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Autor Thema: JC: So geht RECHTSstaat  (Gelesen 2279 mal)
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shitux


Beiträge: 518


« am: 06. Juli 2017, 07:39:09 »

Angst vor Gewalt: Dortmunder Jobcenter lädt Rechtsextremisten nicht vor
http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/jobcenter-dortmund-rechtsextremist-100.html
Zitat
Ein in Dortmund stadtbekannter Rechtsextremist der von Hartz IV lebt, braucht das Jobcenter nicht zu besuchen. In seiner Akte steht ein Vermerk, dass dieser Kunde aufgrund seiner "bedenklichen Haltung zum Grundgesetz" nicht einzuladen ist. Entsprechende Unterlagen liegen dem WDR vor.
....
Jobcenter will Mitarbeiter schützen
Das Jobcenter begründet den Eintrag mit dem Schutz der Mitarbeiter vor Gewalt. Deshalb habe der Sachbearbeiter des einschlägig vorbestraften 63-Jährigen alle wichtigen Dinge per Telefon oder schriftlich geregelt, ohne den Mann einzuladen. Bei anderen Jobcenter-Kunden wäre das undenkbar. Wer nicht persönlich erscheint, dem drohen Leistungskürzungen.

Vermerk inzwischen gelöscht
Der Vermerk ist inzwischen aus der Akte des Mannes gelöscht worden, sagt Michael Schneider vom Jobcenter. Durch die WDR-Anfrage ist aufgefallen, dass dieser Aktenvermerk gegen Datenschutzbestimmungen verstößt, weil die politische Gesinnung festgehalten wurde. Die Akten weiterer Rechtsextremisten sollen nun überprüft werden, um entsprechende Einträge zu löschen.


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Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
MarcoW75


Beiträge: 40


« Antworten #1 am: 17. Juli 2017, 05:39:23 »

Bescheißt die Leute nicht um ihre Rechte,dann müsst ihr auch keine Angst haben,daß ihr was auf die Nuss bekommt. Ist doch ganz einfach.
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Nikita


Beiträge: 1046



« Antworten #2 am: 18. Juli 2017, 09:01:58 »

Rechtsextremisten gegen Jobcenter-Mitarbeiter, die sich ins Höschen machen. *Popcorn raushol* Bei beiden fehlt mir jegliche Empathie. Die haben sich verdient.
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tleary


Beiträge: 310


« Antworten #3 am: 06. Oktober 2017, 14:21:44 »

Schade, fast wäre ich vor meiner Sachbearbeiterin zum Rechtsradikalen mutiert, nur damit ich dort nicht mehr antanzen muß (hätte nur ein bißchen üben müssen).
Schon um mir das zu ersparen: "Können Sie mir die Liste Ihrer Bewerbungsbemühungen überreichen? - Was haben wir denn da..... Ist ja scheinbar alles nix geworden, wie es aussieht. Was machen wir denn da?... Jobcoaching? Bewerbungstraining?"
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götzb


Beiträge: 122



« Antworten #4 am: 10. Oktober 2017, 12:24:41 »

Könnte man machen, ist ja nicht illegal rr Ansichten zu haben.  Evil
Heißt ja nicht, das man die hat.
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Sabotage als legitimes Mittel gegen Zwangsarbeit und Niedriglohn.
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



WWW
« Antworten #5 am: 10. Oktober 2017, 13:21:54 »

Meine Fresse! Man muss denen einfach klar machen, das man seine Rechte kennt!
Das macht einen zum Rechtskundigen aber nicht zum Rechtsradikalen! Roll Eyes
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
götzb


Beiträge: 122



« Antworten #6 am: 10. Oktober 2017, 13:28:59 »

Da hast du was falsch verstanden.
Es geht nur darum, Methoden auszuloten, wie Arbeitslose von Vorladungen des JC verschont werden.
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Sabotage als legitimes Mittel gegen Zwangsarbeit und Niedriglohn.
Kuddel


Beiträge: 10140


« Antworten #7 am: 10. Oktober 2017, 13:52:26 »

Wenn es Tricks gibt, die übelsten Schikanen des Jobcenters zu umgehen, ist es gut und man kann sie nutzen.
Wir sollten uns aber nicht in erster Linie schulen, auf die herrschenden Regeln einzugehen, sondern sie abzuschaffen.
Das geht nicht im Einzelkämpfertum.
Wir müssen die Abschaffung vom Bewerbungszwang, von Sanktionen und von erzungenen Maßnahmen und Schulungen erkämpfen.

All das sind Erniedrigungen mit dem Zweck, einen in miese Ausbeutungsverhältnisse zu treiben.

Kampf der Ausbeutung!
Kampf den Schikanen der Jobcenter!
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



WWW
« Antworten #8 am: 10. Oktober 2017, 13:53:35 »

Das habe ich schon richtig verstanden!
Meine Methode dazu ist, dem Laden da klar zu machen, das sie mich nicht verarschen können. Und das schafft man in dem man seine Rechte kennt und wahrnimmt!
Dann wird man nämlich auch äußerst selten Vorgeladen! Grin

*Edit*
Und um Kuddel zu ergänzen:
Organisiert geht das natürlich um einiges einfacher.
« Letzte Änderung: 10. Oktober 2017, 13:55:25 von Rudolf Rocker » Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
dagobert


Beiträge: 4277


« Antworten #9 am: 11. Oktober 2017, 22:24:00 »

Meine Methode dazu ist, dem Laden da klar zu machen, das sie mich nicht verarschen können. Und das schafft man in dem man seine Rechte kennt und wahrnimmt!
Dann wird man nämlich auch äußerst selten Vorgeladen! Grin
Diese Methode ist auch ausgesprochen effektiv, wenn sie richtig angewandt wird.
Wenn sich dann beim JC noch ein gewisser Lerneffekt einstellt, was die Gefahr von SG-Verfahren angeht ...  angel

Organisiert geht das natürlich um einiges einfacher.
Stimmt, aber die Leute erstmal organissiert zu bekommen ...  kotz *würgh* AAAAAh
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



WWW
« Antworten #10 am: 12. Oktober 2017, 07:23:22 »

Organisiert hört sich ja auch gleich nach großer Organisation an, so wie eine Gewerkschaft, oder NGO.
Es geht aber schon im kleineren: Drei, vier, fünf Leute die sich gegenseitig als Beistände unterstützen, sich zusammen in die Materie einlesen. Ab und zu mal auf einen Kaffee treffen.
Das wäre mal ein großer Anfang! (Das nur mal so an alle stillen Mitleser*innen, die sich fragen, was der Rocker ständig von "organisieren" faselt!)
 
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Onkel Tom


Beiträge: 3309



« Antworten #11 am: 12. Oktober 2017, 07:54:23 »

Jo, Organisieren können schon 2 Leute und sooo viel Planung bedarf es
oft nicht..

So, jetzt muss ich aber los, jemand zur Behörde begleiten, um eventuelle
Böswilligkeiten entgegen zu wirken.

Ämterbegleitung ist keine Dienstleistung sondern ein gegenseitiges
unterstützen

 Wink
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dagobert


Beiträge: 4277


« Antworten #12 am: 12. Oktober 2017, 11:15:16 »

Organisiert hört sich ja auch gleich nach großer Organisation an, so wie eine Gewerkschaft, oder NGO.
Es geht aber schon im kleineren: Drei, vier, fünf Leute die sich gegenseitig als Beistände unterstützen, sich zusammen in die Materie einlesen. Ab und zu mal auf einen Kaffee treffen.
Stimmt, aber schon da geht kaum was. Vor allem im ländlichen Bereich.
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counselor


Beiträge: 2579



« Antworten #13 am: 12. Oktober 2017, 15:23:29 »

Habe auch schon Ämterbegleitungen gemacht. Das geht tatsächlich auch mit wenigen Leuten prima.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12609



WWW
« Antworten #14 am: 12. Oktober 2017, 16:59:49 »

Organisiert hört sich ja auch gleich nach großer Organisation an, so wie eine Gewerkschaft, oder NGO.
Es geht aber schon im kleineren: Drei, vier, fünf Leute die sich gegenseitig als Beistände unterstützen, sich zusammen in die Materie einlesen. Ab und zu mal auf einen Kaffee treffen.
Stimmt, aber schon da geht kaum was. Vor allem im ländlichen Bereich.

Ja, da ist leider was drann!
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