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Autor Thema: Kriegsgefahr  (Gelesen 1929 mal)
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Kuddel


Beiträge: 9232


« am: 28. Januar 2017, 10:22:02 »

Zitat
„Es sieht so aus, als bereite sich die Welt gerade auf Krieg vor“

Der russische Politiker und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow appelliert an die Vernunft der Staatsoberhäupter: Die derzeitige Situation auf der Welt sei brandgefährlich.


    Till Eckert   


Als der Kalte Krieg gerade auf seinem Höhepunkt war, kurz vor der Eskalation, kam der damals 54-jährige Michail Gorbatschow ins Amt. Er wurde Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU). 1990 wurde er zum Staatschef der damaligen Sowjetunion gewählt. Er schaffte mit seinen Reformen, was in diesen Zeiten niemand mehr für möglich hielt: Der Eiserne Vorhang fiel. Ohne einen einzigen abgefeuerten Schuss.

Er kämpfte unter anderem in den späten 90ern zusammen mit den USA dafür, dass nuklear abgerüstet wird. Dafür bekam er den Friedensnobelpreis verliehen. Kurz: Wenn einer wissen muss, wie man eine Katastrophe abwendet, dann ist es Gorbatschow. Der heute 85-Jährige veröffentlichte in der Time jetzt einen aufrüttelnden Appell an die Staatsoberhäupter der Welt. Seiner Auffassung nach scheinen diese derzeit verwirrt zu sein. Und der Verlust, durch sie hervorgerufen, könnte ein enormer sein.

Das dringendste Problem unserer Zeit sei laut Gorbatschow das neue Wettrüsten und die zunehmende Militarisierung durch die Politik; vor allem, was Nuklearwaffen anbelangt. „Unsere höchste Priorität muss sein, dieses ruinöse Verhalten zu stoppen und wieder umzukehren.“

Die Welt ist in Kriegsstimmung

„Immer mehr Truppen, Mannschaftswagen und Panzer werden derzeit nach Europa geschafft. Russische und NATO-Kräfte sowie Waffen waren immer in einiger Entfernung voneinander platziert. Jetzt sind sie so nah aneinander, als wären sie bereit, sofort zu feuern“, schreibt er weiter. Während man in den Staaten derzeit mit immer geringeren Budgets dafür kämpfe, grundsätzliche und soziale Bedürfnisse der Menschen zu decken, stiegen gleichzeitig die militärischen Ausgaben; für hoch entwickelte Waffen, deren Zerstörungskraft einer Massenvernichtungswaffe gleichkomme, lasse sich immer schnell Geld finden. „Zum Beispiel für Unterseeboote, bei welchen eine einzige Salve einen Kontinent auslöschen könnte. Oder für Raketenverteidigungsanlagen, die strategische Stabilität untergraben.“

Die politische und militärische Führung klinge immer kriegslustiger, wie Gorbatschow beobachtete. Kommentatoren und das Fernsehen würden sich sich diesem Tonfall anschließen. „Es sieht so aus, als bereite sich die Welt gerade auf Krieg vor.“

Gorbatschow wirkt in seinem Appell streckenweise auch etwas ernüchtert: Er selbst hat in seiner Zeit als politisches Staatsoberhaupt 1985 mit dafür gesorgt, dass die nukleare Abrüstung der USA und Sowjetunion eine unbestreitbare Notwendigkeit in den Köpfen der Menschen wurde. Es schien lange so, als stimmte man bei diesem Thema auch weltweit zu, als gelte das fortan als eine Art Naturgesetz. Alle hätten damals zugestimmt, dass Nuklearwaffen nur einem einzigen Zweck dienen sollten: Krieg zu verhindern.

„Und das ultimative Ziel war eine Welt ohne Atomwaffen“, schreibt Gorbatschow. Heute sei das wieder anders: „Die Beziehungen zwischen Großmächten waren seit Jahren schlecht, jetzt sind sie katastrophal. Waffenverfechter und die Rüstungsindustrie reiben sich bereits die Hände.“

    Heute ist die Bedrohung durch einen Atomkrieg wieder real.“

– Michail Gorbatschow

Um ein Gefühl für das Ausmaß des diplomatischen Dilemmas zu bekommen, reichen zwei aktuelle Ereignisse: Nachdem der US-Präsident Donald Trump Mexiko zwingen wollte, für eine massive Mauer zwischen den beiden Ländern zu bezahlen, sagte der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto einen Besuch in der USA ab. Das passierte in der Geschichte des amerikanischen Kontinents noch nie. Auch das Verhältnis Trumps zu Russlands Staatsoberhaupt Wladimir Putin scheint eher labil als stabil: Niemand von beiden weiß, was der andere wirklich vor hat.

Etwa zeitgleich mit Gorbatschows Beitrag haben Atomwissenschaftler*innen übrigens die symbolische Atomkriegsuhr um 30 Sekunden nach vorne gedreht. Diese spielt auf den Spruch „es ist fünf vor zwölf“ an: 1947 wurde sie mit der Zeigerstellung sieben Minuten vor zwölf gestartet und seither in Abhängigkeit von der Weltlage vor- oder zurückgestellt. Wir befänden uns heute demnach gerade zwei Minuten und dreißig Sekunden vor Mitternacht, also kurz vor der Apokalypse. Auch der neue US-Präsident trage dazu bei. Erst im Dezember kündigte dieser etwa an, er wolle die Kapazität der amerikanischen Nuklearwaffen aufstocken. Er stellt dadurch rund 40 Jahre der Abrüstung durch die USA in Frage. Mit einem Tweet.

Die USA und Russland sind wieder gefragt


Gorbatschow ruft die Staatsoberhäupter dieser Welt auf, sich zu besinnen. „Wir müssen aus dieser Spirale ausbrechen“, schreibt er. „Wir müssen den politischen Dialog fortsetzen, der auf gemeinsame Entscheidungen abzielt.“ Derzeit gäbe es Übereinstimmung darin, dass man gemeinsam den Terrorismus bekämpfen müsse. Dies sei durchaus ein wichtiges Ziel. „Aber weitaus wichtiger ist es, den Fokus wieder auf ein Verhindern von Krieg zu legen.“ Dazu müsse man das Wettrüsten beenden und sich etwa auf ein allgemeines Niveau von Nuklearwaffen einigen.

    In einer modernen Welt muss Krieg verboten werden.“


– Michail Gorbatschow

„Keines der globalen Probleme, denen wir gegenüberstehen, kann durch Krieg gelöst werden. Weder Armut, noch Umweltzerstörung, noch Migration, noch Bevölkerungswachstum oder Ressourcenknappheit.“ Gorbatschow spricht zudem den UN-Sicherheitsrat an, der die Verantwortung für internationalen Frieden trägt: Er fordert diesen auf, umgehend den ersten Schritt zu machen. „Genauer schlage ich vor, dass sich der Rat entschlossen gegen einen Nuklearkrieg stellt und klar macht, dass dieser untragbar ist und nie gekämpft werden muss. Dafür sollte der Rat sich mit den Staatsoberhäuptern der Welt treffen.“

Und: Die Initiative zu diesem Treffen soll von Donald Trump und Wladimir Putin ausgehen, die zusammen rund 90 Prozent der weltweiten Atomwaffen verwalten: „Sie tragen deshalb eine spezielle Verantwortung.“


Gorbatschow zitiert am Ende seines Beitrags den ehemaligen US-Präsident Franklin D. Roosevelt, der einmal sagte, dass „eine der Hauptfreiheiten der Menschen die Freiheit von Angst“ sei. „Heute tragen Millionen Menschen die Last der Angst.“ Der Hauptgrund dafür sei Militarismus, bewaffnete Konflikte, das Wettrüsten und das nukleare Damoklesschwert. „Die Welt von dieser Angst zu befreien, bedeutet auch, die Menschen freier zu machen. Dies sollte unser gemeinsames Ziel werden.“ Viele andere Probleme wären laut Gorbatschow dann leichter zu lösen. „Die Zeit zu entscheiden und zu handeln ist jetzt.“
http://ze.tt/es-sieht-so-aus-als-bereite-sich-die-welt-gerade-auf-krieg-vor/?utm_campaign=zonteaser&utm_medium=teaser&utm_source=zon
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Kuddel


Beiträge: 9232


« Antworten #1 am: 16. Februar 2017, 14:53:13 »

Jetzt drehen die wirklich am Rad!

Zitat
Von der Leyen erwägt mehr Nato-Engagement

Verteidigungsministerin Von der Leyen fordert mehr europäisches Engagement und stellt sich hinter die Forderungen der US-Regierung. Sie spricht von einem höheren deutschen Verteidigungshaushalt.
http://www.fr-online.de/politik/usa-und-nato-von-der-leyen-erwaegt-mehr-nato-engagement,1472596,35164586.html

Zitat
Von der Leyen zur NATO
"Wir Deutsche, wir müssen mehr tun"

Dass die neue US-Regierung von den europäischen NATO-Partnern mehr finanzielles Engagement fordert, stößt bei der deutschen Verteidigungsministerin auf volle Zustimmung.
https://www.tagesschau.de/inland/leyen-nato-101.html

Zitat
Dienstpflicht:
Stresstauglich werden

In turbulenten Zeiten braucht Deutschland eine allgemeine Dienstpflicht für junge Leute.


Unsere Gesellschaft braucht inmitten von Unruhen und Krisen nichts so sehr wie Gemeinsinn und aktive Bürger, die dazu beitragen, dass hohe Werte von Freiheit, sozialer Marktwirtschaft...
http://www.zeit.de/2017/06/dienstpflicht-junge-menschen-rolle-gesellschaft-stresstauglichkeit
Zitat
Zukunft Europas
"Die pazifistische Ader der deutschen Politik ist ein Problem"

Trump und Putin bedrängen die EU von außen, Populisten wollen sie von innen auflösen. Der britische Politikforscher Anthony Glees fordert im Interview, dass Deutschland zu einer "muskulösen Demokratie" wird - und Europa führt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/deutschland-muss-die-eu-fuehren-anthony-glees-ueber-die-zukunft-europas-a-1134595.html

Zitat
Atomwaffen:
Braucht die EU die Bombe?

Die nukleare Abschreckung der Nato ist seit Donald Trump nicht mehr glaubwürdig. Nun wird die EU-Bombe diskutiert. Worauf beruht Europas Abschreckung zukünftig?
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/trump-nato-atomwaffen-europa
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BGS
Polarlicht


Beiträge: 2506



« Antworten #2 am: 16. Februar 2017, 15:15:46 »

Es wirkt, als sehnten gewisse Leute ernsthaft einen dritten Weltkrieg herbei.

Gruselig.

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Troll
Abused Frog


Beiträge: 6368



« Antworten #3 am: 16. Februar 2017, 17:25:47 »

Zitat
Laut CNN neue Raketen
Testet Putin Trump?

Moskau hat offenbar neue Raketensysteme installiert und damit gegen einen Abrüstungsvertrag verstoßen. Das berichtet CNN unter Berufung auf die US-Regierung. Zudem sei ein russisches Kriegsschiff vor der US-Küste aufgetaucht. Putin teste Trump, zitiert AP Senator McCain.

 CNN-Informationen zufolge hat Russland neue Raketensysteme stationiert und damit den russisch-amerikanischen INF-Vertrag gebrochen. Der US-Sender beruft sich auf Quellen in der US-Regierung. Auch die "New York Times" hatte darüber berichtet. "Die russische Föderation verletzt weiterhin ihre Pflichten aus dem INF-Vertrag", heißt es in einem Statement des US-Außenministeriums, das CNN vorliegt.

Demnach sei Russland der Besitz, das Produzieren und das Testen von Boden-Boden-Lenkraketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern verboten. Der 1988 in Kraft getreten INF-Vertrag( Intermediate-Range Nuclear Forces, also etwa nukleare Mittelstreckensystem) regelt die Vernichtung aller nuklear
bestückbaren Mittelstreckensysteme.

Es gab offenbar weitere Provokationen

CNN berichtete über weitere Provokationen von russischer Seite. Unter anderem soll ein Kriegsschiff vor der Atlantikküste des US-Bundesstaates Delaware aufgetaucht sein. Einen Zwischenfall mit einem US-Kriegsschiff und russischen Kampfflugzeugen im Schwarzen Meer dementierte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Russlands Stationierung eines Raketensystems stelle eine bedeutende Bedrohung für die US-Kräfte in Europa und deren NATO-Verbündete dar, sagte der republikanische US-Senator John McCain laut der Nachrichtenagentur AP. Seiner Ansicht nach "teste" Russlands Präsident Putin Trump.

Bereits vor drei Jahren hatte die US-Regierung unter Barack Obama Russland beschuldigt, den INF-Vertrag verletzt zu haben, indem es ein entsprechend verbotenes Raketensystem entwickele und teste. Russland widersprach und sagte, es habe den Pakt nicht gebrochen.

Trump erwartet Krim-Rückgabe
[...]

Quelle: tagesschau


Fefe über einen Zeit-Artikel:
https://blog.fefe.de/?ts=a65a9790

Zitat
Bereits im Wahlkampf 
Trump-Mitarbeiter hatten Kontakt mit russischen Agenten

Die Affäre um die Moskau-Kontakte weitet sich aus: Wie nun bekannt wurde, standen mehrere Mitarbeiter von Donald Trump bereits im Wahlkampf in Kontakt zu hochrangigen russischen Agenten. Das Weiße Haus versucht nun, Schaden vom Präsidenten abzuwenden.

Laut "New York Times", die sich auf "vier derzeitige und frühere US-Behördenvertreter" berief, belegen abgefangene Telefonate und Mitschnitte, dass Mitarbeiter aus Trumps Kampagnenteam im Wahlkampfjahr wiederholt mit russischen Geheimdienstlern in Kontakt standen. Zweck und Inhalte der Gespräche wurden nicht bekannt. Namentlich wurde Trump-Mitarbeiter Paul Manafort genannt.
[...]

Quelle: t-online


Medial wird schon geschossen, über die Artikel bin ich die letzten Tage nur nebenbei gestolpert.

Von wo oder wem kommt dieses penetrante Interesse an einem Krieg, heiß wie kalt, ist es tatsächlich das bekannte Interesse Amerikas eine Annäherung zwischen Russland und Europa unbedingt zu verhindern?
Allen Artikel gemein, sie halten im großen und ganzen der Realität nicht Stand, Fake-News von denen die angeblich einen harten Kampf gegen Putins Fake-News schlagen
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« Antworten #4 am: 19. Februar 2017, 19:36:30 »

Zitat
[...]
Der republikanische Senator Lindsey Graham will Russland eine Lektion für die mutmaßliche Cyber-Einmischung in die Wahlkämpfe westlicher Staaten erteilen.

"2017 werdet Ihr einen Arschtritt bekommen für das, was Ihr getan habt", sagte der Republikaner auf der Münchner Sicherheitskonferenz in Richtung der russischen Delegation. "Ihr werdet Konsequenzen erleiden für das, was Ihr der freien Welt angetan habt."

Quelle: t-online


Ähhhh......, soll das jetzt nach dem Motto passieren, beim Irakkrieg hat es ja auch ohne Beweise funktioniert. Wenn ich mir die Feige von dem Typ so ansehe glaubt er sicher felsenfest an die damaligen gefälschten Beweise.

   
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« Antworten #5 am: 06. März 2017, 19:30:02 »

Die Blöcke ordnen sich neu.
Während man über Trump schimpft, baut man munter an einem Europäischen Militärbündnis unter deutscher Führung:

Zitat
Brüssel
EU gründet Kommandozentrale für Militäreinsätze


In der Debatte um eine gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik sind die EU-Staaten zu einer Einigung gekommen: In den kommenden Monaten soll eine gemeinsame Kommandozentrale aufgebaut werden.


Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) spricht von einer lange überfälligen Entscheidung: Die EU will ein gemeinsames Hauptquartier für Militäreinsätze einrichten. Darauf haben sich die EU-Außen- und Verteidigungsminister in Brüssel geeinigt. Über die neue Planungs- und Führungseinheit soll bereits in einigen Monaten die Ausbildung von Streitkräften in Mali, Somalia und Zentralafrika gesteuert werden.

Mittelfristig sei angedacht, auch andere Arten von Einsätzen über das neue Hauptquartier zentral zu koordinieren. Dadurch sollen zivile und militärische EU-Operationen in Krisenfällen besser aufeinander abgestimmt werden können. Diplomaten zufolge soll das Hauptquartier ab März an den Start gehen und dann bis Juni voll einsatzfähig sein.

Offiziell wird die neue Einrichtung mit bis zu 35 Mitarbeitern als "Militärische Planungs- und Führungsfähigkeit" bezeichnet. Die EU vermeidet bewusst den Begriff Hauptquartier. Grund ist der Widerstand gegen den Aufbau einer europäischen Armee im Noch-Mitglied Großbritannien, aber auch in anderen Hauptstädten, die primär auf die Nato setzen oder, wie Österreich, neutral sind.

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte, das sei der erste große Schritt zu einer stärkeren gemeinsamen europäischen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Nach Angaben von Ministerin von der Leyen könne auch Deutschland Mitarbeiter für die Kommandozentrale bereitstellen.

Von der Leyen sagte, sie halte eine Zusammenarbeit mit Ländern außerhalb der EU - wie bald Großbritannien oder jetzt schon Norwegen - "punktuell" und bei bestimmten Projekten oder Missionen für möglich. Norweger und Briten hätten daran "hohes Interesse" gezeigt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-gruendet-kommandozentrale-fuer-militaereinsaetze-a-1137532.html
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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
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« Antworten #6 am: 01. April 2017, 12:54:46 »

Zitat
Ein „Teufelskreis von Aufrüstung, Militarisierung und Repression“

Gibt es Profiteure des Krieges? Natürlich gibt es sie. Und sie verdienen gigantische Summen. Der Journalist Markus Bickel, der gerade ein Buch mit dem Titel „Die Profiteure des Terrors – Wie Deutschland an Kriegen verdient und arabische Diktaturen stärkt“ veröffentlicht hat, zeigt im Interview mit Marcus Klöckner für die NachDenkSeiten auf, welche Dimensionen die weltweite Rüstungsindustrie mittlerweile angenommen hat. Alleine für 2016 betrugen die globalen Militärausgaben 1,5 Billionen US-Dollar bzw. 1.500 Milliarden US.-Dollar – Tendenz steigend. Bickel, der in den letzten zwei Jahrzehnten als Redakteur und Reporter für zahlreiche Medien unter anderem aus Sarajevo, Beirut, Bagdad und Damaskus berichtet hat, erkannte im Laufe der Jahre, dass ein regelrechter „Teufelskreis von Aufrüstung, Militarisierung und Repression“ existiert. Im Interview sagt er: „Nur ein breites Bündnis aus friedensorientierten Politikern, kritischen Aktionären und Akteuren aus der Zivilgesellschaft kann so viel Druck aufbauen, dass das Geschäft mit dem Tod weitere gesellschaftliche Ächtung erfährt.”
....

Quelle: NDS


http://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/170331_Teufelskreis_der_Aufruestung_NDS.mp3


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« Antworten #7 am: 01. April 2017, 13:19:59 »

Zitat
Ein „Teufelskreis von Aufrüstung, Militarisierung und Repression“
Gibt es Profiteure des Krieges? Natürlich gibt es sie. Und sie verdienen gigantische Summen. Der Journalist Markus Bickel, der gerade ein Buch mit dem Titel
Quelle: NDS



"In Kriege verwickelte, autoritäre Staaten wie Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate müssten auf eine Rote Liste gesetzt werden."

Klingt fast schon nach naivem Wunschdenken, wenn man sich mal zum Beispiel anschaut, woran Katar so alles beteiligt ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Qatar_Holding
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Kuddel


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« Antworten #8 am: 13. April 2017, 21:19:42 »

Die Herrschende Klasse ist eine Bande Irrer mit gefährlichem Spielzeug...

Zitat
USA setzen ihre größte nicht-atomare Bombe ein

US-Streitkräfte haben in Afghanistan eine riesige Bombe des Typs GBU-43 eingesetzt – auch bekannt als „Mutter aller Bomben“. Das bestätigte das Pentagon am Donnerstag in Washington. Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte, es seien Vorkehrungen getroffen worden, zivile Opfer möglichst zu vermeiden. Die Frage, ob US-Präsident Donald Trump den Abwurf persönlich angeordnet hat, wollte er nicht beantworten.

Die Bombe gilt mit mehr als 8000 Kilogramm Sprengstoff und elf Tonnen TNT-Äquivalent als größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte. Nur Russland verfügt über eine noch größere Bombe. Die GBU-43 ist nach ihrer Entwicklung 2003 bisher nach US-Medienberichten noch nie bei tatsächlichen Kampfhandlungen eingesetzt worden. Ihre militärische Bedeutung ist umstritten, sie gilt wegen ihrer schieren Größe und der enormen Druckwelle vor allem als Mittel der psychologischen Kriegsführung.

Der Abwurf aus einem Kampfflugzeug über der Provinz Nangarhar hatte dem Pentagon zufolge Tunnel der Terrormiliz Islamischer Staat sowie dessen Kämpfer zum Ziel. Auf diese Weise sollte die Gefahr für die amerikanischen und afghanischen Soldaten in der Region minimiert und der Schaden bei den Terroristen maximiert werden.n die USA ihre stärkste, nicht-atomare Bombe ein. Die „Mutter aller Bomben“


http://www.fr.de/politik/kampf-gegen-den-is-usa-setzen-ihre-groesste-nicht-atomare-bombe-ein-a-1260702

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Kuddel


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« Antworten #9 am: 14. April 2017, 07:47:34 »

Zitat
USA bereiten angeblich Luftangriff gegen Nordkorea vor

Laut einem Bericht des US-Senders NBC sind die USA zu einem Militärschlag bereit, sollte das Regime einen weiteren Atomtest durchführen. Regierungsvertreter dementieren.
http://www.zeit.de/politik/2017-04/usa-nordkorea-bericht-praeventiver-luftangriff-atomtest
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shitux


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« Antworten #10 am: 14. April 2017, 14:21:23 »

Als ich Gestern und Heute die Nachrichten gehört und gelesen habe, kam mir unvermittelt der Gedanke ob der Abwurf dieser Riesenbombe nicht ein Test für einen Nord-Koreakrieg war.

Die vollkommen Durchgeknallten und Irren gewinnen total die Überhand.
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Verstöße gegen eine EGV müssen bestraft werden.
Menschen das Existenzminimum zu entziehen ist ein Befehl und straffrei.
counselor


Beiträge: 2315



« Antworten #11 am: 14. April 2017, 16:05:26 »

Der faschistoide US-Präsident Trump ist ein gefährlicher Kriegstreiber. Durch ihn steigt die Gefahr eines III. Weltkrieges. Ich werde daher auch dieses Jahr am Ostermarsch teilnehmen.
« Letzte Änderung: 15. April 2017, 08:40:30 von counselor » Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


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« Antworten #12 am: 15. April 2017, 08:11:07 »

Auch wenn man sie als "Latschdemos der Peaceniks" abtut, halte ich die Ostermärsche für wichtig.
Eine unterschätzte Tradition.
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Kuddel


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« Antworten #13 am: 20. April 2017, 11:48:25 »

Zitat
Russland hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach es eine Verurteilung des jüngsten nordkoreanischen Raketentests im UNO-Sicherheitsrat blockiert hat.

Der Wortlaut des von der US-Delegation eingebrachten Entwurfs habe sich von früheren Erklärungen des Gremiums zu diesem Thema unterschieden, teilte die russische UNO-Vertretung in New York mit. Gefehlt habe insbesondere der Aufruf, den Konflikt durch Dialog zu lösen. Als man darum gebeten habe, diese Passage auch in den neuen Text aufzunehmen, hätten die US-Diplomaten die Arbeit an dem Entwurf eingestellt.
http://www.deutschlandfunk.de/uno-sicherheitsrat-russland-weist-schuld-an-geplatzer-uno.1939.de.html?drn:news_id=735492
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