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Autor Thema: Bremen 14.3. "Solidarity City" Film und Diskussion  (Gelesen 148 mal)
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admin
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« am: 08. März 2018, 12:23:15 »

Wege zu einer solidarischen Stadt. Filmveranstaltung „Let me Join!“ mit anschließender Diskussion:
 
Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr, DGB-Haus (beim Hauptbahnhof)
 
Unsere Gäste:
 

Anne Frisius (Filmemacherin), Mónica Orjeda (Film-Co-Autorin, Beraterin für Papierlose in Hamburg), Sunny Omwenyeke (decolonize Bremen), Hassan Numan (Komitee der Geflüchteten im Ickerweg, Osnabrück), Nessrin Hamdoon (Solidarity City, Osnabrück)
 
Veranstaltet von ADA/Antidiskriminierung in der Arbeitswelt und der „Initiative Solidarity City Bremen“ – in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Initiative.
 
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Informationen zur Veranstaltung:

 
In vielen Städten in Europa haben sich in den letzten zwei bis drei Jahren Solidarity City- Gruppen gegründet – so auch in Deutschland. Diese Städte der Solidarität setzen sich für die Rechte von Geflüchteten und Migrant_innen ein. Sie wollen das Zusammenleben so gestalten, dass alle – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus – gleichberechtigt an der Stadtgesellschaft teilhaben können, allen ein selbstverständlicher Zugang zu Ressourcen wie Bildung, medizinischer Versorgung und Arbeitsrechten möglich ist und sich jede und jeder frei und ohne Angst bewegen kann. Hierzu gehört auch, dass die ursprünglich in Kanada und den USA entstandene Solidarity City-Bewegung Abschiebungen kritisiert und sich stattdessen für das Recht zu bleiben einsetzt.
 
In der Veranstaltung wollen wir vor allem der Frage nachgehen, wo sich Antidiskriminierungsarbeit und der Ansatz der Solidarity City-Bewegung überschneiden bzw. ergänzen. Einen besonderen Schwerpunkt möchten wir dabei auf die Arbeitswelt legen. Denn viele Geflüchtete, die in den letzten Jahren in Deutschland angekommen sind, haben mittlerweile begonnen zu arbeiten. Das ist wichtig, gleichzeitig kommt es immer wieder zu Diskriminierung – und das um so mehr, als sich das gesellschaftliche Klima durch rechtspopulistische Stimmungsmache seit 2015 massiv verschlechtert hat.
 
Ausgangspunkt für unsere Diskussion wird der Film „Let me join!“ sein, der über die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Geflüchteten und Papierlosen in den Niederlanden und Deutschland berichtet.
 
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Informationen zum Film:
 
Bewegungsfreiheit ist das Recht zu gehen und zu bleiben. Aktivist*innen in Amsterdam und in Deutschland erzählen. Ein Film von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Mónica Orjeda, 52 Minuten, spanisch/englisch/arabisch, mit deutschen Untertiteln, Musik von Farzia Fallah. Amsterdam/Bremen/Osnabrück 2016/2017 (www.kiezfilme.de).
 
In Amsterdam: Arbeiten ja, Teilhabe nein: In einer globalisierten Welt gehen und bleiben zu dürfen – dafür setzen sich Jacqueline Contreras und Francia Galeano ein, zwei Hausangestellte und Gewerkschafts-Aktivistinnen ohne Papiere. Sie erzählen von drohender Abschiebung und davon, dass ihre Töchter trotz hervorragender Schulnoten nicht studieren dürfen, weil auch ihnen ein legaler Status verweigert wird.
 
In Deutschland – erschwertes Ankommen: Ob Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Zugang zum Arbeitsmarkt, Erkrankung während des Asylverfahrens, Residenzpflicht oder drohende Abschiebung, es ist für Geflüchtete nicht einfach, in Deutschland anzukommen, wie verschiedene Protagonist_innen im Film berichten:
 
Natalia (19 Jahre): "Ich soll kein Recht haben hier zu leben, obwohl ich dazu beitrage, ein besseres Land zu schaffen?" Nessrin Hamdoon (27 Jahre): „Ich muss für mich selbst kämpfen. Ich muss alles selbst in die Hand nehmen und nach Leuten suchen, die bereit sind mitzumachen.“ Hassan Numan (27 Jahre): „Lasst uns uns selbst organisieren! Wir brauchen eine Stimme, um unsere Probleme anzusprechen und um dazu beizutragen, die Probleme in dieser Stadt zu lösen! Wir sind ein aktiver Bestandteil dieser Stadt.“ Fernando Aguirre (48 J.):"Kämpft und steht auf für eure Rechte! Gebt nicht auf!"
 
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