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Autor Thema: Mehrfache Bewerbung auf gleiche/ähnliche Stelle?  (Gelesen 1910 mal)
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Gartenzwerg


Beiträge: 10


« am: 27. März 2017, 22:05:37 »

Hi

ich wollte mal fragen ob es erlaubt ist sich mehrmals beim selben Arbeitgeber zu selben, gleichen oder ähnlichen Stellen zu bewerben. Mein Problem ist, dass ich laut meines neuen Verwaltungsaktes 10 Bewerbungen statt der sonst üblichen 5 pro Monat schreiben muß und das mir in meinem Umfeld leider allmählich die Stellen ausgehen. Wenn ich also eine Stelle in der Jobbörse sehe die schon seit einem halben Jahr offen ist, ist es dann erlaubt, dass ich mich nach ein paar Monaten erneut bewerbe?

Oder was ist wenn vom selben Arbeitgeber eine neue Stelle ausgeschrieben wird aber mit der gleichen Berufsbezeichnung und gleichen Anforderungen wie eine Stelle vor drei Monaten? Offiziell wäre das ja eine neue Stelle mit neuer Referenznummer, jedoch hat der Arbeitgeben schon beim ersten Mal kein Interesse gehabt und wird es beim zweiten mal wohl auch nicht haben. Da wunder ich mich wie das rein rechtlich aussieht. In meinem Verwaltungsakt steht nur, dass ich 10 Bewerbungen pro Monat schreiben soll. Weitere Einschränkungen werden nicht gemacht. Wie ist das wenn man sich auf Stellen bewirbt auf die man überhaupt nicht passt?

Ich habe schon wegen anderer Unstimmigkeiten gegen meinen Verwaltungsakt Widerspruch eingelegt, jedoch höre ich momentan vom Jobcenter nichts, wodurch ich wohl noch einige Monate lang 10 Bewerbungen pro Monat schreiben muß. Falls es zu einer Untätigkeitsklage kommt, kann sich das ganze noch länger hinziehen. Wie macht ihr das?
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12606



WWW
« Antworten #1 am: 28. März 2017, 10:05:40 »

Die 10 Bewerbungen hätte ich in den Widerspruch mit aufgenommen. Was steht denn zu der Kostenübernahme in der EGV- VA?
Die Kosten für Bewerbungen haben eine Obergrenze von 260 € im Jahr. (Laut Fachlicher Anweisung) Wenn es pro Bewerbung 5 € gibt liegt die Anzahl der Bewerbungen bei 52 im Jahr.
Du müsstest also die restlichen Bewerbungen aus eigener Tasche zahlen was nicht zulässig ist.
Sollten sie dich da auf Emailbewerbungen festgenagelt haben müsste man das auch noch mal rechtlich prüfen, ob das zulässig ist.
Und so lange das nicht geklärt ist: Hau irgendwelche Initiativbewerbungen an irgendwelche Firmen raus und wenn alle durch sind; fang wieder von vorne an!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
shitux


Beiträge: 518


« Antworten #2 am: 30. März 2017, 05:26:56 »

Mir fehlt auch absolut der Überblick wo ich mich schon überall beworben habe ....

Schlechterdings vorstellbar das dein SachbearbeiterIN, die zudem vllt. auch ab und an mal wechseln, einen Durchblick über deine Bewerbungen haben. Das kommt eben dabei raus wenn man sich sinnlos dumm & dämmlich bewerben muss .... was eigentlich auch nicht zulässig ist.
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Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
Onkel Tom


Beiträge: 3308



« Antworten #3 am: 01. April 2017, 13:29:36 »

in den Jahren 2005 bis 2007 wurde ich wegen meiner Bewerbungen
mit dubioser Werbewellen belästigt und habe mir darauf angewöhnt,
alle Bewerbungsverläufe zu speichern.. Somit konnte ich ermitteln,
das sich ein privater Arbeitsvermittler nicht an die Vorgaben des
Bewerberdatenschutz hält.
Diese Erkenntnis habe ich dann später dazu genutzt, mich einer
erneuten Bewerbung bei denen zu verweigern..

Im Nachhinein kann ich seit dem genau nachvollziehen, wann, wo
und als was ich mich beworben habe..
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dagmar


Beiträge: 292


« Antworten #4 am: 10. Mai 2017, 11:23:06 »

Hallo Gartenzwerg,
meine, mobbende Mrs. Inga, hat solche Touren auch gebracht.

Eines der miesesten Unternehmen auf VV diktiert bekommen, beworben, zum Vorstellungsgespräch eingeladen, Reisekosten beantragt...

Und direkt am Abend des Tages, wo mittags das Vorstellungsgespräch war ein erneuter VV zu selbigem Unternehmen von selbiger Mrs. Inga.

Nun, da ich ja immer meiner Mitwirkungspflicht entgegenkomme habe ich die Bewerbung mit neuem Datum versehen, per E-Mail versendet und den Zusatz beigefügt, dass ich mich für das freundliche Bewerbungsgespräch von heute bedanke. Um meiner Mitwirkungspflicht entgegen zu kommen sende ich Ihnen nochmals meine Bewerbungsunterlagen, da ich mit Schreiben von heute dazu aufgefordert worden bin.

Dieser üble Laden ist als Ausbeuter bekannt, die können Leute wenig gebrauchen, die Dinge beim Namen nennen.... vielleicht konnten sie sich auch denken,dass ich NULL INteresse an einer Arbeit dort habe und nur eine Bewerbung gesendet habe wegen Mitwirkung.

Wie auch immer: am nächsten Tag war die Absage da !

Dieses Verhalten der Mrs. Inga war bei mir nicht einmalig. Auch auf eine ZAF-Stelle mich per VV zur Bewerbungen bei mehreren Filialen dieser einen ZAF auf die eine Stelle zu bewerbungen.

p.s.s Shitux.... also meine Sachbearbeiterinnen bei der Agentur für Arbeit hatten nie den Durchblick.... die kannten noch nicht einmal die Unterschiede der einzelnen kaufmännischen Jobs.

Gruß von Dagmar
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