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Autor Thema: Erhöhung der Schonvermögensgrenze bei PKH  (Gelesen 14677 mal)
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dagobert


Beiträge: 4659


« am: 15. Mai 2017, 18:21:06 »

Die Schonvermögensgrenzen wurden an die neuen Schonvermögensgrenzen des SGB XII für die Prozesskostenhilfe sowie für Beratungshilfe durch Anwälte angepasst. Nunmehr gelten 5.000 EUR pro erwachsene Person + 500 EUR pro unterhaltenes Kind.
« Letzte Änderung: 13. September 2018, 01:44:08 von dagobert » Gespeichert
tleary


Beiträge: 666


« Antworten #1 am: 16. Mai 2017, 12:18:33 »

Was hilft das Schonvermögen, wenn 50 % der Bevölkerung ohnehin von der Hand in den Mund leben, also keinerlei nennenswertes Vermögen haben. Und gerade aus jener Gruppe (der der "Marginalisierten"), werden besonders viele besonders oft arbeitslos. Die lang geforderte merkliche Erhöhung der Hartz IV-Sätze, um ein menschenwürdiges Leben inclusive der Teilhabe an gesellschaftlichen Veranstaltungen zu führen, ist vonnöten. Eine "merkliche Erhöhung" wären in meinen Augen *mindestens* 300 €, auf dann 700 € monatlich. Und um die menschenunwürdige und demütigende Bürokratie einzudämmen, die einem da in den Amtsstuben engegenschwappt, gleich noch eine Erhöhung auf 1.200 € (ledig, ohne Kinder), um die Miete dann aus eigener Tasche zahlen zu können. All das würde zur Steigerung des Selbstwerts dieser Menschen merklich beitragen. Aber das genau soll wohl unter allen Umständen vermieden werden. Selbstbewusste Arbeitslose, wo kämen "wir" damit hin...
« Letzte Änderung: 16. Mai 2017, 20:12:00 von tleary » Gespeichert

"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
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