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Autor Thema: Chefduzen goes G20  (Gelesen 6922 mal)
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #25 am: 15. Juni 2017, 16:38:21 »

Zitat
Raum zum quatschen
Ich finde den Text ausgesprochen gut!
« Letzte Änderung: 15. Juni 2017, 16:45:51 von Rudolf Rocker » Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
admin
Administrator

Beiträge: 2097


« Antworten #26 am: 15. Juni 2017, 16:58:32 »

Ich denke, beides geht: Raum zu quatschen oder Raum zum Quatschen.

Aber in diesen Dingen überlasse ich das letzte Wort der Edelfeder Fritz Linow.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12167



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« Antworten #27 am: 15. Juni 2017, 17:03:41 »

Wenn wir den Raum zu quatschen, hat da keiner mehr Platz zum sitzen! Grin Grin
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
Onkel Tom


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« Antworten #28 am: 16. Juni 2017, 20:09:20 »

Edelfeder Fritz hat es kurz und passend geschrieben.. Finde den Text sehr gut  Wink
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Lass Dich nicht verhartzen !
dagobert


Beiträge: 4012


« Antworten #29 am: 19. Juni 2017, 01:23:20 »

Zitat
Bankrott der Demokratie

[...]
Vom Gipfel in Hamburg werden verstörende Fernsehbilder um die Welt gehen: Bewaffnete Polizisten auf den Straßen, Hubschrauber kreisen über der Stadt, Protestler werden in Containerknäste verschleppt. Ob die Winkefotos von Merkel, Trump und Co. vor der Kulisse der Elbphilharmonie das aufwiegen, darf bezweifelt werden.
[...]
Selbst bei der Polizei scheint der Unmut zu wachsen. So berichteten Medien über den anonymen Brief eines Polizisten, der im Internet veröffentlicht wurde. In dem an die Staatschefs gerichteten Brief kritisiert der Beamte, Millionen würden für ein »belangloses Stelldichein« verschwendet. Das Geld sei bei »Familien am Rande« besser aufgehoben, bei »Menschen, die ohne Obdach auf der Straße erfrieren«.
https://www.jungewelt.de/artikel/312560.bankrott-der-demokratie.html
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NachbarArsch


Beiträge: 67


« Antworten #30 am: 21. Juni 2017, 14:17:38 »

Ok, derzeit ist das camp mal wieder erlaubt.
http://www.mopo.de/hamburg/g20/erfolg-fuer-g20-gegner-verwaltungsgericht-erlaubt-protestcamp-im-stadtpark-27835358

ma sehen was als nächstes kommt. Ein neuer Verbotsversuch oder der Weg über unmögliche Auflagen....
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #31 am: 23. Juni 2017, 14:18:11 »

Zitat
Oberverwaltungsgericht verbietet G20-Camp

http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Oberverwaltungsgericht-verbiete-G20-Camp,gipfeltreffen412.html

 Angry Angry Angry
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #32 am: 23. Juni 2017, 14:50:36 »



Sie haben Angst.

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #33 am: 28. Juni 2017, 19:50:53 »

Zitat
Karlsruhe erlaubt G-20-Protestcamp in Hamburg
http://www.tagesschau.de/inland/g20-protest-hamburg-101.html
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dagobert


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« Antworten #34 am: 29. Juni 2017, 00:51:18 »

Zitat
7. Zum "Festival der Demokratie" (G-20-Gipfel in Hamburg)

--------------------------------------------------------------------------------

So hat zynischer Weise der Hamburger Oberbürgermeister den G-20 Gipfel genannt. Dieser steht vor der Tür, der Ausnahmezustand ist in Hamburg schon ausgerufen worden, jetzt gehen die Vorbereitungen in die Endphase über.
Ich möchte nochmal  zur Teilnahme an den Protesten am 7. + 8. Juli  und drum herum aufrufen. Details dazu gibt es hier: https://www.g20hamburg.org/de

Dann so einige Bruchstücke zu den Hamburger Zuständen beim "Festival der Demokratie", die Repression hat begonnen: https://diefreiheitsliebe.de/gesellschaft/g20-der-gipfel-der-repression-hat-begonnen/

Im Namen der Demokratie: Hamburg rüstet auf: https://www.heise.de/tp/features/Im-Namen-der-Demokratie-Hamburg-ruestet-auf-3756226.html

19.000 Polizisten, 3000 Fahrzeuge, 11 Hubschrauber bei G20: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1055624.polizisten-fahrzeuge-hubschrauber-bei-g.html

und Was Polizei und Staatsschutz planen, um Proteste gegen den Hamburger G20-Gipfel zu unterbinden: http://www.konkret-magazin.de/aktuelles/aus-aktuellem-anlass/aus-aktuellem-anlass-beitrag/items/wadde-hadde-dudde-da.html

Quelle: Thome-Newsletter vom 28.06.17


Zitat
Karlsruhe erlaubt G-20-Protestcamp in Hamburg
http://www.tagesschau.de/inland/g20-protest-hamburg-101.html

Nicht ganz.
Zitat
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts im Wege der einstweiligen Anordnung der Stadt Hamburg aufgegeben, über die Duldung des im Stadtpark geplanten Protestcamps versammlungsrechtlich zu entscheiden. Die Entscheidung der Kammer beruht auf einer Folgenabwägung.

Nicht Gegenstand der Entscheidung ist die Frage, ob und wieweit das Protestcamp in Blick auf die öffentliche Sicherheit beschränkt oder möglicherweise auch untersagt werden kann.

http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-051.html

http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2017/06/rk20170628_1bvr138717.html
« Letzte Änderung: 29. Juni 2017, 01:00:11 von dagobert » Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #35 am: 29. Juni 2017, 07:12:10 »

Stimmt! Das Spielchen geht jetzt wohl wieder von vorne los! Sad
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« Antworten #36 am: 02. Juli 2017, 18:29:53 »

In den Medien steht der wahrscheinliche/mögliche Krawall schon ganz oben auf der Agenda, ganz selbstverständlich weiß man schon bevor sich die Prophezeiung erfüllt das es Ultralinksradikale sein werden die gerechtfertigter Weise mit der vollen Härte der Staatsgewalt zu rechnen hat. Ein Krieg gegen G20-Widerstand mit Ankündigung und Segen der "Qualitätsmedien.

Es ist nur noch ein Trauerspiel.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #37 am: 02. Juli 2017, 18:34:24 »

Zitat
Es ist nur noch ein Trauerspiel.
Ja, ein absolutes Armutszeugnis!
Inzwischen setzt sich die Polizei über die Entscheidungen der Gerichte hinweg und verhindert auch das genehmigte Camp in Entenwerder!
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admin
Administrator

Beiträge: 2097


« Antworten #38 am: 07. Juli 2017, 15:52:30 »

Ich möchte an dieser Stelle ein paar persönliche Gedanken formulieren.

Ich halte nicht viel davon, sein politisches Engagement an irgendwelchen politischen Events festzumachen.
Wenn man der Macht des kapitalistischen Systems etwas entgegensetzen möchte, sollte man es nicht auf einem vorgegebenen Terrain und zu einer vorgegebenen Zeit tun. Widerstand sollte sich überall und immer entwickeln: In Auseinandersetzungen im Alltag, am Arbeitsplatz, mit dem Vermieter oder mit Behörden.

Doch als bei dem chefduzen-Stammtisch in Kiel ein Infocafé als Zelt auf dem Protestcamp vorgeschlagen wurde, ließ auch ich mich überzeugen, daß es eine sinnvolle Sache wäre, das als Plattform für unsere Ideen und Erfahrungen zum Widerstand im kapitalistischen Alltag zu nutzen. Es entwickelte sich vielversprechend. Wir bekamen ein Zelt mit den beachtlichen Maßen von 6m x 12m und arbeiteten ein Programm aus mit rund 20 einzelnen Veranstaltungen. Dies Projekt wurde unterstützt von u.a. dem Jour Fixe der Gewerkschaftslinken Hamburg und dem Medienpädagischen Zentrum Hamburg. Es standen hochkarätige Referenten und coole Filme auf dem Programm.

Auch wenn mir klar war, daß unter Hamburger Verhältnissen "Chefduzen-Offline" kein Spaziergang sein würde, hatte ich den Zynismus der Innenbehörde und die Brutalität der Polizei unterschätzt. Das Zeltlager, dem wir uns bereits in der Planung im Vorfeld palnerisch angeschlossen hatten, wurde untersagt. Es gab noch ein juristisches Hin- und Her, letztendlich war die rechtliche Situation völlig Wurst, das Camp wurde de facto unmöglich gemacht. Bereits an dem Sonntag vor dem G20 Gipfel wurde es von mindestens fünf Hundertschaften der Polizei heimgesucht, in voller Montur und maskiert mit Sturmhauben. Es gab in dem Camp dann das Verbot zu campen, das Verbot Duschen, Toiletten oder eine Küche aufzustellen. Kleinere Polizeigruppen demonstrierten ihre Macht und durchkämmten regelmäßig das Zeltlager. Übernachtungen waren sowieso verboten, aber auch bei den Veranstaltungszelten wurden nur 10 genehmigt. "Chefduzen Offline" gehörte nicht dazu. Irgendwann ergab sich die Möglichkeit unser Zelt auf einem privatgrundstück weiter außerhalb aufzustellen. Damit ergab sich die Möglichkeit, darin zu übernachten, aber das mit den Veranstaltungen hat sich erledigt.

Ich war absolut deprimiert. Nicht nur deshalb, weil die Vorbereitungen alle für die Katz gewesen sind, sondern weil antidemokratischer und polizeistaatlicher Zynismus sich durchgesetzt hat und über uns triumphierte.
Onkel Tom schrieb:
Zitat
Ich verpisse mich nun in mein Schneckenhaus zum Wundenlecken..
Das entsprach auch meinem Gefühl.

Dieses Gefühl war aber nicht von langer Dauer.
Die Selbstherrlichkeit der Staatsmacht und die Arroganz der Macht, die stets beweisen mußte am längeren Hebel zu sitzen, kam nicht gut an beim Durchschnittshamburger. Es war Merkel, die Hamburg gezielt als Treffpunkt für Autokraten und neoliberale Arschlöcher auserkoren hat. Und der Senat der Hamburger Pfeffersäcke wollte unbedingt beweisen, daß er ein perfekter Gastgeber für Demokratiefeinde ist. Doch es wurde übertrieben mit dem Säbelrasseln und der Rechtsbeugung. Das war selbst für unpolitische Hamburger nicht mehr hinzunehmen und es kam zu einer kaum vorstellbaren Welle der Solidarisierung mit dem Protest. Es wurden Kirchen geöffnet für das Übernachten der Demonstranten, ebenso das Schauspielhaus und teile des Millerntorstadions. Aber auch Gewerbetreibende stellten Werkstätten und Bürger ihre Garage zur Verfügung. Journalisten, die die Stimmung auf der Straße einfangen wollten, machten die Erfahrung, daß die Ablehnung des offiziellen G20 Spektakels dominiert und die Sympathie für die Proteste enorm waren.

Ich fand auch den Gegengipfel beeindruckend mit einem fundierten inhaltlichen Programm und einem nicht erwarteten Besucheransturm.



Mit der Welcome to Hell Demo entglitt den Polizeistrategen vollends die Kontrolle. Als sie die Demo stoppten, unmöglich machten, die Demonstranten grundlos angriffen, da wurde ihr Machtrausch beendet. Die Wut entzündete sich in der ganzen Stadt, Statussymbole gingen in Flammen auf, überall gab es Proteste, Blockaden, teilweise auch brennende Barrikaden. Die Bilder von einem militanten und unkontrollierbaren Widerstand in Hamburg gehen nun um die Welt. Die Demonstration ihrer Allmacht der Führer der Welt ist gründlich in die Hose gegangen.

Es geht sogar noch weiter. Hamburg wurde bewußt als globales Handelszentrum und damit als Symbol der deutschen Wirtschaftsmacht auserkoren. Und genau an dieser Stelle hat sich die herrschende Klasse verkalkuliert und bewiesen, daß selbst die so ausgeklügelt arbeitende Wirtschaft sehr anfällig ist. Es waren weniger die Blockaden der Protestierenden, denn die Sperrungen der Polizei, die den Verkehr in der Hansestadt zum Erliegen brachten. Es ist so gut wie unmöglich den Flughafen zu erreichen. Der größte Hafen Deutschlands, das Herz der Wirtschaft, funzt nicht mehr so recht und letztendlich kommt kaum noch wer zeitig zur Arbeit und Lieferungen kann man eh vergessen. Es geht in Richtung eines Generalstreiks in Hamburg.

Ich freue mich darüber, daß die Grenzen der Macht der Wirtschaft und ihrer Polizei aufgezeigt worden sind.

Das entläßt uns nicht von der Aufgabe, in unserem Alltag den Widerstand aufzunehmen und die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.
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Onkel Tom


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« Antworten #39 am: 09. Juli 2017, 20:00:29 »

yupp.

Im Vorfeld und bis zu dem Ereignis, die Welcome to Hell Demo mittels Null-Toleranz-Politik
zu zerstören war der Punkt erreicht, wo die Polizei den Bogen ihrer Willkür und
Machtdemonstration überspannt haben.

Dieser Druck, den Scholz, Dudde und Grothe den G20 Gegner_innen serviert hat, hat
sich auf der Schanze entladen. Ob Scholz deswegen nun Soforthilfe denen versprochen
hat, die durch die Entladung Schaden erlitten haben, um weitere Erklärungsnöte für sich
selber abzumildern ist spekkulativ.

Durch das völlig unverhältnismäßige Vorgehen der Polizei und der Reaktionen auf der
Schanze fühlten sich noch mehr Menschen dazu erkoren "Jetzt erst recht zur Demo gehen"
Der Beigeschmack, in Hamburg ist vorübergehend das Grundgesetz außer Kraft gesetzt
hat weitere mobillisiert, die zuvor keinen Gedanken daran hegten an den Demos teil zu
nehmen.

Letztendlich ist es wie bei anderen Demos auch so gelaufen, das durch Polizei massiv
provoziert wurde, bis der erste Gegenstand fliegt und dann Wasser und Knüppel marsch.

Ich bin davon überzeugt, das das Schlafverbot etc. dazu beigetragen hat, das es
in Hamburg so heftig krachte und hat den Autonomen medial zur Rampensau des
G20 gemacht.

Die bekannten blutrünstigen Tagesblätter etc. haben ihre Feuerbildchien, der politisch
desinteressierte die Befriedigung seiner Sensationsgeilheit und die drei Herrschaften,
die an der Dose der Pandorra spielten, die Legitimation ihres konzeptionellen Verhalten
erschlichen..

Meiner Meinung nach sollten alle 3 zurücktreten..
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dagobert


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« Antworten #40 am: 10. Juli 2017, 18:35:55 »

Ich bin davon überzeugt, das das Schlafverbot etc. dazu beigetragen hat, das es
in Hamburg so heftig krachte und hat den Autonomen medial zur Rampensau des
G20 gemacht.

Die bekannten blutrünstigen Tagesblätter etc. haben ihre Feuerbildchien
Was sie davor bewahrt hat, über den Inhalt von G20 zu berichten.
Da wird lieber der Mantel des Schweigens drüber gebreitet, so nach dem Motto 'braucht keiner zu wissen'.

Meiner Meinung nach sollten alle 3 zurücktreten.
Dito.

Nachtrag:
Nach einigem Nachdenken muss ich meine Meinung korrigieren: Diese Verbrecher gehören vor Gericht und lange Jahre in den Knast. Einfach nur zurücktreten reicht nicht, das ist zu wenig.
« Letzte Änderung: 11. Juli 2017, 15:03:36 von dagobert » Gespeichert
shitux


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« Antworten #41 am: 13. Juli 2017, 00:13:00 »

da hier in diesem thread v. 2  direkt die forderung nach rücktritt gestellt wurde, auch meine frage hier:
# obwohl diese auch in dem weiteren g20-thread passen würde#

welche vorteile oder besser: was erwartet ihr wenn die 3 zurück treten würden?
ich mache mal ganz bewusst noch nicht meine eigenen gedanken zu möglichen rücktritten auf.

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Onkel Tom


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« Antworten #42 am: 13. Juli 2017, 00:37:41 »

Bei Scholz hege ich mittlerweile auch Zweifel, das er zurücktreten sollte,
weil er wohl eher auf die heißmacherei von Grothe und Dudde reingefallen
sein könnte.
Dudde ist ein Erbstück von Schill und hält dessen Spuren frisch und der
andere macht gern mit, damit er blos nicht überflüssig wird..

Allein die Behauptung, das die Camps Orte zur Vorbereitungen von
Straftaten sei, ist absuluter Mumpitz !..

Diese Camps waren für Politkulturelle Veranstalltungen und der
Übernachtung auswärtiger Gäste geplant. Nicht mehr oder weniger..

Gerade Innenbehörde und Polizei müsste doch wissen, das "Straftäter"
sich an Orten vorbereiten, wo keiner ist, um keine ungewollten Zeugen
zu haben.. Weiter wären die Orga der Camps mit sowas nicht einverstanden
gewesen.. Camps kosten viel (Soli)knete und wegen 1..2. Verückte alles
aufs Spiel setzen ? Nicht wirklich..

Und wer im Zelt Mollis etc.. bastelt, braucht Licht und das wäre den
Libellen mit Hitec-Kameras wohl aufgefallen. Die Dinger flogen rund
100 Meter hoch und wie gut die Kamera funzte, beweisen das Video,
was die Polizei veröffentlichte..

Aber was solls.. Nu wird geschummelt, das die Schwarte kracht.
Hauptsache die rote Flora ist schuld und muss geräumt werden..

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Sunlight


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« Antworten #43 am: 13. Juli 2017, 02:23:40 »

Zitat
Onkel Tom
Hauptsache die rote Flora ist schuld und muss geräumt werden..


Ich wage mal die Prognose, dass es nicht passieren wird. Verfolge die politische
Auseinandersetzung nach G20 mit den Ereignissen. So dumm wird Niemand sein
diesen Versuch zu starten, Wortgetöse.

Rote Flora in Hamburg - Autoritäre Sehnsüchte

Die rote Flora ist nicht das Problem, die Politiker sind das Problem.
Noch etwas steht für mich fest, G20 durfte niemals nach Hamburg!
Die das verbrochen haben, sollen jetzt auch die Verantwortung dafür
übernehmen.
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»Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!«
»Keiner geht allein zum Amt  §13 SGB X«
»Keine Abgabe von Dokumenten ohne Kopie u. Stempel«
»No Nazi Net - Für soziale Netzwerke ohne Nazis«
»Netz gegen Nazis.de«
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #44 am: 13. Juli 2017, 09:53:55 »

Zitat
welche vorteile oder besser: was erwartet ihr wenn die 3 zurück treten würden?
Es geht nicht um eine Erwartung oder darum zu glauben, das Nachfolgende etwas besser machen würden, sondern darum, das diese Personen die politische Verantwortung dafür tragen.
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shitux


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« Antworten #45 am: 13. Juli 2017, 10:02:17 »

Onkel Tom:
Zitat
Bei Scholz hege ich mittlerweile auch Zweifel, das er zurücktreten sollte,
weil er wohl eher auf die heißmacherei von Grothe und Dudde reingefallen
sein könnte.
Danke.  Jepp, gab schon einige Fälle von auflaufen lassen.  

Ich geh noch ein paar Gedanken weiter:
Perse bin ich nicht gegen Rücktritte, ich bin gegen vorzeitige Rücktritte die die Betroffenen quasi unsichtbar machen.
# Ich nenne das den Sauerland-Effekt. 21 Tote, 500 Verletzte. An dem klebt Blut und bleibt "dank" erzwungenen Rücktritt völlig unbehelligt.#

1) Andy Grote
Wohl derjenige v.d. 3 der nach einem Rücktritt in der politischen Versenkung verschwindet. Gut so! Weg mit dem.

2) Hartmut Dudde
Hat theoretisch  alle Wege offen. Hat sich mit seinem Vorgehen bei interessierten Scharfmachern für weitere Aufgaben qualifiziert- auch ausserhalb Hamburg/ spDoof. Oder mit Beamtenpension in den vorzeitigen Ruhestand ruhige Kugeln schieben. Vllt. Buch ( " Die 3 Tage von Hamburg" ) schreiben und damit wahrscheinlich Millionär werden.

3) Der Fall Olaf Scholz
Scholz ist ja nicht nur Bürgermeister v. HH, sondern auch stellvertretender Bundesvorsitzender. Als an- und vorantreibender Mittäter bezgl. Agend2010 wird ihn die BundespDoof wahrscheinlich? nicht fallen lassen. Vllt. wird er auch erstmal auf  EU-Ebene " weggelobt". Raus aus der Schusslinie bis das Gras und so.

Das hieße allerdings für die Hamburger er wäre nicht mehr greifbar, haftbar oder wie ich es ausdrücke: Unsichtbar. ( " Die versprochene Entschädigung läuft nichtzur Zufriedenheit ? Dafür ist mein Nachfolger_in jetzt zuständig"). Das wäre für mich schon fast der SuperGau, wenn er mit einem " rechtzeitigen" Rücktritt keine Konsequenzen mehr zu spüren hätte.

Zugegeben, großes Glaskugeln schauen von einem der politisch unerfahren ist.



Mir es auch egal welche Partei jetzt Nutzen zieht oder nicht. Wie wir am WE gesehen haben gibt es ein real-existierenden Instrumentenkoffer, den sich niemand scheut an zu wenden.
Da ich gegen dieses Herrschaftssystem bin hat es für mich keine Relevanz welche Marionette gegen eine andere Marionette ausgetauscht wird. Da bin ich im übrigen auf der Linie v. Springer, Bertelsmänner, KlattenQuandt´s und Co. Denen ist es auch völlig wurscht wer das " sagen" hat. Wenn die Politiker nicht entsprechend spuren wird eben die Kohle entzogen und die mediale Propagandamaschine angeschmissen. Solange bis das Problem erledigt ist. Da sind dann auch Saloon-Linke ala Ramelow, Bartsch nur willkommene Alibimarionetten.

Solange " wir" dieses Herrschaftssystem nicht knacken, sind Namen und austauschbare Personen gleich in ihrem handeln. Ob durch Zwänge oder Freiwillig? Mir egal solange die grauen Eminenzen noch die Möglichkeiten haben Fäden zu ziehen.
« Letzte Änderung: 13. Juli 2017, 10:07:04 von shitux » Gespeichert

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Onkel Tom


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« Antworten #46 am: 13. Juli 2017, 15:52:07 »

Abwarten und schaun, was beim Untersuchungsausschuss, der von der
Linke gefordert wird noch so ans Tageslicht kommt.
Bis dahin viel Spekkulation, zumal nun jeder beteiligte Verantwortliche
versucht, seinen Hintern zu retten.

Und Verschwören darüber, wie Hintergründe ausschaun bringt nur
Verwirrungen bis hin zum Realitätsverlust, womit gerade youtube
befüllt wird.

 Wink
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #47 am: 13. Juli 2017, 16:21:39 »

Zitat
Abwarten und schaun, was beim Untersuchungsausschuss, der von der
Linke gefordert wird noch so ans Tageslicht kommt.

Darf ich dir mal vollkommene Naivität unterstellen? Roll Eyes
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Onkel Tom


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« Antworten #48 am: 14. Juli 2017, 03:22:32 »

Kannst ja gen machen aber wenn dieser Ausschuss auch noch öffentlich
läuft, so wie das bei dem brennenden Frachter, der mit Uranhexaflorid beladen
war und beihnahe eine Katastrophe zum Hafengeburtstag bedeutete, mache
ich mir schon Hoffnung, das es informativ was bringt..

Klaro wird viel aus "polizeitaktischen Gründen" vertuscht..

Mich würde der Inhalt der Prognose der Buletten etc. zum G20 interessieren.
Inhaltlich vermutlich maßlos überzogen..
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shitux


Beiträge: 438


« Antworten #49 am: 15. Juli 2017, 09:31:37 »

Onkel Tom,

ich sprech dich direkt mal als beteiligter bezgl. cd-cafe an:

auch wenn die massiven verbote das offline cd-cafe mit getroffen und dich kurz nieder gestreckt hat: empfindest du es nicht als sieg wie sich auch über die völlig überzogenen, weiträumigen verbote als bummerang für rot-grün entwickelt?

scholz sitzt in der elbdisharmonie. schöner neuer götterfunken. selbiges zur gleichen zeit auf der strasse. kein splitscreen welches man einfach weg lächeln kann. herrlich

auch der aufruf zum denunzieren schlägt voll auf die cops zurück. mag nicht viel bei rum kommen, weil selber vermummt. aber geil find ich schon ...

beim u-ausschuss. skepsis, aber wer weiß. bombardieren wir dann abgeordnete mit fragen die beantwortet werden müssen

wahl zur nächsten bürgerschaft zu weit weg. erinnern wir trotzdem hamburg, paulianer, schanzer bei jeder gelegenheit dran welche prorität  rot-grün zum schutz von 20 die eigenen bürger im stich gelassen hat.

vllt gibt es die chance die suppe kochen zu lassen. daumen dafür gedrückt
« Letzte Änderung: 15. Juli 2017, 09:48:41 von shitux » Gespeichert

Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
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