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Autor Thema: Ich hab mich nicht beworben,weil....???  (Gelesen 5529 mal)
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Marmelade


Beiträge: 41


« am: 29. Januar 2018, 15:42:10 »

Hallöchen! Grin
jetzt bin ich dann auch von heute auf morgen arbeitslos geworden. von wegen Festvertrag  Angry nach 2,5 Jahren...
(lieber werden neue eingestelt)
und schon kurz vorher flattert mir schon wieder so unmögliche Jobangebote der Sicherheitsbranche in den Briefkasten.

Mal im Ernst, was schreibt ihr auf diesen Beizettel.,wenn ihr euch nicht beworben habt oder schickt ihr das gar nicht erst los? Tongue

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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #1 am: 29. Januar 2018, 17:07:49 »

Du meinst den Anhang bei einem Vermittlungsvorschlag?
Den hab ich noch nie ausgefüllt.
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Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!
dagobert


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« Antworten #2 am: 29. Januar 2018, 17:27:23 »

von wegen Festvertrag  Angry nach 2,5 Jahren...
Befristung?
Wenn ja, mit welcher Begründung?
Ohne Sachgrund wären maximal 2 Jahre zulässig gewesen.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #3 am: 29. Januar 2018, 17:42:07 »

Da steht nichts von Befristung.
Nur, das er/ sie nach 2,5 Jahren gekündigt wurde, obwohl er/ sie einen Festvertrag hatte. Und das ist problemlos möglich.
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dagobert


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« Antworten #4 am: 29. Januar 2018, 17:48:11 »

Da steht nichts von Befristung.
Die Vermutung liegt aber nahe, denn das
Nur, das er/ sie nach 2,5 Jahren gekündigt wurde, obwohl er/ sie einen Festvertrag hatte. Und das ist problemlos möglich.
ist nicht so ohne Weiteres möglich.
Erstens greift nach 2,5 Jahren das Kündigungsschutzgesetz, und
jetzt bin ich dann auch von heute auf morgen arbeitslos geworden.
zweitens ist dann auch noch eine Kündigungsfrist einzuhalten. Also nix mit "von heute auf morgen".
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Rudolf Rocker
Waldkauz


Beiträge: 12815



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« Antworten #5 am: 29. Januar 2018, 19:24:35 »

Stimmt! Aber dazu müssten wir die Kündigung genauer kennen!
Kündigung wegen Arbeitsmangel geht meines Wissens fast immer. Ebenso witterungsbedingte Kündigung (in witterungsabhängigen Berufen).
Die Möglichkeiten einer Kündigungsschutzklage sollte man natürlich immer ausloten!
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Marmelade


Beiträge: 41


« Antworten #6 am: 30. Januar 2018, 14:48:29 »

Du meinst den Anhang bei einem Vermittlungsvorschlag?
Den hab ich noch nie ausgefüllt.
genau das wolle ich wissen.  Smiley

Mein Vertrag ging bis 31.1.  , und da steht normalerweise bei uns zumindest in der Sicherheitsfirma(eine große) ein Festvertrag an oder man muss gehen.
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Rudolf Rocker
Waldkauz


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« Antworten #7 am: 30. Januar 2018, 15:16:47 »

Zitat
Mein Vertrag ging bis 31.1.
Dann hatte dagobert recht!
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dagobert


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« Antworten #8 am: 31. Januar 2018, 02:02:18 »

Mein Vertrag ging bis 31.1.  , und da steht normalerweise bei uns zumindest in der Sicherheitsfirma(eine große) ein Festvertrag an oder man muss gehen.
im Sicherheitsgewerbe sind tatsächlich Befristungen von mehr als zwei Jahren zulässig.  Angry
https://www.hensche.de/Befristung_Tarifvertrag_Befristung_Abweichung_Tarifvertrag_vom_TzBfG_BAG_7AZR184-11.html#tocitem2

Zitat
Mein Vertrag ging bis 31.1.
Dann hatte dagobert recht!
Die Vermutung war naheliegend, wegen:
von heute auf morgen arbeitslos

Es ist recht weit verbreitet, bei befristeten Verträgen erst ganz am Schluß zu verraten, dass nicht verlängert wird.
Der AN klotzt weiter ran, in der Hoffnung doch noch eine Verlängerung zu kriegen, und dann gibt's den Tritt.
« Letzte Änderung: 31. Januar 2018, 02:22:50 von dagobert » Gespeichert
CubanNecktie


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« Antworten #9 am: 31. Januar 2018, 22:38:39 »

Zurück zum Thema - Ich hab mich nicht beworben, weil ... das geht nur bei Vermittlungsvorschlägen ohne RFB, ansonsten
Bewerbungen auch abschicke.

Aber es sind in der Regel 70cnt Bewerbungen + 70 Cent für den  Beipackzettel. Was mir das JC anbietet, hat zu 99% nur ne Kurzbewerbung verdient. Besonders bei ZAF und Mindestlohnfirmen nur Lebenslauf, nur 0815 Anschreiben, kein Tele., kein Bild, keine Mail, keine Zeugnisse - 3 Tagesfrist ausnutzen. Erst Mitte Januar mich bei ner Tankstelle bewerben musste  kotz *würgh* AAAAAh - der Rotz ist mittlerweile so schlimm wie ZAF, aber jeder Tag ohne Firmenrückmeldung ist ein guter Tag, also die Chancen sinken täglich.  Grin So schlimm wie ZAF, der Blick in KUNUNU hat mir gereicht, auch gabs mal ne Doku im ZDF über diese Tanke - Mafiaverein - nur der Ölkonzern, der derüber steht, nur der verdient gut. Selbst die Pächter kotzen mittlerweile ab Cheesy


Beipackzettel beworben an ausfüllen - interessiert für weitere Angebote ankreuzen (auch wenns geheuchelt ist) und wech damit. Was soll ich da auch noch rein schreiben? Absagen sind 0815, falls überhaupt eine Absage kommt. Und auch wenn 0815-Absage, der SB hat kein Leserecht auf diesen Absagetext (Briefgeheimnis).

Aber lieber ne kleine Schoki dafür kaufen, als Beipackzettel wegschicken, vlt. lasse ich das auch wieder sein, so wie RudolfRocker. Aber im elo-forum.org - habe ich gelesen, dass man damit zu sanktionieren versucht hat - selbstverständlich ebenfalls unrechtmäßig (gibt keine rechtmäßigen Sanktionen) - trotzdem  fülle ich diesen Schmu aus - aber am gleichen tag, wie ich die Bewerbungen abgeschickt habe. Auf Absagen habe ich eh keinen Einfluss, manchmal kommt ne Absage nach 6 Monaten, oft gar keine. Auch hat das SBchen keinen Recht, die Absage zu lesen - auch wenn es ne 0815 Absage ist.

Ignorieren kannst Firmen ohne RFB. Firmen ohne RFB sind bei mir irgendwelche dubiosen Drückerfirmen, Scheinselbständigkeitsangebote, PAV (private Arbeitsvermittlung) -  früher nannten die es selber auch 'ungeprüfte Angebote'. Kann ruhig in die Ablage ... und erst nach 7-8 Monaten ab in den Ofen.  nicht dass die mir mal sagen - das das n Angebot mit RFB war.

Zum Glück bekomme ich kaum noch RFB-Vermittlungsvorschläge, und Vermittlungsvorschläge ohne RFB noch seltener, das letzte war ne PAV vor 2 oder 3 Jahren (ignoriert).
« Letzte Änderung: 31. Januar 2018, 23:01:30 von CubanNecktie » Gespeichert

Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
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... und nun die durchgeschröderte Masse noch stärker unterdücken und nochmals ordentlich durchmerkeln, bis es ordentlich braun wird.
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« Antworten #10 am: 02. Februar 2018, 17:31:04 »

Beipackzettel beworben an ausfüllen - interessiert für weitere Angebote ankreuzen (auch wenns geheuchelt ist) und wech damit. Was soll ich da auch noch rein schreiben? Absagen sind 0815, falls überhaupt eine Absage kommt. Und auch wenn 0815-Absage, der SB hat kein Leserecht auf diesen Absagetext (Briefgeheimnis).

Aber lieber ne kleine Schoki dafür kaufen, als Beipackzettel wegschicken, vlt. lasse ich das auch wieder sein, so wie RudolfRocker. Aber im elo-forum.org - habe ich gelesen, dass man damit zu sanktionieren versucht hat - selbstverständlich ebenfalls unrechtmäßig (gibt keine rechtmäßigen Sanktionen) - trotzdem  fülle ich diesen Schmu aus - aber am gleichen tag, wie ich die Bewerbungen abgeschickt habe.
Also, ich als mittlerweile altgedienter ELO habe es bis jetzt immer so gehandhabt, daß ich meine "Bewerbungsbemühungen" erst immer beim Termin beim Arschamt mitbrachte. Und da füllte ich auch nur den Bogen mit der Aufsummierung der Bewerbungen aus, ohne irgendwelche Nachweise. So eine Art "vorauseilender Gehorsam", wie es das Ausfüllen der Rückmeldung in meinen Augen darstellt, ist nur schädlich, da die SB's dann meinen, du würdest dich nicht auskennen. Mit dem bringst du sie nur auf dumme Gedanken, und sie schicken dir in kürzester Zeit nur neue Vermittlungsvorschläge für irgenwelche schlechtbezahlten Scheißjobs, die kein normaler Mensch freiwillig machen will.
« Letzte Änderung: 03. Februar 2018, 22:05:30 von tleary » Gespeichert

"Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte!"
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« Antworten #11 am: 03. Februar 2018, 23:06:02 »

... oder "Ich habe mich auf die vorgeschlagene Stelle nicht beworben, weil ich mich auf ein für mich passenderes Stellenangebot aus der Tageszeitung beworben habe."
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« Antworten #12 am: 04. Februar 2018, 11:05:04 »

Nicht ausfüllen und nicht zurückschicken = Keine Rechtsgrundlage für eine Sanktion
Irgend einen Scheiß reinschreiben und zurückschicken (Nichtbewerbung ohne wichtigen Grund z.B) = Rechtsgrundlage für eine Sanktion ist gegeben.

Ist doch eigentlich gar nicht so schwer, oder?
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« Antworten #13 am: 04. Februar 2018, 17:44:37 »

Nicht zur Nachahmung empfohlen !!!

Auch mal als Ergebnis "Lohnverhandlungen gescheitert" angeben.
Sanktionsdrohung kam stante pede, klar. Am Ende haben die es
aber wohl zähneknirschend akzeptiert. Auch 1 Jahr danach war nichts.
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Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

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« Antworten #14 am: 05. Februar 2018, 10:53:19 »

Ok, dann lass ich es wieder sein  Wink - gab aber ein Thread im ELO-Forum, weswegen ich es dann doch lieber ausgefüllt habe und wegschickte. Finde den thread dort nicht mehr. Ja, ne Rechtsgrundlage gibts nicht. Diese 70 cent sind für ein Brot, in einer Tafel Schokoalde oder etwas gesünderem besser angelegt.

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« Antworten #15 am: 05. Februar 2018, 15:31:25 »

Zitat
gab aber ein Thread im ELO-Forum, weswegen ich es dann doch lieber ausgefüllt habe und wegschickte.
Ja, es gibt viele Threads im Elo- Forum! Und ohne Link, weiß ich leider nicht was Du uns sagen willst?
Gab es eine SG/ LSG- Entscheidung zu dem Thema? Alles andere ist relativ uninteressant!
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« Antworten #16 am: 05. Februar 2018, 17:19:57 »

Hab das vor ca. 1 Jahr gelesen - sorry - hab selber nochmal nachgeschaut und den Link zum Thread nicht mehr gefunden, aber wenn man da dem/den Schreiber/n glauben soll, dann gab es Sanktionsversuche - auf jeden Fall unrechtmäßige - aber die Möchtegern-JC-Götter haben wohl vermutet - dass keine Bewerbung erfolgte.
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« Antworten #17 am: 05. Februar 2018, 17:50:47 »

Zitat
Sanktionsversuche
Versuche gibt es viele! Muss ich desshalb dem JC in den Arsch kriechen? Wohl kaum!
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« Antworten #18 am: 05. Februar 2018, 18:15:38 »

Genau diese Versuche sind ja ein beliebtes Werkzeug, den Niedriglohnsektor
zu befeuern. Und leider lassen sich zu viele Leute so einen Scheiß bieten.
Sei es aus Unwissenheit, oder was auch immer..  Roll Eyes
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« Antworten #19 am: 05. Februar 2018, 20:16:39 »

Ja, sry - hab mich verunsichern lassen im ELO-Forum und lasse es demnächst wieder sein. Es sei denn, es wurde per EGV so festgelegt und unterschrieben, aber ich unterschreibe seit Jahren den Rotz nicht.
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« Antworten #20 am: 06. Februar 2018, 00:40:02 »

... oder "Ich habe mich auf die vorgeschlagene Stelle nicht beworben, weil ich mich auf ein für mich passenderes Stellenangebot aus der Tageszeitung beworben habe."
Damit meinte ich falls bei einem späteren JC-Termin der Sachbearbeiter noch einmal nachfragen sollte, warum man sich nicht auf dieses oder jenes Jobangebot vom JC  beworben hat. Selbstverständlich sollte man die Sache aber auf keinen Fall selbst ansprechen. Immer hübsch in der Defensive bleiben, und nur das sagen, was unbedingt nötig ist bzw. wonach explizit gefragt wird.
« Letzte Änderung: 06. Februar 2018, 10:37:50 von tleary » Gespeichert

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« Antworten #21 am: 06. Februar 2018, 10:45:25 »

Auch mal als Ergebnis "Lohnverhandlungen gescheitert" angeben.
Sanktionsdrohung kam stante pede, klar. Am Ende haben die es
aber wohl zähneknirschend akzeptiert. Auch 1 Jahr danach war nichts.
Das ist ja nebenbei bemerkt die größte Ungerechtigkeit in diesem System überhaupt: DU mußt zu Bedingungen arbeiten, die ganz ANDERE, nämlich der Scheißverein DGB mit irgendwelchen Leiharbeits-AG ausgehandelt haben. Nun bin ich als Arbeitnehmer evtl. aber gar nicht in dieser Gewerkschaft. Also haben zwei ganz fremde Parteien, mit denen du als AN nie etwas zu tun hattest, die Lohnhöhe und Arbeitszeiten festgelegt, zu denen du dann malochen mußt. - Der Irrsinn schlechthin!
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« Antworten #22 am: 06. Februar 2018, 11:11:30 »

Es steht Dir völlig frei, eigene Lohnverhandlungen mit dem AG zu führen! Warum machst Du das dann nicht? Keinen Arsch in der Hose? Keine Verhandlungsmasse, weil Du als Einzelner kein Gewicht hast? Zuviele andere Vollidioten, die bereit sind, sich weit unter dem Tarif zu verkaufen?
Meine Gewerkschaft hat schon vor vielen Jahren Branchenmindestlöhne in Bereichen ausgehandelt, in denen früher miese Dumpinglöhne gezahlt wurden. (Gebäudereiniger z.B.)
Du kannst ja gerne mal für ein halbes Jahr nach Bangladesch oder Skri Lanka gehen und dort arbeiten, um zu sehen wie es ist, wenn man keine Gewerkschaftsstrukturen hat!

Nebenbei bemerkt: Der DGB verhandelt keine Tarifverträge! Das machen die Einzelgewerkschaften! Und die Arbeitszeiten auch nicht! (Da spricht auch das Arbeitszeitgesetz ein Wörtchen mit!)
« Letzte Änderung: 06. Februar 2018, 11:14:38 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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« Antworten #23 am: 09. Februar 2018, 03:37:12 »

Es steht Dir völlig frei, eigene Lohnverhandlungen mit dem AG zu führen! Warum machst Du das dann nicht?
Weil ich damit eine Sperre vom Arschamt riskieren würde, wenn ich's versuchen würde. - Und: Woher nun die verbissene Verteidigung dieser DGB-Arbeiterklassenverräter? Gewerkschaften sind teil dieses kapitalistischen Ausbeutungssystems, und sie arbeiten je ineffizienter für ihr Klientel, je größer das "Ersatzheer" an Arbeitskräften ist. Und dies ist und war immer noch riesig (schon seit 30 Jahren).
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« Antworten #24 am: 09. Februar 2018, 09:46:42 »


Zitat
Weil ich damit eine Sperre vom Arschamt riskieren würde, wenn ich's versuchen würde.
Hmm, ich führe Lohnverhandlungen immer mit dem Arbeitgeber und nicht mit dem Arbeitsamt.

Zitat
Gewerkschaften sind teil dieses kapitalistischen Ausbeutungssystems, und sie arbeiten je ineffizienter für ihr Klientel, je größer das "Ersatzheer" an Arbeitskräften ist.
Prima, dann können wir die Gewerkschaften ja sofort abschaffen! Ich schlage vor wir umstellen am 2. Mai sämtliche Gewerkschaftshäuser und konfiszieren das Vermögen und Gründen dann eine neue Gewerkschaft, die wir dann, hmm, sagen wir mal DAF nennen! Angry
« Letzte Änderung: 09. Februar 2018, 09:52:52 von Rudolf Rocker » Gespeichert

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