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Autor Thema: Trotz Arbeit jetzt schon Stress...+ Umschulung /Azubi Frage  (Gelesen 307 mal)
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Marmelade


Beiträge: 35


« am: 07. Dezember 2017, 12:33:37 »

Hallo, ich werde bald 44 und bin seit 2015 in Vollzeit tätig als Security in dieser Firma. Davor immer nur befristet.
 Jetzt hab ich die letzte Befristung bekommen, stehe also kurz vorm Festvertrag oder Rauswurf. Obwohl ich noch über 2 Monate Arbeit habe, ruft mich die Agentur an,wie ich meine Chance zb sehe. rolleyes
Mein Problem ist jetzt auch,dass ich ein paar körperliche Beschwerden habe und lange krank war und ich nicht  mehr jahrelang als stehende Security arbeiten kann.
Meint ihr ein ärztliches Gutachten reicht aus für eine Umschulung ? Die könnten mir raten als Pförtnerin zu arbeiten ,aber das liegt mir überhaupt nicht(mache das schon manchmal).
Hat jemand Erfahrung als älterer Azubi? Was bekommt man da wirklich?  Beihilfe und Azubigehalt wäre noch niedriger als hartz4 nach meinem jetzigen Kenntnisstand. Shocked Huh? und Wohnung und Rechnungen wollen bezahlt werden...vor 3 jahren wurde mir schon mal eine 3 Monats Ausbildung als Betreuungshelfer verwehrt.

Vielleicht hat jemand ein paar Tipps? huh
Vielen Dank schon mal Smiley
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2017, 12:37:11 von Marmelade » Gespeichert
Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12606



WWW
« Antworten #1 am: 07. Dezember 2017, 14:41:44 »

Zitat
Meint ihr ein ärztliches Gutachten reicht aus für eine Umschulung ?
Kommt immer darauf an, was in dem Gutachten drinsteht! Wenn das Gutachten besagt, das du in deinem bisherigen Beruf nicht mehr arbeiten kannst, stehen die Chancen für eine Umschulung natürlich deutlich besser.
Eine Ausbildung erfordert in vielen Fällen ja auch ein gesundheitliche Eignungsprüfung! Das würde ich vorher mal abchecken.

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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
rebelflori


Beiträge: 925


« Antworten #2 am: 07. Dezember 2017, 15:58:10 »

Obwohl ich noch über 2 Monate Arbeit habe, ruft mich die Agentur an,wie ich meine Chance zb sehe. rolleyes
Mein Problem ist jetzt auch,dass ich ein paar körperliche Beschwerden habe und lange krank war und ich nicht  mehr jahrelang als stehende Security arbeiten kann.

Das klingt fast so als dein Jobcenter gerade Umschuld der nicht bei 3 auf denn Bäumen ist.
Das ist öfter mal so ende des Jahres so. Das geht darum, das sie das gleiche Budget nächstes Jahr wieder bekommen.
Lass es dir am besten schriflich geben.
 
Hat jemand Erfahrung als älterer Azubi? Was bekommt man da wirklich?  Beihilfe und Azubigehalt wäre noch niedriger als hartz4 nach meinem jetzigen Kenntnisstand. Shocked Huh?
Bei Azubis ist das meist so, bei einer Umschulungi ist eigentlich nicht. Wäre mir jetzt nur nicht, bei einem zwitter( Alg1+Hartz 4) sicher.
Gespeichert
dagmar


Beiträge: 292


« Antworten #3 am: 08. Dezember 2017, 08:38:45 »

Hallo Marmelade,
mein Arbeitgeber verstarb und die Agentur für Arbeit begann mich zu drangsalieren. Obwohl es hier viele gute Tip(p)s gibt sich zu wehren war ich durch einen persönlichen Todes-/Krankheitsfall zu geschwächt um mich zu wehren. Nochmals passiert mir das nicht!

a) meine erneuerungsbedürftige Hüfte habe ich nun attestiert
b) ich habe eine neue Hausärztin gesucht, die mir medikamentös helfen kann, die aber auch meine Belastung durch Todesfall dokumentiert
c) ich bin zum Psychiater und habe mir dokumentieren lassen, wie mein psychischer Zustand ist
d) ich habe mir einen Schmerztherapeuten gesucht, mit dem zusammen ich vielleicht einiges erarbeiten kann
e) ich bin beim VDK Mitglied geworden - da gibt ers gute und schlechte Verwaltungen und Rechtsbeistände aber
alles zusammen ergibt eine Menge Dokumentationen.

Ein ärztliches Gutachten, je nachdem wie verfasst, kann Dich sehr wohl vor einigen Schickanen bewahren. Mit meinem gesundheitlichen Dokumentenschaftz gibt es so einiges, was nicht mehr zumutbar ist.

Ich selber bekam eine Ausbildung und habe diese gerne gemacht (da in meinem Beruf in dem ich lange tätig war) was jetzt (somit aber erst nach Jahren für mich zum Vorteil wurde. Bei mir war es keine Ausbildung als Azubi sondern eine Ausbildung innerhalb eines 1/2 Jahres mit Abschluss bei der IHK. Zum ALG 1 kamen Fahrtkosten hinzu und nur die Hälfte der Weiterbildungszeit wurde berechnet. Somit Zeit gespart für spätere Bewerbungen.

Ich finde den Weg einer Aus-/Weiterbildung gut .... wenn, ja wenn, es etwas ist, was Dich auch persönlich interessiert - denn kein Mensch kann garantieren, dass eine Anstellung zu finden ist. Ich habe es für mich getan und bin nach wie vor jeden Tag froh über diese Entscheidung! Wäre es aber in einem Bereich gewesen, mit dem ich nichts hätte anfangen können, hätte ich weder durchgehalten, noch hätte es Sinn für mich erbracht.

Ich würde jedem raten - wie es mir hier auch geraten wurde - ich damals nur nicht die Kraft hatte es durchzuziehen:
gesundheitlich stabilisieren lassen
mit Hilfe von Fachleuten psychische Stabilität aufbauen
und den Tyrannen von Inga, Afa und Joce die Stirn bieten ....

Toi toi toi wünscht Dagmar
« Letzte Änderung: 08. Dezember 2017, 08:41:54 von dagmar » Gespeichert
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