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Autor Thema: Sondierungsgespräche gescheitert - "Jamaika" wird doch nicht 17. Bundesland!  (Gelesen 19001 mal)
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Tiefrot
Rote Socke


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« Antworten #25 am: 21. November 2017, 20:35:02 »

Meiner Ansicht nach kann man sich aber auch bei einem Menschenrecht an die Üblichkeiten halten.
Den Rassismus heizt sie m.M.n. eher damit an, daß das Publikum entweder nicht richtig zuhört
oder den Verstand nicht benutzt.

Zitat
Ja, aber Wagenknecht beschuldigt irgendwelche Menschen ins Wohnzimmer geschissen zu haben,
obwohl es nicht passiert ist!

Erinnere ich mich richtig, das der Ausspruch ziemlich kurz nach Köln fiel ?
Falls ja, war der voreilig. Ja. Schließlich war ja eine Zeit nicht klar, wer da was gemacht hat.
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Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #26 am: 21. November 2017, 21:21:33 »

Zitat
Den Rassismus heizt sie m.M.n. eher damit an, daß das Publikum entweder nicht richtig zuhört oder den Verstand nicht benutzt.
Dann sollte sie sich klarer ausdrücken! Die Leute haben ganz genau verstanden, was sie da sagt!

Zitat
Falls ja, war der voreilig. Ja. Schließlich war ja eine Zeit nicht klar, wer da was gemacht hat.
Nee, rassistisch! Für Wagenknecht scheint die Unschuldsvermutung ja nicht mehr zu gelten, wenn es sich um "Araber" handelt.

Diesen Thread hier gibt es ja nicht ohne Grund:
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=5802.0

« Letzte Änderung: 21. November 2017, 21:32:48 von Rudolf Rocker » Gespeichert

Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
dagobert


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« Antworten #27 am: 22. November 2017, 02:45:17 »

Zitat
Kein Konzept, keine Zukunft

Das Scheitern von Jamaika ist weniger schlimm als die Tatsache, dass in Deutschland die große Mehrheit der gewählten Politiker keinerlei Konzept für das Regieren hat. Das ist die historische Chance für eine neue Linke.
https://makroskop.eu/2017/11/kein-konzept-keine-zukunft/
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shitux


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« Antworten #28 am: 22. November 2017, 11:13:05 »

Ok, vllt. wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt der spDoof Feuer unterm Hintern zu machen. Das hiesse diese Partei-Leute so zu " bearbeiten" dass sie wieder wählbarer wären. Nur, mit dieser Agenda-Riege besteht ja weiterhin die Gefahr, bzw. ich traue es denen ohne weiteres zu,  dass sie bei einer erneuten evtl. Machtoption wieder zurück fallen in ihren bisherigen Denk- und Handelsmustern. Oft genug bewiesen von diesen Wendehals-Protagonisten.

Und dann hätte "ich" meinen Teil dazu beigetragen, dass deren Mist wieder von vorne beginnt.  DAS würde ich mir nie verzeihen.

Es müssten für mich also erst solche Leute wie Scholz, Schulz, aNahles, Gabriel und Kahrs abgesägt werden. Hinzu dürften Schröder, Müntefering, Steinbrück und Steinmeier nie mehr in der Partei auftauchen. Das traut sich mit Sicherheit niemand zu um zu setzen.

Man könnte natürlich damit anfangen, aber es wird länger dauern, als dass das in absehbarer Zeit zum Erfolg führen wird. Jedenfalls nicht bis zur nächsten Wahl.
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Kadavergehorsam begünstigt Verbrechen u. Verbrecher
Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #29 am: 22. November 2017, 11:18:15 »

Zitat
Man könnte natürlich damit anfangen, aber es wird länger dauern, als dass das in absehbarer Zeit zum Erfolg führen wird. Jedenfalls nicht bis zur nächsten Wahl.

Ich sehe bei der SPD seid Noske keine Veränderungen!
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Kuddel


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« Antworten #30 am: 22. November 2017, 11:22:32 »

Ok, vllt. wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt der spDoof Feuer unterm Hintern zu machen. Das hiesse diese Partei-Leute so zu " bearbeiten" dass sie wieder wählbarer wären.

Ich halte diese ewigen Diskussionen über den parlamentarischen Zirkus für kontraproduktiv.
Wir sollten uns überlegen, wie wir uns organisieren, wie wir in sozialen und politischen Fragen praktischen Widerstand leisten können.
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counselor


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« Antworten #31 am: 22. November 2017, 15:19:03 »

Natürlich geht es darum, die Schwäche der Herrschenden so auszunutzen, dass sich Leute in linken Proteststrukturen organisieren und die Proteste auf die Straße kommen.
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
Kuddel


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« Antworten #32 am: 22. November 2017, 18:19:11 »

...in den Stadtteil, in die Betriebe und auf die Straße!
Und raus aus dem Internet.
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shitux


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« Antworten #33 am: 22. November 2017, 18:41:44 »

Rudolf Rocker:
Zitat
Ich sehe bei der SPD seid Noske keine Veränderungen!
Zumal die sich ja anscheinend schon wieder ranwanzen. Denen kannst du auch nicht einen Schritt weit vertrauen  ...

Was für mich das Schmierentheater nur umso sichtbarer macht. Auch das von
Kuddel:
Zitat
parlamentarischen Zirkus
bezeichnete tritt immer unverfrorener Zutage.

Kuddel:
Zitat
Wir sollten uns überlegen, wie wir uns organisieren, wie wir in sozialen und politischen Fragen praktischen Widerstand leisten können.
Würde sich für mich die Frage stellen: Braucht es eine weitere Initiative und/ oder Organisation? #egal wie man es nennen mag?#
Oder gibt es bereits genug davon, wo sich JedeR beteiligen kann, aber eine Zusammenführung fehlt?


Ich bin auch für eine völlige Neuorientierung. Bleibe allerdings an einem Parlamentarismus angelehnt:
Es gibt z.Z. 299 Wahlkreise in ganz de. Da würde ich ( irgendwie) ganz grob mit anfangen. Dort Gewählte müssen sofort aus ihren PArteien austreten/ ruhend stellen. Verbindungen aller Art vor der Wahl komplett offen legen. Regelmäßig Rechenschaft im Wahlkreis über seinE Abstimmungsverhalten ablegen. Meinetwegen alle X Monate. Nur ganz grobe unausgegorene absolut persönliche Richtung die ich so habe.

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Kuddel


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« Antworten #34 am: 22. November 2017, 19:19:32 »

Würde sich für mich die Frage stellen: Braucht es eine weitere Initiative und/ oder Organisation? #egal wie man es nennen mag?#
Oder gibt es bereits genug davon, wo sich JedeR beteiligen kann, aber eine Zusammenführung fehlt?

In welchem Kosmos lebst du eigentlich?
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tleary


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« Antworten #35 am: 22. November 2017, 19:21:20 »

@tleary, das müßte aber doch heissen, das es dir auch gefällt,
wenn dein Besuch dir mitten ins Wohnzimmer scheisst.  Wink
Das ist wieder 'mal der typsich nationalistische Standpunkt vom "mein Land - und DU nur Gast, somit DU weniger/keine Rechte", den sogar jeder Verarmte hierzulande immer noch im Schlaf aufzusagen weiß. Genau so hat nämlich auch Wagenknecht argumentiert. - Gegenfrage: Wieviele Quadratmeter gehören dir denn persönlich von diesem, "deinem" tollen Deutschland, zu dem du dich scheinbar auch zugehörig fühlst? Das alle Minderheiten tagtäglich diskriminiert, die Armen verachtet, bloßstellt und zwingt, sie durch Androhung von "Sanktionen" (remember Hartz-IV?) sich hemmungslos von Unternehmern ausbeuten zu lassen? Sollte sich wirklich einmal einer von diesen weigern, lässt man ihn einfach langsam verhungern und macht ihn obdachlos - zur Abschreckung der anderen Geknechteten. Und das ist noch nicht mal das schlimmste: Den Leuten, die von woanders auf dieser Welt aus Gründen der Selbsterhaltung hierher geflüchtet sind, man nennt sie diskriminierend "Wirtschaftsflüchtlinge", für die gelten ja nochmal miesere Sondergesetze. Sobald die "kriminell" werden, schiebt man sie gleich zurück in den Tod ab. Und wenn sie ein Unternehmer hierzulande nicht als ausbeutungswürdig ansieht, haben sie ihr Bleiberecht hier sowieso sofort verwirkt. Dieses Kriterium wird übrigens von weiten Teilen der Bevölkerung vorbehaltlos unterschrieben (nicht nur von den AfD-Affen, sondern auch von SPD- und Linken-Wählern).

Zitat
Verstehe die Aussage nicht unbedingt politisch, so würde der braune Vorwurf tatsächlich passen. Sondern eher als die Hervorhebung einer Selbstverständlichkeit.
"Meine Nation, mein Volk, meine Grenze, meine Leitkultur"

Wie sonst außer politisch sollte man die Aussage denn verstehen? - Rassistisch? Du sprichst Leute schuldig, bei der es selbst der deutschen Jusitz, die ja im Zweifelsfall immer im Sinne der Herrschenden und geifernden Medien urteilt, nicht gelang sie zu verurteilen (Bildmaterial war übrigens genügend vorhanden; auch der Wille zum Verurteilen seitens der Justiz).
« Letzte Änderung: 22. November 2017, 19:53:29 von tleary » Gespeichert

"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
tleary


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« Antworten #36 am: 22. November 2017, 19:40:31 »

Ok, vllt. wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt der spDoof Feuer unterm Hintern zu machen. Das hiesse diese Partei-Leute so zu " bearbeiten" dass sie wieder wählbarer wären. Nur, mit dieser Agenda-Riege besteht ja weiterhin die Gefahr, bzw. ich traue es denen ohne weiteres zu,  dass sie bei einer erneuten evtl. Machtoption wieder zurück fallen in ihren bisherigen Denk- und Handelsmustern. Oft genug bewiesen von diesen Wendehals-Protagonisten.
Wieso versuchen, einen klinisch toten Patienten nochmal ins Leben zurückzuholen? Die SPDööö hat schon zig Mal bewiesen (und das war ist schon mindestens seit dem 1. Weltkrieg so mit der Zustimmung zu den "Kriegskrediten"), daß sie im Zweifelsfall immer Partei "für Deutschland" & das Kapital und GEGEN die Interessen der Arbeiter Partei ergreift. Dies wird auch in Zunkunft immer und immer wieder geschehen, wenn es die Parteioberen für opportun und "nötig" halten. Da braucht's nur ein bißchen Druck von den Medien, eine kleine Krise dieses Wirtschaftssystems, und schon fällt die SPD erneut um.
« Letzte Änderung: 22. November 2017, 19:56:05 von tleary » Gespeichert

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« Antworten #37 am: 22. November 2017, 22:29:49 »

tleary äußerte:
Zitat
"Meine Nation, mein Volk, meine Grenze, meine Leitkultur"

Wenn du meinst...  rolleyes
Letztendlich ist es doch so, das jede menschliche Gemeinschaft ihre Regeln hat.
Das hat für mich rein gar nichts mit Leitkultur oder ähnlichem Scheiß zu tun.
Sondern viel mehr mit miteinander auskommen. Wenn das schon in Richtung Nationalismus geht, weiß ich nicht.

Damit wäre ich dann auch im Lesemodus.
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« Antworten #38 am: 22. November 2017, 22:53:05 »

tleary,
hab ich ja schon geschrieben dass man denen warum nicht einen Deut glauben kann. Nur, in dem verlinkten Artikel wurde irgendwie was von spd-Chance getippst. Aber egal- ich arbeite ganz bestimmt nicht daran dass diese PArtei wieder erstarkt. Ich will dass die verschwinden!!! Ein für allemal!


Kuddel
Zitat
In welchem Kosmos lebst du eigentlich?
In einem Kosmos der mich nur noch anwidert! Ich muss und kann gar nicht alles aufzählen in welch widerlichen Kosmos ich ausharren muss ...


Jedoch, du hast die Frage gestellt oder besser die Forderung aufgestellt nach organisieren:
Zitat
Wir sollten uns überlegen, wie wir uns organisieren, wie wir in sozialen und politischen Fragen praktischen Widerstand leisten können.
Wo drin? Wie? Oder locker-lose organisiert? Wofür? Ich und vllt. noch andere? würden schon gerne wissen, warum deiner Meinung nach
Zitat
.in den Stadtteil, in die Betriebe und auf die Straße!
gehen und aktiv werden sollen. Und auf nix anderes zielten meine Fragen ab.


« Letzte Änderung: 22. November 2017, 23:54:38 von shitux » Gespeichert

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tleary


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« Antworten #39 am: 23. November 2017, 02:35:34 »

Es muß einfach ein anderes politisches System her! - Diese repräsentative Demokratie führt aufgrund ihrer Konstruktion automatisch zu Machtmißbrauch und einem Regieren gegen die elementaren wirtschaftlichen und sozialen Interessen zumindest eines größeren Teils (nicht der Mehrheit!, das "bremst" diese Herrschaftsform tatsächlich, zumindest auf längere Sicht) der Gesellschaft - vor allem des nicht durch Interessenvertretungen organisierten Teils der Bevölkerung. All derjenigen, die eben nicht die wirtschaftlichen Mittel haben, Lobbyverbände nach Berlin zu schicken und diese permanent finanziell zu unterhalten. Die Unternehmer lassen sich das ja bekanntlich dutzende Millionen (wenn's reicht) kosten. Und das zahlt sich dann auch zigfach finanziell aus für sie.

...in den Stadtteil, in die Betriebe und auf die Straße!
Und raus aus dem Internet.
"Organisieren"... das erfordert in der heutigen Zeit zu viel Engagement (und Zeit) des Einzelnen, und die Hoffnung darauf ist letztendlich allein deshalb aussichtslos. Deswegen will da auch keiner mehr mitmachen, weil man eben auf der Straße mehr oder weniger als "einsamer Depp" (oder wenige Deppen) dastehen würde. Außerdem hätten und haben viele im täglichen Überlebenskampf (= genügend Geld heranschaffen) gar keine Zeit für sowas. Ein Ausweg wäre, die repräsentative Demokratie zugunsten einer "aleatorischen" (einer "Los-Demokratie", nicht lachen jetzt, meine ich ernst), abzuschaffen. Von dieser Demkokratieform hörte ich auch erst vor ein paar Monaten das erste Mal. Die Idee hat neulich Timo Rieg in einem Videointerview bei "Telepolis" etwas näher erläutert. Mehr dazu unter =>

https://www.heise.de/tp/features/Telepolis-Salon-Losen-statt-Waehlen-3839521.html

Auch eine interessante Kritik zu den Schaukämpfen, die sich die Parteien momentan liefern:

https://www.heise.de/tp/features/Bundestagswahl-Widerspruch-heisst-einfach-Nein-3816874.html?seite=all
« Letzte Änderung: 23. November 2017, 03:10:56 von tleary » Gespeichert

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« Antworten #40 am: 23. November 2017, 07:31:00 »

Das "Organisieren" ist ohne Frage schwierig. Das liegt zum Einen daran, dass die Leute keine Zeit für politische Arbeit haben, zum Anderen aber auch an der Unbekanntheit linker Organisationen.

Letztlich läuft "Organisieren" darauf hinaus, die Wenigen zu finden, die zu politischer Arbeit bereit sind.

Aber @Kuddel hat schon recht: Gegen einen so hoch organisierten Gegner -wie es das Kapital ist- kann man nur organisiert kämpfen.
« Letzte Änderung: 23. November 2017, 07:50:00 von counselor » Gespeichert

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« Antworten #41 am: 23. November 2017, 08:38:11 »

Sicher, "allein machen sie dich ein". Aber auch zu zweit, haben sie noch keine Angst vor dir.

Das alte Ton Steine Scherben-Lied beschreibt es ganz gut:
Zitat
Allein machen sie dich ein
Schmeissen sie dich raus, lachen sie dich aus
Und wenn du was dagegen machst
Sperr'n se dich in den nächsten Knast

Und alles, was du da noch sagen kannst
Ist: "Das ist aber 'n ganz schöner Hammer, ey Mann!"

Zu zweit, zu dritt, zu viern
Wird auch nix and'res passiern
Sie werden ihre Knüppel hol'n
Und uns ganz schön das Kreuz versohlen

Und alles, was du da noch sagen kannst
Ist: "Das ist aber 'n ganz schöner Hammer, ey Mann!"

Zu hundert oder tausend kriegen sie langsam Ohrensausen
Sie werden zwar sagen: "Das ist nicht viel"
Aber tausend sind auch kein Pappenstiel
Und was nicht ist, das kann noch werden
Wir können uns ganz schnell vermehren
In dem Land, in dem wir wohnen
Sind aber 'n paar Millionen
Wenn wir uns erstmal einig sind
Weht, glaub ich, 'n ganz anderer Wind
Dann werden se nicht mehr lachen
Sondern sich auf die Socken machen
Auf die Bahamas oder ins Tessin
Der Teufel weiß am besten, wohin

Und du weißt, das wird passieren
Wenn wir uns organisieren

Und du weißt, das wird passieren
Wenn wir uns organisieren

Allerdings kam es in der Realität in D bisher nur immer bis zur 2. Strophe ("zu viert").
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« Antworten #42 am: 23. November 2017, 08:45:03 »

Sicher, "allein machen sie dich ein". Aber auch zu zweit, haben sie noch keine Angst vor dir.
Sehe ich auch so. Aber ein wenig am Image der Herrschenden kratzen macht doch Spaß.
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« Antworten #43 am: 23. November 2017, 08:54:49 »

Zu unserem Fleißaufsatz "Warum Jamaika nun gescheitert ist, und welche Folgen dies für die Menschheit, das Weltklima und insbesondere den Weltfrieden haben könnte"...
gibt's noch folgendes anzumerken: Der Seeheimer Kreis von der SPD hat sich bitterlich beklagt und gefordert, daß die GroKo-Verhandlungen nun wieder aufgenommen werden müssen. Auch der Steini hat nochmal alle Akteure ins Gebet genommen. Eigentlich hat der nur repräsentative Aufgaben, aber von seinem alten Amt als "Diplomat" kann er einfach nicht lassen. - Mein Favorit ist: Es wird trotzdem Neuwahlen geben. Vielleicht steht danach sogar das Ende von Merkel an. Wobei definitiv nichts besseres nachkommen wird.
« Letzte Änderung: 23. November 2017, 08:59:16 von tleary » Gespeichert

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« Antworten #44 am: 23. November 2017, 09:22:36 »

Zitat
GroKo-Dilemma der SPD "Es gibt keinen Königsweg"

Kurz vor dem Besuch von SPD-Chef Schulz im Schloss Bellevue wird das Grummeln bei den Sozialdemokraten lauter: Immer mehr Abgeordnete fordern von der Parteispitze, ihr klares Nein zur Großen Koalition zu überdenken. Zudem will nun auch die Parteibasis gefragt werden.


Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/spd-dikussion-grosse-koalition-101.html
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« Antworten #45 am: 23. November 2017, 09:36:14 »

Sehe ich auch so. Aber ein wenig am Image der Herrschenden kratzen macht doch Spaß.
Besser wäre halt eine komplette Änderung dieses Demokratiesystems, die solch eine Organisierung überflüssig macht, weil bei diesem System von Anfang an - siehe aleatorische Demokratie - eine Einflußnahme von Interessengruppen (Lobby) gar nicht möglich wäre. Denn die Verlierer in diesem Spiel sind die, die (aus finanziellen oder intellektuellen Gründen) keine Organisation zur Einflußnahme haben. - Somit: Abschaffung des Berufspolitikertums, keine "Politikstars" mehr wie Merkel, Gysi oder Wagenknecht (Schäuble ist da ein abschreckendes Beispiel, wie stabil und langandauernd der Verbleib einzelner Person an der Macht in dieser rep. Demokratie sein kann) und letztlich Abschaffung auch solch einer Institution wie der des Bundestages.
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« Antworten #46 am: 23. November 2017, 09:41:18 »

@tleary, das müßte aber doch heissen, das es dir auch gefällt,
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Danke @tleary
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« Antworten #47 am: 23. November 2017, 10:15:50 »

Großartig!
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Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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tleary


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« Antworten #48 am: 25. November 2017, 04:34:50 »

Natürlich gibt es weiterhin ernsthaft Linkes, nur bekommt das auf absehbare Zeit politisch keinen Fuß mehr auf den Boden, der Frust über die linksblinkenden Geisterfahrer/Rechtsabbieger sitzt tief.
Genauso isses. Die Menschen (mich eingeschlossen) glauben einfach nicht mehr, daß eine "linke" Regierung Rot-Rot-Grün (so es sie je gäbe) ernsthaft eine Abschaffung des Kapitalismus oder auch nur eine radikale Reform zum Sozialen hin wirklich will und durchsetzt. Würde man z.B. einen Politiker der Linken interviewen, und dann nach und nach die Programmpunkte abfragen, die auf eine Abschaffung des Kapitalismus hinausliefen, käme man schnell zu der ernüchternden Erkenntnis, daß der-/diejenige das gar nicht will. Und bei Grünen/SPD-Politikern käme sicherlich ein noch verheerenderes Ergebnis raus. - Daß viele dann die AfD als "Funtamentalopposition" sehen, ist verständlich. Andererseits trotzdem als Arbeitnehmer unwählbar, wenn man sich deren Programm durchliest. Obwohl, viele der "Unterdrückten" denken halt auch nicht viel anders, als deren Unterdrücker. Und wenn sie an der Macht wären, wären sie vermutlich auch nicht viel besser als die. Aber wie schon vorher gesagt: Was es hier bräuchte, wäre eine KOMPLETT neue Demokratieform (aleatorische Demokratie). Utopisch, das überhaupt zu fordern, ich weiß. Aber so geht alles immer weiter den Bach runter. Sicherheitsstaat wird weiter aufgerüstet, mehr Polizei, mehr Miltiär, immer mehr Überwachung, schärfere Strafgesetzte in allen Bereichen alle Nase lang, sexuelle Freiheiten werden plötzlich zum Tabu erklärt, politischer Protest (Demos) wird immer weiter eingeschränkt und kriminalsiert, etc. etc.
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« Antworten #49 am: 25. November 2017, 18:47:03 »

Ja.

Zitat
Daß viele dann die AfD als "Funtamentalopposition" sehen, ist verständlich.

Nö!



"Aleatorische Demokratie"  Huh? , ok, suchmaschine angeworfen und enthusiastisch auf diverse Suchergebnisse geklickert, viel hilft viel, hahahaha.

Zitat von: Beispielhaft


Echt? Mehr Bürgerbeteiligung/Partizipation in Zeiten wo eben gerade eine AfD als "Fundamentalopposition" gesehen wird, daß wird ggf. ein sehr heikler Versuch.

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