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Autor Thema: Leiharbeiter in den Tarifauseinandersetzungen  (Gelesen 114 mal)
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Kuddel


Beiträge: 10270


« am: 13. Januar 2018, 19:39:20 »

Zitat
Arbeitskampf geht in die erste Runde

Bei Maximator in Nordhausen wurden heute wieder Tranparente und Trillerpfeifen ausgepackt. Die Gewerkschaft IG Metall ruft in diesen Tagen in ganz Nordthüringen zum Arbeitskampf.


(...)Bei Maximator zeigten sich heute auch die Leiharbeiter solidarisch und standen mit auf der Straße, dafür gab es Applaus von den Kollegen. Das Problem der Leiharbeit bestehe auch weiterhin, meinte Scharff, auch wenn Leiharbeit insgesamt unattraktiver geworden sei. Dafür beobachte man das zunehmend Werksverträge geschlossen würden, was neue Probleme mit sich bringe.(...)
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=228638

Leiharbeiter galten bisher als unorganisierbar. Sie kämpfen meist individualistisch. Bisher versuchten sie nicht aufzufallen in der Hoffnung auf eine Übernahme in die Stammbelegschaft.

Es ist zur Zeit ein deutlicher Wandel im Klima unter den Leiharbeitern zu erkennen. Es gibt mehr Leiharbeiter denn je und immer weniger Hoffnung darauf, wieder in den 1. Arbeitsmarkt zu gelangen.  Dafür gibt es keinen Grund mehr eine Kündigung zu fürchten. Man kann schon am nächsten Tag in der nächsten Leihbutze anfangen. Leiharbeiter werden aufmüpfig. Sie verstecken sich nicht mehr und treten gemeinsam im Protest auf.

Es wurde auch Zeit!
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Onkel Tom


Beiträge: 3325



« Antworten #1 am: 14. Januar 2018, 11:00:59 »

Zitat
Arbeitskampf geht in die erste Runde

Bei Maximator in Nordhausen wurden heute wieder Tranparente und Trillerpfeifen ausgepackt. Die Gewerkschaft IG Metall ruft in diesen Tagen in ganz Nordthüringen zum Arbeitskampf.

...

(...)Bei Maximator zeigten sich heute auch die Leiharbeiter solidarisch und standen mit auf der Straße, dafür gab es Applaus von den Kollegen.. Leiharbeiter werden aufmüpfig. Sie verstecken sich nicht mehr und treten gemeinsam im Protest auf.

Es wurde auch Zeit!


Das finde ich auch und sollte das Vorhaben der IG-Metall in einem "Leiharbeiter doch
wieder im Stich lassen" ausarten, fände ich das cool, wenn Leiharbeiter die Durchsetzung
ihre Forderungen soweit wie möglich selbst in die Hand nehmen.

Die Verarschungen von Leharbeiter in der Vergangenheit durch Arbeitsmarktpolitik und
faule Tarifvertragsabschlüsse, müssten doch dazu ausreichen,bei Misslingen nicht weiter
nach "etablieren Interessensvertretern" zu rufen.
« Letzte Änderung: 14. Januar 2018, 11:03:06 von Onkel Tom » Gespeichert
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