "Nazi", immerhin ein "Integrations"- Minister, tut allerdings DASS, was in D-land auch M. M. nach, schon lange ansteht: nämlich diese Wahlpropaganda-Auftritte der türkischen Regierung für deren Türkei-Diktatur in Deutschland zu untersagen.

Und weil er nun ein "Nazi" ist, ist diese Tat von ihm falsch und geht gar nicht, oder wie?
Ich mag auch keine Nazis.
Derartige Auftritte zu untersagen finde ich allerdings richtig und passend.
« Letzte Änderung: 02. März 2017, 16:04:45 von Just B U » Gespeichert

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« Antworten #40 am: 02. März 2017, 16:10:46 »

Nur weil einer schlimm ist, finde ich den anderen noch längst nicht gut.

Ich finde Trump und Clinton scheiße.
Genauso:
Putin und Assad,
Merkel und Schulz,
Kurz und Erdogan,
bzw. die Politik, die sie repräsentieren.
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« Antworten #41 am: 02. März 2017, 17:32:56 »

Zitat
Und, der österreichische "Nazi", immerhin ein "Integrations"- Minister, tut allerdings DASS, was in D-land auch M. M. nach, schon lange ansteht: nämlich diese Wahlpropaganda-Auftritte der türkischen Regierung für deren Türkei-Diktatur in Deutschland zu untersagen.

Achso, ein "Integrations"- Minister kann also keine rechte Politik machen? Ein kleines bißchen naiv heute?
Das ist ungefähr so als währe Seehofer Integrationsminister.
Kurz steht, wenn ich das richtig gelesen habe für eine "Rampen- Integration". Menschen mit Kohle oder der richtigen Ausbildung werden reingelassen, alle anderen lässt man verrecken.
Der Schutz von Flüchtlingen, so wie ihn die UN mal vorgesehen hatte, verbietet aber eine Selektion.

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« Antworten #42 am: 02. März 2017, 19:01:32 »

Ich finde, die gesellschaftliche Diskussion zum Thema hat eine völlig nervige Drehung gekriegt.
Den Linken versucht man den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem man behauptet, es gehe darum, die autoritären Tendenzen der türkischen Regierung abzuwehren. Die breite Mehrheit steht aber eher dahinter, weil die Scheißtürken in unserem Deutschland die Fresse zu halten haben.

Um solche Argumentationen auszuschließen, müßte das Ziel sein, jegliche autoritäre und menschenverachtende Propanganda zu bekämpfen, egal ob sie von Seehofer, Höcke oder Erdogan kommt. Wir sollten vermeiden, nationalistische Spaltungslinien zu vertiefen.
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Just B U


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« Antworten #43 am: 02. März 2017, 20:03:12 »

Oh man....

Also gut, einmal noch:

Rudi schrieb:

Zitat
Achso, ein "Integrations"- Minister kann also keine rechte Politik machen? Ein kleines bißchen naiv heute?
Das ist ungefähr so als währe Seehofer Integrationsminister.

Haallo?
ICH habe diesen Menschen nicht zum Intgrations-Minister gemacht!
So ist nunmal sein Titel und Ressort in Österreich.
Und auch DU wirst schon wieder persönlich!

Und 2.: Wo soll ich dass Deiner Wahnehmung nach angeblich geschrieben haben?

Außerdem soll es doch hier um die Sache, den Propaganda-Auftritt und nicht um die Person(en) gehen, oder was hast Du vorhin noch so vehement propagiert, Kuddel?
Du/Ihr tust genau DASS, was Du mir vorgweworfen hast.

Und, sorry, aber ich bin trotzdem meiner Meinung, egal wie ihr auch alles verdrehen und wenden wollt damit es zu Euren Anschauungen passt.

Ich finde es nunmal vollkommen unmöglich, dass Erdowahn und seiner Diktatur-Wahlkampf-Werbung hier in Deutschland noch kein Riegel vorgeschoben wurde.
Und ich finde es gut, dass genau DIES in Österreich jetzt geschieht.

Punkt.
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« Antworten #44 am: 02. März 2017, 23:21:28 »

Tja, Österreich ist ja auch nicht in der NATO und verkauft auch keine Panzer und Waffen an die Türkei. Außerdem haben die wohl keinen Deal laufen, das die Türkei die Flüchtlinge für sie ermordet und man dafür dann beim Morden an Oppositionellen und Kurden weggesehen wird.
Und wenn man das bei türkischen Politikern macht, dann bitte auch bei ungarischen, rumänischen,.......!
Außerdem sind die Auftritte doch abgesagt worden!
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Kuddel


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« Antworten #45 am: 03. März 2017, 09:57:52 »

Die Wahlkampfauftritte türkischer Regierungsvertreter wurden verhindert.
Die menschenverachtende Politik und die rassisistischen Kampagnen von Söder, Herrmann, Seehofer, Altmaier, Gauland, von Storch, Bachmann, Höcke und Co. gehen ungehindert weiter, weil dieser momentane politische Wirbel sich nicht gegen autoritäre, antidemokratische Tendenzen richtet, sondern selbst eine nationalistische Hetzkampagne ist.

Hinter so einen Scheiß stelle ich mich nicht.
Der Feind steht im eigenen Land!

Übrigens ist die von dir so gelobte österreichische Regierung selbst auf dem Marsch nach rechts.

Und hier ein paar Infos zu Schmierlappen Sebastian Kurz:

Als Chef der Jungen ÖVP war er mit dem an die Parteifarbe Schwarz angelehnten Slogan "Schwarz macht geil" und einem "Geilomobil" genannten schwarzen SUV durch Wien getourt.

"Leistung" ist das Lieblingswort der ÖVP und auch das von Sebastian Kurz. "Integration durch Leistung" lautet sein liebster Slogan.

„Ländern, die nicht bereit sind, ihre Staatsbürger zurückzunehmen“, schlug Kurz vor, „müssen die Gelder für die Entwicklungszusammenarbeit gekürzt werden.“

„Auch Menschen auf Lesbos wären freiwillig zur Rückreise bereit, wenn sie wüssten, dass es kein Fortkommen mehr nach Mitteleuropa gäbe“, sagte Kurz.

Das Integrationsgesetz, welches Sebastian Kurz bereits im August 2016 vorgelegt hatte, wurde von der österreichischen Bundesregierung in das neu beschlossene Regierungsprogramm im Jänner 2017 aufgenommen. Es beinhaltet ein Verbot der Vollverschleierung, bzw. ein Burkaverbot im gesamten öffentlichen Raum.

Der Freitag: „Österreich hat gerade ein patriotisches Comingout. Sebastian Kurz ist dessen Personifikation. War man bisher in Europa ein braver Appendix der Deutschen, so trumpft man nun auf. Endlich darf man tun und sagen, was man schon immer klammheimlich wollte. Sucht man die inhaltlichen Unterschiede zu den rechtspopulistischen Konkurrenten, wird man jedoch nicht fündig."
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Just B U


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« Antworten #46 am: 03. März 2017, 19:20:09 »

Kuddel schrieb;

Zitat
Übrigens ist die von dir so gelobte österreichische Regierung selbst auf dem Marsch nach rechts.


Wo habe ich - offensichtlich Deiner Ansicht nach -  die österreichische Regierung als solches gelobt?

Mir reichts.
Hast Du bzw. habt Ihr eigentlich die bzw. meine Postings gelesen?
Ich habe - aufgrund Deiner / Eurer Postings - den Eindruck das dem nicht so ist.

Das wars von mir zu diesem Theater.
« Letzte Änderung: 03. März 2017, 19:56:18 von Just B U » Gespeichert

Ich habe nichts gegen Menschen.
Es sind die Idioten, die mir zu schaffen machen.
Just B U


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« Antworten #47 am: 03. März 2017, 19:35:43 »

Es tut sich was:

Zitat
Absagen in Gaggenau und KölnHallen „unter Deckmantel reserviert“: So verschleierten Türken die Minister-Auftritte
   



Leere Stühle in der Festhalle in Gaggenau

dpa/Christoph Schmidt Leere Stühle stehen in der Festhalle in Gaggenau. Der türkische Justizminister Bozdag sollte am Abend in der Halle sprechen. Der Auftritt wurde von der Stadt abgesagt.

    FOCUS-Online-Redakteur Malte Arnsperger 

Freitag, 03.03.2017, 06:13

Zwei türkische Minister wollten in Deutschland auftreten: Justizminister Bekir Bozdag in Gaggenau und Wirtschaftsminister Nihat Zeybekçi in Köln. Gegen die geplanten Reden gab es in den vergangenen Tagen massiven Protest, da die Politiker für das umstrittene Präsidialsystem von Präsident Recep Tayyip Erdogan werben wollten, über welches demnächst in der Türkei abgestimmt wird.

Nun haben beide Städte den Auftritten einen Riegel vorgeschoben. In diesem Zusammenhang kam auch heraus, wie die türkischen Organisatoren offenbar versucht hatten, den wahren Grund für die Veranstaltungen zu verschleiern. So erzählte der Bürgeramtsleiter des Kölner Bezirks Porz, dass der entsprechende Saal im August 2016 von der türkischen Organisation UETD für ein Frauen-Theaterstück reserviert worden sei. Die UETD gilt als Lobbyorganisation der türkischen Regierungspartei AKP.

Am Mittwoch sei dann kurzfristig vom Sekretariat der UETD-Sektion „WomenKöln“ mitgeteilt worden, dass statt der Theateraufführung nunmehr eine „Informationsveranstaltung“ zum Referendum in der Türkei geplant sei, sagte Norbert Becker dem „Kölner Stadtanzeiger“. „Da fühlte ich mich schon auf den Arm genommen.“   (...)


http://www.focus.de/politik/deutschland/absagen-in-gaggenau-und-koeln-hallen-unter-deckmantel-reserviert-so-verschleierten-tuerken-die-minister-auftritte_id_6731272.html
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shitux


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« Antworten #48 am: 03. März 2017, 20:20:55 »

Wenn die Argumentation  " die Sicherheit könne nicht gewährleistet werden" Wahl-, Demo- oder Infoveranstaltungen abgesagt werden können und sich fest etablieren kann, wird´s dunkel. Und wer aufgepasst hat, wird sich schon erinnern, dass diese Begründungen zu nehmen. Nicht erst seit Erdogan. Fast regelmäßig werden solch Verbote von den Gerichten aufgehoben.
Ich bin mir fast sicher das dies auch rund um den G20-Gipfel in HH so passieren wird.

Das Perfide daran: All diese Vorgänge, Verbot und deren Aufhebung, passieren mittlerweile so kurzfristig, dass Interessierte und Gewillte sich teilweise aus Unwissen- und Unsicherheit abwenden/ fernbleiben.
Ziel erreicht.

Mich stört allerdings noch etwas zusätzlich:
Kuddel glaube ich hat es schon angesprochen- das zusammen leben verschiedener Gruppen hier in DE. In diesem Thema, das der kurdischen und türkischen Mitbürgern. Seit Jahrzehnten? Weiß ich nicht so genau. Selbst als die PKK verboten wurde, gab es im Nachgang eher wenig Zoff. Es gab ihn; in der Regel jedoch mehr verbal.

Und genau dieses Leben, welches zwar nicht perfekt sein mag, wird viel zu wenig von der Politik und Politikern heraus gestellt. Und da ist für mich schon die Frage erlaubt und geboten: Warum??
Evt. eine gewollte Eskalation? Damit, wenn die türkische Regierung Merkel angreift, " wir" Deutschen uns um "unsere" Kanzlerin stellen wie die Türken um Erdogan , damit Sie ( Merkel) die BTW gewinnt?
Für mich nicht abwegig, denn die aktuelle Reise der Merkel durch einige Despotenländer macht deutlich das es keine Ängste gibt mit einer Zusammenarbeit.

Auch der von der cdu/csu in der Vergangenheit verweigerte Beitritt zur EU kehrt sich immer wieder in´s Gegenteil um:
Vllt. wäre bei einem ( schon erfolgten) Beitritt gar kein (vorgeblicher?) Putsch nötig oder gar möglich gewesen?

Ich habe da überhaupt keine Ahnung von.
Nur, das was ich sehe und fühle gefällt mir ganz und gar nicht. Und das geht weit über das z.Z aktuelle deutsch-türkische Verhältnis hinaus. Und sollten sich meine Vorahnungen bestätigen haben wir mit Flintenlutschi Leyen ein viel größeres Problem in nächster Zukunft .....
« Letzte Änderung: 03. März 2017, 20:29:40 von shitux » Gespeichert

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« Antworten #49 am: 03. März 2017, 20:47:43 »

Zitat
Wenn die Argumentation  " die Sicherheit könne nicht gewährleistet werden" Wahl-, Demo- oder Infoveranstaltungen abgesagt werden können und sich fest etablieren kann, wird´s dunkel.
Das Lustige daran: Naziaufmärsche sind bisher immer gegen den Widerstand von zum Teil zehntausenden Gegendemonstranten durchgeknüppelt worden.
 An einen Naziaufmarsch der Abgebrochen wurde weil die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann ich mich nur einmal erinnern. Göttingen 2005.  Und Stalingrad 1942 natürlich! Grin

Bin mal gespannt was passiert wenn Orban oder einer seiner Minister kommt.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
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