Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Mehrfache Bewerbung auf gleiche/ähnliche Stelle?  (Gelesen 1329 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Gartenzwerg


Beiträge: 9


« am: 27. März 2017, 22:05:37 »

Hi

ich wollte mal fragen ob es erlaubt ist sich mehrmals beim selben Arbeitgeber zu selben, gleichen oder ähnlichen Stellen zu bewerben. Mein Problem ist, dass ich laut meines neuen Verwaltungsaktes 10 Bewerbungen statt der sonst üblichen 5 pro Monat schreiben muß und das mir in meinem Umfeld leider allmählich die Stellen ausgehen. Wenn ich also eine Stelle in der Jobbörse sehe die schon seit einem halben Jahr offen ist, ist es dann erlaubt, dass ich mich nach ein paar Monaten erneut bewerbe?

Oder was ist wenn vom selben Arbeitgeber eine neue Stelle ausgeschrieben wird aber mit der gleichen Berufsbezeichnung und gleichen Anforderungen wie eine Stelle vor drei Monaten? Offiziell wäre das ja eine neue Stelle mit neuer Referenznummer, jedoch hat der Arbeitgeben schon beim ersten Mal kein Interesse gehabt und wird es beim zweiten mal wohl auch nicht haben. Da wunder ich mich wie das rein rechtlich aussieht. In meinem Verwaltungsakt steht nur, dass ich 10 Bewerbungen pro Monat schreiben soll. Weitere Einschränkungen werden nicht gemacht. Wie ist das wenn man sich auf Stellen bewirbt auf die man überhaupt nicht passt?

Ich habe schon wegen anderer Unstimmigkeiten gegen meinen Verwaltungsakt Widerspruch eingelegt, jedoch höre ich momentan vom Jobcenter nichts, wodurch ich wohl noch einige Monate lang 10 Bewerbungen pro Monat schreiben muß. Falls es zu einer Untätigkeitsklage kommt, kann sich das ganze noch länger hinziehen. Wie macht ihr das?
Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 11830



WWW
« Antworten #1 am: 28. März 2017, 10:05:40 »

Die 10 Bewerbungen hätte ich in den Widerspruch mit aufgenommen. Was steht denn zu der Kostenübernahme in der EGV- VA?
Die Kosten für Bewerbungen haben eine Obergrenze von 260 € im Jahr. (Laut Fachlicher Anweisung) Wenn es pro Bewerbung 5 € gibt liegt die Anzahl der Bewerbungen bei 52 im Jahr.
Du müsstest also die restlichen Bewerbungen aus eigener Tasche zahlen was nicht zulässig ist.
Sollten sie dich da auf Emailbewerbungen festgenagelt haben müsste man das auch noch mal rechtlich prüfen, ob das zulässig ist.
Und so lange das nicht geklärt ist: Hau irgendwelche Initiativbewerbungen an irgendwelche Firmen raus und wenn alle durch sind; fang wieder von vorne an!
Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
shitux


Beiträge: 357


« Antworten #2 am: 30. März 2017, 05:26:56 »

Mir fehlt auch absolut der Überblick wo ich mich schon überall beworben habe ....

Schlechterdings vorstellbar das dein SachbearbeiterIN, die zudem vllt. auch ab und an mal wechseln, einen Durchblick über deine Bewerbungen haben. Das kommt eben dabei raus wenn man sich sinnlos dumm & dämmlich bewerben muss .... was eigentlich auch nicht zulässig ist.
Gespeichert

Verstöße gegen eine EGV müssen bestraft werden.
Menschen das Existenzminimum zu entziehen ist ein Befehl und straffrei.
Onkel Tom


Beiträge: 3157



« Antworten #3 am: 01. April 2017, 13:29:36 »

in den Jahren 2005 bis 2007 wurde ich wegen meiner Bewerbungen
mit dubioser Werbewellen belästigt und habe mir darauf angewöhnt,
alle Bewerbungsverläufe zu speichern.. Somit konnte ich ermitteln,
das sich ein privater Arbeitsvermittler nicht an die Vorgaben des
Bewerberdatenschutz hält.
Diese Erkenntnis habe ich dann später dazu genutzt, mich einer
erneuten Bewerbung bei denen zu verweigern..

Im Nachhinein kann ich seit dem genau nachvollziehen, wann, wo
und als was ich mich beworben habe..
Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
Gehe zu: