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Autor Thema: Die Kleinen hängt man, an die Großen kommt man (angeblich) nicht ran  (Gelesen 4029 mal)
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dagobert


Beiträge: 4732


« am: 12. Februar 2018, 22:03:29 »

Zitat
Abzocke, Drohungen, Rufmord: Rainer von Holst und der Gerlachreport

Rainer von Holst sitzt in den USA, fern der deutschen Justiz. Von dort zockt er mit seinem Clan Anleger ab, die auf sichere Zinsen hoffen. Finanztest deckt erst­mals auf, wie umfang­reich sein kriminelles System ist. Investigativreporterin Ariane Lauenburg beschreibt das Von-Holst-System. Unterlagen, die uns Insider zugespielt haben, dokumentieren, wie Rainer von Holst Anleger um zig Millionen Euro prellt und Unternehmen unter Druck setzt.

[...]

Gerlachreport: Rufmord und Drohungen sind Programm

Die Methoden des Rainer von Holst erlebte Finanztest selbst im Rahmen der Recherchen. Wie es die journalistische Sorgfalts­pflicht verlangt, konfrontierten wir ihn mit unseren Erkennt­nissen und baten um Stellung­nahme. Insbesondere fragten wir ihn nach den Drohungen gegen Unternehmen, deren Chefs er im Online­dienst Gerlachreport zum Beispiel als Betrüger, Verbrecher oder Terroristen verunglimpft, wenn sie keine Verträge mit der Heraus­geberfirma des Gerlachreport abschließen wollen.

Von Holst alias Jan Faber dachte gar nicht daran, unsere Fragen zu beant­worten. Als Rainer von Holst wies er jede Frage „als ein Sammelsurium von Unwahr­heiten“ zurück. Als Jan Faber, Chef­redak­teur des Gerlachreport, drohte er der Finanztest-Auto­rin, die er zuvor im Gerlachreport bereits als bestechlich und als Rufmörderin hingestellt hatte. Er werde nun eine E-Mail der Auto­rin veröffent­lichen, in der sie schreibe, dass sie die Artikel über ihn und seine Familie für einen Betrag ab 100 000 US-Dollar verändern oder beseitigen könne. Die besagte E-Mail schicke er mit. Sie ist gefälscht.

Ton und Wort­wahl sind typisch für von Holst. So setzt er auch Unternehmen unter Druck und fordert Geld von ihnen. Juristisch wehren können sich diese Opfer kaum, weil von Holst lediglich eine amerikanische Brief­kastenfirma im Impressum nennt. Ohne ladungs­fähige Anschrift – in Deutsch­land ein Muss – können die Betroffenen nicht klagen.

Das gehört zur Masche des Rainer von Holst. So kann er den Unternehmen anbieten, die rufschädigenden Artikel zu löschen, wenn sie etwa ihre Öffent­lich­keits­arbeit in seine Hände legen und dafür bezahlen. Opfer des Gerlachreport hoffen auf die Straf­verfolger, die seit Monaten ermitteln.
https://www.test.de/Gerlachreport-5281599-0/
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