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Autor Thema: Petition für Öffnung des Hamburger Winternotprogramms auch tagsüber  (Gelesen 527 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
dagobert


Beiträge: 4277


« am: 07. Dezember 2017, 18:48:33 »

Zitat
Die Stadt Hamburg schickt rund 600 obdachlose Menschen aus dem Winternotprogramm morgens zurück auf die Straße. Spätestens um 9.30 Uhr müssen sie ihre Notunterkunft verlassen. Das möchte ich ändern!
weiterlesen:
https://www.change.org/p/olafscholz-winternotprogramm-für-obdachlose-auch-am-tag



Edit: Link repariert.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2017, 01:16:35 von dagobert » Gespeichert
Kuddel


Beiträge: 10131


« Antworten #1 am: 08. Dezember 2017, 11:10:51 »

Es ist gut, wenn die Petition hilft, daß diese Politik öffentlich wird.

Wir müssen uns aber überlegen, was sinnvolle Alternativen zu diesen Scheißpetitionen sind.
Sich mit Pappschildern oder Transparenten irgendwo hinstellen, selbst Flublätter erstellen und verteilen oder ein Sitzstreik auf den Rathausstufen, alles ist besser als diese leidigen Onlinepetitionen!
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Kuddel


Beiträge: 10131


« Antworten #2 am: 15. Dezember 2017, 16:09:06 »

Zitat
Traditionelle Hamburger Pfeffersack-Moral: „Lasst das Pack erfrieren“

„Der Wintereinbruch trifft vor allem Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Während in den weihnachtlich geschmückten Einkaufsstraßen die Konsumenten von Laden zu Laden hetzen, geht es für die geschätzt 50.000 Obdachlosen hierzulande nur um eine Frage: Wie schütze ich mich am besten vor der Kälte, vor allem in den Nächten? In Hamburg, wo etwa 2.000 Menschen auf der Straße leben, gibt es zwar ein Winternotprogramm mit 760 Übernachtungsplätzen als »Erfrierungsschutz« – aber es steht nicht allen offen: Osteuropäische Obdachlose aus EU-Ländern wie Rumänien und Bulgarien werden oft abgewiesen. Diese Praxis der Behörden führte jetzt zu einem Schlagabtausch zwischen Sozialverbänden und der Stadt. Dirk Ahrens, Chef der evangelischen Diakonie, sah sich genötigt, die Behörden an ihre Pflichten zu erinnern. Jeder Obdachlose habe laut dem Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (SOG) einen Rechtsanspruch auf Hilfe, wenn Leben oder körperliche Unversehrtheit gefährdet seien, erklärte er laut Homepage des Straßenmagazins Hinz & Kunzt am Montag. »Das Winternotprogramm ist keine mildtätige Gabe, die man je nach politischer Stimmung gewähren oder verweigern kann«, so Ahrens. Auslöser der Kritik waren Äußerungen des Sprechers der Sozialbehörde, Marcel Schweitzer, am Sonnabend in der Morgenpost. Schweitzer hatte die Rechtsauslegung verteidigt, die als Begründung für das Abweisen von Obdachlosen herhalten muss, und war nicht davor zurückgeschreckt, rechte Klischees zu bedienen“ – so beginnt der Beitrag „Der Kälte ausgeliefert“ von Kristian Stemmler am 14. Dezember 2017 in der jungen welt, worin auch über eine Kampagne des Stadtmagazins Hinz&Kunzt berichtet wird, durch die eine ganztägige Öffnung des Winternotprogramms erreicht werden soll.
http://www.labournet.de/?p=125384
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