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Autor Thema: Neue Linkspartei  (Gelesen 2486 mal)
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Wernichtsweissmussallesgl


Beiträge: 265


« am: 31. Dezember 2017, 14:21:00 »

Habe ich im NTV Text gefunden. Oskar Lafontain ruft zur Bildung einer linken Volkspartei auf. Sozusagen alle unter einem Dach.
Die SPD ist ja bereits schon unter 20 % gefallen. Was haltet ihr davon, eine neue linke Volkspartei?
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Kuddel


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« Antworten #1 am: 31. Dezember 2017, 14:33:29 »

Quark!
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counselor


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« Antworten #2 am: 31. Dezember 2017, 15:59:08 »

Zitat
"Sammlungsbewegung" als Machtoption Lafontaine will neue linke Volkspartei

Er war Mitbegründer und Chef der Linken, jetzt will Oskar Lafontaine einmal mehr das deutsche Parteiensystem umkrempeln. Im SPIEGEL wirbt er für eine neue "linke Sammlungsbewegung".


Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/oskar-lafontaine-will-neue-linke-volkspartei-a-1185444.html
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Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!
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Abused Frog


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« Antworten #3 am: 31. Dezember 2017, 19:04:15 »

Auja, wir brauchen unbedingt noch eine Partei, wie soll sie denn heißen?
Ich glaube so langsam an dieses Paralleluniversumsding, in irgend einem der unendlichen Möglichkeiten wird (mir) eines passen, also Feuer frei, wir müssen noch eine Menge durchprobieren.
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Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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dagobert


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« Antworten #4 am: 31. Dezember 2017, 21:42:07 »

Habe ich im NTV Text gefunden. Oskar Lafontain ruft zur Bildung einer linken Volkspartei auf. Sozusagen alle unter einem Dach.
Reicht ihm Die Linke nicht mehr?
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BGS
Polarlicht


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« Antworten #5 am: 31. Dezember 2017, 21:48:11 »

Alter Wein in neuen Schläuchen.

MfG

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http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
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« Antworten #6 am: 01. Januar 2018, 02:14:16 »

Na ja, die LINKE wird von Elfenbeinturmbewohnern unterwandert,
und das wird einer weiteren, linken Partei genau so ergehen.

Halte es auch für unnötig.
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« Antworten #7 am: 01. Januar 2018, 13:40:42 »

Ich sehe das positiv. Die linke Bewegung ist nicht angemessen im Bundestag vertreten und Lafontaine traue ich es zu, so etwas zu formieren.
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Troll
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« Antworten #8 am: 02. Januar 2018, 10:45:32 »

Ja, Lafontaine könnte das am ehesten, aber Lafontaine ist das rote Tuch über viele Parteien hinweg, was die Medien von linken und echten sozialdemokratischen Bewegungen hält dürfte auch bekannt sein, Lafontaine ist immer noch "der Verräter" an der Sozialdemokratie (SPD?), nein , nicht der neoliberale Drecksack Schröder für den die SPD mit Lafontaine nur ein Mittel zum Zweck war war der Verräter sondern Lafontaine, so steht es bis heute geschrieben.
In Deutschland schwebt über allen linken Bewegungen das Damoklesschwert der "roten Gefahr", entwickelt sich ein fünkchen Alternative wird sofort scharf geschossen.
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dagobert


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« Antworten #9 am: 04. Januar 2018, 00:38:39 »

Hier hätte er schon mal zwei potentielle Mitstreiter:
Zitat
Dokumentiert: KommunalpolitikerInnen verlassen DIE LINKE. Bayern

http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=63524&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=a8164f6da8
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Kuddel


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« Antworten #10 am: 06. Januar 2018, 14:35:09 »

Ich dachte, es reicht, einsilbig zu antworten.
Jetzt geb ich nochmal meinen Senf dazu.
Ich spare mir zu sagen, warum ich Lafontaine nicht mag.
Nur ein paar grundsätzliche Gedanken:

"Die linke Bewegung" - Sehe ich so nicht. Es gibt ein paar linke Organisationen und Grüppchen. Viele von denen halte ich für fragwürdig, wenig einflußreich und teilweise auch wenig "links". Zu Anlässen wie CETA und TTIP oder auch Weltwirtschaftgipfeln kriegt man vielleicht sogar 200-300.000 meist unorganisierte Menschen auf die Straße. Die Entpolitisierung hat sich über die gesamte Gesellschaft ausgebreitet und mit dem Anteil an Stimmen vage links fühlender Menschen, den die Linkspartei bei den Wahlen kriegt, finde ich sie realistisch parlamentarisch repräsentiert.

Durch weitere linke Parteien wird es weder mehr linkes Bewußtsein, noch mehr linke Menschen geben.

"Die Linke" ist eine sozialdemokratische Wischiwaschipartei. Die Jusos waren in den 70ern weiter links, als die "Linke" es heute ist. Überall, wo die Linke Regierungsverantwortung hatte, hat sie sich an der Verschlechterung der sozialen Bedingungen beteiligt. Wenn diese "Linke" bereits so kontur- und rückgratlos ist, wie soll es denn erst werden, wenn man die mit SPD und Grünen verrührt? Warum nicht auch gleich die CDU dazu, denn die ist in einigen Punkten weiter links, als SPD und Grüne?

Und selbst wenn es sich um eine wirklich linke Partei handeln würde mit breiter Basis, würde es falsche Hoffnungen machen.
Die SYRIZA in Griechenland hat es zur führenden Regierungspartei gebracht und darf ein wenig linke Folklore zum sozialen Niedergang spielen.

Ich sehe keine Alternative zu linker Basisarbeit, zu (selbstorganisierter) politischer Bildung und zu dem Aufbau von Strukturen, mit denen sich Mietstreiks, Stops von Produktion und Transportwegen organisieren lassen. Erst so entsteht eine politische Macht, mit der man etwas durchsetzen kann.
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tleary


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« Antworten #11 am: 13. Januar 2018, 07:13:11 »

... oder man erteilt dieser ganzen representativen Demokratie eine Absage. Denn JEDE vormals revolutionäre Partei, die mit dem Anspruch antrat, die Spielregeln dieses Kapitalismus zu ändern, wurde und wird spätestens beim "Marsch durch die Institutionen" selbst ein Apparat, der den "linken" Anteil seines Programms durch "Realpolitik" (das sind die Regeln, nach denen der politische Betrieb im Kapitalismus durch denselben vorgegeben wird) schnellstmöglich entsorgt. - Beispiele für die völlige Umkrempelung des Parteiprogramms durch Realpolitik gefällig? - a) Die Grünen. und b) Bei der Linken ist es genauso. Einzig fehlt hier noch der letzte Beweis, nämlich eine konkrete Regierungsbeteiligung auf Bundesebene.
Abhilfe würde hier nur (jaja, mein Lieblingsthema) eine komplette Systemänderung hin zur aleatorischen Demokratie bringen, was dann Parteiapparaten und den durch sie hervorgehenden Politstars einen Riegel vorschieben würde.
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(Rudi Dutschke, 1967)
Kuddel


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« Antworten #12 am: 19. Januar 2018, 12:10:48 »

Ein paar Worte an die Wagenknecht/Lafontaine-Fans:

Zitat
DA FEHLT EIN GUTER MAKRO-ÖKONOM…

Offene Grenzen neoliberal?


von Thies Gleiss

Ich habe es hier ja schon einmal beklagt: Dem Hause Wagenknecht-Lafontaine fehlt dringend ein guter Makro-Ökonom.
Jetzt reiht sich auch Oskar Lafontaine in die Lobhudeleien für den vielleicht beklopptesten Artikel des „Neuen Deutschland“ in 2017 ein. Er preist dessen Autor Tobias Riedel:

„Die Sirenen-Gesänge des Kapitalismus und ihre Folgen

Offene Grenzen für alle ist eine Kernforderung des Neoliberalismus. Weil sie den Sirenengesängen des Kapitalismus lauschen und sich von ihnen betören lassen, werden auch Mitglieder der Partei DIE LINKE zu unfreiwilligen Befürwortern des Exportnationalismus und der Lohndrückerei. Denn wie Tobias Riedel in der Zeitung „Neues Deutschland“ schreibt: „Eine Welt ohne Grenzen und Nationen würde eine privatisierte sein: keine greifbaren Machtzentren, kein einklagbares Recht, keine ausgleichenden Steuern, keine sozialen Mindeststandards, kein staatliches Gewaltmonopol – denn wer sollte all das in einer grenzenlosen Welt wie durchsetzen? Stattdessen: global vagabundierende Lumpenproletarier, die in einem sozialen Unterbietungswettbewerb gegeneinander ausgespielt und von Privatarmeen gegängelt werden.“

Weil offene Grenzen so schrecklich neoliberal sind, lieber Oskar, deshalb findet die hermetische Abriegelung der reichen Länder gegen den Ansturm der Armen ja auch nicht statt. Es gibt keine Festung Europa, keinen Mauerplan an der Grenze zu Mexiko, keine furchtbaren Asyl-KZ der australischen Regierung auf Südseeinseln, keine Massenmorde an Ertrinkenden im Mittelmeer. Überall reißen die Neoliberalen Herrschenden die Mauern und Grenzen ein.
Oder doch nicht?

Offene Grenzen – ihr lieben Saarländer und ND-Hoffnungslosen – will, braucht und holt sich nur das Kapital. Und das nicht erst heute, sondern seit 500 Jahren. Für die Menschen wurden die Grenzen nur in zwei Fällen geöffnet: Wenn sie als billige Arbeitskräfte gebraucht werden (das lässt heute aber nach, weil es jetzt oft billiger und leichter ist, die Produktion zu den Arbeitskräften an den Arsch der Welt zu bringen) und wenn sie als Kanonenfutter in Kriegszügen in fernen Ländern benutzt werden.

Die Antwort der Linken und SozialistInnen seit Zeiten von Marx und Engels – die, oh Wunder, deshalb eine Internationale gegründet haben – war und ist immer: Offene Grenzen für die Menschen! Grenzen zu für das Kapital und seine Armeen! Freizügigkeit weltweit, ist damals und heute noch viel mehr die entscheidende Forderung einer Internationale der Arbeitenden und Unterdrückten.
Anders sind die sozialen Interessen überall auf der Welt nicht mehr konsequent zu vertreten.
Liebe, Solidarität, Freizügigkeit (in jeder Hinsicht), radikale Arbeitszeitverkürzung – das wäre und ist ein Programm gegen den Neoliberalismus. Grenzen zu und den Sack der nationalen Borniertheit übergezogen – das ist keines….

http://www.sozonline.de/2017/12/da-fehlt-ein-guter-makro-oekonom/
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Rappelkistenrebell


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« Antworten #13 am: 19. Januar 2018, 16:32:40 »

Neue Bewegung
Die Linkspartei erlebt einen unruhigen Jahresauftakt
Von Nina Hager  |    Ausgabe vom 19. Januar 2018

Ausgerechnet am LL-Wochenende, auch für die Partei „Die Linke“ traditioneller Jahresauftakt, gab es Zoff. Als führende Politiker der Partei – unter ihnen die Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger, und die der Bundestagsfraktion, Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch – und ihre Gäste wie jedes Jahr am Sonntagmorgen in der Gedenkstätte der Sozialisten der von Freikorps ermordeten Revolutionäre, vor allem Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts, gedachten, zeigte man noch Einigkeit. Am Nachmittag fehlten die Parteivorsitzenden bei einer Veranstaltung im Berliner Kino „Kosmos“, auf der u. a. Wagenknecht und Lafontaine sprachen. Kipping und Riexinger hatten bereits am Freitag und Sonnabend auf einem Empfang und auf Gremienberatungen der Partei ihre Positionen dargelegt.


Was die beiden dazu bewegt, solche politischen Ideen zu propagieren, erschließt sich nicht unbedingt. Der Film „Der junge Marx“, den sie sich bei der Premiere in Berlin anschauten, kann sie bei ihrem neuesten Vorstoß nicht unterstützt haben.

( Maximilian Bühn / Lizenz: CC BY-SA 4.0)


Und das aus gutem Grund. Sahra Wagenknecht hatte nämlich in einem vorab bekannt gewordenen „Spiegel“-Interview die Forderungen ihres Ehemannes Oskar Lafontaine nach Gründung einer linken Sammlungsbewegung aufgegriffen. „Wir brauchen eine linke Sammlungsbewegung, eine Art linke Volkspartei, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun“, hatte Lafontaine erklärt. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ stellte er klar, was gemeint ist: Sie soll „nicht nur die klassischen Parteien, sondern auch Gewerkschafter, Sozialverbände, Wissenschaftler, Kulturschaffende und andere umfassen“.
Nun folgte der nächste Vorstoß in diese Richtung. Auf die Frage des Interviewers „wollen Sie eine Neuordnung des Parteiensystems und eine linke Sammlungsbewegung wie Ihr Mann“ antwortet Sahra Wagenknecht: „Wir sehen doch, dass die traditionellen Parteien an Akzeptanz verlieren. In dem Augenblick, wo etwas Neues entsteht, wachsen die Chancen auf andere Mehrheiten. In Frankreich hat Macron die Präsidentschaftswahl gewonnen. Aber noch bemerkenswerter war: Der Linke Jean-Luc Mélenchon hat mit seiner Bewegung ‚La France insoumise’ aus dem Stand knapp 20 Prozent erreicht.“ Und auf die folgende Frage „Warum kann die Linke als Partei diese Rolle nicht übernehmen?“ entgegnet Wagenknecht: „Mit der Linken hat sich erstmals links von der SPD eine relevante Kraft etabliert. Aber wir stehen bei zehn Prozent. Das reicht nicht, um Politik wirklich zu verändern. Um eine linke Volkspartei zu werden, müssten wir noch viel an Breite und Akzeptanz gewinnen. Das wäre auch ein Weg, aber er würde länger dauern.“
Offensichtlich hat da jemand keine Geduld, diesen wahrscheinlich längeren, gewiss aber schwierigeren Weg weiterzugehen, mit und in der eigenen Partei um linke Bündnisse zu ringen? Die Kommunistische Plattform, zu der Wagenknecht vor vielen Jahren gehörte, erklärte am Sonntagabend: „Wir sind bereit, diesen längeren Weg zu gehen, uns den Mühen der Ebenen zu stellen. Für einen Erfolg gibt es keine Garantie. Spaltung allerdings ist wohl auch kein Weg nach vorn.“ Oder hat der Vorstoß von Lafontaine und Wagenknecht politische Gründe? Geht es um einen Machtkampf, wie die bürgerlichen Medien meinen? Oder um eine Neuorientierung? Von beiden gab es in den vergangenen Monaten Äusserungen, die im Widerspruch zur bisherigen internationalistischen, solidarischen Flüchtlingspolitik der eigenen Partei stehen.
Wagenknecht meint – wie auch Lafontaine – zudem, dass man eine solche neue Bewegung oder „Volkspartei“ von „oben“ gründen kann: „Am Ende kann es nur funktionieren, wenn prominente Persönlichkeiten mitmachen, die den Menschen die Hoffnung zurückgeben, dass sich politisch etwas in ihrem Sinne bewegt.“ Solche Illusionen sollten diesen erfahrenen Politikern eigentlich fremd sein. Und die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, hat Recht, wenn sie in ihrer Neujahrsrede erklärte: „Erfolgreiche Neugründungen entstehen nicht als Idee im Interview, sondern aus gesellschaftlichen Bewegungen.“
Der Zeitpunkt des Wagenknecht-Interviews war, von wem auch immer, gut gewählt, um möglichst große Unruhe – und das nicht nur in der Linkspartei – zu erzeugen. Die mediale Aufmerksamkeit war Wagenknecht auch jetzt garantiert. Und das Ganze wirkte wie eine Inszenierung.
Wie auch ihr Auftritt am Sonntagnachmittag im Kino „Kosmos“. „Ich finde das wirklich merkwürdig und teilweise abenteuerlich, was da so geschrieben und diskutiert wird … Und am groteskesten ist der Vorwurf, ich hätte den Wunsch die Linke zu spalten.“ Es gehe doch darum, „dass wir größer werden.“ Und „natürlich geht es auch darum, dass wir die Linke als Partei stärken“.
Einst lief Sahra Wagenknecht am zweiten Sonntag im Januar mit an der Spitze der alljährlichen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration. Sie galt als die wichtigste Vertreterin der kommunistischen Linken in der Partei. – Das ist schon lange Geschichte.

Quelle

https://www.unsere-zeit.de/de/5003/innenpolitik/7528/Neue-Bewegung.htm
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« Antworten #14 am: 19. Januar 2018, 16:56:48 »

Auf die Idee, das Die Linke vielleicht mehr Wähler hätte, wenn sie auch linke Politik machen würde (grade auch in Regierungsverantwortung) kommen die natürlich nicht!
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« Antworten #15 am: 19. Januar 2018, 20:00:54 »

"Links" ist seit Schröders Erfolgen nichts als verbrannte Erde, unter dem linken-Label wurde der gesellschaftliche/sozialstaatliche Niedergang verkauft bzw. eingeläutet. Und die Linke mit ihren regierungsfähigen "Realos" machen dann "ohne uns wäre es viel schlimmer"-Politik, d.h. laut eigener Aussage bestenfalls ein kleineres Übel.

Nachtrag:
@RuRo, du hast natürlich recht, konsequent linke Politik könnte es reparieren, aber da darf es m.M.n. nicht den geringsten Kompromiss in Richtung Wirtschaftsfaschismus geben.
« Letzte Änderung: 19. Januar 2018, 20:15:07 von Troll » Gespeichert

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« Antworten #16 am: 19. Januar 2018, 20:45:38 »

Zitat
Nachtrag:
@RuRo, du hast natürlich recht, konsequent linke Politik könnte es reparieren, aber da darf es m.M.n. nicht den geringsten Kompromiss in Richtung Wirtschaftsfaschismus geben.
Das sehe ich genauso!
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« Antworten #17 am: 20. Januar 2018, 10:50:21 »

Via NDS

https://media.tagesschau.de/video/2018/0117/TV-20180117-1551-4701.webl.h264.mp4


Nett!
Ja, und nun, die SPD-Spitze zeigt doch daß an einer anderen Politik gar kein Interesse besteht, entweder Alternativlos "weiter so" oder Untergang, in Richtung sozialer Politik bzw. "soziale Gerechtigkeit" gibt es keine Kompromisse zur Besserung, die letzte Sondierung war da sehr eindeutig, die großartigen "Kompromisse" gingen in die komplett entgegengesetzte Richtung, ich glaube die SPD-Spitze hat vor dem eigenen PR-Blabla schiss.
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« Antworten #18 am: 20. Januar 2018, 11:19:42 »

Das Lustige ist ja, das der SPD sowieso keiner mehr glaubt!
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« Antworten #19 am: 20. Januar 2018, 11:49:51 »

Ich hoffe, dass es die SPD morgen auf dem Sonderparteitag zerreißt. Diese Dreckspartei muß von der Bildfläche verschwinden!
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« Antworten #20 am: 20. Januar 2018, 13:16:25 »

SPD auf den Müllhaufen der Geschichte!  Grin - Ist eh' nur eine rotlackierte CDU.
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"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
(Rudi Dutschke, 1967)
Onkel Tom


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« Antworten #21 am: 20. Januar 2018, 13:53:01 »

Naja, meine Meinung zur gegenwärtigen Politik, das ich eine Minderheitsregierung
mal ganz spannend fände, kennt ihr ja schon.

Wenn die Partei die Linke nun flott ihre internen Auseinandersetzungen auf einen
gemeinsamen aktzepablen Nenner bekommen würden, wäre es meiner Vermutung
nach eine echte Chance, das sie in der Bevölkerung wieder besser gehört wird
und als einverstanden gewählt wird. Ohne eine Person wie Gysi ist es doch sehr
fade im Bundestag.

Nun aber den Versuch zu starten alle Linken und deren Gruppierungen mittels
neuem "Dachverbändlichen" Namen und Strukuren unter einem neuen Hut zu
bekommen ?

Halte ich etwas "aufgesetzt" und in außerpalermentarichen linker Kreise lässt
man sich auch nicht gern ein neuen Hut a la "Ich erfinde mich jetzt neu.."
aufsetzen.

 Roll Eyes
« Letzte Änderung: 20. Januar 2018, 14:05:54 von Onkel Tom » Gespeichert

Lass Dich nicht verhartzen !
Kuddel


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« Antworten #22 am: 20. Januar 2018, 14:00:19 »

Die SPD zerbröselt selbst.
Man kann sich zwar das ganze traurige parlamentarische Spiel ansehen mit den tragischen Protagonisten von Linkspartei über Grüne, SPD, CDU und AfD und man kann sich daran ergötzen oder davon runterziehen lassen. Es ist letztendlich scheißegal.

Wir können entweder versuchen, vorbei an den Mainstreammedien für Diskussion und selbstorganisierte Bildung zu sorgen und dort wo wir sind, im Stadtteil, im Betrieb, im Mietshaus, Zusammenhänge und Gegenwehr zu entwickeln. So lange wir da nichts zustande bringen, werden wir weiter Opfer der Verhältnisse sein, egal wer gerade die Mehrheit im Parlament besitzt.
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tleary


Beiträge: 623


« Antworten #23 am: 24. Januar 2018, 15:00:59 »

Ich hoffe, dass es die SPD morgen auf dem Sonderparteitag zerreißt. Diese Dreckspartei muß von der Bildfläche verschwinden!
Es reicht schon, wenn sie nach der nächsten Bundestagswahl nicht mehr als Mehrheitsbeschaffer für die CDU dienen kann. Und davon ist sie nur einige wenige Prozentpunkte nach unten entfernt. Man bedenke, daß es die neue GroKo nur noch auf eine hauchdünne absolute Mehrheit von 52 % bringt. Nur 3 % weniger Stimmen bei der SPD, und eine CDU/SPD-GroKo ist künftig Geschichte. - Vorausgesetzt natürlich, die CDU steigt Stimmzahlmäßig nicht wieder auf. Je rechter deren Programm wieder wird (das nennt sie dann "Schärfung des Profils"), desto mehr Wählerstimmen von AfD & Co. wird sie wieder zurückholen.
« Letzte Änderung: 24. Januar 2018, 15:09:02 von tleary » Gespeichert

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