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Autor Thema: Betriebsarzt  (Gelesen 6377 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Wernichtsweissmussallesgl


Beiträge: 250


« am: 25. September 2016, 19:58:13 »

Hallo zusammen.
Unsere Betriebsärztin verlangt ein psychiatrisches Attes,  um weiterhin an gefährlichen Maschienen und Fahrtätigkeit ausüben zu dürfen.
Ich darf sozusagen meinen Beruf als Tischler nicht mehr ausüben. Darf der Arbeitgeber das von mir verlangen, bzw der Betriebsarzt?
Habe eh keinen Bock mehr auf den Beruf. Wie soll ich mich verhalten? Denke auch schon an eine selbstkündigung aus Gesundheitlichen Gründen mit dem Ziel einer Umschulung mit 50 Jahren.
Ich bin schon lange Psychisch krank.
Wernichtsweissmussallesglauben.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #1 am: 25. September 2016, 20:14:53 »

Vermutlich eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung wie sie von der BG vorgeschrieben ist.
Selbst kündigen würde ich nicht. Das dürfte nur zu Schwierigkeiten  mit der BA führen.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
counselor


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« Antworten #2 am: 26. September 2016, 02:19:28 »

Das hat unsere Betriebsärztin von mir auch mal verlangt. Mein Psychiater hat das abgelehnt mit der Begründung, dass sie nicht ihr betriebsärztliches Risiko via Attest auf ihn verlagern darf. Und ich arbeite heute noch an Maschinen.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #3 am: 26. September 2016, 09:37:35 »

Hmm, ich kenne das aber nur so das bei arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen (ich gehe jetzt mal davon aus, das es sich hier um so was handelt) an Fachärzte verwiesen wird, wenn bei der Untersuchung Probleme auftauchen. Anders geht es ja auch gar nicht. Die Arbeitsmediziner sind ja meistens Allgemeinmediziner mit Zusatzausbildung.
Die machen dann zum Beispiel einen Sehtest. Wenn dabei Probleme auftauchen, schicken sie die Person zu einem Augenarzt. Liegt der Verdacht auf eine psychische Erkrankung vor, schicken sie die Person zum Psychater.
Wie schon erwähnt denkt sich das nicht der Arbeitgeber aus, sondern die Berufsgenossenschaft schreibt das vor! Und solange nichst passiert, kräht auch kein Hahn danach.
Wenn dann aber der Kopf in der Funierpresse hängt und die BG herrausfindet, das der Mitarbeiter aufgrund der Untersuchung gar nicht mehr in dem Beruf hätte arbeiten dürfen, kommt die Firma in Teufels Küche! (Wobei ich jetzt nicht genau weiß, ob die BG Vorschriften auch in Teufels Küche gelten! Evil)
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Wernichtsweissmussallesgl


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« Antworten #4 am: 06. November 2016, 05:05:24 »

Das ist rinr Selekzionsärzzin wie in einem KZ.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #5 am: 06. November 2016, 10:19:11 »

Oder ein Alkoholproblem?
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Wernichtsweissmussallesgl


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« Antworten #6 am: 05. Februar 2017, 01:16:36 »

Nein , eine unbeleuchtete Tastatur im dunkeln.
Bin schon wieder Krankgeschrieben. Der Arbeitgeber ist für meine Erkrankung verantwortlich.
Ich frage mich nur. Warum Kündigt der mich nicht?.
Betriebsbedingt geht nicht.
Mit mir wird nicht mehr geplant. Keiner will mehr mit mir arbeiten. Man drängt mich zur Eigenkündigung. Nicht einmal Abmahnungen werden geschrieben wenn mal wieder etwas in die Hose geht.Dazu hat er keine Lust. Auch Mobbing sei Ihm zuwieder. Ausser das ich Ausgegrenzt werde. Nach einem halben Jahr Krankenhaus.
Es gibt einen Psychokrieg. Ich habe Stickstoff besorgt. Ein Tiefenrausch muss was schönes sein,  ohne Ausscheidungen für den Tatortreiniger.
Kann sein das ich nächste Woche woanders irgendwo in Brüssel bin aber für eine andere Firma.
 Oder ich beantrage Schwerbehinderung und verbleibe für immer in der Firma.
Wo kann der Hintergrund liegen das einem nicht gekündigt wird?
Es gibt natürlich Kündigungsschutz in der Firma. Die wollen mich loswerden,  wurde mir verdeutlicht.
Ein Kollege hat schon aus medizinischen Gründen gekündigt. Meine Nerven machen das mal wieder nicht mit nach einem halben Jahr Arbeit.
Was soll ich da machen? Die Arbeit ist einfach nur eine Belastung. Ich gehe nie wieder in die Firma.
Die bekommen jetzt den Dauerschein. Aber der ist auch irgendwann zu Ende.

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Wernichtsweissmussallesgl


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« Antworten #7 am: 05. Februar 2017, 01:39:30 »

Ich musste von der Firma aus Unterschreiben das sich der Betriebsarzt mit meiner Hausärztin in Verbindung setzen darf, mit der Begründung das nicht mal irgendwann in die Säge greife.
Ich habe es meiner Hausärztin untersagt, jemals Unterlagen herauszugeben. Die Diagnose F 30 oder 32 schwer,  habe ich der Firma genannt. Die meinen ich sollte etwas Anderes machen. Jetzt habe ich ich F43. Anpassungsstörung.gesichert.
Ich weiss nicht mehr weiter. Habe mich beim Arbeitsamt arbeitssuchend gemeldet. Die haben mich auch zurückgerufen und irgendwann bekomme ich einen Termin, wegen evt. Umschulung mit 50 Jahren.
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tleary


Beiträge: 581


« Antworten #8 am: 06. Oktober 2017, 14:53:41 »

Was ist "Diagnose F30", "F32 schwer" oder "F40" überhaupt?

Ich habe Stickstoff besorgt. Ein Tiefenrausch muss was schönes sein,  ohne Ausscheidungen für den Tatortreiniger.
Na gut, das könnte dir dann auch egal sein, ob die Tatortreiniger dann noch etwas aufzuputzen haben.
« Letzte Änderung: 06. Oktober 2017, 14:57:57 von tleary » Gespeichert

"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
counselor


Beiträge: 2952



« Antworten #9 am: 06. Oktober 2017, 21:18:27 »

F30, 32: Manisch-Depressiv
F40: Phobische Störung
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