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Autor Thema: Neuentwicklung eines Transportgerätes für die Briefzustellung - Umfrage  (Gelesen 973 mal)
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TJ


Beiträge: 3


« am: 14. November 2017, 23:13:41 »

Hallo liebe Briefzusteller! Smiley

Für meine Bachelorarbeit zum Thema "Neuentwicklung eines Transportgerätes für die Briefzustellung" suche ich Briefzusteller, die interessiert daran sind, an meiner anonymen Online-Umfrage teilzunehmen. Vielleicht gibt es unter euch eine Auswahl an Leuten, die mich bei meiner Abschlussarbeit unterstützen möchten. Ihr würdet mir jedenfalls damit einen sehr großen Gefallen tun! Die Umfrage besteht aus etwa 20 Fragen und dauert maximal 12 Minuten.

Den Link dürft Ihr selbstverständlich auch gerne teilen oder anderweitig an Kollegen weiterleiten.
Vielen Dank für eure Unterstützung!

Link zur Umfrage:

https://goo.gl/forms/WhPWQ2cjCqyTt3LG3
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Fritz Linow


Beiträge: 782


« Antworten #1 am: 14. November 2017, 23:20:14 »

Hallo liebe(r) TJ!  Smiley

Zitat
Für meine Bachelorarbeit
Ich interessiere mich einen Dreck für dich und deine angedachte Karriere.
Zitat
Thema "Neuentwicklung eines Transportgerätes für die Briefzustellung"
Das ist Aufgabe der "Arbeitgeber", nicht der Zusteller und schon gar nicht der Schleimbüttel, wie du es zu sein scheinst.
Zitat
Vielleicht gibt es unter euch eine Auswahl an Leuten
Mit der "Auswahl" hast du anscheinend dein Mantra schon gefunden. Wie kann man sein Leben bloß so jung wegschmeißen?
Zitat
die mich bei meiner Abschlussarbeit unterstützen möchten.
Deine Abschlussarbeit interessiert mich wie gesagt einen Dreck. Hast du es schon mal konkret vor Ort probiert, mit Zustellern in Kontakt zu kommen? Bestimmt nicht, dafür bist du einfach zu jung.
Zitat
Die Umfrage besteht aus etwa 20 Fragen
Bist du zu blöd oder einfach zu jung, um die Anzahl der Fragen, die du selber für deine Bettschlaarbeit formuliert hast, genau zusammenzuzählen?
Summa summarum:
Fick dich!
« Letzte Änderung: 15. November 2017, 00:02:14 von Fritz Linow » Gespeichert
Nikita


Beiträge: 1041



« Antworten #2 am: 15. November 2017, 11:35:04 »

Komm wieder runter, Fritz. Das ist viel zu heftig als Kritik für eine Anfrage. Und ein "Fick Dich" als Abschluss?
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admin
Administrator

Beiträge: 2128


« Antworten #3 am: 15. November 2017, 15:01:34 »

Hallo lieber TJ,

du wurdest hier recht unfreundlich empfangen. Das tut mir leid.

Trotzdem möchte ich dich darauf hinweisen, daß es Gründe hat, für die ich Verständnis habe.

Schon im Header dieses Forums kann man lesen, daß es sich bei chefduzen.de um ein "Forum der Ausgebeuteten" handelt.
Es ist nicht irgendein Internetforum, sondern eins, das parteiisch ist und sich als Werkzeug im Interesse der Ausgebeuteten versteht.

Es ist hier nicht Pflicht, sich vorzustellen, wenn man etwas posten möchte. Die Communitiy ist jedoch recht kritisch und neigt gelegentlich zu harschen Reaktionen, wenn sie das Gefühl hat, es werden die Interessen der Ausgebeuteten nicht respektiert.

Du sagst einfach, du seist Student und bräuchtest Unterstützung bei Deiner Bachelorarbeit. Es liegt auf der Hand, daß man sich fragt, warum man dich dabei unterstützen soll. Wissenschaft ist keine neutrale Sache. Studien kommen oftmals zu entgegengesetzten Ergebnissen, wenn sie von Wirtschaftsinstituten oder Gewerkschaften in Auftrag gegeben worden sind. Selbst wenn Studien möglichst neutral und nach strengsten wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt werden, bleibt es die Frage, wer die Ergebnisse erhält und nutzt. Es wäre z.B. für Arbeiter nicht gut, wenn die Unternehmer wüßten, mit welchen Tricks sie sich zusätzliche Pausen verschafften.

Und nun noch ein paar Worte zu deiner Befragung selbst:
Du benutzt ein Google Formular.
Auf diesem Formular gibt es keine weitere (über dein Posting hinausgehende) Information über dich, deine Ziele und die Einordnung deiner Studie/Bachelorarbeit.
Es gibt auch nicht die Möglichkeit deine Fragen erst einmal durchzuklicken, um sich selbst ein Bild über das zu machen, was du vielleicht herausfinden willst. Man muß jede Frage beantworten, um zur nächsten zu kommen.

Studien und Befragungen von der Wirtschaft dienen hauptsächlich einem Ziel: Der Profitmaximierung.
Das ist nicht im Interesse der Ausgebeuteten.

Wenn du nicht vermitteln kannst, daß deine Befragung im Interesse der Briefzusteller liegt oder liegen könnte, dann solltest du dich nicht über unfreundliche Reaktionen wundern. Das gesellschaftliche Klima ist rau und aggressiv. Menschen sehen sich ökonomisch auf dem absteigenden Ast, fühlen sich analysiert und als Opfer von Wirtschaftsstrategien. Da kommt es auch zu Überreaktionen, wenn das Gefühl entsteht, jetzt werden wir selbst an unseren Treffpunkten und Orten des Austauschs neoliberal ausgelotet. 
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12519



WWW
« Antworten #4 am: 15. November 2017, 15:46:07 »

Wie wäre es denn mal mit guter, alter "Feldforschung"?
Der Lebensraum des gemeinen Brief- und Paketzustellers ist ja im Allgemeinen bekannt und es handelt sich hierbei keineswegs um eine scheue und seltene Art.
An einem einzigen Vormittag konnte ich heute, in urbanem Raum, mindestens 25 Stück verschiedenster Unterarten entdecken!
Sollte es mit dem Einfangen Schwierigkeiten geben, helfen erfahrene Wildtierbiologen sicherlich gerne.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
TJ


Beiträge: 3


« Antworten #5 am: 15. November 2017, 16:54:00 »

Hallo admin,

zunächst einmal vielen Dank für deine konstruktive Kritik! Und Entschuldigung an alle Leser, denen ich unwissend und unbewusst mit meinem Beitrag auf den Schlips getreten bin. Es war schlichtweg nicht meine Absicht "Ausgebeutete" anzugreifen oder mich mit meiner Umfrage auf die Seite der Ausbeuter zu stellen.

Dennoch habe ich persönlich dafür absolut kein Verständnis, dass ich mich für so einen Beitrag aufs Schlimmste beleidigen lassen muss, egal ob dieses Forum parteiisch ist oder nicht!

Naja nun ist es so geschehen aber um nochmal ein paar Worte zu der Umfrage loszuwerden:

Ich studiere Produktdesign und was man gründsätzlich in diesem Studium macht ist Produkte zu verbessern. Ich will nicht abstreiten, dass dadurch natürlich auch ein Produkt wirtschaftlicher werden kann aber in erster Linie wird der Nutzer in den Fokus genommen. Ein Produkt soll nämlich auf den Nutzer zugeschnitten werden und diesem die Bedienung so angenehm wie möglich machen. Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach Erfahrungswerten zum Umgang mit Transportgeräten bei der Briefzustellung. Das beinhaltet z.B. Problemsituationen, allgemeiner Umgang, Körperliche Anstrengung oder Vorlieben. Meine Recherche hat bislang vereinzelte Situationen gezeigt in denen Zusteller unzufrieden sind z.B. gab es eine Kollegin mit Hüftleiden, die Umwege fahren musste, weil sie das mit Briefen vollbepackte Fahrrad nicht den Bordstein hochhiefen konnte. Solche Probleme generieren Potenziale zur Produktverbesserung und meine Umfrage ist im Kern darauf aus ein großes Meinungsbild zu erfassen um solche Probleme aufzudecken oder herauszufiltern. Diese werden dann zusammengtragen und fliessen einen den Produktentwicklungsprozess ein, der Konzepte für ein neues Produkt bereitstellt.

Auch wenn ich diese Zeilen vielleicht schon in den Eingangsbeitrag hätte schreiben können ist es eigentlich genau das Gegenteil was ich erreichen möchte zu dem was mir vorgeworfen werden könnte. Ich habe mehrere Unterhaltungen mit unterschiedlichen Zustellern geführt und ich bin mir bewusst darüber wie diese Leute teilweise behandelt werden bei ihrer Arbeit. Und ich weiss, dass man hier ebenso wortwörtlich von einer "Ausbeutung" sprechen kann. Umso mehr ich davon erfahren hab umso mehr hat es mich eigentlich darin bestärkt meine Abschlussarbeit über dieses Thema zu machen.

Die Umfrage soll einerseits Probleme, die ich bislang gefunden habe bestärken oder eben neue Probleme aufbringen die es zu lösen gibt. Dafür brauch ich die Unterstützung von Personen die täglich mit diesen Problemen konfrontiert werden.

Die Umfrage ist nun vollständig freigeschaltet und jeder kann sich ein eigenes Bild davon machen!

Hier noch einmal der Link:
https://goo.gl/forms/WhPWQ2cjCqyTt3LG3

Ich freue mich auf eure Unterstützung!

TJ
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Tiefrot
Rote Socke


Beiträge: 3221



« Antworten #6 am: 15. November 2017, 18:48:36 »

Verbesserung von Transportgeräten - Rohrpost ?  Grin
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Kein Preis, keine Leistung.
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12519



WWW
« Antworten #7 am: 15. November 2017, 19:03:09 »

Oder sowas:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=MEWfsVPqKi4
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
BGS
Polarlicht


Beiträge: 2677



« Antworten #8 am: 15. November 2017, 19:11:08 »

Im Video fand ich keinen adequaten Ersatz f. d. Briefträger, stattdessen eine rollende Muelltonne mit Leuchtdioden, Schlangenfrass befördernd Grin

MfG

BGS
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"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)
tleary


Beiträge: 281


« Antworten #9 am: 18. November 2017, 17:14:17 »

Zitat
Aus diesem Grund bin ich auf der Suche nach Erfahrungswerten zum Umgang mit Transportgeräten bei der Briefzustellung. Das beinhaltet z.B. Problemsituationen, allgemeiner Umgang, Körperliche Anstrengung oder Vorlieben. Meine Recherche hat bislang vereinzelte Situationen gezeigt in denen Zusteller unzufrieden sind z.B. gab es eine Kollegin mit Hüftleiden, die Umwege fahren musste, weil sie das mit Briefen vollbepackte Fahrrad nicht den Bordstein hochhiefen konnte. Solche Probleme generieren Potenziale zur Produktverbesserung und meine Umfrage ist im Kern darauf aus ein großes Meinungsbild zu erfassen um solche Probleme aufzudecken oder herauszufiltern. Diese werden dann zusammengtragen und fliessen einen den Produktentwicklungsprozess ein, der Konzepte für ein neues Produkt bereitstellt.
Man muß aber auch nach dem grundsätzlichen Zweck deiner angedachten künftigen Arbeit ("Produktdesign") fragen. Diese ist eben NICHT wie behauptet, etwa das Leben des Postzustellers leichter zu machen, indem die "Zustellgeräte" vielleicht in irgendeiner Form ergonomisch optimiert werden. Geschieht dies tatsächlich, also um dein Beispiel aufzugreifen, daß die hüftgeschädigte Zustellerin die Abkürzung über den Bordstein dann doch auf irgeneine für sie nicht so schmerzhafte Weise bewältigt, hat sie davon nämlich ABSOLUT NULL KOMMA NICHTS. Denn wird sie mit ihrer Tour dauerhaft früher fertig, erledigt also die vorgegebene Arbeit also in kürzerer Zeit als früher, wird zur optimalen Ausnutzung ihrer Arbeitskraft der Unternehmer dafür Sorge tragen, im Zuge des "ehernen Gesetzes der Gewinnmaximierung", dem jeder gute Unternehmer folgt, daß ihre Tour einfach um 2 oder 3 Adressen vergrößert wird. Und während ihrer Arbeitszeit ist dann trotz deiner "Produktoptimierung" die Arbeit genauso beschwerlich wie vorher. Anders wäre es, wenn ihr die Früchte deiner Rationalisierung (ergonomischeres Fahrrad um damit den Bordstein direkt ohne Umwege zu nehmen) selbst zufallen würden, und Sie früher nachhause gehen dürfte. Aber genau das ist eben nicht der Fall, da ihre Arbeitszeit ja fix ist! Dies war auch immer die große Lüge vor allem in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, als die mikroelektronische Revolution in die Arbeitswelt Einzug hielt. Da hieß es auch immer, daß das nur gemacht würde, um die Arbeit der Malocher leichter und weniger nervtötend zu machen. Die Wahrheit war aber schlicht, daß durch den Produktivitätsfortschritt ein Teil der nicht mehr benötigten Arbeiter einfach entlassen wurde, während die Arbeitshetze der verbliebenen dann noch weiter zunahm, weil sie dem schnelleren Takt der Maschinen folgen mußten. Technischer Fortschritt führt in diesem kapitalistischen System, wo der Arbeit eben NICHT Inhaber der Produktionmittel ist, IMMER zu einem sozialen Rückschritt für diesen. Im Sozialismus, wo die Produktionsmittel in den Händen aller sind wäre das anders. Wenn da mehr Waren in kürzerer Zeit produziert werden könnten, könnte der Arbeiter einfach kürzer arbeiten, und hätte die gleiche materielle Vergütung dafür wie bei der vorherigen längeren Arbeitszeit.
« Letzte Änderung: 18. November 2017, 18:22:15 von tleary » Gespeichert
TJ


Beiträge: 3


« Antworten #10 am: 19. November 2017, 02:06:57 »

Hallo tleary,

die neuesten getesteten Konzepte holen in Bezug auf die Dauer der Arbeit nicht viel Zeit raus. Da ist immer die Rede von etwa 15min.

Ich bin der Meinung, dass jede Verbesserung die dem Nutzer hilft, eine relevante Verbesserung ist. Sie sagen, dass laut meinem Beispiel die Arbeit mit dieser Optimierung genau so beschwerlich sein wird wie vorher. Das kann man jetzt noch nicht bewerten. Das würde ja voraussetzten das Sie den finalen Soll-Zustand kennen, der noch nicht definiert ist. Genau die Aspekte, die die beschwerliche Arbeit des Ist-Zustandes ausmacht, die gilt es aufzuklären und die würde ich gerne sammeln. Wenn es kein Feedback von Nutzern gibt, die auf Probleme hinweisen, dann muss man auch keine Lösungen finden, weil dann vorausgesetzt wird, dass das Produkt einwandfrei nach den Wünschen der Zusteller funktioniert. Ein Produktentwicklungsprozess beschäftigt sich nicht nur mit einer Größe, es kommen viele Umstände und Problemfelder zusammen. Manchmal liegt, dass Problem nicht auf der Hand sondern ergibt sich aufgrund von Untersuchungen, die garnicht in Bezug auf das Gerät gemacht werden.

Wenn die durchschnittliche Arbeitszeit 10 Stunden beträgt, gilt es die Arbeitszeit zu senken. Leidet jeder Zusteller unter körperlichen Beschwerden, gilt es den Körper zu entlasten etc. Ein Meinungsbild welches mir diese Probleme bestätigt, kann helfen Lösungsansätze zu finden.

Das Ziel meiner Arbeit ist so gesehen momentan nicht einmal einsehbar, sondern wird mit jedem Bearbeitungsschritt erst konkreter und ersichtlicher. Grundsätzlich ist also mein derzeitiger Zweck, Problemfelder ausfindig zu machen, die in ihrer Häufigkeit einen Lösungsansatz rechtfertigen.
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tleary


Beiträge: 281


« Antworten #11 am: 23. November 2017, 08:10:48 »

Du redest viel, und sagst wenig. Es ist dieses typische einerseits-andererseits Blabla der akademischen Schichten. "Man weiß nicht genau".... "muß man dann bewerten" "manchmal liegt das Problem nicht auf der Hand"....

Nur als Beispiel:
Ich bin der Meinung, dass jede Verbesserung die dem Nutzer hilft, eine relevante Verbesserung ist.
Der "Nutzer", das soll wohl der Arbeitnehmer sein. Und da soll "jede Verbesserung, die dem Nutzer hilft", eine "relevante Verbesserung" sein"? - Bescheidene Frage: Relevante Verbesserung für WEN? - Den Unternehmer oder seinen Arbeitnehmer? - Wie ich vorher schon schrieb: Von deiner "Produktverbesserung", die ja wohl eine Produktivitätssteigerung mit sich bringen soll und wird, hat der Briefträger absolut nix, weil a) weder sein Lohn dadurch steigt, noch b) die Arbeitszeit für ihn sinkt. Auch wird c) der Arbeitsdruck dadurch nicht nachlassen. Deine "Chefs" sagen ja selbst, daß das Ergebnis so aussehen wird.

Zitat
Wenn die durchschnittliche Arbeitszeit 10 Stunden beträgt, gilt es die Arbeitszeit zu senken.
Das werden die Arbeitgeber dann wohl auch machen. Allerdings nur für einen gewissen Teil der Belegschaft, deren Arbeitszeit dann auf "Null" gesetzt wird.

Zitat
Sie sagen, dass laut meinem Beispiel die Arbeit mit dieser Optimierung genau so beschwerlich sein wird wie vorher.
Wer ist "sie"? - Davon ab, das wird schon so sein. => also ab in die Tonne mit deiner "Optimierung"!

Zitat
Die neuesten getesteten Konzepte holen in Bezug auf die Dauer der Arbeit nicht viel Zeit raus. Da ist immer die Rede von etwa 15 min.
Für einen Refa-Mann sind 15 Minuten pro Tag schon eine ganze Menge. Da wird auf den Sekundenzeiger der Stoppuhr geblickt, wenn ein Arbeiter sich auf den Weg zur Toilette macht um sein Geschäft zu verrichten.
15 Minuten x 100.000 Briefausträger = 25.000 Stunden pro Tag x 220 Arbeitstage = 5,5 Mio. Arbeitsstunden! 5,5 Mio. Arbeitsstunden /1.700 h pro Briefzusteller und Jahr, macht eine Einsparung von 3.235 Briefzustellern. Nimmt man ein Jahresgehalt von nur 25.000 Euro brutto an, spart die Post durch deine Rationalisierung, die als "Humanisierung der Arbeit" daherkommt fast 81 Millionen Euro pro Jahr! - Und kannst dich an die 80er Jahre erinnern, als es in einem erbittert geführten Streik um die Einführung der 35-Stunden-Woche ging? - Die 39-Stunden Arbeitszeit, die dann nach Abbruch des Streiks von der Gewerkschaft erstritten wurden, bedeuteten umgerechnet sogar nur 12 Minuten tägliche Arbeitszeitverkürzung. - Soviel zu dem "nur". Und wie erbittert um so eine "Kleinigkeit" gekämpft wird.

Aber lassen wir das: Bitte belästige andere Leute mit deinen "Fachidiotenfragen" in einem anderen Forum und noch besser auf einem anderen Planeten in einer weit entfernten Galaxie (Tipp: Alpha Centauri). Deine Fragen lassen auch jegliche Empathie vermissen, was diese Lohnknechterei für die Menschen, die zum Tun dieser Scheißarbeit ihr Leben lang verdammt sind, überhaupt bedeutet.

Zitat
Wenn es kein Feedback von Nutzern gibt, die auf Probleme hinweisen, dann muss man auch keine Lösungen finden [...]
Im Interesse der Postzusteller aller Länder: Erspare ihnen bitte eine "Lösung"! - Sie würden dich dafür nur verfluchen. Smiley Aber dann wären solche Fachidioten wie du ja irgendwie.... arbeitslos (?!). Und genau aus diesem Grund wird es solche von deiner Sorte wohl auch immer geben.

Zum Schluß noch ein Zitat von Bertold Brecht, das in diesem Zusammenhang gut passt:
Zitat
"Die Kopfarbeiter", schrieb er in seinem Buch "Me-Ti", "sehen darauf, daß ihr Kopf sie ernährt. Ihr Kopf ernährt sie in unserer Zeit besser, wenn er für viele Schädliches ausheckt ... Ihr Fleiß macht mir Kummer."
.... und nicht nur ihm.
« Letzte Änderung: Gestern um 03:31:42 von tleary » Gespeichert
Fritz Linow


Beiträge: 782


« Antworten #12 am: 23. November 2017, 09:30:49 »

Bei einem guten Betriebsklima werden solche Typen wie TJ schlicht Studentenpack genannt und mit Rabimmel und Rabammel vom Betriebsgelände gejagt.
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Tiefrot
Rote Socke


Beiträge: 3221



« Antworten #13 am: 23. November 2017, 22:59:46 »

Danke für die letzten beiden Tapeten, die waren gut !  Grin
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Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Kein Preis, keine Leistung.
counselor


Beiträge: 2546



« Antworten #14 am: Gestern um 03:52:20 »

Der liebe TJ fühlt sich doch den Postzustellern wer weiß wie überlegen und bildet sich auch noch ein, er müßte respektiert werden.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
tleary


Beiträge: 281


« Antworten #15 am: Gestern um 19:14:23 »

Ich glaube nicht, daß wir von ihm noch recht viel hören werden. - Soll er doch mit seinen selbstgemachten Problemchen entweder seinen Prof oder seinen Vorgesetzten/Chef belästigen. Die werden wenigstens dafür bezahlt.
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Kuddel


Beiträge: 10022


« Antworten #16 am: Gestern um 20:14:30 »

Studentenpack

Man sollte vorsichtig sein bei der Be- und Verurteilung von Menschen.

Der akademische Lehrbetrieb ist darauf ausgerichtet, diejingen, die durch diese Mühle gehen, fit zu machen für die kapitalistische Verwertung. So weit, so richtig. Aber nicht jeder geht auch hirngewaschen daraus hervor.

Als in den späten 60er Jahren streikende HDW Arbeiter durch Kiel marschierten, wollten sich Studenten der Demo anschließen, um ihre Solidarität zu zeigen. Einige Werftarbeiter wollten, "den Scheißstudenten aufs Maul hauen", da es in ihren Augen haschrauchende linke Chaoten waren.

Man sollte Leuten wie TJ vorwerfen, sich in die Situtation der Beschäftigten zu wenig hineinzudenken und deren Interessen nicht vorrangig im Kopf zu haben, aber nicht das Student-Sein.
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tleary


Beiträge: 281


« Antworten #17 am: Gestern um 22:01:18 »

Richtig: So lange er mitkämpfen will, ist derjenige willkommen. Ganz gleich, aus welcher Schicht er kommt. Aber bei TJ sieht es nun wirklich nicht danach aus. Der hat nur seine Karriere und Facharbeit im Kopf. Insofern war die Unfreundlichkeit und Feindschaft ihm gegenüber schon gerechtfertigt.
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