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Autor Thema: Kriegsgefahr  (Gelesen 20611 mal)
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Onkel Tom


Beiträge: 3610



« Antworten #50 am: 14. April 2018, 13:00:47 »

Oh Schock, gestern noch UNO-Sondersitzung Live verfolgt und so
schnell schon Antwort mit Waffen auf Syrien..
Hatte gehofft, das erst der Giftgasangriff aufgeklärt würde.

 Shocked
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admin
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« Antworten #51 am: 15. April 2018, 14:31:14 »

Es ist unglaublich, mit welcher Dreistigkeit das Recht des Stärkeren durgesetzt werden soll.
Wir sind gegen jegliche miliitärische Logik, sind weder für die Politik der Bundesregierung, der Syrierns, Rußlands, der USA, Frankreichs oder Groß Britanniens. Wir sind solidarisch mit der syrischen Bevölkerung, egal ob im Kriegsgebiet, auf der Flucht oder im Exil!

Das Blutvergießen muß beendet werden!

Mit Bombardements mag man eine "Gerechtigkeit" im Sinne der Herrschenden erzielen, doch die hat nichts mit unseren Vorstellungen von gerechten und lebenswerten Verhältnissen zu tun. Wir sollten uns aber von der Dreistigkeit der Großmächte, die sich in Syrien engagieren, nicht runterziehen lassen.

Krieg ist eine Reaktion auf innenpolitische Probleme. Die Herrschenden reagieren darauf, daß sie wirtschaftliche und soziale Proleme immer weniger in den Griff kriegen und auch politisch-moralisch ihre Autorität verloren haben. Für uns ist die Krise der Herrschende Klasse eine Chance. Wir stehen keinem Gegner mit unbegrenzter Macht gegenüber.

Zum 3. Golfkrieg 2003 veröffentlichte "Welt in Umwälzung" den Text "Gegen Frieden und Krieg", der auch 15 Jahre später wichtige Gedanken zu kriegerischen Auseinandersetzungen liefert:

http://www.umwaelzung.info/golfkrieg.html
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admin
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Beiträge: 2300


« Antworten #52 am: 15. April 2018, 15:10:38 »

Geschichtliches:

So hat man vor 100 Jahren den Krieg beendet:

Die Matrosen einzelner Schiffen vor Wilhelmshaven und im Hafen in Kiel haben kollektiv den weiteren Kriegseinsatz verweigert. In Kiel trat die Arbeiterschaft an die Seite der Matrosen. Die rund 5000 Soldaten trafen in Kiel auf rund 70.000 Arbeiter. Unter denen rumorte es wegen Versorgungsmängeln, sinkenden Löhnen und steigenden Leistungsdrucks ohnehin schon. Es kam zu einem allgemeinen Aufstand. Beide Gruppen schmiedeten in der Stadt Deutschlands ersten Arbeiter- und Soldatenrat.  Von Kiel aus wurde der Impuls zur Ausbreitung der Unruhen gegeben, die dann zur reichsweiten Novemberrevolution, zum Ende des Krieges und zum Ende der Monarchie führten.

Revolution!


Der Wilhelmplatz in Kiel war zentraler Versammlungsplatz der aufständischen Arbeiter und Soldaten.


Revolutionäre posieren für den Fotografen.
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counselor


Beiträge: 3247



« Antworten #53 am: 15. April 2018, 15:26:48 »

Ich halte es für eine Lüge, dass Assad hinter dem Giftgasangriff steckt. Er hatte keinen Grund dafür. Mir erscheint es wahrscheinlicher, dass die faschistische Miliz Dschaisch-al-Islam dahinter steckt. Assad jedenfalls hatte die Schlacht im Zeitpunkt des Giftgasangriffs schon gewonnen, die Faschisten waren heillos unterlegen.

Putin und Assad haben es mit Geschick geschafft, die USA und ihre Verbündeten aus Syrien rauszuwerfen. Man möchte sich jetzt wieder hineinbomben, um ein Stück vom syrischen Kuchen abzubekommen.
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Kuddel


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« Antworten #54 am: 15. April 2018, 16:30:17 »

Du magst damit Recht haben.
Die Wahrheit ist eines der ersten Opfer eines jeden Krieges.
Ich denke, wir sollten nicht zuviel mutmaßen, wer nun was genau gemacht hat.
Wir sollten wissen, daß wir offiziellen Verlautbarungen nicht trauen können und wir sollten uns fragen, was sind unsere Interessen sind als einfache Menschen jenseits von Nationalität und Ort.

Krieg ist das Letzte, was wir wollen.
Aber wenn der militärische Konflikt beendet sein sollte, sind die Probleme nicht gelöst.
Die syrische Bevölkerung muß dann noch Assad loswerden. Es gab ja diese Tendenzen eines Arabischen Frühlings, in dem diverse (meist ausländische) Kräfte eingriffen und Waffen (an üble Gruppen) in die Auseinandersetzungen pumpten. Der Kampf um Demokratisierung und Verbesserung der sozialen Situation, wurde verdrängt von einem blutigen Bürgerkrieg reaktionärer Krafte. Nicht nur Assad, auch die ausländischen Kräfte hatten Angst vor einer Demokratisierung, gar einer Revolution in Syrien.

Wir müssen gegen die Militarisierung der politischen Auseinandersetzungen kämpfen, aber auch für soziale Gerechtigkeit jenseits nationaler Grenzen.

Wir sollten Kriegsflüchtlingen und anderen Migranten im Kampf gegen Äusbeutung unterstützen. Wir sollten in unsere Diskussionen die Migranten und ihre Interessen mit einbeziehen. Wir müssen mit ihnen diskutieren, statt über sie. Und wir müssen lernen gemeinsam zu kämpfen.

Ich halte es für notwendig diesen großen Bogen zu schlagen. Es genügt nicht, einfach nur "Frieden" zu fordern.
« Letzte Änderung: 15. April 2018, 16:32:46 von Kuddel » Gespeichert
Onkel Tom


Beiträge: 3610



« Antworten #55 am: 16. April 2018, 03:03:37 »

Zu Syrien..

Das Problem ist, das sich der Syrienkrieg in einem "Stellvertreterkrieg"
entwickelt hat. Dort treffen sich des "Machthabers Interessen" in Form
von Waffen und Soldaten, die sich in der Politik bereits länger schon in
der Wolle haben. 4 "Großmächte" sind politich schon darin verwickelt
und dann kommen noch die "Nationalegoistischen" Vorgehen hinzu,
wie hier von der Türkei..

Im der Kuweitkriese 1992 ging es fast alleinig um Öl und Macht. der zu
einem "TV-Video-Kriegspiel" in den Natoländern kommuniziert wurde.

Der Nachrichtensprecher der Tagessau machte die bereits verhängte
"Nachrichtensperre" ca. 3 Tage mit und dann reichte ihm das..
Statt weiter vom Blatt oder Monitor ab zu lesen, fing er an zu kommen-
tieren. Sinngemäß : Aber was soll das ganze hier ??
Ich berichte ihnen hier vorgegebene Informationen und bei den Worten
"Präsizionsschlag" und "Zielgenauer operativer Eingriffe" die suggerieren,
das Zivilisten verschont bleiben, dürfte doch jedem einleuchten,
Nachrichten unter den Bedingungen der Nachrichtensperre zu
bekommen.

Er sollte das ganze als "Guten Krieg" statt "Böser Krieg" vermitteln und
war vom Gesichtausdruck her ganz schön angefressen.

Wie bei jeden Krieg, erfährt man Wahrheiten erst dann, wenn er vorbei
ist und dürfen uns gegenwärtig a la "Nachrichtensperre" informationell
verarschen lassen..

Ähnliches wie counselor vermute ich auch..

Trotzdessen könnte sich jetzt jeder daran beteiligen z.B. in den
"Kriegssteik" und auf Friedensdemos zu gehen..
Wo keine Waffen in die Hand genommen werden, kein Krieg möglich.
Der "kleine Mann"  in D könnte auch dazu beitragen, wie z.B. das
Brummis verweigern Transport millitärischer Ladungen. u.s.w.. und
sofort.. Sich für Frieden ein zu setzen steht viel Kreativität offen.




« Letzte Änderung: 16. April 2018, 03:50:13 von Onkel Tom » Gespeichert

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Kuddel


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« Antworten #56 am: 16. April 2018, 19:36:52 »



Der Luftschlag ist umstritten. Bei Protesten in Athen gerieten nun Demonstranten und Polizei aneinander. Unterstützer der Kommunistischen Partei versuchten, eine Statue des ehemaligen US-Präsidenten Harry S. Truman umzuwerfen.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/bilder-des-tages-fotos-aus-deutschland-und-der-welt-fotostrecke-122824.html
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Kuddel


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« Antworten #57 am: 16. April 2018, 19:42:12 »

Gewerkschaften gegen Raketen auf Syrien. Gibt es

Nein: Man muss absolut kein Freund des Herrn Assad und seines Regimes sein, um den Raketenangriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs (mit Zustimmung der BRD) als eine abermalige unmenschliche Aktion aus den Kreisen der NATO zu verurteilen. Wer Menschen umbringt, weil er behauptet, das Umbringen von Menschen verhindern zu wollen, vertritt im besten Fall eine Logik, wie sie auch den Verteidigern der Todesstrafe eigen ist. Zumal, wenn das ganze auch noch ganz offen eigenmächtig – also aus Selbstermächtigung arroganter Macht heraus – geschieht, ohne dass irgendjemand zugestimmt hätte. Zur (nicht nur in der Rüstungsindustrie oftmals vergessenen) Tradition der Gewerkschaftsbewegung gehört der Widerstand gegen Kriegstreiber und Kriegsmaßnahmen aller Art. Es gibt Gewerkschaften in Großbritannien und Frankreich, die diese Tradition fortsetzen, wie sie es auch in anderen Ländern gibt. Siehe dazu einige der gewerkschaftlichen Stellungnahmen und auch Erklärungen von demokratischen Organisationen:

http://www.labournet.de/?p=130644
« Letzte Änderung: 16. April 2018, 20:54:14 von Kuddel » Gespeichert
Nikita


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« Antworten #58 am: 18. April 2018, 23:27:18 »

Martin Sonneborn im Europaparlament:
https://www.youtube.com/watch?v=v0InpY2q5-o

Sonneborn ist EU-Abgeordneter der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative und machte dem französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, am gestrigen Dienstag eine gehörige Ansage im Europaparlament, der es natürlich an Witz nicht fehlen sollte:

"Wenn man nur eine Minute Zeit hat, kann man viele Probleme Europas nur in aller Kürze anreißen... Smiley", schreibt er zu seinem Video. In diesem zieht er den französischen Präsidenten mit den Mitteln der Satire in gekonnter Weise durch den Kakao. Er beginnt mit der Kritik an den Luftangriffen in Syrien durch Frankreich, Großbritannien und England. "Es ist verboten, Marschflugkörper in fremde Länder zu schießen", doziert er, um dann seine Kritik auch an seinen Politiker-Kollegen aus der FDP und Vorstandmitglied des US-Netzwerkes "Atlantik-Brücke", Alexander Graf Lambsdorff, zu richten. Dieser hatte es bedauert, dass Deutschland sich nicht an den Luftangriffen beteiligte, beziehungsweise dass die Kanzlerin Angela Merkel "sofort jede Unterstützung an dieser Stelle ausgeschlossen hat".

Er solle doch einfach alleine in den Krieg ziehen, denn die Bundeswehr könnte auf Grund ihres maroden Zustandes nicht mitkommen und tauge höchstens noch als "Abwurfmaterial über Assads Palast".

"Zuerst wird aufgeklärt, dann wird geschossen", mahnt Sonneborn in Richtung Macron und spielt damit darauf an, dass der eigentliche Vorwand für die Luftangriffe, Syriens Präsident Baschar al-Assad habe einen vermeintlichen Giftgas-Angriff auf Zivilisten durchführen lassen, immer noch unbewiesen und zweifelhaft ist.

Dennoch entschied Frankreich, sich an den Luftangriffen zu beteiligen, obwohl an deren Ausführungstag das Untersuchungsteam der OPCW erst in Syrien eingetroffen war, um herauszufinden, ob ein solcher Angriff überhaupt stattgefunden habe. Sonneborn wollte von Macron wissen, wie dieser das Vorgehen mit den Grundsätzen der weltbekannten Schriftsteller der französischen Aufklärung, Voltaire und Diderot, vereinbaren wolle und spielte in diesem Zusammenhang auf Macrons viel ältere Frau an. Diese könne er ja fragen, wie das vereinbar wäre, denn sie könne die Galionsfiguren aus dem 18. Jahrhundert vielleicht noch persönlich kennen.

Video von Martin Sonneborn: https://www.youtube.com/watch?v=Sy_BfHXmPx0
« Letzte Änderung: 18. April 2018, 23:48:50 von Nikita » Gespeichert

admin
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« Antworten #59 am: 22. April 2018, 18:56:35 »

Rote Hilfe e.V. fordert Freilassung aller Kriegsgegner*innen weltweit

Heiko Lange, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.:
Zitat
Gemeinsam mit der Friedensbewegung fordern wir die Freilassung aller Kriegsgegner*innen. In vielen Ländern werden Menschen inhaftiert, weil sie den Kriegsdienst verweigern oder gegen militärische Interventionen auf die Straße gehen.

Hierzulande sind aktuell viele Aktivist*innen von Repression betroffen, weil sie gegen den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei in Nordsyrien protestiert und sich mit der Bevölkerung in Afrin solidarisiert haben. Ebenso stehen beispielsweise vier Aktivisten in Sachsen-Anhalt vor Gericht, weil sie die Militärübungsstadt Schnöggersburg im Gefechtsübungszentrum (GÜZ) Altmark bei Magdeburg symbolisch besetzt hatten. Gegen die innere und äußere Militarisierung sowie die Unterstützung von Kriegen durch Rüstungsexporte zu protestieren ist legitim und den betroffenen Aktivist*innen gehört unsere Solidarität.
https://www.rote-hilfe.de/news/bundesvorstand/870-zu-den-ostermaerschen-rote-hilfe-e-v-fordert-freilassung-aller-kriegsgegner-innen-weltweit
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Kuddel


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« Antworten #60 am: 03. Mai 2018, 09:56:46 »

Zitat
Mehr Geld, mehr Einsätze, mehr Krieg!
Die GroKo auf Kriegskurs

Anfang März 2018 sprach sich eine grosse Mehrheit der SPD-Mitglieder für den rund einen Monat zuvor ausgehandelten Koalitionsvertrag mit der Union aus.

...
EU-Aufrüstung und (Euro-)Drohne
...
Rüstungsexporte ausser Kontrolle
...
Mehr Einsätze
...
Mehr Geld
...
Mehr von Allem!
...
Artikel aus: Graswurzelrevolution Nr. 428, April 2018

http://www.untergrund-blättle.ch/politik/deutschland/groko_ruestungsexporte_kriegspolitik_4733.html
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counselor


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« Antworten #61 am: 04. Mai 2018, 22:36:23 »

Zitat
Bundeswehr - Umbau zur Verteidigungsarmee? Von der Leyens neue Begründung für die Aufrüstung

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat in einer als „Grundsatzpapier“ ausgegebenen "Konzeption der Bundeswehr" eine neue Begründung dafür geliefert, warum die Bundeswehr massiv aufgerüstet werden müsse.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw18/umbau-zur-verteidigungsarmee-von-der-leyens-neue-begruendung-fuer-die-aufruestung
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Kuddel


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« Antworten #62 am: 09. Mai 2018, 11:56:24 »

Zitat
Israel greift offenbar iranische Kräfte in Syrien an
   
  • Am späten Dienstagabend wurden Ziele nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus aus der Luft angegriffen - dabei sollen neun Menschen getötet worden sein.
  • Kurz zuvor hatten die israelischen Streitkräfte vor "ungewöhnlichen Aktivitäten iranischer Kräfte in Syrien" gewarnt.
  • Zusätzliche Luftabwehr-Batterien wurden im Norden Israels in Stellung gebracht

http://www.sueddeutsche.de/politik/syrien-israel-warnt-vor-ungewoehnlichen-aktivitaeten-iranischer-kraefte-1.3973637
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Fritz Linow


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« Antworten #63 am: 06. Juni 2018, 18:26:26 »

Falls der Iwan angreift:

Zitat
EU will 6,5 Milliarden Euro für panzertaugliche Straßen

Angesichts des angespannten Verhältnisses zu Russland schlägt die EU-Kommission vor, im kommenden Jahrzehnt 6,5 Milliarden Euro in panzertaugliche Straßen zu investieren.
(...)

http://www.fr.de/politik/militaer-eu-will-6-5-milliarden-euro-fuer-panzertaugliche-strassen-a-1519623

Erfreulich daran sind die offenen Worte.
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Kuddel


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« Antworten #64 am: 05. September 2018, 12:56:19 »

Krieg als Normalzustand:

Zitat
Westliche Doppelmoral:
Saudi-Arabien, Russland und Syrien

Der westliche Verbündete Saudi-Arabien kann ungeniert Massaker an Kindern anrichten und die Repressionsspirale anziehen


Saudi-Arabien kann mit seiner Koalition, unterstützt vom Westen, vor allem von den USA und Großbritannien, ungehindert und konsequenzenlos einen brutalen Krieg gegen die mit dem Iran verbundenen Huthis und ihren Verbündeten im Jemen führen. Während US-Präsident Donald Trump gerade wieder mit erhobenem moralischen Finger Russland und Syrien vor der geplanten Offensive in Idlib warnt, stammen die Bomben, die saudische Kampfflugzeuge auch gegen Zivilisten und Kinder richten, aus den USA.

So hatte die Bombardierung eines Schulbusses Anfang August, wodurch 51 Menschen, davon 40 Kinder, getötet und 79 Personen, darunter 56 Kinder, verletzt wurden, zwar Entsetzen hervorgerufen, aber zu keinen Konsequenzen geführt. Das selbst, als sich herausstellte, dass die lasergesteuerte Präzisionsbombe von den USA stammte.
https://www.heise.de/tp/features/Westliche-Doppelmoral-Saudi-Arabien-Russland-und-Syrien-4155121.html
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