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Autor Thema: Antrag auf Schwerbehinderung sowie Umschulung aus gesundheitlichen Gründen...  (Gelesen 1453 mal)
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Kunta


Beiträge: 15


« am: 19. Februar 2017, 12:22:29 »

...beantragt.

Mich treibt jetzt eine Frage an, die sich mir auftut weil sich der "ärztliche Dienst" noch nicht bei mir gemeldet hat, von der Rentenversicherung. Soll ich denen auf den Nerv gehen und alle 2 Wochen anrufen? Ich habe eine Fraktur der Lendenwirbelsäule, und lt. Hausarzt wird mir, nicht nur aus diesem Grund, 50 oder sogar 60 % Schwerbehinderung, attestiert - auch dieser Antrag läuft noch.

Ich bin derzeit krankgeschrieben, und der Hausarzt verlängert diese Krankmeldung regelmäßig, und Krankengeld, in Höhe des vorher schon mickrigen ALG1, erhalte ich auch. Da treibt mich die Frage um ob ich noch zur gemeindeeigenen Sozialberatung soll, und dort evtl. einen Antrag auf Sozialhilfe stellen soll. Was meint ihr? Hartz IV hatte ich mal als "Aufstocker" beim hiesigen Jobcenter des Landratsamtes, und wurde derart gelinkt, dass ich diese Leistung sicher nur noch mit vorgehaltener Pistole annehmen werde....

Außerdem würde ich lieber heute als Morgen eine Umschulung in den Wunschberuf anfangen, aber leider ist die Genehmigung der Rentenversicherung noch nicht durch, d.h. das Ok, dass ich tatsächlich eine Umschulung aus gesundheitlichen Gründen machen kann. Was soll ich tun? Abwarten? Oder jetzt schon Bildungsträger und Betriebe suchen, auch wenn ich die dann enttäuschen muss wenn es, wider meinem Erwarten, nicht klappen sollte mit der Umschulung aus gesundheitlichen Gründen.

Übrigens der Antrag auf Schwerbehinderung erleichtert mir doch sicher die Möglichkeit möglichst schnell eine Umschulung zu erhalten? Oder nicht?

Hat jemand Tipps hier für meine weitere Vorgehensweise, wenn auch nur mit Hinweis auf eine andere Beratungsplattforum.

Bin für jede Hilfe dankbar, da ich schon seit 1 Jahr auf Arbeitsuche bin, und der Umgang der Arbeitsagentur, auch wegen Kommunikationsproblemen zwischen mir, und den dortigen Mitarbeitern, mich mittelschwer depressiv, wenn nicht sogar traumatisiert hat - neben der Tatsache, dass ich auch, ohne Arbeitslosigkeit, in einer Lebenssituation stecke, die ich am Liebsten heute als Morgen beenden würde, wenn es möglich wäre mit 1. Erbengemeinschaft und 2. schwer pflegebedürftiger Mutter im Eigenheim in dem ich mit einer Schwester, und einer polnischen Pflegekraft, derzeit noch, leben muss.

Ja hätte ich Geld, und Arbeit, dann wäre ich längst ausgezogen, aber so bleibt mir nur zu hoffen, dass sich obige Bedenken in Luft auflösen, und mir eine sogenannte gute Fee drei Wünsche erfüllt....

Gruß
Kunta
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duru


Beiträge: 1


« Antworten #1 am: 19. Februar 2017, 18:18:52 »

Wohngeld beantragen? Das Wohngeld wurde 2016 erhöht und es ist wesentlich einfacher in der Antragsstellung als Hartz IV!
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Troll
Abused Frog


Beiträge: 6368



« Antworten #2 am: 19. Februar 2017, 18:52:25 »

Ein bißchen OT:

"Antrag auf Feststellung einer Behinderung" heißt es.

Hahahaha, ich mach mich zwar immer darüber lustig an der falschen Stelle "hier" gerufen zu haben, aber eine Behinderung beim Amt beantragen hat auch etwas. Hey ich wollte Arbeitslosengeld beantragen und jetzt bin ich Behindert, scheisse, der Witz funktioniert nicht, er scheitert gnadenlos an der Realität.
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