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Autor Thema: IG Leiharbeit Internetseite ist wieder online!  (Gelesen 920 mal)
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Rappelkistenrebell


Beiträge: 2805



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« am: 04. Mai 2018, 07:55:05 »

Unsere Internetseite ist wieder online!

Hier und dort mag sich noch die ein oder andere Ungereimtheit befinden, wir betrachten das ganze aber auch eher als Teil einer Entwicklung, die weg vom Internet auf die Straße und in die Betriebe führen soll. Hierzu gehört halt auch eine eigene Seite, auf der wir erste Informationen, Anregungen und Vernetzungsmöglichkeiten geben können.

https://igleiharbeit.de/


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www.jungewelt.de
Alex_IGL


Beiträge: 20


« Antworten #1 am: 04. Mai 2018, 17:17:55 »

Herzlichen Dank fürs präsentieren, Rappelkistenrebell

Habe eben in facebok nochmal gezielt auf das Kernstück der Seite hingewiesen, die Datenbank - aktuell noch recht leer:

Erfahrungen teilen - Mitstreiter finden!

Mit unserer Leiharbeitsdatenbank wollen wir Euch die Möglichkeit geben, sich nicht nur auszutauschen sondern auch ein Instrument in die Hand zu geben um eigene Erfahrungen in einzelnen Betrieben oder mit Leiharbeitsfirmen mitzuteilen.
Im Betrieb wird es meist untersagt über die Arbeitsbedingungen zu sprechen - dann eben hier:

https://igleiharbeit.de/index.php/datenbank/einsatzberichte
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Rappelkistenrebell


Beiträge: 2805



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« Antworten #2 am: 04. Mai 2018, 18:16:22 »

Das ist eine prima Idee !
Allerdings scheint ihr nicht mehr auf Mitgliedersuche zu sein.Was für einen Verein etwas seltsam ist.
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Werners_Stolz_IGL


Beiträge: 6


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« Antworten #3 am: 04. Mai 2018, 19:10:24 »

Das ist eine prima Idee !
Allerdings scheint ihr nicht mehr auf Mitgliedersuche zu sein.Was für einen Verein etwas seltsam ist.

Wir sind kein Verein. Wir suchen keine Mitglieder, sondern Mitstreiter. Es geht zuerst einmal darum, dass sich überhaupt einmal mehrere von Leiharbeit Betroffene vor Ort finden, sich austauschen und eine Gegenwehr entwickeln können. Hieraus kann ja dann der Wunsch nach einem Verein entstehen. Im Moment halten wir es für besser, realistisch zu bleiben. Du bist der beste Mitstreiter, wenn Du bei dir vor Ort dazu beiträgst, dass Leiharbeit abgeschafft wird. Wie Du das machst, wollen wir nicht als Verein für dich festlegen, sondern das musst Du selber entscheiden. Wir wollen das unterstützen und bei der weiteren Vernetzung mithelfen. 
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Onkel Tom


Beiträge: 3502



« Antworten #4 am: 04. Mai 2018, 19:14:23 »

IGL setzt sich also dafür ein, Leiharbeit ganz ab zu schaffen ? Klingt tausend mal
besser, als das Geschwafel anderer wie z.B. "Zeitarbeit ist auch ein Sprungbrett
in neuer Arbeit blabla.."

Na denn wünsche ich ein gutes Gelingen  Smiley
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tleary


Beiträge: 549


« Antworten #5 am: 04. Mai 2018, 21:01:04 »

@ die IGL-Betreiber: Vielleicht könntet ihr auch die Ausgaben der "Leihkeule" auf euerer Webseite zum Download anbieten? - Wäre doch sinnvoll, oder?
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Werners_Stolz_IGL


Beiträge: 6


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« Antworten #6 am: 04. Mai 2018, 21:12:26 »

@ die IGL-Betreiber: Vielleicht könntet ihr auch die Ausgaben der "Leihkeule" auf euerer Webseite zum Download anbieten? - Wäre doch sinnvoll, oder?

Wir werden in absehbarer Zeit mit Sicherheit einen Bereich haben, wo verschiedene Materialien runtergeladen werden können. Da könnt Ihr dann auch eure Ideen und Wünsche zu Materialien oder auch schon fertige Materialien mitteilen. So ist es zumindest angedacht. Im Moment gibt es nur einen Verweis auf chefduzen.de, wo es halt die "Leihkeule" gibt.
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Onkel Tom


Beiträge: 3502



« Antworten #7 am: 04. Mai 2018, 22:23:53 »

Schön, dann könnten da ja auch Dinge rein, wie z.B.  ZAF-Jobmessen-Störaktionen ?
Das ist ja ein "rustikales" Thema, wo Erwerbslose und Leiharbeiter im "gleichen Boot"
Solidarität empfinden.

Ist das Login nur für die administration vorgesehen ?
Habe es gerade als "Gast" versucht, wegen Eintrag in Info-Verteiler etc..

Leiharbeit fand ich schon immer scheiße  Wink
« Letzte Änderung: 04. Mai 2018, 22:35:12 von Onkel Tom » Gespeichert

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Werners_Stolz_IGL


Beiträge: 6


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« Antworten #8 am: 04. Mai 2018, 22:32:42 »

Schön, dann könnten da ja auch Dinge rein, wie z.B.  ZAF-Jobmessen-Störaktionen ?
Das ist ja ein "rustikales" Thema, wo Erwerbslose und Leiharbeiter im "gleichen Boot"
Solidarität empfinden.
Auch das gehört dazu. Es geht ja vor allem darum, dass die Vereinzelung aller, die in irgendeiner Form von miesen Arbeitsbedingungen betroffen oder bedroht sind, zu überwinden. Öffentlicher und sichtbarer Protest oder Aktionen gegen Jobmessen finden (noch) viel zu selten statt.
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Onkel Tom


Beiträge: 3502



« Antworten #9 am: 04. Mai 2018, 22:44:30 »

Oki, Deiner Antwort stimme ich zu 100 % zu, zumal ich mir in der
Vergangenheit dazu auch schon reichlich dicken Kopf gemacht habe.

« Letzte Änderung: 05. Mai 2018, 00:43:34 von Onkel Tom » Gespeichert

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tleary


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« Antworten #10 am: 05. Mai 2018, 02:31:14 »

Eben! - Gerade ELO's und Leiharbeiter haben als "Underdogs" dieser Arbeitsgesellschaft gleiche Interessen. Für beide Gruppen ist von Gewerkschaften kaum mit Unterstützung zu rechnen. Und in beiden Fällen war und ist der DGB mit daran Schuld, daß es beiden Gruppen so beschissen geht.
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Onkel Tom


Beiträge: 3502



« Antworten #11 am: 05. Mai 2018, 17:40:24 »

Grünau.. Deswegen finde ich die IGL interesannt, damit den Erwerbslosen und
den Leiharbeiter nicht ewig der DGB dazwischen steht und dafür Sorge trägt,
das beide Parteien sich nicht zusammenraufen können, spich Solidarisierung
zwischen den beiden möglichst unterbinden.. So sind jedenfalls meine
Erfahrungen mit dem DGB-HH.. (2005-2010).
Ja, nach 5 Jahren hatte ich die Schauze gestrichen voll  davon Angry

In der Vergangenheit ist das "Präkariat" nicht so vorwärts gekommen, wie es
hätte sein können.. Wir müssen wohl für uns selbst die Probleme in die Hand
nehmen.. Auf jemand Hoffnungen zu setzen, der am Präkariat mitverdient,
ohne diesem Sektor an zu gehören, haben wir ja lange genug Geduld gehabt
und es ist zu wenig bis Null bei raus gekommen.

Das "Präkariat" macht mittlerweile mindestens 30% der erwerbsabhängigen
Bevölkerung aus, wenn man sich die Statistiken anschaut..
Es müsste doch bald die "kritische Masse" erreicht sein und die Notwendigkeit,
der verarmung und vereinzelung  zu begegnen möglich sein..

 Roll Eyes
« Letzte Änderung: 05. Mai 2018, 17:52:02 von Onkel Tom » Gespeichert

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tleary


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« Antworten #12 am: 07. Mai 2018, 01:05:16 »

30 % sind halt keine 50 %. - Und erst ab da wird's für diesen Kapitalismus, der die reprästentative Demokratie als Schutzschild benutzt, kritisch. Wenn diese Demokratie keine stabilen Verhältnisse mehr bringt, wird eben wieder umgeschwenkt in Richtung Faschismus. Wobei.... ist noch auf lange Sicht nicht nötig, weil die Volksvertreter, wenn sie erst mal im Parlament sitzen, ohnehin von ihrem "Wählerauftrag" losgelöst im Sinne der Lobbyverbände des Kapitals regieren.
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