Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Krankengeldbezug  (Gelesen 2694 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
dagmar


Beiträge: 265


« Antworten #25 am: 15. Juni 2017, 10:41:05 »

Hallo Ihr,
na ja, das mit dem Durchschnittslohn ist ja eh so ein Ding. Einer mit 20.000 EInkommen und viele wenige mit geringem Einkommen geteilt ergibt dann den Durchschni

Nun gut, ich habe die Erfahrung machen müssen in den letzten 10 Arbeitsjahren seit der Wirtschaftskrise einfach nur verheizt worden zu sein. Somit vorbei mit der Arbeitswut. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber ist der Lohn nicht hoch, auch die Urlaubstage beschissen, aber trotz Krankmeldung kam keine Küändigung. Somit kommt da auch von mir Entgegenkommen - sprich ich arbeite (gegen Entlohnung) länger als vereinbart und schreibe auch mal eine halbe Stunde nicht auf.

So lange geben und nehmen sich ergänzt, ist auch kurzzeitige Wallung in Form von Überstunden o.k. - aber mein Leben sollte noch Leben sein und nicht nur Arbeit. Und wer bitte, macht heute so eine Marathontour länger mit ohne Burnout? Und dann heisst es: Bist ja selber schuld .... Der nächste Dumme steht schon in den Startlöchern. Speziell dann, wenn es ein befristeter Arbeitsvertrag ist und der AN auf eine unbefristetet Weiterbeschäfitgung hofft (.... meist ja vergebens....)

Glückwunsch Wernichtsweissmussallesgl  - einfach raus aus der Behördenwillkür!!!! Klasse!!!! Ich für mich bin für viel, viel weniger weg nur um meinen Frieden zu haben. Lieber von diesen unsozialen Sachbearbeitern weg als alle soziale Würde abgeben zu müssen. Ich empfand es in den drei Monaten von ALG1 so, dass ich mit dem Anspruch auf Sozialleistungen alle menschlichen Grundrechte an eben diese Sachbearbeiter von Arbeitsagentur, Wohngeldstelle ect. abgegeben hatte. Schon nach drei Monaten war meine Psyche am Arsch.... was wäre erst nach einem Jahr gewesen? Ich wäre an denen und ihrer Willkür zerbrochen... Ich wünsche Dir, dass alles so bleibt, wie Du jetzt das Gefühl hast!! Ganz selten gibt es ja solche Ausnahmetreffer - vielleicht hast du einen gelandet!

Gruß von Dagmar
Gespeichert
dagobert


Beiträge: 3948


« Antworten #26 am: 15. Juni 2017, 19:17:13 »

Bei der Deutschen Bahn AG liegt der Bruttolohn für Facharbeiter irgendwo bei 1.800 € und in vielen anderen Fällen auch nicht viel höher! Man muss eben nur aufpassen, wenn einem ein Festgehalt angeboten wird! Da sind dann plötzlich die Überstunden, Fahrtkosten, Spesen, usw. mit im Lohn enthalten, wenn man nicht aufpasst.
Was dann ein Fall fürs Arbeitsgericht wäre.
---> BAG, Urteil vom 22.2.2012, 5 AZR 765/10
Gespeichert
Wernichtsweissmussallesgl


Beiträge: 202


« Antworten #27 am: 16. Juni 2017, 22:03:44 »

Hallo ihr lieben und vor allem der Dagmar, ich bin jetzt seit 2 Wochen in der Firma, nennenswerte Überstunden musste ich nicht machen. Morgen am Samstag macht der Chef meine Arbeit vom Freitag selbst fertig. Überstunden darf ich im Übrigen abfeiern laut Arbeitsvertrag. Ich brauche auch nicht mehr körperliche Schwerstarbeit leisten. Das ist eher ein Baustofflabor.Lohn und Urlaubsanspruch von 30 Tagen wurden anstandslos akzeptiert. Vorher hatte ich für 12 Stunden am Tag 700 Euro weniger. Ich habe absolut nicht das Gefühl ausgebeutet zu werden, wie sonst immer bei Kapitalisten. Der vorige Arbeitgeber hat mich in der Probezeit herausgeworfen weil ich einen Verkehrsunfall mit langer Krankschreibung während der Arbeit hatte. Bei dem musste ich mit meinen 50 Jahren jedoch richtig Arbeiten.
Da konnte ich Abends nur noch auf dem Sofa liegen. Ich kann das gesundheitlich nicht mehr machen. In der unkündbaren Stellung in der ich 11 Jahre war wurde ich dauerhaft ausgebeutet bis zum geht nicht mehr. Ich habe die Stellung auf ärztliches Anraten fristlos gekündigt. War ja auch lange genug deswegen krankgeschrieben.
Ich bin glücklich nicht mehr als Tischler arbeiten zu müssen. Der neue Beruf beinhaltet auch eine bezahlte Ausbildung. Dafür gibt es keinen Beruf.
Habe ich bei Ebaykleinanzeigen gefunden,danke Dagmar ich kenne Deine Arbeit und weiss wie es da abgeht. Ich spreche immer gerne mit anderen Gewerken auf einer Baustelle. Wenn der Reinigungstrupp kam fragte ich die nach Ihrem Lohn. 2006 waren das 5,50 Euros/h. Ne sowas ist nicht gerecht. Ich brauche auch keine Quadratkilometer machen eher Muster. Ich hantiere da mit Chemikalien herum die auf dem Bau bis in die Serengetie in Tansania  eingesetzt werden oder im Hamburger Elbtunnel. Mal sehen wann die erste Auslandsreise ansteht. Mein Alter mit 50 Jahren war denen auch egal. Ich denke einmal so kann ich dann bis zur Rente arbeiten ohne mir den Mist vom Arbeitsamt anzutun. Da gehe ich nie wieder hin und lasse mich nie wieder demütigen eher lasse ich mich bis zur Rente krankschreiben. Ist auch kein Problem, ich habe da Erfahrung.
Grüsse allen auch Onkel Tom, der kennt sich in den Büchern richtig gut aus.
Wernichtsweissmussallesglauben
Gespeichert
Wernichtsweissmussallesgl


Beiträge: 202


« Antworten #28 am: 17. Juni 2017, 03:44:27 »

Naja, wobei man noch anmerken sollte, daß diese 2.750 brutto noch nicht einmal ganz den Durchschnittsverdienst in schland darstellt (der liegt glaub' ich sogar bei 3.000 €). Somit sollte solch ein Gehalt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber für "Underdogs des Arbeitsmarkts" (Langzeitarbeitslose) ist das dann wohl schon wie ein Sechser im Lotto. Und so jemand wird dann richtig euphorisch, wenn er so einen (Durchschnitts-)Job ergattert.

Ich wünsche Dir viel Glück so einen Durchschnittsjob zu ergattern. Das wird nicht sooft angeboten, wo man seinen Gehaltswunsch angeben darf. Ich habe mein letztes Jahresgehalt + 3000 Euro genommen und lag genau richtig mit weniger Arbeit. Ist doch gut!Vorher musste ich weltweit auf Bahnhöfen oder Flughäfen knüppeln ohne Ende. Sei es in Kopenhagen, Moskau (3 Flughäfen), Kuhwaitcity, Zypern, Ägypten, und auch Äthiopien. Ich war schon ürberall unterbezahlt. Ich war in Detroit zur Motorshow anfang 2000 da habe ich auf der Messe für VW einen Mexikaner kennengelernt, den interresierten Mauern nicht,  der ist einfach mit dem Flugzeug gekommen, echt cool sowas.
Gespeichert
tleary


Beiträge: 171


« Antworten #29 am: 27. Juni 2017, 04:29:11 »

Mit meinen 3.000 brutto als Durchschnittslohn lag ich sogar noch ziemlich falsch. Es liegt für 2016 sogar bei 3.703 € monatlich! Wobei da natürlich alles mit eingerechnet ist, wie ein 13. Monatsgehalt und Urlaubsgeld. 3.703 € x 12 = 44.436 € Jahresbrutto. Geht man von (großzügigen) 13,5 Monatsgehältern p.a. aus, macht das dann trotzdem noch 3.292 €/Monat.

https://www.lecturio.de/magazin/durchschnittsgehalt-deutschland/#das-monatliche-durchschnittseinkommen-steigt-um-79-e-pro-jahr
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
Gehe zu: