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Autor Thema: Streikbruchverbot - und niemand kontrolliert ?  (Gelesen 1195 mal)
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dagobert


Beiträge: 4618


« am: 09. März 2018, 15:32:38 »

gefunden auf ZOOM:
Zitat
Streikbruch durch Leiharbeit - Kontrolliert die Arbeitsagentur?

http://www.igmetall-zoom.de/

Zitat
Streikbruchverbot - und niemand kontrolliert ?

Man stelle sich vor, es ist Streik, und niemand kontrolliert die Einhaltung des Streikbruchverbots. Kaum denkbar? Der Verfasser sieht gravierende Mängel bei der zuständigen Agentur für Arbeit.
[...]
Dass die Kontrolle nicht funktioniert, war im Sommer vergangenen Jahres in Hamburg zu erleben. Von Mai bis Juli 2017 rief Verdi im Einzelhandel an 8 Tagen zum Streik auf. Während der Streiktage kamen in einem großen Unternehmen - wie sich später herausstellte - insgesamt 400 Leiharbeitnehmer zum Einsatz. Bis heute ist noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
[...]
Gravierende Mängel bei der Agentur für Arbeit

Tatsächlich sieht es nach den Informationen des Unterzeichners eher schlecht aus. Zwar soll es bei der zuständigen Agentur für Arbeit ein Team für die Verfolgung dieser Ordnungswidrigkeiten geben. In diesem ohnehin nur kleinen Team herrscht aber offenbar große Unsicherheit darüber, welche Befugnisse man gegenüber den Entleihunternehmen hat. Unter welchen Voraussetzungen darf die Agentur gegen Entleihunternehmen tätig werden? Welche Auskünfte müssen Entleiher ggf. erteilen? Besteht das Recht, Ermittlungen vor Ort durchzuführen?

Ermittlungen vor Ort kann man wohl vergessen - schon weil der Agentur die nötigen Mitarbeiter fehlen. Und wenn es wenigstens im Nachhinein zu Sanktionen kommen soll, erwartet die Arbeitagentur offensichtlich, einen von vorn bis hinten ermittelten und „wasserdichten“ Sachverhalt präsentiert zu bekommen. Was nicht ganz einfach ist: Denn die Auslegung des Gesetzes lässt viel Interpretationsspielraum zu, und wer Daten über den Einsatz von Leiharbeitnehmern weitergibt, dem könnte erheblicher Ärger von Seiten des Enleihunternehmens drohen.

http://www.templin-thiess.de/blog/arbeitsrecht-aktuell/streikbruchverbot-niemand-kontrolliert
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Rappelkistenrebell


Beiträge: 2869



WWW
« Antworten #1 am: 09. März 2018, 18:57:02 »

Meine Erfahrung is genau das Gegegnteil!
2007 wurde ich vom Arbeitsamt in eine Zeitarbeitsfirma reingeprügelt,Diese "verlieh "mich an die Telekom.Dort wurde gestreikt und wir Zeitarbeiter sollten Streikbrecher sein und im Backoffice dort arbeiten.Ich verweigerte dieses und beschwerte mich beim Telekombetriebsrat,wonach das illegal sei.Die sagten ganz klar,daß wir als Streikbrecher geholt worden wären und wer nicht arbeiten wolle,könne gleich gehen.
Damit wurde ich rauskomplimentiert,ging direkt zur Leihbude und der Disponent machte voll den Aufstrand,kündigte mich "verhaltensbedingt" fristlos und beschwerte sich über mich direkt beim Arbeitsamt.Was gleich eine dreimonatige Kürzung des Geldes mit sich brachte.Dieser Bescheid war sogar schneller da,als ich ALG 2 wieder beantragen konnte.
Also direkt zur DGB Rechtschutzberatung und es gab 2 Monate Briefwechsel hin und her,bevor mein ALG wieder ausgezahlt wurde!Also kurz vorm Gerichtstermin vorm Sozialgericht (Arbeitsamt) und Arbeitsgericht (Zeitarbeitsfirma).Natürlich hat eine Klage oder Widerspruch keine aufschiebende Wirkung!
Die Mobcenter und die Sklavenhändler haben ein kartellmäßiges Zuhältersystem installiert und mit dieser Mafiamethode führen sie Krieg gegen Erwerbslose!Nur eine Frage der Zeit bis die Organe als "Vermögen " gewertet werden und Erwerbslose diese der Allgemeinheit zur Verfügung stellen müssen und erst nach der Ausweidung ein Anrecht auf das ALG haben!



Menschenquälerei ist in diesem Land schon immer juristisches Recht gewesen!



Den Reichsarbeitsdienst gibt es ja wieder unter den Namen "1 Euro Job" und nur eine Frage der Zeit bis die Arbeitslager wieder eingeführt werden.
Erwerbslosen EU Bürgern wird ja auch zum Teil Hartz 4 verweigert und viele sind Obdachlos,auch in meiner Stadt. Da diese auch keinen Sozialausweis der Stadt erhalten,da sie nicht Hartz 4 berechtigt sind,haben sie auch KEINEN Anspruch Lebensmittel bei der Tafel zu erhalten!Krankenversichert sind die auch nicht!

Arbeit macht frei-Tod und Geschrei! Heil Merkel!


Dieses Drecksregime gehört hinweggefegt! Angry
« Letzte Änderung: 09. März 2018, 19:11:32 von Rappelkistenrebell » Gespeichert

Gegen System und Kapital!


www.jungewelt.de
hühnergott


Beiträge: 7



« Antworten #2 am: 10. März 2018, 12:08:12 »

ARD Monitor 04 07 2013 Ausgetrickste Leiharbeiter Das ... - YouTube
Video zu "monitor leiharbeit 2013"

Hat zwar nichts mit Steikbruch zu tun. Wie der Bericht von Monitor zeigt, interessiert dies das Mobcenter selbst bei anderen schwerwiegenden Verstößen der Sklavenhändler gegen geltendes Recht offensichtlich nicht im geringsten. Wohl ganz nach dem Motto, legal, illegal, scheißegal.
« Letzte Änderung: 10. März 2018, 12:14:54 von hühnergott » Gespeichert
dagobert


Beiträge: 4618


« Antworten #3 am: 10. März 2018, 20:43:31 »

legal, illegal - können wir nicht unterscheiden, also scheißegal.
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