Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Wahlkampf in Frankreich (hihi)  (Gelesen 3650 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Kuddel


Beiträge: 10720


« am: 31. Januar 2017, 19:54:26 »

So langsam kriegt es alles Unterhaltungswert. Überall.
Gestern im Radio eine NDR Satiresendung gehört. Die haben sich die ganze Zeit über die Fake Begeisterung für Schulz lustig gemacht.

Ich habe den Eindruck, die können durch die Bank nicht mehr die Fassade aufrecht erhalten bei all den tollen westlichen Demokratien.
Diesen korrupten Scheißhaufen fliegt ihr von PR Agenturen designtes Bild achtkantig um die Ohren.

Und jetzt ist Frankreich dran.
Zitat
Fillon steht mit dem Rücken zur Wand

François Fillon will eigentlich französischer Präsident werden, jetzt hat er viele Affären am Hals.


   
  • Frankreichs konservativer Präsidentschaftskandidat François Fillon wird seit knapp einer Woche mit mehreren Vorwürfen konfrontiert.
  • Er hat seine Frau offenbar jahrelang illegal beschäftigt, außerdem soll er Geld aus einer schwarzen Kasse seiner Partei bekommen haben.
http://www.sueddeutsche.de/politik/frankreich-fillon-steht-mit-dem-ruecken-zur-wand-1.3357562

Fillon machte voll einen auf biederen Spießbürger und ist eine derart rechte Sau, da braucht man nicht mehr Le Pen zu wählen.
Zitat
Und macht es selbst noch viel schlimmer. Fillon reagierte mehr als ungeschickt auf die Vorwürfe von Canard enchainé, Journal du Dimanche und Mediapart. Seine Rechtfertigungen waren schwammig oder schlichtweg falsch. Er dachte laut über eine Verschwörung gegen ihn nach. Dem Artikel über die mutmaßliche Scheinanstellung seiner Gattin warf er "Frauenfeindlichkeit" vor: "Weil sie meine Frau ist, soll sie nicht das Recht haben zu arbeiten?"

Hahaha! Weiter so.
Gespeichert
counselor


Beiträge: 2806



« Antworten #1 am: 31. Januar 2017, 20:33:14 »

Ich glaube, die Wahlkämpfe kann man nur noch mit viel Humor ertragen ...
Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #2 am: 13. Februar 2017, 22:36:52 »

Irgendwie ist Wahlkampf ein Tummelplatz für durchgeknallte Journalisten, die einen derart irren Stuß formulieren, daß man es nicht glauben mag, bzw. deren Drogen hätt ich gern!

Da kommt irgendsoein korrupter, schmieriger Kapitalistenknecht (Emmanuel Macron) daher und was dürfen wir über ihn lesen?
Zitat
Messias
Zitat
Charisma und Optimismus
Zitat
ein Revolutionär
Zitat
ein Utopist
Zitat
der Held
Zitat
für die Liebe zu unserem Land
Zitat
Shootingstar
Zitat
verkörpert Jugend, Charme
Zitat
Der Heilsbringer
Zitat
Favoritenrolle
Zitat
"politisches Start-up"
Zitat
Auftritte als Erweckungsereignis

Zitat
steht für Erneuerung, Enthusiasmus, Fortschritt
Zitat
"Macron vereint das Beste der Rechten und Linken - ohne dabei Partei zu sein."


Na, das nenn ich knallharten investigativen Journalismus!

Aber das kommt auch vom allemannischen SPON http://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-in-frankreich-messias-der-mitte-a-1134289.html

Und was sagen die Wahlkampfmanager des Froschfressers?
Zitat
Der französische Präsidentschaftskandidat Macron ist nach Angaben seines Wahlkampfteams mehrfach Opfer russischer Hackerangriffe geworden.

Es habe Hunderte oder sogar Tausende elektronische Attacken auf die Internetseite Macrons gegeben, sagte sein Wahlkampfmanager Ferrand dem Fernsehsender "France 2". Außerdem würden staatliche russische Medien täglich sogenannte Fake News über den unabhängigen Kandidaten verbreiten. Beweise für diese Anschuldigungen lieferte Ferrand jedoch nicht.
http://www.deutschlandfunk.de/frankreich-praesidentschaftskandidat-macron-sieht-sich-als.1947.de.html?drn:news_id=710380

Warum soll man gegen facebook und twitter vorgehen, wenn alle Medien inzwischen komplett gaga sind und sich einen Scheißdreck um Fakten scheren?
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #3 am: 22. Februar 2017, 19:31:11 »

Der französische Wahlkampf wird immer lustiger.

Zitat
Vorwurf Scheinbeschäftigung
Enge Mitarbeiter von Le Pen in Polizeigewahrsam

Der Druck auf die Front-National-Chefin wächst. Sie soll ihren Leibwächter und ihre Kabinettschefin als Mitarbeiter des EU-Parlaments beschäftigt haben – obwohl beide nie dort arbeiteten.



Der Leibwächter der Rechtspopulistin sowie ihre Kabinettschefin stehen in Verdacht, vom EU-Parlament jahrelang Bezüge als parlamentarische Mitarbeiter bezogen zu haben, obwohl sie dort nie arbeiteten.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mitarbeiter-von-marine-le-pen-in-polizeigewahrsam-14890491.html
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #4 am: 01. März 2017, 04:59:23 »

Zitat
Frankreich - Tausende Franzosen wollen Obama als Präsident
40.000 Menschen haben eine Petition unterzeichnet, die eine Präsidentschaftskandidatur von Barack Obama in Frankreich fordert.
http://www.zeit.de/2017/09/praesidentschaftswahl-frankreich-front-national-revue-des-deux-mondes

LSD im Trinkwasser?
Gespeichert
BGS
Polarlicht


Beiträge: 2818



« Antworten #5 am: 27. März 2017, 22:40:29 »

Aus: "Édouard Louis: Wenn die Eltern Le Pen wählen" Interview: Elisabeth von Thadden (9. März 2017

Zitat
[...] Der 24-jährige Schriftsteller Édouard Louis hasst den Front National. Er will das Verstummen der französischen Linken beenden. Ein Gespräch in Paris : ... Politik ist in meiner biografischen Erfahrung keine Frage von Meinungen, von Worten, von Kommunikation, die im Ergebnis die Lebensverhältnisse der Privilegierten schützen. Ich komme aus dem Lumpenproletariat, um es mit Marx zu sagen. In dem Dorf in der deindustrialisierten Picardie, über das ich meinen ersten Roman Das Ende von Eddy geschrieben habe, herrschten Arbeitslosigkeit, Elend, Alkohol, Gewalt, eine brutale Männlichkeit. In diesem Milieu, aus dem auch Bourdieu stammt, ist Politik eine Frage von Leben und Tod. Man spürt sie am lebendigen Leibe: in der medizinischen Versorgung, beim Essen, im sexuellen Alltag. Die politischen Fragen heißen: Gehe ich zum Arzt, wenn ich krank bin? Gibt es heute Abend etwas zu essen? Kann ich sexueller Gewalt entkommen? Mein Vater ist zum ersten Mal in seinem Leben zum Zahnarzt gegangen, als ich 14 Jahre alt war, weil der Staat eine Beihilfe geschaffen hatte. Es gab Tage in meiner Kindheit, da hat meine Mutter gesagt: "Heute gibt es zum Essen nur Milch." Ich gehe wählen, damit die körperliche Not und Gewalt aufhört. Das Wahlrecht ist für mich dabei ein politisches Instrument unter vielen. ... Die unangenehme Wahrheit lautet: Als Simone de Beauvoir den Kampf für die Frauen aufnahm, hat das eine große Mehrheit der Frauen nicht interessiert. Heute sehen viele die strukturelle Gewalt nicht, die noch meine Mutter dazu gebracht hat, mit 15 Jahren von der Schule abzugehen, angeblich weil sie es aus freien Stücken so wollte. Diese Gewalt ist unsichtbar, sie tritt als Normalität auf, deshalb kämpfen die Leute nicht. ... Die junge Generation lebt mit einem alles beherrschenden Gefühl der Ohnmacht. Sie hat in den letzten Jahren jeden Kampf verloren, ob in den sozialen Bewegungen wie Nuit debout und Occupy oder im Kampf gegen den alltäglichen Rassismus. Immer wieder erzählen mir Studenten von ihrer Traurigkeit darüber, dass sich ohnehin nichts ändert. Diese Generation verabscheut die Politik.
...


Quelle:  http://www.zeit.de/2017/09/edouard-louis-frankreich-linke-front-national-marine-le-pen/komplettansicht

MfG

BGS
« Letzte Änderung: 27. März 2017, 22:42:04 von BGS » Gespeichert

"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #6 am: 15. April 2017, 19:34:23 »

Die Meldungen aus Frankreich zum Thema wurden immer absurder.
Das ganze Politikerpack spielt Wahlkampftheater und ist Teil eines totalen Filzes.
Ihre Auftritte sind so unerträglich, wie die Berichterstattung darüber.
Die LePen ist in einer besseren Position. Das Bekanntwerden, daß auch sie tief im Korruptionssumpf steckt, stört ihre Wähler nicht.
Der gleiche bekloppte Film, wie in den USA.

Jetzt doch mal ne Überraschung am Rande:

Zitat
Präsidentenwahl in Frankreich
Jean-Luc Melenchon will radikalen Kurswechsel

Der Chef der Linkspartei holt vor der Wahl in Frankreich in Umfragen auf und besitzt durchaus Chancen, die Stichwahl zu erreichen.
http://www.fr.de/politik/praesidentenwahl-in-frankreich-jean-luc-melenchon-will-radikalen-kurswechsel-a-1261300
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #7 am: 05. Mai 2017, 16:16:10 »

So langsam wird mir bei der Wahl zwischen Pest und Cholera speiübel.

Es erinnert mich ein wenig an Trump oder Clinton.
Auch "die Anstalt" war bemüht, Trump als kleineres Übel darzustellen. Es ist zwar an der Zeit, daß der Politikbetrieb merkt, daß es nicht weitergeht wie bisher. Es ist aber ein Beweis unserer Schwäche, daß wir das politische Vakuum nicht auffüllen, sondern daß in diesen Raum nun die Dummdreisten und Ekelhaften preschen.

Macron, Eliteschüler, Investmentbanker und marktradikale Drecksau soll eine Alternative zu einer Faschistin sein!?!?

Und da haben wir sie wieder, die gefühlte Politik. Ja, es ist schon toll, wie all das, was als positive Alternative genannt wurde, nun auch tatsächlich geboten wird: Ein Jungpolitiker ohne Parteienfilz, eine Frau und in Deutschland soagar eine Lesbe (Alice Weidel, AfD). Alles oberflächlich ein Fortschritt und unterm Strich ein gewaltiger Rückschritt.

Gespeichert
CubanNecktie


Beiträge: 1674



« Antworten #8 am: 05. Mai 2017, 18:14:53 »

Macron, Eliteschüler, Investmentbanker und marktradikale Drecksau soll eine Alternative zu einer Faschistin sein!?!?

Ja, darüber könnte ich auch Kotzen - nun sei es drum - wäre ich ein Franzose, ich würde widerwillig bei Macron ein Kreuz machen (Alternative wäre ungültig wählen). Man kann da nur wählen zwischen Drecksau und noch schlimmere Drecksau. Das ist so, als müsste man sich enwteder für Petri vs. Merkel oder Petri vs. Schulz entscheiden. Echt Scheiße  kotz *würgh* AAAAAh

Am 17. 09 können wir unseren Schlächter wählen! Die aussichtsreichsten Kandidaten sind - neben Merkel und Schulz auf jeden Fall noch:

Penguin
Killer Croc
Harley Quinn
Scarecrow
Joker
Two-Face
« Letzte Änderung: 05. Mai 2017, 21:18:15 von CubanNecktie » Gespeichert

Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
CubanNecktie


Beiträge: 1674



« Antworten #9 am: 07. Mai 2017, 10:08:46 »

Wie würdet ihr reagieren? Ich gluabe, ich als Franzose würde doch zu Hause bleiben:

Bedeutet - ich hoffe mal auf einen größtmöglichen Wahlboykott der 'Linken' im Nachbarland - denn um Arschloch A zu verhindern kann man nicht Arschloch B wählen, absurd.
« Letzte Änderung: 07. Mai 2017, 10:14:12 von CubanNecktie » Gespeichert

Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
shitux


Beiträge: 518


« Antworten #10 am: 08. Mai 2017, 10:01:36 »

Vllt. können wir in DE jetzt mal ein wenig lernen wie man sich gegen einen Schrödianer wehrt. Die Franzosen sind diesbezgl. ja ein wenig radikaler in ihrer Ausdrucksweise .....
Gespeichert

Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
counselor


Beiträge: 2806



« Antworten #11 am: 08. Mai 2017, 15:29:50 »

Im Juni sind in Frankreich Parlamentswahlen. Dann wird sich zeigen, ob Macron eine Mehrheit für seine neoliberale Politik in der Nationalversammlung bekommt, oder eben nicht. Mit Jean-Luc Melenchon ist im Juni wieder zu rechnen. Mal abwarten!
Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #12 am: 10. Juni 2017, 12:20:53 »

Zitat
Wie ein Tsunami fegt Emmanuel Macron über die politische Landschaft Frankreichs. Sicher, der sich abzeichnende Erfolg ist eine gute Nachricht für den Staatschef, der sich eine ehrgeizige Reformagenda gesetzt hat. Doch Macron hinterlässt auf seinem Siegeszug eine Spur der Verwüstung. Seine bekanntesten Opfer sind die beiden einstmals großen bürgerlichen Parteien. Schlechte Aussichten für die Opposition im neuen Parlament. Eine schlagkräftige Opposition ist wichtig gegen Emmanuel Macron, der sich schon jetzt als Jupiter versteht – als Oberster der Götter. Denn der Widerstand könnte sonst auf der Straße stattfinden, und das wäre fatal für Frankreich.
warnen die BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN aus Karlsruhe http://www.deutschlandfunk.de/aktuelle-presseschau.2859.de.html

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. In dem großen Hauen und Stechen um die Pfründe haben sich die beiden großen bürgerlichen Parteien selbst zerlegt. Übriggeblieben ist die neoliberale Drecksau Macron, ohne politisch sonderlich anders als die ehemaligen Konkurrenten zu sein.

"Denn der Widerstand könnte sonst auf der Straße stattfinden."
Na, dann hoffen wir mal, daß die BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN recht behalten.
Gespeichert
Troll
Abused Frog


Beiträge: 6840



« Antworten #13 am: 10. Juni 2017, 14:59:47 »

Zitat
Übriggeblieben ist die neoliberale Drecksau ....
Ist eine internationale Veranstaltung, mit einer neoliberalen Regierung verstummt bei der Qualitätspresse auch gleich tiefgreifendere Kritik.

Gespeichert

Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6298


« Antworten #14 am: 18. Juni 2017, 21:23:06 »

Historisches Tief bei französischer Wahlbeteiligung.
Gespeichert

Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #15 am: 20. Juni 2017, 14:17:09 »

Zitat
Frankreichs Präsident Macron muss das Wehrressort neu besetzen. Ministerin Sylvie Goulard ist zurückgetreten. Gegen Politiker ihrer Partei wird wegen Betrugs ermittelt.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/sylvie-goulard-frankreich-verteidigungsministerin-modem-partei
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #16 am: 20. Juni 2017, 18:32:31 »

Ziemliche Spaßvögel, diese Froschfresser:

Zitat
Jean-Marie Le Pen wollte zur Vorstandssitzung des Front National, doch Parteichefin Marine Le Pen hatte die Zentrale verschließen lassen. Vor den Kameras rüttelte der Alte am Tor - und forderte den Rücktritt seiner Tochter.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/front-national-in-frankreich-jean-marie-le-pen-muss-draussen-bleiben-a-1153168.html
Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #17 am: 21. Juni 2017, 12:11:36 »

Zitat
In Frankreich haben zwei weitere bisherige Minister erklärt, dass sie für die künftige Regierung von Präsident Macron nicht mehr zur Verfügung stehen.

Mehrere Nachrichtenagenturen berichten, Justizminister Bayrou und Europaministerin de Sarnez wollten sich zurückziehen. Gestern hatte bereits Verteidigungsministerin Goulard Macron gebeten, sie nicht noch einmal zu nominieren. Grund sind Vorermittlungen gegen die Partei MoDem im Zusammenhang mit ungeklärten Beschäftigungsverhältnissen von Mitarbeitern im Europäischen Parlament. Neben Goulard sind auch Bayrou und de Sarnez Mitglieder von MoDem.
http://www.deutschlandfunk.de/frankreich-zwei-weitere-minister-ziehen-sich-zurueck.1939.de.html?drn:news_id=759526

             
Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



WWW
« Antworten #18 am: 21. Juni 2017, 12:16:37 »

Korrupter Haufen!
Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #19 am: 08. Juli 2017, 18:44:01 »

Macron, Hoffnungträger und Lichtgestalt unserer Medien,
Zitat
Deutschland kann noch viel vom jungen Präsidenten Frankreichs lernen.
http://www.tagesspiegel.de/politik/frankreichs-praesident-deutschland-braucht-macrons-politische-leidenschaft/20024186.html

ein Hipsterfaschist und neoliberaler Sonnenkönig, der weiß sich darzustellen:





Er weiß auch mit dem Pöbel umzugehen.
Was maßen sich auch diese Kanaken an, das Bild von Paris durch ihre Anwesenheit zu beschmutzen!?!






Aber wenn er weiterdenken würde, müßte er auch wissen, daß die Zeit der Puderperücken  auch die Guilliotine hervorgebracht hat.




Und wer sich nicht nur für die Oberfläche der Bilder, sondern auch für den politischen Inhalt interessiert, hier ein paar Infos:
Zitat
Macron will Fußfesseln und Hausarrest für Verdächtige

Mehrere Bürger hatten beim Verfassungsrat Klage eingereicht, weil ihnen unter Hinweis auf den Ausnahmezustand die Teilnahme an Demonstrationen verboten worden war. Die «Weisen» haben jetzt entschieden, einen Paragrafen im 1955 beschlossenen Gesetz über den Ausnahmezustand, mit Wirkung zum 15. Juli zu annullieren. Laut dem Paragrafen ist es Behörden gestattet, «Personen, die dem Handeln der Staatsmacht entgegenzuwirken trachten, den Aufenthalt zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten zu verbieten.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1053783.macron-will-fussfesseln-und-hausarrest-fuer-verdaechtige.html
Zitat
Seit mehr als eineinhalb Jahren gilt in Frankreich der Ausnahmezustand. Jetzt wurde er erneut verlängert.
http://www.dw.com/de/ausnahmezustand-in-frankreich-zum-sechsten-mal-verl%C3%A4ngert/a-39583191
Zitat
Was verspricht Macron? Vor allem den Unternehmen sinkende Kosten. Er will Tarifverhandlungen auf die betriebliche Ebene verlagern, sprich: den Unternehmen erlauben, unter den bislang geltenden Standards zu bezahlen. Er will den Kündigungsschutz abschwächen, was den Unternehmen leichtere Entlassungen ermöglicht und den Druck auf die Beschäftigten erhöht. Gefordert wird auch eine Senkung des Mindestlohns sowie eine Abschaffung der 35-Stunden-Woche, was gleichbedeutend wäre mit der Abschaffung von Überstundenzuschlägen. Die Franzosen sollen billiger werden. Die Börsen feierten Macrons Sieg daher mit Kursaufschlägen.
http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/emmanuel-macron-charmant-asozial-a-1304211
Zitat
Einer der wesentlichen Züge des »état d’urgence« ist die vorübergehende Abschaffung der Unterscheidung zwischen Lesgislative, Exekutive und Jurisdiktion. Macron und sein rechtskonservativer Premierminister Édouard Philippe präsentieren nun eine Novelle, deren Inhalt den Ausnahmezustand in einem Gesetz festschreibt, um ihn – mit den Worten des in Paris lehrenden Rechtsphilosophen Giorgio Agamben – »in eine ständige Praxis des Regierens zu wandeln«.

Dass Macrons Papier vor allem die Lohnabhängigen nicht verzücken, sondern eher deprimieren wird, ist zu erwarten. Das Parlament hat ja nicht nur das Antiterrorpapier, sondern auch die »Reform« des Arbeitsrechts vorliegen. Der Widerstand gegen diesen skandalös arbeiterfeindlichen, aus dem Folterkeller des Neoliberalismus stammenden Text des früheren Bankers Macron und seiner »Berater« aus der Wirtschaft beginnt eben, sich zu formieren. Den neuen »Antiterror-Code« im Rücken, könnte die Regierung Demonstrationen der Lohnabhängigen ohne weiteres verbieten. »Sicherheit« schlägt Grundrecht. Kommt das Gesetz, werden aber nicht nur Arbeiter und Gewerkschaftsführer am Pranger stehen. Die Justiz könnte dann auch gegen Menschen vorgehen, die angeblich »öffentlich Terrorismus provozieren«.

Wie zum Beispiel der Sänger Saïd der Gruppe ZEP (Zone d’expression populaire), dessen Chanson »Nique la France« (auf gut deutsch: Fuck Frankreich) der Staatsanwaltschaft für eine Klage reichte. Belastendes Detail: Nicht nur ist Saïd selbst kein »weißer« Provokateur, er hat unglücklicherweise eine Unterstützerin der »freien Meinungsäußerung« hinter sich, die »schwarz« ist. Weil Danièle Obono, Abgeordnete der Linkspartei »Widerspenstiges Frankreich«, Saïdous Rechte zu verteidigten wagte, wurde sie jüngst während einer Fernsehdiskussion von Journalisten aufgefordert, laut und öffentlich »Vive la France!« zu rufen. Doch Obonos Frankreich ist, wie das der freien Arbeiter, nicht jenes repressive, dessen Staatschef dem Volk die Knute zeigt.
https://www.jungewelt.de/artikel/313027.macrons-knute.html


Gespeichert
Troll
Abused Frog


Beiträge: 6840



« Antworten #20 am: 09. Juli 2017, 10:05:28 »

Bei Macron verkrampft sich bei mir alles, wenn er in Frankreich mit seinen Arbeitmarktreformen durchkommt dann gute Nacht. Die breite politische Unterstützung aus deutschen Landen verwundert bei dem Parteiübergreifenden "Stolz" auf den Schröderianischen Kahlschlag in Arbeit und Sozialem nicht weiter, bezeichnend finde ich schon wieder die aggressive Unterstützung durch unsere Qualitätsmedien, es gibt massenhaft Berichte/Dokus/Artikel über die negativen Auswirkungen der vergangenen Reformen und trotzdem. Arm trotz Arbeit, Altersarmut, Lohndumping, explodierende Obdachlosigkeit usw. usf., die trommeln für Sklaverei werden immer lauter um das Elend zu übertönen.
Jetzt soll der Banker den Franzosen wirtschaftliche "Vernunft" einbläuen.
Gespeichert

Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #21 am: 30. Dezember 2017, 20:03:50 »

Hier nochmal was von Visionär und Lichtgestalt Macron:

Zitat
Macron will unwilligen Arbeitslosen die Stütze kürzen

Die französische Regierung bereitet einem Medienbericht zufolge eine strengere Kontrolle von Arbeitslosen bei der Jobsuche vor. Das Arbeitsministerium erwägt demnach härtere Sanktionen für Empfänger von Arbeitslosengeld, die nicht aktiv genug nach einer neuen Stelle suchen.


Die französische Regierung bereitet nach einem Medienbericht eine strengere Kontrolle von Arbeitslosen bei der Jobsuche vor. Das Arbeitsministerium erwäge härtere Sanktionen für Empfänger von Arbeitslosengeld, die nicht aktiv genug nach einer neuen Stelle suchen, meldete die investigativen Wochenzeitung „Le Canard enchaîné“ am Mittwoch. Das Blatt berief sich auf ein vertrauliches Arbeitsdokument aus dem Mitarbeiterstab der Ministerin Muriel Pénicaud.

Zwei Monate lang nur die Hälfte des Arbeitslosengelds

Demnach könnten Arbeitslose verpflichtet werden, jeden Monat aufzulisten, was sie für die Jobsuche getan haben. Die Bezüge von Arbeitslosen, die sich nicht genug um eine Stelle bemühen, könnten künftig für zwei Monate um 50 Prozent reduziert und das Geld im Wiederholungsfall zwei Monate komplett gestrichen werden.
https://www.focus.de/finanzen/news/arbeitsmarkt/medienbericht-in-le-canard-encha-ne-macron-faehrt-harte-linie-unwilligen-arbeitslosen-soll-die-stuetze-gekuerzt-werden_id_8126454.html
Gespeichert
counselor


Beiträge: 2806



« Antworten #22 am: 30. Dezember 2017, 20:19:31 »

So wird H4 zum Exportschlager! Macron ist ein widerlicher Zögling des Kapitals!
Gespeichert

Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


Beiträge: 10720


« Antworten #23 am: 31. Dezember 2017, 10:51:35 »

Gespeichert
Schluepferstuermer


Beiträge: 905


« Antworten #24 am: 31. Dezember 2017, 11:18:38 »

Untertitel: Hast Du gut gemacht. Ich liebe Dich mein Schoshund
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2017, 11:20:09 von Schluepferstuermer » Gespeichert

lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
Gehe zu: