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Autor Thema: Propaganda-Steuer  (Gelesen 418 mal)
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SirTurbo


Beiträge: 259


« am: 30. Dezember 2017, 00:00:03 »

Hallo,

ich hoffe mal, dieser Aspekt ist hier noch nicht totdiskutiert worden...

Seit Kurzem bin ich von ALK2 in Armutsrente (EM, erstmal befristet, dürfte sich aber kaum noch was tun) gewechselt.
So weit so egal. Einziger Vorteil: Ruhe vorm Amt gehört jetzt dazu und ist kein goodwill mehr.
Meine Rente liegt bei dem alten H4 (ok, das könnte ein wenig mehr gewesen sein als mir eigentlich zustand, aber hey, wer bin ich denn daß ich das besser wissen muss als das Mobcenter wenn denen alle Unterlagen vorliegen?) plus Propagandasteuer (aka Demokratieabgabe kotz *würgh* AAAAAh) plus ein einstelliger Betrag.

Dazu kommt jetzt noch ein wenig Wohngeld, aber auch nicht allzuviel. Wie auch bei meiner geringen Miete. Mehr Miete könnte ich mir auch nicht leisten^^

Jetzt ist der Witz so, daß ich bei ALG2 plus Behindertenaufschlag (zwischenzeitlich GdB-Bescheid) knapp unter dem läge was ich jetzt bekomme. Durch das Wohngeld liege ich ein paar Euro (einstellig) drüber, muss jetzt aber wohl GEZ bezahlen.
Durch die Deppensteuer liege ich dann real netto unter dem was ich hätte wenn ich Grundsicherung beziehen würde und von der GEZ befreit wäre.

Soweit die Sachlage.
Jetzt die Frage: Komme ich da irgendwie drumrum um die GEZ?
Generelle Befreiung ist halt nicht, weil ich mit der Rente schon über GruSi+GEZ liege, und dazu ja noch Wohngeld kommt.
Ich würde aber ehrlich gesagt fast alles tun um denen das Geld nicht in den Rachen werfen zu müssen. Von mir aus ein Dauerauftrag an Greenpeace oder so - aber für diese ... Propaganda des Systems (nicht daß ich Greenpeace-Fan wäre) zahlen zu müssen gibt mir massives Unwohlsein im Magen.

Habe ich irgendeinen Trick übersehen, mit dem ich bei dem oben dargelegten Einkommen an der GEZ vorbeikäme? Wie gesagt, nach Zahlung der GEZ habe ich weniger als wenn ich GruSi bei GEZ_Befreiung beziehen würde. Aber ich habe nix gefunden, wonach das relevant wäre.

Danke, und schon mal einen guten Rutsch an alle;)
Gespeichert
dagobert


Beiträge: 4530


« Antworten #1 am: 30. Dezember 2017, 02:35:52 »

Zitat
Wer keine der vorgenannten Sozialleistungen bezieht, weil seine Einkünfte die jeweilige Bedarfsgrenze überschreiten, kann eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht als besonderen Härtefall beantragen, wenn die Überschreitung geringer ausfällt als die Höhe des monatlichen Rundfunkbeitrags. Für die Befreiung ist die Vorlage eines ablehnenden Leistungsbescheids der jeweiligen Sozialbehörde erforderlich, aus dem hervorgehen muss, dass die Bedarfsgrenze um maximal 17,50 Euro überschritten wurde.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/fernsehen/wissenswertes-zum-rundfunkbeitrag-befreiung-ermaessigung-5795

Also: Antrag stellen, auch wenn du vorher weißt dass es kein Geld gibt. Deutsche Behördengründlichkeit.  POO
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