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Autor Thema: G20 in Hamburg  (Gelesen 32806 mal)
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Onkel Tom


Beiträge: 3446



« am: 13. Mai 2017, 17:14:23 »

Moin liebe Leute.

Wie schon einige vernommen haben, bereitet sich die Stadt Hamburg
und viele Menschen auf dem G20-Treffen vor. Menschen, die mit dem
Sinn und Zweck nicht einverstanden sind.

Nun, die sündhaft teure "Elfi" ist durchgesetzt und fertig..
Die Olympiade wurde durch den Volksentscheid abgewiesen..

Ohne Mitsprache der Einheimischen wird nun die Stadt in einem
"Ausnahmezustand" versetzt, damit sich hier die mächtigsten
Politiker der Welt treffen und über die Zukunft Signale setzen, die
alle betreffen..

Dabei steht der Mensch nur noch als "etwas" da, was zu Gunsten
von Kontostandsgrößenwahnsinnigen nutzbar zu machen gilt.
Anbei steht auch die allgemeine Weltlage auf der Tagesordnung,
doch die Vergangenheit hat gezeigt, das vieles, dem Mensch was
positives abringen kann, immer wieder zu kurz kam.

Kein Wunder, das viele Menschen sich gegen dieses Treffen auflehnen
und dies in Demonstrationen und Aktionen deutlich machen wollen.

Ich wünsche allen G20 - Gegner_innen gutes Gelingen ;-)

https://www.g20hamburg.org/
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dagobert


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« Antworten #1 am: 22. Mai 2017, 18:55:05 »

Zitat
4. Offenen Brief von G20-Aktivist_innen aus aller Welt an die Bürger*innen der Hansestadt

--------------------------------------------------------------------------------

Dann gibt es einen wirklich schön zu lesenden Brief der G20 Aktivisten an die Hamburger Bürger zu den Protesten rund um den G20 Gipfel: https://www.g20hamburg.org/de/content/offenen-brief-von-g20-aktivistinnen-aus-aller-welt-die-buergernnen-der-hansestadt
Quelle: Thome-Newsletter vom 21.05.17
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #2 am: 30. Mai 2017, 13:45:18 »

Widerstand braucht Solidarität- Rote Hilfe e.V. startet Spendenkampagne zum G20-Gipfel in Hamburg
https://www.rote-hilfe.de/78-news/presse/793-widerstand-braucht-solidaritaet-rote-hilfe-e-v-startet-spendenkampagne-zum-g20-gipfel-in-hamburg
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Fritz Linow


Beiträge: 985


« Antworten #3 am: 02. Juli 2017, 20:20:30 »

Bekloppte derzeit in Hamburg (Bild 1):

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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12816



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« Antworten #4 am: 02. Juli 2017, 20:32:35 »

Zitat
Polizei verhindert genehmigtes Protestcamp
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g20-gipfel-polizei-verhindert-genehmigtes-protestcamp-a-1155530.html


Zitat
Krieg der Kochtöpfe
https://m.taz.de/Anti-G-20-Protest-in-Hamburg/!5422574;m/
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Fritz Linow


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« Antworten #5 am: 02. Juli 2017, 21:42:01 »

"Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet."

Der Gesamteinsatzleiter Hartmut Dude hat wohl abends im Bettchen seinen Carl Schmitt gelesen.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #6 am: 02. Juli 2017, 22:11:37 »

In Entenwerder steht eine Stürmung des Camps durch die Bullen offenbar unmittelbar bevor!
FSK berichtet Live: http://www.fsk-hh.org/
« Letzte Änderung: 02. Juli 2017, 22:14:59 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #7 am: 02. Juli 2017, 22:31:50 »

Die Bullen stürmen jetzt das genehmigte Camp in Entenwerder!
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Onkel Tom


Beiträge: 3446



« Antworten #8 am: 03. Juli 2017, 00:54:02 »

Unter aller Sau, das die Bullen sich über alle dem Camp zustimmenden Beschlüsse
des Verwaltungsgericht hinweg setzen und dem Aufbau des Camp behindern  Angry

https://www.youtube.com/watch?v=Loqd-z9_m0Y
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counselor


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« Antworten #9 am: 03. Juli 2017, 06:31:47 »

Da sieht man mal wieder, dass es schlicht eine Lüge ist, dass wir in einem Rechtsstaat leben.
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shitux


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« Antworten #10 am: 03. Juli 2017, 09:15:00 »

Auch wenn man es v.d. Noske´s dieser Partei erwarten konnte, bin ich trotzdem recht sprachlos mit welcher Energie Proteste jeglicher Art zu unterbinden vermag.
Aber dies so radikal durch setzen zu können, liegt eben auch daran, dass sich das BVerfG auf die Seite der 20 gestellt hat.

Und es trifft nicht nur HH:
http://www.scharf-links.de/47.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=61347&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=f0ce4560c0
Zitat
Von Eichhörnchen

Knapp eine Woche vor dem G20-Gipfel fand in Lüneburg am 1. Juli 2017 eine Auftaktdemonstration mit ca. 200 Teilnehmer*innen statt. Die Demonstrierenden kritisierten die Politik der G20 und die Aushöhlung von Grundrechten. Die Polizei stellte dies gleich mit ihrem massiven Auftreten und dem Angriff auf zwei Kletteraktivist*innen, die zum Anlass der Demonstration ein Banner aufhängen wollten, unter Beweis.


Großflächige Aushebelung der Grundrechte; Besetzung kompletter Millionen-Städte durch angebliche Sicherheitsbehörden; Hinweg setzen über Gerichtsurteile durch die Bullen(führung): Wer behauptet dass der Gipfel nicht erfolgreich ist oder wird, sieht das Augenscheinliche nicht.
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Sunlight


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« Antworten #11 am: 03. Juli 2017, 11:39:14 »

Sehr interessant, ein vom Verwaltungsgericht genehmigtes Protestcamp wird
von der Polizei geräumt, weil eine Übernachtung im Sicherheitskonzept nicht
vorgesehen ist. Wenn die Staatsgewalt nicht mehr weiß, was Recht und Unrecht
ist, wird das zum Bürgerproblem und geht uns Alle an.

Das Aushebeln von Grundrechten geschieht mit deutscher Gründlichkeit und wurde an anderen Stellen ja schon fleißig geübt.
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« Antworten #12 am: 03. Juli 2017, 12:21:04 »

Sehr interessant, ein vom Verwaltungsgericht genehmigtes Protestcamp wird
von der Polizei geräumt, weil eine Übernachtung im Sicherheitskonzept nicht
vorgesehen ist. ....

Und die Kehrwoche, denkt denn niemand an die Kehrwoche?

Grüße aus BW
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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Sunlight


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« Antworten #13 am: 03. Juli 2017, 17:33:21 »

Das Hamburger Verwaltungsgericht bestätigte die Auflagen gegen ein Protestcamp in Entenwerder

 Roll Eyes Der Rechtsstaat scheint Urlaub zu haben! Sorry, die Seite, aber es ging
mir nur um den Vorgang an sich. Das ist ein unglaublicher Vorgang, dass
die Seite eigentlich egal ist.


« Letzte Änderung: 03. Juli 2017, 17:59:16 von Sunlight » Gespeichert

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Fritz Linow


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« Antworten #14 am: 03. Juli 2017, 20:50:30 »

Ein zartes Pflänzchen:

Zitat
Der Paketdienstleister kündigt für den G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in der Hansestadt Verspätungen und Ausfälle an.
(...)
„Der G20-Gipfel stellt nicht nur die Stadt Hamburg vor eine Mammutaufgabe. Auch wir als Logistiker haben mit operativen Folgen zu kämpfen – und das nicht nur in den ausgewiesenen Sperrzonen, sondern im gesamten Stadtgebiet von Hamburg, sagt Oliver Kuhn, General Area Manager Hamburg von Hermes Germany. Von möglichen Einschränkungen in der Zustellung besonders betroffen sind das Hamburger Schanzenviertel, das Karolinenviertel an den Messehallen sowie das nördliche St. Pauli.

http://www.verkehrsrundschau.de/hermes-einschraenkungen-bei-der-zustellung-in-hamburg-1963196.html
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« Antworten #15 am: 03. Juli 2017, 22:29:20 »

Bisher geht die Gewalt von der Polizei aus.
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« Antworten #16 am: 04. Juli 2017, 05:34:36 »

Zitat

Was einen nicht tötet, macht einen stärker.


Friedrich Nietzsche

MfG

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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
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« Antworten #17 am: 04. Juli 2017, 08:40:43 »

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Onkel Tom


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« Antworten #18 am: 04. Juli 2017, 11:00:57 »

Schlafentzug ist Folter !!

Das Gespann von Scholz, Grothe und Dudde ziehen ihre Strategie,
den Aufbau von Infrastruktur wie Duschen und Toiletten, sowie
insbesondere Schlafgelegenheiten im Camp zu unterbinden weiter fort.

Vor Ort schaut es noch etwas wenig (10 Funktionszelte inklusiver Pavillions)
bezeltet aus, könne sich jedoch noch ändern..

Das Chefduzen-Zelt (Nordbarrio) konnte leider nicht errichtet werden.
Wir durften nur mit Bullenbegleitung das Auto zum Abladen auf das Camp
fahren und wurden beim Abladen strengstens bewacht, das unser
Funktionszelt nicht abgeladen wird.

Derzeit ist noch unklar, wie es nun mit Chefduzen Offline weiter geht, aber
aufgeben ?

Nein, nix da.. Wir lassen uns weder vom Sicherheitswahn der so angeblich
weltoffenen Stadt einschüchtern, noch von unseren Vorhaben, ein politisch
interesanntes Programm zu zellibrieren, abbringen !

Ich möchte anbei höflich darum bitten, das sich Gäste gegen den G20 nicht
davon abhalten lassen, nach HH zu kommmen..

Die Bullen-Machtdemonstration vorgestern Nacht hat sich nicht wiederholt
und desto mehr sich Menschen dem Camp (oder möglicher Alternativen)
anschließen, desto mehr "überfordern" sich die politisch Verantwortlichen
und könnte zur Aufgabe ihrer "Camp-Dünnhalte-Strategie" und
Zermürbungstaktik führen..

Weitere Infos findet ihr z.B. hier..

https://linksunten.indymedia.org/de/node/217156

Edit : Aktuell gibt es von Stunde zu Stunde immer wieder Neues..

https://linksunten.indymedia.org/de/node/217240
« Letzte Änderung: 04. Juli 2017, 11:13:15 von Onkel Tom » Gespeichert
ManOfConstantSorrow


Beiträge: 6298


« Antworten #19 am: 04. Juli 2017, 11:50:29 »

Alle bürgerlichen Parteien nehmen den Angriff auf Grundrechte widerspruchs- und widerstandslos hin. Allein die Linkspartei bezeichnet das Vorgehen des Hamburger Innensenators und der Polizei als einen Skandal.

Die Medien nehmen keineswegs die Rolle einer "5. Gewalt" und eines demokratischen Korrektivs ein, im Gegenteil, sie begleiten die Abschaffung demokratischer Strukturen wohlwollend.
Vom Spiegel kommt Wischiwaschi: "Die Lage ist vertrackt; zwar gibt es Gerichtsurteile zur Legalität des Camps. Die werden aber unterschiedlich interpretiert."
Die Süddeutsche zeigt Verständnis:"wie ernst es der Stadt Hamburg mit den Sicherheitsvorkehrungen vor dem Gipfel ist."
Die FAZ wetzt die Messer und macht aus Protestierenden eine Guerillagruppe: "Aber die Gipfelgegner benutzen den Begriff Camp beschönigend, und alle Beteiligten wissen es. Die Erfahrungen anderer Gipfel haben gezeigt, dass gerade die Camps als Ruhe- und Rückzugsraum für militante Gegner dienen."
"Unterdessen gab es mehrere Hausdurchsuchungen, unter anderem zwei in Rostock. Dort fand die Polizei gleich ein ganzes Waffenarsenal. Es handele sich unter anderem um Präzisionszwillen, Wurfmesser, Baseballschläger, Schlagringe, einen Teleskopschlagstock, neben legaler auch verbotene Pyrotechnik, mit unbekannter, mutmaßlich brennbarer Flüssigkeit gefüllte Flaschen und Dosen, Gasmasken und einen großen Plastiksack sowie zahlreiche Behältnisse mit unbekanntem Pulver, hieß es bei der Polizei. Zwei junge Männer wurden vorläufig festgenommen, einer von ihnen muss bis zum Ende des Gipfels im Polizeigewahrsam bleiben."

Die Zeit setzt Kapitalismuskritiker und Faschisten gleich:
Zitat
Links wie rechts nur Zerstörung
Was die linken Demonstranten gegen den Hamburger G20-Gipfel und rechte Populisten vereint: Sie haben nicht verstanden, dass eine vernetzte Welt eine bessere ist.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-07/g20-gipfel-proteste-verbesserung-populismus-essay

In den Leserbriefspalten von zeit-online rottet sich die verrohende Mittelklasse zusammen und bildet einen neoliberal-faschistischen Mob:
Zitat
Den Demonstranten fehlt etwas Wesentliches: Politische Weitsicht, Realitätssinn und Selbsterkenntnis.
Besonders gut dagegen sind sie in Anmassung, Besserwisserei, also Arroganz und Eitelkeit.
Sie haben kein Ziel, keine Perspektive und keine Ahnung wodurch sich diese Welt dreht und was sie eigentlich antreibt.
Zitat
Für oder gegen was protestieren die eigentlich? Oder geht es eher um ein lifestyle event?
Für den Anarchokapitalismus? Nichts anderes ist nämlich Anarchismus.
Wie soll denn das heilige Klima gerettet werden ohne internationale Gipfeltreffen?
Zitat
Die Antifa und Freunde sollen wenn möglich direkt einkassiert werden und deren Versorgungsstrukturen (Protestcamps) so weit wie möglich überwacht oder geschlossen werden.
Ich hoffe auf ein hartes Strafmaß bei der Verhaftung.
Zitat
Nach diesem "Gipfel", übrigens auf Merkels Wunsch in Hamburg, wird hoffentlich ein Ruck durch die Politik gehen Kleinwagen einfacher Leute werden in Flammen aufgehen.
Schaufenster von Unternehmern die ihren eigenen Laden aufgemacht haben statt von Staatsknete zu leben werden eingeschlagen und verwüstet.
Aber , ganz wichtig, der Kampf gegen "rechts". Denn linke Gewalt, ist nach Frau Schwesig nur ein aufgebauschtes Thema
Zitat
Ich bin in den Gedanken bei den zahlreichen Polizisten, Sanitätern, Feuerwehrmännern, beim THW, bei den Soldaten und all den vielen Anderen, die ihr Leben, ihre Gesundheit und ihre Freizeit für die Sicherheit der Gipfelteilnehmer und der Bevölkerung einsetzen!
Hoffentlich geht der Gipfel ohne Verletzte oder gar Tote vorbei!!!

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Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!
counselor


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« Antworten #20 am: 04. Juli 2017, 12:06:45 »

Eine Frechheit ist auch, dass der Hamburger Verfassungsschutz persönliche Daten von Demonstranten veröffentlicht hat und sie so zur Zielscheibe des faschistischen Mobs gemacht hat.
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Troll
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« Antworten #21 am: 04. Juli 2017, 15:38:38 »

Zitat
G-20-Proteste – Widerstandssimulation, Verfassungsbruch und kalkulierte Eskalation

Am Sonntag begann die Anti-G-20-Protestwoche mit einem Schaulaufen der konkurrierenden NGOs. Campact, Greenpeace und der BUND drapierten ihre Anhänger mit fototauglichen Kampagnenfähnchen und Banner und fertig war der Protest aus der Retorte. Zeitgleich setzte der Hamburger Innensenator de facto das grundgesetzlich garantierte Versammlungsrecht außer Kraft, als er Aktivisten ein Zeltlager untersagen ließ, das zuvor vom Bundesverfassungsgericht angemahnt wurde. In der Nacht zündete die Polizei die nächste Eskalationsstufe und räumte das Protestcamp Entenwerder. Sollen die Aktivisten doch im Hotel Atlantic nächtigen und am Sonntag zur „offiziellen“ G-20-Demo „Hamburg zeigt Haltung“ kommen. Da demonstrieren nämlich SPD und Grüne gegen sich selbst; ein weiteres unwürdiges Kuriosum, das wohl auch nur der Hamburger Senat fertigbringt. Derweil interpretiert die Polizei die 38 Quadratkilometer große Sperrzone im Herzen der Hansestadt zu einer „schlaffreien Zone“ und dreht dabei kräftig an der Konfrontationsschraube. Spätestens am Donnerstag, wenn das autonome und antikapitalistische Bündnis „Welcome to Hell“ seine Proteste startet, droht die Situation endgültig zu eskalieren. Von Jens Berger.
....

Quelle: NDS


Ab Donnerstag wird also zurückgeschossen, man könnte Bröckelchen lachen.




Die drehen völlig am Rad, Recht im Rechtsstaat ist gefährlich, ernsthaft, was oder wen sollte die Polizei eigentlich ursprünglich schützen? Ok, genau so stell ich mir es in einer Diktatur vor.
Zitat
Lest euch mal bitte durch, wie sich die Hamburger Polizei über den RAV geäußert hat. Der RAV ist der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein e.V., die stellen häufig auf Demonstrationen anwaltliche Soforthilfe mit Legal Teams vor Ort zur Verfügung.

Quelle: Fefes Blog
« Letzte Änderung: 04. Juli 2017, 16:38:52 von Troll » Gespeichert

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Jiddu Krishnamurti
shitux


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« Antworten #22 am: 05. Juli 2017, 18:07:19 »

Ich kenne noch aus vergangenen Zeiten wie in den Uralt-Krimi´s div. Verbindungen mit verschiedenfarbigen (Woll)fäden auf einer Wandkarte nach gezogen wurden.

So wie die Bullerei aktuell krampfhaft versucht Fäden und Verknüpfungen herzuleiten, knüpfen die da wohl an einem riesigen Wollteppich. Ganz de ein einziger Teppich- irgendwie hat das was.  Grin
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Onkel Tom


Beiträge: 3446



« Antworten #23 am: 06. Juli 2017, 06:15:28 »

Ich hätte mir gerne etwas anderes erwünscht aber eine friedliche Auseinandersetzung
scheint nicht mehr möglich..

Das Projekt Schefduzen Offleine haben uns die Bullen tatsächlich platt gemacht.

Bitter aber wahr..

Wir sind nicht allein, die ein politisches Pogramm nach außen tragen wollten..
Wir haben wohl auch viele Leidensgenossen...

Der Bullenapperat ist nur auf Randale programmiert und gegen Maschienengewehre,
die sie auch noch in aller Öffentlichkeit präsentieren, haben wir kaum noch Schnitte...

Shith happens...

Ich verpisse mich nun in meinem Schneckenhaus zum Wundenlecken..

Märrtürer mache ich nicht.. Aber so, wie es in Hamburg läuft, hat der Wahnsinn wohl
Tote als Colateralschaden einkalkuliert..

Game over..  Angry
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shitux


Beiträge: 518


« Antworten #24 am: 06. Juli 2017, 07:00:01 »

Kopf hoch, Onkel Tom.

Der Senat hat mit seinem extremistischem  Vorgehen nicht nur das Rechtsverständnis vieler Hamburger zerstört. Sondern auch bundesweit f. Aufmerksamkeit gesorgt.
Und wenn das Schweinegrillen damals in Heilligendamm schon 30 Millionen € gekostet hat, wird diese G20-Woche wohl im dreistelligen Bereich landen.
Noch schaukelt rotgrün sich die Eier, aber vorbei ist es für die noch lange nicht.

Zwar eine Niederlage f. einen persönlich- die größere Blamage liegt jedoch bei der Politik. Jetzt schon.


Und hier noch ein  hörenswerter Kommentar:
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-305155.html
« Letzte Änderung: 06. Juli 2017, 07:02:26 von shitux » Gespeichert

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